DE854985C - Wirk- oder Strickmaschine mit gerader Nadelbarre - Google Patents
Wirk- oder Strickmaschine mit gerader NadelbarreInfo
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Description
Die Erfindung betrifft Verbesserungen an einer Wirk- oder Strickmaschine mit gerader Nadelbarre,
die insbesondere für die Herstellung eines gegen die Bildung von Laufmaschen widerstandsfiiliigen
Fabrikates geeignet ist und die in der Weise arbeitet, daß Maschen durch andere Maschen
hindurch und dicht um sie herum geführt werden, sog. Riegelmaschen. Kin solches an sich bekanntes
Fabrikat ist beschrieben' in den britischen Patent-Schriften 329098 und 422779. Das britische Patent
527234 beschreibt seine Herstellung durch eine Maschine, die mit zwei Sätzen von Hakennadeln
ausgestattet ist. Der eine Satz ist hier dicht hinter dem anderen angeordnet und die Haken der
beiden Sätze befinden sich auf verschiedenem Xiveau. Hei dem Arbeitsvorgang bildet der eine
Nadelsatz die gewöhnlichen Grundmaschen, der andere Nadelsatz die Schließmaschen. Die vorliegende
Erfindung bezweckt unter anderem die Schaffung eines verbesserten Mechanismus oder
einer Vorrichtung, bei welcher die erforderlichen Bewegungen den beiden Nadelsätzen mitgeteilt
werden.
Die Erfindung sieht also eine Wirk- oder Strickmaschine mit gerader Nadelbarre vor, die für die
Herstellung von gegen die Bildung von Laufmaschen widerstandsfähigen Fabrikaten der beschriebenen
Art dient. Die Maschine besitzt zwei Nadelbarren, die für eine Relativbewegung in der
Längsrichtung der Nadelschäfte kraft- und bewegungsschlüssig miteinander verbunden sind. Es
sind getrennte Mittel vorgesehen, um diese Bewe-
gung jeder Barre zu erteilen. Ferner sind Vorrichtungen
vorhanden, um die Bewegung quer zur Länge der Nadelschäfte beider Barren im Einklang
zu erteilen. Ein Vorteil dieser Anordnung besteht, abgesehen von ihrer Einfachheit, darin, daß die
Bewegungen der beiden Nadelsätze erleichtert werden. Darüber hinaus ermöglicht es die Anordnung,
einen Nadelsatz leicht in eine gesenkte unwirksame Stellung zu bringen, während das einfache
Fabrikat am oberen Nadelsatz gestrickt oder gewirkt wird, ohne daß es notwendig ist, Pressen
zu benutzen, die Spitzenteile besitzen, die langer sind, als es im allgemeinen bei Strick- und Wirkmaschinen
mit gerader Nadelbarre üblich ist, die zum Arbeiten von einfachen Fabrikaten ausgebildet
sind.
Vorzugsweise besteht die die Nadelbarre bewegende Vorrichtung aus einem Satz von Nockenoder
Kurvenscheiben, die in Tätigkeit sind, während das gegen Laufmaschenbildung widerstandsfähige
Fabrikat erzeugt wird. Ein weiterer Satz von Nocken- oder Kurvenscheiben ist vorhanden,
der in Tätigkeit ist, während das einfache, d. h. nicht verriegelte Fabrikat erzeugt wird.
Die vorstehend erwähnten und anderen Merkmale der Erfindung sind in den Ansprüchen zugrunde
gelegt. Sie sind ferner nachfolgend im einzelnen auf Grund eines Auisführungsbeispiels
beschrieben, das in den Zeichnungen dargestellt ist. Fig. ι ist ein allgemeiner Schnitt einer Maschine
mit zwei Nadelbarren und einem Arbeitsmechanismus gemäß der Erfindung;
Fig. 2 ist eine Eirczelansicht der Nadelbarrc und des in Fig. 1 dargestellten Betätigungsmechanismus,
im besonderen zeigt sie die gemeinsame Vorrichtung für den Antrieb beider Stangen im Einklang
nach der Presse (Drücker) hin und von ihr fort;
Fig. 3 ist eine Einzelansicht einer weiteren Nadelbarre und eines in Fig. 1 dargestellten
Betätigungsmechanismus;
Fig. 4 ist ein vergrößerter Querschnitt der Nadelbarrenanordnung;
Fig. 5 ist eine schematische Ansicht eines Teils von Fig. i, gesehen in der Richtung des Pfeiles χ
in Fig. ι; diese Figur zeigt die Nadelbarren in einem Abschnitt oder in einer Abteilung einer
mehrfonturigen Maschine;
Fig. 6 ist ein schematischer Grundriß eines Endteils der Nadelbarren.
Die dargestellte Maschine ist für die Herstellung der erwähnten Fabrikate ausgebildet, gemäß der
speziell im britischen Patent 527234 gegebenen Beschreibung der Fig. 18 bis 26.
Gemäß der vorliegenden Erfindung sind zwei Nadelbarren für die Relativbewegung in Längsrichtung
der Nadelschäfte zusammengeschlossen. Besondere Mittel sind vorgesehen, um diese Bewegung
jeder Nadelbarre zu erteilen. Ferner sind Vorrichtungen vorhanden, um die Bewegung quer
zur Länge der Nadelschäfte beiden Nadelbarren im Einklang zu erteilen. Zu diesem Zweck trägt die
hintere Nadelbarre Nadeln 2 (Fig. 1. 2, 4, 5 und 6).
Die hintere Nadelbarrel, die die Nadeln 2 trägt,
ist mit einem Paar senkrechter Führungen 3 versehen für die Aufnahme eines Paars von Gleitorganen
4, die von der vorderen Nadelbarre 5 abhängen. Diese Teile 3 und 4 ermöglichen eine
Relativbewegung zwischen den beiden Nadelbarren in der Längsrichtung der Nadelschäfte. Dennoch
schließen sie die beiden Barren derart zusammen, daß sie sich im Einklang nach der Presse 53 (Drücker)
hin und von ihr fort bewegen. Die beiden Barren sind gesondert in Fig. 2 und 3 dargestellt. Sie sind
in Fig. I, 4, 5 und 6 in ihrer Arbeitsstellung veranschaulicht, wobei die Gleitorgane 4 in den
Führungswegen geführt werden. Der Nadelhalter 5 kann eine Drehbewegung um eine Achse 6 ausführen,
zwecks Überprüfung oder Reparatur. Die erwähnte Achse 6 ist von Ansätzen 7 getragen, die
einstellbar durch das Gleitorgan 4 getragen sind. Die Nadelbarre ist lösbar in ihrer Arbeitsstellung
mittels Daumenschrauben 9 gehalten, die mit ihr und mit festen Endplatten 10 (Fig. 4 und 5) zusammenarbeiten.
Um der Nadelbarre eine senkrechte Bewegung zu erteilen-, sind die Gleitorgane an ihren unteren Enden mit rückwärts ragenden
gabelförmigen Fortsätzen 11 versehen, welche
Spindeln 12 mit viereckigem Querschnitt1 umfassen,
die frei drehbar in den hinteren Enden der Arme 13 angeordnet sind, welch letztere an einer
Welle 14 mittels Bolzen τ5 (Fig. 3 und 5) befestigt
sind. An der Welle 14 ist ferner ein Schwenkarm 16 befestigt, der eine Laufrolle 17 an
seinem unteren Ende besitzt. Diese Laufrolle gleitet auf einer Nockenscheibe 18, die auf der
Hauptnockenwelle 19 sitzt. Die Nockenscheibe 18 wird derart gestaltet, daß sie die gewünschten
Bewegungen insbesondere durch die Teile 20 bis 30 bewirkt, die nachfolgend ausführlich beschrieben
werden.
Die Nadeln 2 und 8 sind in normaler Stellung angeordnet, d. h. derart, daß die Nadeln der einen
Barre den Nadeln der anderen Barre gegenüber, nicht aber etwa auf Lücke stehen. Die Nadeln 8
befinden sich immer auf der Vorderseite, die Nadeln 2 auf der Rückseite. Die Nadeln 2 können
nicht vor die Nadeln 8 treten.
Um die Bewegungen beiden Nadelsätzen in der Richtung auf den Drücker (die Presse) zu von
ihm fort zu erteilen, ist an der Nadelbarre 1 ein Arm 31 befestigt. Mit dem unteren. Ende desselben
ist bei 54 ein Handhebel 32 drehbar verbunden. Dieser Handhebel ist mit Einschnitten 33 ausgestattet,
die mit einer Klinke 34 zusammenarbeiten, 11S
die seitlich von einem Arm 35 hervorragen, der an einer Welle 36 befestigt ist. An der Welle 36 ist
ferner- ein Laufrollenarm 37 befestigt, der eine Laufrolle 38 trägt, die mit einer Nockenscheibe 39
zusammenarbeitet, die auf der LIauptnockenwelle sitzt. Diese Nockenscheibe 39 ist derart gestaltet,
daß sie die erforderlichen' Bewegungen, insbesondere durch die Teile 40 bis 44. bewirkt,
die nachfolgend ausführlich beschriel>en werden.
Um, der Nadelbarre 1 eine senkrechte Bewegung erteilen zu können, ist sie an ihrem unteren Ende
bei 55 drehbar mit einem Paar Schwenkarmen 45 verbunden, die frei auf der Welle 14 sitzen. Ebenfalls
frei auf dieser Welle 14 sitzt ein Laufrollenarm 46, der mit den Schwenkarmen 45 mittels
eines Keiles 47 (Fig. 5) zusammengeschlossen ist. Der Arm 46 trägt an seinem unteren Ende eine
Laufrolle 48, die mit einer Nockenscheibe 49 auf der Hauptwelle 19 zusammenarl>eitet. Die Nockenscheibe
4<) besitzt drei obere Hauptnockenstellungen 50, 51, 52, wie nachfolgend ausführlich beschrieben.
Es sei bemerkt, daß die Nadeln 2 eines Satzes
unmittelbar hinter und in Linie ausgerichtet mit den Nadeln S des anderen Satzes angeordnet sind.
Die Nadeln des hinteren Satzes 2 sind diejenigen, die dem Drücker 53 (Fig. 1) am nächsten benachbart
sind. Hire Haken befinden sich selbstverständlich auf einem niedrigeren Niveau als die Haken
des vorderen Satzes. Die Nadeln 8 des Vordersatzes erzeugen die Grundmaschen, und die
Nadeln 2 <\^f. hinteren Satzes erzeugen die Schließmaschen.
Die erwähnte Nockenscheibe 39 dient dazu, die Welle 36 zu schwenken. Diese dient als
Druckwelle, und letztere verursacht mittels des Hebels 35, des Handhebels 32 und des Armes 31
eine Schwenkung der beiden Nadelbarren 1 und 5
um ihre Drehverbindungen 12, 55 mit den waagerechten Hebeln 13 und 45, so daß die Bewegungen
beider Nadelsätze 2 und 8 nach dem Drücker 53 hin und von ihm fort bewirkt werden.
Es sei bemerkt, daß infolge der unabhängigen Auf- und Abwärtsbewegung der beiden Nadelbarren
ι und 5 die Drehverbindungen 12 und 55 in jedem Zeitpunkt keine gemeinsame Achse
haben. Ferner läßt sich der Handhebel 32 in üblicher Weise außer Verbindung mit dem
Drückerhebel 35 und infolgedessen mit dem Laufrollenarm 37 bringen, so daß. die Nadelbarren im
Einklang miteinander von dem Drücker fort geschwenkt «erden können, wobei diese Bewegung
ebenfalls um die erwähnten Drehverbindungen erfolgt. Um diese Schwenkbewegungen in Phasen des
Strick- oder Wirkzyklus zu ermöglichen, wenn die Drehverbitiidungen keine gemeinsame Achse besitzen,
sind die im wesentlichen horizontalen Hebel 13 für die vordere Barre mittels der gabelförmigen
Fortsätze 11. die, horizontal verschieblich an den viereckigen Achsen getragen, durch Hebel 13 angreifen,
drehbar mit der Harre 5 verbunden. Ein anderer Satz nicht dargestellter Nockenscheiben
kann benachbart zu den Nockenscheiben. 18, 39, 49 für die Laufrollenhebel 16, ^y und 46 vorgesehen
sein. Diese Nockenscheil>en treten in Tätigkeit z. H. durch die Bewegungsimpulse der Laufrollen
oder der Nockenwelle.
Diese Nockenscheiben des zweiten Satzes, die mittels der Hebel 46 die Auf- und Abwärtsbewegung
der hinteren Nadeln 2 betätigen, sind so ausgebildet, daß während der Herstellung des Einfachgewir'kes
der erwähnte hintere Nadelsatz eine untere Ruhestellung einnimmt, wobei ihm keine
auf- und abwärts gerichtete Bewegungen erteilt werden. Die anderen Nockenscheiben sind
entweder auf einer Hälfte ihres Umfanges glatt verlaufend und auf der anderen Hälfte entsprechend
dem die Einfachgewirke herstellenden Teil der für die Verschlußmaschen dienenden
Nockenscheiben 18, 49 und 39 ausgebildet, oder sie besitzen einen solche Einfachgewirke herstellenden
Teil auf jeder Hälfte, so daß zwei Reihen von Maschen bei jedem. Landauf der Nockenscheibe
erzeugt werden. Die folgenden Bewegungen werden den beiden Nadelbarren 1 und 5 durch geeignete
Nockenscheiben mitgeteilt, um ein gegen die Bildung von Laufmaschen widerstandsfähiges Fabrikat
der beschriebenen Art zu erzeugen.
Aus der vorher vollgesenkten Abschlagstellung der vorderen Barre 5 wird die Barre zu ihrer am
weitesten, gehobenen Stellung gebracht, um ein Grundgarn in ihre Nadeln einzuführen, während
die hintere Nadelbarre 1 sich auf tiefem Niveau befindet. Während sich noch die hintere Nadelbarre
ι in tiefer Stellung befindet, wird die vordere Nadelbarre wieder gesenkt, bis die neuen
Schleifen auf den Nadeln sich hinter den Haken befinden. Dann rückt die Barre in Längsrichtung
auf den Drücker zu vor, so daß die Haken durch den Drücker geschlossen werden (Nockenscheibe
39, Teil 40). Hierauf folgt wieder eine Senkung der Barre 5, so daß die alten Maschen- zu den
Haken gelangen (Nockenscheibe 18, Teil 20, 21). Eine weitere Senkung findet statt, vereinigt mit
einer Rückzugsbewegung in waagerechter Richtung zu der untersten Stellung der Barre, wobei
sie die neuen Maschen abschlägt (Nockenscheibe 18, Teil 22, und Nockenscheibe 49, Teil 50). In
diesem Zustand sind die beiden Barren vorgerückt (Nockenscheibe 39, Teil 41), so daß sie die Maschen
mit den Abschlaghaken erfassen. Nächstdem werden beide Nadelbarren 1 und 5 gehoben (Nockenscheibe
18, Teil 22,, und Nockenscheibe 49, Teil
150). Während dieser Bewegung werden die ol>eren Enden der Nadeln 2 der Barre 1 gedrückt, entweder
durch horizontale Bewegung der Barren gegen eine Hilfsdrückvorrichtung oder durch
Hewegung der Hilfsdrückvorrichtung gegen die Nadeln. Dal>ei gelangen diese oberen Enden in
Aussparungen in den Schenkeln der Nadeln der Barre 5, so daß die zuletzt gebildeten Maschen, die
späterhin als einfache Maschen bezeichnet werden, durch die Enden der Nadeln 2 der Barrel no
durchbohrt werden (Nockenscheibe 18, Teil 24, und
Nockenscheibe 49, Teil 151). Beide Nadelbarren setzen ihre Aufwärtsbewegung fort (Nockenscheibe
18, Teil 25, und Nockenscheibe 49, Teil 152) bis in ihre höchsten Stellungen, wobei ein Riegelfaden
zugeführt und um die Schenkeln beider Nadeln gelegt wird. Beide Nadelbarren werden dann gesenkt
(Nockenscheibe 18, Teil 26, Nockenscheibe 49, Teil 153) und waagerecht vorwärts bewegt, so
daß die Haken der Barre 1 gedrückt werden (Nockenscheibe 39, Teil 42), wenn der erwähnte
Riegelfaden sich hinter den Haken der Nadeln der Barre 1 befindet. Hierauf folgt ein weiteres Sinken
beider Barren, so daß die einfachen. Maschen an die erwähnten Haken herangebracht werden und
gegelienenfalls über die Haken und über den Riegel-
faden- abgeschlagen werden, so daß Riegelmaschen
von dem erwähnten Faden gebildet werden ( Nockenscheibe i8, Teil 28 und Nockenscheibe 49,
Teil 51). Beide Barren werden alsdann in ihre 5 ol>eren Stellungen gehoben, mit den Riegelmaschen
um die Schenkel der beiden Nadelsätze und mit den erwähnten einfachen Maschen, die hinter den
Nadeln der Barre 1, jedoch um die Schenkel der Barre 5 herum liegen. Beide Barren werden dann
wiederum gesenkt (Nockenscheibe 18, Teil 29, Nockenscheibe 49, Teil 154) und horizontal vorwärts
bewegt, so daß die Haken der Barre 1 derart gedrückt werden (Nockenscheibe 39, Teil 42), daß
die Riegelmaschen über die Nadeln der Barre 1 auf die Nadeln der Barre S abgeschlagen werden
können. Die relative Abwärtsbewegung der beiden Barren erfolgt derart, daß bei dem erwähnten Abschlagen
die Riegelmaschen (Verschlußmaschen) auf die Haken der Nadeln der Barre 5 hin abgeschlagen
werden, während die erwähnten einfachen Maschen sich hinter den genanntem Haken befinden.
Beide Barren werden alsdann in ihre tiefste Stellung gesenkt, wobei die Verschlußmaschen über die
Nadeln der Barre 5 abgeschlagen und alsdann durch die erwähnten einfachen Maschen und um
dieselben herum geführt werden (Nockenscheibe 18, Teil 30, Nockenscheibe 49, Teil 52).
Die Barren werden schließlich so vorwärts bewegt, daß sie an den Maschen mit den Abschlaghaken
(Nockenscheibe 39, Teil 44) angreifen. Wenn lediglich unverriegelte Maschen mit Hilfe der geeigneten
Nockenscheibe gebildet werden sollen, so wird die hintere Nadelbarre 1 in ihrer unteren
Stellung außer Tätigkeit gehalten, während die Vordernadelbarre 5 zuerst in ihre höchste Stellung
gehoben wird, um den Nadeln einen neuen Faden zuzuführen, und alsdann: in die Abschlagstellung
gesenkt; wird. Während dieser Abwärtsbewegung werden beide Nadelbarren derart horizontal vorwärts
bewegt, daß die Haken der Nadelbarre 5 in üblicher Weise gedrückt werden.
Claims (13)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Wirk- oder Strickmaschine mit gerader Nadelbarre, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Erzeugung von gegen die Bildung von Laufmaschen widerstandsfähigem Fabrikaten zwei Nadelbarren (Nadelhalter) kraft- und bewegungsschlüssig derart miteinander verbunden sind, daß sie eine Relativbewegung in der Längsrichtung der Nadelschäfte ausführen können, wobei besondere Mittel vorgesehen sind, um diese Bewegung jeder Nadelbarre zu erteilen, sowie gemeinschaftliche Mittel, um beiden Barren im Einklang eine Bewegung quer zur Längsrichtung der Nadelschäfte zu erteilen.
- 2. Maschine nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Nadelbarren aus vorderen und hinteren Nadelbarren bestehen, von denen eine wenigstens einen Führungsteil besitzt, der senkrecht in einem anderen Führungsteil der zweiten Barre gleitet, wobei die erwähnten besonderen Mittel in besonderen, durch Nockenscheiben betätigten Hebelmechanismen bestehen, die drehbar mit den betreffenden Nadelbarren verbunden sind, und wobei weiter die erwähnten gemeinsamen Mittel in weiteren durch Nockenscheiben betätigten Hebelmechanismen Ijestehen, die mit einer der Barren, vorzugsweise mit der hinteren Nadelbarre, verbunden sind.
- 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, die eine gleichzeitige Drehl>ewegung der Nadelbarren, z. B. von Hand zu Prüfungs- und Ausbesse rungs zwecken, ermöglichen, auch dann, wenn ihre Drehverbindungen mit den erwähnten Betätigungsmechanismen keine gemeinsame Achsenrichtung besitzen.
- 4. Maschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel zur Herstellungvon einfachen Wirkfabrikaten auf den Nadeln der vorderen Nadelbarre vorgesehen sind sowie Mittel, um die Nadeln der hinteren Nadelbarre in Richtung der Nadelschäfte während des erwähnten Arbeitsvorgangs abseits in Ruhestellung zu bringen.
- 5. Maschine nach Anspruch 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Paar von im Abstand befindlichen Führungsgliedern! durch die vordere Nadelbarre getragen ist, wobei jedes aus einem platten- oder blockförmigen Organ besteht, das von der Nadelbarre herabhängt und derart angeordnet ist, daß es in entsprechenden, in Abstand voneinander befindlichem Führungsgliedern, die an der Vorderflache der hinteren. Nadelbarre befestigt sind, gleiten kann.
- 6. Maschine nach Anspruch 3, gegebenenfalls in der Ausbildung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel, welche eine gleichzeitige Drehbewegung der Nadelbarren ermöglichen, aus einem nach hinten ragenden gabelförmigen Organ bestehen, das an den an der vorderen Nadelbarre angebrachten Platten oder Blöcken befestigt ist und verschieblich an den viereckigen Enden eines Drehzapfen« angreift, der von dem Betätigungshebelmechanismus der erwähnten, vorderen Nadelbarre getragen ist.
- 7. Maschine nach Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Nadelbarre derart drehbar angeordnet ist, daß sie von Hand gegenüber der hinteren Nadelbarre gedreht werden kann.
- 8. Maschine nach Ansprüchen 1 bis 7. dadurch gekennzeichnet, daß ein leicht lösbarer Verschluß für die Arbeitsstellung der vorderen Nadelbarre vorgesehen ist.
- 9. Maschine nach Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung zum Einstellen der vorderen. Nadelbarre derart vorgesehen ist, daß ihre Nadeln in bezug auf die Nadeln d-er hinteren Nadelbarre in einerRichtung quer zu den Nadelschäften eingestellt werden/ können.
- 10. Maschine nach Ansprüchen 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die hintere Nadelharre mit den beiden üblichen zur Betätigung der Nadelbarren dienenden Hebelmechanismen einschließlich der zugehörigen Laufrollenhebel und der Xockenscheiben, die dazu dienen, den Nadeln ihre auf- und abwärts gehende Bewegung sowie ihre Querbewegung ' zu erteilen, verbunden ist, und daß die vordere Nadelbarre drehbar mit einem Paar horizontaler Arme verbunden ist, die so angeordnet sind, daß sie durch einen Laufrollenhebel, der an einer Kurvenscheibe der Hauptnockenwelle angreift, geschwenkt werden.
- 11. Maschine nach Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Nockenscheibensätze für jeden Laufrollenhebel vorgesehen sind, deren einer dazu dient, die erforderlichen Bewegungen den Nadelbarren zwecks Herstellung von laufmaschenfesten Fabrikaten mit sogenannten Riegelmaschen zu erteilen, während der andere Satz dazu dient, die erforderlichen Bewegungen der vorderen Nadelbarre (5), ohne gleichzeitige Übertragung einer Bewegung auf die hintere Nadelbarre (1), in der Längsrichtung der Nadelschäfte zu erteilen, um ein Einfachgewirke auf den vorderen Nadeln zu erzeugen, mit der Maßgabe, daß Mittel vorgesehen sind, um die Nockenscheiben oder die Nockenwelle so zu betätigen, daß ein laufmaschenfestes Fabrikat oder ein Einfachgewirke wahlweise erzeugt werden kann.
- \2. Strick- oder Wirkmaschine mit gerader Nadelbarre zur Herstellung von laufmaschenwiderstandsfähigem Gewirke, das aus gewöhnlichen Grundmaschen und Riegelmaschem besteht, die durch die erwähnten Grundmaschen hindurch und um dieselben herum geführt sind, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine eine Presse (Drücker) besitzt und die kombinierten vorderen und hinteren .Nadelbarren mit Hakennadeln ausgestattet sind, wobei die Nadelbarren kraft- und bewegungsschlüssig derart miteinander verbunden sind, daß sie eine Relativbewegung in der Längsrichtung der Nadelschäfte ausführen können, während eine Relativbewegung quer zu dieser Längsrichtung unterbunden ist, wobei ferner besondere Mechanismen vorgesehen sind, um jeder Nadelbarre Bewegungen in der Längsrichtung der Nadelschäfte zu erteilen, sowie ein gemeinsamer Mechanismus, um. beiden Nadelbarren im Einklang miteinander stehende Bewegungen quer zu den Nadelschäften zu erteilen, mit der Maßgabe, daß die separaten und gemeinsamen Mechanismen Einrichtungen umfassen, um die vordere Nadelbarre zwecks Erzeugung der gewöhnlichen Grundmaschen und die hintere Nadelbarre zwecks Erzeugung der Riegelmaschen zu betätigen.
- 13. Maschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, um die vordere Barre derart zu betätigen, daß ein einfaches, unverriegeltes Gewirke erzeugt wird, während die hintere Nadelbarre außer Tätigkeit gehalten wird.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen5444 10.
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