DE604654C - Flache Kulierwirkmaschine - Google Patents

Flache Kulierwirkmaschine

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DE604654C
DE604654C DEN33971D DEN0033971D DE604654C DE 604654 C DE604654 C DE 604654C DE N33971 D DEN33971 D DE N33971D DE N0033971 D DEN0033971 D DE N0033971D DE 604654 C DE604654 C DE 604654C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B11/00Straight-bar knitting machines with fixed needles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Flache Kulierwirkmaschine Die Erfindung bezieht sich auf flache Kulierwirkmaschinen und betrifft eine weitere Ausgestaltung der durch Patent 603 log geschützten flachen Kulierwirkmaschine, bei der zwei voreinander angeordnete Nadelbarren so gegenseitig geführt sind, daß sie nur in der Achsrichtung der Stuhlnadeln unabhängig voneinander beweglich sind, alle andersgerichteten Bewegungen aber gemeinsam ausführen müssen, wobei jede der beiden Barren so mit Stuhlnadeln besetzt ist, daß die Stuhlnadeln der einen Barre in den Lücken der Stuhlnadelreihe der anderen Barre in einer Ebene stehend die normalteilige Stuhlnadelfontur ergeben. Durch diese gegenseitige Verschiebbarkeit der beiden Barren können ihre gemeinsamen Arbeitsbewegungen in verschiedener Höhenstellung ihrer beiden Nadelreihen zueinander erfolgen, oder die Höhenstellung der beiden Nadelreihen zueinander kann während der gemeinsamen übrigen Arbeitsbewegungen der beiden Nadelbarren verändert werden.
  • Gemäß der Erfindung werden die beiden in Achsrichtung der Stuhlnadeln gegenseitig verschiebbar gelagerten Nadelbarren durch je zwei besondere Nadelbarrscharnierhebel bewegt, die um eine gemeinsame Achse unabhängig voneinander durch je ein Exzenter eines für jede Barre besonderen Exzentersatzes geschwenkt werden. Damit bei verschiedener Schwenkbewegung der Nadelbarrscharn.ierhebel für jede der beiden voreinander angeordneten Nadelbarren keine Verklemmung in der gegenseitigen Lagerung der beiden Barren entsteht; ist die eine der beiden' Barren direkt an jedem der beiden zugehörigen Nadelbarrschainierhebel angelenkt, während die andere Nadelbarre mittels je eines Lenkers mit ihren Nadelbarrscharnierhebeln verbunden ist.
  • Die voneinander unabhängige Bewegung der Nadelbarrscharnierhebel der beiden Nadelbarren wird erfindungsgemäß dadurch ermöglicht, daß die Scharnierhebel der einen Barre fest auf der bekannten Nadelbarrwelle sitzen, während die zur anderen Nadelbarre gehörigen Scharnierhebel auf dieser Nadelbarrwelle schwenkbar, -aber axial nicht verschiebbar lagern, untereinander aber verbunden sind, z. B. durch eine Schiene, die, parallel zur Nadelbarrwelle laufend, mit jedem lose auf dieser Welle sitzenden Nadelbarrhebel fest verbunden ist, so daß wie bei den fest mit der Nadelbarre verbundenen Scharnierhebeln die Bewegung eines der lose auf derNadelbarrwelle sitzenden Scharnierhebel sich durch diese Schiene auf die übrigen Hebel überträgt: Dadurch wird auf einfachste Weise ein Verschränken der mit den letztgenannten Hebeln in Verbindung stehenden Nadelbarre verhindert.
  • Die Horizontalkomponente der Nadelbarrbewegung z. B. für die Preßbewegung wird in an sich bekannter Weise durch einen Schwenkarm übertragen, der an einer der beiden Nadelbarren befestigt ist und durch dessen Schwenkung beide Nadelbarren um die Achsen ihrer Gelenkverbindungen mit den Schasnierhebeln gemeinsam geschwenkt werden.
  • Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführung der erfindungsgemäßen Vorrichtung. Es zeigen Abb. z einen Querschnitt durch eine flache Kulierwirkmaschine mit erfindungsgemäß angetriebener doppelter Nadelbarre, Abb. 2 eine Ansicht von vorn in Richtung A (Abb. i) ohne Preßwelle, Abb. 3 eine Ansicht von oben, Abb. 4 eine Ansicht der doppelten Nadelbarre von vorn, und zwar mit geschnittenem Scharnierhebel in Richtung IV-IV gemäß Abb. i, Abb.5 eine Seitenansicht der Darstellung gemäß Abb. 4 in Richtung V-V, teilweise geschnitten, Abb. 6 einen Teilquerschnitt durch die gegenseitige Führung der beiden Nadelbarren, in Richtung VI-VI der Abb. 4 gesehen.
  • Die beiden Nadelbarren g und io werden wie bei der Vorrichtung gemäß dem Hauptpatent beispielsweise durch die U-förmige Lagerschiene 17, die mittels Schrauben 18 und ig an der einen Nadelbarre befestigt wird, so gegenseitig geführt, daß sie sich aneinander gleitend nur in der Achsrichtung der Stuhlnadeln 3 und 4 gegenseitig bewegen lassen.
  • Jede Nadelbarre trägt zwei Scharniere; die Nadelbarre g zwei Scharniere 23, die Nadelbarre io zwei Scharniere 24. Die Scharniere 23 der vorderen Nadelbarre g tragen je eine Scharnierwelle 25, mittels der je ein für die vordere Nadelbarre bestimmter Scharnierhebel26 an dieser angelenkt ist. Jedes Scharnier 24 der hinteren Nadelbarre io trägt zwei Gelenkbolzen 27 und 28, an denen je ein Lenker 29 mittels Schrauben 30 festgemacht ist. Die beiden Lenker 29 eines jeden Scharniers 24 tragen gemeinschaftlich eine Gelenkwelle 31, die mittels Schrauben 32 an jedem Lenker befestigt ist. Jede dieser Gelenkwellen 31 bildet die Lenkstelle für die zu jeder hinteren Nadelbarre io gehörigen zwei Scharnierhebel33. Die beiden Scharnierhebel26 der Barre 9 und die beiden Scharnierhebel 33 der Barre io sind in an sich bekannter Weise geschlitzt, um eine Feineinstellung der Höhenstellung jeder Nadelbarre g und io vornehmen zu können.
  • Beide Arten von Scharnierhebeln sitzen auf der bekannten Nadelbarrwelle 34, sind also um eine gemeinsame Achse schwenkbar. Die Scharnierhebel 33, an welche die hintere Nadelbarre io angelenkt ist, sitzen lose drehbar, aber axial nicht verschiebbar auf der Nadelbarrwelle 34, so daß dieselbe gedreht werden kann, ohne die Scharnierhebel 33 mitzunehmen. Der Nadelbarrhebel 35 für die hintere Nadelbarre io sitzt ebenfalls lose schwenkbar, axial nicht verschiebbar auf der Nadelbarrwelle 34. Er trägt die Laufrolle 36, auf die ein Exzenter eines Exzentersatzes 37 auf der Exzenterwelle 38 wirkt. Eine Zugfeder 39 drückt die Rolle 36 ständig an das jeweilige Exzenter. Damit der Hinternadelbarrhebel 35 bei seiner durch eines der Exzenter 37 bewirkten Schwenkung auch die von ihm zu bewegenden Hinternadelbarrscharnierhebel 33 mitnimmt, ist in einem ausgesparten Kopf 4o des Hinternadelbarrhebels 35 eine flache Schiene 41 eingesetzt und mit Schrauben 42 befestigt. Ein entsprechender Kopf 33d befindet sich auf jedem Hinternadelbarrscharnierhebel33, in welchen die Schiene 41 mit Schrauben 43 festgemacht ist. Je nachdem, ob für zwei oder für drei Arbeitsfelder oder Fonturen ein Exzentersatz 37 vorgesehen ist, ist die Schiene 41 so lang, daß sie in den Köpfen von zwei oder drei Sätzen von Hinternadelbarrscharnierhebeln'für zwei oder drei Hinternadelbarren befestigt werden kann; sie kann sich natürlich auch wie die Nadelbarrwelle selbst über die ganze Länge der gesamten Maschine erstrecken. Der Hinternadelbarrhebel 35 schwenkt demnach, unabhängig von der Schwenkbewegung der Nadelbarrwelle 34, die von ihm zu bewegencnen Hinternadelbarrscharnierhebel33 um die Nadelbarrwelle 34. Die Vordernadelbarrscharnierhebel 26, von denen j e zwei der vorderen Nadelbarre g die Schwenkbewegung um die Achse der Nadelbarrwelle 34 erteilen, sind in an sich bekannter Weise durch Schrauben 44 an der Nadelbarrwelle 34 befestigt. Der Vordernadelbarrhebel 45, der die Laufrolle 46 trägt und von einem Exzenter eines Exzentersatzes 47 gegen die Wirkung der Zugfeder 48 geschwenkt wird, ist durch Schrauben 49 an der Nadelbarrwelle 34 befestigt und erteilt derselben Drehbewegungen um ihre Achse, so daß die auf ihr befestigten Vordernadelbarrscharnierhebel 26 die notwendige Schwenkbewegung erhalten.
  • Diese erfindungsgemäße Ausführung gestattet also mit nur einer Nadelbarrwelle 34 eine voneinander unabhängige Schwenkung zweier Nadelbarren um, die Achse dieser Nadelbarrwelle 34.
  • Die Preßbewegung beider Nadelbarren g und io, die auf Grund der gegenseitigen Führung beider Nadelbarren stets gemeinschaftlich erfolgt, wird durch das bekannte Preßexzenter 5o erzeugt, welches gegen die Wirkung der Feder 62 auf die Rolle 51 am Preßhebel 52 wirkt. Durch den Bolzen 53 am Preßhebel wird über den bekannten Handhebel 54, der bei 55 gelenkig mit dem Nadelbarrschwenkarm 56 verbunden ist, die Schwenkbewegung des Preßhebels 52 auf die vordere Nadelbarre g übertragen, an der mittels Schrauben 57 der Nadelbarrschwenkarm 56 befestigt ist. In jeder beliebigen Stellung der beiden Nadelbarren 9 und io zueinander, also in jeder Stellung der Nadelbarre io zur Nadelbarre 9, wird erstere von der letzteren mitgeschwenkt, und zwar schwenkt die vordere Nadelbarre 9 stets um die Gelenkwelle 25 der Scharniere 23 und die hintere Nadelbarre io über den Lenker 29 jedes Scharnieres 24 um die Gelenkwelle 31, an welcher der Hinternadelbarrscharnierhebel 33 angelenkt ist. Nur dann, wenn die Achsen der Scharnierwelle 25 der Scharniere 23 und - die Achsen der Scharnierbolzen 27 der Scharniere 24 in einer Linie stehen, wie es in der Zeichnung dargestellt ist, schwenken beideNadelbarren um die in diesem Falle gemeinschaftliche Achse.
  • Jeder der beiden Exzentersätze 37 und 47, die die senkrechte Bewegung der vorderen und hinteren Nadelbarre erzeugen, setzt sich beispielsweise aus je drei Exzentern 37a, 37b, 37° und 47a, 47b, 47° zusammen. Auf die am hinteren Nadelbarrhebel 35 befindliche Laufrolle 36 wirkt gemäß Abb. 2 das Exzenter 37c des Exzentersatzes 37; auf die Rolle 46 und somit auf den Nadelbarrhebe145 der vorderen Nadelbarre wirkt das Exzenter 37° des Exzentersatzes 47 für die vordere Nadelbarre. Diese beiden Exzenter sind auch in Abb. i dargestellt. Daraus ist ersichtlich, daß dieselben so geformt sind, daß die vordere Nadelbarre g unter der mittelbaren Wirkung des Exzenters 47° in der Kulierstellung eine höhere Lage einnimmt als die hintere Nadelbarre io, die der mittelbaren Wirkung des Exzenters 370 --unterworfen ist. Soll z. B. beim Kulieren der nächsten Reihe nicht die Nadelbarre g, sonden die Nadelbarre io die Höchststellung einnehmen, dann wird die Laufrolle 36, die axial verschiebbar auf ihrem Bolzen 58 sitzt, auf das Nachbarexzenter 37b des Exzentersatzes 37 verschoben und gleichzeitig die unter der Wirkung des Exzenters 47` stehende Rolle 46 der vorderen Nadelbarre g auf ihrem Bolzen 59 auf das Nachbarexzenter 47b ihres Exzentersatzes 47. Das Exzenter 37b des Exzentersatzes 37 gleicht in seiner auf die Bewegung der Nadelbarre wirkenden Form genau dem Nadelbarrexzenter 47c des Exzentersatzes 47. Das Exzenter 370 hingegen, welches mittelbar auf die Nadelbarre io wirkt, gleicht in seiner Gestaltung vollkommen dem Exzenter 47b des Exzentersatzes 47 für die vordere Nadelbarre g.
  • Werden also die Laufrollen 36 und 46 von den auf sie wirkenden Exzentern 37c bzw. 47c gemäß Abb. i, a und 3 auf ihre Nachbarexzenter 37b bzw. 47b (Abb. 2 und 3) verschoben, dann führt die Nadelbarre g die- Bewegung aus, die vorher die Nadelbarre io ausgeführt hat und die Nadelbarre 1o die in der vorhergehenden Reihe stattgefundene Bewegung der Nadelbarre g. Wird dieser Wechsel der Stellung der Laufrollen 36 und 46 von den Exzentern 37c bzw. 47° auf die Exzenter 37b bzw. 47b und umgekehrt nach dem Kulieren jeder Reihe vollzogen, dann wird derjenige ständige Wechsel in der Relativbewegung der beiden Nadelbarren g und io erzeugt, der z. B. zur Erzielung der Arbeitsweise, wie sie im Hauptpatent beschrieben ist, notwendig ist.
  • Beim Übergang vom Kuliervorgang zum Mindervorgang verschiebt sich die Exzenterwelle während des Tempos nach der Abschlagbewegung, deren Kurve auf sämtlichen Nadelbarrexzentern gleichlaufend ist, in Richtung B gemäß Abb. 2 so, daß die Laufrollen 36 und 46, wenn sie beim Arbeiten der letzten Reihe vor dem Mindern unter der Wirkung der Exzenter 375 und 47b stehen, durch diese Axialbewegung der Exzenterwelle 38 auf die in der Form an sich bekannten Minderexzenter 37d und 47d jedes Exzentersatzes überwechseln. Der Beginn des Minderns muß vorteilhaft so eingerichtet sein, daß die Laufrollen 36 und 46 in diesem Augenblick gerade auf den Exzentern 375 bzw. 475 laufen, so daß ein Stellungswechsel der Laufrolle 36 und 46 auf ihren Bolzen 58 bzw. 59 beim Übergang vom Maschenbilden zum Mindern wegfallen kann. Es steht natürlich nichts im Wege; beim Verschieben der Exzenterwelle auch der Zugstange eine zusätzliche Bewegung zu erteilen, damit die Laufrolle aus jeder Stellung auf die Minderexzenter übergeleitet wird. Die beiden Minderexzenter 37a und 47a haben vollkommen gleiche Form, so daß die beiden Nadelbarren g und 1o während der Mindertätigkeit in gleicher Höhe zueinander und ohne gegenseitige Relativbewegung in an sich bekannter Weise arbeiten. Die Nadelköpfe der Stuhlnadeln beider Nadelbarren g und io stehen also beim Mindern in gleicher Höhe und bilden während dieses Vorganges die an sich bekannte Fontur.
  • In weiterer erfindungsgemäßer Ausführung ist in jedem Exzentersatz 37 und 47 ein viertes Exzenter 37" und 47d vorgesehen, dessen Laufbahn für die jeweilige Laufrolle kreisrund ist, so daß diejenige Nadelbarre, deren Laufrolle auf diesem kreisrunden Exzenter 37" oder 474 aufliegt, vollkommen außer Tätigkeit gesetzt wird, so daß nur die andere Nadelbarre die übliche Nadelbarrbewegung ausführt. Der Durchmesser dieser beiden Kreisscheiben 37d und 4711 ist so, daß die Stuhlnadeln derjenigen Nadelbarre, auf welche diese Exzenter einwirken, in ihrer niedrigsten Stellung stehen, so daß die Preßbewegung, die diese von der Senkrechtbewegung ausgeschaltete Nadelbarre zwangsläufig mitmachen muß, keinen Einfluß auf den gewählten Arbeitsgang hat. Dieses Ausschalten der einen oder der anderen Nadelbarre aus dem Arbeitsprozeß kann durch Verschieben der jeweiligen Rolle 36 und 46 auf die Kreisscheibe 3711 bzw. 4711 von Hand oder auch selbsttätig erfolgen.
  • DieAxialverschiebung der Laufrollen36 und46 auf ihren Laufbolzen 58 bzw. 59 geschieht mittels einer Gabel 6o für die Laufrolle 36 und einer Gabel 61 für die Laufrolle 46 (Abb. 3). Diese Gabeln 6o und 61 sind auf einer in der Zeichnung nicht dargestellten, an sich bekanntenZugstange festgemacht, die, in den Gestellwänden gelagert, durch selbsttätige Verschiebung oder auch durch Verschiebung von Hand den gewollten Wechsel der Laufrollen auf den Exzentern ihres EXZentE rsatzes 37 bzw. 47 bewirkt.
  • Die Mittel zur Erzeugung dieser Verschiebung der Rolle mittels der Zugstange sowie die Wahl der Mittel zur Erzeugung der Zugstangenbewegung haben mit dem Wesen der Erfindung nichts zu tun.
  • In der Zeichnung ist jede Nadelbarre 9 und io mit nur einer Fontur ausgestattet. Es ist natürlich auch ohne weiteres möglich, in bisher bekannter Weise jede Nadelbarre mit zwei Fonturen zu besetzen und dementsprechend länger auszuführen. Das hat denVorteil, daß nicht so viel Exzentersätze auf der Exzenterwelle 38 untergebracht zu werden brauchen, während die kürzeren Nadelbarren gemäß der Zeichnung größere Sicherheit gegen Verwerfen und Verziehen der beiden Nadelbarren zueinander gewährleisten.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Flache Kulierwirkmaschine nach Patent 603 709 mit zwei Nadelbarren, die so miteinander verbunden sind, daß sie nur in der Achsrichtung der auf ihnen befestigten Stuhlnadeln gegenseitig bewegbar sind, alle übrigen Bewegungen aber gemeinschaftlich ausführen müssen, deren Stuhlnadeln in einer Ebene liegen und, beliebig auf die eine und die andere Barre verteilt, zusammen die normalteilige Fontur ergeben, dadurch gekennzeichnet, daß jede der beiden Nadelbarren durch je zwei besondere Nadelbarrscharnierhebel (26, 26 bzw. 33, 33) bewegt wird, die um eine gemeinsame Achse (34) unabhängig voneinander durch je ein Exzenter eines für jede Barre besonderen Exzentersatzes (37 bzw. 47) geschwenkt werden, wobei die eine der beiden Nadelbarren (9) direkt an den zugehörigen Nadelbarrscharnierhebeln (26, 26) ähgelenkt ist, während die andere Nadelbarre (io) mittels eines Doppelgelenkes (27, 29, 31) an ihren Nadelbarrscharnierhebeln (33, 33) angelenkt ist.
  2. 2. Flache Kulierwirl@naschine nach Anspruch =, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadelbarrscharnierhebel (26), die die eine Nadelbarre (9) tragen, in an sich bekannter Weise fest mit der Nadelbarrwelle (34) verbunden sind, welche durch den vorderen Nadelbarrhebel (45) durch ein Exzenter des Exzentersatzes (47) in Drehbewegung versetzt wird, während die Nadelbarrscharnierhebel (33), die die andere Nadelbarre (io) tragen, lose schwenkbar, axial nicht verschiebbar auf der Nadelbarrwelle (34) sitzen und ihre Schwenkbewegung von einem gleichfalls schwenkbaren, aber nicht verschiebbaren, auf der Nadelbarrwelle (34) sitzenden Nadelbarrhebel (35) erhalten, welcher durch ein Exzenter des anderen Exzentersatzes (37) geschwenkt wird, wobei die Übertragung der Schwenkbewegung des Nadelbarrhebels (35) für die Nadelbarre (io) auf die zu dieser Nadelbarre gehörigen Nadelbarrscharnierhebel (33) mittels einer Schiene (4i) erfolgt, die in Köpfen (4o bzw. 33a) des Nadelbarrhebels (35) und der Nadelbarrscharnierhebel (33) befestigt ist und so hoch, parallel zur Nadelbarrwelle laufend, über derselben liegt, daß keine Berührung dieses die Schwenkung übertragenden Gliedes mit den übrigen mit der Nadelbarrwelle (34) schwenkenden Teilen erfolgen kann.
  3. 3. Flache Kuherwirkmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß beide Nadelbarren (9 und io) von einem Exzenter eines einzigen Exzentersatzes (5o) ihre Preßbewegung erhalten, die von diesem Exzenter einem Schwenkarm (56) übermittelt wird, der an einer der beiden Nadelbarren (9) festgemacht ist. .
  4. 4. Flache Kuherwirkmaschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der beiden Exzentersätze (37 und 47), deren Exzenter wahlweise die senkrechte Bewegung der beiden Nadelbarren erzeugen, sich aus einem Deckexzenter (37a bzw. 47d), zwei Exzentern (37b und 37c bzw. 47b und 47r) für verschieden große senkrechte Bewegungen bei der Maschenbildung und einer Rundlaufscheibe (37d bzw. 47,1) zusammensetzt und daß das eine der beiden der Maschenbildung dienenden Exzenter (37b) des einen Exzentersatzes (37) eine höhere Kulierstellung der Nadelbarre (io) bewirkt als das entsprechende der Maschenbildung dienende Exzenter (47b) des Exzentersatzes (47) für die Nadelbarre (9) und umgekehrt das nächste Exzenter (37,;) des einen Exzentersatzes (37) eine niedrigere Kulierstellung seiner Nadelbarre (io) bewirkt als das entsprechende Exzenter (47c) des anderen Exzentersatzes (47), welches auf die Nadelbarre (9) wirkt.
  5. 5. Flache Kulierwirkmaschine nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Wechsel der Relativbewegung der Nadelbarren (9 und io) gegenseitig durch axiale Verschiebung der jeweiligen Exzenterlaufrollen (36 und 46) auf ihren Laufbolzen (58 und 59) mit an sich bekannten Mitteln selbsttätig oder von Hand erfolgt, während der Wechsel dieser Laufrollen auf die Deckexzenter (37a, 47a) in an sich bekannterWeise durch die axiale Verschiebung der Exzenterwelle (38) bei Beginn des Mindervorganges erzeugt wird.
DEN33971D 1932-07-22 1932-07-22 Flache Kulierwirkmaschine Expired DE604654C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2585804A (en) * 1946-05-10 1952-02-12 Cotton Ltd W Straight bar knitting machine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2585804A (en) * 1946-05-10 1952-02-12 Cotton Ltd W Straight bar knitting machine

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