DE16795C - Einrichtung an flachen mechanischen Wirkstühlen zur Herstellung von Deckelfersen mit Benutzung der durch Patent Nr. 611 geschützten Anordnung der getheilten Nadelbarren - Google Patents

Einrichtung an flachen mechanischen Wirkstühlen zur Herstellung von Deckelfersen mit Benutzung der durch Patent Nr. 611 geschützten Anordnung der getheilten Nadelbarren

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DE16795C
DE16795C DENDAT16795D DE16795DA DE16795C DE 16795 C DE16795 C DE 16795C DE NDAT16795 D DENDAT16795 D DE NDAT16795D DE 16795D A DE16795D A DE 16795DA DE 16795 C DE16795 C DE 16795C
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Germany
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DENDAT16795D
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English (en)
Original Assignee
LA SOCIETE PORON FRERES FILS UND MOR-TIER in Troyes (Aube) Frankreich
Publication of DE16795C publication Critical patent/DE16795C/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B11/00Straight-bar knitting machines with fixed needles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTA
Diese Neuerung bezieht sich auf solche mechanische Wirkstühle, deren Nadelbarren beweglich angeordnet sind und das Abschlagen der Maschen durch das Zurückbewegen der Nadeln an dem festliegenden Abschlagkamm erfolgt. Die Neuerung besteht nun darin, dafs die Nadelbarre in eine beliebige Anzahl Theile getheilt ist, welche einzeln oder auch alle gleichzeitig am Rückgange verhindert werden können, wodurch das Wirken oder die Herstellung der Waare nur auf den gewünschten Nadelpartien erfolgt.
Die Construction, um diesen Zweck zu erreichen, ist folgende:
Die Nadelbarre F, Fig. 1 und 3, ist in mehrere Theile getheilt. In der Zeichnung sind deren drei angegeben, und zwar zeigt Fig. ι den Querschnitt, Fig. 2 den Aufrifs und Fig. 3 den Grundrifs der Nadelbarre und deren Bewegungsvorrichtung. Die äufsersten Theile FF und F" F" sind durch ein Gelenk H und Bolzen / mit den Enden der Hebel C C verbunden, während die anderen Enden durch Federn M so gezogen werden, dafs sich die Nadelbarre nach aufsen bewegt. Diese Hebel CC1 sind drehbar auf der Wendewelle A angebracht, während letztere wiederum durch Zapfen ZZ drehbar in der Gestellwand gelagert ist; die Hebel CC' können somit zunächst keinen Antheil an der Bewegung der Wendewelle A nehmen.
Aus einem Stück mit der Wendewelle A sind die Arme D D und D' D', Fig. 2, sowie der Arm BB' und Arm y, Fig. 1. Auf ähnliche Weise wie die Hebel C C ist der Arm B B' an der Nadelbarre F' F', Fig. 3, befestigt. Der Arm_y trägt am Ende eine Rolle, welche sich am Umfang der Hubscheibe χ führt; letztere 'ist auf der Excenterwelle S befestigt, und wenn diese umgedreht wird, so bewegt sich die Nadelbarre F' F' vor- und rückwärts.
Damit nun die anderen Theile der Nadelbarre an - dieser Bewegung theilnehmen, ist eine Schiene TT, Fig. 1 und 3, angebracht, welche sich in Einschnitten der Arme D D B B' D' D' in der Längsrichtung etwas verschieben läfst. Diese Schiene trägt die Riegel V V', die sich in Vertiefungen der Hebel CC einführen lassen und somit die Nadelbarrenstücke mit der Wendewelle A A kuppelt.
Mit dieser mechanischen Einrichtung können die eintheiligen Deckelfersen der Strümpfe gearbeitet werden, indem die Maschen, welche sich auf den Nadeln der Theile FF und F" F" befinden, auf die Nadeln des Theiles F' F' gehängt werden, und zwar in der Weise, dafs, während die Reihenbildung auf den Nadeln von F' F' erfolgt, die Maschen der Nadeln von FF und F" F" sich denjenigen von F' F' nähern, so dafs immer eine Masche der Nadel a auf b und eine der Nadel d auf c zu liegen kommt. Dabei legt der Fadenführer seinen Faden nur über die Nadeln des mittleren Theiles; damit aber die Maschen auf den Seitentheilen der Nadelbarre nicht abgeprefst
werden, wird das Abschlagen durch das Zurückziehen der Riegel V V und somit durch Abstellen der Bewegung von FF und F" F" verhindert.
Gesetzt nun, die Nadelbarre bestehe aus einem einzigen Stück und stehe nur mit den Hebeln CC und CC in Verbindung, welche sich um die Welle A drehen können, so würde ebenfalls die Schiene T mit den Riegeln V V genügen, um die Arme DD und D' D' mit den Hebeln C C und C C zu verbinden oder abzustellen, also das Abschlagen hervorzubringen oder zu verhindern.
Diese Einrichtung erlaubt, farbige Querstreifen in beliebiger Anzahl hervorzubringen. Dabei wird es nöthig, von Zeit zu Zeit eine Leerreihe einzuführen; die Nadeln erhalten dann keinen Faden und dürfen demzufolge auch nicht abschlagen, was sich durch vorliegende Einrichtung leicht bewerkstelligen läfst.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die aus der Zeichnung ersichtliche Gesammtanordnung der Nadelbarre an flachen mechanischen Wirkstühlen, welche die Herstellung eintheiliger Deckelfersen und farbiger Querstreifen gestattet.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT16795D Einrichtung an flachen mechanischen Wirkstühlen zur Herstellung von Deckelfersen mit Benutzung der durch Patent Nr. 611 geschützten Anordnung der getheilten Nadelbarren Active DE16795C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1234853B (de) * 1960-03-08 1967-02-23 Siemens Ag Thermorelais

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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