DE164102C - - Google Patents
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- DE164102C DE164102C DENDAT164102D DE164102DA DE164102C DE 164102 C DE164102 C DE 164102C DE NDAT164102 D DENDAT164102 D DE NDAT164102D DE 164102D A DE164102D A DE 164102DA DE 164102 C DE164102 C DE 164102C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D51/00—Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
- D03D51/18—Automatic stop motions
- D03D51/20—Warp stop motions
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Looms (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Kettenfadenwächter für Webstühle. Um einen
Webstuhl durch mechanische Mittel selbsttätig auszurücken, war es bisher üblich, bewegliche
und feststehende Zahnstangen zu benutzen, derart, daß Gegenstände, wie z. B. Fallplatinen, die über den Zahnstangen auf
die Kettenfäden gehängt wurden, bei dem Zerreißen eines Fadens zwischen die stillstehenden
und beweglichen Zähne fielen und die beweglichen Zahnstangen folglich gegen weitere Längsbewegung hemmten, worauf der
Ausrückhebel durch Stoß oder Zug der festgehaltenen Zahnstange ausgerückt und der
!5 Webstuhl zum Stillstand gebracht wurde.
Um dem scherenartigen Druck zwischen den Fallplatinen und Zahnstangen widerstehen
zu können, müssen sowohl Fallplatinen als auch Zahnstangen sehr stark sein, was aber
einerseits die Fäden, und insbesondere die feineren Fäden zu sehr belastet, so daß sie
zerreißen und den Webstuhl sehr oft unnötig zum Stillstand bringen. Andererseits ist hierbei
die Benutzung von schweren Zahnstangen erforderlich.
Bei der vorliegenden Erfindung kann man durch Entlastung der Zahnstangen von jeglichem
Enddruck oder Zug die Stärke derselben ganz wesentlich vermindern und deren
Antrieb durch eine leichte federnde Vorrichtung ermöglichen, so daß als Fallplatinen das
allerdünnste Blattmetall, welches selbst die feinsten Fäden nicht beansprucht, ohne Gefahr
des Zerreißens bezw. Zusammendrückens verwendet werden kann. Hierbei wird die Ausrückung durch die Berührung von Fühlerstiften
mit den Seitenflächen der Zahnstangen, und zwar nach beiden Bewegungsrichtungen
derselben bewirkt.
In bezug auf beiliegende Zeichnungen ist Fig. ι eine teilweise Ansicht eines mit der
Erfindung versehenen Webstuhles und zeigt die Antriebsvorrichtung für die Zahnstange;
Fig. 2 ist eine Seitenansicht eines Webstuhles, teilweise im Schnitt und zeigt einen Teil der
Antriebsvorrichtung und die Ausrückvorrichtung; Fig. 3 ist eine Ansicht der Antriebsvorrichtung
für die Zahnstange, und zwar wie sie von hinten an der linken Seite von Fig. 2 gesehen wird; Fig. 4 zeigt die Arbeitsweise
der Fühlerhebel; Fig. S ist eine Seitenansicht einer Fallplatine; Fig. 6 und 7 zeigen
eine andere Ausführungsform der Sperrvorrichtung für die Fühlerhebel.
Auf der Welle B des Webstuhles A ist das Exzenter C, welches die Bewegung für die
Zahnstange bewirkt, gelagert. Mit dem Exzenter C ist eine Stange D verbunden,
deren anderes Ende an dem einen Arm eines Winkelhebels E befestigt ist (Fig. 3), an dessen
senkrechtem Arm zwei leicht federnde Stangen^/ befestigt sind. Innerhalb des feststehenden
gezahnten Gehäuses F, welches zweckmäßig an dem Webstuhlgestell bei G mittels der
Platten G1 befestigt ist, ist ein beweglicher Streifen aus Stahl oder dergl. /2 gelagert,
welcher einen Zapfen fs trägt, der durch eine Öffnung fi in dem Gehäuse F nach
außen hindurchragt. Dieser Zapfen f3 wird
von den beiden leicht federnden Stangen bezw. der Gabel / umklammert, so daß bei jeder
Umdrehung der Welle B die Zahnstange oder der Streifen f2 in der Längsrichtung innerhalb
des Gehäuses F mit einem gleichmäßigen leichten Gang hin- und herbewegt wird. .Auf
die Kettenfäden H (Fig. 5) sind Fallplatinen /
aufgehängt, welche die Zahnstange f2 und das verzahnte Gehäuse F umschließen. Beim
Zerreißen eines Kettenfadens H fällt die zugehörige Fallplatine / herab in die Schlitze/1
zwischen die Zähne der Teile /2 und F und
verhindert die weitere Längsbewegung der ersteren. Da der Winkelhebel E seine Bewegung
fortsetzt, geben die leicht federnden Stangen bezw. die Gabel/ dem Drucke nach und durch ihre Biegung verhindern sie, daß
die empfindlichen Fallplatinen oder die dünnen
ίο Zähne der Zahnstange beschädigt werden.
Um dem Webstuhl beim Zerreißen eines Fadens A zum Stillstand zu bringen, sowie
eine Fallplatine / zwischen den Zähnen der Teile/2 und F eingetreten ist, ist folgende
Vorrichtung getroffen:
Auf dem Gestell A des Webstuhles sind ein oder mehrere Träger A1 verstellbar gelagert.
Auf Zapfen dieser Träger sind schwingende Fühlerhebel A2 (Fig. 4), die an
ihren Enden Stifte A3 tragen, gelagert. In dem Ende des Gehäuses F sowie in dem des
Streifens /2 sind Löcher Ai vorgesehen, in
der Weise, daß bei einer gewissen Lage des Streifens ein Stift A3 sowohl durch Gehäuse
als auch Streifen frei durchtreten kann, was bei regelrechtem Gang des Webstuhles stattfinden
soll. Um die Hebel A2 gegeneinander und gegen die Seitenflächen des Gehäuses F
zu drehen, sind ihre Mittelteile zweckmäßig mit Zahnsegmenten J versehen, die miteinander
in Eingriff stehen, wobei einer der Hebel verlängert wird, damit er mit einer Stange A5 verbunden werden kann, die ihrerseits
an dem unteren Arm eines Winkelhebeis A6 befestigt ist. Dieser Winkelhebel
schwingt auf der Stecherwelle und wird, weil sein unterer Arm vermittels einer Schraubenfeder
A0 mit der Ladenstelze verbunden ist, mit letzterer bei ihrer Bewegung mitgenommen.
Auf dem Ausrückhebel A1 gegenüber der Spitze des wagerechten Armes des Winkelhebels
Ae ist ein Anschlagstück As angebracht,
dessen Zurückdrängen den Hebel A7 ausrückt.
Wenn keiner der Kettenfäden A zerrissen ist und die Durchlochungen A^ des Streifens/2
bei jedem Schlage in die richtige Lage gelangen, so können die Stifte oder Fühler A3
durch die Durchlochungen frei hindurchtreten und in diesem Falle wird der Winkelhebel Ae
durch die Bewegung der Lade in der Weise mitgenommen, daß die Spitze des wagerechten
Armes an dem Anschlagstück A8 vorbeigeht. Sollte jedoch ein Kettenfaden zerreißen und
der Streifen/2 so gehemmt werden, daß seine Durchlochungen nicht in die Bahn der Stifte
oder Fühlerstifte As gelangen, so kann der Winkelhebel A* nicht mit der Lade nach
außen mitgenommen werden, so daß letztere bei ihrer Vorwärtsbewegung die Spannung
der Schraubenfeder A9 überwindet und schließlich den wagerechten Arm des Winkelhebels An,
wie in Fig. 2 in punktierten Linien veranschaulicht ist, so einstellt, daß er an den Anschlag
A8 anschlägt und den Abstellhebel A7 auslöst.
Da der Webstuhl lediglich durch Berührung der Fühler mit der Seitenfläche des Streifens
/2 in der Querrichtung ausgerückt wird und der Streifen für sich keinem Enddruck
oder Zug oder sonstiger Beanspruchung ausgesetzt ist, kann er möglichst dünn und leicht
gemacht werden, und da der Streifen ferner mit einem gleichmäßigen, leichten elastischen
Druck hin- und herbewegt wird, welcher für das geringste Hindernis empfindlich ist, so
können ebenfalls die Fallplatinen aus dem dünnsten und leichtesten Blattmetall bestehen.
Fig. 6 und 7 zeigen eine andere Ausführungsform der Vorrichtung zum Sperren der
Stifte A3 in ihrer gewöhnlichen Bahn. Anstatt die Zahnstange oder den Streifen/2 mit
Durchlochungen A^ zu versehen, wird ein Block α an dem Streifen befestigt und mit
ihm hin und her mitgenommen. Für gewöhnlieh geht der Stift A3 an dem Block α vorüber;
sowie jedoch der Streifen festgehalten wird, ist der Block so angeordnet, daß er in
der Bahn des Stiftes liegt, diesen sperrt und den Webstuhl somit ausrückt.
Das Anschlagstück A8 ist zweckmäßig so an dem Ausrückhebel A1 angebracht, daß es
durch Hand nach einer Richtung geschwungen werden kann, so daß das Anschlagen des
Hebels A6 nach Belieben verhindert werden kann. Um nun die Erfindung an Litzen anzubringen,
ist es nur nötig, das Gehäuse F mit seinem Streifen /2 in solcher Weise anzubringen,
daß beide durch die Öffnung in den Fallplatinen geschoben werden können, welch letztere deswegen von besonderer Form
gemacht werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ketten fadenwächter für Webstühle, bei welchem die Ausrückung des Webstuhls beim Hemmen einer hin- und herbeweglichen Zahnstange veranlaßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung derselben durch federnde Bügel (f) erfolgt, welche beim Herabfallen einer Wächterplatine nachgeben, so daß die Zahnstange stehen bleibt und senkrecht zur Bewegungsrichtung der Zahnstange schwingende Fühler (A2 A3J an der weiteren Schwingung verhindert werden, zum Zwecke, leichte Wächterplatinen und Zahnstangen benutzen zu können.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE164102C true DE164102C (de) |
Family
ID=429725
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT164102D Active DE164102C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE164102C (de) |
-
0
- DE DENDAT164102D patent/DE164102C/de active Active
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