DE930956C - Buchungsmaschine mit verzahnten Antriebsgliedern der Addierwerke - Google Patents
Buchungsmaschine mit verzahnten Antriebsgliedern der AddierwerkeInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Buchungsmaschine mit verzahnten Antriebsgliedern für die
Addierwerke und mit Halteklinken, die diesen Antriebsgliedern einzeln zugeordnet sind. Erfindungsgemäß
sind die Halteklinken einzeln mit mindestens einem ihnen gemeinsam zugeordneten Organ kuppelbar, um durch dieses ein- oder ausgerückt
zu werden. Hierdurch unterscheidet sich die Erfindung von bekannten Buchungsmaschinen,
bei denen die Halteklinken mit ihrem Steuerorgan ständig verbunden sind, also nicht von ihm abgekuppelt
werden können. Die Möglichkeit dieser Abkupplung hat aber den Vorteil, daß sie es gestattet,
einzelne Klinken bei Bedarf ständig ein- oder ausgerückt zu belassen, um dadurch die betreffenden
Antriebsglieder ganz auszuschalten oder um ihre Klinken irgendeiner anderen Steuerung zu
unterwerfen.
Vorzugsweise steuern die Einrückorgane, an welche die nur in der Hubrichtung der verzahnten ao
Antriebsglieder wirkenden Halteklinken wahlweise einzeln von Hand ankuppelbar sind, das Ein- und
Ausrücken der angekuppelten Halteklinken entsprechend verschiedenen Arbeitsgängen der Maschine
unterschiedlich.
Bei bekannten Buchungsmaschinen der eingangs erläuterten Gattung werden die Halteklinken durch
das ständig mit ihnen verbundene Steuerorgan nur im Anschluß an den Summendruck für den Rest
des Summenganges eingerückt, damit sie das Vor-
schnellen der verzahnten Antriebsglieder und der mit diesen verbundenen Typenträger in die Endstellung
nach dem Ausrücken der Rechenwerke verhinder-n. .. . -
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind mit den Halteklinken mindestens zwei
Ein- und Ausrückorgane wahlweise kuppelbar, von denen das eine die Halteklinken in an sich bekannter
Weise im Anschluß an dem Summendruck ίο einrückt, um das Vorschnellen der Typenträger in
die Endstellung nach dem Ausrücken der Rechenwerke zu verhindern, wahrend das andere Organ
die Halteklinken während des ganzen Summenganges einrückt, um den Summendruck und die
Löschung der Addierwerke zu verhindern. Man kann also die Maschine nach Bedarf so voreinstellen,
daß manche Gruppen verzahnter Antriebsglieder bei jedem Summengang einen Summendruck
herbeiführen, während andere Gruppen so lange nur der Posteneinführung dienen, aber einen Summendruck
und die damit verbundene Löschung der zugeordneten Saldierwerke verhindern, bis das betreffende
Steuerorgan die Klinken ausrückt. Dann erst erfolgt auch in dieser Gruppe verzahnter
Antriebsglieder der Summendruckvorgang.
An sich ist es bekannt, eine bestimmte Gruppe der verzahnten Antriebsglieder mit einer gemeinsamen
Sperre zu versehen, die durch Druck auf die Summentaste eingerückt werden kann, um in dem
der betreffenden Gruppe zugehörigen Addierwerk die Aufspeicherung einer Hauptsumme zu ermöglichen.
Demgegenüber ist es neu, für diese Sperrung diejenigen Halteklinken zu verwenden, die bisher
nur das Vorschnellen der Typenträger beim Summengang zu verhindern bestimmt waren.
Eine besonders zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung ergibt sich, wenn die den verzahnten
Antriebsgliedern zugeordneten Halteklinken wahlweise so steuerbar sind, daß die Halteklinken a) für
gewöhnlich ausgerückt sind und in bekannter Weise in der Mitte eines jeden Summenganges eingerückt
werden oder b) gewöhnlich eingerückt sind und nur für den Druck von kentizeidhinendeni Angaben
beitoi ersten einem Su'mmengang folgenden
Positeneinführunigsgang ausgerückt werden oder
c) ständig eingerückt sind,, um die Antriebsglieder ganz auszuschalten, oder d) ständig ausgerückt
sind.
Die zweite dieser vier Steuerungen dient dem an sich bekannten Zweck, in einem Abschnitt der
Tabelliermaschine einen Druck nur beim ersten einem Summengang folgenden Posteneinführungsgang
zu gestatten, um dabei das Gruppenkennzeichen zu drucken, während bei allen anderen Maschinengangen
der Druck verhindert wird. Bei einer bekannten Maschine werden jedoch nicht die verzahnten
Antriebsglieder, sondern nur die Typenhämmer gesperrt. Demgegenüber bietet die Erfindung
den Vorteil, daß die ohnehin anderen Zwecken dienenden Halteklinken auch für die Steuerung des
Kennzeichendruckes nutzbar gemacht werden und sich daher eine besondere Steuerung der Typenhammer
für diesen Zweck erübrigt.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich
aus den Patentansprüchen. In den Zeichnungen zeigt
Fig. ι eine teilweise Seitenansicht des Triebwerks
der Maschine von rechts gesehen,
Fig. 2 einen senkrechten Querschnitt durch die Maschine unmittelbar neben der rechten Rahmenplatte,
Fig. 3 einen von vorn nach hinten durch die Maschine verlaufenden lotrechten Teilschnitt und
Fig. 4 eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung einer abgeänderten Ausführungsform.
Die Maschine enthält eine Reihe senkrechter Zahnstangen 176 (Fig. 3), die bei den Posteneinführungsgängen
einen durch Lochkartensteuerung bestimmten Hub ausführen. Zu diesem Zweck werden sie bei der Aufwärtsbewegung einer ihnen
gemeinsamen Rückstellschiene 201 durch Federn so lange aufwärts bewegt, bis sie sich an Anschläge
anlegen, die unter Steuerung durch Kartenabfühlstifte den abgefühlten, gelochten Angaben entsprechend
eingestellt werden.
Die Zahnstangen tragen Typen zum Abdruck der abgefühlten · Angaben auf einem Bogen, der von
einer Schreibwalze 175 getragen wird (Fig. 1). Wenn sie nach erfolgtem Abdruck durch die Schiene
201 herabbewegt werden, treiben sie mit ihren Verzahnungen die Addierwerke an, die zur Verrechnung
der abgedrückten Zahlenbeträge dienen und bei Summengängen ihrerseits die Einstellung der
Zahnstangen 176 steuern.
Bei dem Ausführungsbeispiel sind die Zahnstangen in Gruppen unterteilt, und jeder Gruppe
sind zwei als Saldierwerke ausgebildete Rechenwerke zugeordnet.
Wenn in der Mitte des Summenganges die Saldierräder aus den Antriebszahnstangen 176 ausgerückt
werden, nachdem die Summe gedruckt ist, wurden mangels besonderer Vorkehrungen die Zahnstangen
176 unter der Kraft ihrer Antriebsfedern in die äußerste Lage vorschnellen, da die Rückführschiene
201 dann in ihrer obersten Stellung verweilt. Dieses Hochschnellen sämtlicher hundert
Zahnstangen würde einen erheblichen Stoß mit entsprechendem Geräusch bedeuten. Um das zu
verhindern, ist den Zahnstangen je eine Halteklinke 533 zugeordnet (Fig.3).
Wie die Fig. 2 zeigt, ist innen an jeder seitlichen n0
Rahmenplatte 156 und 157 ein Block 534 befestigt; der das eine Ende einer schweren Rahmenschiene
535 trägt. Ferner sitzt innen an den beiden Platten je ein Block 536. Diese Blöcke tragen die
Enden zweier Querstangen 537 und 538. Die drei n5
Querstangen 535, 537 und 538 tragen das nunmehr zu erläuternde, in Fig. 3 gezeigte Halteklinkenwerk.
Die Halteklinken 533 sitzen auf kurzen Lagerzapfen 540, die je in einer geschlitzten Stange 541
eingesetzt sind, welche durch Schrauben 542 an iao
Ansätzen der Rahmenschierie 535 befestigt sind. Die Blöcke 541 lassen sich zweckmäßig in kurzen
Längen'zu je zehn Stellen anfertigen und Ende an Ende auf der Schiene 535 befestigen. Befindet sich
eine Zahnstange 176 in ihrer tiefsten Stellung, so reift die Halteklinke 533 über deren obersten
Za'hn 180 (Fig. 3), und zwar unter der Spannung
einer Feder 543. Der Schwenkbereich der Klinke wird dadurch begrenzt, daß diese sich mit einem Ansatz
auf die Oberfläche des Blockes 541 auflegt. Die Feder 543 verbindet die Klinke mit einer Steuerschiene
544, die in ihrer Längsrichtung gleitend mit ihrem hinteren Ende in einer Kammplatte 545
und mit ihrem vorderen Ende in einer Kammplatte 546 geführt ist. Diese Kammplatten sitzen an den
Rahmenstangen 535 bzw. 537. Mit ihrem hinteren Ende wird die Steuerschiene 544 durch die Feder
543 an einen Lappen herangezogen, der vom oberen Ende der Klinke abgebogen ist und an dem die
Feder angreift. Die Anordnung ist so getroffen, daß die Feder nicht nur Klinke und Steuerschiene
in Berührung zu halten sucht, sondern die Schiene gleichzeitig nach hinten zieht, d. h. mit Bezug auf
Fig. 3 nach rechts, wodurch die Klinke ausgerückt gehalten wird. Wird die Steuerschiene indessen in
ihrer vorderen Lage (Fig. 3) gesperrt, so hält die Feder 543 die Klinke im Eingriff mit der Zahnstange.
In diesem Fall verhindert die Klinke eine Aufwärtsbewegung der Antriebszahnstange 176,
ohne deren Abwärtsbewegung zu beeinträchtigen. Bei der bevorzugten Ausführungsform nach Fig. 4
ist die Feder 543 durch zwei Federn 559 und 550 ersetzt, von denen die erste dazu dient, die Klinke
533 im Kraftschluß mit der Steuerschiene 544 zu halten, während die letztere die Aufgabe hat, die
Schiene zurückzuziehen und zu diesem Zweck an einen vorderen Haken der Steuerschiene angreift.
Die Steuerschienen 544 lassen sich in verschiedener Weise dazu verwenden, die Sperrklinken 533
zu steuern. Um beispielsweise beliebige Zahnstangen 176 ganz auszuschalten, braucht man die
betreffenden Steuerschienen 544 nur in ihrer vorderen Lage zu sperren. Zu diesem Zweck hat
jede Steuerschiene einen angelenkten Haken 547, der in eingerückter Stellung gemäß Fig. 3 über die
Platte 546 greift. Ein Federhebel 548 dient dazu, den Haken 547 entweder eingerückt zu halten gemäß
Fig. 3 oder ausgerückt gemäß Fig. 4. Stellt man die Maschine für eine bestimmte Arbeit ein,
so sperrt man mit Hilfe der Haken 547 die nicht zu benutzenden Typenstangen.
Ferner können die Halteklinken 533 dazu dienen, den Summendruck zu verhindern, wenn nur die
Posten zu drucken sind. Zu diesem Zweck hat jeder Steuerschieber zwei an ihm angelenkte Kupplungsglieder
551 und 552, deren Schwenkbewegung je durch einen Zapfen 556 begrenzt ist, der sich
von oben an die Schiene 544 anlegen kann. Die Zapfen 556 sind an den Kupplungsgliedern befestigt.
In ihrer jeweiligen Einstellage werden die Kupplungsglieder durch Haltehebel 557 gesichert, die
bei 560 eingekerbt sind und durch Federn 558 gegen die Zapfen 556 gedrückt werden. Bei der
bevorzugten Form nach Fig. 4 haben die Kupplungsglieder außerdem aufwärts gerichtete Handgriffe
549 für ihre bequeme Ein- oder Ausschaltung. Quer durch die Maschine erstrecken sich zwei
Steuerwellen 505 und 506, die je dem Zweck dienen, gewisse bei Summengängen erforderliche Schaltungen
herbeizuführen. Es war oben erwähnt worden, daß jeder Zahnstangengruppe zwei Saldierwerke
zugeordnet sind, und zwar ein oberes und ein unteres. Die eine der beiden Wellen 505 und
506 bewirkt bei dem Summengang nur das Einrücken der oberen Saldierwerke, während die andere
Summenwelle nur das Einrücken der unteren herbeiführt. Die durch die Welle 505 gesteuerten
Saldierwerke dienen der Bildung von Untersummen, aber die durch die Welle 506 gesteuerten Saldierwerke
der Bildung von Hauptsummen.
Das Summenschaltwerk, das auf eine Änderung der Gruppenkennzeichen anspricht und entweder
einen Untersummengang oder einen Hauptsummengang herbeiführt, ist an sich bekannt.
Die Untersummenwelle 505 und die Hauptsummenwelle 506 tragen je auf ihnen in Abständen
festgeklemmte Arme 553, die zusammen eine Schiene 554 tragen. Jedes Kupplungsglied 551
läßt sich nun durch Schwenkung im Uhrzeigersinn in eine solche Lage bringen, daß seine hintere Nase
in die Bahn der Schiene 554 der Hauptsummenwelle (Fig. 3) reicht. Man kann indessen das
Kupplungsglied durch Schwenken im Gegenuhrzeigersinn auch so stellen, daß eine Schulter 555
an seinem anderen Ende in die Bahn der Schiene 554 der Untersummenwelle reicht.
Es sei nun angenommen, daß in einem bestimmten Tabellierwerksabschnitt die Haken 547 ausgerückt
sind —■ die Klinken 533 sind in diesem Fall für gewöhnlich unwirksam — und daß die
Kupplungsglieder 551 so eingestellt sind, daß sie entweder durch die Untersummenwelle oder durch
die Hauptsummenwelle ergriffen werden. Bei dieser Einstellung sind dann die betreffenden Typenstangen
176 bei den Posteneinführungsgängen in Tätigkeit. Bei einem Untersummengang oder einem
Hauptsummengang werden sie indessen durch die Halteklinken 533 gesperrt, weil bei diesen Summengängen
die Steuerschiene 544 nach links verschoben wird.
Diese Art der Steuerung kann z. B. dazu dienen, in dem betreffenden Tabellierwerksabschnitt das
Löschen der Saldierwerke zu verhindern, so daß diese Oberhauptsummen, also die Summe der
Hauptsummen, aufspeichern.
Die Steuerschienen 544 für die Klinken 533 werden ferner noch durch zwei weitere Wellen 561
und 562 gesteuert, von denen die erstere dem Zweck dient, das Hochschnellen der Typenstangen nach
dem Summendruck zu verhindern, während die andere in denjenigen Tabellierwerksabschnitten zur
Wirkung kommt, in denen der Druck von kennzeichnenden Angaben nach jedem Summengang
nur einmal erfolgt, nämlich unter Steuerung durch die erste Lochkarte jeder Kartengruppe. Diese
beiden Wellen sind mit Schienen 554 ausgerüstet, die mit den Kupplungsgliedern 552 zusammenwirken.
Die Welle 561 wird durch das obenerwähnte Summenschaltwerk derart im Gegenuhrzeigersinn
gedreht, daß sie die Klinken 533 während der zweiten Hälfte eines jeden Summenganges in
Eingriff bringt. Infolgedessen verhindern die
Klinken, daß die Zahnstangen nach dem Ausrücken der gelöschten Addierräder in der Mitte des Arbeitsspiels
in die Endlage hochschnellen. Die Abwärtsbewegung der Zahnstangen behindert die eingerückten
Halteklinken indessen nicht. In allen denjenigen Tabellierwerksabschnitten, in denen ein
Summendruck erfolgt, werden daher die Kupplungsglieder 552 im Uhrzeigersinn geschwenkt, um
durch diese Welle 561 in Bewegung versetzt zu werden. Die Sperrhaken 547 in diesen Tabellierwerksabschnitten
werden natürlich ausgerückt.
Um die Maschine für eine bestimmte Art der Kartenauswertung einzustellen, braucht man nur
in denjenigen Tabellierwerksabschnitten, in denen Zahlen zu verrechnen und Summen zu drucken
sind, die gewünschten Saldierwerke einzuschalten und gleichzeitig die betreffenden Kupplungsglieder
552 unter Lösen der Haken 547 entsprechend einzustellen. In den anderen Tabellierwerksabschnitten
hingegen, in denen z. B. nur Buchstabendruck erwünscht ist, werden die Saldierwerke ausgeschaltet
und die Kupplungsglieder 552 in die unwirksame Lage gestellt.
Die Steuerung für den Kennzeichendruck ist in den Fig. 1, 2 und 3 gezeigt. Diese Einrichtung ist
so getroffen, daß man beim Einstellen der Maschine jede beliebige Typenstange 176 zum Kennzeichendruck
heranziehen kann. In diesem Fall drucken die betreffenden Typenstangen nur unter Steuerung
durch die erste Karte jeder Gruppe. Ist die Maschine im übrigen so eingestellt, daß Postendruck
unterbleibt, so unterbleibt auch nach dem durch die erste Karte gesteuerten Druckvorgang des Kennzeichens
die anschließende Zeilenschaltung, so daß nach Verarbeitung der Kartengruppe die Summen
in dieselbe Zeile gedruckt werden, in die zuvor das Kennzeichen gedruckt wurde. Die Einstellung, die
für diese Arbeitsweise nötig ist, besteht im Lösen der Sperrklinke 547 und Schwenken des Kupplungsgliedes
552 im Gegenuhrzeigersinn. Dieses Kupplungsglied gelangt dann in den Bereich der
Schiene 554 der Kennzeichenwelle 562. Diese Welle 562 hält ihre Schiene 554 für gewöhnlich in einer
solchen Lage, daß sie beim Einkuppeln eines Kupplungsgliedes 552 die betreffende Steuerschiene 544
in der vorderen Lage hält, in der die Klinke 533 die Antriebszahnstange in der Ausgangslage sperrt.
Wird die Welle 562 gedreht, so schiebt sie die Steuerschiene 544 nach hinten, wodurch die Halteklinke
ausgerückt wird und die Zahnstangen zum Druck des Kennzeichens hochgehen. Die Schwenkung
der Kennzeichenwelle 562 im Uhrzeigersinn erfolgt durch Drehen der Untersummenwelle 505
oder der Hauptsummen welle 506 im Gegenuhrzeigersinn. Um diese Wellen entsprechend untereinander
zu verbinden, ist die in Fig. 1 gezeigte Anordnung getroffen. Auf den bis in das Gehäuse
ragenden Enden der drei Wellen sitzen Arme 563, 564 und 565, von denen der letztere mit einem
seitlichen Zapfen unter die anderen Arme greift, derart, daß die Welle 562 gedreht wird, wenn sich
die Welle 505 oder 506 dreht, und zwar jeweils um denselben Winkel, nur in der entgegengesetzten
Richtung. Die Welle 562 wird durch eine Feder 559 nachgiebig in ihrer Grundstellung gehalten.
Durch Drehen der Welle 562 wird die Halteklinke 533 ausgerückt, so daß die Zahnstange hochgehen
kann. Dies geschieht also bei Beginn des Summenganges. Hierbei gehen die zum Kennzeichendruck
verwendeten Typenträger bis in die höchste Stellung, da die lochkartengesteuerten Anschläge
während der Summengänge ausgerückt gehalten werden. In dieser höchsten Lage stehen die
untersten Typen über der Druckzeile, so daß ein Abdrück vermieden wird. Bei Drehung der Welle
562 im Uhrzeigersinn bei Beginn des Summenarbeitsspiels wurde indessen ein Zapfen 568 eines
am rechten Ende der Welle sitzenden Armes 570 durch den Haken eines Winkelhebels 571 gesperrt,
so daß die Welle festgehalten wurde. Der Haken steht unter der Wirkung einer Feder 572 und ist
durch eine Stange 573 mit einem Winkelhebel 574 verbunden, dessen waagerechter Arm in das obere
Ende der Bahn der Rückstellstange 201 hineinragt. Auf. der Rückstellstange befindet sich ein
nach oben gerichteter Zapfen 575, der beim Anlangen der Rückstellstange an ihrem oberen Hubende
den Winkelhebel 574 ausschwenkt und dadurch den Haken 571 löst. Dies geschieht also in der
Mitte eines jeden Arbeitsspiels, auch des Summenarbeitsspiels. Hierbei wird jedoch die Welle 562
durch die Summenwelle noch gehalten. Sie wird daher beim Herabgehen der Stange 201 wieder von
neuem gesperrt und erst wieder freigegeben, wenn das auf den Summendruck folgende Arbeitsspiel,
bei welchem die erste Lochkarte der neuen Gruppe ausgewertet wird, zur Hälfte beendet ist. Bei Beginn
dieses Arbeitsspiels ist daher die Welle 562 immer noch gesperrt, so daß die Typenstangen frei
aufwärts gehen können, um unter Steuerung durch die erste Karte das Gruppenkennzeichen zum Abdruck
zu bringen. In der Mitte dieses Arbeitsspiels wird dann der Haken 571 gelöst und läßt die Welle
562 in die Grundstellung zurückkehren, in der die Halteklinken 533 eingerückt sind. Diese verhindern
zwar nicht die Herabbewegung der Typenstangen nach dem Kennzeichendruck, doch deren Wiederauf
wärtsbewegung. Erst beim folgenden Summengang werden sie wieder gelöst. Diese Arbeitsweise
ist unabhängig davon, ob ein Druck der Posten bei der Auswertung der Karten stattfindet oder verhindert
wird. Im letzteren Fall unterbleibt nur die Zeilenschaltung nach dem Kennzeichendruck.
Damit die vier Wellen 562, 561, 505 und 506
sich nicht verbiegen, sind sie in gemeinsamen Lagerstücken 576 gelagert, die in Abständen längs
der Wellen angeordnet und an den Rahmenstangen und 538 angeschraubt sind.
Claims (8)
- Patentansprüche:i. Buchungsmaschine mit den verzahnten Antriebsgliedern der Addierwerke einzeln zugeordneten Halteklinken, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteklinken (533) einzeln mit mindestens einem ihnen gemeinsam zugeord-neten Organ (505 oder 506 oder 561 oder 562) zum Ein- und Ausrücken kuppelbar sind.
- 2. Buchungsmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrückorgane (562, 561, 505, 506), an welche die nur in der Hubrichtung der verzahnten Antriebsglieder wirkenden Halteklinken (533) wahlweise einzeln von Hand ankuppelbar sind, das Ein- und Ausrücken der angekuppelten Halteklinken entsprechend verschiedenen Arbeitsgängen der Maschine unterschiedlich steuern.
- 3. Buchungsmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Halteklinken (533) mindestens zwei Ein- und Ausrückorgane (562 und 505 oder 506) wahlweise kuppelbar sind, von denen das eine (562) die Halteklinken in an sich bekannter Weise im Anschluß an den Summendruck einrückt, um das Vorschnellen der Typenträger in die Endstellung nach dem Ausrücken der Rechenwerke zu verhindern, während das andere Organ (505 oder 506) die Halteklinken während des ganzen Summenganges einrückt, um den Summendruck und die Löschung der Addierwerke zu verhindern.
- 4. Buchungsmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den verzahnten Antriebsgliedern (180) zugeordneten Halteklinken (533) wahlweise so steuerbar sind, daß die Halteklinken a) für gewöhnlich ausgerückt sind und in bekannter Weise in der Mitte eines jeden Summenganges eingerückt werden oder b) gewöhnlich eingerückt sind und nur für den Druck von kennzeichnenden Angaben beim ersten einem Summengang folgenden Posteneinführungsgang ausgerückt werden oder c) ständig eingerückt sind, um die Antriebsglieder ganz auszuschalten, oder d) ständig ausgerückt sind.
- 5. Buchungsmaschine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteklinken (533) Je mit einer verschiebbaren Stange (544) verbunden sind, die durch von Hand einstellbare Kupplungsglieder (551, 552) wahlweise an verschiedene Wellen (505, 506, 561, 562) ankuppelbar ist.
- 6. Buchungsmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die -Halteklinken (533) zum Zweck, während des ersten auf den Summengang folgenden Posteneinführungsganges kennzeichnende Angaben zu drucken, durch ein wahlweise ankuppelbares Organ (562) ausrückbar sind, das durch die Summenwellen (505, 506) verstellbar ist (durch Arme 563 bis 565), aber in verstellter Lage durch eine Sperre (571) gehalten wird, die durch das Triebwerk (201) der Maschine in der Mitte eines jeden Arbeitsspiels gelöst wird und die das Organ (562) daher erst in dem auf den Summengang folgenden Posteneinführungsgang nach erfolgtem Kennzeichendruck freigibt.
- 7. Kartengesteuerte Buchungsmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteklinken (533) wahlweise durch zwei Summenwellen (505, 506) einschaltbar sind, von denen die eine nach jeder Kartenuntergruppe und die andere nach jeder Kartenhauptgruppe in Tätigkeit tritt.
- 8. Buchungsmaschine nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteklinken (533) je in eingerückter Lage von Hand verriegelbar sind (durch 547).Hierzu 1 Blatt Zeichnungen©.509S29 7.5$
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