DE580737C - Druckwerk fuer Addiermaschinen, Rechenmaschinen u. dgl. - Google Patents

Druckwerk fuer Addiermaschinen, Rechenmaschinen u. dgl.

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DE580737C
DE580737C DEM116189D DEM0116189D DE580737C DE 580737 C DE580737 C DE 580737C DE M116189 D DEM116189 D DE M116189D DE M0116189 D DEM0116189 D DE M0116189D DE 580737 C DE580737 C DE 580737C
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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C11/00Output mechanisms
    • G06C11/04Output mechanisms with printing mechanisms, e.g. for character-at-a-time or line-at-a-time printing

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Description

  • Druckwerk für Addiermaschinen, Rechenmaschinen u. dgl. Vorliegende Erfindung betrifft ein Druckwerk für Addiermaschinen, Rechenmaschinen u. dgl., bei welchen für jede Rechenstelle je ein Druckelement vorgesehen ist, welche sowohl dem Posten- als auch dem Summendruck dienen.
  • Bei den bisher bekanntgewordenen Vorrichtungen dieser Art waren für die Kenntlichmachung der einzelnen Rechenoperationen besondere Zeichendruckvorrichtungen erforderlich. Diese hatten.jedoch den Nachteil, claß in jeder Spalte des Formulars mindestens eine Stelle für den Zeichendruck verlorengin, was insbesondere bei breiten Formularen' unnötig Platz beanspruchte.
  • Bei dezimalstellenweise druckenden Vorrichtungen, hei denen die Subtraktion durch Addition der Komplementwerte der Subtrahenden bewirkt wurde, wurde es bereits vorgeschlagen, die subtrahierten Posten durch andere Ziffernform kenntlich zu machen, indem für das Anzeigen der Beträge beim Subtrahieren besondere Ziffern vorgesehen waren. Diese Einrichtungen konnten sich aber für andersgeartete Maschinen nicht einführen.
  • Der Erfindung gemäß wird es nun ermöglicht, die einzelnen Rechenoperationen auch bei solchen Maschinen kenntlich zu machen, bei welchen für jede Rechenstelle je ein Druckelement vorgesehen ist, welche sowohl dein Posten- als auch dem Summendruck dienen, indem die -Maschine mit einer Vorrichtung versehen ist, mittels welcher durch die Einstellung der Rechenart oder Auswahl eines bestimmten Zählwerks die der Rechenart oder dem Zählwerk entsprechende Ziffernform eingestellt wird. In den Zeichnungen ist beispielsweise der Erfindungsgegenstand in verschiedenen Ausführungsformen veranschaulicht.
  • Abb. i zeigt in perspektivischer Ansicht die Gesamtanordnung der zum Einstellen der entsprechenden Ziffernform notwendigen Mechanismen, in der der Übersichtlichkeit halber die auf der linken Seite des Druckwerklagerrahmens angeordneten Antriebsmechanismen nach rechts gerückt sind.
  • Abb. 2 zeig einen Schnitt durch das Gehäuse der Typenkapsel zwecks Freilegung einer Type. Abb.3 zeigt in perspektivischer Darstellung eine Einzelheit.
  • Die Abb. 4 bis 7 zeigen eine zweite Ausführungsform, und zwar zeigt Abb. 4 in perspektivischer Ansicht die Anordnung des Mechanismus für die Einstellung der entsprechenden Ziffernform, Abb.5 in einer Seitenansicht die Anordnung der Zahlentypen in der Typenkapsel, Abb.6 einen Schnitt durch die Typenkapsel zwecks Freilegung der Zahlentypen.
  • Abb. 7 zeigt einen Schnitt nach Schnittlinie II-II der Abb. 6.
  • Die Abb. S und 8a zeigen eine dritte Ausführungsform, und zwar veranschaulicht Abb.8 eine Ansicht und Abb. Sa eine Einzelheit zu Abb. B.
  • Die Abb. 9 bis i i zeigen eine vierte Ausführungsform, und zwar veranschaulicht Abb. 9 eine perspektivische Darstellung, Abb. 9a eine Seitenansicht, Abb. io einen Schnitt durch die Typenkapsel zwecks Freilegung einer Type und Abb. ii einen Schnitt gemäß Schnittlinie III-III der Abb. 9a. Die Abb. 12 und 13 zeigen eine fünfte Ausführungsform, und zwar veranschaulicht Abb. 12 eine Seitenansicht und Abb. 13 eine Vorderansicht zu Abb. 12. Zwischen den beiden auf geeignete Art und Weise in der Maschine angeordneten, nicht dargestellten Lagerrahmen ist bekanntlich das Druckwerk angeordnet. Mittels hier nicht dargestellter Schrauben ist zwischen den beiden Druchwerksrahmenwänden ein winkelförmig ausgebildetes und an den beiden freien Enden rechtwinklig nach hinten abgebogenes Teil i befestigt. Dieses ist mit so viel Schlitzen 2 (ebb. i) versehen, wie Druckstellen vorgesehen sind. Die Einrichtung sei hier beispielsweise für zwanzig Druckstellen beschrieben. Die Schlitze 2 dienen den später noch näher zu beschreibenden Typendruckstangen 3 als Führung. Das winkelförmig ausgebildete Teil i ist ferner noch mit zwanzig Bohrungen versehen, in welche die Federn 4 eingehängt sind, die mit ihren anderen Enden an den 'Nasen 3a der Typendruckstangen 3 angreifen und diese in Pfeilrichtung D beeinflussen. In den Punkten 5 ist ein weiteres winkelförmig ausgebildetes und an seinen freien Enden rechtwinklig nach vorn abgebogenes Teil 6 (Abb. i) mittels hier nicht dargestellter Schrauben an der rechten und linken Druckwerksrahmenwand fest angeordnet. Das Teil 6 ist wie das Teil i gleichfalls mit zwanzig Schlitzen 7 versehen, die ebenfalls den Typendruckstangen 3 als Führung dienen. Ferner ist im Bereich der unteren Enden der Tvpendruckstangen 3 zwischen den beiden Druck-tverksrahmenwänden noch ein U-förmig ausgebildetes und an den beiden freien Enden rechtwinklig nach unten abgebogenes Teil 8 angeordnet. Dieses ist mit seinem abgebogenen Lappen 9 mittels nicht ersichtlicher Schrauben an der rechten und linken Druckwerksrahmenwand befestigt. Das Teil 8 ist wiederum mit zwanzig Schlitzen io versehen, welche ebenfalls den Typendruckstangen 3 als Führung dienen. Die Teile 1, 6, 8 und die beiden Druckwerksrahmenwände bilden somit den eigentlichen Druckwerksrahmen.
  • An den oberen Enden sind die Typendruckstangen 3 mit einem nach Abb. i ersichtlichen Gehäuse ii versehen, in dessen Bohrungen die Zahlentypen 12 verschiebbar und drehbar gelagert sind. Eine das Gehäuse i i abschließende Deckplatte 13 verhindert ein Herausfallen der Zahlentypen 12. Die Zahlentypen 12, die an ihrem nach vorn gerichteten Ende (in Abb. i gesehen) die Typen tragen und deren Schaft rund ausgebildet ist, sind an ihrem hinteren Ende so abgeflacht, daß ein rechteckig geformtes Ende 14 (Abb. i und 2) entsteht. Mittels der Druckfedern 15, die über die Zahlentypen 12 gestreift sind und die sich einerseits an einen Bund 16 (Abb. 2) der Zahlentypen 12 und andererseits an die Vorderwand iia (.4bb. --) des Gehäuses ii legen, werden die Zahlentypen i2 in ihrer Ruhelage gehalten, welche durch den Anschlag der Bunde 16 gegen die Rückwand i ib des Gehäuses i r bedingt ist. Vermittels der durch die Feder 15 bewirkten Reibung werden auch die Typen 12 in ihrer jeweiligen Lage gegen unbeabsichtigte Drehung gesichert. Natürlich können hierfür, falls erforderlich, auch noch besondere Flachfedern vorgesehen werden, die in axial zu den Typen verlaufende Kerben der Typen eingreifen. Die flachen Enden 14 der Zahlentypen 12 vermögen in Nuten 17 der Buchsen 18 zu greifen, die an den Leisten 22 und 23 bei 1811 und 18b drehbeweglich angelenkt sind. Die Steuerteile i9 sind in den Punkten 2o und 21 (Abb. i) an den Leisten 22 und 23 lose drehbar angeordnet, so daß die Teile i8 und 19, 22 und 23 einen parallelogrammartig beweglichen Rahmen bilden. Das am weitesten nach rechts (in Abb. i gesehen) liegende Steuerteil i9 ist mit einem kurzen Arm 24 versehen, an den lose drehbar eine an ihrem unteren Ende verschränkte Zugstange 25 angreift. Das untere Ende der Zugstange 25 ist lose schwenkbar mit einem Winkelhebel 26 verbunden, der im Punkt 27 schwenkbar an der Innenseite der Druckwerksrahmenwand befestigt ist. An dem Schenkel 26a des Winkelhebels 26 ist lose drehbar ein Hebel 28 befestigt, der an einem Schenkel 29a des Winkelhebels 29 ebenfalls lose drehbar angeordnet ist. Der Winkelhebel 29 ist im Punkt 30 gleichfalls an der Innenseite der Druckwerksrahmenwand lose drehbar befestigt. Am Ende des Schenkels 29b des Winkelhebels 29 ist lose drehbar eine Rolle 31 angeordnet, die mit einer Kurvenscheibe 32 zusammenzuwirken vermag. Die Kurvenscheibe 32 ist auf der Achse 33 auf geeignete Art und Weise längsverschiebbar und drehbar gelagert und mit drei verschiedenartig geformten Kurven 34, 35 und 36 versehen, durch die, wie aus der Beschreibung der Wirkungsweise noch hervorgeht, der Mechanismus zum Drehen der Zahlentypen i2 gesteuert wird.
  • Auf die Enden 14 der Zahlentypen 12 vermögen als Hammer Bolzen 37 (Abb. 3) zu wirken, die mit dem Hebel 38 und dein vierkantig geformten Teil 39 aus einem Stück gearbeitet sind und die durch die Bohrung der Buchse 18 hindurchragen. Die kantig ausgebildeten Teile 39 dienen als Führung und liegen in rechteckig geformten Ausnehmungen 4o eines Führungsteiles 41, welches in geeigneter Weise an den Druckwerksrahmenwänden befestigt ist. Eine Deckschiene 42 (Abb.3) verhindert, daß die Hebel 38 nach oben herausgehoben werden können.
  • In den beiden Druckwerksrahmenwänden ist eine Achse 4.3 undrehbar befestigt, auf der unverschiebbar. aber drehbar die Hebel 44 angeordnet sind. Diese sind im Punkt 45 mit weiteren Hebeln .I6 lose drehbar verbunden, und die Hebel 46 wiederum sind an den Hebeln 38 lose drehbar befestigt. An ihrem anderen Ende sind die Hebel 38 mit einem Langloch 38a versehen, durch das die Achse 43 führt. Durch das Langloch 38a ist es den Hebeln 38 möglich, eine Bewegung in und entgegen der Pfeilrichtung f zu machen, was aus der Beschreibung der Wirkungsweise noch näher ersichtlich ist. Auf der Achse 43 sind abwechselnd die Hebel 38, 44, 46 und ein Distanzring aufgefädelt, so daß von den Hebeln 38, 44, 46 bei der hier beschriebenen Maschine beispielsweise zwanzig Stück angeordnet sind.
  • Zu bemerken ist noch, daß die beiden äußersten Steuerteile i9 auf geeignete Art und Weise in ihren Mittelpunkten iga drehbar im Druckwerksrahmen angeordnet sind. Dadurch kann das aus den Teilen i9, 22 und 23 bestehende Parallelogramm in den Pfeilrichtungen e bzw. d verschoben werden, wodurch die mit Buchsen iS versehenen Steuerteile iS' die Zahlentypen 12 entsprechend im oder entgegen dem Ührzeigersinn verdrehen.
  • An dem nach unten ragenden Teil des Hebels 4.6 ist auf jeder Seite desselben im Punkt 47 ein weiterer Hebel 48 und 48a gelenkig angeordnet. Die Hebel.48 und 48a sind mittels Stifte 49 und 5o, die durch Langlöcher der zwischen den Hebeln 48 und 48a senkrecht verschiebbar angeordneten Schieber 51 ragen, fest miteinander verbunden. An den linken Hebeln 48 sind Nasen 52 angearbeitet, die so abgebogen sind, daß sie in der Ebene der Schieber 5i liegen. An den Nasen 52 greifen Federn 53 an, die mit ihren anderen Enden an ivasen 54 der Schieber 51 aufgehängt sind. Die Federn 53 halten die Hebel 48, 48a und die Schieber 51 in ihrer Normallage zueinander. Durch die Federn 55, die einerseits an den an den Schiebern 51 angearbeiteten Nasen 56 und andererseits an einem winkelförmig ausgebildeten Teil 57 angreifen, welches in geeigneter Art und Weise an den oberen Teilen der Druckwerksrahmenwände befestigt ist, werden die Schieber 51 samt den Hebehi 48 und 48a in Richtung des Pfeiles D und im Sinne des Uhrzeigers beeinflußt.
  • Die Schieber 51 werden an ihren nach unten gerichteten freien Enden 5ia in den Schlitzen 58 des gemäß der Abb. i ausgebildeten Kammes 59 geführt, welcher mit seinem rechtwinklig nach vorn abgebogenen Lappen 6o in den Punkten 61 an den Druckwerksrahmenwänden befestigt ist, wodurch ein seitliches Ausweichen der Schieber 5i vermieden wird. Die Schieber 31 sind ferner noch mit Ausnehinungen 62 versehen, durch welche eine Stange 63 ragt, die an Winkelhebeln 65, 65a (in Abb. i ist nur einer dargestellt) befestigt ist. Diese sind in den Punkten 64 an den Druckwerksrahmenwänden schwenkbar angeordnet und sind an den freien Enden ihrer Schenkel mit rechtwinklig abgebogenen Nasen 65' versehen, die mit fest auf der Achse 33 angeordneten Kurvenscheiben 66 (in Abb. i ist nur eine ersichtlich) zusammenwirken.
  • Die nach unten gerichteten Enden 51a der Schieber 51 sind hakenförmig ausgebildet. Mit demselben vermag ein Steg 68 eines U-förmig ausgebildeten Bügels 69-68-69a dann zusammenztt-,virken, wenn die Schieber 51 im Uhrzeigersinne verschwenkt werden. Der Bügel 69-68-69a ist mit seinen Schenkeln 69 und 69a (in Abb. i ist nur einer ersichtlich) um eine in den beiden Lagerrahmenwänden der 1laschine undrehbar gelagerte Achse 70 schwenkbar angeordnet. An den nach unten gerichteten Schenkeln 71 und ;7ia (in der Abb. i ist nur einer ersichtlich) des Bügels 69-68-69a sind auf jeder Seite zwei Teile 72 und 73 bzw. 72a und 73a befestigt, zwischen welchen je eine Rolle 74 bzw. 74a drehbar gelagert ist, die mit auf der Antriebsachse 33 angeordneten Kurvenscheiben 75 und 75a zusammenwirken. An den Schenkeln 71 und 71a des Bügels 69-68-69a greifen Federn 76 an, die mit ihren anderen Enden an den nach oben ragenden Schenkeln der Winkelhebel des Bügels 63-65-65a aufgehängt sind, wodurch dieser und der Bügel 69-65-69a entgegen dem Uhrzeigersinn beeinflußt werden. Demzufolge legen sich die rechtwinklig abgebogenen Nasen 65' des Bügels 63-65-65a gegen die Kurvenscheiben 66, 66a und die an den Teilen 72, 73 und 72a, 73a angeordneten Rollen 7.I, 74a gegen die Kurvenscheiben 75, 75a an, wodurch die Normallage des Bügels 63-65-65a sowie des Bügels 69-68-69a bedingt ist. An den nach unten gerichteten hakenförmig ausgebildeten Teilen 51a der Schieber 51 sind -Nasen 77 (Abb. i) durchgerissen, die mit Rasten 78 der zweiarmigen Hebel 79 zusammenwirken. Die Hebel 79 sind um die in den beiden Lagerrahmenwänden der Maschine undrehbar gelagerten Achse So schwenkbar angeordnet. An den Schenkeln 79a der zweiarmigen Hebel 79 sind Nasen 79a' angearbeitet, die mit den Lappen 79b der in Abb. i abgebrochen dargestellten Zahnsegmente zusammenzuwirken vermögen. An den Hebeln 79 sind nach rechts abgebogene Lappen 81 so angebogen, daß sich der Lappen Si des am weitesten links befindlichen Hebels 79 auf die Fläche 79b' des rechts folgenden Hebels 79, der Lappen 8i dieses Hebels wieder auf den weiter rechts von ihm liegenden Hebel 79 usw. legt. Die Federn 82, die einerseits an den Schenkeln 79a der Hebel 79 angreifen und andererseits an einem winkelförmig ausgebildeten, sich über die ganze Breite der Sektoren erstreckenden, fest angeordneten Teil aufgehängt sind, beeinflussen die Hebel 79 im Sinne des Uhrzeigers. Durch die vom Horizontalzug der bereits erwähnten Federn 55 bewirkte Anlage derNasen 77 der Schieber 51 gegen die Rastflächen 83 der Hebel 79 ist die Normallage der Schieber 5 1 bedingt.
  • Bevor auf die Wirkungsweise der Neuerung eingegangen werden soll, sei in kurzen Zügen der Zweck der Ziffernformänderung erklärt.
  • Um z. B. bei langen Rechnungsaufstellungen o. dgl., bei welchen die Zahlen in größeren oder kleineren Posten untereinanderstehen und verrechnet werden, sofort bei den einzelnen Posten unterscheiden zu können, ob der betreffende Posten addiert oder subtrahiert oder nur ohne irgendwelche Verrechnung niedergeschrieben ist, werden diese drei Rechenarten durch verschiedene Stellung der Zahlentypen kenntlich gemacht. So würde man beispielsweise bei nach links geneigter Schrift Addition, bei nach rechts geneigter Schrift Subtraktion und bei normaler Schrift nicht verrechnete bzw. nicht addierte Beträge feststellen können. In der gleichen Weise kann man Summen und Zwischensummen und Nichtaddieren kenntlich machen. Es leuchtet ein, daß beim Anblick eines mit vorstehend erwähntem Schriftcharakter gekennzeichneten Formulars mühelos festgestellt ,-erden kann, welche Zahlen Addition, Subtraktion oder Nichtaddieren auf ein Formular anzeigen.
  • In der nachfolgend beschriebenen Wirkungsweise sei nun das Einstellen der verschiedenen Ziffernformen erläutert.
  • Nach Einstellung des zu verrechnenden Betrages mittels der bekannten nicht dargestellten Tastatur im Stellstückwagen wird der bekannte Einstellhebel, der die Mechanismen für die einzelnen Rechenoperationen steuert und auf die Markierungen Addition, Subtraktion und Neutral zeigt, für die entsprechende Rechenoperation eingestellt. Es sei angenommen, daß zunächst Addition eingestellt ist. Beim Betätigen des obenerwähnten Einstellhebels wird über geeignete, hier nicht dargestellte Mechanismen die Kurvenscheibe 32. die gemäß vorstehender Beschreibung als Antrieb zum Einstellen der Ziffernform dient, in die für Addition entsprechende Lage verschoben. Da der Einstellhebel auf Addition gestellt ist, so ist die Kurvenscheibe 32 längs der Achse 33 so verschoben worden, daß die Kurve 34 der Kurvenscheibe 32 mit der Rolle 31 in Wirkung zu kommen vermag. Ist nun die Einstellung vollendet, so wird die ebenfalls nicht dargestellte Handkurbel der Maschine in bekannter Weise betätigt, wodurch über bekannte Mechanismen die Typendruckstangen 3 unter der Wirkung ihrer Federn 4 in Richtung des Pfeiles D so weit verschoben werden, bis die Zahlentypen iz der Typendruckstangen 3 entsprechend dem eingestellten Wert in die erforderliche Druckstellung gekommen sind.
  • Da sich nun beim Betätigen der Handkurbel die Achse 33 in Richtung des Pfeiles a (Abb. i) gedreht hat, so hat sich auch die Kurvenscheibe 32 entsprechend gedreht. Bevor die Rolle 31 mit der Kurve 34' der Kurvenscheibe 32 in Wirkung kommt und das Drehen der Zahlentypen 12 dadurch veranlaßt wird, muß die im Gehäuse ii liegende Zahlentype 12 erst die erforderliche Druckstellung erreicht haben. Dies wird nun dadurch erreicht, daß die Kurve 34 der Kurvenscheibe 3z eine Anlauffläche besitzt, die so bemessen ist, daß die Rolle 31 darauf entlang läuft, ohne irgendwelche Mechanismen zur Drehung der Zahlentypen in Wirkung zu bringen, bevor die Typendruckstangen 3 ihre erforderliche Druckstellung erreicht haben. Sind also nun die Typendruckstangen 3 so weit in Pfeilrichtung D verschöben, daß die Zahlentypen i2 die gemäß der eingestellten Zahl erforderliche Druckstellung eingenommen haben, so läuft die Rolle 3i auf die Kurve 34 der Kurvenscheibe 32 auf. Dadurch wird der Winkelhebe129 um seinen Drehpunkt 3o im Sinne des Uhrzeigers verschwenkt und beeinflußt den an ihm angelenkten Hebel 28 so, daß dieser in Richtung des Pfeiles b verschoben wird. Der Hebel 28, der mit dem Winkelhebel --96 in gelenkiger Verbindung steht, wirkt nun auf letzteren so, daß dieser um seinen Drehpunkt 27 ebenfalls im Sinne des Uhrzeigers ausschwenkt und die mit ihm gleichfalls in gelenkiger Verbindung stehende Zugstange 25 in Richtung des Pfeiles c nach unten zieht. Dadurch wird vermöge der gelenkigen Verbindung der Zugstange 25 mit dem Arm 24 des am weitesten rechts liegenden Steuerteiles i9 die Leiste 22 in Pfeilrichtung e und die Leiste 23 in Pfeilrichtung d verschoben, so daß die in den Punkten 20 und 21 mit den Leisten 22 und 23 gelenkig verbundenen Steuerteile i9 verschwenkt werden, wobei die äußersten links und rechts angeordneten Steuerteile i9 um ihre Drehpunkte iga im Sinne des Uhrzeigers geschwenkt werden. Da nun die Zahlentypen 12 die erforderliche Druckstellung innehaben, sind durch die Verschiebung der Typendruckstangen 3 in Richtung des Pfeiles D die rechteckigen Enden 14 der Zahlentypen 12 in die Nut 1; der gelenkig mit den Stangen 22 und 23 verbundenen Buchsen i8 gekommen, so daß die dein eingestellten Wert entsprechenden Zahlentypen 12 gleichfalls verschwenkt werden. Diese Verschwenkung bzw. Drehung der Zahlentypen 12 ist so groß, daß die Ziffern der Zahlentypen 12 schräg nach links geneigt erscheinen, so daß eine additive Rechenoperation auf dem Papier zu erkennen ist.
  • Zu Beginn des Handkurbelzuges werden ferner diejenigen Schieber 51, in deren zugehörigen Tastenreihen Werte eingestellt wurden, durch ihre Hebel ; 9 vermittels der abgebrochen gezeichneten Zahnsektoren entsperrt, wodurch sie unter der Wirkung der Federn 55 im Uhrzeigersinn ausschwenken und so mit ihren unteren Teilen 5ia in die Bewegungsbahn des Bügels 69-68-69a gelangen.
  • Bei weiterer Umdrehung der Welle 33 kommt nun der erhöhte Teil der Kurvenscheibe 75, 75a auf die Rollen 74, 74a des Bügels 69-68-69a zur Wirkung, wobei dieser im Sinne des Uhrzeigers entgegen der Wirkung der Feder 76 verschwenkt wird. Bei dieser Verschwenkung des Bügels 69-68-69a wirkt der Steg 68 auf die Flächen 5ig (Abb. i) der Schieber 51 und nimmt somit letztere entgegen der Wirkung ihrer Federn 55 mit nach unten. Da die Schieber 51 mittels der Federn 53 kraftschlüssig mit den Teilen .48, 48a verbunden sind, so nehmen diese an der Bewegung nach unten teil.
  • Der mit den Hebeln 48, 48a verbundene Hebel 46 (Abb. i) geht gleichfalls zwangslauhg finit nach unten, wodurch das Kniegelenk 4-1, 46 gestreckt wird. Dabei beeinflußt der Hebel 46, der finit dem Hebel 38 in gelenkiger Verbindung steht, den Hebel 38 so, daß dieser in seinem Langloch 38a in Richtung des Pfeiles f verschoben wird. Der an dem vorderen Ende des Hebels 38 als Hammer wirkende Bolzen 37 wirkt dabei, durch die Bohrung der Buchse 18 ragend, auf die Enden 14 der Zahlentypen 12, die gleichfalls von der Buchse iS umschlossen werden, und bringt die Zahlentypen 12 somit entgegen der Wirkung ihrer Federn 15 nach vorn, so daß sie auf dem Papier zum Abdruck kommen.
  • Sind nun die Zahlentypen i2, soweit sie eingestellt gewesen waren, nach der Kurbelbetätigung zum Abdruck gekommen, so kehrt der gesamte Mechanismus im umgekehrten Sinne, wie vorstehend beschrieben, in seine Ruhelage zurück. Im letzten Moment der Umdrehung der Welle 33 wirken die Kurven 66 auf den Bügel 65-63-65a ein und verschwenken ihn im Uhrzeigersinne; wodurch die im Uhrzeigersinne verschwenkt gewesenen Schieber 51 in ihre in Abb. i dargestellte Lage zurückgeschwenkt werden und somit aus der Bahn des Bügels 69-68-69a gelangen. Dabei werden sie von ihren Federn 55 in ihre in Abb. i dargestellte obere Lage zurückgezogen, wobei sich die Sperrhebel 79 wieder hinter die Lappen 77 legen. Infolgedessen sind auch die im Punkt 45 gelenkig verbundenen Hebel 44 und 46 nach oben durchknickt worden, wodurch die Bolzen 37 außer Wirkung mit den Enden 14 der Zahlentypen 12 kommen, so daß diese unter dem Druck der Federn 15 in ihre aus Abb. i und 2 ersichtliche Ruhelage zurückkehren können. Selbstverständlich gehen die Typendruckstangen 3 unter der Wirkung ihrer Federn 4 ebenfalls entgegen der Pfeilrichtung D nach unten in ihre Ruhelage zurück, so daß die Enden 14 der Zahlentypen 12 aus der 1Tut 17 der Buchsen 18 herauskommen. Bevor jedoch letzteres eintreten kann, muß das aus den Teilen i9, 22 und 23 bestehende Parallelogramm in seine Ruhelage zurückgeführt worden sein, was auf folgende Weise geschieht. Vor Beendigung des Kurbelzuges gelangt die Rolle 31 unter der Wirkung der am Hebel 29 angreifenden Feder 29b von der Kurve 34 der Kurvenscheibe 32 auf die Anlauffläche, so daß der Winkelhebel 29 um seinen Drehpunkt 30 entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt wird. Der Hebel 28 wird dadurch entgegen der Pfeilrichtung b verschoben und der mit letzterem in gelenkiger Verbindung stehende Winkelhebel 26 um seinen Drehpunkt 27 ebenfalls entgegen dem Uhrzeigersinne verschwenkt, wodurch endlich die Zugstange 25 entgegen der Pfeilrichtung c verschoben wird. Dabei werden die äußersten links und rechts liegenden Steuerteile i9 um ihre Drehpunkte iga entgegen dein Uhrzeigersinn verschwenkt, so daß die in den Punkten zo und 21 gelenkig mit den Steuerteilen i9 verbundenen Leisten 22 und 23 entgegen ihren Pfeilrichtungen e und d in ihre Ruhelage gemäß Abb. i zurückkehren. Dadurch werden. die Steuerteile i9 und die mit ihnen in Wirklage liegenden Zahlentypen 12 in ihre senkrechte Stellung zurückgebracht, worauf nun die Typendruckstangen 3 gemäß vorstehend erwähnter Weise nach unten in ihre Ruhelage zurückgehen. Auf diese Weise ist die additive Rechenoperation beendet.
  • Soll nun eine subtraktive Rechenoperation ausgeführt werden, so wird durch Verschwenlcen des nicht dargestellten Einstellhebels auf die Marke Subtraktion die Kurvenscheibe 32 in vorstehend beschriebener Weise so auf der Achse 33 verschoben, daß die Kurve 36 mit der Rolle 31 in Wirklage zu kommen vermag. Wird jetzt die Handkurbet in bekannter `'eise betätigt, so gleitet die Rolle 31 zunächst wieder wirkungslos auf der Anlauffläche der Kurvenscheibe 32 so lange, bis die Typendruckstangen 3 so weit in Pfeilrichtung D nach oben gewandert sind, daß die Zahlentypen 12 die erforderliche Druckstellung eingenommen haben. Die Enden 14 der Zahlentypen 12 sind dabei in die Nuten 17 der mit den Steuerteilen 18' fest verbundenen Buchsen 18 gekommen. Bei weiterer Betätigung der Handkurbel läuft die Rolle 31 unter der Wirkung der Feder 29b des Winkelhebels 29 auf die vertieft liegende Kurve 36 der Kurvenscheibe 32 auf. Dadurch wird der W inkelliebel 29 um seinen Drehpunkt 3o entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt und beeinflußt dadurch den Hebel28 so, daß dieser entgegen der Pfeilrichtung b verschoben wird. Der mit dem Hebel 28 in Verbindung stehende Winkelhebel 26 wird um seinen Anlenkpunkt 27 ebenfalls entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt und bewirkt, daß die an ihm angelenkte Zugstange 25 entgegen der Pfeilrichtung c nach oben wandert. Dadurch «erden die beiden äußersten Steuerteile 19 um ihre mittleren Anlenkpunkte 19a entgegen dem Uhrzeigersinn v erschwenkt, so daß die Leiste 22 entgegen der Pfeilrichtung e und die Leiste 23 entgegen der Pfeilrichtung d verschoben wird und dadurch die Zahlentypen 12 im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers verdreht werden. Diese zeigen nun, wenn die Handkurbel weiter betätigt wird und über die bereits erwähnten Teile die Zahlentypen 12 in bekannter Weise zum Abdruck kommen, eine nach rechts geneigte Schrift, die, wie erwähnt, beispielsweise Subtraktion erkennen läßt. In gleicher Weise. wie bei der Addition beschrieben, werden die Teile entgegen ihren Pfeilrichtungen bzw. Drehrichtungen in ihre Ruhelage zurückgebracht, worauf die subtraktive Rechenoperation ebenfalls beendet ist.
  • Wird nun keine von den vorstehenden Rechenoperationen verwendet, sondern soll normal geschrieben werden, also keine Verrechnung von Zahlen stattfinden, so wird bekanntlich der Einstellhebel auf die Marke .Neutral oder \ ichtaddieren eingestellt. Dadurch wird die Kurvenscheibe 32 auf der Achse 33 so verschoben, daß die Kurve 35 der Kurvenscheibe 32 mit der Rolle 31 in Wirkung zu kommen vermag. Da der Kurventeil 35 der Kurvenscheibe 32 aber völlig konzentrisch ist, so gleitet die Rolle 31 nun, ohne zu wirken, auf der Kurve 35 entlang. Auf diese Weise werden auch die Teile 29, 28, 26, 25 und das aus den Teilen 19, 22 und 23 bestehende Parallelogramm nicht beeinflußt, so daß diese Teile in ihrer Ruhelage verharren. Lediglich die Mechanismen, die die Zahlentypen 12 zum Abdruck bringen, werden in bekannter Weise bei der Handkurbelbetätigung zur Wirkung gebracht. Ein Verdrehen der Zahlentypen findet also nicht statt, und letztere werden in normaler, also senkrechter Weise zum Abdruck gebracht.
  • Faßt man nochmals kurz zusammen, wie man an dem Schriftcharakter die verschiedenen Rechenoperationen beispielsweise bei vorliegender Neuerung erkennt, so ist folgendes ersichtlich. Ist keinerlei Verrechnung erfolgt und der Einstellhebel steht auf Neutral, so ist dies durch gerade Schrift ersichtlich. Die Zahlentypen 12 kommen also in gewöhnlicher Weise zum Abdruck. Ist die Schrift nach links geneigt, so steht der Einstellhebel auf Addition, und man erkennt, daß Werte addiert sind. Ist schließlich die Schrift nach rechts geneigt, so steht der Einstellhebel auf Subtraktion, und man erkennt, daß Werte subtrahiert sind. Selbstverständlich kann man die Rechenarten auch so kenntlich machen, daß man die Reihenfolge der Schriftneigungen verändert. Eine Änderung am Mechanismus braucht dadurch nicht vorgenommen zu werden, es wird lediglich nur die Markierung geändert. Auch können beispielsweise statt der Markierungen Addition, Subtraktion und Neutral die Markierungen Summe, Zwischensumme, Neutral oder beim Vorhandensein von drei Zählwerken die Markierungen Zählwerk I, Zählwerk II und Zählwerk lII angebracht werden. , Statt dem Kniehebelantrieb 4-4, 46 für die Typen 12 kann natürlich auch der allgemein bekannte Federhammerantrieb gewiihlt werden, der entweder auf die Bolzen 37 oder unmittelbar auf die Typen einwirken kann. Im letzteren Falle müssen die Hämmer so ausgebildet sein, daß sie in die Hülse 18 und gegen die Typen schlagen können.
  • In den Abb.4 bis 7 ist eine weitere Ausführungsform der Neuerung dargestellt, welche im wesentlichen in derselben Weise wirkt wie die Hauptausführung, aber in ihrer Anordnung etwas abweicht. Soweit die Teile dieselben sind wie bei der Hauptausführung, seien auch dieselben Bezugszeichen gewählt.
  • Neben jeder Typendruckstange 3 ist bei dieser Ausführung eine weitere Stange 84 angeordnet, durch deren schräg angeordnete Langlöcher 85 die mit einem breiten Kopf versehenen Bolzen 86 ragen, welche in die Typendruckstange 3 fest eingelassen sind und ilie Stange 84 an der Seite der Typendruckstange3 im Gleitsitz. halten. Eine FederB7, die an der Nase 88 der Stange84 und an der an der Typendruckstange 3 angearbeiteten Nase 89 angreift, beeinflußt die Stallte 84 dauernd in Richtung des Pfeiles D. Das obere Teil der Stange 8.4 ist mit so viel Schlitzen 9o (Abb. 5) versehen, wie Zahlentypen 12 vorhanden sind. Die Schlitze 9o werden von Stiften i 2a, die an den Zahlentypen befestigt sind, durchragt. Ebenso sind in der Typenkapsel ii selbst viereckige Ausnelimungen i i', vorgesehen, die so groß gehalten sind, daß sie sowohl die Drehbewegung der Typen 12 als auch ihre Längsbewegung zulassen. Die Typen 12 werden von Federn 15, die über sie gestreift sind und die sich an der Vorderwand iia und dein Bund 16 der Zahlentypen 12 abstützen, in ihrer Ruhelage gehalten (Abb.6). Ebenso sind die Schlitze 9o in ihrer Länge so bemessen, daß die in ihnen liegenden Stifte 12a in ihrer Hin- und Herbewegung nicht gehemmt werden. Es leuchtet ein, daß bei einer Verschiebung der Stange 84 längs ihrer schrägen Schlitze 85 nach unten oder oben die Zahlentypen 12 im Uhrzeigersinne bzw. im entgegengesetzten Uhrzeigersinne gedreht werden. Diese Verschiebung verursacht eine Rolle 9i, die an der Längskante der Stange 84 anliegt und lose drehbar an einem Winkelhebel 92 befestigt ist. Die Winkelhebel 92 sind auf einer Achse 9311 drehbar gelagert. An dem anderen Schenkel der Winkelhebel 92 ist ebenfalls eine Rolle 93 vorgesehen, die infolge der Wirkung der an der Stange 84 angreifenden Feder 87 die Kurvenscheibe 94 abfühlt. Die Kurvenscheiben 94 sind auf der drehbar gelagerten Achse 95 befestigt, mit welcher auch der nicht zur Darstellung gelangte Einstellhebel für Addition, Subtraktion und -Neutral in Verbindung steht.
  • Die Wirkungsweise dieser Ausführungsform ist nun folgende: Vorausgeschickt sei, daß das Erkennen von Addition, Subtraktion und Neutral durch dieselbe Schriftstellung, wie in der Hauptausführung beschrieben, erreicht wird, also beispielsweise bei nach links geneigter Schrift Addition, bei nach rechts geneigter Schrift Subtraktion und bei normaler Schrift unverrechnete Beträge. Nachdem der zu verrechnende Betrag in bekannter Weise im Stellstückwagen eingestellt ist, wird, wie vorher bereits beschrieben, der Einstellhebel auf Addition eingestellt. Durch das Betätigen des Einstellhebels wird die Achse 95 im umgelehrten Uhrzeigersinn so weit verschwenkt, daß der erhöhte Teil 94a der Kurvenscheiben 94 unter die Rollen 93 gelangt. Infolgedessen werden die Winkelhebel 9--> im Sinne des Uhrzeigers beeinflußt, wodurch die mit der Kante der Stangen 84 in dauernder Berührung liegenden Rollen gi der Hebel 92 so auf die Stangen 84 wirken, daß letztere entgegen der Wirkung ihrer Federn 87 in ihren schrägen Schlitzen 85 nach rechts unten gehen. Durch diese Bewegung werden die Zahlentypen 1a mittels der zwangsläufigen Verbindung der Stangen 84 durch die Schlitze do mit den Stiften i2a der Zahlentypen 12 im Sinne des Uhrzeigers verdreht. Wird nun gemäß vorstehend beschriebener Weise die Handkurbel betätigt, so gehen die Tvpendruckstangen 3 in Pfeilrichtung D nach oben, wobei die Zahlentypen 12 in die entsprechende Druckstellung und zum Abdruck gelangen. Die Zahlen stehen also nach links geneigt auf dein Papier. so daß man Addition erkennt. Nachdem die Zahlentypen i2 zum Abdruck gekommen sind, kehren die Typendruckstangen 3 mit dein übrigen Mechanismus in die Ruhelage zurück.
  • Wird nun der Einstellhebel auf Subtraktion gestellt, so wird die Achse 95 im Uhrzeigersinne so weit verschwenkt, daß die tiefliegenden Teile 9.4b der Kurven 94 den Rollen 93 der Winkelhebel 92 gegenüberliegen. Infolgedessen vermögen die Winkelhebel 92 im entgegengesetzten Uhrzeigersinn unter der Wirkung der an den Stangen 84 angreifenden Federn 87 auszuschwingen, so daß die Stangen 84 in ihren Schlitzen 85 schräg nach links oben gehen. Mittels der zwangsläufigen Verbindung der Stangen 84 durch die Schlitze go mit den Stiften i2a der Zahlentypen 12 werden die Zahlentypen 12 entgegen dem Uhrzeigersinn verdreht. Nach Betätigung der Handkurbel und Abdruck der Zahlentypen 12 auf dem Papier sind nach rechts geneigte Zahlen sichtbar, wodurch Subtraktion angezeigt wird.
  • Bei Einstellung des Einstellhebels auf 1 eutralwerden die Stangen 84 von den Hebeln 92 in der aus Abb. 4 ersichtlichen Lage gehalten, in welcher die Bolzen 86 in der 'litte der Schlitze 85 stehen. Dadurch bleiben die Zahlentypen 12 unverändert, so daß die Zahlen nach dem Abdruck in normaler, senkrechter Stellung ersichtlich sind, wodurch man unverrechnete Beträge erkennt.
  • Bei der soeben beschriebenen Ausführungsform ist noch folgendes zu bemerken: Das Verschwenken der Zahlentypen 12 kann beispielsweise auf zweierlei Weise bewirkt werden. Einmal dadurch, daß, wie vorstehend beschrieben, die Hebel 92 von Hand unmittelbar durch den Einstellhebel verstellt werden. Ferner können aber auch, ähnlich wie bei der ersten Ausführungsform, durch den Einstellhebel Kurven auf der Achse 33 verschoben werden, die dann ihrerseits bei der Betätigung der Handkurbel die Hebel 92 beeinflussen und dadurch das Verdrehen der Zahlentypen i2 bewirken. Bemerkt sei hierbei, daß bei dieser Ausführungsform auch die Typen der nicht gehobenen Typendruckstangen verdreht werden, was jedoch ohne Einfluß ist, da nur die gehobenen Typendruckstangen in Druckstellung gelangen. Statt eines Hebels 92 für jede Stange 84 können natürlich auch zwei Hebel angeordnet werden, um ein gleichmäßigeres Verschieben der Stange 84 zu erreichen.
  • Bei der in Abb. 8 und 8 a dargestellten Ausführungsform sind die Zahlentypen 12 im Gegensatz zu den beiden vorstehend beschriebenen Ausführungsformen undrehbar angeordnet. Die schräg nach rechts bzw. schräg nach links geneigten oder die Normalstellung der Zahlentypen 12 angebenden Ziffern sind hierbei auf folgende Weise möglich. In einer Typenkapsel sind drei Reihen Typen angeordnet, derenTypen entsprechend nach links bzw. rechts geneigt oder normal aufgesetzt sind. Man würde also bei der mit k bezeichneten Reihe nach Abdruck nach links geneigte Schrift, also Addition erkennen, bei der mit n bezeichneten Reihe nach Abdruck nach rechts geneigte Schrift, also Subtraktion erkennen und endlich bei der mit in bezeichneten Reihe normale Schrift, also unverrechnete Beträge. Die Typendruckstangen 11 sind dabei in einem seitlich verschiebbaren Rahmen 96 geführt, der durch eine Feder 97 mit einer Kurvenscheibe 98 in Fühlung gehalten wird, die auf einer Welle 99 befestigt ist, auf welcher auch der Einstellhebel für Addition, Subtraktion und Neutral befestigt ist. An ihren unteren Enden sind die Typendruckstangen i i mit Verbreiterungen ioo versehen, in deren Schlitze iooa die Enden ioi der Zahnsektoren eingreifen.
  • Die Wirkungsweise dieser Ausführungsform ist folgende: Liegt die Kurvenscheibe 98 mit ihrem niedrigen Kurventeil 9811 an dem verschiebbaren Rahmen 96 an, so liegen die Druckhämmer den Typen k gegenüber, die die Addition bezeichnenden Zahlen zum Abdruck bringen. Ist dagegen die Kurvenscheibe 98 so verdreht, daß der mittlere Teil 98b derselben (lern verschiebbaren Rahmen 96 gegenüberliegt, so liegen die Druckhämmer denTypenm gegenüber und bringen diese zum Abdruck, die Nichtaddieren anzeigen. Wird ferner die Kurvenscheibe 98 so verdreht, daß der hohe Teil 98c dem Rahmen 96 gegenüberliegt, so stehen die Druckhämmer den Typen ia gegenüber, die Subtraktion anzeigen. Wie ersichtlich, bleiben bei der Verschiebung des Rahinens 96 die Typendruckstangen i i stets in Antriebsverbindung mit den Zahnsektoren.
  • In den Abb. 9 bis i i ist eine vierte Ausführungsform dargestellt. Hierbei sind auf einer Zahlentype 12 die aus vorstehendem bekannten drei Schriftstellungen derart vereinigt, <laß der Typenkopf so breit gehalten ist, daß darauf die drei Typen angeordnet sind. Es zeigt wieder die mit k' bezeichnete Type nach links geneigte Schrift, also Addition, die mit n' bezeichnete Type nach rechts geneigte Schrift, also Subtraktion und endlich, die mit in bezeichnete Type normale Schrift. Die Zahlentypen 12 sind auch bei dieser Ausführung nur hin und her verschiebbar und werden von Federn 15, die über die Zahlentypen 12 gestreift sind und sich an den Bunden 16 und der Vorderwand i ia des Gehäuses i i abstützen, in ihrer Ruhelage gehalten. Der Antrieb bis zu den Zahlentvpen 12 und die Wirkungsweise dieser Anordnung sind die gleichen wie bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen. Bei dieser nach Abb.9 bis ii geschilderten Ausführung muß .lediglich der Hub der Typendruckstangen 3 so reguliert werden, daß jeweils die gewünschte Schriftart zum Abdruck kommt. Dies geschieht auf folgende Weise: Am unteren Ende der Typendruckstangen 3 ist je ein Zapfen 1o2 gelagert, der auf der einen Seite der Typendruckstangen mit einem Zahnrad 103 und auf der anderen Seite mit einem exzentrisch zu ihm angeordneten Zapfen 104 versehen ist, der in die Zabnsektorenarme hineinragt und durch eine Schraube 105 gehalten wird. Auf der Achse 1o6, auf weicher auch der Hebel für die Einstellung der Rechenart befestigt ist, sind Zahnräder io6a befestigt, die mit den Rädern 103 in Eingriff gebracht werden können und so die Verstellung der Räder 103 und damit der Zapfen 1o2 bewirken. Damit die Verstellung sich auf die Typendruckstangen 3 nur in senkrechter Richtung auswirkt, ragt der Zapfen 102 in eine rechteckige Öffnung lo2a der Typendruckstangen. An den Typendruckstangen 3 ist je eine Drahtfeder 103a angeordnet, die die Räder 1o3 in ihrer jeweils eingestellten Lage hält. Befindet sich nun der Zapfen 1o2 in der in Abb.9a dargestellten Lage, so kommen die Subtral.-tionst@#pen is' zum Abdruck. Um die Neutraltypen in zum Abdruck zu bringen, wird die Achse 1o6, deren Räder io6a sich für gewöhnlich mit den Rädern 103 außer Eingriff befinden, axial so weit verschoben, daß der Eingriff zwischen den Rädern io6a und 103 bewirkt wird. Hierauf wird der auf der Achse 1o6 befestigte Rechenarteinstellhebel auf Neutral gestellt, wodurch sämtliche Räder 103 so weit verdreht werden, daß die Zapfen 1o2 ihre i\Iittellage einnehmen und demzufolge die TS-pendruckstangen 3 so weit gesenkt werden, daß die \ eutralty pen i@z' beim Anheben der Stangen 3 in Druckstellung gelangen. Nach Einstellung der Räder 103 wird die Achse 1o6 wieder axial verschoben, uni die Räder io6a mit den Rädern 103 außer Eingriff zu bringen. In gleicher Weise erfolgt die Einstellung auf die Additionstypen k'. Statt die Typendruckstangen zu heben oder zu senken, kann natiirlich auch die Schreibwalze aus einer Mittellage gehoben und gesenkt werden. In den Abb. r2 und 13 ist eine «eitere Ausführungsform veranschaulicht, wobei die Typen auf Typenrädern 107 befestigt sind. Die Typenräder 107 sind auf Achsen ioS lose drehbar angeordnet, welche in den Druckwerksrahmenseitenwänden in geeigneter Weise gelagert sind. Dicht an jedem Typenrad 107 ist gleichfalls lose drehbar auf der Achse ioS ein Zahnrad iog befestigt. Die Zahnräder iog stehen dauernd in Eingriff mit Zahnstangen i io, die an den Typendruckstangen 3 so befestigt sind, daß sie die gleichen Bewegungen machen. Es leuchtet ein, daß bei der Auf-bzw. Abwärtsbewegung der Typendruckstange 3 durch das Kämmen der Zähne der Zahnstange iio mit den Zähnen des Zahnrades iog die gewünschten Zahlen in den Typenrädern 107 eingestellt werden können. Bei der Ausführung nach Abb. 12 und 13 sind nur zwei verschiedene Schriftarten möglich. Auch ist es notwendig, daß die Schreibwalze bewegt wird, wenn die Typen zum Abdruck kommen. Dies kann in einfacher Weise dadurch bewirkt werden, daß der Rechenartumschalthebel auf eine an Schreibmaschinen bekannteUmschaltvorrichtung für die Schreibwalze einwirkt.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE : i. Druckwerk für Addiermaschinen, Rechenmaschinen u. dgl., bei welchem für jede Rechenstelle je einDruckelement vorgesehen ist, welche sowohl dem Postenals auch dem Summendruck dienen, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, vermittels welcher durch die Einstellung der Rechenart oder Auswahl eines bestimmten Zählwerkes die der Rechenart oder dem Zählwerk entsprechende Ziffernform eingestellt wird.
  2. 2. Druckwerk nach Anspruch i mit Typendruckstangen, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung der der Rechenart entsprechenden Ziffernform durch Verdrehung der Zifferntypen erfolgt.
  3. 3. Druckwerk nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Typendruckhämmern (37) und den Typen (i2) der Typendruckstangen (3) eine die in Druckstellung befindlichen Typen gemeinsam verdrehende Vorrichtung (ig, 22, 23, iS', ig) vorgesehen ist. q..
  4. Druckwerk nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Typen gemeinsam verdrehende Vorrichtung aus einem die Tvpenkupplungsteile (1S, 1S') tragenden Parallelogramm (ig, 22, 23, ig) besteht, welches durch ein vom Rechenarteinstellglied einstellbares und vom Maschinenantrieb betätigtes Steuerorgan (32) die Verdrehung der Typen (12) in den Typendruckstangen (i i) bewirkt. .
  5. Druckwerk nach Anspruch i bis dadurch gekennzeichnet, daß das Typenkupplungsteil aus einer geschlitzten Hülse (1S) besteht und die Typen (12) einen abgeflachten Teil (14) aufweisen, der mit dem Schlitz (17) der Hülse (iS) die Kupplung der Type (12) mit der Hülse (1S) bewirkt.
  6. 6. Druckwerk nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdrehung der Typen (12) durch ein jeder Typendruckstange (3) zugeordnetes und sämtlichen Typen (12) gemeinsames Schuborgan (S4) erfolgt.
  7. 7. Druckwerk nach Anspruch 1, 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen den Typen (12) und dem Schuborgan (S4) durch eine Stiftschlitzverbindung (go, i2°) erfolgt. S.
  8. Druckwerk nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung der der Rechenart entsprechenden Ziffernform durch Auswahl der dieser Ziffernform entsprechenden Typenserie (7e, in, ic bzw. h', ziä , n) erfolgt. g.
  9. Druckwerk nach Anspruch i und S, dadurch gekennzeichnet, claß die Auswahl der der Rechenart entsprechenden Typenserie durch Verschiebung des Typendruckstangensatzes erfolgt. io.
  10. Druckwerk nach Anspruch i und S, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung der der Rechenart entsprechenden Ziffernform durch Auswahl einer der auf einer gemeinsamen Type vereinigten Ziffernformen (h', in!, il) erfolgt. ii.
  11. Druckwerk nach Anspruch 1, S und io, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswahl der Ziffernform durch Verstellung exzentrisch ausgebildeter, zwischen den Typendruckstangen (3) und den Zählwerksantriebssegmenten angeordneten Verbindungszapfen (io2, 104) erfolgt.
  12. 12. Druckwerk nach Anspruch i mit Typendruckrollen, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung der der Rechenart entsprechenden Ziffernform durch Umschaltung der Schreibwalze auf die entsprechende Ziffernrolle erfolgt.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE906270C (de) * 1937-11-13 1954-03-11 Remington Rand G M B H Druckwerk fuer Buchungsmaschinen
DE959685C (de) * 1952-11-21 1957-03-07 Deutsche Telephonwerk Kabel Kennzeichendruckvorrichtung fuer rechnende Maschinen
DE1121856B (de) * 1959-03-25 1962-01-11 Grundig Max Linienschreibeinrichtung fuer Fakturiermaschinenkombinationen

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DE959685C (de) * 1952-11-21 1957-03-07 Deutsche Telephonwerk Kabel Kennzeichendruckvorrichtung fuer rechnende Maschinen
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