DE707260C - Lochkartentabelliermaschine mit einem Druckwerk fuer gleichbleibende Angaben - Google Patents

Lochkartentabelliermaschine mit einem Druckwerk fuer gleichbleibende Angaben

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DE707260C
DE707260C DEP71758D DEP0071758D DE707260C DE 707260 C DE707260 C DE 707260C DE P71758 D DEP71758 D DE P71758D DE P0071758 D DEP0071758 D DE P0071758D DE 707260 C DE707260 C DE 707260C
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Description

  • Lochkartentabelliermaschine mit einem Druckwerk für gleichbleibende Angaben Es ist eine Buchungsmaschine mit einem Druckwerk für das Datum bekannt. dessen von Hand einstellbare Typenräder von einem schwenkbaren Halter getragen werden, der in der Dlaschine unabhängig von den anderen Typenträgern neben diesen angeordnet ist. Das bietet den Vorteil, daß das Druckwerk im Bedarfsfall nachträglich an bereits vorhandene \Iaschinen angebracht werden kann und dann das Datum am Ende der Papierwalze ganz links oder ganz rechts auf dem Boden zum Abdruck bringt.
  • Auch die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine derartige Buchungsmaschine, und zwar auf eine durch Lochkarten gesteuerte Tabelliermaschine. Ihr liegt die Aufgabe zugrunde, das Datumdruckwerk so auszubilden, daB es bei einfacher Ausgestaltung einen zur Herstellung zahlreicher Durchschläge geeigneten kräftigen Abdruck liefert. Im Gegensatz zu der bekannten Maschine, bei welcher der Abdruck durch einen besonderen von einer Schlagfeder angetriebenen Druckhammer erfolgt, ist erfindungsgemäß der Halter der Typenräder durch die Schlagfeder mit einem vom Triebwerk der Maschine bei jedem Arbeitsspiel hin und her bewegten Glied verbunden und wird in der Ruhelage durch zwei voneinander unabhängige Sperren gehalten, deren eine bei jedem Arbeitsspiel durch das hin und her bewegte Glied nach Spannen der Feder gelöst wird und deren andere nur beim Abfühlen eines Steuerloches gelöst wird.
  • Infolgedessen wird die Feder durch das hin und her bewegte Glied gespannt, während sich der Halter in Ruhe befindet, und dieser wird dann durch Ausrücken der einen Sperre gelöst, sofern durch Abfühlen eines entsprechenden Kartenloches auch die andere Sperre gelöst ist. Dann wird der Halter selbst durch die gespannte Schlagfeder vorwärts geschnellt und zum Abdruck gebracht, so äaß sich die Anordnung eines besonderen Druckhammers erübrigt. Während bei Verwendung eines Druckhammers die Masse des Typenhalters den Hammerschlag dämpft und die Abdruckskraft schwächt, wirkt bei der Anordnung nach der vorliegenden Erfindung die Masse selbst als Hammer.
  • An sich ist es bekannt, den Halter von Hand einstellbarer Typenräder durch eine unmittelbar angreifende Schlagfeder zum Abdruck zu bringen, doch wird bei der bekannten Vorrichtung dieser Art die Feder dadurch gespannt, daß man den Halter von Hand in die Sperrlage bringt, in der er so lange gehalten wird, bis beim Einführen einer Karte die Sperre elektromagnetisch gelöst wird. Nach dem Anschlag des Typenhalters muß man diesen dann wieder von Hand in die Ausgangslage zurückführen. Demgegenüber bietet die Anordnung nach der vorliegenden Erfindung den Vorteil, daß :das hin und her bewegte Glied, das während der Ruhelage des Halters die Schlagfeder spannt, nach erfolgtem Abdruck den Typenhalter auch in die Ausgangslage zurückbringt.
  • Schließlich ist es nicht mehr neu, einen schwenkbaren Typenhalter mit einem vom Triebwerk der Maschine bei jedem Arbeitsspiel hin und her bewegten Glied durch eine Feder zu v,-rbinden. Dabei wirkt die Feder jedoch nicht als Schlagfeder. Sie wird vielmehr erst gespannt, wenn der Typenhalter auf das Papier auftrifft, um durch ihre Spannung den Abdruck zu bewirken. Dieser fällt aber wesentlich schwächer aus, als wenn der Abdruck durch einen freien Schlag erfolgt.
  • Die Anordnung der zweiten Sperre zusätzlich zu der unter Kartensteuerung lösbaren Sperre bietet den Vorteil, daß diese letztere in einem Zeitpunkt gelöst werden kann, in welchem .eine Spannung der Schlagfeder noch nicht erfolgt ist. Hierdurch wird die einfache Möglichkeit geschaffen, die unter Kartensteuerung zu lösende Sperre in dem gleichen Zeitpunkt. also beispielsweise durch den gleichen Abfühlstiftkasten auszurücken, durch den die Einstellmittel für die übrigen Typenträger betätigt werden, die zusätzlich zu dem Datumtypenhalter in der Maschine vorgesehen sind.
  • Die Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung in Anwendung auf eine mechanisch wirkende Tabelliermaschine veranschaulicht, die unter Fortlassung der an sich bekannten Teile der Tabelliermaschine eilten von vorn nach hinten durch die Maschine verlaufenden senkrechten Schnitt zeigt.
  • Durch ein Steuerloch, welches in normalen Postenkarten oder auch in besonders einzulegenden Steuerkarten vorgesehen sein kann, wird der in der Zeichnung rechts unten angedeutete Leitstab angehoben, der einen im Anschlagwerk verschiebbaren Stöße1222 aufwärts drückt. Auf die Lage des Steuerloches in der Karte kommt es nicht an, es kann irgendeine freie Lochstelle hierfür verwendet werden. Der Stößel 222 schwenkt einen Winkelhebel 197, der durch eine entsprechend abgekröpfte Stange mit einer unter Federspannung stellenden Klinke 342 verbunden ist. Die Klinke sitzt lose auf der Welle, welche die Hammerrückstellbrücke des Druckhammerwerks trägt. Die Klinke 3.12 sucht unter Wirkung ihrer Feder 3.17 über einen Ansatz des Schwingrahmens 343 zu greifen. Dieser Schwingrahmen trägt die von Hand einstellbaren Datumtypenräder 34,1. Für gewöhnlich wird daher der Schwingrahmen 343 durch die Klinke 342 festgehalten. Nur wenn das besondere Steuerloch abgefühlt wird, wird die Klinke gelöst. und dadurch tritt das Datumdruckwerk in Tätigkeit. Beim beschriebenen Ausführungsbeispiel erfolgt die Lösung der Klinke durch einen Leitstab mittels des Stößels 222.
  • Der Rahmen 343 ist auf einer der in der Zeichnung gestrichelt angedeuteten Trennwände der Tabellierwerke gelagert. Die Datumtypenräder 3.14 können beliebig ausgeführt werden, z. B. als genutete Metallräder. Sie werden in ihrer Einstellage durch eine federnde Klinke gehalten. Eine der beiden Rahmenplatten 343 trägt einen rückwärts gerichteten Fortsatz mit einem Zapfen, der in das geschlitzte Ende einer Kurbelstange 3.15 eingreift. Die Kurbelstange ist an einem Kurbelarm befestigt, der auf der Hauptwelle 37 des Oberteils der Maschine festgeklemmt ist. Eine verhältnismäßig starke Feder 3.18 verbindet den Zapfen des Rahmens 343 mit einem Stift der Stange 345. Infolgedessen führt die Schwingung der Hauptwelle 37 dazu, daß die Feder gespannt wird, solange der Rahmen 343 verriegelt bleibt. In zurückgezogener Lage wird der Rahmen 343 durch eine zweite unter Federspannung stehende Klinke 346 gesperrt, die hinter eine Nase des Rahmens greift, aber durch einen Ansatz der Stange 345 ausgerückt wird, wenn diese sich ihrer tiefsten Stellung nähert. Dann ist die am Rahmen 343 angreifende Feder 348 gespannt und bewirkt, sofern die Klinke 3.12 gelöst ist, einen hammerartigen Anschlag der Typenräder 344 an die Papierwalze. Die Stange 345 ist stark gekröpft, so daß sie selbst federt und daher die Typenräder 344 nach dem Abdruck wieder von der Schreibwalze abdrückt, nachdem der Abdruck erfolgt ist. An dem einen Ende ist die den Hebel 197 mit der Klinke 3.12 verbindende Stange geschlitzt, so daß die Klinke 342 wieder einschnappen kann, wenn der Rahmen durch die Hauptwelle 37 in die Grundstellung überführt wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: t. Lochkartentabelliermaschine mit einem Druckwerk für gleichbleibende Angaben, z. B. das Datum, dessen von Hand einstellbare Typenräder von einem schwenkbaren, in der Maschine unabhängig von den anderen Typenträgern angeordneten Halter getragen und durch eine Schlagfeder zum Abdruck gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (3.13) durch die Schlagfeder (348) mit einem vom Triebwerk der Maschine bei jedem Arbeitsspiel hin und her bewegten Glied (345) verbunden ist und in der Ruhelage durch zwei voneinander unabhängige Sperren gehalten wird, deren eine (346) bei jedem Arbeitsspiel durch das hin und her bewegte Glied (3.15) nach Spannen der Feder (348) gelöst wird und deren andere (342) nur beim Abfühlen eines-Steuerloches gelöst wird.
  2. 2. Loch kartentabelliermaschine nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsglied (345) aus einer federnden Stange besteht, die den Typenhalter (3:13) nach dem Anschlag zurückfedern läßt.
DEP71758D 1933-08-09 1934-08-10 Lochkartentabelliermaschine mit einem Druckwerk fuer gleichbleibende Angaben Expired DE707260C (de)

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ID=22097011

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DEP71758D Expired DE707260C (de) 1933-08-09 1934-08-10 Lochkartentabelliermaschine mit einem Druckwerk fuer gleichbleibende Angaben

Country Status (1)

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DE (1) DE707260C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE974641C (de) * 1945-10-18 1961-03-09 Remington Rand G M B H Buchungsmaschine mit durch eine Lochkartenabfuehlung gesteuerten Typentraegern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE974641C (de) * 1945-10-18 1961-03-09 Remington Rand G M B H Buchungsmaschine mit durch eine Lochkartenabfuehlung gesteuerten Typentraegern

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