DE89057C - - Google Patents

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DE89057C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07BTICKET-ISSUING APPARATUS; FARE-REGISTERING APPARATUS; FRANKING APPARATUS
    • G07B13/00Taximeters
    • G07B13/005Taximeters operating mechanically

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegendes, in den Fig. 1 und 2 im Grundrifs bezw. in Vorderansicht dargestelltes Zahlenspringwerk für Fahrpreisanzeiger unterscheidet sich vor anderen hauptsächlich dadurch, dafs, sobald sämmtliche Zahlenscheiben in die Stellung gebracht werden müssen, in welcher sie einen Fahrpreis gleich »o« anzeigen sollen, eine einzige Feder die Stellung sämmtlicher Zahlenscheiben bewirkt, einerlei, welchen Fahrpreis sie vorher angezeigt haben.
Bisher wurde für jede Scheibe, d. h. für die, die Pfennige, Mark etc. anzeigen, eine besondere Nullstellungsfeder angeordnet, und hat diese Construction den Nachtheil aller mit vielen Federn versehenen Einrichtungen, nämlich den der geringen Dauer und der Unzuverlässigkeit.
Die Anwendung nur einer Feder für die Nullstellung wird gemäfs vorliegender Erfindung dadurch ermöglicht, dafs mit auf ihren Achsen beweglichen Zahlenscheiben Zahnräder in Verbindung stehen, welche auf besagten Achsen befestigt werden. Diese Zahnräder stehen unter einander in dem richtigen Uebersetzungsverhältnifs (1 : 10) und übertragen ihre Bewegung auf einander, wobei das eigentliche Antriebsrad in irgend einer Weise, wie z. B. durch Schalthebel, seine Bewegung erhält.
Die specielle Einrichtung des vorliegenden Springwerkes ist folgende:
Ein mit Sperrzähnen versehenes Rad α wird durch betreffende Einrichtungen des Fahrpreisanzeigers stofsweise gedreht und damit auch die Zahlenscheibe b, welche die zu zahlende Summe in zehnfachen Pfennigbeträgen sichtbar macht. Auf der Achse dieser Scheibe sitzt ein Zahnrad, welches in ein zweites gröfseres Zahnrad r auf der Achse der zweiten Zählscheibe eingreift. Mit diesem Zahnrad r ist auf derselben Achse wieder ein kleines Zahnrad befestigt, welches ein gröfseres auf der letzten Achse ν antreibt. Die einzelnen Zahnräder stehen in solchem Verhältnifs, dafs die folgenden Wellen immer mit einer Uebersetzung von 1 : 10 angetrieben werden. Wie schon gesagt, zeigt die erste Zahlenscheibe b den Fahrpreis in zehnfachen Pfennigbeträgen an, die zweite alsdann in einfachen Markbeträgen und die dritte in zehnfachen Markbeträgen. Sämmtliche Zahlenscheiben sollen sprungweise ihre einzelnen Ziffern unter die Schaulöcher bringen. Zu diesem Zweck ist eine Einrichtung getroffen, welche in Folgendem kurz erläutert werden mufs, da hierdurch das Verständnifs für die ganze Einrichtung bedeutend erleichtert wird.
Mit den Zahlenscheiben sind Bremsscheiben combinirt, von denen nur die der ersten Welle fest auf dieser sitzt. Die anderen beiden stehen durch Federn .p mit den Zahnrädern in Verbindung. Die Zahnräder werden nun beständig gedreht und hierbei die Federn ρ gespannt. Die Zahlenscheiben g und u stehen jedoch so lange still, bis ihnen ihre Bremsscheiben eine Bewegung gestatten. Alsdann werden sie durch die eben erwähnten Federn um eine Theilung vorgeschnellt.
Wie aus der Figur ersichtlich, steht die auf der ersten "Welle befestigte Bremsscheibe c mit einer mit zehn Nocken versehenen Scheibe e
der zweiten Welle in Eingriff, während die Bremsscheibe h dieser Welle wieder auf eine Nockenscheibe k der letzten Welle wirkt. Die Zahlenscheiben werden nun so lange durch diese Bremsvorrichtung festgehalten, bis die vorhergehende Scheibe einen Umlauf vollendet hat, und werden dann mittelst der durch das Weiterrücken des betreffenden Zahnrades gespannten Feder um eine Theilung weiter geschnellt. Um zu verhüten, dafs die Zahlenscheiben zu weit vorgeschnellt werden, ist in ihren zugehörigen Zahnrädern ein Schlitz von passender Ausdehnung vorgesehen, in welchem jedesmal ein Stift der Bremsscheibe läuft, welcher die Bewegung derselben passend begrenzt.
Auf der letzten Welle ν ist eine Spiralfeder w angeordnet, welche durch die von den einzelnen Zahnrädern beständig übertragene Drehung gespannt wird, und welche daher zwecks Zurückstellung sämmtlicher Zahlenscheiben auf Null nach Abstellung der Antriebsvorrichtung und gleichzeitiger Ausschaltung einer Sperrklinke x, welche beide auf das Sperrrad α wirken, zuerst die Achse ν dreht und dann wieder durch die Zahnradübertragung sämmtliche Achsen und deren Scheiben in die Nullstellung zurückbringt.
Beim Wiederanstellen des Apparates wird durch eine geeignete Vorrichtung, z. B. durch Senken eines Hebels die Klinke χ wieder zum Eingriff gebracht und aufserdem gleichzeitig ein Hebel y bewegt, welcher auf einen Stift % des mittleren Zahnrades r wirkt und so eine Drehung sämmtlicher Zahnräder so weit veranlafst, dafs eine bestimmte Pfennigzahl, beispielsweise die Zahl 50, vor das Schauloch m gelangt.
Der Zweck der Zahnräder ist es also einerseits, die Nullstellungsfeder zu spannen, andererseits auch die Federn, welche das sprungweise Vorrücken der der ersten Scheibe untergeordneten Zahlenscheiben bewirken. Sie ermöglichen es fernerhin, durch eine einzige Feder sämmtliche Scheiben auf »o« zu bringen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung an Springwerken für Fahrpreisanzeiger zum Zurückführen der Zählscheiben in die Nullstellung, gekennzeichnet durch die auf der Welle (y) befestigte Feder (iv), welche durch die auf den verschiedenen Wellen der Zählscheiben festsitzenden und mit einander in Eingriff stehenden Zahnräder (r u. s. w.) gespannt wird und welche die lose auf ihren Wellen sitzenden Zählscheiben nach Abstellung der Antriebvorrichtung und Ausrückung der Sperrklinke χ mit Hülfe genannter Zahnräder und der Scheiben (I e) in die Nullstellung zurückführt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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