DE592706C - Kontrollkasse mit Stellhebeln - Google Patents

Kontrollkasse mit Stellhebeln

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DE592706C
DE592706C DESCH98190D DESC098190D DE592706C DE 592706 C DE592706 C DE 592706C DE SCH98190 D DESCH98190 D DE SCH98190D DE SC098190 D DESC098190 D DE SC098190D DE 592706 C DE592706 C DE 592706C
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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C7/00Input mechanisms
    • G06C7/10Transfer mechanisms, e.g. transfer of a figure from a ten-key keyboard into the pin carriage

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description

  • Kontrollkasse mit Stellhebeln Die vorliegende Erfindung betrifft Kontrollkassen, bei denen das Addierwerk nur während der Rückführung der Einstellorgane und der Anzeigevorrichtungen in die Nullstellung mit diesen gekuppelt ist. Die Kupplung zwischen den Anzeigewerken und den einzelnen Getrieben des Addierwerkes erfolgt nach der Erfindung durch auf einer Welle verschiebbare Zahnräder, die von durch Kurvenscheiben gesteuerten Hebeln verschoben werden, in der Reihenfolge von rechts nach links. Für die Rückführung der Einstellorgane und der Anzeigevorrichtungen dienen federbelastete Klinken, die an Scheiben befestigt sind, die fest auf der Kurbelwelle sitzen. Die Nasen dieser federbelasteten Klinken laufen auf dem Umfang von Scheiben, die mit einem Einschnitt versehen sind, und greifen in diese Einschnitte ein. Zur Erzielung eines leichten Ganges der Kasse wird die Rückführung der Einstellorgane und der Anzeigevorrichtungen und damit auch die Fortschaltung des Addierwerkes in zwei Kurbelumdrehungen vollzogen, und zwar werden bei der ersten Kurbelumdrehung die Einstellhebel für die Pfennig-und Zehnpfennigbeträge, bei der zweiten Kurbelumdrehung die Einstellhebel für die Mark- und Zehnmarkbeträge zurückgeführt. Dies bedingt aber, daß die Klinken für die Zurückführung der Einstellhebel der Mark- und Zehnmarkbeträge bei der ersten Kurbelumdrehung ausgehoben werden, während bei der zweiten Kurbelumdrehung die Klinken für die Zurückführung der Einstellorgane der Pfennig- und Zehnpfennigbeträge in. der Nullstellung der Kerbscheiben über die Einschnitte hinweggehoben werden müssen.
  • Um letzteres zu erreichen, ist eine Welle über den Klinken derart angeordnet, daß die von den Scheiben abstehenden Klinkenenden von dieser Welle niedergedrückt und dadurch die Klinkennasen so lange angehoben werden, bis die Einschnitte der in der Nullstellung befindlichen Kerbscheiben darunter hinweggegangen sind. Die Aushebung der Klinken für die Mark-und Zehnmarkbeträge, die bei der ersten Umdrehung der Kurbel während eines Bereiches erfolgen muß, der von der Stellung des Einschnittes der Kerbscheibe bei der Nullstellung der Einstellhebel bis zur Stellung des Einschnittes der Kerbscheibe bei der Einstellung der höchsten Zahl g reicht, wird durch zwei auf einer Welle befestigte Kreisringabschnitte erreicht, die in den senkrechten Ebenen der Kerbscheiben liegen und durch die Klinken ausgehoben werden. Damit aber bei der zweiten Umdrehung die Nasen der Klinken in die Einschnitte der Kerbscheiben greifen können, ist diese Aushebevorrichtung in einem Führungsrohr verschiebbar gelagert, -und die Verschiebung wird dadurch erreicht, daß die konisch angedrehte, in dem Führungsrohr gelagerte, die Kreisringabschnitte tragende Welle durch eine mit einer Keilfläche versehene Scheibe entgegen der Wirkung einer Feder verschoben wird.
  • Damit die Addierrollen für die Zehnpfennig-, Mark- und Zehnmarkbeträge bei Vollendung einer vollen Umdrehung der vorhergehenden Rolle weitergeschaltet werden und ferner auch eine Hinzuzählung des Betrages, auf den der zugeordnete Einstellhebel eingestellt ist, erfolgen kann, sind die Schalttriebe auf der Triebwelle verschiebbar angeordnet. Die Verschiebung erfolgt durch drehbar gelagerte Hebel, die von den die Kupplung zwischen den Einstellrädern und dem Addierwerk herstellenden Zahnrädern zwangsläufig gesteuert werden.
  • Auf den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in acht Abbildungen dargestellt, und zwar zeigt Abb. 1 einen Schnitt durch die Kontrollkasse, Abb.2 eine Draufsicht auf die Kupplungsvorrichtung, Abb. 3 eine Draufsicht auf die Kontrollkasse, Abb. 4. eine linke teilweise Seitenansicht der Kontrollkasse, Abb. 5 eine Seitenansicht der Ausliebev orrichtung für die Klinken, Abb. 6 eine Ansicht der Ausliebevorrichtung für die Klinken von vorn, Abb.7 eine Draufsicht auf einen Teil des Addierwerkes, Abb. 8 eine Draufsicht auf denselben Teil des Addierwerkes in anderer Stellung.
  • Die Einstellhebel z bis 4. sind mit den zugeordneten Einstellrädern 5 bis 8 und den Kerbscheiben 9 bis 12 starr verbunden und auf der Handkurbelkelle 13 lose drehbar gelagert. Mit den Einstellrädern 5 bis 8 befinden sich die Segmente 14 bis 17 in Eingriff, die mit den entsprechenden Segmenten 18 bis 21 durch Hohlwellen starr verbunden sind. Von den Segmenten 14 bis 17 werden die Anzeigetrommeln 22 bis 25, von den Segmenten 18 bis 21 die Anzeigetrommeln 26 bis 29 eingestellt.
  • Die Kurbel 39 zum Antrieb der Kasse sitzt fest auf der Kurbelwelle 13. Das Zahnrad 4o (Abb.2 und 3) sitzt ebenfalls fest auf der Kurbelwelle 13 und kämmt mit dem doppelt so großen Zahnrad 41, das auf der Kurvenscheibenwelle 42 sitzt. Auf dieser Welle 42 sind die jeweils um 9o ° versetzt angeordneten Kurvenscheiben 43 befestigt, die sowohl offen als auch geschlossen für eine zwangsläufige Mitnahme der Hebel 44 ausgebildet sein können. In vorliegendem Fall werden die drehbar gelagerten Hebel 44 durch die Federn 45 mit ihrem einen Ende an die Laufflächen der Kurvenscheiben 43 gedrückt und besitzen an ihrem anderen Ende Stifte 46, die in Eindrehungen der Naben der Zahnräder 47, die auf einer Welle 71 verschiebbar sind, eingreifen. Die Zahnräder 47 kämmen sowohl vor wie nach der Verschiebung durch die Hebel 44 mit den zugehörigen Einstellrädern 5 bis B.
  • In den Stiften 58 (Abb. 7 und 8) sind die Hebel 56 drehbar gelagert und umgreifen mit ihrem gegabelten Ende die drei Kupplungszahnräder 47 von links. An dem anderen Ende tragen die Hebel 56 Stifte 57, die in die Eindrehungen der Zehnerschalttriebe 54 eingreifen, wodurch sie diese auf der Welle 61 verschieben können. Die Zahlenrolle des Addierwerkes für die Pfennigbeträge ist mit 48, das an ihr festgemachte Zahnrad mit 49 und der Zehnerschaltzahn mit 55 bezeichnet, während die Zahlenrolle für die Zehnpfennigbeträge mit 6o, das angenietete Schaltrad mit 53 und das an diesem festgemachte Antriebszahnrad mit 59 bezeichnet ist.
  • Mit der Kurbelwelle 13 fest verbunden sind die Scheiben 5o, an denen die Klinken 51 befestigt sind, deren Nasen auf den Kerbscheiben 9 bis 12 laufen. Diese Klinken 51 sind an den Scheiben 5o um 18o ° versetzt angeordnet, während die Einschnitte an den Kerbscheiben o bis 12, verglichen mit den Einstellhebeln 1 bis 4., sämtlich an der gleichen Stelle sitzen.
  • Über den Einstellrädern 5 bis 8 ist die Welle 52 angeordnet, In der linken Seitenplatine der Kasse ist das Rohr 65 festgemacht, in dem die Welle 64 verschiebbar gelagert ist. Diese Welle 64 ist an einem Ende konisch angedreht, und auf ihr sind am anderen Ende die zwei Ringabschnitte 62 und 63 fest aufgebracht. Durch die Feder 66, die an dem Ringabschnitt 62 eingehängt ist, wird die Welle 64 mit den Ringabschnitten 62 und 63 an das Rohr 65 gezogen. Dabei stehen die Ringabschnitte in den senkrechten Ebenen der Kerbscheiben 11 und 12. Die Welle 52 geht lose durch die Ringabschnitte 62 und 63 hindurch, so daß diese auf ihr verschiebbar sind.
  • Auf der Kurvenscheibenwelle 42 sitzt außerhalb der linken Seitenplatine der Kasse das Zahnrad 67, das sich bei der Drehung der Kurbel 39 in der in Abb. 4. durch einen Pfeil angedeuteten Richtung dreht. Mit dem Zahnrad 67 kämmt das gleich große Zahnrad 68 und mit diesem das mit gleich vielen Zähnen wie die Räder 67 und 68 ausgestattete Zahnrad 72. Auf dem Zahnrad 68 sitzt eine halbe Scheibe 69, die eine schräge Bahn 70 hat, mit der sie die konisch angedrehte Welle 64 bei ihrer Drehung in dem Rohr 65 zurückdrückt. Auf dem Zahnrad 72 sitzt die Nockenscheibe 38 mit dem Nocken 37, gegen den der Stift 76 des Hebels 36 durch die Federn 34, die die Hebel 32 gegen die mit der Welle 33 fest verbundenen Stützhebel pressen, gedrückt wird.
  • Die Vorgänge bei der Benutzung der Kasse sind, zusammengefaßt, folgende: Mittels der Einstellhebel 1 bis 4 wird ein bestimmter Betrag auf der Kasse eingestellt, den die Anzeigetrommeln 22 bis 25 dem Verkäufer, die Anzeigetrommeln 26 bis 29 dem Käufer anzeigen. Nach erfolgter Einnahme des Betrages soll derselbe auf dem Addierwerk zu dem bereits vorhandenen hinzugezählt werden. Dazu wird die Kurbel 39 zweimal gedreht. Durch die zwischen den Zahnrädern 40 und 41 gewählte Übersetzung von i:_2 dreht sich bei zwei Umdrehungen der Kurbel 39 das Zahnrad 41, das auf der Kurvenscheibenwelle 42 sitzt, nur einmal. Gleich mit Beginn der Kurbelumdrehung fällt der am weitesten rechts an der Kasse liegende Hebel 44 an der zugehörigen Kurve 43 ab, wodurch das erste Zahnrad 47 von rechts, das mit dem Einstellrad 5 kämmt, auf der Welle 71 nach links verschoben wird und dadurch auch in Eingriff mit dem an der zugehörigen Addierrolle 48 sitzenden Zahnrad 49 kommt.
  • Die Klinke 51 für die Rückführung des Einstellhebels i für. die Pfennigbeträge ist nun an der zugehörigen Scheibe 5o so angebracht, daß bei der Einstellung des Einstellhebels i auf die höchste Zahl 9 der nicht gezeichneten Skala am Kassengehäuse und der nachfolgenden Drehung der Kurbel 39 kurz nach dem Abfall des ersten Hebels 44 rechts an der zugehörigen Kurvenscheibe 43, wodurch das zugeordnete Zahnrad 47 in Eingriff mit dem an der Zahlenrolle 48 sitzenden Zahnrad 49 kommt, die Klinke 51 an der zugeordneten Scheibe 50 in den Einschnitt der Kerbscheibe 9 eingreift und die Rückführung des Stellhebels x in die Nullstellung und gleichzeitig damit die Fortschaltung der Zahlenrolle 48 durch die Räder 5, 47, 49 besorgt.
  • Damit nun eine Weiterdrehung der Kurbel 39 für die Rückführung der anderen Einstellhebel 2, 3 und 4 möglich ist, muß die Klinke 51 in der Nullstellung des Einstellhebels i aus dem Einschnitt der Kerbscheibe g ausgehoben werden. Hierzu ist die Welle 52 vorhanden, von der die Klinke 51 angehoben und so lange hochgehalten wird, bis sie über den Einschnitt hinweggekommen ist. Bei der Weiterdrehung der Kurbel 39 bringt der erste Hebel 44 von rechts durch den Anstieg der ihm zugeordneten Kurvenscheibe 43 das Zahnrad 47 wieder in seine ursprüngliche Lage zurück (außer Eingriff mit dem Rad 49).
  • War bei der Fortschaltung der Zahlenrolle 48 um den eingestellten Pfennigbetrag eine Drehung der Ro)le 48. über die Zahl 9 hinaus notwendig, so drehte der Schaltzahn 55 das Trieb 54 und dieses wiederum die Rolle 6o mittels der Verzahnung 53 um eine Zahl weiter.
  • Durch die um je go° versetzte Anordnung der Kurvenscheiben 43 auf der Welle 42 und die Übersetzung von 1: 2 zwischen den Rädern 40 und 41 erfolgt der Abfall des zweiten Hebels 44 von rechts, eine halbe Umdrehung der Kurbel 39 nach dem Abfall des ersten Hebels 44 von rechts, wodurch das zweite Zahnrad 47 von rechts, das dauernd mit dem Einstellrad 6 kämmt, auf der Welle 71 verschoben wird und in Eingriff mit dem an der zugehörigen Addierrolle 6o angebrachten Zahnrad 59 kommt (Abb. 8).
  • Der um den Stift 58 drehbare Hebel 56 wird dabei von dein Rad 47, das er gabelartig umfaßt, mitgenommen, und der am anderen Ende des Hebels 56 sitzende Stift 57 verschiebt dadurch das erste Trieb 54 von rechts auf der Welle 61 so weit, daß es außer Eingriff mit dem Zahnrad 53 der Zahlenrolle 6o kommt (Abb. 8). Bei der Weiterdrehung der Kurbel 39 fällt die zweite Klinke 51 von rechts in den Einschnitt der ihr zugeordneten Kerbscheibe io ein und bringt den Einstellhebel -. in die Nullstellung zurück, wobei gleichzeitig die Zahlenrolle 6o um die Zahl weitergeschaltet wird, auf welche der Einstellhebel 2 eingestellt war. Tritt auch hier der Fall ein, daß bei der Zahlenrolle 6o eine Drehung über die Zahl 9 hinaus notwendig wird, so sorgt der an der Rolle 6o befindliche Schaltzahn 73 für eine Weiterschaltung der dritten Zahlenrolle von rechts für die Markbeträge durch den Schalttrieb 74. Auch die zweite Klinke 51 von rechts muß, wenn eine Weiterdrehung der Kurbel 39- möglich sein soll, bei Erreichung der Nullstellung des Einstellhebels 2 aus der Kerbe ausgehoben werden; dies erfolgt auf dieselbe Art wie bei der ersten Klinke 5i durch die Stange 52.
  • Bei der ersten Umdrehung der Kurbel 39 werden nur die Einstellhebel i und 2 für die Pfennig- und Zehnpfennigbeträge in die Nullstellung zurückgeführt. Die Klinken 51 für die Rückführung der Einstellhebel 3 und 4 müssen deshalb bei der ersten Umdrehung der Kurbel 39 über die Einschnitte der entsprechenden Kerbscheiben ii und 12 hinweggehoben werden, und zwar nicht nur in der Nullstellung der Einstellhebel, sondern im ganzen Bereich, in den die Einschnitte der Kerbscheiben ii und 12 bei der Einstellung der Einstellhebel 3 und 4 kommen können.
  • Die Kreisringabschnitte 62 und 63 sind zu diesem Zweck auf der Welle 64 derart befestigt, daß der Abschnitt 62 in der senkrechten Ebene der Kerbscheibe i2, der Abschnitt 63 in der senkrechten Ebene der Kerbscheibe ix liegt. Die Welle 64 ist in dem Führungsrohr 65, das fest in der linken Seitenplatine sitzt, verschiebbar gelagert; die Aushebevorrichtung 62, 63 wird durch die an dem Abschnitt 62 angebrachte Feder 66 an das Führungsrohr 65 herangezogen.
  • Die den Kerbscheiben ii und 12 zugeordneten Klinken 51 laufen mit ihren Enden an den Innenflächen der Abschnitte 62 und 63 auf (Abb.5) und werden dadurch über die Einschnitte der Kerbscheiben ii und 12 hinweggebracht.
  • Das auf der Kurvenwelle 42 außerhalb der linken Platine der Kasse sitzende Zahnrad 67 macht durch die zwischen Kurbelwelle 13 und Kurvenwelle 42 gewählte Übersetzung halb so viel Umdrehungen wie die Kurbel 39 und dreht sich in der in Abb. 4 durch einen Pfeil angedeuteten Richtung. Mit diesem Rad 67 steht auch in Eingriff das gleich große Rad 68, das sich dadurch in entgegengesetzter Richtung wie das Rad 67 dreht. Nach einer Kurbelumdrehung, während der in der oben beschriebenen Weise die Rückführung der Einstellhebel i und 2 und die Fortschaltung der Zahlenrollen 48 und 6o erfolgt ist und die Klinkenhebel 51 für die Kerbscheiben ii und 12 durch die Abschnitte 62 und 63 ausgehoben wurden, ist die schräge Bahn 7o der auf dem Rad 68 aufgebrachten halben Scheibe 69 an das konische Ende der aus der linken Platine der Kasse hervorragenden Welle 64 gekommen und drückt beim Weiterdrehen diese in dem Rohr 65 zurück. Mit dem Verschieben der Welle 64 in dem Rohr 65 kommen die Abschnitte 62 und 63 aus den senkrechten Ebenen der Kerbscheiben ii und 12 heraus, und die den letzteren zugeordneten Klinken 51 fallen auf die Kerbscheiben il und 12, greifen beim Weiterdrehen in die Einschnitte derselben ein und bringen die Einstellhebel 3 und 4 in die Nullstellung zurück, womit gleichzeitig eine Fortschaltung der Zahlenrollen des Addierwerkes für die Mark- und Zehnmarkbeträge verbunden ist, die sich in gleicher Weise, wie dies für die Zahlenrollen 48 und 6o für die Pfennig-und Zehnpfennigbeträge beschrieben wurde, vollzieht. Mit Beendigung der zweiten Kurbelumdrehung hat die halbe Scheibe 69 die Welle 64 freigegeben, und durch den Zug der Feder 66 ist diese in ihre ursprüngliche Lage zurückgekehrt. Dadurch haben die Abschnitte 62 und 63 ihre frühere Stellung in den senkrechten Ebenen der Kerbscheiben ii Lind 12 wieder eingenommen. Die Kasse ist damit für weitere Einstellungen und Registrierungen wieder hergerichtet.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Kontrollkasse mit Stellhebeln, bei der zur Fortschaltung des Addierwerkes während der Rückführung der Einstellhebel in die Nullstellung letztere mit den einzelnen Getrieben des Addierwerkes durch auf einer ZVelle verschiebbare, von versetzt auf einer Welle angeordneten Kurvenscheiben gesteuerte Zahnräder nacheinander in der Reihenfolge von rechts nach links gekuppelt werden, dadurch gekennzeichnet, daß von den Kupplungszahnrädern (47) bei ihrer Verschiebung auf der Welle (71) bewegte, um Stifte (58) drehbare Hebel (,96) die Schalttriebe (54) auf der Triebwelle (61) derart hin und her schieben, daß die Triebe (54) zeitweise in Eingriff, zeitweise außer Eingriff mit den Zahlenrollen des Addierwerkes sind und bei der Hinzuzahlung des auf der Kasse eingestellten Betrages zu dem auf dein Addierwerk bereits vorhandenen Betrage z. B. die Zahlenrolle für die Zehnpfennigbeträge zuerst die durch die volle Umdrehung der Pfennigrolle bedingte Weiterschaltung erfährt und dann erst um den Betrag weitergeschaltet wird, auf den der Einstellhebel (2) eingestellt ist.
  2. 2. Kontrollkasse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nach erfolgter Rückfühntng der Einstellhebel (i und 2) für die Pfennig- und die Zehnpfennigbeträge in die Nullstellung bei der M'eiterdrehung der Handkurbel (39) die die Nullstellung bewirkenden Klinken (51) an ihren Tragscheiben (5o) durch eine feste Stange (52) angehoben und über die Einschnitte der mit den Einstellhebeln (i und 2) fest verbundenen Kerbscheiben (9 und io) hinweggebracht werden.
  3. 3. Kontrollkasse nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinken (51) für die Zurückführung der Einstellhebel (3 und 4) in die Nullstellung, die erst bei der zweiten Umdrehung der Kurbel (39) in die Einschnitte der zugehörigen Kerbscheiben (ii und 12) eingreifen dürfen, während der ersten Umdrehung der Kurbel (39) durch eine aus zwei Ringabschnitten (62 und 63) . bestehende verschiebbare Vorrichtung angehoben werden, deren Ringabschnitte (62 und 63) in den Ebenen der Klinken (51) liegen und an deren inneren Ringflächen die Klinken (51) mit ihren Enden auflaufen, wodurch die Nasen der Klinken (5i) über die Einschnitte der Kerbscheiben (ii und 12) hinweggehoben werden.
  4. 4. Kontrollkasse, nach Anspruch z bis 3, dadurch gekennzeihnet, daß eine in einem Führungsrohr (65) verschiebbar gelagerte, mit den Ringabschnitten (62, 63) fest verbundene Welle (64) an ihrem freien Ende kegelförmig ausgebildet ist, so daß eine mit einer Keilfläche (70) versehene, auf einem Zahnrad (68) sitzende halbe Scheibe (6q) bei der zweiten Umdrehung der Kurbel (39) die Welle (64) zurückdrückt, wodurch die Abschnitte (62 und 63) aus den Ebenen der Kerbscheiben (ii und i2) verschoben werden und die Klinken (51) im Verlaufe der zweiten Umdrehung die Rückführung der Einstellhebel (3 und 4) vornehmen können.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE920689C (de) * 1940-10-10 1954-11-29 Riv Officine Di Villar Perosa Stellhebelkasse mit Handantrieb
DE970157C (de) * 1952-10-08 1958-08-21 Max Matthiesen Registrierkasse Zehnerschaltung fuer Addierwerke in Registrierkassen, Addier- und Rechenmaschinen

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DE920689C (de) * 1940-10-10 1954-11-29 Riv Officine Di Villar Perosa Stellhebelkasse mit Handantrieb
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