DE410347C - Registrierkasse - Google Patents

Registrierkasse

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DE410347C
DE410347C DEN18940D DEN0018940D DE410347C DE 410347 C DE410347 C DE 410347C DE N18940 D DEN18940 D DE N18940D DE N0018940 D DEN0018940 D DE N0018940D DE 410347 C DE410347 C DE 410347C
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Description

  • Registrierkasse. Die Erfindung betrifft eine Registrierkasse, bei der für jede Tastenbank ein schwingbarer Sperrhebel vorgesehen ist, der beim Niederdrücken einer Taste sämtliche Tasten der zugehörigen Tastenreihe sperrt und gleichzeitig die Freigabe der das Antriebsegment beim Antrieb der Kasse mit dem Einstellglied kuppelnden Klinke bewirkt.
  • Es sind bereits Einrichtungen ähnlicher Art bekannt, bei denen eine besondere Nullanschlagklinke zur Entkupplung des Einstellgliedes vom Antriebglied in der Nullage nicht vorgesehen ist, das Kupplungsglied vielmehr selbst als nachgiebiger Teil des Gesperres ausgebildet ist. Diese bekannten Einrichtungen weisen aber eine nicht gerade einfache Bauart auf und sind z. B. für Registrierkassen der hier vorliegenden Art, d. h. für solche mit einem schwingbaren Sperrhebel, nicht ohne weiteres anwendbar. Die Erfindung ermöglicht die Übertragung jener bekannten Einrichtungen auf Registrierkassen mit schwingbarem Sperrhebel und besteht darin, daB an einem besonderen Arm des Tastensperrhebels eine durch Federwirkung in die Sperrstellung gedrehte Sperrklinke angeordnet ist, die in der Nullstellung des Einstellgliedes durch Anlehnung an einen Zapfen der Kupplungsklinke letztere in ausgerückter Stellung erhält und beim Ausschwingen des Tastensperrhebels ohne Eigendrehung aus der Bahn des Zapfens der Kupplungsklinke herausbewegt wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel. der Registrierkasse ist in Abb. z in der Ansicht von vorn mit teilweise abgenommenem Gehäuse dargestellt.
  • Abb. 2 ist eine Seitenansicht, während Abb. 3 eine Einzelheit veranschaulicht. Abb. q. veranschaulicht die Kasse im Schnitt nach Linie 4-q. der Abb. i.
  • Abb. q. a und q.b zeigen parallele, dicht daneben verlaufende Schnitte.
  • Abb. 5 zeigt eine Einzelheit.
  • Abb.6 zeigt die Maschine im Schnitt nach Linie 6-6 der Abb. i.
  • Abb. 6 a und 6 b zeigen parallele, dicht daneben verlaufende Schnitte.
  • Abb. 7 bis ii veranschaulichen Einzelheiten. Das Addierwerk. Das Addierwerk 5 (Abb. .f und 6) besteht in der Hauptsache aus den Addierrädern 6, die auf der Welle 7 drehbar angeordnet sind. Diese ist in einem verschiebbaren Rahmen 8 gelagert, der wiederum in den mit Schlitzen versehenen Seitenarmen g eines Schwingrahmens io senkrecht verschiebbar ist, durch dessen Schwingbewegung die Zahnräder ii der Addierräder mit den Antriebszahnstangen i#z, in oder außer Eingriff gebracht werden, deren Verstellung durch Niederdrücken der Tasten geregelt wird. Die Anzeigevorrichtung. Die Anzeigescheiben 13 für die registrierten Beträge und die Scheiben 1.4 für die Sondertasten sind auf einer `Felle 15 gelagert. Die Anzeigevorrichtung ist so eingerichtet, daß der jeweilig registrierte Betrag nach der Vorder- und der Rückseite der Maschine angezeigt wird. Die Naben 16 der Anzeigescheiben stehen mit einer Zahnung 17 der Zahnstangen 12 in Eingriff. Die Antriebsvorrichtung. Der Antrieb des Getriebes wird durch eine Handkurbel 18 bewirkt (Abb. i und 2), deren Zahnrad ig mit einem auf dem Zapfen 22 gelagerten Zahnrade 21 in Eingriff steht. Letztere ist wiederum mit einem auf der Welle 2:1 befestigten Zahnrade 23 in Eingriff. Die Hauptantriebswelle 24. trägt die zum Antrieb des Getriebes erforderlichen Daumenscheiben. In der Normalstellung ist die Welle 24. durch eine Klinke a5, die sich gegen einen an dem Rade 23 befestigten Ansatz 26 legt, gesperrt. Die Klinke 25, welche lose auf dem Zapfen 27 gelagert ist, trägt einen Stift 28, der in eine Aussparung 2g eines starr auf der Welle 32 befestigten Hebels 3o eingreift. Sobald der Hebel 3o durch das Niederdrücken einer Sondertaste in dem Sinne eines Uhrzeigers verstellt wird, gibt er die Klinke 25 frei, so daß sie unter dem Einfluß der Feder 31 abwärts bewegt wird und damit die Maschine entsperrt. Gegen das Ende einer Registrierung wird der Hebel 3o und damit die Klinke 25 zwecks Sperrung des Getriebes wieder in die Normallage zurückbewegt. Anordnung der Tasten.
  • Neben den Betragstasten 34 (Abb. i) sind die Sondertasten 35 angeordnet. Für jede Tastenbank (Abb. 2 und q.) ist ein Rahmen 36 vorgesehen, der von den Stangen 37, 38 gehalten wird. Am unteren Teil des Rahmens 36 ist eine Sperrplatte 39 (Abb. 6) vorgesehen, die auf der Rückseite mit Sperrnuten 40 versehen ist. Für jede Taste ist in den Rahmen 36 eine Aussparung :1i (Abb. 8, 8a) vorgesehen. An der Ober- und Unterseite sind die Rahmen 36 mit einer Platte 4.2 bzw. 43 versehen, die zur Führung der Tastenschäfte 441 dienen. Die untere Platte 4.3 (Abb. io) ist bei 44 umgebogen und bildet die Sperrplatte 39. Die Tasten sind mit je einem Stift 46 versehen, der sich normal unter dem Einfluß einer Feder gegen die obere Platte .45 des Rahmens 36 legt. Jeder Rahmen 36 ist an seinem Ende mit einem Zapfen 48 bzw. 49 versehen, auf denen in Schlitzen eine Sperrplatte 5o (Abb. 2) gleitet. Diese ist an ihrer oberen Seite mit schrägen Schlitzen 51 versehen, welche in der Bahn der Stifte 46 der Tasten liegen. Die Sperrplatten 50 werden durch je eine Feder 52, die an einem Arm 53 eines Hebels 54 befestigt ist, in ihrer Normallage gehalten. Der Hebel 5q., der drehbar auf der `Felle 4.8 gelagert ist, ist mit einem weiteren Arm 55 versehen, der sich unter dem Einfluß der Feder 5z gegen einen seitlichen Ansatz 58 eines Armes 59 der Sperrplatte 50 legt. Der Arm 55 des Hebels 54 ist an seinem vorderen Ende mit zwei abgestuften Sperransätzen 56, 57 versehen und befindet sich in der Normalstellung in der Lage, wie sie die Abb. 2, q. und 6 veranschaulichen. Hierbei liegt der Ansatz 56 des Hebels 54 auf dem Ansatz 58 der Sperrplatte 5o. Sobald eine Taste niedergedrückt wird, wird die Sperrplatte So abwärts verschoben, wobei sie durch den Ansatz 57 des durch den Federzug 52 einschnappenden Hebels 54 gesperrt gehalten wird. Hierdurch werden, da nunmehr die Schlitze 51 der Sperrplatte 5o aus der Bahn der Stifte 46 der Tasten bewegt worden sind, sämtliche nicht niedergedrückten Tasten dieser Tastenbank in ihrer Lage gesperrt gehalten, bis die Registrierung beendet ist.
  • Zur Führung des unteren Teils der Tasten ist an dem Maschinenrahmen eine Platte 62 befestigt (Abb. g und io), die an ihrem unteren Ende eine Platte 63 trägt, die einen abwärts gerichteten Ansatz 64. besitzt, der als Führung für einen Hebel 65 dient.
  • Wie vorbeschrieben, wird die Sperrplatte 50 bei dem Niederdrücken einer Taste derart verstellt, daß die übrigen Tasten in ihrer Normallage gesperrt gehalten werden. Ist jedoch versehentlich eine falsche Taste niedergedrückt worden, so wird die Freigabe derselben durch einen Handhebel 67 (Abb.2) bewirkt. Der Hebel 67, welcher auf einer Welle 68 starr befestigt ist, ist mit einem Arm 69 versehen, der mit seinem hakenförmigen Ansatz 7o in eine Aussparung 71 einer an dem Zahnrade 2 1 befestigten Scheibe 72 eingreifen kann. Auf der Welle 68 ist für jede Tastenbank je ein Arm 75 (Abb. 6) starr befestigt, dessen Ende in der Bahn eines an dem Arm 77 des Hebels 54 befestigten Zapfens 76 liegt. Wird die Freigabe einer niedergedrückten Taste vor dem Andrehen der Handkurbel gewünscht, so wird der Handhebel 67 abwärts bewegt; hierdurch werden die Arme 75 in dem entgegengesetzten Sinne eines Uhrzeigers verstellt, was wiederum eine Verdrehung der Hebel 54 in dem Sinne des Uhrzeigers zur Folge hat. Hierbei geben letztere die Sperrplatten 5o frei, so daß diese unter dem Einfluß der Federn 52 wieder in ihre Normallage zurückgehen, so daß nunmehr eine neue Taste niedergedrückt werden kann. Diese Anordnung ermöglicht die Freigabe einer versehentlich falsch niedergedrückten Taste und das Niederdrücken einer neuen Taste.
  • Die Abb. 2 veranschaulicht die Teile in der Normallage. Sobald die Handkurbel i8 angedreht und damit das Getriebe in Gang gesetzt worden ist, legt sich der Umfang der an dem Rade 2i befestigten Scheibe 72 vor den Ansatz 7o des Armes 69, so daß jetzt der Hebel 67 nicht mehr zwecks Freigabe der niedergedrückten Tasten abwärts bewegt werden kann.
  • Durch die Sondertasten 35 erfolgt die Freigabe des Getriebes. Zu diesem Zweck ist auf der \S'elle 85 ein Hebel 350 (Abb. 6) drehbar gelagert, dessen oberes gabelförmiges Ende 351 über einen Zapfen 76 des unteren Armes 77 des Hebels 54 greift. Das untere Ende des Hebels 350 ist mit einem Zapfen 352 versehen, der in einen Schlitz 353 eines starr auf der Welle 32 befestigten Armes 354 greift. Wird eine der Sondertasten 35 niedergedrückt, so wird der für die Sondertastenbank vorgesehene Hebel 54 in dem entgegengesetzten Sinne eines Uhrzeigers verstellt. Dies bewirkt, daß durch den Arm 77 desselben, den Zapfen 76 und die Hebe135o und 354 die Welle 32 in dem Sinne des Uhrzeigers verstellt wird, wodurch unter Vermittlung des auf der Welle 32 befestigten Armes 30 (Abb. 2) die Freigabe der Klinke 25 und damit des Getriebes der Kassenkurbel bewirkt wird (Abb. 2). Einstellvorrichtung für das Addierwerk. Auf der Welle 24 sind zwei Kurvenscheiben 78 (Abb. i und 4) befestigt, in deren Kurvennuten 79 die an den Hebeln 81 befestigten Rollen 8o eingreifen. Die Hebel 81 sind lose auf der Welle 82 gelagert und sind an ihrem vorderen Ende mit je einem Zahnsegment 83 versehen, die mit auf der Welle 85 starr befestigten Segmenten 84 in Eingriff stehen. Da die Welle 24 in der vorbeschriebenen Weise durch Drehen der Kurbel in Umdrehung versetzt wird, führt die Welle 85 unter Vermittlung der Hebel 81 eine Vor- und Rückdrehung bei jeder Benutzung der Kasse aus. Auf der `'Vene 85 sind die Antriebsegmente 86 starr befestigt, und zwar ist für jede Tastenbank ein Segment 86 vorgesehen, die durch die Segmente 83, 84 zum Ausschwingen gebracht werden. Auf der Welle 85 sind die Einstellsegmente 87 lose gelagert (Abb. 6b, 8), welche Arme 65 tragen. Jeder dieser Arme 65 ist mit einer bei 89 angelenkten Sperrklinke 88 (Abb. 4b, 6b) versehen, deren zahnförmiger Ansatz go in der Bahn der Sperrverzahnung 40 -der Platte 3g liegt. Die Klinke 88 legt sich zeitweise mit einem Ansatz gi gegen den Umfang eines Segmentes 86 (Abb. 6 b, 8 a). An dem oberen Ende der Sperrklinke 88 ist eine kleine Klinke 92 bei 93 angelenkt, deren Arm 94 sich für gewöhnlich unter dem Einfluß einer Feder 96 gegen einen Zapfen 95 der Klinke 88 legt.
  • In der Normallage, wie sie die Abb. 4, 4b veranschaulichen, legt sich die Klinke 88 mit ihrem Zapfen ioo gegen einen auf dem Zapfen 98 gelagerten Hebel 97. Der Zapfen 98 ist an einem nach unten sich erstreckenden Ansatz 9g des Armes 77 (am Hebel 54) angebracht (Abb. 4a, 4b). Hierbei liegt die Klinke 88 mit ihrem Ansatz gi nicht an dem Umfang des Segmentes 86 an (Abb. 4). Der Hebel .97 ist mit einem Arm ioi versehen, der sich unter dem Einfluß einer Feder io3 gegen einen Zapfen io2 des Ansatzes 9g des Hebels 54 legt (Abb. 4a, 4b). Diese Anordnung bewirkt, daß der Hebel 97 aus der Normalstellung um 98 nur in dem Sinne eines Uhrzeigers (Abb.4b) verdreht werden kann (wobei die Feder 103 zusammengedrückt wird), wenn die Klinke 88 bei Verstellung des Zahnsegmentes 87 in dem Sinne eines Uhrzeigers mit ihrem Stift ioo über den Hebel 97 gleitet (Abb.4b).
  • Das Segment 87 (Abb. 8) ist mit einer Zahnung iio3 versehen, die mit der Zahnung 104 der Zahnstangen i2 in Eingriff steht. Wird eine der Tasten 34 niedergedrückt (Abb. 2 und 4), so wird die zugehörige Sperrplatte 5o unter dem Einfluß des Stiftes 46 entgegen der Wirkung der Feder 52 abwärts bewegt. Durch die Verstellung der Sperrplatte 50 wird der Arm 55 und damit der Hebel 54 derart verstellt, daß sein Ansatz 9g bzw. der Hebel 97 desselben den Stift ioo der Klinke 88 freigibt, was zur Folge hat, daß die Klinke 88 unter dem Einfluß der Feder 105 so weit abwärts schwingt, daß der Ansatz gi der Klinke 88 sich gegen den Umfang des Segmentes 86 legt. Beim Verdrehen der Segmente 86 in dem Sinne eines Uhrzeigers (Abb.6b) greifen die Klinken 88 unter dem Einfluß der Federn i05 mit ihrem Ansatz gi in die Aussparungen io6 der Segmente 86, wodurch die Segmente 86 mit den Segmenten 87 gekuppelt werden. Bei der Abwärtsbewegung der Klinke 88 in dem Augenblick, wo sie in die Aussparung io6 einspringt, wird der zahnförmige Ansatz go derselben aus der Bahn der Sperrverzahnung 40 der Platte 39 bewegt. Bei der Rückdrehung der Segmente 86 (linksherum, Abb. 6b) werden die Segmente 87 mitgenommen, bis die Klinke 9z der Sperrklinke 88 gegen den Tastenschaft der niedergedrückten Taste trifft. Hierdurch wird die Klinke g2 und damit die Sperrklinke 88 derart verstellt, daß der Ansatz gi der letzteren aus der Aussparung io6 bewegt wird und damit das Segment 86 freigibt (Abb. 8 a). Gleichzeitig tritt der Ansatz go der Klinke 88 in eine der Aussparungen 40 ein, wodurch das Segment 87 in seiner Lage gesperrt gehalten wird. Hieraus ist zu ersehen, daß die Größe der Schwingbewegung des Segmentes 87 von der jeweilig niedergedrückten Taste abhängig ist. Bei der Verstellung des Segmentes 87 durch das Segment 86 wird durch die Zahnstange 12, welche mit dem Segment 87 verbunden ist, das Addierwerk und die Anzeigevorrichtung der niedergedrückten Taste entsprechend eingestellt.
  • Die Abb. 2 und 4 zeigen die Getriebeteile in der Lage, wenn keine der Tasten niedergedrückt worden ist. Waren jedoch bei der vorhergehenden Registrierung Tasten niedergedrückt, und sind bei der weiteren Benutzung der Maschine wiederum Betragstasten niedergedrückt worden, so führen die hierfür in Betracht kommenden Getriebeteile folgende Bewegungen aus.
  • Die Segmente 86 werden zuerst in dem Sinne des Uhrzeigers verstellt, wobei der Ansatz gi der Klinke 88 hinter den Ansatz io6 greift, in welchem Augenblick der Zahn go aus der Sperrplatte 39 heraustritt. Zu derselben Zeit trifft der Anschlag 107 gegen einen Stift io8 des Segmentes 87, wodurch letzteres und damit die Sperrklinke 88 gleichfalls in dem Sinne eines Uhrzeigers verstellt werden. Bei der Rückbewegung der Segmente 86 zu ihrer Normalstellung wird das Segment 87 in dem Augenblick von dem Segment 86 entkuppelt, wo die Klinke 88 durch Anschlagen der Klinke 92 gegen den Schaft der niedergedrückten Taste umgeschaltet wird (Abb.8a).
  • Es sei hierbei erwähnt, daß bei dieser Betätigung der Maschine die Segmente 87 zuerst in ihre Normalstellung bewegt werden, wobei sie die Anzeigescheiben zuerst auf Null und dann erst der zu registrierenden Zahl entsprechend einstellen.
  • Sind bei der vorhergehenden Registrierung Betragstasten niedergedrückt worden, aber bei der darauffolgenden keine, so führen die Getriebeteile folgende Bewegungen aus. Wie vorbeschrieben, werden die Segmente 87,86 bei ihrer Bewegung im Sinne eines Uhrzeigers entkuppelt, jedoch erfolgt die Mitnahme der Segmente 87 durch den Anschlag 107 der Segmente 86. Kurz bevor die Sperrklinke 88 ihre Normalstellung erreicht hat, gleitet der Stift ioo über die Klinke 97 und hält dadurch die Klinke 88 in der Lage, wie sie die Abb. 2 und 4 veranschaulichen, wobei dieselbe mit ihrem Ansatz gi nicht an dem Umfang des Segmentes 86 anliegt. Ist in einer Tastenbank keine Taste gedrückt worden, so verbleibt derHebel 54 in seinerLage, und bei dem Rückschwingen des Segmentes 86 wird das Segment 87 von demselben nicht mitgenommen und verbleibt somit in der Nullstellung. Die oberste Aussparung 4o der Sperrplatte 39 ist etwas tiefer ausgeschnitten als die übrigen, damit die Klinke 88 bei dem Anschlagen ihrer Klinke 97 gegen den Stift ioo eine Schwingbewegung nach außen ausführen kann.
  • Damit die Segmente 5o zur Freigabe der niedergedrückten Tasten am Ende einer Registrierung wieder in ihre Normallage zurückbewegt werden, ist in jeder der Kurvennuten 79 eine Erhöhung 162 vorgesehen (Abb. 4 und 6), welche bewirkt, daß der Hebelbi angehoben wird, kurz nachdem das zugehörige Segment 86 am Ende seiner Schwingbewegung angelangt ist. Hierdurch wird erreicht, daß das Segment _86 ein geringes Stück über seine Normalstellung hinaus bewegt wird. Diese Bewegung genügt, daß der seitliche Stift 163 (Abb. 4) des Segmentes 86 gegen den Arm 77 des Hebels 54 trifft und letzteren so weit verstellt, daß er die Sperrschiene 5o freigibt, so daß sie unter dem Einfluß der Feder 52 in ihre Normallage zurückgeht, wobei sie die niedergedrückten Tasten freigibt. Hat die Rolle 8o des Armes 81 die Erhöhung 167, überschritten, so wird der Arm 81 wieder abwärts bewegt, so daß das Segment 86 wieder in seine Normallage zurückbewegt wird und der Stift 163 den Arm 77 des Hebels 54 wieder freigibt, wie es die Abb. 2 und 4 veranschaulichen.
  • Ist eine Betragstaste niedergedrückt worden, so wird der Hebel 54 durch das Verschieben der Sperrschiene 50 so weit verstellt, daß die an dem Arm 9g desselben angebrachte Klinke gi den Stift ioo freigibt, so daß bei dem Ingangsetzen des Getriebes die Ausschaltung der Sperrklinke 88 nicht in der Nullstellung erfolgt.
  • In der Bank der Sondertasten 35, welche zwecks Freigabe der Maschine bei jeder Registrierung betätigt werden müssen, so daß eine Ausschaltung der Klinke 88 in der Nullstellung nicht erforderlich ist, ist der dreiarmige Hebel 54 nicht mit einer Klinke 97 versehen (Abb. 6).
  • Zur Sperrung der Tastenbänke beim Ingangsetzen des Getriebes sind die Segmente 86 mit einem seitlichen Flansch iog versehen (Abb. 2 und 4). Wird eine der Betragstasten 34 niedergedrückt, so wird der Arm 99 des zugehörigen Hebels 54 so weit abwärts bewegt, daß der an dem Arm 9g befestigte Zapfen 98 unterhalb des Flansches iog zu liegen kommt. Bei dem Ingangsetzen des Getriebes wird somit durch den Flansch iog der Hebel 5¢ in seiner Lage gesperrt, wobei er mit seinem Arm 55 die Sperrschiene 50 sperrt, so daß keine weitere oder eine andere Betragstaste 34 niedergedrückt werden kann. Ist in einer Tastenbank keine Taste niedergedrückt worden, so liegt der Zapfen 98 auf der Oberseite des Flansches iog des Segmentes 86 an, wodurch der Hebel 54 in seiner Lage gesperrt gehalten wird. Dies bewirkt, daß bei Niederdrücken einer Betragstaste, nachdem das Getriebe durch die Kurbel in Gang gesetzt worden ist, diese keine Einwirkung auf den Hebel 54 ausübt, da dieser, wie beschrieben, in seiner Lage gesperrt gehalten wird und der Abwärtsbewegung der Sperrschiene 50 nicht folgen kann. Dieses hat wiederum zur Folge, daß auch keine Verstellung der Kupplungsklinke 88 zwecks - Kupplung der Segmente 86, 87 stattfinden kann, da die Klinke 88 nicht auf dem Umfang des Segmentes 86 liegt; sondern auf dem Hebel 97 des Armes 9g. Antriebsvorrichtung für das Addierwerk.
  • Wenn die Zahnstangen i2 den niedergedrückten Tasten entsprechend eingestellt sind, werden die Zahnräder =i des Addierwerkes mit der Zahnung iio (Abb. q. und 6) in Eingriff gebracht. Die Abb. q. und 6 zeigen das Addierwerk5 in seiner Normalstellung. Dasselbe wird, nachdem es mit den Zahnstangen in Eingriff gebracht ist, abwärts bewegt. Diese Abwärtsbewegung des Addierwerkes erfolgt durch eine auf der Welle 24 befestigte Kurvenscheibe iii (Abb. 3), in deren Kurvennut =i2 eine Rolle 113 eines auf der Welle 82 drehbar gelagerten Hebels 114 eingreift. Letzterer greift mit seinem gabelförmig gestalteten Ende 116 über eine in dem Rahmen 8 des Addierwerkes angeordnete Stange 117 (Abb. 6). Durch dieses Getriebe wird das Addierwerk zuerst abwärts und dann wieder aufwärts bewegt. Der Rahmen g, in welchem das Addierwerk auf und nieder bewegt wird, ist bei 118 drehbar angelenkt, so daß es zwecks In- und Außereingriffbringen mit den Zahnstangen i2 normal zurückbewegt werden kann.
  • Ob das Addierwerk mit den Zahnstangen 12 in Eingriff gebracht werden muß oder nicht, richtet sich danach, welche der Sondertasten 35 niedergedrückt worden ist.
  • In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel sind vier Sondertasten 35 vorgesehen, welche die Bezeichnung »Kasse«, »bezahlte Rechnung" »Wechseln« und >Ausgabe« tragen. Wird eine der beiden Tasten »Kasse<, d. h.,) Bareinnahme für verkaufte Ware« oder »Bareinnahme für bezahlte Rechnung«, niedergedrückt, s@muß das Addierwerk, damit das in der Schublade befindliche Geld mit ihm übereinstimmt, mit den Zahnstangen 12 in Eingriff gebracht werden. Beim Niederdrücken der Tasten für »Wechseln« oder »Ausgabe« darf das Addierwerk hingegen nicht eingerückt werden.
  • Zu diesem Zweck sind auf der Welle 224 zwei Kurvenscheiben iig befestigt, in deren Kurvennut igo (Abb. 6) eine Rolle 121 einer Schubstange i22 eingreift. Diese greift mit ihrem gabelförmigen Ende i23 über die Welle 2q., während ihr anderes Ende mit einem Schlitz 124 versehen ist, in den ein Zapfen 125 des schwingbaren Rahmens g eingreift. Jede Schubstange ist außerdem mit einer bei 126 angelenkten Klinke 127 versehen. Diese ist an der Oberseite mit einem Ausschnitt versehen zur Aufnahme des an dem Rahmen g angebrachten Stiftes 125. Diese Klinke trägt an ihrem unteren Ende einen Stift 128, der sich gegen die Oberseite eines Armes 129 eines U-förmig gestalteten Hebels =3o legt. Letzterer ist starr auf einer Welle 131 befestigt, die in Ansätzen 132 des Maschinenrahmens gelagert ist. Auf dieser Welle ist ein Arm 133 starr befestigt, dessen Zapfen 134 in das gabelförmige Ende eines Armes 135 einer lose auf der Welle 48 gelagerten Sperrplatte 136 eingreift. Letztere ist, soweit sie unterhalb der »Wechsel- und »Ausgabe (c-Tasten liegt, an ihrer Oberseite ganz glatt ausgebildet, während sie unterhalb der »Kasse«-und »bezahlte Rechnung«-Tasten mit zwei Schlitzen 138 versehen ist. Durch eine an dem Stift 141 befestigte Feder 140 wird die Sperrplatte in ihrer Normallage, wie sie die Abb. 6 veranschaulicht, gehalten. Hierbei wird durch Hebel 129 und Zapfen 128. die Klinke 127 in Eingriff mit dem Zapfen 125 des Rahmens 9 gehalten. Wird in dieser Lage der Teile das Kassengetriebe durch die Kurbel in Gang gesetzt, so wird der Rahmen 9 und damit das Addierwerk durch die Kurvenscheibe iig und die Schubstange 122 derart zum Ausschwingen gebracht, daß die Addierräder =i mit den Zahnstangen i2 in Eingriff gebracht werden.
  • Wird eine der Tasten » Kasce:: oder .bezahlte Rechnung« niedergedrückt, so tritt der Stift 46 derselben in einen der Schlitze 138 ein, was zur Folge hat, daß die Sperrplatte 136 nicht aus ihrer Normallage verstellt wird, so daß bei dem Ingangsetzen des Getriebes die Kupplung des Addierwerkes mit den Zahnstangen 12 in der vorbeschriebenen Weise erfolgt. Wird hingegen eine der unteren Tasten 35 »Wechseln« oder >.-#,usgabe« niedergedrückt, so wird die Platte 136 in dem entgegengesetzten Sinne eines Uhrzeigers verstellt, was wiederum eine Abwärtsbewegung des Armes 129 des Hebels 13o zur Folge hat, mit welchem der Stift 128 der Klinke 127 in Berührung steht, so daß auch diese abwärts schwingt und eine Entkupplung des Rahmens 9 von der Schubstange 122 stattfindet. Die Abwärtsbewegung der Klinke 127 erfolgt hierbei zwangläufig durch das hakenförmige Ende 142 des Armes 143 des Hebels 13o (Abb. 4). Wird nunmehr das Getriebe in Gang gesetzt, so wird die Schubstange 122 vor-und zurückbewegt, ohne das Addierwerk mitzunehmen, da sie in der v-Drbeschriebenen Weise mit dem Rahmen 9 außer Eingriff gebracht ist. Bei dem Anschlagen einer der mit »Wechseln« oder »Ausgabe« bezeichneten Sondertasten wird also das Addierwerk nicht mit den Zphnstangen 12 in Eingriff gebracht. Tastensperrvorrichtung. Damit nicht eine der Tasten »Kasse« oder »bezahlte Rechnung« und eine der mit »Wechseln« oder »Ausgabe« bezeichneten zugleich bei einer Registrierung niedergedrückt werden kann, ist folgende Einrichtung vorgesehen Wird beispielsweise die »Ausgabe«- und die »Kasse«-Taste zugleich niedergedrückt, so wird bei der Verstellung der Segmente 87 zwecks Einstellung der Zahnstangen 12 die zu den Sondertasten gehörige Kupplungsklinke 88 zuerst durch die »Kasse«-Taste zur Ausschaltung gebracht und damit die Anzeigevorrichtung und die Druckvcrrichtung entsprechend eingestellt. Durch die gleichfalls niedergedrückte »Ausgabe«-Taste wird jedoch die Schubstange 12z in der vorbeschriebenenWeise entkuppelt, so daß der zu registrierende Betrag nicht auf das Addierwerk übertragen wird. Um diese Schwierigkeit zu überwinden, sind an der Sperrplatte 136 die Ansätze 139 neben den Schlitzen vorgesehen (Abb. 6). Wird eine der Tasten 35 niedergedrückt, die sich über dem vorderen Ende 137 der Platte befinden, so wird letztere abwärts bewegt, wobei sie eine Schwingbewegung um den Zapfen 48 ausführt; da aber gleichzeitig der Stift 46 der niedergedrückten »Kasse«-Taste in den Schlitz 138 der Platte eingetreten ist, kann die Platte die Schwingbewegung nicht ausführen, weil sie festgeklemmt .wird, indem sich der Ansatz 139 gegen den Stift 46 legt. Hieraus ist zu ersehen, daß das Niederdrücken zweier Tasten nicht möglich ist. Wird nur eine Taste niedergedrückt, so sind die übrigen Sondertasten in der vorbeschriebenen Weise gesperrt. Druckvorrichtung. Da die Druckvorrichtung für die vorliegende Erfindung weniger in Betracht kommt, ist sie nur in der allgemeinen Anordnung wiedergegeben. Die Typenräder 144 (Abb. 1) sind auf einer Welle 146 bzw. den Röhren 146 befestigt, die an ihrem anderen Ende mit Segmenten 147 versehen sind (Abb. 1 und 4), die mit Zahnsegmenten 148 der Einstellsegmente 8.7 in Eingriff stehen. Die Typenräder werden somit der Verstellung der Segmente 87 entsprechend eingestellt.
  • Sperrvorrichtung für die Einstellorgane. Um die dem zu registrierenden Betrage entsprechend eingestellten Zahnstangen 12 und die Segmente 87 in der jeweiligen Lage gesperrt zu halten (Abb. 4, 6 und 7), sind die Zahnstangen 12 mit einer Sperrverzahnung 149 versehen, in welche je ein an seinem Ende keilförmig gestalteter Bolzen 150 eingreift. Diese Bolzen sind in dem Rahmen 151 verschiebbar gelagert. In den Armen 153 der Welle 154 ist je ein einstellbarer Bolzen 152 angeordnet, der in der Bahn der Bolzen 15o liegt. Die Welle 154 ist außerdem noch mit einem Arm 155 versehen (Abb. 7), dessen Rolle 156 sich gegen eine Daumenscheibe 157 der Welle 24 legt.
  • Kurz nachdem die Zahnstangen 12 dem zu registrierenden Betrage entsprechend eingestellt sind, wird der Arm 155 in dem Sinne eines Uhrzeigers verstellt, wodurch unter Vermittlung der Welle 154 und Arme 153 die Bolzen 152 gegen die Bolzen 150 gedrückt werden, so daß letztere in die Verzahnung 149 der Zahnstangen 12 eingreifen. Hierdurch werden die Zahnstangen 12 und die Segmente 87 bis zum nächsten Gebrauch der Maschine n ihrer Lage gesperrt gehalten.

Claims (1)

  1. PATENT--ANsPRUcH Registrierkasse, bei der für jede Tastenbank ein schwingbarer Sperrhebel vorgesehen ist, der beim Niederdrücken einer Taste sämtliche Tasten der zugehörigen Tastenreihe sperrt und gleichzeitig die Freigabe der das Antriebsegment beim Antrieb der Kasse mit dem Einstellglied kuppelnden Klinke bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß an einem besonderen Arm (99) des Tastensperrhebels (54) eine durch Federwirkung in die Sperrstellung gedrehte Sperrklinke (97) angeordnet ist, die in der Nullstellung des Einstellgliedes (Sektor 87) durch Anlehnung an einen Zapfen (Ioo) der Kupplungsklinke (88) letztere in ausgerückter Stellung erhält und beim Ausschwingen des Tastensperrhebels (5q:) ohne Eigendrehung aus der Bahn des Zapfens (Ioo) der Kupplungsklinke (88) herausbewegt wird.
DEN18940D 1918-05-23 1920-06-23 Registrierkasse Expired DE410347C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US410347XA 1918-05-23 1918-05-23

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