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Registrierkasse. Die Erfindung betrifft eine Registrierkasse, bei
der für jede Tastenbank ein schwingbarer Sperrhebel vorgesehen ist, der beim Niederdrücken
einer Taste sämtliche Tasten der zugehörigen Tastenreihe sperrt und gleichzeitig
die Freigabe der das Antriebsegment beim Antrieb der Kasse mit dem Einstellglied
kuppelnden Klinke bewirkt.
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Es sind bereits Einrichtungen ähnlicher Art bekannt, bei denen eine
besondere Nullanschlagklinke zur Entkupplung des Einstellgliedes vom Antriebglied
in der Nullage nicht vorgesehen ist, das Kupplungsglied vielmehr selbst als nachgiebiger
Teil des Gesperres ausgebildet ist. Diese bekannten Einrichtungen weisen aber eine
nicht gerade einfache Bauart auf und sind z. B. für Registrierkassen der hier vorliegenden
Art, d. h. für solche mit einem schwingbaren Sperrhebel, nicht ohne weiteres anwendbar.
Die Erfindung ermöglicht die Übertragung jener bekannten Einrichtungen auf Registrierkassen
mit schwingbarem Sperrhebel und besteht darin, daB an einem besonderen Arm des Tastensperrhebels
eine durch Federwirkung in die Sperrstellung gedrehte Sperrklinke angeordnet ist,
die in der Nullstellung des Einstellgliedes durch Anlehnung an einen Zapfen der
Kupplungsklinke letztere in ausgerückter Stellung erhält und beim Ausschwingen des
Tastensperrhebels ohne Eigendrehung aus der Bahn des Zapfens der Kupplungsklinke
herausbewegt wird.
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Ein Ausführungsbeispiel. der Registrierkasse ist in Abb. z in der
Ansicht von vorn mit teilweise abgenommenem Gehäuse dargestellt.
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Abb. 2 ist eine Seitenansicht, während Abb. 3 eine Einzelheit veranschaulicht.
Abb.
q. veranschaulicht die Kasse im Schnitt nach Linie 4-q. der Abb. i.
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Abb. q. a und q.b zeigen parallele, dicht daneben verlaufende Schnitte.
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Abb. 5 zeigt eine Einzelheit.
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Abb.6 zeigt die Maschine im Schnitt nach Linie 6-6 der Abb. i.
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Abb. 6 a und 6 b zeigen parallele, dicht daneben verlaufende Schnitte.
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Abb. 7 bis ii veranschaulichen Einzelheiten. Das Addierwerk. Das Addierwerk
5 (Abb. .f und 6) besteht in der Hauptsache aus den Addierrädern 6, die auf der
Welle 7 drehbar angeordnet sind. Diese ist in einem verschiebbaren Rahmen 8 gelagert,
der wiederum in den mit Schlitzen versehenen Seitenarmen g eines Schwingrahmens
io senkrecht verschiebbar ist, durch dessen Schwingbewegung die Zahnräder ii der
Addierräder mit den Antriebszahnstangen i#z, in oder außer Eingriff gebracht werden,
deren Verstellung durch Niederdrücken der Tasten geregelt wird. Die Anzeigevorrichtung.
Die Anzeigescheiben 13 für die registrierten Beträge und die Scheiben 1.4 für die
Sondertasten sind auf einer `Felle 15 gelagert. Die Anzeigevorrichtung ist so eingerichtet,
daß der jeweilig registrierte Betrag nach der Vorder- und der Rückseite der Maschine
angezeigt wird. Die Naben 16 der Anzeigescheiben stehen mit einer Zahnung 17 der
Zahnstangen 12 in Eingriff. Die Antriebsvorrichtung. Der Antrieb des Getriebes wird
durch eine Handkurbel 18 bewirkt (Abb. i und 2), deren Zahnrad ig mit einem auf
dem Zapfen 22 gelagerten Zahnrade 21 in Eingriff steht. Letztere ist wiederum mit
einem auf der Welle 2:1 befestigten Zahnrade 23 in Eingriff. Die Hauptantriebswelle
24. trägt die zum Antrieb des Getriebes erforderlichen Daumenscheiben. In der Normalstellung
ist die Welle 24. durch eine Klinke a5, die sich gegen einen an dem Rade 23 befestigten
Ansatz 26 legt, gesperrt. Die Klinke 25, welche lose auf dem Zapfen 27 gelagert
ist, trägt einen Stift 28, der in eine Aussparung 2g eines starr auf der Welle 32
befestigten Hebels 3o eingreift. Sobald der Hebel 3o durch das Niederdrücken einer
Sondertaste in dem Sinne eines Uhrzeigers verstellt wird, gibt er die Klinke 25
frei, so daß sie unter dem Einfluß der Feder 31 abwärts bewegt wird und damit die
Maschine entsperrt. Gegen das Ende einer Registrierung wird der Hebel 3o und damit
die Klinke 25 zwecks Sperrung des Getriebes wieder in die Normallage zurückbewegt.
Anordnung der Tasten.
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Neben den Betragstasten 34 (Abb. i) sind die Sondertasten 35 angeordnet.
Für jede Tastenbank (Abb. 2 und q.) ist ein Rahmen 36 vorgesehen, der von den Stangen
37, 38 gehalten wird. Am unteren Teil des Rahmens 36 ist eine Sperrplatte
39 (Abb. 6) vorgesehen, die auf der Rückseite mit Sperrnuten 40 versehen
ist. Für jede Taste ist in den Rahmen 36 eine Aussparung :1i (Abb. 8, 8a) vorgesehen.
An der Ober- und Unterseite sind die Rahmen 36 mit einer Platte 4.2 bzw. 43 versehen,
die zur Führung der Tastenschäfte 441 dienen. Die untere Platte 4.3 (Abb. io) ist
bei 44 umgebogen und bildet die Sperrplatte 39. Die Tasten sind mit je einem
Stift 46 versehen, der sich normal unter dem Einfluß einer Feder gegen die obere
Platte .45 des Rahmens 36 legt. Jeder Rahmen 36 ist an seinem Ende mit einem Zapfen
48 bzw. 49 versehen, auf denen in Schlitzen eine Sperrplatte 5o (Abb. 2) gleitet.
Diese ist an ihrer oberen Seite mit schrägen Schlitzen 51 versehen, welche in der
Bahn der Stifte 46 der Tasten liegen. Die Sperrplatten 50 werden durch je
eine Feder 52, die an einem Arm 53 eines Hebels 54 befestigt ist, in ihrer Normallage
gehalten. Der Hebel 5q., der drehbar auf der `Felle 4.8 gelagert ist, ist mit einem
weiteren Arm 55 versehen, der sich unter dem Einfluß der Feder 5z gegen einen seitlichen
Ansatz 58 eines Armes 59 der Sperrplatte 50 legt. Der Arm 55 des Hebels 54
ist an seinem vorderen Ende mit zwei abgestuften Sperransätzen 56, 57 versehen und
befindet sich in der Normalstellung in der Lage, wie sie die Abb. 2, q. und 6 veranschaulichen.
Hierbei liegt der Ansatz 56 des Hebels 54 auf dem Ansatz 58 der Sperrplatte 5o.
Sobald eine Taste niedergedrückt wird, wird die Sperrplatte So abwärts verschoben,
wobei sie durch den Ansatz 57 des durch den Federzug 52 einschnappenden Hebels 54
gesperrt gehalten wird. Hierdurch werden, da nunmehr die Schlitze 51 der Sperrplatte
5o aus der Bahn der Stifte 46 der Tasten bewegt worden sind, sämtliche nicht niedergedrückten
Tasten dieser Tastenbank in ihrer Lage gesperrt gehalten, bis die Registrierung
beendet ist.
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Zur Führung des unteren Teils der Tasten ist an dem Maschinenrahmen
eine Platte 62 befestigt (Abb. g und io), die an ihrem unteren Ende eine Platte
63 trägt, die einen abwärts gerichteten Ansatz 64. besitzt, der als Führung für
einen Hebel 65 dient.
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Wie vorbeschrieben, wird die Sperrplatte 50 bei dem Niederdrücken
einer Taste derart verstellt, daß die übrigen Tasten in ihrer Normallage gesperrt
gehalten werden. Ist jedoch versehentlich eine falsche Taste niedergedrückt worden,
so wird die Freigabe derselben durch einen Handhebel 67 (Abb.2) bewirkt.
Der
Hebel 67, welcher auf einer Welle 68 starr befestigt ist, ist
mit einem Arm 69 versehen, der mit seinem hakenförmigen Ansatz 7o in eine
Aussparung 71 einer an dem Zahnrade 2 1 befestigten Scheibe 72 eingreifen kann.
Auf der Welle 68 ist für jede Tastenbank je ein Arm 75 (Abb. 6) starr befestigt,
dessen Ende in der Bahn eines an dem Arm 77 des Hebels 54 befestigten Zapfens 76
liegt. Wird die Freigabe einer niedergedrückten Taste vor dem Andrehen der Handkurbel
gewünscht, so wird der Handhebel 67 abwärts bewegt; hierdurch werden die Arme 75
in dem entgegengesetzten Sinne eines Uhrzeigers verstellt, was wiederum eine Verdrehung
der Hebel 54 in dem Sinne des Uhrzeigers zur Folge hat. Hierbei geben letztere die
Sperrplatten 5o frei, so daß diese unter dem Einfluß der Federn 52 wieder in ihre
Normallage zurückgehen, so daß nunmehr eine neue Taste niedergedrückt werden kann.
Diese Anordnung ermöglicht die Freigabe einer versehentlich falsch niedergedrückten
Taste und das Niederdrücken einer neuen Taste.
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Die Abb. 2 veranschaulicht die Teile in der Normallage. Sobald die
Handkurbel i8 angedreht und damit das Getriebe in Gang gesetzt worden ist, legt
sich der Umfang der an dem Rade 2i befestigten Scheibe 72 vor den Ansatz 7o des
Armes 69, so daß jetzt der Hebel 67 nicht mehr zwecks Freigabe der niedergedrückten
Tasten abwärts bewegt werden kann.
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Durch die Sondertasten 35 erfolgt die Freigabe des Getriebes. Zu diesem
Zweck ist auf der \S'elle 85 ein Hebel 350 (Abb. 6) drehbar gelagert, dessen
oberes gabelförmiges Ende 351 über einen Zapfen 76 des unteren Armes 77 des Hebels
54 greift. Das untere Ende des Hebels 350 ist mit einem Zapfen 352 versehen,
der in einen Schlitz 353 eines starr auf der Welle 32 befestigten Armes 354 greift.
Wird eine der Sondertasten 35 niedergedrückt, so wird der für die Sondertastenbank
vorgesehene Hebel 54 in dem entgegengesetzten Sinne eines Uhrzeigers verstellt.
Dies bewirkt, daß durch den Arm 77 desselben, den Zapfen 76 und die Hebe135o und
354 die Welle 32 in dem Sinne des Uhrzeigers verstellt wird, wodurch unter Vermittlung
des auf der Welle 32 befestigten Armes 30 (Abb. 2) die Freigabe der Klinke 25 und
damit des Getriebes der Kassenkurbel bewirkt wird (Abb. 2). Einstellvorrichtung
für das Addierwerk. Auf der Welle 24 sind zwei Kurvenscheiben 78 (Abb. i und 4)
befestigt, in deren Kurvennuten 79 die an den Hebeln 81 befestigten Rollen
8o eingreifen. Die Hebel 81 sind lose auf der Welle 82 gelagert und sind an ihrem
vorderen Ende mit je einem Zahnsegment 83 versehen, die mit auf der Welle 85 starr
befestigten Segmenten 84 in Eingriff stehen. Da die Welle 24 in der vorbeschriebenen
Weise durch Drehen der Kurbel in Umdrehung versetzt wird, führt die Welle 85 unter
Vermittlung der Hebel 81 eine Vor- und Rückdrehung bei jeder Benutzung der Kasse
aus. Auf der `'Vene 85 sind die Antriebsegmente 86 starr befestigt, und zwar ist
für jede Tastenbank ein Segment 86 vorgesehen, die durch die Segmente 83, 84 zum
Ausschwingen gebracht werden. Auf der Welle 85 sind die Einstellsegmente 87 lose
gelagert (Abb. 6b, 8), welche Arme 65 tragen. Jeder dieser Arme 65 ist mit einer
bei 89 angelenkten Sperrklinke 88 (Abb. 4b, 6b) versehen, deren zahnförmiger
Ansatz go in der Bahn der Sperrverzahnung 40 -der Platte 3g liegt. Die Klinke 88
legt sich zeitweise mit einem Ansatz gi gegen den Umfang eines Segmentes 86 (Abb.
6 b, 8 a). An dem oberen Ende der Sperrklinke 88 ist eine kleine Klinke 92 bei 93
angelenkt, deren Arm 94 sich für gewöhnlich unter dem Einfluß einer Feder
96 gegen einen Zapfen 95 der Klinke 88 legt.
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In der Normallage, wie sie die Abb. 4, 4b veranschaulichen, legt sich
die Klinke 88 mit ihrem Zapfen ioo gegen einen auf dem Zapfen 98 gelagerten
Hebel 97. Der Zapfen 98 ist an einem nach unten sich erstreckenden
Ansatz 9g des Armes 77 (am Hebel 54) angebracht (Abb. 4a, 4b). Hierbei liegt die
Klinke 88 mit ihrem Ansatz gi nicht an dem Umfang des Segmentes 86 an (Abb. 4).
Der Hebel .97 ist mit einem Arm ioi versehen, der sich unter dem Einfluß
einer Feder io3 gegen einen Zapfen io2 des Ansatzes 9g des Hebels 54 legt (Abb.
4a, 4b). Diese Anordnung bewirkt, daß der Hebel 97 aus der Normalstellung
um 98 nur in dem Sinne eines Uhrzeigers (Abb.4b) verdreht werden kann (wobei
die Feder 103 zusammengedrückt wird), wenn die Klinke 88 bei Verstellung des Zahnsegmentes
87 in dem Sinne eines Uhrzeigers mit ihrem Stift ioo über den Hebel 97
gleitet
(Abb.4b).
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Das Segment 87 (Abb. 8) ist mit einer Zahnung iio3 versehen, die mit
der Zahnung 104 der Zahnstangen i2 in Eingriff steht. Wird eine der Tasten 34 niedergedrückt
(Abb. 2 und 4), so wird die zugehörige Sperrplatte 5o unter dem Einfluß des Stiftes
46 entgegen der Wirkung der Feder 52 abwärts bewegt. Durch die Verstellung der Sperrplatte
50 wird der Arm 55 und damit der Hebel 54 derart verstellt, daß sein Ansatz
9g bzw. der Hebel 97 desselben den Stift ioo der Klinke 88 freigibt, was
zur Folge hat, daß die Klinke 88 unter dem Einfluß der Feder 105 so weit abwärts
schwingt, daß der Ansatz gi der Klinke 88 sich gegen den Umfang des Segmentes 86
legt. Beim Verdrehen der Segmente 86 in dem Sinne eines Uhrzeigers (Abb.6b) greifen
die Klinken 88 unter dem Einfluß der Federn i05 mit ihrem Ansatz gi in die
Aussparungen io6 der Segmente 86, wodurch die Segmente 86 mit den Segmenten 87 gekuppelt
werden. Bei der Abwärtsbewegung der Klinke
88 in dem Augenblick,
wo sie in die Aussparung io6 einspringt, wird der zahnförmige Ansatz go derselben
aus der Bahn der Sperrverzahnung 40 der Platte 39 bewegt. Bei der Rückdrehung
der Segmente 86 (linksherum, Abb. 6b) werden die Segmente 87 mitgenommen, bis die
Klinke 9z der Sperrklinke 88 gegen den Tastenschaft der niedergedrückten Taste trifft.
Hierdurch wird die Klinke g2 und damit die Sperrklinke 88 derart verstellt, daß
der Ansatz gi der letzteren aus der Aussparung io6 bewegt wird und damit das Segment
86 freigibt (Abb. 8 a). Gleichzeitig tritt der Ansatz go der Klinke 88 in eine der
Aussparungen 40 ein, wodurch das Segment 87 in seiner Lage gesperrt gehalten wird.
Hieraus ist zu ersehen, daß die Größe der Schwingbewegung des Segmentes 87 von der
jeweilig niedergedrückten Taste abhängig ist. Bei der Verstellung des Segmentes
87 durch das Segment 86 wird durch die Zahnstange 12, welche mit dem Segment 87
verbunden ist, das Addierwerk und die Anzeigevorrichtung der niedergedrückten Taste
entsprechend eingestellt.
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Die Abb. 2 und 4 zeigen die Getriebeteile in der Lage, wenn keine
der Tasten niedergedrückt worden ist. Waren jedoch bei der vorhergehenden Registrierung
Tasten niedergedrückt, und sind bei der weiteren Benutzung der Maschine wiederum
Betragstasten niedergedrückt worden, so führen die hierfür in Betracht kommenden
Getriebeteile folgende Bewegungen aus.
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Die Segmente 86 werden zuerst in dem Sinne des Uhrzeigers verstellt,
wobei der Ansatz gi der Klinke 88 hinter den Ansatz io6 greift, in welchem Augenblick
der Zahn go aus der Sperrplatte 39 heraustritt. Zu derselben Zeit trifft der Anschlag
107 gegen einen Stift io8 des Segmentes 87, wodurch letzteres und damit die Sperrklinke
88 gleichfalls in dem Sinne eines Uhrzeigers verstellt werden. Bei der Rückbewegung
der Segmente 86 zu ihrer Normalstellung wird das Segment 87 in dem Augenblick von
dem Segment 86 entkuppelt, wo die Klinke 88 durch Anschlagen der Klinke 92 gegen
den Schaft der niedergedrückten Taste umgeschaltet wird (Abb.8a).
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Es sei hierbei erwähnt, daß bei dieser Betätigung der Maschine die
Segmente 87 zuerst in ihre Normalstellung bewegt werden, wobei sie die Anzeigescheiben
zuerst auf Null und dann erst der zu registrierenden Zahl entsprechend einstellen.
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Sind bei der vorhergehenden Registrierung Betragstasten niedergedrückt
worden, aber bei der darauffolgenden keine, so führen die Getriebeteile folgende
Bewegungen aus. Wie vorbeschrieben, werden die Segmente 87,86 bei ihrer Bewegung
im Sinne eines Uhrzeigers entkuppelt, jedoch erfolgt die Mitnahme der Segmente 87
durch den Anschlag 107 der Segmente 86. Kurz bevor die Sperrklinke 88 ihre Normalstellung
erreicht hat, gleitet der Stift ioo über die Klinke 97 und hält dadurch die
Klinke 88 in der Lage, wie sie die Abb. 2 und 4 veranschaulichen, wobei dieselbe
mit ihrem Ansatz gi nicht an dem Umfang des Segmentes 86 anliegt. Ist in einer Tastenbank
keine Taste gedrückt worden, so verbleibt derHebel 54 in seinerLage, und bei dem
Rückschwingen des Segmentes 86 wird das Segment 87 von demselben nicht mitgenommen
und verbleibt somit in der Nullstellung. Die oberste Aussparung 4o der Sperrplatte
39 ist etwas tiefer ausgeschnitten als die übrigen, damit die Klinke 88 bei
dem Anschlagen ihrer Klinke 97 gegen den Stift ioo eine Schwingbewegung nach
außen ausführen kann.
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Damit die Segmente 5o zur Freigabe der niedergedrückten Tasten am
Ende einer Registrierung wieder in ihre Normallage zurückbewegt werden, ist in jeder
der Kurvennuten 79
eine Erhöhung 162 vorgesehen (Abb. 4 und 6), welche bewirkt,
daß der Hebelbi angehoben wird, kurz nachdem das zugehörige Segment 86 am Ende seiner
Schwingbewegung angelangt ist. Hierdurch wird erreicht, daß das Segment _86 ein
geringes Stück über seine Normalstellung hinaus bewegt wird. Diese Bewegung genügt,
daß der seitliche Stift 163 (Abb. 4) des Segmentes 86 gegen den Arm 77 des Hebels
54 trifft und letzteren so weit verstellt, daß er die Sperrschiene 5o freigibt,
so daß sie unter dem Einfluß der Feder 52 in ihre Normallage zurückgeht, wobei sie
die niedergedrückten Tasten freigibt. Hat die Rolle 8o des Armes 81 die Erhöhung
167, überschritten, so wird der Arm 81 wieder abwärts bewegt, so daß das Segment
86 wieder in seine Normallage zurückbewegt wird und der Stift 163 den Arm 77 des
Hebels 54 wieder freigibt, wie es die Abb. 2 und 4 veranschaulichen.
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Ist eine Betragstaste niedergedrückt worden, so wird der Hebel 54
durch das Verschieben der Sperrschiene 50 so weit verstellt, daß die an dem
Arm 9g desselben angebrachte Klinke gi den Stift ioo freigibt, so daß bei dem Ingangsetzen
des Getriebes die Ausschaltung der Sperrklinke 88 nicht in der Nullstellung erfolgt.
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In der Bank der Sondertasten 35, welche zwecks Freigabe der Maschine
bei jeder Registrierung betätigt werden müssen, so daß eine Ausschaltung der Klinke
88 in der Nullstellung nicht erforderlich ist, ist der dreiarmige Hebel 54 nicht
mit einer Klinke 97 versehen (Abb. 6).
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Zur Sperrung der Tastenbänke beim Ingangsetzen des Getriebes sind
die Segmente 86 mit einem seitlichen Flansch iog versehen (Abb. 2 und 4). Wird eine
der Betragstasten 34 niedergedrückt, so wird der Arm 99 des zugehörigen Hebels
54 so weit abwärts bewegt, daß der an dem Arm 9g befestigte Zapfen 98 unterhalb
des Flansches iog zu liegen kommt. Bei dem
Ingangsetzen des Getriebes
wird somit durch den Flansch iog der Hebel 5¢ in seiner Lage gesperrt, wobei er
mit seinem Arm 55 die Sperrschiene 50 sperrt, so daß keine weitere oder eine
andere Betragstaste 34 niedergedrückt werden kann. Ist in einer Tastenbank keine
Taste niedergedrückt worden, so liegt der Zapfen 98 auf der Oberseite des
Flansches iog des Segmentes 86 an, wodurch der Hebel 54 in seiner Lage gesperrt
gehalten wird. Dies bewirkt, daß bei Niederdrücken einer Betragstaste, nachdem das
Getriebe durch die Kurbel in Gang gesetzt worden ist, diese keine Einwirkung auf
den Hebel 54 ausübt, da dieser, wie beschrieben, in seiner Lage gesperrt gehalten
wird und der Abwärtsbewegung der Sperrschiene 50 nicht folgen kann. Dieses
hat wiederum zur Folge, daß auch keine Verstellung der Kupplungsklinke 88 zwecks
- Kupplung der Segmente 86, 87 stattfinden kann, da die Klinke 88 nicht auf dem
Umfang des Segmentes 86 liegt; sondern auf dem Hebel 97 des Armes 9g. Antriebsvorrichtung
für das Addierwerk.
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Wenn die Zahnstangen i2 den niedergedrückten Tasten entsprechend eingestellt
sind, werden die Zahnräder =i des Addierwerkes mit der Zahnung iio (Abb. q. und
6) in Eingriff gebracht. Die Abb. q. und 6 zeigen das Addierwerk5 in seiner Normalstellung.
Dasselbe wird, nachdem es mit den Zahnstangen in Eingriff gebracht ist, abwärts
bewegt. Diese Abwärtsbewegung des Addierwerkes erfolgt durch eine auf der Welle
24 befestigte Kurvenscheibe iii (Abb. 3), in deren Kurvennut =i2 eine Rolle 113
eines auf der Welle 82 drehbar gelagerten Hebels 114 eingreift. Letzterer greift
mit seinem gabelförmig gestalteten Ende 116 über eine in dem Rahmen 8 des Addierwerkes
angeordnete Stange 117 (Abb. 6). Durch dieses Getriebe wird das Addierwerk zuerst
abwärts und dann wieder aufwärts bewegt. Der Rahmen g, in welchem das Addierwerk
auf und nieder bewegt wird, ist bei 118 drehbar angelenkt, so daß es zwecks In-
und Außereingriffbringen mit den Zahnstangen i2 normal zurückbewegt werden kann.
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Ob das Addierwerk mit den Zahnstangen 12 in Eingriff gebracht werden
muß oder nicht, richtet sich danach, welche der Sondertasten 35 niedergedrückt worden
ist.
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In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel sind vier Sondertasten 35
vorgesehen, welche die Bezeichnung »Kasse«, »bezahlte Rechnung" »Wechseln« und >Ausgabe«
tragen. Wird eine der beiden Tasten »Kasse<, d. h.,) Bareinnahme für verkaufte
Ware« oder »Bareinnahme für bezahlte Rechnung«, niedergedrückt, s@muß das Addierwerk,
damit das in der Schublade befindliche Geld mit ihm übereinstimmt, mit den Zahnstangen
12 in Eingriff gebracht werden. Beim Niederdrücken der Tasten für »Wechseln« oder
»Ausgabe« darf das Addierwerk hingegen nicht eingerückt werden.
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Zu diesem Zweck sind auf der Welle 224 zwei Kurvenscheiben iig befestigt,
in deren Kurvennut igo (Abb. 6) eine Rolle 121 einer Schubstange i22 eingreift.
Diese greift mit ihrem gabelförmigen Ende i23 über die Welle 2q., während ihr anderes
Ende mit einem Schlitz 124 versehen ist, in den ein Zapfen 125 des schwingbaren
Rahmens g eingreift. Jede Schubstange ist außerdem mit einer bei 126 angelenkten
Klinke 127 versehen. Diese ist an der Oberseite mit einem Ausschnitt versehen zur
Aufnahme des an dem Rahmen g angebrachten Stiftes 125. Diese Klinke trägt an ihrem
unteren Ende einen Stift 128, der sich gegen die Oberseite eines Armes 129 eines
U-förmig gestalteten Hebels =3o legt. Letzterer ist starr auf einer Welle 131 befestigt,
die in Ansätzen 132 des Maschinenrahmens gelagert ist. Auf dieser Welle ist ein
Arm 133 starr befestigt, dessen Zapfen 134 in das gabelförmige Ende eines Armes
135 einer lose auf der Welle 48 gelagerten Sperrplatte 136 eingreift. Letztere ist,
soweit sie unterhalb der »Wechsel- und »Ausgabe (c-Tasten liegt, an ihrer Oberseite
ganz glatt ausgebildet, während sie unterhalb der »Kasse«-und »bezahlte Rechnung«-Tasten
mit zwei Schlitzen 138 versehen ist. Durch eine an dem Stift 141 befestigte Feder
140 wird die Sperrplatte in ihrer Normallage, wie sie die Abb. 6 veranschaulicht,
gehalten. Hierbei wird durch Hebel 129 und Zapfen 128. die Klinke 127 in Eingriff
mit dem Zapfen 125 des Rahmens 9 gehalten. Wird in dieser Lage der Teile das Kassengetriebe
durch die Kurbel in Gang gesetzt, so wird der Rahmen 9 und damit das Addierwerk
durch die Kurvenscheibe iig und die Schubstange 122 derart zum Ausschwingen gebracht,
daß die Addierräder =i mit den Zahnstangen i2 in Eingriff gebracht werden.
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Wird eine der Tasten » Kasce:: oder .bezahlte Rechnung« niedergedrückt,
so tritt der Stift 46 derselben in einen der Schlitze 138 ein, was zur Folge hat,
daß die Sperrplatte 136 nicht aus ihrer Normallage verstellt wird, so daß bei dem
Ingangsetzen des Getriebes die Kupplung des Addierwerkes mit den Zahnstangen 12
in der vorbeschriebenen Weise erfolgt. Wird hingegen eine der unteren Tasten 35
»Wechseln« oder >.-#,usgabe« niedergedrückt, so wird die Platte 136 in dem entgegengesetzten
Sinne eines Uhrzeigers verstellt, was wiederum eine Abwärtsbewegung des Armes 129
des Hebels 13o zur Folge hat, mit welchem der Stift 128 der Klinke 127 in Berührung
steht, so daß auch diese abwärts schwingt und eine Entkupplung des Rahmens 9 von
der Schubstange 122 stattfindet. Die Abwärtsbewegung der Klinke
127
erfolgt hierbei zwangläufig durch das hakenförmige Ende 142 des Armes 143 des Hebels
13o (Abb. 4). Wird nunmehr das Getriebe in Gang gesetzt, so wird die Schubstange
122 vor-und zurückbewegt, ohne das Addierwerk mitzunehmen, da sie in der v-Drbeschriebenen
Weise mit dem Rahmen 9 außer Eingriff gebracht ist. Bei dem Anschlagen einer der
mit »Wechseln« oder »Ausgabe« bezeichneten Sondertasten wird also das Addierwerk
nicht mit den Zphnstangen 12 in Eingriff gebracht. Tastensperrvorrichtung. Damit
nicht eine der Tasten »Kasse« oder »bezahlte Rechnung« und eine der mit »Wechseln«
oder »Ausgabe« bezeichneten zugleich bei einer Registrierung niedergedrückt werden
kann, ist folgende Einrichtung vorgesehen Wird beispielsweise die »Ausgabe«- und
die »Kasse«-Taste zugleich niedergedrückt, so wird bei der Verstellung der Segmente
87 zwecks Einstellung der Zahnstangen 12 die zu den Sondertasten gehörige Kupplungsklinke
88 zuerst durch die »Kasse«-Taste zur Ausschaltung gebracht und damit die Anzeigevorrichtung
und die Druckvcrrichtung entsprechend eingestellt. Durch die gleichfalls niedergedrückte
»Ausgabe«-Taste wird jedoch die Schubstange 12z in der vorbeschriebenenWeise entkuppelt,
so daß der zu registrierende Betrag nicht auf das Addierwerk übertragen wird. Um
diese Schwierigkeit zu überwinden, sind an der Sperrplatte 136 die Ansätze 139 neben
den Schlitzen vorgesehen (Abb. 6). Wird eine der Tasten 35 niedergedrückt, die sich
über dem vorderen Ende 137 der Platte befinden, so wird letztere abwärts bewegt,
wobei sie eine Schwingbewegung um den Zapfen 48 ausführt; da aber gleichzeitig der
Stift 46 der niedergedrückten »Kasse«-Taste in den Schlitz 138 der Platte eingetreten
ist, kann die Platte die Schwingbewegung nicht ausführen, weil sie festgeklemmt
.wird, indem sich der Ansatz 139 gegen den Stift 46 legt. Hieraus ist zu ersehen,
daß das Niederdrücken zweier Tasten nicht möglich ist. Wird nur eine Taste niedergedrückt,
so sind die übrigen Sondertasten in der vorbeschriebenen Weise gesperrt. Druckvorrichtung.
Da die Druckvorrichtung für die vorliegende Erfindung weniger in Betracht kommt,
ist sie nur in der allgemeinen Anordnung wiedergegeben. Die Typenräder 144 (Abb.
1) sind auf einer Welle 146 bzw. den Röhren 146 befestigt, die an ihrem anderen
Ende mit Segmenten 147 versehen sind (Abb. 1 und 4), die mit Zahnsegmenten 148 der
Einstellsegmente 8.7 in Eingriff stehen. Die Typenräder werden somit der Verstellung
der Segmente 87 entsprechend eingestellt.
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Sperrvorrichtung für die Einstellorgane. Um die dem zu registrierenden
Betrage entsprechend eingestellten Zahnstangen 12 und die Segmente 87 in der jeweiligen
Lage gesperrt zu halten (Abb. 4, 6 und 7), sind die Zahnstangen 12 mit einer Sperrverzahnung
149 versehen, in welche je ein an seinem Ende keilförmig gestalteter Bolzen
150 eingreift. Diese Bolzen sind in dem Rahmen 151 verschiebbar gelagert.
In den Armen 153 der Welle 154 ist je ein einstellbarer Bolzen 152 angeordnet, der
in der Bahn der Bolzen 15o liegt. Die Welle 154 ist außerdem noch mit einem Arm
155 versehen (Abb. 7), dessen Rolle 156 sich gegen eine Daumenscheibe 157 der Welle
24 legt.
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Kurz nachdem die Zahnstangen 12 dem zu registrierenden Betrage entsprechend
eingestellt sind, wird der Arm 155 in dem Sinne eines Uhrzeigers verstellt, wodurch
unter Vermittlung der Welle 154 und Arme 153 die Bolzen 152 gegen die Bolzen 150
gedrückt werden, so daß letztere in die Verzahnung 149 der Zahnstangen 12 eingreifen.
Hierdurch werden die Zahnstangen 12 und die Segmente 87 bis zum nächsten Gebrauch
der Maschine n ihrer Lage gesperrt gehalten.