DE422881C - Rechenmaschine - Google Patents

Rechenmaschine

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DE422881C
DE422881C DET28472D DET0028472D DE422881C DE 422881 C DE422881 C DE 422881C DE T28472 D DET28472 D DE T28472D DE T0028472 D DET0028472 D DE T0028472D DE 422881 C DE422881 C DE 422881C
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lever
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number disc
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Description

  • Rechenmaschine. Die Erfindung bezieht sich auf eine zur Ausführung der Addition und Subtraktion bestimmte Rechenmaschine, die von Hand einstellbare, um eine gemeinsame Welle schwingbare kreisbogenförmige Segmente enthält, auf denen die zur Ausführung der Addition und Subtraktion erforderlichen Einstellzahlen und Kontrollzahlen enthalten sind und die mit einem Schaltwerk derart in Verbindung stehen, daß die Schwingung der Einstellsegmente in entsprechendem Maße auf das Zählwerk übertragen wird.
  • Man hat bereits Rechenmaschinen mit kreisbogenförmigen, schwingbaren Einstellsegmenten und auch solche mit nachträglich auszuführender Schaltung vorgeschlagen, die aber nicht sämtliche Wirkungen ergeben, die mit dem Erfindungsgegenstand erzielt werden. In der Hauptsache sind solche Rechenmaschinen als Druckwerke ausgebildet. Beim Erfindungsgegenstande sind zunächst die verschiedenen Teile in der Weise vereinigt, daß beim Bewegen der Segmente die richtige Einstellung der zu addierenden oder zu subtrahierenden Zahl an einer Kontrollvorrichtung festgestellt werden und diese Einstellung nötigenfalls berichtigt werden kann, ohne daß das Schaltwerk beeinflußt wird. Es ist ferner darauf abgezielt, eine Rechenmaschine von kleinen Abmessungen und niedriger, gefälliger Bauart auszubilden, die sich leicht be, wegen und bei der Benutzung auch auf Rechnungsbücher legen läßt. Von einer Rechenmaschine wird vor allem verlangt, daß sie sicher arbeitet, fehlerfrei und leicht bedient werden kann und die Zahlenfelder sowie die Kontrollzahl und die Summenangabe gut übersichtlich und lesbar sind. Diesen Forderungen entspricht der Erfindungsgegenstand infolge seiner besonderen Anordnung der einzelnen Glieder, wobei die Kreisringsegmente von großem Radius, die die Einstellzahlen, die Kontrollzahlen und die Zahnbogen nebst der Sperrung hintereinander am Umfange oder nahe dem Umfange tragen, eine flache Bauart der Maschine mit übersichtlich liegenden Zahlenangaben ergeben und die Ausnutzung des innen befindlichen Raumes zum Einbau der übrigen Glieder, insbesondere der Sperr-, Auslöse- und Schaltvorrichtungen und gegebenenfalls auch einer Druckvorrichtung, gestatten.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i eine Seitenansicht, Abb. 2 eine Ansicht von oben, Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 2, Abb.4 und 5 die Zehnerschaltvorrichtung, Abb. 6 einen Gesamtgrundriß.
  • In zwei Seitenwänden 4 eines Rahmens i sind auf einer Welle 2 acht Segmente 3 drehbar gelagert. Jedes Segment 3 trägt am Mantel zwei Zahlenreihen i bis 9 doppelt angeordnet, wobei neben jeder Zahl einer Reihe die reziproke Zahl derselben steht. Jedes Segment 3 besitzt ein Zahnradsegment 5. Die Segmente 3/5 sind unterhalb einer mit Schlitzen versehenen Gehäusewand 14 angeordnet, die quer zu den Segmenten verschiebbar über dem Rahmen i liegt und die von jedem Segment 3 je nach ihrer Lage die eine oder andere Zahlenreihe abdeckt. Jedes Segment 3 kann von Hand durch einen Schlitz der Wand 14 erfaßt und um die Welle :2 gedreht werden, das Segment 3 wird entsprechend der Größe der zu addierenden Zahl mehr oder weniger weit gedreht. Jedes Segment 3 wird, nachdem es verstellt worden ist, in der eingestellten Lage gehalten, und zwar ist zu diesem Zweck jedes Segment 5 auf der Innenseite mit neun Rasten 15 versehen, deren Abstand voneinander dem Abstand der Zahlen auf dem Segment 3 entspricht. In die Rasten 15 eines Segmentes 5 kann eine Klinke 16 eingreifen. Die Klinken 16 sind auf einer Welle 17 drehbar gelagert und sind auf Federn 2o abgestützt, derart, daß sie beim Verstellen der Segmente 3 entgegen der Wirkung der Federn 2o ausschwingen können, durch letztere aber immer in eine Rast 15 eingestellt werden, ausgenommen während der Übertragung der Zahl auf das Zählwerk, wobei die Klinken 16 durch den Sperrstab i6' außer Wirkung gedrängt werden. Mit jedem Zahnsegment 5 kann ein Zahnrad 6 in Eingriff gebracht werden. Jedes Zahnrad 6 ist mit einer Zahlenrolle 7 starr verbunden, die Räder 6 und Rollen 7 sind lose drehbar auf einer Welle 9 gelagert, die in den Seitenwänden eines Schwingrahmens 8 gelagert ist. Der Schwingrahmen 8 ist auf einer Welle io des Rahmens i drehbar gelagert und wird durch eine Kurvenscheibe i i verstellt. Die Kurbelwelle i i', die eine Kurbel 12 trägt, ist ir den Seitenwänden des Schwingrahmens 8 drehabr gelagert, die Kurvenscheibe i i liegt auf einer Rolle 13, die drehbar auf der einen Seitenwand des Rahmens i gelagert ist. Die Form der Kurvenscheibe i i ist so gewählt, daß der Schwingrahmen 8 beim Drehen der Kurbel i2 zeitweise in radialer Richtung gegen die Einstellorgane 5 genähert und die Zahnräder 6 mit den Zahnsegmenten 5 in Eingriff gebracht werden, derart, daß Drehungen der Segmente 5 in nachstehend beschriebener Weise auf die Zahnräder 6 und damit auf die Zahlenrollen 7 übertragen werden.
  • Die Zahlenrollen 7 sind am Umfang mit Ziffern o bis 9 versehen, die durch Öffnungen der Wand 14 sichtbar sind. Zur Übertragung der Zehner ist an jeder Rolle 7 seitlich ein Stift 2o' befestigt, mittels dessen die nächstfolgende Zahlenrolle um eine Zehnteldrehung vorgeschaltet wird, wenn der Stift 2o' und damit die zugehörige Zahlenrolle 7 eine volle Umdrehung gemacht hat. Die Zehnerübertragung, das heißt das jeweilige Vorschalten der Zählerrollen um eine Einheit, erfolgt jeweils erst, nachdem die Zahlenrollen 7 durch die zugehörigen Segmente 5 vorgeschaltet worden sind, und zwar als eine zusätzliche Drehung. In die Bahn eines jeden Stiftes 2ö ragt ein abgeschrägter Arm 23 eines auf einer Welle 2i drehbaren Hebels 22. Trifft ein Stift 2o' auf den Arm 23, so wird der Hebel 22 gedreht, und sein Arm 24 gleitet von einer :Nase 54 eines Hebels 25 ab. Der Hebel 25 ist auf einer in Schlitzen 26 des Schwingrahmens 8 verstellbaren `'Grelle 27 gelagert und ist mittels Feder 28 mit dem Auslösehebel 22 verbunden. Die Feder 28 ist eine Zugfeder, sie zieht den Arm 2.4 gegen den Vorschaltliebe125. Letzterer besitzt einen radial zur Rolle 7 gerichteten Arm 29, dessen Ende Zähne aufweist, die mit dem Zahnrad 6 in Eingriff kommen und letzteres vorschalten können, wenn der Hebel 25 ausgeschwenkt wird. Nachdem sämtliche Zahlenrollen 7 gedreht und von den Stiften 2o' die zugehörigen Auslösehebel 22 verstellt worden sind (da wo eine Rolle 7 eine volle Umdrehung vollendet hat), wird die Welle 27, also die Drehachse der Vorschalthebel 2y29, angehoben, so weit, daß die Zähne der letzteren mit den Zahlenrollen in Eingriff kommen. Das Anheben der Welle 27 erfolgt durch Drehen der Kurbel 12 und der Welle i i'. Auf letzterer sitzen zwei unrunde Scheiben 30, je eine außerhalb einer Seitenwand des Schwenkrahmens 8, und auf den Scheiben 30 laufen Hebel 31, in welchen die Welle 27 gelagert ist. Sind die Zähne des Vorschalthebelarms 29 richtig in Eingriff mit dem zugehörigen Zahnrad 6, so wird Hebel 25 gedreht, und zwar erfolgt dies dadurch, daß eine Welle 31', die über den Enden der Hebel 25 liegt, angehoben wird. Die Welle 31' liegt beiderends an unrunden Scheiben 32 der Welle i i' an, sie steht außerdem unter der Wirkung einer Feder 33, welche die Welle 31' an die Scheiben 32 anpreßt und die Welle 31' hochzieht, sobald dies durch die Form bzw. Stellung der Scheiben 32 möglich ist. Alle diejenigen Hebel 25, die nun nicht mehr gegen einen Arm 2.4 anliegen, drehen sich unter dem Einfluß der sich zusammenziehenden Federn 28 und schalten die Zahlenräder 6, mit welchen sie in Eingriff gebracht worden sind, um eine Zahl vorwärts. Die Zehnerübertragungssegmente werden durch Verstellen der Stange 31' in die Ausgangslage zurückgestellt, wobei die Federn 28 die Hebel 22 und 25 in ihrer Ausgangslage festhalten. Die Nullstelleinrichtung für die Zahlenrollen 7 kann von an sich bekannter Bauart sein.
  • Zum Zurückführen der Segmente 3 nach ihrer Einstellung in ihre Ruhelage dient eine um die Welle 2 schwenkbare Schiene 38, die mittels Bolzens 39 mit einer Stange .1.o drehbar verbunden ist. Ein an der Stange d.o vorgesehener Arm 41 liegt gegen einen Zapfen 42, der an der einen Scheibe 3o der Welle i i' befestigt ist. Beim Zurückführen der Segmente 3 durch die Schiene 38 werden auch die Zählwerksrollen 7 wie oben beschrieben gedreht.

Claims (3)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Rechenmaschine für Addition und Subtraktion mit von Hand einstellbaren Kreisringsegmenten, die der Größe der zu addierenden oder zu subtrahierenden Zahlen entsprechend mehr oder weniger weit verstellt werden und deren Verstellung auf ein Zählwerk übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die auf oder nahe ihrem Umfange die Einstell- und Kontrollzahlen für die Addition und die Subtraktion enthaltenden, mit Zahnbogen (5) und Sperrung (16) versehenen Kreisringsegmente (3) einen verhältnismäßig flachen Bogen von großem Radius bilden und daß die Auslösevorrichtung (22, 2d., 25) und die Schaltvorrichtung (31, 31', 32) der Zehnerübertragung teilweise innerhalb des Bogens der Einstellsegmente liegen, wobei die Zahnräder (6) des über den Einstellsegmenten liegenden Zählwerkes (7) erst nach vollendeter Einstellung mit dem Zahnbogen (5) der Einstellsegmente in Eingriff gebracht werden und durch deren Zurückbewegung die Weiterschaltung ausgeführt wird.
  2. 2. Rechenmaschine nach Anspruch i, bei welcher zur Übertragung der Zehner von einer Zahlenscheibe auf die nächstfolgende je ein Stift an der Zahlenscheibe vorgesehen ist, der bei einer vollen Umdrehung das Vorschalten der nächstfolgenden Zahlenscheibe einleitet, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift (2ö) einen Hebel (22) verstellt, der einen zweiten Hebel (25, 29) unmittelbar vorbereitend freigibt, welcher nach Eingreifen mit dem Zählwerk (6, 7) unter der Wirkung einer Feder (28) ausschwingt und damit die nächstfolgende Zahlenscheibe (7) um eine Einheit vorschaltet.
  3. 3. Rechenmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Zahlenstelle nur eine einzige, sowohl den Vorbereitungshebel (22) wie den Schalthebel (25, 29) gemeinsam betätigende Feder (28) vorgesehen ist, wobei die Hebellängen so gewählt sind, daß zur Auslösung eine geringe Kraft genügt und der Schalthebel (25, 29) das Vorschalten der nächsten Zahlenscheibe und das Auslösen der folgenden Einheiten auszuführen vermag.
DET28472D 1924-02-06 1924-02-06 Rechenmaschine Expired DE422881C (de)

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