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Rechenmaschine Die Erfindung bezieht sich auf Rechenmaschinen und
im besonderen. auf solche mit motorischem Antrieb. Die vorzugsweise zur Anwendung
gelangendeAusführungsformdieser Maschine ist zur Ausführung von Additionen, Subtraktionen,
1lultiplikati.onen und Divisionen geeignet. Die Maschine ist mit zwei Registrier-
oder Zählwerken ausgestattet. Bei der Ausführung von Multiplikationen macht eine
dieser Registriervorrichtungen den Multiplikator sichtbar, und die -andere gibt
das Produkt-- an. Am Ende eines Rechenvorgangs werden diese Zählwerke gewöhnlich
auf Null zurückgestellt, und bisher erfolgte dies meist durch Drehung von Handkurbeln,
die mit den betreffenden Zählwerken verbunden waren. Man hat auch bereits eine durch
den Antriebsmotor angetriebene Einrichtung vorgeschlagen, um die Zählwerke auf Null
zurückzustellen.
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Die Erfindung betrifft eine besonders zweckmäßige Ausführung einer
derartigen motorisch angetriebenen Nullstell.vorrichtung für die einzelnen Zählwerke
der Maschine.
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In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise
dargestellt, und zwar ist Abb. i eine Draufsicht, teilweise im Schnitt, auf die
rechte Seite der Maschine der Erfindung; das Gehäuse ist abgenommen, um die inneren
Teile der Vorrichtung sichtbar zu machen, und einige Teile der Maschine sind weggebrochen,
um die Größe der Abbildung zu verringern.
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Abb. 2 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie 2-z der Abb. i und
veranschaulicht die teleskopartige Antriebsverbindung mit der Vorrichtung zum Zurückstellen
des Produktenzählwerkes auf Null.
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Abb.3 ist eine Seitenansicht der Maschine, wobei das Endgehäuse im
Schnitt dargestellt ist, um die inneren Einrichtungen sichtbar zu machen.
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Abb.4 ist eine Endansicht der Multiplikatorregistriervorrichtung.
Abb. 5 ist ein senkrechter Schnitt durch diese Registriervorrichtung nach der Linie
5-5 der Abb. i.
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Abb. 6 ist ein senkrechter Längsschnitt durch die Maschine und-=veranschaulicht
die Einrichtung zur Steuerung der Umdrehung und Umdrehungsrichtung des Antriebsorgans.
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Abb.7 ist eine Endansicht des Schlittens. Abb.8 ist ein senkrechter
Schnitt durch diesen Schlitten nach der Linie 8-8 der Abb. i und veranschaulicht
die Produktregistriervorrichtung und deren Einrichtung zum Zurückstellen auf Null.
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Abb.9 ist ein senkrechter Schnitt durch die Maschine und veranschaulicht
die Tasten,
mittels deren die Anzahl der Arbeitskreisläufe des Antriebsorgans
bestimmt wird, sowie die Verbindung zwischen diesen Tasten und der Steuervorrichtung
des Antriebsorgans.
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Abb. i o ist ein Schnitt durch die, das Antriebsorgan steuernde Kupplung.
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In der Maschine ist zwischen der Seitenplatte 23 und der Zwischenwand
26 eine umsteuerbare und drehbare Antriebsvorrichtung 27 gelagert, in die die Werte
durch Niederdrücken der Tasten eingetragen werden. In Arbeitsbeziehung zu dieser
Antriebsvorrichtung 27 steht eine Registriervorrichtung 28 für das Produkt, welche
auf :einem längsverschiebbaren Schlitten 29 angebracht ist, der auf der Führungsbahn
31 gelagert ist, die sich quer durch die Maschine erstreckt.
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Die Bauart der Antriebsvorrichtung kann beliebig sein. Die Registriervorrichtung
28 weist eine Reihe von Zifferrädern 3 2 auf, die nebeneinander in axialer Ausrichtung
angeordnet sind. Der gegenseitige Abstand dieser Räder voneinander ist derselbe
wie der Abstand der gezahnten Einheiten der Antriebsvorrichtung. Mit einem jeden
Zifferraße 32 ist ein Zahnrad 33 vereinigt, das mit einem Zwischenrad 34 in Eingriff
steht, welches durch die Zähne der Antriebseinrichtung betätigt wird. Der Schlitten
29 ist längsverschiebbar, um die verschiedenen Zifferräder 32 in wirksame Beziehung
mit den verschieden gezahnten Organen der Antriebsvorrichtung zu bringen, um eine
Einwirkung der Antriebsvorrichtung auf die Registriervorrichtung in den verschiedenen
numerischen Stellenwertreihen zu ermöglichen. Die Zahnräder 33 sind mit den zugehörigen
Zifferrädern 32- verbunden, und diese Teile sind auf der Welle 35 drehbar. Die freie
Drehung dieser Teile wird aber durch eine Auslöseklinke 3 6 verhindert, die in Eingriff
mit dem Rad 33 durch eine Feder 37 gehalten wird, welche in der Schwingwelle 38
sitzt. Wenn es erwünscht ist, die Zifferräder 32 auf Null zurückzustellen, wird
die Welle 38 von der Klinke 36 hinweg ausgeschwungen, so daß der Druck der Feder
37 auf die Klinke aufgehoben wird und die Klinke selbst frei ausschwingen kann.
Die Zurückstellung, der Zifferräder auf Null wird von seiner Drehung der Welle 3
5 begleitet, und diese Welle weist Vorrichtungen auf, mittels deren die Räder in
die Nullstellung zurückgedreht werden. In der Welle 25 sitzt eine Mehrzahl von unter
Federwirkung stehenden Kugeln 39, von denen je eine Kugel für ein jedes Zifferrad
vorgesehen ist; diese Kugeln ragen etwas von der Ob:er-$äche der Welle hervor. Ein
jedes Zifferrad 32 ist auf seiner Umfangsfläche mit einem Zahn 41 versehen, der
bei der Umdrehung der Welle 35 mit der Kuge139 in Eingriff kommt, so daß das Zifferrad
zusammen mit der Welle gedreht wird. Die Welle 35 wird wie gewöhnlich in der Nullstellung
durch eine Klinke 42 (Abb. 7) gehalten, die in eine Nut einer Scheibe 43 eingreift,
welche auf der Welle 35 befestigt ist. Die Klinke 42 wird in dieser Nut durch eine
Feder 44 gehalten, und die Klinke ist auf der Welle 38 befestigt, so daß durch die
anfängliche Drehung der Welle 35 die Klinke 42 ausgeschwungen und demzufolge die
Welle 38 gedreht wird, mit der Wirkung, daß die Federn 37 außer Eingriff mit den
Klinken 36 gebracht werden und .demzufolge eine Drehung der Zifferräder durch die
hervorragenden Kugeln 39 auf der sich drehenden Welle 35 verursacht wird. Das Zifferrad
32 ist auf der dem Rad 33 abgekehrten Seite mit einem Vorsprung versehen, der das
innere Ende eines Hebels 45 berührt, wenn das Rad die Nullstellung erreicht, wodurch
das Rad in dieser Lage angehalten und dessen zu weite Drehung infolge des Beharrungsvermögens
vermieden wird. Die Verwendung eines solchen Hebels 45 zum Anhalten des Zifferrades
in der Nullstellung ist an sich bekannt und erfordert daher keine weitere Beschreibung.
Die Nullstellvorrichtungen werden durch Drehung der Welle 35 betätigt, und zur Drehung
dieser Welle ist eine unter der Steuerung einer Taste stehende Vorrichtung vorhanden,
wie dies weiter unten noch näher erläutert werden wird.
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Die Maschine ist mit einer zweiten Registriervorrichtung 51 (Abb.
5) ausgestattet, die als Multiplikatorregistriervorrichtung bezeichnet werden soll
und die dazu dient, die wirksame Anzahl der Umdrehungen der Anri.ebsvorrichtung
in den verschiedenen. numerischen Reihen anzuzeigen. Die Registriervorrichtung 51
ist zwischen der Seitenplatte 24 und der Zwischenplatte 26 angeordnet und ist in
ihrer Bauart ähnlich der Registriervorrichtung 28. Die Registriervorrichtung 51
besitzt eine Mehrzahl in axialer Ausrichtung liegender Zifferräder 52, die auf der
Welle 53 gelagert sind, sowie die Vorrichtungen zum Zurückstellen auf Null, welche
ihrerseits eine Mehrzahl unter Federwirkung stehender Kugeln 54 aufweisen; letztere
sind in der Welle gelagert und ragen von ihr vor, und je eine Kugel ist für jedes
Zifferrad vorgesehen. Ein jedes Zifferrad weist auf der einen Seite ein Zahnrad
56 auf, das mit einem Zwischenrad 57 in Eingriff steht. Das Zifferrad besitzt auf
der anderen Seite einen Vorsprung, der mit dem inneren Ende eines Übertragungshebels
58 in Berührung treten kann, um das Zifberrad in der Nullstellung anzuhalten.
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Das Zahnrad 56 wird durch eine unter Federwirkung stehende Klinke
59 gezwungen, eine stufenweise auftretende Bewegung auszuführen,
wobei
eine Vorrichtung vorhanden ist, um diese Klinke 59 außer Eingriff mit dem Zahnrad
zu bringen, damit es frei gedreht werden kann, wenn es erwünscht ist, das Rad auf
Null zurückzustellen. Auf der Welle 53 ist eine Scheibe 61 befestigt (Abb. q.),
die eine Nut aufweist, in die das Ende eines Hebels 62 eingreift. Der Hebel
62 ist auf dem Ende .der Welle 63 befestigt, welche in ihrem Querschnitt
kreisrund und mit einer Mehrzahl von Schlitzen versehen ist, in die die hinteren
Enden der Klinken 59 eingreifen (Abb. 5). Die Welle 63 befindet sich gewöhnlich
in der in Abb. 5 dargestellten Lage, und wenn die Welle 53 gedreht wird, wird die
Welle 63 ausgeschwungen, mit der Wirkung, daß :die Klinken 59 auf ihren Lagerzapfen
ausschwingen und außer Eingriff mit den Zahnrädern 56 kommen. Wenn die Welle 53
ihre Nullstellung erreicht hat, fällt der Hebel 62 in die Nut der Scheibe
61 wieder ein, wodurch die Welle 63 in die in Abb. 5 dargestellte Lage zurückgeführt
wird. Die mit dieser Zählvorrichtung vereinigten Einrichtungen zum Zurückstellen
auf Null werden durch Drehung der Welle 53 in Wirkung gebracht, und es -steine unter
der Steuerung einer Taste stehende Einrichtung vorhanden, welche die Drehung dieser
Welle in der erforderlichen Richtung verursacht, damit die Zifferräder .auf Null
zurückgestellt werden können.
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Zur Drehung der Antriebsvorrichtung 27
in beiden Richtungen
ist ein Elektromotor 65 vorgesehen. Dieser Elektromotor ist mit der Antriebswelle
66 (Abb. 6 und 9) durch ein geeignetes Reduktionsräderwerk verbunden, welches die
Räder 67, 68, 69 und 71 (Abb. i ) aufweist-, das Rad 71 ist hierbei auf der
Antriebswelle 66 befestigt. Eine Reibungskupplung 7 2 ist zwischen den Rädern
68 und 69 eingeschaltet, so daß die nachteilige Belastung nicht auf den Motor 65
übertragen wird, im Falle diese auf den Motor durch die Antriebsvorrichtung zurückwirkende
Belastung zu groß werden sollte. Eine Einrichtung, die ein Kupplungsglied 7 3 aufweist,
das später beschrieben werden wird, ist zwischen Antriebswelle 66 und der Welle
74 eingeschaltet, die mit der Antriebsvorrichtung 27 verbunden ist. Auf der
Welle 7,1 ist ein Stirnrad 75 mittels Feder und Nut befestigt, so daß dieses Rad
axial zu der Welle durch eine Gabel 76 verschoben werden kann. In der einen Endstellung
dies Rades 7 5 steht es mit dem Rad 77 in Eingriff, und in der anderen Endstellung
kämmt es mit einem Radke 78. Die =Stirnräder 77 und 78 stehen miteinander in Eingriff,
und das Stirnrad 77 und das Stirnrad 77'. stehen mit dem Rad 79 (Abb.
6) in Eingriff, das seinerseits mit dem Stirnrad 8 i kämmt, welches auf der Antriebsvorrichtung
z7 befestigt ist. Das Rad 7 5 treibt somit das Antriebsglied z7 entweder mittels
der Räder 75, 77, 77', 79 und 81 an oder treibt -es in der entgegengesetzten
Richturig mittels der Räder 75, 78, 77, 77', 9 und 81 an. Wenn man das Rad 7 5 axial
zur Welle 7 q. verschiebt, kann somit das Antriebsorgan 27 in beiden Richtungen
gedreht werden. Die Gabel 76 ist auf einer axial bewegbaren Stange 83 befestigt,
die in geeigneter Weise in der Maschine gelagert ist und die an ihrem anderen Ende
einen Schlitz aufweist, in den das als Steuerstück gestaltete Ende 84. eines Schwinghebels
85 eingreift (Abb. i und 6). Durch Ausschwingung dieses Hebels 85 -wird somit die
Stange 83 axial verschoben, wodurch die Umdrehungsrichtung des Antriebsgliedes
27 umgekehrt wird. Die Umdrehungsrichtung dieses Antriebsgliedes wird nun
durch die Plus- und Minustasten 86, 87 gesteuert (Abb. 6 und 9), die rechts von
den Werttasten angeordnet sind. Das Niederdrücken der Tasten 86 veranlaßt somit
eine Umdrehung des Antriebsorgans 27 in der einen Richtung, und durch das
Niederdrücken der Taste 87 wird dieses Antriebsorgan in der entgegengesetzten Richtung
gedreht. Unter den Stangen der Tasten 86 und 87 ist ein T-förmig gestalteter Hebel
88 gelagert, der mit dem Schwinghebel 8 5 durch einen Lenker 89 verbunden ist. Die
Teile werden gewöhnlich in der in Abb.6 dargestellten Lags durch eine Feder 9 i
gehalten, die an diesem T-förmigen Hebe188 angreift; wenn sich die Teile in dieser
Lage befinden, treibt der Motor das Antriebsorgan z7 vorwärts an. Das Niederdrücken
der Minus-(Subtraktions-)Taste 87 bewirkt, daß deren Stange in Berührung mit dem
Hebel 88@kommt und ihn ausschwingt. Hierdurch wird der Hebel 85 ausgeschwungen und
demzufolge das Umsteuerrad 75 verschoben, mit der Wirkung, daß der Motor nunmehr
das Antriebsorgan in der anderen Richtung antreibt.
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Die Tasten 86 und 87 steuern ferner die Verbindung zwischen dem Motor
und dem Antriebsorgan derart, daß, wenn eine der genannten Tasten niedergedrückt
wird, der Motor das Antriebsorgan in der erforderlichen Richtung so lange antreibt,
als die Taste niedergedrückt gehalten wird. An der Maschine ist unterhalb der Tasten
86,87 eine Schwingplatte 93 (Abb: 9) gelagert, die so gestaltet ist, daß durch das
Niederdrücken der genannten Tasten die Platte in der Uhrzeigerrichtung ausgeschwungen
wird. An der Platte 93 ist eine Kupplungsstange 9¢ angelenkt, die gewöhnlich durch
eine Feder 95 in der zurückgezogenen Lage gehalten wird. Mit dieser Steuerstange
94 ist ein Steuerhebel 96 verbunden, der dahin wirkt, das Ein- und Ausrücken. der
Kupplung 73 zu steuern. Die Kupplungsstange
94 ist an ihrem vorderen
Ende mit einer Aussparung 97 versehen, die mit einem Zapfen 98 an dem Kupplungshebel
96 in Eingriff tritt. Der Hebel 96 wird gewöhnlich durch die Feder 99 in
der zurückgezogenen Lage gehalten. Durch das Niederdrücken einer der Tasten 86 oder
87 wird die Kupplungsstange 94 nach vorn bewegt, wodurch der Kupplungshebel 96 ;entgegen
der Wirkung der Feder 99 ausgeschwungen und in dieser Lage gehalten wird.
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Die Kupplung besitzt ein Sperrad i o i, das auf der Antriebswelle
66 befestigt ist (Abb. i o), sowie einen Gehäuseteil io2, der auf der angetriebenen
Welle 74 befestigt ist. An dem Gehäuseteil ist eine Sperrklinke i o3 ausschwingbar
gelagert und kann mit dem Sperrad ioi in Eingriff treten, wodurch eine gleichzeitige
Drehung des Sperrades und des Gehäuseteils verursacht wird. Die Sperrklinke ist
an ihrem Ende mit einem Ansatz io4 versehen, der über einer Öffnung des Gehäuses
liegt, und wenn dieser Ansatz 104 einwärts gedrückt wird, so wird die Sperrklinke
außer Eingriff mit dem Sperrad gebracht. Der Kupplungshebel 96 ist an seinem
Ende mit einem Zahn io5 (Abb. 9 und io) versehen, welcher in die Öffnung des Gehäuses
eintreten und die Sperrklinke bewegen kann, derart, daß letztere außer Eingriff
mit dem Sperrad gebracht wird. Wenn eine der beiden Tasten 86 oder 87 niedergedrückt
wird, wird das Ende io5 des Kupplungshebels 96 aus der Öffnung des Gehäuses herausgeführt,
so daß die Feder io6 die Sperrklinke in Eingriff mit dem Sperrad bringt und somit
die Kupplung eingerückt wird. Die Freigabe einer der Tasten 86 oder 87 oder die
Freigabe des Kupplungshebels 96 durch Außereingriffbringen des hakenartigen Ansatzes
97 mit dem Zapfen 98 bewirkt, daß der Vorsprung io5 an dem Kupplungshebel in die
Öffnung des Gehäuses eintritt, sobald das Kupplungsgehäuse rotiert, so daß die Kupplung
ausgerückt und das Kupplungsgehäuse angehalten wird. Das Rädergetriebe zwischen
dem Kupplungsgehäuse und dem Antriebsorgan ist so beschaffen, daß das Anhalten des
Kupplungsgehäuses mittels- dies Hebels 96 das Antriebsorgan in der den vollen Arbeitskreislauf
darstellenden Lage anhält, ohne Rücksicht auf die Umdrehungsrichtung des Antriebsorgans.
Es ist somit eine Vorrichtung vorhanden, die durch den einmaligen, von Hand auszuführenden
Anschlag einer der Tasten 86 oder 87 veranlaßt wird, die Umdrehung des Antriebsorgans
einzuleiten, wodurch dessen Umdrehungsrichtung sowie die Dauer dieser Umdrehung
bestimmt werden und wodurch das Antriebsorgan in der .den vollen Arbeitskreislauf
angebenden Lage angehalten wird. Der Kupplungshebe196 wird ferner durch eine Mehrzahl
von Multiplikationstasten gesteuert; das Niederdrücken einer dieser Tasten hat zur
Folge, daß das Antriebsorgan mehrmals entsprechend dem Werbe der niedergedrückten
Taste umläuft. Auf der rechten Seite der Maschine sind zehn Tasten i 12 vorgesehen;
die .erste Taste ist die Freigabetaste, und die anderen neun sind mit i bis 9 bezeichnet.
Durch das Niederdrücken einer dieser Tasten, beispielsweise der 5,er-Taste, verursacht
der Motor, daß das Antriebsorgan 5mal umläuft, und es wird dann dieses Antriebsorgan
in der den vollen Arbeitskreislauf beendigenden Lage angehalten. Die Einrichtung
zur Herbeiführung dieser selbsttätigen Betätigung des Antriebsorgans ist in der
ofenerwähnten Patentschrift ausführlicherläutert, auf die hiermit Bezug genommen
wird, zumal die erwähnte Vorrichtung keinen Teil der vorliegenden Erfindung bildet.
Mit den Stangen der Tasten i 12 ist ein Schieber i 13 verbunden, der beim Niederdrücken
einer Taste nach vorn bewegt wird, wozu die Tastenstangen mit Nocken 114 versehen
sind. Mit dem vorderen Ende des Schiebers 113 steht ein Schwinghebel 115 in Eingriff,
dessen unteres Ende in Berührung mit einem Stift 116 der Steuerstange 94 steht.
Durch das Niederdrücken .einer der Tasten 112, mixt Ausnahme der Freigabetaste,
wird somit der Hebel 115 ausgeschwungen, wodurch die Steuerstange 9¢ bewegt und
der Kupplungshebel96 veranlaßt wird, außer Eingriff mit dem Kupplungsgehäuse zu
treten, wodurch die Kupplung selbst eingerückt wird. Hieraus geht hervor, daß die
Betätigung der Maschine durch Niederdrücken einer der Tasten 86 oder 87 oder einer
der Tasten i 12 vorgenommen werden kann. Beim Niederdrücken einer der Tasten i 12
wird die Kupplung eingerückt und das Antriebsorgan mehrmals entsprechend dem Werte
der niedergedrückten Taste in Umdrehung versetzt, worauf die in der ofengenannten
Patentschrift erläuterte selbsttätige Vorrichtung die Steuerstange 94 anhebt, mit
der Wirkung, daß sie von dem Kupplungshebel 96 gelöst wird, so daß die Feder 99
den Vorsprung io5 des Kupplungshebels in Eingriff mit dem Gehäuse bringen. kann,
wodurch das Gehäuse angehalten und die Kupplung ausgerückt wird.
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Die Rechenmaschine besitzt zwei Registriervorrichtungen, nämlich die
Produktregistriervorrichtung, die aus einer Reihe von Zifferrädern 32 besteht und
die auf dem längsverschiebbaren Schlitten 29 .gelagert ist, und die Multiplikatorregistriervorrichtung,
welche aus einer Reihe von Zifferrädern 52 besteht und an dem Maschinenrahmen gelagert
ist. Während des Arbeitens der Maschine sammeln.
die Registnervorrichtungen
die einzelnen Werte, und am Ende eines Rechenvorgangs müssen diese Registriervorrichtungen
auf Null zurückgestellt werden. Die Erfindung sieht nun eine Einrichtung vor, die
durch eine einzelne, von Hand auszuführende Anschlagbewegung wirksam wird, um entweder
eine oder beide Registriervorrichtungen auf Null zurückzustellen. Mit der Antriebswelle
66 sind zwei Kupplungen i2o und 121 verbunden. Diese Kupplungen. sind von derselben
Bauart, und eine von ihnen ist in Abb. 3 angedeutat. Eine jede Kupplung besitzt
ein. Sperrad 122, das auf der Antriebswelle 66 befestigt ist, und ein Gehäuse oder
ein angetriebenes Glied 123.
An diesem angetriebenen Gliede ist eine-Sperrklinke
124 angelenkt, die einen Zahn 125 aufweist, der mit dem Sperrad 122 in Eingriff
treten kann. Die Sperrklinke wird durch eine Feder 126 auf das Sperrad 122 zu gedrückt,
jedoch gewöhnlich außer Eingriff mit diesem Spierrade durch einen Steuerhebel 127
gehalten. Dieser Hebel ist an seinem Ende mit einem Vorsprung 128 versehen, der
in eine Öffnung des Gehäuses 123 eintritt und mit dem Ansatz 129 an dem Ende der
Sperrklinke 124 in Eingriff kommt, wodurch diese Sperrklinke außer Eingriff mit
dem Sperrade gehalten wird. Der Vorsprung 128 dient auch dazu, das Gehäuse oder
das Antriebsglied 123 in der Nullstellung anzuhalten. An dem Gehäuse 123 für die
Kupplung 121 ist ein Kettenrad 131 befestigt, welches durch eine endlose Kette 132
mit einem Kettenrad 133 verbunden ist, das seinerseits, an dem hervorragenden Ende
der Welle 53 der Multiplikatorregistriervorrichtung 51 befestigt ist.- An dem Gehäuse
123 der Kupplung 120 sitzt ein Kettenrad 134, das durch eine endlose Kette 135 mit
dem Kettenrad 136 verbunden ist, welches an der Nabe 137 befestigt ist, die an der
Seitenplatte 24 gelagert ist. Mittels Feder und Nut und somit drehbar ist mit der
Nabe 137 die hohle Welle 138 verbunden, die ihrerseits mittels Feder und Nut mit
der hervorragenden. Welle 3 5 der Produktregistriervorrichtung verbunden ist. Die
Welle 35 ist innerhalb der hohlen Welle 138 teleskopartig verschiebbar, so daß der
Schlitten 29 längsverschoben werden kann, ohne daß die antreibende Verbindung zwischen
der Welle 35 und dem Kettenrad 136 unterbrochen wird. Wenn eine der Kupplungen 12o,
121 eingerückt ist, werden somit die Wellen der Registriervorrichtungen gedreht,
wodurch die Zifferscheiben auf Null zurückgedreht werden; diese Kupplungen können
getrennt oder zusammen zu derselben Zeit eingerückt werden, um beide Registriervorrichtungen
gleichzeitig auf Null zurückzustellen.
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Eine jede Kupplung 120,121 ist mit ihrem eigenen Steuerhebel versehen.
Die Kupplung i 2o weist den Steuerhebel 127' und die Kupplung i--,i den Steuerhebel
127 auf. Diese Hebel werden gewöhnlich in Eingriff mit den Kupplungsgehäusen durch
die Federn 141 ge-
halten, und ein jeder Hebel ist mit einer Taste oder einer
anderen von Hand aus beeinflußbaren Vorrichtung versehen, um den Hebel außer Eingriff
finit seinem Kupplungsgehäuse zu halten. Die Hebel 127,1227' weisen die Tasten 142,
143 auf, deren Stangen sich durch das` Gehäuse 144 hindurch @erstrecken, welches
die Kupplungen und die Steuervorrichtungen einschließt. Die Tasten 142, 143 sind
nebeneinander und neben den Tasten i 12 bzw. 86 und 87 angeordnet, so daß sie von
der einen Hand des Rechners bequem angeschlagen werden können, ohne- daß er weit
zu greifen braucht. Hierdurch wird die Ermüdung verringert, der der Rechner beim
Arbeiten mit der Maschine ausgesetzt ist. Die Stangen der Tasten 142, 143 sind auf
einem Wellenstumpf 45 schwingbar gelagert, der an dem Lagerbock 24 befestigt ist,
und die inneren Enden dieser Stangen sind durch gleitende Verbindungen mit dem Kupplungshebel
127 bzw. 127' verbunden. Das Niederdrücken einer der Tasten 142 oder 143 hat somit
die Freigabe des zugehörigen Kupplungsgehäuses zur Folge, so daß die Kupplung selbst
eingerückt und die Einstellwelle der betreffenden Registriervorrichtung gedreht
wird. Der Vorsprung 128 an dem Steuerhebel wird bei der Freigabe der Taste das Gehäuse
und demzufolge die Registriervorrichtung in der Nullstellung anhalten. Wenn es erwünscht
ist, können die beiden Tasten 142, 143 gleichzeitig niedergedrückt werden, wodurch
beide Registriervorrichtungen zu derselben Zeit auf Null zurückgestellt werden.
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Es ist eine Vorrichtung -vorhanden, die das Einrücken einer jeden
Kupplung i2o bzw. 121 verhindert, während die Kupplung 73 eillgerückt ist, und um
ein Einrücken der Kupplung 73 zu verhindern, wenn eine der Kupplungen i2o oder 121
eingerückt ist. Die Steuerhebel 127, 127' sind auf einer Welle 146 6 gelagert, die
ihrerseits in der Seitenplatte 24 sitzt. Ein jeder Steuerhebel ist mit einer Nabe
versehen, die die Welle umgibt, und. jede Nabe ist mit einem in der Umfangsrichtung
verlaufenden Schlitz 144 versehen, in welchem ein. Zapfend 48 sitzt, der radial
von der Welle 146 hervorragt. Der Schlitz ist von größerer Länge-als der Durchmesser
des Zapfens, so daß die Kupplungshebel 127, 127' gewöhnlich ausgeschwungen werden
können, ohne die Welle 146 zu drehen. In dem Maschinenrahmen ist unterhalb der Antriebswelle
66 eine querverlaufende Welle 151 gelagert, und an dem einen Ende dieser Welle
ist
ein Finger r52 befestigt, der hinter und in der Bahn des Endes ,des Steuerhebels
961iegt. Auf dem anderen Ende der Welle 15 i ist ein Finger i g3 befestigt,
der unmittelbar unter einem Finger 154 liegt und in Berührung mit ihm steht; dieser
Finger 15 4 ist an dem Ende der Welle 146 befestigt. Wenn der Kupplungshebel
96 ausgeschwungen wird, um das Gehäuse auszurücken und die Kupplung 73 einzurücken,
kommt das Ende des Hebels 96 in Berührung mit dem Finger 152 und schwingt die Welle
15 i aus, mit der Wirkung, daß die Finger 153 und 154 in Berührung kommen
und die Welle 146- ausgeschwungen wird. Wenn die Kupplungshebel 127,127'
in Eingriff mit ihren zugehörigen Kupplungsgehäusen sind, so befindet sich der Zapfen
148, der in der Welle 146 befestigt ist, in einem gewissen Abstand von dem Ende
das Schlitzes, so daß die Welle 146 ausschwingen kann. Wenn jedoch einer der Hebel
127,127' außer Eingriff mit dem Kupplungsgehäuse steht, so steht das Ende des Schlitzes
in der Nabe in Berührung mit dem Zapfen 48, und die Welle 146 kann somit nicht gedreht
werden. Der Finger 152 ist somit gegen Bewegung gesichert, und demzufolge kann der
Steuerhebel 96 nicht außer Eingriff mit dem Gehäuse der Kupplung 73 gebracht
werden. Wenn anderseits der Kupplungshebel 96 außer Eingriff mit dem Gehäuse der
Kupplung 73 ist, so steht der Zapfen 148 in Berührung mit dem Ende des Schlitzes
147, derart, daß keiner der Steuerhebel i27, 127' ausgeschwungen werden kann,
um ihn außer Eingriff mit dem zugehörigen Gehäuse der Kupplungen i 2 o, 121 zu bringen.
Das Antriebsorgan kann somit nicht in Wirkung versetzt werden, wenn. eine der Vorrichtungen
zum Zurückstellen auf Null in Wirkung ist, und umgekehrt kann. keine der Vorrichtungen
zum Zurückstellen auf Null in Wirkung gebracht werden, solange das Antriebsorgan
arbeitet. Hierdurch wird die Einführung von Fehlern in die Maschine durch unzeitgemäßes
Betätigen des Antriebsorgans oder der Vorrichtung zum Zurückstellen auf Null vermieden.
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Es soll angenommen werden, daß bei der Ausführung einer Rechenarbeit
zunächst noch eine Zahl, beispielsweise 365, zu der bereits vorhandenen Summe addiert
werden soll.
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Der Rechner wird hierbei zuerst die betreffenden Tasten des Tastenbretts
niederdrücken, um den Wert 365 in die Antriebsvorrichtung einzutragen, worauf er
die Additonstaste 86 niederdrückt, die darauf sofort freigegeben wird, so daß die
Antriebsvorrichtung eine einmalige Umdrehung ausführen kann. Durch Niederdrücken
der Additionstaste 86 wird die Steuerplatte 93 um ihren Lagerzapfen ausgeschwungen,
so daß durch eine Verschiebung der Kupplungsstange 94 der Hebel g6 um seinen Lagerzapfen
ausgeschwungen wird, dessen freier Arm ein Ineingrifftreten der Sperrklinke mit
dem .Sperrad der Antriebskupplung für den Motor ermöglicht, mit der Wirkung, daß
nunmehr der Kraftantrieb (Motorantrieb) auf die Antriebsvorrichtung übertragen und
die Räder der Anzeigevorrichtung entsprechend eingestellt werden. Die übertragungsräder
zwischen der genannten Kupplung und der Antriebsvorrichtung 27 werden gewöhnlich
durch die an den Schwinghebel 88 angreifende Feder 9i in ihrer Lage .für die additive
Vorwärtsdrehung gehalten.
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Soll anderseits die Zahl 365 von einer bereits vorhandenen.
Summe abgezogen werden, so wird in der oben erläuterten Weise zunächst die Zahl
365 durch Niederdrücken der entsprechenden Tasten in die Antriebsvorrichtung
eingetragen und dann die Minus- oder Subtraktionstaste 87 niedergedrückt. Durch
Anschlagen dieser Taste wird der Hebel 88
ausgeschwungen und die Stange 89
verschoben, die ihrerseits den Steuernocken 84 ausschwingt, wodurch die Stange 83
und die Gabe176 verschoben wird, um die übertragungsräder in die Subtraktionsstellung
zu bringen. Unmittelbar wird die Platte 93 ausgeschwungen, so daß ebenso wie bei
dem oben angegebenen. Additionsvorgang die Kupplung eingerückt wird.
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Soll nun das Produktenzählwerk auf Null zurückgestellt werden, so
ist es nur notwendig, die Taste 143 anzuschlagen, gleichgültig, welche Stellung
der Zäblwerkschlitten gerade einnimmt. Durch das Niederdrücken dieser Taste 143
wird sofort die Kupplung i 2o auf der ständig vom Motor angetriebenen Welle 66 selbsttätig
eingerückt, indem beim Niederdrücken der Taste 143 der Hebel 127 ausgeschwungen
und die Sperrklinke 125 in Eingriff mit dem Sperrad 122 gebracht wird. Die Drehung
der Welle 66 wird somit durch die Kette 135 auf das Kettenrad i36 übertragen und
somit die Nullstellwelle 35 des Produktenzählwerks gedreht, so daß dessen. Räder
auf Null zurückgestellt werden, wobei der am Ende des Hebels 127 sitzende
Ansatz 128 bei der Freigabe der Nullstelltaste i43 das Kupplungsgehäuse und demzufolge
die Zählwerkräder in der Nullstellung festhält.
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In entsprechender Weise wird durch Niederdrücken der Taste 142 die
Kupplung 121 eingerückt, so daß die Nullstellwellle 53 des Multiplikatorzählwerks
eine einmalige Drehung ausführt und dieses Zählwerk auf Null zurückbringt.