DE476689C - Rechenmaschine - Google Patents

Rechenmaschine

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DE476689C
DE476689C DEF63539D DEF0063539D DE476689C DE 476689 C DE476689 C DE 476689C DE F63539 D DEF63539 D DE F63539D DE F0063539 D DEF0063539 D DE F0063539D DE 476689 C DE476689 C DE 476689C
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clutch
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Description

  • Rechenmaschine Die Erfindung bezieht sich auf Rechenmaschinen und im besonderen. auf solche mit motorischem Antrieb. Die vorzugsweise zur Anwendung gelangendeAusführungsformdieser Maschine ist zur Ausführung von Additionen, Subtraktionen, 1lultiplikati.onen und Divisionen geeignet. Die Maschine ist mit zwei Registrier- oder Zählwerken ausgestattet. Bei der Ausführung von Multiplikationen macht eine dieser Registriervorrichtungen den Multiplikator sichtbar, und die -andere gibt das Produkt-- an. Am Ende eines Rechenvorgangs werden diese Zählwerke gewöhnlich auf Null zurückgestellt, und bisher erfolgte dies meist durch Drehung von Handkurbeln, die mit den betreffenden Zählwerken verbunden waren. Man hat auch bereits eine durch den Antriebsmotor angetriebene Einrichtung vorgeschlagen, um die Zählwerke auf Null zurückzustellen.
  • Die Erfindung betrifft eine besonders zweckmäßige Ausführung einer derartigen motorisch angetriebenen Nullstell.vorrichtung für die einzelnen Zählwerke der Maschine.
  • In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar ist Abb. i eine Draufsicht, teilweise im Schnitt, auf die rechte Seite der Maschine der Erfindung; das Gehäuse ist abgenommen, um die inneren Teile der Vorrichtung sichtbar zu machen, und einige Teile der Maschine sind weggebrochen, um die Größe der Abbildung zu verringern.
  • Abb. 2 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie 2-z der Abb. i und veranschaulicht die teleskopartige Antriebsverbindung mit der Vorrichtung zum Zurückstellen des Produktenzählwerkes auf Null.
  • Abb.3 ist eine Seitenansicht der Maschine, wobei das Endgehäuse im Schnitt dargestellt ist, um die inneren Einrichtungen sichtbar zu machen.
  • Abb.4 ist eine Endansicht der Multiplikatorregistriervorrichtung. Abb. 5 ist ein senkrechter Schnitt durch diese Registriervorrichtung nach der Linie 5-5 der Abb. i.
  • Abb. 6 ist ein senkrechter Längsschnitt durch die Maschine und-=veranschaulicht die Einrichtung zur Steuerung der Umdrehung und Umdrehungsrichtung des Antriebsorgans.
  • Abb.7 ist eine Endansicht des Schlittens. Abb.8 ist ein senkrechter Schnitt durch diesen Schlitten nach der Linie 8-8 der Abb. i und veranschaulicht die Produktregistriervorrichtung und deren Einrichtung zum Zurückstellen auf Null.
  • Abb.9 ist ein senkrechter Schnitt durch die Maschine und veranschaulicht die Tasten, mittels deren die Anzahl der Arbeitskreisläufe des Antriebsorgans bestimmt wird, sowie die Verbindung zwischen diesen Tasten und der Steuervorrichtung des Antriebsorgans.
  • Abb. i o ist ein Schnitt durch die, das Antriebsorgan steuernde Kupplung.
  • In der Maschine ist zwischen der Seitenplatte 23 und der Zwischenwand 26 eine umsteuerbare und drehbare Antriebsvorrichtung 27 gelagert, in die die Werte durch Niederdrücken der Tasten eingetragen werden. In Arbeitsbeziehung zu dieser Antriebsvorrichtung 27 steht eine Registriervorrichtung 28 für das Produkt, welche auf :einem längsverschiebbaren Schlitten 29 angebracht ist, der auf der Führungsbahn 31 gelagert ist, die sich quer durch die Maschine erstreckt.
  • Die Bauart der Antriebsvorrichtung kann beliebig sein. Die Registriervorrichtung 28 weist eine Reihe von Zifferrädern 3 2 auf, die nebeneinander in axialer Ausrichtung angeordnet sind. Der gegenseitige Abstand dieser Räder voneinander ist derselbe wie der Abstand der gezahnten Einheiten der Antriebsvorrichtung. Mit einem jeden Zifferraße 32 ist ein Zahnrad 33 vereinigt, das mit einem Zwischenrad 34 in Eingriff steht, welches durch die Zähne der Antriebseinrichtung betätigt wird. Der Schlitten 29 ist längsverschiebbar, um die verschiedenen Zifferräder 32 in wirksame Beziehung mit den verschieden gezahnten Organen der Antriebsvorrichtung zu bringen, um eine Einwirkung der Antriebsvorrichtung auf die Registriervorrichtung in den verschiedenen numerischen Stellenwertreihen zu ermöglichen. Die Zahnräder 33 sind mit den zugehörigen Zifferrädern 32- verbunden, und diese Teile sind auf der Welle 35 drehbar. Die freie Drehung dieser Teile wird aber durch eine Auslöseklinke 3 6 verhindert, die in Eingriff mit dem Rad 33 durch eine Feder 37 gehalten wird, welche in der Schwingwelle 38 sitzt. Wenn es erwünscht ist, die Zifferräder 32 auf Null zurückzustellen, wird die Welle 38 von der Klinke 36 hinweg ausgeschwungen, so daß der Druck der Feder 37 auf die Klinke aufgehoben wird und die Klinke selbst frei ausschwingen kann. Die Zurückstellung, der Zifferräder auf Null wird von seiner Drehung der Welle 3 5 begleitet, und diese Welle weist Vorrichtungen auf, mittels deren die Räder in die Nullstellung zurückgedreht werden. In der Welle 25 sitzt eine Mehrzahl von unter Federwirkung stehenden Kugeln 39, von denen je eine Kugel für ein jedes Zifferrad vorgesehen ist; diese Kugeln ragen etwas von der Ob:er-$äche der Welle hervor. Ein jedes Zifferrad 32 ist auf seiner Umfangsfläche mit einem Zahn 41 versehen, der bei der Umdrehung der Welle 35 mit der Kuge139 in Eingriff kommt, so daß das Zifferrad zusammen mit der Welle gedreht wird. Die Welle 35 wird wie gewöhnlich in der Nullstellung durch eine Klinke 42 (Abb. 7) gehalten, die in eine Nut einer Scheibe 43 eingreift, welche auf der Welle 35 befestigt ist. Die Klinke 42 wird in dieser Nut durch eine Feder 44 gehalten, und die Klinke ist auf der Welle 38 befestigt, so daß durch die anfängliche Drehung der Welle 35 die Klinke 42 ausgeschwungen und demzufolge die Welle 38 gedreht wird, mit der Wirkung, daß die Federn 37 außer Eingriff mit den Klinken 36 gebracht werden und .demzufolge eine Drehung der Zifferräder durch die hervorragenden Kugeln 39 auf der sich drehenden Welle 35 verursacht wird. Das Zifferrad 32 ist auf der dem Rad 33 abgekehrten Seite mit einem Vorsprung versehen, der das innere Ende eines Hebels 45 berührt, wenn das Rad die Nullstellung erreicht, wodurch das Rad in dieser Lage angehalten und dessen zu weite Drehung infolge des Beharrungsvermögens vermieden wird. Die Verwendung eines solchen Hebels 45 zum Anhalten des Zifferrades in der Nullstellung ist an sich bekannt und erfordert daher keine weitere Beschreibung. Die Nullstellvorrichtungen werden durch Drehung der Welle 35 betätigt, und zur Drehung dieser Welle ist eine unter der Steuerung einer Taste stehende Vorrichtung vorhanden, wie dies weiter unten noch näher erläutert werden wird.
  • Die Maschine ist mit einer zweiten Registriervorrichtung 51 (Abb. 5) ausgestattet, die als Multiplikatorregistriervorrichtung bezeichnet werden soll und die dazu dient, die wirksame Anzahl der Umdrehungen der Anri.ebsvorrichtung in den verschiedenen. numerischen Reihen anzuzeigen. Die Registriervorrichtung 51 ist zwischen der Seitenplatte 24 und der Zwischenplatte 26 angeordnet und ist in ihrer Bauart ähnlich der Registriervorrichtung 28. Die Registriervorrichtung 51 besitzt eine Mehrzahl in axialer Ausrichtung liegender Zifferräder 52, die auf der Welle 53 gelagert sind, sowie die Vorrichtungen zum Zurückstellen auf Null, welche ihrerseits eine Mehrzahl unter Federwirkung stehender Kugeln 54 aufweisen; letztere sind in der Welle gelagert und ragen von ihr vor, und je eine Kugel ist für jedes Zifferrad vorgesehen. Ein jedes Zifferrad weist auf der einen Seite ein Zahnrad 56 auf, das mit einem Zwischenrad 57 in Eingriff steht. Das Zifferrad besitzt auf der anderen Seite einen Vorsprung, der mit dem inneren Ende eines Übertragungshebels 58 in Berührung treten kann, um das Zifberrad in der Nullstellung anzuhalten.
  • Das Zahnrad 56 wird durch eine unter Federwirkung stehende Klinke 59 gezwungen, eine stufenweise auftretende Bewegung auszuführen, wobei eine Vorrichtung vorhanden ist, um diese Klinke 59 außer Eingriff mit dem Zahnrad zu bringen, damit es frei gedreht werden kann, wenn es erwünscht ist, das Rad auf Null zurückzustellen. Auf der Welle 53 ist eine Scheibe 61 befestigt (Abb. q.), die eine Nut aufweist, in die das Ende eines Hebels 62 eingreift. Der Hebel 62 ist auf dem Ende .der Welle 63 befestigt, welche in ihrem Querschnitt kreisrund und mit einer Mehrzahl von Schlitzen versehen ist, in die die hinteren Enden der Klinken 59 eingreifen (Abb. 5). Die Welle 63 befindet sich gewöhnlich in der in Abb. 5 dargestellten Lage, und wenn die Welle 53 gedreht wird, wird die Welle 63 ausgeschwungen, mit der Wirkung, daß :die Klinken 59 auf ihren Lagerzapfen ausschwingen und außer Eingriff mit den Zahnrädern 56 kommen. Wenn die Welle 53 ihre Nullstellung erreicht hat, fällt der Hebel 62 in die Nut der Scheibe 61 wieder ein, wodurch die Welle 63 in die in Abb. 5 dargestellte Lage zurückgeführt wird. Die mit dieser Zählvorrichtung vereinigten Einrichtungen zum Zurückstellen auf Null werden durch Drehung der Welle 53 in Wirkung gebracht, und es -steine unter der Steuerung einer Taste stehende Einrichtung vorhanden, welche die Drehung dieser Welle in der erforderlichen Richtung verursacht, damit die Zifferräder .auf Null zurückgestellt werden können.
  • Zur Drehung der Antriebsvorrichtung 27 in beiden Richtungen ist ein Elektromotor 65 vorgesehen. Dieser Elektromotor ist mit der Antriebswelle 66 (Abb. 6 und 9) durch ein geeignetes Reduktionsräderwerk verbunden, welches die Räder 67, 68, 69 und 71 (Abb. i ) aufweist-, das Rad 71 ist hierbei auf der Antriebswelle 66 befestigt. Eine Reibungskupplung 7 2 ist zwischen den Rädern 68 und 69 eingeschaltet, so daß die nachteilige Belastung nicht auf den Motor 65 übertragen wird, im Falle diese auf den Motor durch die Antriebsvorrichtung zurückwirkende Belastung zu groß werden sollte. Eine Einrichtung, die ein Kupplungsglied 7 3 aufweist, das später beschrieben werden wird, ist zwischen Antriebswelle 66 und der Welle 74 eingeschaltet, die mit der Antriebsvorrichtung 27 verbunden ist. Auf der Welle 7,1 ist ein Stirnrad 75 mittels Feder und Nut befestigt, so daß dieses Rad axial zu der Welle durch eine Gabel 76 verschoben werden kann. In der einen Endstellung dies Rades 7 5 steht es mit dem Rad 77 in Eingriff, und in der anderen Endstellung kämmt es mit einem Radke 78. Die =Stirnräder 77 und 78 stehen miteinander in Eingriff, und das Stirnrad 77 und das Stirnrad 77'. stehen mit dem Rad 79 (Abb. 6) in Eingriff, das seinerseits mit dem Stirnrad 8 i kämmt, welches auf der Antriebsvorrichtung z7 befestigt ist. Das Rad 7 5 treibt somit das Antriebsglied z7 entweder mittels der Räder 75, 77, 77', 79 und 81 an oder treibt -es in der entgegengesetzten Richturig mittels der Räder 75, 78, 77, 77', 9 und 81 an. Wenn man das Rad 7 5 axial zur Welle 7 q. verschiebt, kann somit das Antriebsorgan 27 in beiden Richtungen gedreht werden. Die Gabel 76 ist auf einer axial bewegbaren Stange 83 befestigt, die in geeigneter Weise in der Maschine gelagert ist und die an ihrem anderen Ende einen Schlitz aufweist, in den das als Steuerstück gestaltete Ende 84. eines Schwinghebels 85 eingreift (Abb. i und 6). Durch Ausschwingung dieses Hebels 85 -wird somit die Stange 83 axial verschoben, wodurch die Umdrehungsrichtung des Antriebsgliedes 27 umgekehrt wird. Die Umdrehungsrichtung dieses Antriebsgliedes wird nun durch die Plus- und Minustasten 86, 87 gesteuert (Abb. 6 und 9), die rechts von den Werttasten angeordnet sind. Das Niederdrücken der Tasten 86 veranlaßt somit eine Umdrehung des Antriebsorgans 27 in der einen Richtung, und durch das Niederdrücken der Taste 87 wird dieses Antriebsorgan in der entgegengesetzten Richtung gedreht. Unter den Stangen der Tasten 86 und 87 ist ein T-förmig gestalteter Hebel 88 gelagert, der mit dem Schwinghebel 8 5 durch einen Lenker 89 verbunden ist. Die Teile werden gewöhnlich in der in Abb.6 dargestellten Lags durch eine Feder 9 i gehalten, die an diesem T-förmigen Hebe188 angreift; wenn sich die Teile in dieser Lage befinden, treibt der Motor das Antriebsorgan z7 vorwärts an. Das Niederdrücken der Minus-(Subtraktions-)Taste 87 bewirkt, daß deren Stange in Berührung mit dem Hebel 88@kommt und ihn ausschwingt. Hierdurch wird der Hebel 85 ausgeschwungen und demzufolge das Umsteuerrad 75 verschoben, mit der Wirkung, daß der Motor nunmehr das Antriebsorgan in der anderen Richtung antreibt.
  • Die Tasten 86 und 87 steuern ferner die Verbindung zwischen dem Motor und dem Antriebsorgan derart, daß, wenn eine der genannten Tasten niedergedrückt wird, der Motor das Antriebsorgan in der erforderlichen Richtung so lange antreibt, als die Taste niedergedrückt gehalten wird. An der Maschine ist unterhalb der Tasten 86,87 eine Schwingplatte 93 (Abb: 9) gelagert, die so gestaltet ist, daß durch das Niederdrücken der genannten Tasten die Platte in der Uhrzeigerrichtung ausgeschwungen wird. An der Platte 93 ist eine Kupplungsstange 9¢ angelenkt, die gewöhnlich durch eine Feder 95 in der zurückgezogenen Lage gehalten wird. Mit dieser Steuerstange 94 ist ein Steuerhebel 96 verbunden, der dahin wirkt, das Ein- und Ausrücken. der Kupplung 73 zu steuern. Die Kupplungsstange 94 ist an ihrem vorderen Ende mit einer Aussparung 97 versehen, die mit einem Zapfen 98 an dem Kupplungshebel 96 in Eingriff tritt. Der Hebel 96 wird gewöhnlich durch die Feder 99 in der zurückgezogenen Lage gehalten. Durch das Niederdrücken einer der Tasten 86 oder 87 wird die Kupplungsstange 94 nach vorn bewegt, wodurch der Kupplungshebel 96 ;entgegen der Wirkung der Feder 99 ausgeschwungen und in dieser Lage gehalten wird.
  • Die Kupplung besitzt ein Sperrad i o i, das auf der Antriebswelle 66 befestigt ist (Abb. i o), sowie einen Gehäuseteil io2, der auf der angetriebenen Welle 74 befestigt ist. An dem Gehäuseteil ist eine Sperrklinke i o3 ausschwingbar gelagert und kann mit dem Sperrad ioi in Eingriff treten, wodurch eine gleichzeitige Drehung des Sperrades und des Gehäuseteils verursacht wird. Die Sperrklinke ist an ihrem Ende mit einem Ansatz io4 versehen, der über einer Öffnung des Gehäuses liegt, und wenn dieser Ansatz 104 einwärts gedrückt wird, so wird die Sperrklinke außer Eingriff mit dem Sperrad gebracht. Der Kupplungshebel 96 ist an seinem Ende mit einem Zahn io5 (Abb. 9 und io) versehen, welcher in die Öffnung des Gehäuses eintreten und die Sperrklinke bewegen kann, derart, daß letztere außer Eingriff mit dem Sperrad gebracht wird. Wenn eine der beiden Tasten 86 oder 87 niedergedrückt wird, wird das Ende io5 des Kupplungshebels 96 aus der Öffnung des Gehäuses herausgeführt, so daß die Feder io6 die Sperrklinke in Eingriff mit dem Sperrad bringt und somit die Kupplung eingerückt wird. Die Freigabe einer der Tasten 86 oder 87 oder die Freigabe des Kupplungshebels 96 durch Außereingriffbringen des hakenartigen Ansatzes 97 mit dem Zapfen 98 bewirkt, daß der Vorsprung io5 an dem Kupplungshebel in die Öffnung des Gehäuses eintritt, sobald das Kupplungsgehäuse rotiert, so daß die Kupplung ausgerückt und das Kupplungsgehäuse angehalten wird. Das Rädergetriebe zwischen dem Kupplungsgehäuse und dem Antriebsorgan ist so beschaffen, daß das Anhalten des Kupplungsgehäuses mittels- dies Hebels 96 das Antriebsorgan in der den vollen Arbeitskreislauf darstellenden Lage anhält, ohne Rücksicht auf die Umdrehungsrichtung des Antriebsorgans. Es ist somit eine Vorrichtung vorhanden, die durch den einmaligen, von Hand auszuführenden Anschlag einer der Tasten 86 oder 87 veranlaßt wird, die Umdrehung des Antriebsorgans einzuleiten, wodurch dessen Umdrehungsrichtung sowie die Dauer dieser Umdrehung bestimmt werden und wodurch das Antriebsorgan in der .den vollen Arbeitskreislauf angebenden Lage angehalten wird. Der Kupplungshebe196 wird ferner durch eine Mehrzahl von Multiplikationstasten gesteuert; das Niederdrücken einer dieser Tasten hat zur Folge, daß das Antriebsorgan mehrmals entsprechend dem Werbe der niedergedrückten Taste umläuft. Auf der rechten Seite der Maschine sind zehn Tasten i 12 vorgesehen; die .erste Taste ist die Freigabetaste, und die anderen neun sind mit i bis 9 bezeichnet. Durch das Niederdrücken einer dieser Tasten, beispielsweise der 5,er-Taste, verursacht der Motor, daß das Antriebsorgan 5mal umläuft, und es wird dann dieses Antriebsorgan in der den vollen Arbeitskreislauf beendigenden Lage angehalten. Die Einrichtung zur Herbeiführung dieser selbsttätigen Betätigung des Antriebsorgans ist in der ofenerwähnten Patentschrift ausführlicherläutert, auf die hiermit Bezug genommen wird, zumal die erwähnte Vorrichtung keinen Teil der vorliegenden Erfindung bildet. Mit den Stangen der Tasten i 12 ist ein Schieber i 13 verbunden, der beim Niederdrücken einer Taste nach vorn bewegt wird, wozu die Tastenstangen mit Nocken 114 versehen sind. Mit dem vorderen Ende des Schiebers 113 steht ein Schwinghebel 115 in Eingriff, dessen unteres Ende in Berührung mit einem Stift 116 der Steuerstange 94 steht. Durch das Niederdrücken .einer der Tasten 112, mixt Ausnahme der Freigabetaste, wird somit der Hebel 115 ausgeschwungen, wodurch die Steuerstange 9¢ bewegt und der Kupplungshebel96 veranlaßt wird, außer Eingriff mit dem Kupplungsgehäuse zu treten, wodurch die Kupplung selbst eingerückt wird. Hieraus geht hervor, daß die Betätigung der Maschine durch Niederdrücken einer der Tasten 86 oder 87 oder einer der Tasten i 12 vorgenommen werden kann. Beim Niederdrücken einer der Tasten i 12 wird die Kupplung eingerückt und das Antriebsorgan mehrmals entsprechend dem Werte der niedergedrückten Taste in Umdrehung versetzt, worauf die in der ofengenannten Patentschrift erläuterte selbsttätige Vorrichtung die Steuerstange 94 anhebt, mit der Wirkung, daß sie von dem Kupplungshebel 96 gelöst wird, so daß die Feder 99 den Vorsprung io5 des Kupplungshebels in Eingriff mit dem Gehäuse bringen. kann, wodurch das Gehäuse angehalten und die Kupplung ausgerückt wird.
  • Die Rechenmaschine besitzt zwei Registriervorrichtungen, nämlich die Produktregistriervorrichtung, die aus einer Reihe von Zifferrädern 32 besteht und die auf dem längsverschiebbaren Schlitten 29 .gelagert ist, und die Multiplikatorregistriervorrichtung, welche aus einer Reihe von Zifferrädern 52 besteht und an dem Maschinenrahmen gelagert ist. Während des Arbeitens der Maschine sammeln. die Registnervorrichtungen die einzelnen Werte, und am Ende eines Rechenvorgangs müssen diese Registriervorrichtungen auf Null zurückgestellt werden. Die Erfindung sieht nun eine Einrichtung vor, die durch eine einzelne, von Hand auszuführende Anschlagbewegung wirksam wird, um entweder eine oder beide Registriervorrichtungen auf Null zurückzustellen. Mit der Antriebswelle 66 sind zwei Kupplungen i2o und 121 verbunden. Diese Kupplungen. sind von derselben Bauart, und eine von ihnen ist in Abb. 3 angedeutat. Eine jede Kupplung besitzt ein. Sperrad 122, das auf der Antriebswelle 66 befestigt ist, und ein Gehäuse oder ein angetriebenes Glied 123. An diesem angetriebenen Gliede ist eine-Sperrklinke 124 angelenkt, die einen Zahn 125 aufweist, der mit dem Sperrad 122 in Eingriff treten kann. Die Sperrklinke wird durch eine Feder 126 auf das Sperrad 122 zu gedrückt, jedoch gewöhnlich außer Eingriff mit diesem Spierrade durch einen Steuerhebel 127 gehalten. Dieser Hebel ist an seinem Ende mit einem Vorsprung 128 versehen, der in eine Öffnung des Gehäuses 123 eintritt und mit dem Ansatz 129 an dem Ende der Sperrklinke 124 in Eingriff kommt, wodurch diese Sperrklinke außer Eingriff mit dem Sperrade gehalten wird. Der Vorsprung 128 dient auch dazu, das Gehäuse oder das Antriebsglied 123 in der Nullstellung anzuhalten. An dem Gehäuse 123 für die Kupplung 121 ist ein Kettenrad 131 befestigt, welches durch eine endlose Kette 132 mit einem Kettenrad 133 verbunden ist, das seinerseits, an dem hervorragenden Ende der Welle 53 der Multiplikatorregistriervorrichtung 51 befestigt ist.- An dem Gehäuse 123 der Kupplung 120 sitzt ein Kettenrad 134, das durch eine endlose Kette 135 mit dem Kettenrad 136 verbunden ist, welches an der Nabe 137 befestigt ist, die an der Seitenplatte 24 gelagert ist. Mittels Feder und Nut und somit drehbar ist mit der Nabe 137 die hohle Welle 138 verbunden, die ihrerseits mittels Feder und Nut mit der hervorragenden. Welle 3 5 der Produktregistriervorrichtung verbunden ist. Die Welle 35 ist innerhalb der hohlen Welle 138 teleskopartig verschiebbar, so daß der Schlitten 29 längsverschoben werden kann, ohne daß die antreibende Verbindung zwischen der Welle 35 und dem Kettenrad 136 unterbrochen wird. Wenn eine der Kupplungen 12o, 121 eingerückt ist, werden somit die Wellen der Registriervorrichtungen gedreht, wodurch die Zifferscheiben auf Null zurückgedreht werden; diese Kupplungen können getrennt oder zusammen zu derselben Zeit eingerückt werden, um beide Registriervorrichtungen gleichzeitig auf Null zurückzustellen.
  • Eine jede Kupplung 120,121 ist mit ihrem eigenen Steuerhebel versehen. Die Kupplung i 2o weist den Steuerhebel 127' und die Kupplung i--,i den Steuerhebel 127 auf. Diese Hebel werden gewöhnlich in Eingriff mit den Kupplungsgehäusen durch die Federn 141 ge- halten, und ein jeder Hebel ist mit einer Taste oder einer anderen von Hand aus beeinflußbaren Vorrichtung versehen, um den Hebel außer Eingriff finit seinem Kupplungsgehäuse zu halten. Die Hebel 127,1227' weisen die Tasten 142, 143 auf, deren Stangen sich durch das` Gehäuse 144 hindurch @erstrecken, welches die Kupplungen und die Steuervorrichtungen einschließt. Die Tasten 142, 143 sind nebeneinander und neben den Tasten i 12 bzw. 86 und 87 angeordnet, so daß sie von der einen Hand des Rechners bequem angeschlagen werden können, ohne- daß er weit zu greifen braucht. Hierdurch wird die Ermüdung verringert, der der Rechner beim Arbeiten mit der Maschine ausgesetzt ist. Die Stangen der Tasten 142, 143 sind auf einem Wellenstumpf 45 schwingbar gelagert, der an dem Lagerbock 24 befestigt ist, und die inneren Enden dieser Stangen sind durch gleitende Verbindungen mit dem Kupplungshebel 127 bzw. 127' verbunden. Das Niederdrücken einer der Tasten 142 oder 143 hat somit die Freigabe des zugehörigen Kupplungsgehäuses zur Folge, so daß die Kupplung selbst eingerückt und die Einstellwelle der betreffenden Registriervorrichtung gedreht wird. Der Vorsprung 128 an dem Steuerhebel wird bei der Freigabe der Taste das Gehäuse und demzufolge die Registriervorrichtung in der Nullstellung anhalten. Wenn es erwünscht ist, können die beiden Tasten 142, 143 gleichzeitig niedergedrückt werden, wodurch beide Registriervorrichtungen zu derselben Zeit auf Null zurückgestellt werden.
  • Es ist eine Vorrichtung -vorhanden, die das Einrücken einer jeden Kupplung i2o bzw. 121 verhindert, während die Kupplung 73 eillgerückt ist, und um ein Einrücken der Kupplung 73 zu verhindern, wenn eine der Kupplungen i2o oder 121 eingerückt ist. Die Steuerhebel 127, 127' sind auf einer Welle 146 6 gelagert, die ihrerseits in der Seitenplatte 24 sitzt. Ein jeder Steuerhebel ist mit einer Nabe versehen, die die Welle umgibt, und. jede Nabe ist mit einem in der Umfangsrichtung verlaufenden Schlitz 144 versehen, in welchem ein. Zapfend 48 sitzt, der radial von der Welle 146 hervorragt. Der Schlitz ist von größerer Länge-als der Durchmesser des Zapfens, so daß die Kupplungshebel 127, 127' gewöhnlich ausgeschwungen werden können, ohne die Welle 146 zu drehen. In dem Maschinenrahmen ist unterhalb der Antriebswelle 66 eine querverlaufende Welle 151 gelagert, und an dem einen Ende dieser Welle ist ein Finger r52 befestigt, der hinter und in der Bahn des Endes ,des Steuerhebels 961iegt. Auf dem anderen Ende der Welle 15 i ist ein Finger i g3 befestigt, der unmittelbar unter einem Finger 154 liegt und in Berührung mit ihm steht; dieser Finger 15 4 ist an dem Ende der Welle 146 befestigt. Wenn der Kupplungshebel 96 ausgeschwungen wird, um das Gehäuse auszurücken und die Kupplung 73 einzurücken, kommt das Ende des Hebels 96 in Berührung mit dem Finger 152 und schwingt die Welle 15 i aus, mit der Wirkung, daß die Finger 153 und 154 in Berührung kommen und die Welle 146- ausgeschwungen wird. Wenn die Kupplungshebel 127,127' in Eingriff mit ihren zugehörigen Kupplungsgehäusen sind, so befindet sich der Zapfen 148, der in der Welle 146 befestigt ist, in einem gewissen Abstand von dem Ende das Schlitzes, so daß die Welle 146 ausschwingen kann. Wenn jedoch einer der Hebel 127,127' außer Eingriff mit dem Kupplungsgehäuse steht, so steht das Ende des Schlitzes in der Nabe in Berührung mit dem Zapfen 48, und die Welle 146 kann somit nicht gedreht werden. Der Finger 152 ist somit gegen Bewegung gesichert, und demzufolge kann der Steuerhebel 96 nicht außer Eingriff mit dem Gehäuse der Kupplung 73 gebracht werden. Wenn anderseits der Kupplungshebel 96 außer Eingriff mit dem Gehäuse der Kupplung 73 ist, so steht der Zapfen 148 in Berührung mit dem Ende des Schlitzes 147, derart, daß keiner der Steuerhebel i27, 127' ausgeschwungen werden kann, um ihn außer Eingriff mit dem zugehörigen Gehäuse der Kupplungen i 2 o, 121 zu bringen. Das Antriebsorgan kann somit nicht in Wirkung versetzt werden, wenn. eine der Vorrichtungen zum Zurückstellen auf Null in Wirkung ist, und umgekehrt kann. keine der Vorrichtungen zum Zurückstellen auf Null in Wirkung gebracht werden, solange das Antriebsorgan arbeitet. Hierdurch wird die Einführung von Fehlern in die Maschine durch unzeitgemäßes Betätigen des Antriebsorgans oder der Vorrichtung zum Zurückstellen auf Null vermieden.
  • Es soll angenommen werden, daß bei der Ausführung einer Rechenarbeit zunächst noch eine Zahl, beispielsweise 365, zu der bereits vorhandenen Summe addiert werden soll.
  • Der Rechner wird hierbei zuerst die betreffenden Tasten des Tastenbretts niederdrücken, um den Wert 365 in die Antriebsvorrichtung einzutragen, worauf er die Additonstaste 86 niederdrückt, die darauf sofort freigegeben wird, so daß die Antriebsvorrichtung eine einmalige Umdrehung ausführen kann. Durch Niederdrücken der Additionstaste 86 wird die Steuerplatte 93 um ihren Lagerzapfen ausgeschwungen, so daß durch eine Verschiebung der Kupplungsstange 94 der Hebel g6 um seinen Lagerzapfen ausgeschwungen wird, dessen freier Arm ein Ineingrifftreten der Sperrklinke mit dem .Sperrad der Antriebskupplung für den Motor ermöglicht, mit der Wirkung, daß nunmehr der Kraftantrieb (Motorantrieb) auf die Antriebsvorrichtung übertragen und die Räder der Anzeigevorrichtung entsprechend eingestellt werden. Die übertragungsräder zwischen der genannten Kupplung und der Antriebsvorrichtung 27 werden gewöhnlich durch die an den Schwinghebel 88 angreifende Feder 9i in ihrer Lage .für die additive Vorwärtsdrehung gehalten.
  • Soll anderseits die Zahl 365 von einer bereits vorhandenen. Summe abgezogen werden, so wird in der oben erläuterten Weise zunächst die Zahl 365 durch Niederdrücken der entsprechenden Tasten in die Antriebsvorrichtung eingetragen und dann die Minus- oder Subtraktionstaste 87 niedergedrückt. Durch Anschlagen dieser Taste wird der Hebel 88 ausgeschwungen und die Stange 89 verschoben, die ihrerseits den Steuernocken 84 ausschwingt, wodurch die Stange 83 und die Gabe176 verschoben wird, um die übertragungsräder in die Subtraktionsstellung zu bringen. Unmittelbar wird die Platte 93 ausgeschwungen, so daß ebenso wie bei dem oben angegebenen. Additionsvorgang die Kupplung eingerückt wird.
  • Soll nun das Produktenzählwerk auf Null zurückgestellt werden, so ist es nur notwendig, die Taste 143 anzuschlagen, gleichgültig, welche Stellung der Zäblwerkschlitten gerade einnimmt. Durch das Niederdrücken dieser Taste 143 wird sofort die Kupplung i 2o auf der ständig vom Motor angetriebenen Welle 66 selbsttätig eingerückt, indem beim Niederdrücken der Taste 143 der Hebel 127 ausgeschwungen und die Sperrklinke 125 in Eingriff mit dem Sperrad 122 gebracht wird. Die Drehung der Welle 66 wird somit durch die Kette 135 auf das Kettenrad i36 übertragen und somit die Nullstellwelle 35 des Produktenzählwerks gedreht, so daß dessen. Räder auf Null zurückgestellt werden, wobei der am Ende des Hebels 127 sitzende Ansatz 128 bei der Freigabe der Nullstelltaste i43 das Kupplungsgehäuse und demzufolge die Zählwerkräder in der Nullstellung festhält.
  • In entsprechender Weise wird durch Niederdrücken der Taste 142 die Kupplung 121 eingerückt, so daß die Nullstellwellle 53 des Multiplikatorzählwerks eine einmalige Drehung ausführt und dieses Zählwerk auf Null zurückbringt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Nullstellung für Rechenmaschinen mit Motorantrieb, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer vom Motor angetriebenen, dauernd umlaufenden Antriebswelle (66) drei durch Tasten einrückbare Klinkenkupplungen angeordnet sind, von denen die erste (73) das Antriebswerk der Rechenmaschine einschaltet, während die beiden anderen (i 2c), 121), die einzeln oder gleichzeitig eingerückt werden können, die Nullstellwellen (35, 53) des Resultat- und des Umdrehungszählwerks mit dem Motor kuppeln. z. Nullstellung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine der beiden Kupplungen (iao) das Resultatzählwerk mittels teleskopartig verschiebbarer Wellen (137, 138) betätigt.
DEF63539D 1926-06-01 1927-04-28 Rechenmaschine Expired DE476689C (de)

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US127316XA 1926-06-01 1926-06-01

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DK (1) DK39350C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE884874C (de) * 1933-10-21 1953-07-30 Burroughs Adding Machine Co Rechenmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE884874C (de) * 1933-10-21 1953-07-30 Burroughs Adding Machine Co Rechenmaschine

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CH127316A (fr) 1928-09-01
AT122648B (de) 1931-05-11
DK39350C (da) 1928-10-15

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