DE879620C - Antriebsvorrichtung fuer das Umdrehungszaehlwerk von Rechenmaschinen u. dgl. - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer das Umdrehungszaehlwerk von Rechenmaschinen u. dgl.

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DE879620C
DE879620C DESCH1365A DESC001365A DE879620C DE 879620 C DE879620 C DE 879620C DE SCH1365 A DESCH1365 A DE SCH1365A DE SC001365 A DESC001365 A DE SC001365A DE 879620 C DE879620 C DE 879620C
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  • Antriebsvorrichtung für das Umdrehungszählwerk von Rechenmaschinen u. dgl. Umdrehungszählwerke an Rechenmaschinen u. dgl. zum Anzeigen der lfultiplihatoren, Quotienten und der Posten sind in verschiedenen Ausführungen bekannt. Bei Rechenmaschinen mit ortsfestem Einbau des Umdrehungszählwerkes und verschiebbarem Resultatwerksschlitten muß das Antriebsorgan für die einzelnen Stellen des Umdrehungszählwerkes in Abhängigkeit von der Schlittenbewegung verschiebbar sein, damit die einzelnen Ziffern der Multiplikatoren., Quotienten usw. an :der der jeweiligen Schlittenstellung entsprechenden Dehadenstelle in die Zählwerksräder des Umdrehungszählwerkes übertragen werden. Das Antriebsorgan ist gewöhnlich als Schaltzahn, sogenannter Einzahn, ausgebildet, der auf einer mit der Maschinenwelle getrieblich verbundenen Keilwelle von Stelle zu Stelle verschiebbar und mit der Bewegung des Resultatwerksschlittens durch ein Hebelgestänge unlösbar gekuppelt ist.
  • Bei Rechenmaschinen mit Werteinstellung durch eine Zehnertastatur wird das Einstellwerk sowohl zum Einstellen der Rechenwerte als auch zum Rechnen verschoben. Hier-muß das Antriebsorgan für die einzelnen Dekadenstellen des Umdrehungszählwerkes während der Werteinstellung ohne Dekadenverschiebung bleiben, während des Rechnens aber mit .dem Einstellwerk seitlich wandern. Dies bedingt eine Kupplungseinrichtung zwischen Einstell-,ver@c und Antriebsorgan für das Umdrehungszählwerk, die geöffnet und geschlossen werden kann. Diese Einrichtung wird dann besonders verwickelt, wenn es sich darum handelt, die Kapazität der Rechenwerle unabhängig von der jeweils ins Einstellwerk getasteten Zahl bei der Division voll auszunützen.. Derartige Anordnungen sind bekannt.
  • Die Antriebsrichtung des Schaltzahnes für das Umdrehungszählwerk ist im allgemeinen umkehrbar, damit sowohl bei der Multiplikation als auch bei der Division Multiplikatoren und Quotienten als positive Werte erscheinen. Zur Umschaltung dient ein der Schaltzahnwelle vorgeschaltetes Wendegetriebe, das unter dem Einfiuß eines Wahlhebels oder der Maschinenfunktionstasten steht. Als weitere Ausführungsart für die Umschaltung des Umdrehungszählwerkes von Plus auf Minus ist die sogenannte Verschiebedecke bekannt, bei der die Zählwerksräder nebeneinander zwei gegenläufige Ziffernreihen tragen, von denen in einem verschiebbaren Abdeakblech mit Schauöffnungen jeweils nur eine Zahlenreihe sichtbar gemacht wird, wobei die Umschaltung in Abhängigkeit von der Maschinendrehrichtung vorgenommen wird.
  • Bei der nachfolgend beschriebenen Erfindung sind die erwähnten bekannten Arten der Umdrehungszählwerksantriebe verlassen und durch wesentlich einfachereVorrichtungen ersetztworden. Ein besonderer Vorteil besteht .darin, daß die verwickelten Kupplungseinrichtungen zwischen dem Maschinenschlitten, d. h. also dem Resultatwerksschlitten oder bei Zehntastenmaschinen dem Einstellwerk, und dein Antriebsorgan für das Umdrehungszählwerk vollständig vermieden sind, und daß die Art des Antriebes jederzeit eine vollständige Ausnutzung der Kapazität der Rechenwerke gestattet, und zwar ohne Heranziehung der Aufmerksamkeit der Bedienungsperson: Der Erfindungsgedanke besteht vor allem darin, daß für alle Dekadenstellen ,des Umdrehungszählwerkes ein gemeinsames Antriebsorgan vorgesehen ist, welches für jede Stelle des Umdrehungszählwerkes je ein Schaltstück aufweist, und daß die gegeneinander versetzten Schaltstücke bei der schrittweisen Drehung des Antriebsorgans jeweils ein das zugehörige Zählrad antreibendes Glied unmittelbar in Wirkstellung bringen oder nach ihrer Einstellung in die jeweilige Stelle durch eine senkrecht zur Schrittdrehung erfolgende Bewegung des Antriebsorgans betätigen.
  • Die Erfindung ist an zwei erläutert< In Fig. ii ist eine Anwendung auf Zähltwerksgetriebe gezeigt, bei der :die Wertübertragung durch zeitweise Kupplung der Zählwerksräder mit einer gemeinsamen, während des Maschinenspieles dauernd umlaufenden Antriebswelle erfolgt. Fig. zeigt die Anwendung auf Umdrehungszählwerke, wie sie allgemein im Rechenmaschinenbau üblich sind.
  • Fig. i ist eine perspektivische schematische Ansicht der Gesamtanordnung für ein Umdrehungszählwerk mit axialerKupplung derZählwerksräder; Fig. 2 ist eine perspektivische schematische Ansicht der wichtigsten Getriebeteile für ein Zählwerk üblicher Bauart unter Fortlassung der Teile, die aus Fig. i zu ersehen sind; Fig.3, ¢ und 5 sind Querschnitte durch die ,Schaltwalze für die Dekadenschaltung des Um-' drehungszählwerkes -mit Darstellung der auf dei Schaltwalze vorgesehenen Einschnitte für die ver. sch iedenen Drehrichtungen,der Walze; Fig. 6 und 7 sind Vorderansichten der Einrichtung zum Verschieben der Antriebszähne für da". Umdrehungszählwerk entsprechend Fig. 2-, und Fig.8 ist ein entsprechender Querschnitt dazu; Fig. 9 ist ein Querschnitt durch das gemeinsame Antriebsorgan, entsprechend Fig. i ; Fig.uo ist eine Draufsicht der Verschiebeeinrichtung einer Schaltwalze nach Fig. -i. und 2 für die Division; Fig. iii und @i2 zeigen die Stellungen der Schaltwalze für zwei Drehrichtungen bei negativen bzw. positiven Rechnungen.
  • Auf der gemeinsamen Antriebswelle i (Fig: i), die über das Zahnrad ia mit dem Maschinenantrieb in getrieblicher Verbindung steht, sind die Umdrehungszählwerksräder 2, -2', 2"' lose drehbar angeordnet. Sie werden zur Wertübertragung mit auf der Welle,i zwischen den Zählwerl<srädern @2 drehfesten Kupplungsstücken in Verbbindung gebracht. Diese Schalteinrichtung gehört nicht zum eigentlichen Erfindungsgegenstand und ist daher hier nicht näher erläutert.
  • Parallel zur Welle i liegt das gemeinsame Antriebsorgan 12 für den Antrieb der Zählwerksräder:2, auf welcher die Schaltstücke-iI3, i3', d3", i@3"' fest angeordnet sind: Das gemeinsame Antriebsorgan i2 ist in den Pfeilrichtungen b-c drehbar und axial in Pfeilrichtung a verschiebbar. Während durch Drehung des gemeinsamen Antriebsorgans 12 die Schaltstücke 13 zu den jeweiligen Zählwerksrädern2 bzw. ihrenBetätigungselementen in Arbeitsstellung gebracht werden, dient die Axialbewegung in vorliegendem Beispiel der Wertübertragung auf die Zählwerksräder 2, d. h. ihrer Kupplung mit der gemeinsamen Antriebswelle.
  • Zur ÜUbermittlung der axialen Schalthübe des gemeinsamen Antriebsorgans a,2 an die Zählwerksräder 2 dienen die übertragungshebel i4., @i4.', 'i4"; 1q."', welche um die gestellfesten Achsen #i5, 3r:5', i5", 1i5"' schwenkbar sind und die unter der Einwirkung von hier nicht dargestellten Federn und Ruheanschlägen stehen. Die axialen Hubbewegungen des gemeinsamen Antriebsorgans i2 werden durch die Nockenscheiben 1,,6 und r$ mit den Kurvenbahnen 17 und ii9, die gleichfalls mit dem Maschinenantrieb durch Zahnräder verbünden sind, unter Vermittlung des Steuerhebels 2o und des Wellenbundes 2i erzeugt.
  • Die Schaltstücke 13 sind auf dem gemeinsamen Antriebsorgan@il2 schraubenlinienförmig angeordnet. und zwar derart, daß sie bei einer schrittweisen Drehung in der Pfeilrichtung b nacheinander von rechts nach links, in Pfeilrichtung c von links nach rechts zur Wirkung kommen. Auf diese Weise übertragen sich bei Drehung in der einen Richtung des gemeinsamenAntriebsorgans die Multiplikatorziffern auf die einzelnen Stellen des Umdrehungszählwerkes entsprechend den jeweiligen Stellungen des Maschinenschlittens, während bei schrittweiser Drehung in der anderen Richtung die Quotientenziffern von links nach rechts erscheinen, und zwar völlig unabhängig von der Ausgangsstellung des Maschinenschlittens beginnend in der ersten Stelle rechts bei der Multiplikation und links bei der Division.
  • Die schrittweise Drehung des gemeinsamen Antriebsorgans 12 erfolgt durch die doppelt wirkende Schaltklinke 2@2, welche mit dem auf der Schaltwelle 12 befestigten Schaltrad 23 zusammenarbeitet. Die Sohaltkl@in!ke22 wird durch dieDoppelschenkelfeder 24., den auf der Schaltklinke befestigten Stift 25 und den gestellfesten Stift 2:5' in ihrer mittleren Ruhestellung gehalten und durch die Feder 26 auf dem Schaltrad 23 zur Anlage gebracht. An ihrem hinteren Ende liegt die Schaltklink e 22 in der Gabelführung 38. Das Schaltrad 23 wird durch die Rastfeder 37 in seiner jeweiligen Winkellage gehalten.
  • Die Schaltklinke 22 erhält ihre Hubbewegungen durch die Schaltwalze 28 über die Welle 29 und den Kurbelarm 3ö. Die Schaltwalze 28 ist mit winkelversetzten. Einschnitten 31, 31', 31" versehen, in die das untere Ende 32' des Hebels 32 derart eingreift, daß sie um Winkelschritte verdreht wird, die der Hubbewegung .der Doppelklinke 22 entsprechen (Fig. -1, 2 und 3). Die Schaltwalze 28 ist außerdem seitlich verschiebbar, so daß jeder Einschnitt 31, 31', 3;1" mit dem Hebelende 32' zur Wirkung gebracht werden kann. Je nach Winkellage des in Arbeitsstellung befindlichen Einschnittes 31 oder 31' oder 31" führt daher die Schaltwalze 28 eine Drehung in der einen 'od,er anderen Richtung aus, oder aber sie bleibt in .Ruhelage. Die seitliche Verschiebung der Schaltwalze 28 steht in Abhängigkeit von den Maschinenfunktionstasten und ist weiter unten beschrieben. Auf diese Weise entstehen die Schrittdrehungen des gemeinsamen Antriebsgliedes 12 für Multiplikation und Division, oder sie verbleibt in einer Stellung, in welcher kein Schaltzahn 13 in Arbeitsstellung steht, beispielsweise bei den 'Maschinengängen für die Löschung usw.
  • Die Hebelarme 32 und 32' bilden zusammen mit der Tastenwelle 34. und der Achse 35 eine Wippe, auf die sieh die Bewegung der einzelnen Maschinenfunktionstasten 55, 55' bis übertragen. Zugleich betätigen die Tasten 55 den Schaltschieber 36 über die Schrägflächen 39 usw., dessen Verschiebung sich auch auf die Schaltwalze 28 überträgt. Auf diese Weise kann, wie ohne weiteres ersichtlich, jeder Funktionstaste in der Maschine der richtige Einfluß auf die Dekadenschaltung des Umdrehungszählwerkes zugeordnet werden, wozu auch die Unterlassung einer Dekadenschaltung gehört.
  • Nach beendeter Rechnung wird das gemeinsame Antriebsorgan '12 durch Betätigung der Löschtaste 55, die mit ihrem hinteren Hebelende auf die auf dem gemeinsamen Antriebsorgan ü2 befestigte Herz- oder Spiralkurve do wirkt, wieder in die Nullage zurückgedreht. Bei der Taste 55 handelt es sieh zweckmäßigerwevse um diejenige Taste, die zur Rückführung des Maschinenschlittens dient, so daß nach ihrer Betätigung die Maschine wieder für den Beginn einer neuen Rechnung bereit ist.
  • Zur Erzeugung der an dem gemeinsamen Antriebsorgan 12 für die Wertübertragung in das Umdrehungszählwerk erforderlichen Axialhübe sind, wie bereits erwähnt, zwei Steuerkurven 16 und .r8 vorgesehen, deren Zweck nachfolgend erklärt wird.
  • Die Antriebsrichtung des Rechenwerkes hängt von der auszuführenden Rechnungsart ab und ist z. B. bei der Multiplikation positiv, bei derDivision negativ. In beiden Fällen muß aber das Umdrehungszählwerk positive Werte anzeigen, d.h. die Anzahl der bei der Rechnung ausgeführten Umdre#hungen. Da das Umdrehungszählwerk getrieblich mit dem Antrieb für .das Rechenwerk in Verbindung steht, ist, wie erwähnt, die Vorschaltung eines Wendegetriebes oder eine andere Maßnahme zur Herstellung richtiger Rechenergebnisse notwendig, wobei die erforderlichen Umschaltungen nach Möglichkeit selbsttätig, d. h. in Abhängigkeit von der Rechnungsart oder durch die Bedienung der entsprechenden Tasten vor sich gehen sollen. Nach dem Erfindungsgedanken ist eine selbsttätig Umschaltung des Umdrehungszählwerkes auf den für jede Rechnungsart richtigen Zustand eingeschlossen, was mit einfachsten Konstruktionsmitteln erreicht ist.
  • Da im vorliegenden Beispiel vor dem Umdrehungszählwerk kein Wendegetriebe vorhanden ist, d. h. daß das auf der Welle i befestigte Zahnrad i i in dauernder getrieblicher Verbindung mit dein Rechenwerksantrieb steht, dreht sich das Umdrehungszählwerk immer im selben Drehsinn wie das Rechenwerk, also bei @Mültiplikationen positiv und bei Divisionen negativ. Da aber in beiden Fällen positiveAnzeige des Umdrehungszählwerkes verlangt wird, erfolgt die positive Übertragung ins Umdrehungszählwerk durch Registrierung je einer Einheit für jede Umdrehung bei der Multiplikation und von je neun Einheiten für jede Umdrehung bei der Division, z. B. in einem Zählwerksrad 5 minus 9 gleich 5 plus i = 6. Es ist also lediglich erforderlich, im einen Falle eine, im anderen Falle neun Einheiten zu übertragen. Hierzu dienen die beiden Kurven17 und ig auf den Kurvenscheiben 16 und 18, von denen die Kurve ,17 der übertragung von neun Einheiten und die Kurve i,9 der Einer-Einheit entspricht. Der Schalthebel 2o, der unter Zwischenschaltung einer Reibungsfeder 42 zwischen den Bunden 41 und 43 lose auf der Welle i sitzt, hat das Bestreben, in den Grenzen der Endanschlagsstifte 44 und 44' der Drehrichtung der Welle ,i zu folgen, wodurch er bei positiver Drehung des Rechenwerkes und damit des Umdrehungszählwerkes mit der Kurvenbahn i9, bei negativer Drehung mit der Kurvenbahn 17 in Verbindung kommt. Hierbei ist die Ausrüstung des Umdreihungszählwerkes mit Vorrichtungen zur Zehnerübertragung nicht nötig, da bei der einfachen Multiplikation und Division nicht mehr als, neun Einheizen auf einer Stelle des :Multiplikators oder des Quotienten gebildet werden können. Soll auf der Maschine abgekürzt gerechnet werden, so ist die hierfür erforderliche Zehnerübertragung im Umdrehungszählwerk bei den negativen Rechnungsarten auszuschalten; was leiht möglich ist, aber als nicht zum eigentlichen Gegenstand der Erfindung gehörig hier nicht näher erläutert ist.
  • Bei der Division sind bekanntlich nach der Kapazitätsüberschreitung des Rechenwerkes sogenannte Korrekturumdrehungen auszuführen, wobei der Schaltzustand des Umdrehungszählwerkes im Verhältnis zum Rechenwerk aufrechterhalten werden muß. Im Rahmen der Erfindung ist dies auf einfache Weise dadurch erreicht, daß der Schalthebel 2o durch das Verbindungsstück 45 beim Niederdrücken der Taste 55" (Korrekturtaste, C-Taste) entgegen seiner Neigung, der Drehung der Welle i zu folgen, in der Stellung gehalten wird, in welcher der Divisionsvorgang begonnen hat und in welcher er mit der Neunerkurve 17 -zusammenarbeitet. Durch die beschriebene Ausführung ist erreicht; daß nicht nur die umständlichen Kupplungsorgane zwischen Maschinenschlitten und Umdrehungszählwerk fortfallen, was von besonderer Bedeutung - für Zehntastenrechenmasahinen .ist, sondern daß zwischen Umdrehungszählwerk und Rechenwerk durch Verschiebung der Schaltwalze 28 jeder Zustand 'hergestellt werden kann, der für das sogenannte vorzeichentreue Rechnen erforderlich ist, und daß die Kapazität des Umdrehungszählwerkes unabhängig von der Stellung des Maschinenschlittens zu Beginn :der Rechnung und der Aufmerksamkeit des Rechners immer voll ausgenutzt werden kann.
  • Natürlich ist es auch möglich, -die axialen Schaltbewegungen zur Wertübertragung in das Umdrehungszählwerk nicht durch das gemeinsame Antriebsglied rr2 selbst zu bewirken, sondern durch dieses die übertragungshebel 14 zu andersartigen Antriebsorganen nur in Bereitschaftsstellung zu bringen, ohne daß sich hierdurch an der Erfindung etwas wesentliches ändert. Daher läßt sich die Erfindung nicht nur für Rechengetriebe des beschriebenen Beispiels, sondern auch für solche Rechenmaschinen, bei denen das Umdrehungszählwerk in üblicher Weise mit dem sogenannten Einzahn angetrieben wird, mit Vorteil anwenden.
  • Ein Ausführungsbeispiel ist in Fig. e dargestellt. Die Umdrehungszählwerksräder @2.7, 27', 27", L!7ilf sitzen 'hier nebeneinander lose auf der Welle 46 und werden durch die Federn 48 gerastet. Für jedes Zählwerksrad z7 ist ein Amtriebszahn 49, 49e 499 49... vorgesehen, die einzeln verschiebbar auf der mit dem Maschinenantrieb in getrieblicher Verbindung stehenden Keilwelle 50 angeordnet sind. Die auf ;dem gemeinsamen .Antriebsorgan Sli befestigten Schaltstücke 53, 53', 53", 53"` usw. besitzen Schrägflächen 56,- 56', 5,6", 56"', die bei der Dekadensohaltung des gemeins@amenAntriebsorgans 51 auf Schrägflächen 57, 57', 57", 57". a' den Schaltzähnen 49 auftreffen und diese in die Ebene der an den Zählwerksrädern 27 befestigten -Zahnkränze steuern: Beim Rechnen läuft die Keilwelle 50 um, und der jeweils in die Ebene eines Zählwerksrades 27 bzw. seines Zahnkranzes 54 gerückte Antriebszahn bewirkt die Übertragung der Müftiplikator- und Quotientenwerte in das: Umdrehungszählwerk. Die Löschung der Antriebszähne kann in bekannter Weise z. B. durch einen Löschlamm erfolgen. Die Einrichtung zur Dekadenschaltüng, zur Löschung der Schaltwelle 51, zur Umschaltung von positiver und negativer Rechnungsart, wobei natürlich auch ein Wendegetriebe Verwendung finden kann, sind gleich oder ähnlich dem im vorhergehenden Beispiel beschriebenen und brauchen daher hier nicht wiedeüholt zu werden. Auch hier entfällt eine besondere Einrichtung zur Kupplung von Maschinenschlitten und Antrieb des Umdrehungszählwerlces, und die Masc hinenkapazi:tät läßt sich in gleicher Weise, wie vorher beschrieben, voll ausnutzen. -Bei der Division ist es bei den bekannten Rechenmaschinen seither erforderlich, nach der additiven Eintragung des Dividenden in das Resultatzählwerk eine Löschung des Umdrehungszählwerkes zwischenzuschalten, da das Umdre!hungszählwerk eine Eins in der letzten Stelle aufgenommen hat, andernfalls ein falscher Quotient angezeigt wird. Im Rahmen der Erfindung ist es jedoch ohne weiteres möglich; mit Hilfe einer einfachen Zusatzeinrichtung diese Fehlerquelle auszuschalten, wie aus Fig. io hervorgeht. Hierbei ist wieder das Beispiel einer Zehntastenrechenmaschine mit verschiebbarem Einstellwerk gewählt.
  • Zwischen den Maschinenwänden 58 und 59 ist die Maschinenwelle 16o gelagert, welche das verschiebbare Einstellwerk trägt. Dieses befindet sich bei der additiven Übertragung des Dividenden im das Rechenwerk 62 in der linken Endlage; in welcher es gegen den Kipphebel,63 stößt und über diesen und-die Welle 64 eine geringe Verschiebung der Schaltwalze"28 bewirkt. Hierdurch wird der Einschnitt 3 i' dem unteren Hebelende 32' gegenübergestellt, so daß keine Dre ung der Schaltwalze a8 zustande kommt und infolgedessen auch Teeine Dekadendrehung auf das gemeinsame Antriebsargan 12 bzw, 5i übertragen wird. Zu Beginn der Division wird durch Drücken der Divisionstaste über eine entsprechende Schräge 39 des Schaltschiebers 36 die Schaltwalze 28 über ihre Nullage hinaus in die Stellung »Divisionsschaltung« verschoben, so daß die Eintragung des Quotienten richtig beginnt.
  • Bei Handrechenmaschinen, bei denen die Drehrichtung der Maschinenwelle für positive -und negative Rechnungen nicht durch das Niederdrücken von Tasten, sondern von der Handkurbel oder einem umschaltbaren Wendegetriebe aus bestimmt wird, kann die Schaltrichtung der Schaltwalze -8 in Bewegungszusammenha:rng mit -dein Maschinenantrieb gebracht weiden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: .i. Antriebsvorrichtung für Umdrehungszählwerke an Rechen- ünd Addiermaschinen u. dgl. dadurch gekennzeichnet, daf für alle Dekadenstellen des Umdrehungszählwerkes ein gemeinsames Antriebsorgan (i2, 51) vorgesehen ist, welches für jede Stelle des Umdrehungszählwerkes je ein Schaltstück (13, 53) aufweist, und daß die gegeneinander versetzten Schaltstücke (13, 5@3) bei der schrittweisen Drehung des Antriebsorgans jeweils ein das zugehörige Zählrad antreibendes Glied unmittelbar in Wirkstellung bringen oder nach ihrer Einstellung in die jeweilige Stelle durch eine senkrecht zur Schrittdrehung erfolgende Bewegung des Antriebsorgans betätigen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß das gemeinsame Antriebsorgan als parallel zur Achse (i) des Umdrehungszähl"verkes liegende Welle (12, 51) ausgebildet ist, auf welcher die Schaltstücke (13, 53) für die Zählwerksräder (2, 27) schraubenlinienförmig angeordnet sind, und daß die Schaltstücke (13, 53) bei schrittweiser Drehung der Welle (12, 51) nacheinander zu den einzelnen Dekadenstellen des Umdrehungszählwerkes in Arbeitsbereitschaft gelangen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltstücke (13, 53) bei schrittweiser Drehung der Welle (1n2, 51) in der einen Richtung in der Reihenfolge von rechts nach links, z. B. für die Multiplikation, und in der anderen Richtung in der Reihenfolge von links nach rechts, z. B. für die Division, zu den Zählwerksrädern (2, 27) des Umdrehungszählwerkes bzw. zu ihren Zwischengliedern in Wirkstellung gebracht werden. .:1. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenglieder der Schaltstücke (13, 53) zu den Zählwerksstellen (2, 27) zum Kuppeln der einzelnen Zählräder mit einer gemeinsamen Antriebswelle als um Bestellfeste Achsen (15) schwenkbare Hebel (1d) oder als auf einer von der .Maschinenwelle angetriebenen Welle (5o) verschiebbare Antriebszähne (d.9) ausgebildet sind. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehung der die Schaltstücke tragenden Welle (12, 51) durch eine in entgegengesetzten Bewegungsrichtungen wirkende Schaltklinke (22) und ein auf der Welle (12, 51) befestigtes Schaltrad (23) erfolgt. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die an ihrem hinteren Ende in einer Gabelführung (38) liegende Schaltklinke (22) durch einen auf der Klinke befestigten Stift (25) und einen Bestellfesten Stift (25') wirkende Feder (2q.) in ihrer mittlerenRuhestellung und das Schaltrad (23) durch eine Rastfeder (37) in seiner jeweiligen Lage gehalten wird. 7. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (12) mit den festen Schaltstücken (v3) zur Wertübertragung in das Umdrehungszählwerk axial verschiebbar ist oder daß die Schaltstücke (53) der Welle (511) mit axial wirrenden Hubflächen versehen sind. B. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (i-2) mit den Schaltstücken ihre axialen Verschiebungen durch eine Hubnockenscheibe (16, 18) erhält, die durdi den-Iaschinenantrieb angetrieben ist. g. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß je eine mit Hubnocken (n7, ig) versehene Hubnockenscheibe (16, 18) eine wählweise Übertragung von einer Einheit oder von neun Einheiten in das Umdrehungszählwerk durch eine entsprechende Dauer der Einwirkung auf die Hebel (i:4) zum Kuppeln der Zählräder bewirkt. ro. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder g, dadurch gekennzeichnet, daß die axialen Verschiebungen der Welle (12) mit den Schaltstücken über einen Schalthebel (12o) erfolgen, welcher mit der Antriebswelle (i) des Umdrehungszählwerkes in derartigem Bewegungszusammenhang steht, daß beim Antrieb der Welle (i) in der einen Drehrichtung die eine Hubnockenscheibe (z. B. 17), daß dagegen beim Antrieb der Welle (12) in der anderen Richtung die andere Hubnockenscheibe (z. B. ig) zur Wirkung gebracht wird. i i. Vorrichtung nach Anspruch @i bis @io, dadurch geikennzeichnet, daß in der Nullage der Welle (12, 5r1) kein Schaltstück (13, 53) wirksam wird. 12. Vorrichtung nach Anspruch I bis i@i, dadurch gekennzeichnet, daß die doppeltwirkende Schaltklinke (22:, 51) mit einer Schaltwalze (28) in Verbindung steht, die durch Betätigung bestimmter Maschinenbedienungselemente (Tasten 55) oder ihrer Zwischenglieder in Drehung gesetzt wird. @13. Vorrichtung nach Anspruch ,ü2,, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltwalze (28) mit winkelversetzten Einschnitten (3I1, 3@i',, 3,i") versehen und seitlich verschiebbar ist derart, daß sie beim Eingriff der Tasten (55) oder ihrer Zwischenglieder in .die Einschnitte (3.1) in der einen oder anderen Richtung drehbar ist oder in Ruhelage verharrt. 1d.. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder Anspruch 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, da? .die Zwischenglieder der 'fasten (55) zur Schaltwalze (28) aus auf der Tastenwelle (34) befestigten Hebeln (312,33) bestehen, die mit der unter den Tasten liegenden Achse (35) eine Wippe bilden, und daß der eine Hebel (32) als zweiarmiger Hebel (32, 32) ausgebildet ist. 15. Vorrichtung nach Anspruch 1d:, dadurch gekennzeichnet, daß die Tasten (55) über Schrägflächen (3g) einen Schaltschieber (36) betätigen und dadurch .die Schaltwalze (28) seitlich derart verschoben wird, daß das untere Ende des zweiarmigen Hebels (32') in einen der Einschnitte (3:1) der auf der Welle (2g) befestigten Schaltwalze (2,8) eingreift. r6. Vorrichtung nach Anspruch @i bis ;15, dadurch gekennzeichnet, daß das hintere Hebelende der Löschtaste (55) auf eine auf der Welle (12, 51) mit den Schaltstücken befestigte Herz- oder Spiralkurve (4o) derart wirkt, daß !bei Betätigung der Löschtaste 55) die Welle (12, 51) in ihre Nullage gedreht wird. 17. Vorrichtung nach Anspruch. i und einem öder mehreren der nachfolgenden .Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, ,daß die Schaltwalze (28) bei der Übertragung der Dividenden in das Resultatzählwerk (C1) in der zugehörigen Endstellung ,des Maschinenschlittens seitlich verschoben wird,beispielswÜse durehZwisahenglieder (61,64) derart, daß durch Gegenüberstellung des Hebelendes (32) des zweiarmigen Hebels mit dem entsprechenden Einschnitt (3#1') der Schalthebel (28) :die Dekadenschaltung des gemeinsamen Antriebsorganes (r2, 5i) und damit die Übertragung eines Zahlenwertes in das Umdrehungszählwerk unterbleibt. i::8. Vorrichtung nach Anspruch ,i bis a7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalthebel (20) unabhängig vom Einfluß der Maschinendrehrichtung einstellbar ist, beispielsweise bei Betätigung der Korrekturtaste (55") für die Division unter der Wirkung eines mit der Taste (55") verbundenen Zwischengliedes (45). i.g. Vorrichtung nach Anspruch. i bis 18, dadurch. gekennzeichnet, daß bei Anwendung der Antriebsvorrichtung für Handrechenmaschinen die Schaltrichtung und die @Weitersehaltung der Schaltwalze (28) im Bewegungszusammenhang mit der Drehrichtung der Maschinenwelle und der Schlittenversdhiebung steht.
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