DE509079C - Antriebwerk fuer Rechenmaschinen - Google Patents

Antriebwerk fuer Rechenmaschinen

Info

Publication number
DE509079C
DE509079C DEB135112D DEB0135112D DE509079C DE 509079 C DE509079 C DE 509079C DE B135112 D DEB135112 D DE B135112D DE B0135112 D DEB0135112 D DE B0135112D DE 509079 C DE509079 C DE 509079C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rack
lever
subtraction
racks
drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB135112D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE509079C publication Critical patent/DE509079C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Description

  • Antriebwerk für Rechenmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf solche Rechenmaschinen, bei denen das Antriebwerk als ein aus Zahnstangen und Zahnrädchen bestehendes Differentialgetriebe ausgebildet ist. Die Erfindung besteht in einer Einrichtung, welche die Zehnerschaltung bei subtraktiven Rechnungen bewirkt.
  • Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und es zeigen Abb. i einen Ouerschnitt durch die Maschine, Abb. ia eine abgebrochene Ansicht eines Teiles des Tastenbrettes, aus welcher die verschiedenen Hebel und Riegel ersichtlich sind, um die Übertragung aus einer Stelle in die nächstfolgende durchzuführen, Abb. 2 eine Ansicht eines Ziffernrades mit dem Übertragungsansatz, A:bb. 3 eine der Abb. i ähnliche Ansicht, Abb. q. eine Ansicht, aus welcher die Lage der Hebel in der Subtraktionsstellung ersichtlich ist, wenn keine Zehnerschaltung vorbereitet ist, Abb. 5 .eine Ansicht, aus welcher die Lage der Hebel beim Übertragen während der Subtraktion ersichtlich ist und Abb. 6 eine abgebrochene Ansicht der Subtraktionstaste und der mit ihr verbundenen Vorrichtungen.
  • Die aus je einem Schaft a mit Druckfeder a9 und einem Knopf a: bestehenden Tasten sind in Schlitzen des Tastenbrettes a2 angeordnet. Die unteren Enden der mit an sich bekannten Begrenzungsanschlägen versehenen Tasten erstrecken sich durch Führungsstreifen a3 hindurch, die durch Abstandsstifte a4 von dem Tastenbrett a2 getrennt sind.
  • Für jede Reihe von Tasten ist eine quer zur Maschine verlaufende Führung e vorgesehen. Jede Führung e weist einen Schlitz el auf, in welchem ein Führungsstift e3 einer oberen, gewöhnlich beweglichen Zahnstange e2 gleitet. Der untere Teil der Führung e trägt die für gewöhnlich feststehende Zahnstange e4. Letztere wird durch das abgebogene Ende e` eines Hebels eß gehalten, der in die einander überdeckenden Schlitze e7 und e$ in der Führung e bzw. der unteren Zahnstange e4 (Abb. 5) eingreift. Die Zahnstange e4 ist mit zwei vorspringenden, mit Köpfen ausgerüsteten Stiften e9 versehen, die in Schlitzen e1° der Führung gleiten, so daß die feststehende Zahnstange durch das Gleiten der Stifte in den Schlitzen bewegt werden kann. Zwischen der oberen und der unteren Zahnstange läuft ein Zahnrad e'11 (Abb. i), welches durch einen Lenker mit einer Zahnstange e:'3 verbunden ist. Letztere dient zum Antrieb des Zählwerkes und ist geschlitzt, um auf Stiften der Führung zu gleiten.
  • Die Hauptantriebswelle f trägt ein Zahnrad f2, welches mit einem Zahnrad f3 einer Welle f4 kämmt. An der Welle f4 sind Arme g befestigt, und zwar für jede Tastenreihe einer. Das obere Ende eines jeden Armes g ist drehbar mit einem Lenker g1 verbunden. Der Lenker g1 weist einen Schlitz g2 auf, so daß eine gewisse Leerlaufbewegung bei der übertragung sich ergibt. Der Lenker g1 ist durch einen länglichen Schlitz g3 und durch eine Reibungskupplung mit dem Zahnrad ell zwischen der feststehenden und der beweglichen Zahnstange verbunden. Wenn der Handgriff f1 nach vorn umgelegt wird, werden die Arme g nach hinten, d. h. in einer der Richtung des Uhrzeigers entgegengesetzten Richtung in Abb. i, gedreht, und nachdem die auf den Schlitz g2 zurückzuführende Leerlaufhewegung beendet ist, wird das Zahnrad e` entlang der unteren Zahnstange e4 gezogen, die stehenbleibt, bis ein Anschlag elG an der oberen Zahnstange e2 in Berührung mit der gedrückten Taste kommt, worauf das Zahnrad e" an weiterer Bewegung verhindert wird und durch die weitere Bewegung der Arme g der Lenker g1 mit seinem Schlitz g3 gegen das stehenbleibende Zahnrad ell gleitet. Wenn dann der Hebel wieder unter Wirkung einer Feder oder eines Druckes nach hinten zurückgedreht wird, bewegen sich die Arme g nach vorn zurück, d. h. im -Uhrzeiger sinn in Abb. i, und bringen die Zahnräder ell und die oberen Zahnstangen e2 in ihre vordere Lage zurück. Durch weitere Drehung der Arme g werden die Lenker und die mit ihnen verbundenen Teile in die Normallage zurückgebracht. An irgendeiner geeigneten Stelle der Maschine kann eine Dämpfervorrichtung vorgesehen werden, um die Zurückbewegung des Handgriffes zu verzögern.
  • Während des Addierens werden die Ziffernräder d in Eingriff mit den Zahnstangen elg gebracht, wenn der Handgriff .beginnt, in seine Normallage nach hinten zurückzukehren, so daß die wirksamen Zahnstangen e13 bei ihrem Rückwärtshub, d. h. bei ihrer Bewegung nach rechts in A#bb. i, die Ziffernscheiben um den erforderlichen Betrag drehen. Jede der Ziffernscheiben d ist drehbar auf einer Welle dl, die von Winkelhebeln d2 getragen wird. Die Winkelhebel d2 sind drehbar an Zapfen d3 gelagert, die von der Führung e vorspringen. Am unteren Ende eines jeden der Hebel d2 ist ein Drehzapfen d4 vorgesehen, der durch einen Längsschlitz d5 im -einen Ende eines Lenkers d6 sich hindurcherstreckt. Das andere Ende des Lenkers de ist drehbar mit einem Arm d7 verbunden, der ebenfalls auf der Hauptwelle f der Maschine befestigt ist. Der Zapfen d4 sucht den Lenker d° durch eine aus federnden Unterlagscheiben d° gebildete Reibungskupplung mitzunehmen.
  • Wenn der Handgriff nach vorn gedrückt wird, wird der Arm d7 vorgezogen und nimmt hierbei den Lenker d' mit. Wenn der Lenker d', sich vorwärts bewegt, zieht er durch die Reibungskupplung den unteren Arm de Winkelhebels d2 vorwärts, wodurch das Ziffernrad d außer Eingriff mit der Zahnstange e13 gebracht wird. Wenn jedoch der Handgriff in seine Ausgangslage nach hinten zurückkehrt,, drückt der Lenker d° den Winkelhebel d2 rückwärts, so daß der untere Arm des Hebels d2 zurückbewegt wird und die Zahnräder d" an den Ziffernrädern abwärts in Eingriff mit den Zahnstangen eia gebracht werden, worauf die Ziffernräder bei der RüClcbewegung der Zahnstangen e13 nach vorn um den gewünschten Betrag gedreht werden.
  • Die Welle dl des Ziffernrades d kann in einem Schlitz leg der Führung e gleiten. Um ein Drehen der Ziffernräder d zu verhindern, wenn sie außer Eingriff mit den Zahnstangen e13 stehen, kann, wie Abb. ia, 3 und .1 zeigen, ein Stift d15 an einem Ansatz d14 der Führung e vorgesehen werden, der mit den Zähnen eines Zahnrades d12 zusammenarbeitet, sobald das Ziffernrad beginnt, außer Eingriff mit der Zahnstange e13 zu kommen.
  • Es soll nun an Hand der Abb. 1, z und 3 das Übertragen aus einer Stelle .in die nächstfolgende während der Addition beschrieben werden. Jede Ziffernscheibe d ist mit einer vorspringenden Klinke d1$ versehen (Abb. a). Wenn zu einer eingestellten Zähl eine Zahl: zugezählt werden soll und die Addition hierbei die höchste Zahl des Ziffernrades überschreitet, wird eineÜbertragung in die nächsthöhere Stelle erforderlich. Wenn nun die Zahl g durch die Ziffernscheibe angezeigt wird, ruht die Klinke dlg gegen das obere Ende e21 des bei e22 an dem zur Einheit der nächsthöheren Stelle gehörenden Läufer e drehbar gelagerten Hebels e,. Wenn alsdann die Ziffernscheibe gedreht wird, bewegt sich die Klinke d111 entlang dem Ende e21 des Hebels 0, und hierbei wird der Hebel ee genügend aufwärts bewegt, um die Aussparung e23 an dem Hebel eli aus der Bahn der Nase h der Klinke hl zu bewegen. Die Klinke hl ist bei h2 an dem Läufer drehbar gelagert und fällt in die Aussparung e24, so daß sie den Hebel e6 in der in Abb. 3 veranschaulichten Lage hält. Durch die untere Zahnstange kann nun die nächsthöhere Ziffernscheibe gedreht werden. Die Klinke hl steht unter Wirkung einer Feder h3, so daß die Nase h für gewöhnlich- das Bestreben hat, in die Aussparung e24 einzufallen. Das aufwärts gebogene Ende el; des Hebels e' wird so außer Eingriff mit den Schlitten e7 und e& gehalten. Die Klinke d111 j eder Ziffernscheibe ist so angeordnet, daß sie den Hebel e' der nächsten Stelle beeinflussen kann. Diese Beeinflussung des Hebels e° muß bei der Rückbewegung der wirksamen Zahnstangen e13 nach vorn vor sich gehen. Wird nun eine Reihe betrachtet, in welcher der Hebel e6 beeinflußt worden ist, so ergibt sich, daß die obere Zahnstange e2 zurückläuft, bis sie wieder ihre Normallage einnimmt, worauf bei weiterer Bewegung des Lenkers g1 die für gewöhnlich feststehende Zahnstange e4 durch das mittlere Zahnrad ell nach vorn bewegt wird, mit dem Ergebnis, daß die Stifte e3 in den Schlitten e1° gleiten. Die Länge des Schlitzes e1° beiderseits der Führungsstifte e`' ist gleich dem Abstand zwischen zwei Zähnen der Zahnstange e 13, und mithin wird infolge des Gleitens der unteren Zahnstange e4 entlang der Führung das mittlere Zahnrad ell um einen weiteren Zahn vorwärts bewegt. Diese zusätzliche Bewegung des Zahnrades wird durch die wirkende Zahnstange e13 der nächsten Ziffernscheibe übermittelt, und in dieser Weise wird der Ziffernscheibe jedesmal eine Einheit zuaddiert, wenn durch die vorhergehende Ziffernscheibe der Hebel e6 ausgelöst wird, d. h. einmal bei jeder vollständigen Umdrehung der Ziffernscheibe, wenn angenommen wird, daß an der Ziffernscheibe nur ein Zahn d111 vorgesehen ist.
  • Am Ende eines Hubes kommt eine vom Handhebel gesteuerte, nicht dargestellte Stange d in Eingriff mit dem verlängerten Arm der Klinke 1a1, wodurch der andere Arm h. der Klinke hl angehoben wird und an dem Ansatz e23 vorbeigleiten kann. Das aufwärts gebogene Ende e5 kann dann in die Schlitze e7 und e$ hineinbewegt werden, wenn diese einander überdecken. Die Stange d beeinflußt die Klinken hl aller Reihen von Tasten.
  • Wenn der Handgriff vorwärts bewegt wird, uni den nächsten Posten zu addieren, werden die Ziffernscheiben zunächst wieder außer Eingriff mit den Zahnstangen gehoben. Die unteren Zahnstangen e4 bewegen sich alsdann nach hinten, und infolge der geringen Reibung zwischen den oberen und unteren Zahnstangen und der Führung e bewegen die Zahnstangen und die Zahnräder sich als ein Ganzes, bis die untere Zahnstange e4 ihre Normaltage einnimmt, in welcher das aufwärts gebogene Ende e' des Hebels e6 wieder in die einander überdeckenden Schlitze e', e$ eingreift und die untere Zahnstange in dieser Stellung verriegelt. Wenn in der Kolonne keine Tasten gedrückt worden sind, wird die obere Zahnstange eine feststehende Zahnstange, und die untere Zahnstange bewegt sich, bis die Schlitze J und e8 einander überdecken, wobei in der oben beschriebenen Weise die untere Zahnstange verriegelt wird. infolge der Leerlaufbewegung des Lenkers g1 können die Ziffernscheiben d außer Eingriff mit den wirksamen Zahnstangen gebracht werden, bevor diese zurückbewegt werden; und weiter kann der Hebel e11 ausgelöst oder freigegeben werden, bevor die Zahnstangen beginnen, sich für die Addierung des nächsten Postens zu bewegen.
  • Die bisher beschriebenen Einrichtungen für die Addition gehören nicht zur Erfindung. Während des Addierens werden, wie oben beschrieben, die Ziffernscheiben außer Eingriff mit den Zahnstangen e13 gehalten, während die Zahnstangen sich selbst den gedrückten Tasten entsprechend einstellen und in Eingriff mit den wirkenden Zahnstangen gehalten werden, während die Zahnstangen in ihre Normallage zurückgebracht werden.
  • Für die Subtraktion ist es nur notwendig, diese Reihenfolge ,umzukehren und die Ziffernscheiben mit den Zahnstangen e13 bei ihrer Einstellung durch die Tasten, d. h. bei ihrer Bewegung nach hinten, in Eingriff zu halten und außer Eingriff zu bringen, wenn die Zahnstangen nach vorn zurückbewegt werden. Bei der hier beschriebenen Ausführung wird hierfür ein Hebel t vorgesehen, der, wie Abb.C zeigt, bei t1 drehbar gelagert ist und in einem Schlitz des Tastenbrettes von Hand einstellbar ist. Der Hebel t ist mit dem Winkelhebel d2 durch einen Lenker u verbunden, der an dem Winkelhebel bei u1 drehbar befestigt ist, während er bei u2 mit dein Hebel t gleitbar verbunden ist. Der Lenker u wird reibungsstramm an dem Hebel t gehalten. Wenn der Hebel t zwecks Subtraktion nach hinten umgelegt wird, drückt der Lenker u den unteren Arm des Hebels t zurück und bringt hierdurch die Ziffernscheiben in Eingriff mit den wirkenden Zahnstangen e13. Die abzuziehende Zahl kann auf dem Tastenbrett durch Drücken der entsprechenden Taste oder Tasten eingestellt werden, und durch Einstellung des Handgriffes t und der Zahnstangen werden die Ziffernscheiben in der dem Addieren entgegengesetzten Richtung gedreht, um von dem Gesamtbetrag die durch die Tasten im Tastenbrett eingestellte Zahl abzuziehen. Bevor der Handgriff zurückkehren kann, wird der Hebel t von Hand in seine vorderste Lage zurückgedreht, wobei die Ziffernscheiben d außer Eingriff gehalten werden, während die Zahnstangen e13 in ihre Normallage nach vorn zurückkehren.
  • Es soll nun die Einrichtung zum Übertragen der Zehner während der Subtraktion beschrieben werden. An der Ziffernscheibe d ist ein Stift d2° vorgesehen, der mit Bezug auf die für die Addition benutzte Klinke d111 um einen Abstand versetzt ist, der gleich der einer Zahl der Ziffernscheibe entsprechenden Winkeldrehung ist (Abb. 2).
  • Der Subtraktionshebel t ist durch eine Gelenkstange bei v1 (Abb. 3) mit denn Hebel everbunden, und durch diese Taste kann der Hebel ell vorgezogen werden, bis er die in Abb. q. dargestellte Lage einnimmt, d. h. bis der Riegel e11 außerhalb der Bahn der Schlitze e' und e8 liegt und die Nase h des Klinkenarmes hl in eine zweite Aussparung egg des Hebels ell eingreift. Bei e22 ist ein Hebel w drehbar gelagert, der sich beiderseits des Drehzapfens erstreckt und am vorderen Ende mit einem aufwärts gebogenen Riegelwl versehen ist. Letzterer greift in einen Schlitz e2° der Führung e ein, und dieser Schlitz hat solche Länge, daß, wenn der Riegel w1 seine Höchstlage einnimmt, er außerhalb der Bahn der Zahnstange e4 liegt. Wenn er jedoch seine Tiefstlage hat, liegt er unten auf dem Boden des Schlitzes egg und bildet dort einen Anschlag, gegen welchen das hintere Ende der Zahnstange e4 sich stützt. Der Hebel w ist mit einer Klinke x ausgerüstet, deren Nase in Zähne eines Armes an dem Hebel e11 eingreifen kann. Die Klinke -- ist bei x1 drehbar mit dem Hebel w verbunden und erstreckt sich rückwärts. Durch eine Feder x3 steht die Klinke s mit dem Hebel e° in Verbindung. Durch Umlegen des Subtraktionshebels t wird der Hebel ell vorwärts gezogen, und der Hebel w wird eben-falls durch die Feder x3 vorwärts bewegt, so däß die Teile die in Abb. q. veranschaulichte Lage einnehmen. Die Klinke e21 des Hebels e11 wird mithin in eine solche Lage gebracht, daß sie nicht mehr in der Bahn des Anschlages d111 der Ziffernscheibe liegt, während die äußerste Spitze w2 des Hebels w in die Bahn eines Stiftes d211 der Ziffernscheibe kommt. Bei einer Übertragung während der Subtraktion kommt der Stift d211 mit dem Ende w2 des Hebels w in Eingriff und bewegt diesen in die in Abb. 5 veranschaulichte Lage, in welcher der Riegel w1 infolge der Rückwärtsbewegung des Hebels w außer Berührung mit dem hinteren Ende der Zahnstange e4 gehoben worden ist. Die Zahnstange e4 ist somit nicht mehr festgestellt, sondern bewegt sich, vom Zahnrädchen ell mitgenommen, um ein durch die Schlitzverbindung e9, el1 bestimmtes Stück nach hinten in die in Abb. 5 dargestellte Lage. Infolgedessen kann sich auch das Rädchen ell mit der Zahnstange el3 entsprechend weiter als sonst nach hinten bewegen, wobei die Zahnstange ell das Zahlenrad höherer Ordnung fortschaltet und so die Zehnerschaltung bewirkt. Bei der Rückwärtsbewegung des Handhebels werden die Zahnstangen, wie mit Bezug auf die Übertragung bei der Addition beschrieben worden ist, wieder in die Anfangslage eingestellt, und an jedem Hubende werden die Arme hl und x durch Anschläge der beweglichen Teile versch.wenkt, um die Klinken h und x aus ihren Zähnen auszuheben und so die Hebel unter Wirkung der Federn egx in die in Abb. i veranschaulichte Lage zurückzubringen. Es hat nichts zu sagen, wenn die untere Zahnstange hierbei über ihre Normallage hinaus verschoben wird, so daß sie die Additionsübertragungslage (Abb. 3) einnimmt, da in diesem Falle diese zusätzliche Bewegung bei der nächsten Addition aufgehoben wird, wie dies in Verbindung mit der Additionsübertragung oben beschrieben worden ist, wobei der Riegel eli bereit ist, in die Schlitze e' und ell einzugreifen, sobald diese einander überdecken.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCFI: Antriebwerk für Rechenmaschinen mit einem Differentialgetriebe, bestehend aus einer für gewöhnlich festgehaltenen und nur bei der Zehnerschaltung freigegebenen Zahnstange, einem beim Antriebe darauf abrollenden Zahnrädchen, einer damit verbundenen Antriebzahnstange für das Zählwerk und einer beim Antrieb durch das Zahnrädchen bis zum Anschlagen an den Fuß der niedergedrückten Zifferntaste mitgenommenen beweglichen Zahnstange, dadurch gekennzeichnet, daB bei der Umstellung der Maschine auf Subtraktion ein Zehnerschalthebel (w) so umgestellt wird, daß seine Spitze (w2) in die Bahn eines Subtraktionsanschlages (d211) des Zahlenrades (d) gebracht wird, so daB der ZehnerschaAthebel (w) beim Überschreiten der Zehnergrenze vom Subtraktionsanschlag (d2°) verschwenkt und sein Anschlag (w') aus der Sperrlage gebracht wird, in der er die untere, für gewöhnlich feststehende Zahnstange (e4) gegen Rückwärtsbewegung sichert, worauf sich die untere Zahnstange (e4) beim Umlegen des Hand-Nebels (f i) nach vorn um einen .begrenzten Schaltschritt nach hinten bewegt, wodurch sich auch das auf der unteren Zahnstange (e4) rollen(de Zahnrädchen (e11) mit der Zählwerkantriebstange (e13) um einen begrenzten Schaltschritt weiter nach hinten bewegt und durch die Antriebstange (e13) die Zehnerschaltung bewirkt wird.
DEB135112D 1926-12-31 1927-12-29 Antriebwerk fuer Rechenmaschinen Expired DE509079C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB509079X 1926-12-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE509079C true DE509079C (de) 1930-10-07

Family

ID=10457863

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB135112D Expired DE509079C (de) 1926-12-31 1927-12-29 Antriebwerk fuer Rechenmaschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE509079C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1147059B (de) * 1959-04-30 1963-04-11 Siemag Feinmech Werke Gmbh Vorrichtung zur Durchfuehrung von Subtraktionen durch Komplementaeraddition
DE1165912B (de) * 1956-05-15 1964-03-19 Onno Fimmen Dipl Ing Einstellwerk fuer Vierspeziesrechenmaschinen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1165912B (de) * 1956-05-15 1964-03-19 Onno Fimmen Dipl Ing Einstellwerk fuer Vierspeziesrechenmaschinen
DE1147059B (de) * 1959-04-30 1963-04-11 Siemag Feinmech Werke Gmbh Vorrichtung zur Durchfuehrung von Subtraktionen durch Komplementaeraddition

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE509079C (de) Antriebwerk fuer Rechenmaschinen
DE578683C (de) Rechenmaschine mit Rueckuebertragung des Ergebnisses in das Schaltwerk
CH208976A (de) Rechenmaschine.
DE658677C (de) Nullendruckvorrichtung fuer Registrierkassen oder Buchungsmaschinen
DE531178C (de) Rechenmaschine mit selbsttaetiger Multiplikation
DE572387C (de) Additionsmaschine
DE679696C (de) Rechenmaschine mit Druckwerk und mehreren Zaehlwerken
DE690699C (de) Registrierkasse oder Buchungsmaschine mit geteiltem Tastenfeld und geteilten Addierwerken zum gleich
DE379705C (de) Zehnerschaltung fuer Rechenmaschinen u. dgl.
DE517213C (de) Rechenmaschine
DE937021C (de) Vierspezies-Rechenmaschine
DE918783C (de) Loescheinrichtung fuer Rechenmaschinen
DE375562C (de) Rechenschreibmaschine
DE605767C (de) Loeschvorrichtung an Rechenmaschinen u. dgl.
DE342436C (de) Kontrollkasse
DE517366C (de) Zehnerschaltung
DE442878C (de) Addiermaschine
DE1474697C3 (de) Automatische Multiplikationseinrichtung an Rechenmaschinen
DE871078C (de) Rechenmaschine
DE569763C (de) Quittungsstempelmaschine mit Addierwerk und Kontrollstreifendruckvorrichtung
DE500851C (de) Antriebwerk fuer Rechenmaschinen
AT106556B (de) Rechenmaschine.
DE731154C (de) Additionsmaschine, Buchungsmaschine o. dgl., die mit einem Multiplikator-Eintellwerkausgeruestet ist
DE879620C (de) Antriebsvorrichtung fuer das Umdrehungszaehlwerk von Rechenmaschinen u. dgl.
DE565568C (de) Rechenmaschine