DE517366C - Zehnerschaltung - Google Patents

Zehnerschaltung

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DE517366C
DE517366C DEA58924D DEA0058924D DE517366C DE 517366 C DE517366 C DE 517366C DE A58924 D DEA58924 D DE A58924D DE A0058924 D DEA0058924 D DE A0058924D DE 517366 C DE517366 C DE 517366C
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DE
Germany
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segments
circuit
transmission
gear
segment
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Expired
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DEA58924D
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English (en)
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Olympia Bueromaschinenwerke AG
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Europa Schreibmaschinen AG
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Description

  • Zehnerschaltung Die Erfindung bezieht sich auf eine Zehnerschaltung für Rechenwerke mit einfacher Tastatur und Dekadenschieber, bei welchen die Werte direkt durch den Druck auf die Zahlentaste von links nach rechts in das Zählwerk eingebracht werden. Das Antriebsrad muß vordem in die Stellung der höchsten Dekade des einzubringenden Wertes gebracht werden und springt dann, vom Dekadenschieber beeinflußt, bei jedem Tastendruck eine Stelle weiter nach rechts in die niedere Dekade.
  • Die Zehnerschaltungselemente stehen während des Rechnungsvorganges stets ohne Vorbereitung zur Schaltung an allen Stellen des Zählwerks bereit, wirken aber nur nach links und sind mit einer Einrichtung versehen, um die bei der Schaltung auftretenden Schleuderungen zu verhindern.
  • Solche Zehnerschaltungen gibt es schon in verschiedenen Ausführungen, sei es, daß der ganze Satz der Übertragungsräder mit dem Antriebsrad verschoben wird, oder daß das Übertragungsrad an der Rechenstelle nach rechts ausgeschaltet wird. Auch sind Zehnerschaltungen bekannt, bei denen die Schaltelemente während des Rechnungsvorganges in allen Stellen in der Schaltstellung bleiben, deren Schaltdaumen jedoch beweglich sind, um ein Zurückgehen nach der Schaltung zu ermöglichen.
  • Alle diese Ausführungen ergeben jedoch Teile und Bewegungen, welche den Rechenvorgang erschweren und sind dadurch für Rechenwerke, wie oben angeführt, nicht brauchbar.
  • Die Erfindung gibt eine Verbesserung dieser Schaltung; es sind hierbei die Übertragungsräder als Doppelsegmente ausgebildet, welche rechts einen kleineren Teilkreisdurchmesser haben und mit diesem vom Zehnerschaltzahn des Zwischenrades gefaßt werden, während die linke Seite des Übertragungssegmentes einen größeren Teilkreisdurchmesser aufweist und in ein diesem größeren Teildurchmesser entsprechend dimensioniertes kleineres Zahnrad an der rechten Seite des Zwischenrades der nächsthöheren Stelle eingreift. Durch die Verschiedenheit der Durchmesser der beiden Segmente des Übertragungsgliedes ist es möglich, aus dem größeren Segment der linken Seite so viel Zähne an der Berührungsstelle mit dem am Zwischenrad befestigten Gegenrad herauszunehmen, daß das Gegenrad, wenn es das treibende Rad ist, keinen Einfluß auf das Übertragungsrad oder Segment ausüben kann, wohingegen das Gegenrad in dem Fall, wenn der Zehnerschaltzahn das treibende Element ist, doch eine ganze Schaltung auf die nächsthöhere Stelle auszuüben vermag. An der Nabe des linksseitigen Übertragungssegmentes (mit dem großen Teilkreisdurchmesser) befinden sich drei Rasten, in denen federnde Stellhebel eingreifen. Diese Stellhebel sichern die Mittelstellung der Übertragungssegmente sowie die Ausschlagstellung nach Plus oder Minus. Da die Übertragung einer Zehnerschaltung durch den Tastendruck, also stoßweise, .erfolgt, ist die Gefahr vorhanden, daß das Zählwerk überworfen wird. Werden, um ein Clberwerfen zu verhindern, feste Anschläge gewählt, so treten Prellschläge auf, welche das Gegenteil hervorrufen und die Zehnerschaltung rückgängig machen können. Um dieses zu vermeiden, sind die äußeren Rasten für die Sperrhebel am Übertragungssegment mit einer Rampe versehen, an welcher der Sperrhebel die überschüssige Bewegung des Übertragungssegmentes in elastischer Weise auffängt.
  • Nach der Ausführung einer Zehnerschaltung verbleiben die Übertragungssegmente in der Ausschlagstellung bis an das Ende des Rechenvorganges. Springt alsdann das Antriebsrad aus der letzten Stelle, so werden durch den Dekadenschieber alle Übertragungssegmente zusammen seitlich verschoben und außer Eingriff mit den Zwischenrädetn gebracht, wobei den Übertragungssegmenten Gelegenheit gegeben wird, in die Normalstellung zurückzukehren. Der Vorteil dieser Einrichtung gegenüber ähnlichen Zehnerschaltungen besteht darin, daß der Dekadenschiebei während des Rechnungsvorganges nicht durch die Mitnahme bzw. durch Verschieben der Übertragungselemente belastet wird, sowie daß eine Vereinfachung insofern besteht, als die Übertrsgungssegmente zugleich als Schleudersperren ausgebildet sind und besondere Teile sich hierfür erübrigen.
  • Die Zeichnung stellt dar in Abb. i einen Querschnitt des Rechenwerkes (Abb. 2 Schnitt E-F), Abb. 2 einen Schnitt nach A-F von Vorn gesehen, Abb. 3 einen Schnitt nach G-H, die Übertragungssegmente in Arbeitsstellung von oben gesehen, Abb. q. einen Schnitt wie Abb. 3, die Übertragungssegmente in Ruhestellung, Abb. 5 einen Schnitt nach C-D, die Übertragungssegmente in der Ausschlagsfellung. In die lose auf der Achse i drehbaren Zahlenrollen 2 greifen die Zwischenräder 3, welche durch das vom Dekadenschieber q. von Stelle zu Stelle geschobene Antriebsrad 5 angetrieben werden. Die Zwischenräder 3 haben wie die Zahlenrollen zehn Zähne und an der linken Seite den Zehnerschältzalin 3a. An der rechten Seite der Zwischenräder 3 ist ein weiteres Zahnrad 3b mit zehn Zähnen angebracht, welches die Zehnerschaltung voll der nächstniederen Stelle aufnimmt. Das Zwischenrad 3, der Zehnerschaltzahn 311 und das kleinere Zahnrad 3b sind fest miteinander verbunden, drehen sich lose auf der Achse 6 und werden durch Stellringe 7 in richtiger Entfernung voneinander gehalten. Unterhalb der Zwischenräder 3 sind auf der Achse 8 lose drehbar die Übertragungssegmente 9 angeordnet. Diese bestehen aus dem Einzahnsegment ga, welches die Zehnerschaltung der niederen Stelle aufnimmt und dem zweizähnigen Segment 9b, welches die Zehnerschaltung auf die nächsthöhere Stelle überträgt; beide sind durch eine Nabe fest miteinander verbunden. Der Einzahn ga steht in der Arbeitsstellung in der Bahn des Einzahnes 3a des Zwischenrades 3, während das Segment gb unter dem Zahnrad 3b steht und für gewöhnlich von diesem nicht erfaßt werden kann, da die zwei Zähne des Segmentes gb so weit voneinander entfernt stehen, daß das Zahnrad 3b zwischen den beiden Zähneii frei hiiidüreft kann. Wird das Zwischenrad 3 vom Antriebsrad 5 gedreht, so nimmt der Zehnerschaltzahn 3a des Zwischenrades 3 den Zehnerschaltzahn 9a des Übertragungssegmentes 9 um eine Teilung mit, je nach der Richtung der Schaltung tritt gleichzeitig der eine oder der andere Zahn des Segmentes gb in das Zahnrad 3b der nächsthöheren Stelle und schaltet dieses ebenfalls um eine Teilung weiter (Abb. 5). Während dieses Vorgangs bleibt das Zahnrad 3b des angetriebenen Zwischenrades 3 auf das Segment ob der nächstniederen Stelle unwirksam.
  • Am Rande des Segmentes gb sind drei Rasten 9c für die Stellklinken i.o vorgesehen. Die Stellklinken io sind im Gestell i i in Schlitzen, ja gelagert und sind um die gemeinschaftliche Achse i2 schwenkbar. Die Feder 13. drückt die Stellklinke io in die 'Rast 9c des Segmentes 9b. Die Stellklinke io hat nach unten einen Fortsatz lob, welcher die Bewegung der Stellklinke io gegen das Segment 9 begrenzt. Durch die Feder 1d. wird das Übertragungssegment 9 stets in die Mittelstellung (Abb. i) gezogen. Der ganze Satz Übertragungssegmente wird auf der Achse 8 durch zwei auf dieser verstiftete Stellringe 15 zusammengehalten und kann mit der Achse 8 etwas seitlich verschoben werden. Der Hebel 16, welcher bei 17 gel'ager't ist, ist finit der Achse 8 durch den Stift i9 verbunden, wird durch die Feder 2o stets nach links gezogen (Abb. 3 und q:) und hält somit die Übertragungssegmente in Arbeitsstellung. In der Mittelstellung des Segmentes g liegt die Nase ioa der Sperrklinke ro in der mittleren der drei Rasters 9c des Segmentes gb (Abb. i). Tritt eine Zehnerschaltung ein, so springt die Sperrklinke aus der mittleren Rast 9c je nach der Schaltrichtung in die eine oder andere der danebenliegenden RasfeiT (Abb. 5)-. Das Übertragungssegment 9 hat hierbei das Bestreben, über eine Teilung hinaus weiter zu schleudern. Um dies zu verhindern, sind die äußeren Rasten mit erhöhten Rändern 9d versehen, an welchen die Nase i oa der Sperrklinke io hinaufsteigen muß, wobei durch die steigende Spannung der Federn 13 und 14 die überschüssige Kraft der Schaltung, ohne die rückwirkende Kraft eines Prellschlages zu ergeben, aufgehalten wird. Die Übertragungssegmente 9 bleiben bis zum Schluß der Rechnung in der Ausschlagstellung (Abb.5).
  • Am Schluß des Rechnungsvorganges, wenn die letzte Zahl in der Einerzahlenrolle eingebracht ist, springt das Antriebsrad 5, durch den Dekadenschieber 4 beeinflußt, in die Ruhestellung. Bei dieser Bewegung stößt der Arm 4a gegen den Hebel 16, und dieser schiebt mittels des Verbindungsstiftes i 9 den ganzen Satz Übertragungssegmente 9 so weit nach rechts, daß die Segmente ga und 9b aus der Verzahnung heraus seitlich der Zwischenräder 3 zu stehen kommen (Abb. 4). In dieser Stellung sind die Übertragungssegmente 9 auch von den Sperrklinken io seitlich abgekommen und werden nicht mehr von der Nase ioa der Sperrklinke in der Ausschlagstellung gehalten, sondern die Feder 14 zieht nun das Übertragungssegment in die Mittelstellung zurück (Abb. i). Beim Anfang jeder neuen Rechnung muß der Dekadenschieber 4 nach links in die höchste Stelle der einzubringenden Zahl gebracht werden, dabei verläßt der Arm 49 den Hebel 16, dieser wird von der Feder 20 wieder nach links und die Übertragungssegmente 9 in Arbeitsstellung gebracht.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zehnerschaltung für Rechenwerke mit einfacher Tastatur, bei welchen die Werte von der Taste direkt in das Zählwerk eingebracht werden und deren Zehnerübertragungselemente aus je zwei fest miteinander verbundenen Zahnradsegmenten bestehen, die nur auf die höhere Stelle wirken, dadurch gekennzeichnet, daß diese Zahnradsegmente verschiedene Durchmesser haben und der treibende Zahn die Zahnlücke des getriebenen Rades so ausfüllt, daß beide in festem Eingriff bleiben, und daß die Zahnsegmente bzw. das Übertragungselement (g) mit Rampen (9d) versehene Rasten (9c) hat, in welche Sperrklinken (io) eingreifen, um das Überwerfen der Schaltung zu verhindern.
  2. 2. Zehnerschaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem größeren Zahnradsegment (9b) die Mittelzähne so weit herausgenommen sind, daß das anzutreibende Zahnrad (3b) frei durchgeht.
  3. 3. Zehnerschaltung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungselemente (9) am Schluß des Rechnungsvorganges gemeinsam seitlich verschoben werden und die geschalteten Segmente (ga und 9b) durch eine Feder (14) in die Mittelstellung gebracht werden.
DEA58924D 1929-09-03 1929-09-03 Zehnerschaltung Expired DE517366C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6214208B1 (en) 1996-12-02 2001-04-10 Ngk Spark Plug Co., Ltd. Method and apparatus for measuring NOx gas concentration

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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