DE565568C - Rechenmaschine - Google Patents

Rechenmaschine

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DE565568C
DE565568C DE1930565568D DE565568DD DE565568C DE 565568 C DE565568 C DE 565568C DE 1930565568 D DE1930565568 D DE 1930565568D DE 565568D D DE565568D D DE 565568DD DE 565568 C DE565568 C DE 565568C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07BTICKET-ISSUING APPARATUS; FARE-REGISTERING APPARATUS; FRANKING APPARATUS
    • G07B17/00Franking apparatus
    • G07B17/00185Details internally of apparatus in a franking system, e.g. franking machine at customer or apparatus at post office
    • G07B17/00193Constructional details of apparatus in a franking system

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Axle Suspensions And Sidecars For Cycles (AREA)

Description

  • Rechenmaschine Die Erfindung betrifft eine Rechenmaschine mit kreisendem Zählwerk, das auf im Gehäuse verschiebbaren Einstellgliedern für die Posten der vier Hauptrechnungsarten zwecks Eintragung des eingestellten Wertes abrollt. Sie verfolgt den Zweck, mit einfachen Mitteln die an sich bekannte Stapelung von Werten, z. B. von Teilresultaten, zu ermöglichen, evtl. zu dem Zweck, diese Teilresultate zu einem Gesamtresultat zu vereinigen oder Multiplikanden mehrfachmitwechselndenMultiplikatoren zu behandeln ("Zins- und Währungsberechnung u. dgl.). Gegebenenfalls können dabei die Posten, Teil- und Gesamtresultate gedruckt werden.
  • Der Erfindung gemäß ist, wie es an sich für andere Maschinenarten bekannt ist, die Rückbewegung der Zählrädchen des Resultatwerkes von o auf 9 willkürlich sperrbar. Die Subtraktion erfolgt dabei in einer der Stellrichtung der mit Stapelgliedern zusammenwirkenden Einstellglieder entgegengesetzten Richtung, so daß bei Subtraktionsdrehung der Kurbel die zuvor in die Neunerlage eingestellten Einstellglieder und mit diesen verbundenen Stapelglieder oder Druckglieder (Typenstangen o. dgl.) durch die Zählwerksräder in eine der vorherigen Einstellung der Zählrädchen entsprechende Lage zurückgestellt werden. Während des ersten Teiles der Subtraktionsbewegung erfolgt dabei zunächst eine selbsttätige Löschung des Teilresultates. Die Stapelvorrichtung kann erfindungsgemäß z. B. in folgender Weise ausgebildet sein: Die Einstellglieder können mit Anschlägen versehen sein, die mit am Maschinengestell angeordneten Anschlägen zum Zusamm; nwirken gebracht werden können. Eine der beiden Anschlagsgruppen, z. B. die an den Einstellgliedern befindliche, wird dabei durch die nach Behinderung der Nullüberschreitung in den Resultatwerken bewirkte Subtraktionsbewegung des Resultatwerkes infolge der durch diese Subtraktionsbewegung erzeugten Verstellung der Einstellglieder aus der Normallage bewegt in eine neue Stellung, die typisch ist für die durch die Subtraktionsbewegung der Resultatwerke erzielte Lage der Einstellglieder. Werden dann später die beiden Anschlagsgruppen z. B. durch Querverschiebung der anderen im Mascinengestell angeordneten Anschlagsgruppe zu beliebigem Zeitpunkt wieder in Eingriff miteinander gebracht, so kann diese Lage der Einstellglieder wiederhergestellt werden. Die verstellbaren Anschläge müssen natürlich in ihrer jeweiligen Lage gegen Längsverschiebung gesichert sein. Die eine Gruppe der Anschläge kann dabei durch Reiter gebildet werden, die auf mit den Einstellgliedern verbundenen Reiterstangen sitzen, die andere Anschlagsgruppe dagegen durch eine mit Anschlagslappen versehene, quer zu den Reiterstangen im Maschinengestell verschiebbare Stange. Die Träger der an der Einstellbewegung teilnehmenden Anschläge können mit Typenstangen eines Druckwerkes in Antriebsverbindung stehen, damit das Teilresultat gedruckt werden kann.
  • Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen senkrechten Längsschnitt durch die Maschine.
  • Abb. i a zeigt eine der Reiterstangen von oben gesehen, Abb.2 eine Vorderansicht der Maschine, teilweise im senkrechten Querschnitt.
  • Die Abb. 3 bis 6 zeigen Teildarstellungen. Mit .der Antriebskurbel i der Maschine ist eine Scheibe :2 starr verbunden. Ein Ansatz 3 dieser Scheibe ist mit einem Ansatz 4 einer konaxial mit ihr angeordneten und mit der Hauptwelle 5 starr verbundenen Scheibe 6 durch eine Feder 7 gekuppelt. Die Feder ist so stark gewählt,- daß für gewöhnlich die Scheibe 6 der Bewegung der Scheibe :2 folgt und nur, wenn der Ansatz 4 der Scheibe6 auf einen starren Widerstand trifft, die Scheibe :2 ihre Bewegung ohne Mitnahme der Scheibe 6 fortsetzt.
  • An der Hauptwelle 5 sitzen starr die Arme 8, welche die Achse 9 der Zählwerksrädchen io tragen. Diese Zählwerksrädchen sind mit einer in der deutschen Patentschrift 463 976 näher beschriebenen Zehnerschaltung versehen. Die Zehnerschaltung ist in Abb. 3 bis 6 dargestellt. Wesentlich von der Zehnerschaltung für vorliegende Erfindung ist lediglich folgendes: Das . Zehnerschalträdchen n wird in Wirklage dadurch gebracht, daß der Nocken s, der an dem Schalträdchen g der nächst niedrigeren Stelle angebracht ist, gegen den Nocken t anläuft, der an einem Winkelhebel o angebracht ist, auf dessen ringförmigen Ansatz o1 das Zehnerschalträdchen n gelagert ist. Das Zurückführen des Zehnerschalträdchens zi in seine wirkungslose Lage erfolgt durch Längsverschiebung der in Abb. 6 dargestellten Stange q. Diese Längsverschiebung wird bewirkt durch den Nocken r, der fest am Maschinengestell angeordnet ist und an dem die Stange q beim Rechenvorgang vorbeischwenkt. Bei dieser Längsverschiebung läuft die Schrägfläche q3 eines Ansatzes q1 gegen die Kanten o3 einer Aussparung o. des Winkelhebels o und drückt diesen Winkelhebel wieder in seine Ruhelage. Sobald die Stange q den Nocken r passiert hat, wird sie beim normalen Rechenvorgang durch eine Feder q2 wieder in ihre Ruhelage zurückgedrückt. Um nun für den Sonderzweck der Erfindung die Drehung der Zählrädchen beim L7bergang von o auf 9 zu sperren, ist ein Nocken r1 (Abb. i) an der Maschinenwandung angebracht. Dieser Nocken kann durch Verschiebung senkrecht zur Richtung der Hauptachse 5 der Maschine in oder außer Wirkung gebracht werden. Die Steuerung dieses Nockens erfolgt durch eine Tasten, die an dem einen Ende des bei i2 am Maschinengestell gelagerten zweiarmigen Hebels 13 bei 14 angelenkt ist. Ein vom anderen Ende des Hebels 13 getragener Bolzen 15 greift in einen Längsschlitz des Lenkers 16 ein, der bei 17 an dem Winkelhebel 18 angelenkt ist. Der Winkelhebel 18 ist um den Bolzen i9 des Maschinengestelles schwenkbar und bei 20 mit dem Nocken r1 gelenkig verbunden. Der Nocken r1 ist mittels Schlitze 21 auf Bolzen 22" des Maschinengestelles geführt. Wird dieser Nocken r1 durch Drücken der Taste i i in den Weg der Stange q gebracht, so wird durch ihn der Ansatz q1 der Stange q in Eingriff mit der Kante o3 der Aussparung o2 ge- halten, so daß, wenn jetzt der Nocken s der nächst niedrigeren Stelle auf den Nocken t des Winkelhebels o aufläuft, dieser die obenerwähnte Schwenkung, die zur Erreichung der Schaltstellung des Zehnerrädchens dient, nicht ausführen kann. Infolgedessen kann also das Rädchen der nächst niedrigeren Stelle seine Teildrehung von o auf 9 nicht ausführen. Es ist gesperrt.
  • Die obenerwähnte Taste-i i wird in ihrer niedergedrückten Lage durch eine Klinke 22 gehalten, die unter der Einwirkung der Feder 23 steht und über einen Ansatz a4 der Taste i i faßt. Die Klinke 22 ist um den Bolzen 25 schwenkbar und trägt auf ihrem Winkelansatz 26 einen Nocken 27, der einem später zu beschreibenden Steuervorgang dient.
  • Mit jeder der als Einstellglieder dienenden biegsamen Zahnstangen 28 ist eine Stange 29 verbunden, die Reiter 30 trägt, welche sich mit ihren Stiften 31 in die Kerben 32 der Stange 29 einhängen.
  • An jeder Stange 29 ist eine zweite Reiterstange 33 (Abb. ia) befestigt, die gleichfalls mit Reitern versehen ist. An der Unterseite des die biegsamen Zahnstangen 28 führenden Gehäuseteiles 34 ist eine Winkelschiene 35 (Abb. i) angeordnet, die sich quer über die Reiterstangen 29 und 33 erstreckt und mit in Zwischenräumen angeordneten Lappen 36 (Abb. 2) versehen ist. Die Winkelschiene 35 ist mittels des Knopfes 37 axial verschiebbar, derart, daß entweder ihre Lappen 36 oder die dazwischen befindlichen Lücken 38 den Reitern 30 gegenübergestellt werden können.
  • In ihren die - Stangen 29 umfassenden Schenkeln sind die Reiter mit Kerben 39 versehen, in welche eine an dem -Hebel 13 angeordnete Schiene 4o eingreift, wenn die Taste i i niedergedrückt ist. Die Schiene 4o ist mit Aussparungen für die Stangen 29 und 33 versehen. Die Höhe der Schiene ist derart bemessen, daß in der niedergedrückten Lage der Taste i i die Schiene 4o die Reiter 30 so weit anhebt, daß der Stift 31 der Reiter außer Eingriff mit den Kerben 32 der Stangen 29 bzw. 33 kommt. Der Schlitz in dem Lenker 16 bewirkt, daß bei dem durch Auslösen der Taste i i bewirkten Zurückgehen des Lenkers zunächst die Reiter 3o wieder auf die Stangen 29 und 33 aufgesetzt werden und erst dann der Winkelhebel 18 mit dem Nocken r1 durch den an das untere Schlitzende stoßenden Bolzen 15 zurückgeführt wird. Dadurch wird ein vorzeitiges Bewegen der Scheibe 6 in ihre Normallage zur Antriebskurbel i verhütet.
  • Das hintere Ende der Stangen 29 ist gezahnt und greift in ein Zahnrad 4i ein, das unter der Wirkung einer Uhrfeder 4-a steht und durch sie bestrebt ist, eine Drehung in Richtung des Pfeiles 43 auszuführen. Mit dem Zahnrad 4.1 ist ein zweites Zahnrad 4.4. starr verbunden, das in eine Verzahnung der Typenstange _.5 eingreift, die durch eine nicht dargestellte Vorrichtung gegen die Papierwalze .46 gedrückt «=erden kann.
  • Mit dem Nocken r1 ist ein Stift .47 verbunden, der an der durch die Taste i i bewirkten Verschiebung des Nockens r1 teilnimmt und dadurch in den Weg des Ansatzes d. der Scheibe 6 gebracht wird zu einem später beschriebenen Zweck.
  • Die Einstellung der Zahnstangen 28 in ihre Wirklage erfolgt durch Drücken auf eine der Tasten .I8, welche in bekannter Weise eine die Zahnstangen in ihrer Ruhelage sperrende Vorrichtung auslöst und ein Vorschieben der zugehörigen Zahnstange bis zu einem der an der Zahnstange angebrachten Anschläge bewirkt.
  • Die Wirkungsweise der den Gegenstand der Erfindung bildenden Vorrichtung ist folgende: Nachdem eine Teiladdition ausgeführt ist, soll das Resultat der Teiladdition in die durch die Reiterstangen 29, 33 gebildete Stapelvorrichtung gebracht werden. Zu diesem Zweck wird die Taste i i niedergedrückt. Dadurch werden die Reiter 30 angehoben, der Nokken r1 und der Stift 47 in die Wirklage gebracht. Sodann werden sämtliche Neunertasten der in Frage kommenden Zahlenstellen gedrückt. Dieses Drücken der NTeunertasten kann durch ein gemeinsames Glied erfolgen, als welches auch die Taste i i benutzt werden kann, wobei allerdings Vorsorge getroffen werden muß. daß das Drücken der Neunertasten erst eine gewisse Zeit-nach dem Anlieben der Reiter 30 erfolgt. Statt dessen könneu die Taste i i und die Neunertasten durch ein gemeinsames Glied niedergedrückt werden, das auf seinem Wege zuerst mit der Taste ii und erst dann mit den Neunertasten in Eingriff kommt. In beiden Fällen müssen die Neunertasten auch unabhängig von der Taste ii niederdrückbar sein. Infolge des Drückens der \Teunertasten sind sämtliche Zahnstangen 28 durch die Federn 42 in ihre auf der Abb. i rechte Endlage geführt worden, in welcher sich neun Zähne in Wirkungsstellung befinden. Wird nun mittels der Kurbel i das Zählwerk io um die Achse 5 geschwenkt, so rollen zunächst die Zählrädchen auf den Zahnstangen 28 ab, bis jedes der Zählrädchen seine Nullage erhalten hat. Sobald bei einem der Zählrädchen die Nullage erreicht ist, die infolge der Wirkung des Nokkens r1 und der Stange q nicht überschritten werden kann, nimmt das Zählrädchen die zugehörige Zahnstange 28 mit. Hat beispielsweise das Rädchen auf 4 gestanden, so werden von den in Wirklage befindlichen neun Zähnen. da das Rädchen über vier Zähne frei rollen konnte, fünf Zähne außer Wirklage gebracht, so daß also noch vier Zähne in Wirklage stehen, entsprechend der ursprünglichen Stellung des Zählrädchens.
  • Damit die Schwenkbewegung des Zählrädchens genau eine Länge hat, die dem Abrollen von neun Zähnen entspricht, damit also die Rückbewegung der Zahnstangen 28, die durch die Zählrädchen bewirkt wird, genau dem Komplementwert des ursprünglich in dem Zählwerk befindlichen Resultates entspricht, trifft der Ansatz 4 der mit der Hauptwelle 5 verbundenen Scheibe 6 nach Vollführung dieser Schwenkbewegung auf den Stift 47 und verhindert so eine weitere Mitnahme des Zählwerks durch die ihren Weg fortsetzende Kurbel i und die Scheibe z. Bei dieser weiteren Bewegung der Scheibe 2 trifft deren Ansatz 3 auf den Nocken 27 der Klinke 22,:26 und hebt die Klinke 22 aus dem Vorsprung 24 der Taste i i aus, so daß die Taste i i unter der Wirkung der Feder 49 in ihre Ruhelage zurückkehren kann und damit den Nocken r1 und den Stift 47 in ihre wirkungslose Lage zurückführt und die Reiter 30 auf die Reiterstangen z9 bzw. 33 aufsetzt. Diese Reiter stehen nun auf den Reiterstangen in einer Lage, die der durch das Zählwerk selbsttätig eingestellten Lage der Zahnstangen 28 entspricht. also dem Resultat, das sich in dem Zählwerk io befand. Für die zweite Reiterstange 33 ist genau derselbe Mechanismus vorgesehen wie für die Reiterstange 29, d. h. also, den Stangen 33 gehört eine zweite Taste i i mit zugehörigem Hebel 13 und Schiene 4o zu. Die Hebel 13 und 18 sind derart miteinander gekuppelt, daß zwar bei Betätigung jeder Taste ii der Hebel i8 mitgenommen wird, der andere Hebel 13 mit zugehörigen Gliedern dagegen stehenbleibt.
  • Soll nach Ausführung einer zweiten Teilrechnung das Resultat der ersten zum Resultat der zweiten addiert werden, so wird die Anschlagstange 35 mittels des Knopfes 37 derart verschoben, daß die Lappen 36 in den Weg der Reiter 30 kommen. Sodann werden wieder sämtliche Neunertasten gedrückt. Sämtliche Zahnstangen 28 bewegen sich dann unter der Wirkung der Feder 42 so weit, bis der zugehörige Reiter 30 in Anschlag an die Anschlagstange 35 kommt. Die Addition der beiden Resultate kann darauf ohne weiteres durch Drehen der Kurbel stattfinden.
  • An sämtlichen Bewegungen der Zahnstangen 28 und der Reiterstangen 29 nehmen die Räder .11 und 44 und damit die Typenstangen 45 teil, so daß die Stellung der Typenstangen der jeweiligen Einstellung der Zahnstangen 28 bzw. der Reiterstangen 29 entspricht. Die Typenstangen können also zum Druck der Posten und zum Druck der eingestellten Resultate oder Teilresultate benutzt werden.
  • Das Andrücken der Typenstangen an die Schreibwalze kann beispielsweise durch einen an der Hauptachse 5 angeordneten Nocken erfolgen, der auf einen gegen das obere Ende der Typenhebel einwirkenden Winkelhebel drückt, so daß also bei jeder Umdrehung dieser Achse 5 die Typenhebel einmal gegen die Schreibwalze gedrückt werden.
  • Wie aus obiger Erläuterung ersichtlich, erfolgt die Subtraktion durch Schwenken des Zählwerkes io entgegengesetzt der Einstellrichtung der Zahnstangen 28, im vorliegenden Fall also im Sinne des Uhrzeigers.
  • Um die Reiter 30 in die Endlage zu bringen, wird nach der Addition der Teilresultate die Taste i i gedrückt, und dann werden durch Betätigung der Löschvorrichtung, die beliebige Form haben kann, die Zahnstangen in die Nullage geführt.
  • Die Maschine ist mit einer für gewöhnlich von Hand zu bedienenden Löschvorrichtung versehen. Bei fortgesetzter Addition kann die Löschvorrichtung auf selbsttätigen Betrieb in üblicher Weise umgestellt werden. Mit der Löschvorrichtung kann ein Glied verbunden sein, das nach Beendigung des Löschvorganges die Klinke 222 aushebt und so die Taste i i in ihre Ruhelage zurückführt.
  • Der freie Weg zwischen der Oberkante der Schiene 40 und den auf den Reitern 30 für diese Oberkante vorgesehenenAnschlagflächen ist so gewählt, daß bei Zurücklegung dieses freien Weges die Verschiebung des Nockens rl und des Stiftes 47 stattfindet, damit bei Rückführung der Taste i i der Nocken und der Stift sich noch so lange in Wirklage befinden, bis die Reiter 30 sich auf die Reiterstangen 29 aufgesetzt haben und infolgedessen eine Freigabe der Antriebswelle 5 durch den Stift 47, die ein Verschieben der Zahnstangen und damit der Reiterstangen ermöglicht, erst erfolgt, nachdem die Reiter schon ihre richtige Lage eingenommen haben.
  • Zum besseren Verständnis der Wirkungsweise der Maschine diene folgendes Beispiel: Zu errechnen ist der Gesamtrechnungsbetrag für eine Lieferung von
    25 Stück ä 2,25 - 56,25 Mark
    12 » ä 1,15 - 13,80 45 » ä 0,85 - 38,25 »
    zusammen . . . 108,30 Mark.
    Zunächst wird die Multiplikation 25 mal 2,25 ausgeführt. Dies geschieht in der üblichen Weise, indem der Betrag 2,25 durch Drücken der Tasten 48 in das Einstellwerk gebracht wird und durch Drehen der Kurbel das Produkt 56,z5 errechnet, d. h. in.das Zählwerk gebracht wird. Durch Niederdrücken der Taste i i werden nun die Reiter 30 von den Stangen 29 abgehoben und durch Drücken der Neunertasten sämtliche Zahnstangen 28 ausgelöst, so daß sie sich also sämtlich in ihre äußerste rechte Endlage (Abb. i) bewegen. Darauf wird der Betrag von 56,25 durch Subtraktionsdrehung der Zählwerksachse 5, d. h. durch Drehung der Achse 5 im Sinne des Uhrzeigers, auf das Einstellwerk übertragen. Nunmehr werden die Reiter 30 -durch Auslösen der Taste i i auf die Stangen z9 wieder aufgesetzt.
  • Da die Stangen 29 sich zusammen mit den Zahnstangen 28 in die dem Betrage 56,25 entsprechende Lage eingestellt hatten, nehmen die Reiter 30 auf den Stangen 29 eine gleichfalls- diesem Betrage 56,25 entsprechende Lage ein, so daß also durch Verschieben der Anschlagschiene 35 diese Einstellung des Einstellwerkes jederzeit wiederhergestellt werden kann.
  • Zunächst wird aber die Anschlagschiene 35 noch nicht verschoben, so daß sie die Reiter und damit die Bewegung der Stangen 29 und 28 in keiner Weise be@einflußt. Die Stangen 28 und 29 werden sodann mittels der Nullstellvorrichtung wieder auf Null zurückgestellt.
  • Nunmehr wird die folgende Multiplikation 12 mal 1,15 ausgeführt. In dem Zählwerk erscheint das Produkt 13,80. Nach Zurückstellung der Tastatur auf o und Einstellung der Anschlagleiste 35 in Anschlagstellung werden die Neunertasten gedrückt. Die Stangen 28 und 29 des Einstellwerkes stellen nach dem Drücken der Neunertasten durch Anschlagen der Reiter 3o an die Anschlagschiene 35 entsprechend dem vorher aufgespeicherten Betrage 56,25 ein. Durch Drehen der Zählwerksachse im Additionssinne, also entgegengesetzt dem Sinne des Uhrzeigers, erfolgt nun die Addition 56,25 -E- 13,80 - 70,05. Diese Summe zeit das Zählwerk. Jetzt werden zunächst die' Reiter durch Drücken der Taste i i gehoben und sodann durch Drücken der Neunertasten und Subtraktionsdrehung der Zählwerksachse 5 in der oben beschriebenen Weise der Betrag 70,o5 auf die Reiterstangen 29 übertragen und durch Auslösen der Taste i i die Reiter wieder auf die Reiterstangen gesenkt. Nachdem die Anschlagschiene 35 außer Anschlag mit den Reitern gebracht ist, erfolgt die Multiplikation der Zahlen 45 mal o,85 und darauffolgend in der oben beschriebenen Weise die Addition des Produktes 38,25 zum gestapelten Wert 0,05. Nach dieser Addition zeigt das Zählwerk die Summe 108,30.
  • :Nach beendigter Rechnung werden durch Drücken der Taste i i die Reiter wieder gehoben, sodann die Reiterstangen 29 mittels der Nullstellvorrichtung in die Nullage geführt und die Reiter durch Auslösen der Taste i i wieder auf die in der Nullage behildliche Stange 29 gesenkt.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRT.CHE: i. Rechenmaschine mit kreisendem Zählwerk, das auf im Gehäuse verschiebbaren Einstellgliedern für die Posten der vier Hauptrcchnungsarten zwecks Eintragung des eingestellten Wertes abrollt, dadurch gekennzeichnet, daß, wie an sich für andere 'Maschinenarten bekannt, die Rückbewegung der Zählrädchen (i o) des Resultatwerkes von o auf 9 willkürlich sperrbar ist und die Subtraktion in einer der Stellrichtung der mit Stapelgliedern (:a9) zusämmen -,virkenden Einstellglieder (28) entgegengesetzten Richtung erfolgt, so daß bei Subtraktionsdrehung- der Kurbel (i) die zuvor in die Neunerlage eingestellten Einstellglieder (28) und mit diesen verbundenen Stapelglieder (29) oder Druckglieder, Typenstangen (45) o. dgl., durch die Zählwerksräder (10) in eine der vorherigen Einstellung der Zählrädchen entsprechende Lage zurückgestellt werden. Rechenmaschine nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellglieder (28) mit Anschlägen (30). versehen sind, die mit am Maschinengesell angeordneten Anschlägen (35) zum Zusammenwirken gebracht werden können, wobei eine der beidenAnschlagsgruppen (z.B.3o) durch die nach der Behinderung der Nullüberschreitung in dem Resultatwerk erfolgende Subtraktionsbewegung d°s Resultatwerkes entsprechend der durch diese Subtraktionsbewegung bewirkten Verstellung der Einstellglieder (28) aus der Normallage bewegt wird, so d aß durch späteres Wiederineingriffbringen der beiden Anschlagsgruppen (30, 35) miteinander (z. B. durch Querverschiebung der anderen Anschlags gruppe 35) zti beliebigem Zeitpunkt diese Lage der Einstellglieder (28) wiederhergestellt werden kann. 3. Rechenmaschine nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch eine oder mehrere mit den der Einstellung der Zähnezahl dienenden Zahnstangen (28) verbundene, an der Verschiebung der Zahnstangen teilnehmende Reiterstanöen (29 bzw. 33), eine die Reiter (3o) außer Kupplungseingriff mit den Reiterstangen (29, 33) bringende Vorrichtung (4o) und eine quer zu den Reiterstangen (29, 33) der verschiedenen Stellen verschiebbare Anschlagstange (35). deren Anschläge (36) in der einen Lage finit den Reitern (30) zusammenwirken. in der anderen sie freigeben.
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