DE435173C - Zehneruebertragung fuer Registrierkassen mit reihenweise angeordneten Addierwerken - Google Patents

Zehneruebertragung fuer Registrierkassen mit reihenweise angeordneten Addierwerken

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DE435173C
DE435173C DEN23278D DEN0023278D DE435173C DE 435173 C DE435173 C DE 435173C DE N23278 D DEN23278 D DE N23278D DE N0023278 D DEN0023278 D DE N0023278D DE 435173 C DE435173 C DE 435173C
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Description

  • Zehnerübertragung für Registrierkassen mit reihenweise angeordneten Addierwerken. Die Erfindung betrifft eine einfache und zuverlässige Zehnerübertragung für Registrierkassen mit reihenweise angeordneten Addierwerken, bei der für- jede Addierwerkreihe eine in der Ebene der Antriebsverzahnungen beweglich angeordnete Ergänzungsverzahnung vorgesehen ist, die nur bei Zehnerübertragungen in Tätigkeit tritt, in allen übrigen Fällen aber unwirksam bleibt.
  • Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß jede Ergänzungsverzahnung aus einem je zwei Zähne umfassenden Zahnseginent besteht, das drehbar an dem zugehörigen Antriebsglied gelagert ist.
  • Die Zeichnungen stellen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar, und zwar zeigt Abb. i die von rechts und Abb. 2 die von links gesehene Ansicht der mit einer Zehnerübertragung nach vorliegender Erfindung versehenen Einstellvorrichtung einer Betragtastenbank.
  • Die Einstellvorrichtung besteht in bekannter Weise aus einem Antriebsglied i und einem sektorförmigen Mitnehmer 2, die beide durch einen Kupplungsriegel 3 derart miteinander gekuppelt werden können, daß das Antriebsglied i an der bei jedem Kassengang zwangläufig herbeigeführten Schwingbewegung des Mitnehmers 2 teilnimmt, bis der winkelförmige Lenker .4 des Kupplungsriegels 3 gegen den Fuß der jeweils niedergedrückten Betragtaste 5 bzw. gegen die Nullanschlagklinke 6 stößt. Bei der Rückkehr in die Ruhelage nimmt dann der Mitnehmer 2 das Antriebsglied i dadurch wieder mit, daß er sich mit seiner Innenkante gegen einen Zapfen 7 des Antriebsgliedes i legt und es somit in Gegenzei.gerrichtung (Abb. i) zurückdreht.
  • Die dargestellte Registrierkasse ist beispielsweise mit zwei Reihen von Addierwerken 8 versehen, die nach Maßgabe der jeweils niedergedrückten Sondertasten durch seitliche Verschiebung auf ihren Achsen 9 ausgewählt und sodann mit dem zugehörigen Zahnsegment io des Antriebsgliedes i gekuppelt werden, um den zu registrierenden Betrag zu übernehmen. Die hierbei gegebenenfalls erforderliche Zehnerübertragung von einem Addierrad auf das Addierrad der nächsthöheren Ordnung wird in folgender Weise bewirkt: Jedes Antriebsglied i trägt zwei schwingbar gelagerte Arme i i, deren jeder am freien Ende zwei Zähne 12 besitzt, die ebenso ausgebildet sind und in derselben Ebene liegen wie die Zähne io des zugehörigen Antriebsgl@edes. An jedem Arm i i ist ein als Zugstange dienender, aus zwei gleichen Seitenteilen bestehender Winkelhebel 13 angelenkt, der zur Einstellung des betreffenden Armes i T dient und einen Zapfen 14 besitzt, der durch eine Feder 15 dauernd gegen einen nasenartigen Vorsprung 16 des Antriebsgliedes i gezogen wird. Bei der Einstellbewegung der Einstellglieder i schnappen die Zapfen i¢ in Rasten 17 ein, wodurch die Zahnsegmente io und die zugehörigen Zahnpaare 12 der Arme i i gewissermaßen eine Einheit bilden. Jeder der Winkelhebel 13 trägt einen vierkantigen Klotz 18, der, wenn das Antriebsglied i die Nullstellung einnimmt, gegen die Kante i9 eines um einen Zapfen 2o des Maschinengestelles drehbaren Schalthebels 21 anschlägt. Da jedoch die Antriebsglieder zum Übergang aus der Null- in die Ruhestellung noch zwei Schritte in Gegenzeigerrichtung (Abb. i) gedreht werden, so bewirkt das Auftreffen der Klötze 18 auf die Kanten i9 eine leichte Drehung der Arme ii in Uhrzeigerrichtung (Abb. i) und gleichzeitig die Lösung der Zapfen 14 aus der-Rast 17. Infolge dieser Entkupplung bewegt sich das Antriebsglied i mit den Zahnsegmenten io gewöhnlich zwei Schritte weiter als die Arme i i, die somit keine Wirkung auf das zugehörige Addierwerk ausüben können.
  • Auf einem kurzen, von dem Maschinengestell getragenen Wellenstück 22 ist ein Arm 23 befestigt, der seitlich einen nasenartigen Ansatz 24 besitzt. Dieser Ansatz liegt in der Bahn eines die anderen Zähne überragenden Anschlagzahnes 25 des der nächstniederen Dezimalstelle zugehörigen Addierrades. Das Wellenstück 22 trägt ferner noch einen zweiten Hebelarm 26, dessen abgeflachter Zapfen 27 durch eine auf den Arm 23 wirkende Torsionsschraubenfeder dauernd gegen die stufenförmig gebrochene Kante 28 eines in dein Schalthebel 21 vorgesehenen Ausschnittes gedrückt wird.
  • Sobald ein Addierrad von »9« auf »o« übergeht, schlägt der Anschlagzahn 25 gegen .die Nase 24 des Armes 23 an und schwingt ihn hierdurch in Gegenzeigerrichtung (Abb. i) aus. Durch diese Bewegung des Armes 23 und des Wellenstückes 22 wird der Zapfen 27 aus der Stufe der Kante 28 herausgehoben, so daß der Schalthebel 2 i durch eine Feder 29 in Uhrzeigerrichtung (Abb. i) ausgeschwungen werden kann. Die Kante i9 dieses Schalthebels kommt dadurch außer Fühlung mit dem Klotz i8, während eine zweite Anschlaglcante 30 in die Bahn dieses Klotzes geführt wird, um die Bewegung des zugehörigen Armes i i neuerdings zu begrenzen. Sobald dies geschehen ist und dadurch der Arm i i mit dem zugehörigen Zahnsegment io wieder in Verbindung gebracht ist, wird während der ersten zusätzlichen Bewegung, die das Einstellglied i nach Einnahme seiner Nullstellung ausführt und die es einen Schritt über die Nullstellung hinausführt, auf das Addierrad der nächsthöheren Dezimalstelle eine »i« übertragen und dabei dieses Addierrad um eine Ziffer -weitergeschaltet.
  • Beim nächsten Kassengang werden alsdann alle zuvor tätig gewesenen übertragungsorgane wieder in die Ruhelage zurückgeführt, und zwar mittels eines zweiarmigen Hebels 3 i , der frei auf der Nabe 32 des Antriebsgliedes i drehbar ist. Einer der Arme dieses Hebels trägt einen Zapfen 33, der gegen Ende der Uhrzeigerbewegung (Abb. i) des Mitnehmers 2 der nächstniederen Dezimalstelle mit einer Kante 34. (Abb. 2) dieses Mitnehmers in Fühlung kommt. Der zweiarmige Hebel 31 wird auf diese Weise mitgenommen und legt sich mit seinen Enden gegen Kanten 35 der Schalthebel 2i an, die somit in Gegenzeigerrichtung (Abb. i) um ihre Zapfen 2o ausschwingen, bis der Zapfen 27 des Hebels -26 unter der Wirkung der die Arme 23 und 26 in Uhrzeigerrichtung drehenden Torsionsschrauberrfeder wieder hinter die in der Ausschnittkante 28 vorgesehene Stufe greift. Vor dem Auftreffen auf die Kante 35 des Schalthebels 2i hatte der Hebelarm 31 bereits den Zapfen rd des Winkelhebels 13 aus der Rast 17 herausgehoben und hierauf den Winkelhebel 13 samt dem Arme i i wieder in ihre Ruhelage zurückgeführt. Alle Teile der Vorrichtung sind damit zu einer abermaligen Zehnerübertragung bereit.

Claims (1)

  1. PATEN T-Axsrkt'rHE: i. Zehnerübertragung für Registrierkassen mit reihenweise angeordneten Addierwerken,bei der für jede Addierwerkreihe eine in der Ebene der Antriebsverzahnungen beweglich angeordnete Ergänzungsverzahnung vorgesehen ist, die nur bei Zehnerübertragungen in Tätigkeit tritt, für gewöhnlich aber unwirksam bleibt, dadurch gekennzeichnet, daß jede Ergänzungsverzahnung (12) aus einem j e zwei Zähne umfassenden Zahnsegment (i i) besteht, das drehbar an dem zugehörigen Antriebsglied (i) gelagert ist. Zehnerübertragung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede Ergänzungsverzahnung(ia) durch die Wirkung einer Feder (15) dauernd nach der zugehörigen, starr mit dem Antriebsglied(i) verbundenen Antriebsverzahnung (io) hingezogen, für gewöhnlich aber durch einen Schalthebel (21) zurück und gesperrt gehalten wird. 3. Zehnerübertragung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Einstellung der Ergänzungsverzahnungen in die Arbeitslage veranlassende Schaltvorrichtung aus einem doppelarmigen Hebel (23, 26) besteht, dessen einer Arm (26) mittels eines seitlichen Zapfens (27) mit einer abgestuften Kante (28) des Schalthebels (21) zusammenwirkt und diesen so lange in seiner Sperrlage sichert, bis das zugehörige Addierrad beim Übergang von »9« auf »o« den Hebel (23, 26) dreht. d. Zehnerübertragung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung der die Ergänzungsverzahnungen (12) tragenden Schwingarme (i i) durch federbelastete Winkelhebel (13) erfolgt, die sich mittels eines Klotzes (18) gewöhnlich gegen die Stirnkante (ig) des zugehörigen Schalthebels (21) legen und hierdurch den Schwingarm (i i) hindern, seine wirksame Stellung einzunehmen, während er bei Übertragungen von einem Addierrad auf das Addierrad der nächsthöheren Ordnung durch den Schalthebel (21) freigegeben wird. 5. Zehnerübertragung nach Anspruch i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß nach vollzogener Zehnerübertragung alle Teile der Übertragungsvorrichtung dadurch selbsttätig wieder in ihre Ruhelage zurückgeführt werden, daß die Schwingarme (i i) durch von den iNlitnehmern (2) des Einstellwerks (1, 2) bewegte Hebel (31) in die Ausganglage gebracht und darauf durch die gleichfalls von den Hebeln (31) zurückgeschwungenen Schalthebel (21) von neuem gesichert werden.
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