DE414403C - Wertuebertragungseinrichtung fuer Sprossenradrechenmaschinen, die nicht nach ein und demselben System unterteilt sind - Google Patents

Wertuebertragungseinrichtung fuer Sprossenradrechenmaschinen, die nicht nach ein und demselben System unterteilt sind

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DE414403C
DE414403C DET29522D DET0029522D DE414403C DE 414403 C DE414403 C DE 414403C DE T29522 D DET29522 D DE T29522D DE T0029522 D DET0029522 D DE T0029522D DE 414403 C DE414403 C DE 414403C
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  • Wertübertragungseinrichtung für Sprossenradrechenmaschinen, die nicht: nach ein und demselben System unterteilt sind. Es sind Sprossenradrechenmaschinen bekannt, die im rechten Teil als Addiermaschine für englische Währung und in ihrem linken Teil als Addier- und Multipliziermaschine nach dem dekadischen System dienen. Bei diesen Maschinen, bei denen die Einerwertstelle von zwei Satz Einstellscheiben und Zählscheiben nebst den Wertübertragungsvorrichtungen gebildet wird, weist beispielsweise die rechte Einerzählscheibe die Ziffern o, i. z in dreifacher Wiederholung und 0,1-linke Ein;@rzählsc11eil)e die Ziffern o, ;, (i, (@ mit entsprechenden Zwischenräumen au(, wie dies die Abb. i und a der Zeichnung zeig,-n, die die abgewickelten Eit,rzählsc-lieiben Miu,-dergeben.
  • Beim Ablesen der in dea beiden Schaulöchern. der Einerwertstellen im Resultatzählwerk dargestellten Werte ist zu beachten, daß diese summiert werden müssen. So bedeutet ;, o: ;. i ; 3, 2; 6, o; 6, i 2 g, o; 9, i , 9, 2 = 3. .l, 5, 6, 7, S, 9, 1o und i i.
  • Bei der Verteilung der Ziffern o, 3, ti, 9 auf dem Unifang einer mit neun Antriebzähnen ausgestatteten Zählscheibe sind zwischen den Ziffern o-3, 3-6 und 6-9 zwei leere Felder vorhanden, während diese leeren Felder zwischen der 9 und der o fehlen. Bei einer Wertübertragung bei dem L`bergang von der a auf die o in der rechten Einerzählscheibe auf die linke E.inerzählscheibe muß also eine Fortschaltung der linken Zählscheibe jedesmal um drei Einheiten erfolgen, wenn eine Drehung der linken Einerzählscheibe von der o auf die ;, von der 3 auf die ti oder vun der 6 auf die 9 herbeizuführen ist. Bei der Fortschaltung voll der 9 auf die o darf dagegen die linke Einerzählscheibe nur um eine Einheit gedreht werden, da die 9 und die o auf der linken Einerzählscheibe benachbart sind.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung mit den bekannten hammerförmigen Schalthebeln dadurch gelöst, daß an der linken Einereinstellscheibe für jede Drehrichtung des Einstellwerkes drei seitlich verschwenkbare Schaltzähne vorgesehen sind und dal'x an der zugehörigen Zählscheibe ein besonderer Anschlag angeordnet ist, der bei dem t''bergang von der 9 auf die o nach der Einwirkung eines vierschwenkbaren Schaltzahnes an der Einstellscheibe auf das Resultatzählwerk !den in der _@rbeitslage befindlichen, vor der Zählscheibe liegenden Schalthebel zurückschwenkt, ehe die beiden anderen Schaltzähne zur Wirkung kommen können.
  • In der Zei:cIrnung ist eine als Beispiel, dienende Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
  • Die rechte Einereinstellscheibe i (Abt. ; ) ist mit neun einstellbaren Sprossenzähnen 2 ausgestattet, während die linke Ein:ereinstellscheibe 3 nur zwei radial herausschiebbare Sprossenzähne 2 aufweist. Das zur Einstellscheibe i gehörige Zählrad .1 des Resultatzählwerkes trägt in fortlaufender Reihenfolge dreimal die Ziffern o bis 2, dagegen das der Einstellscheibe 3 gegenüberstehende Zählrad 5 nur die Ziffern o, 3, 6, 9 in der in Abb.2 wiedergegebenen Anordnung. An der Einstellscheibe 3 sind -zwei Gruppen von je drei seitlich vierschwenkbaren Schaltzähnen 6, 7 gelagert. Die Zähne 6 entsprechen den bei den bekannten Spross.enradrechenmaschine n vorhandenen Zehnerschaltzähnen, zu denen noch die Schaltzähne ; , die zu j e zweien an einem um eine gemeinsame Drehachse 8 vierschwenkbaren Sektor 9 (Abt. 4) befestigt sind, hinzukommen. Der mit diesen Schaltzähnen 6, 7 zusammenwirkende, zwischen der rechten und der linken Einerzählsch.eibe4, 5 liegende hammerförmige Schalthebel i o, der durch die Schaltstifte i i und i il an der Zähl.-scheibe 4. in die Arbeitslage verschwenkt werden kann, weist einen nach dem Resultatzählwerk gerichteten Arm 12 auf. Dieser Arm 12 ist so gekröpft, daß er in die Bahn eines Alnschlages 1 ; hineinragt, der an der linken Seite der linken Einerzählscheibe 5 befestigt ist und der an Länge 'den an dieser Scheibe 5 befestigten Zehnerschaltzahn 14. überragt, damit die Einwirkung des Anschlags 1 ; auf den Arm 12 in einer Ebene stattfindet, die seitlich von der Arbeitsebene liegt, in der der Zehnerschaltzahn 1.1 auf den Zehnerschalthebel 15 einwirkt. Außerdem liegt der Stift 13 etwas weiter vom Rande der Zählscheibe 5 ab, damit er den nächsten, auf die Zehnerzählscheibe einwirkenden Zehnerschalthebel 15 nicht beeinflussen kann.
  • Bei dem Übergang von der 9 auf die o hat, wie aus Abb.5 hervorgeht, der Schaltstift i il den Schalthebel 10 in die Arbeitslage gebracht, wobei der Ann 12 mit seiner Nase in die Bahn des Anschlags 13 verschwenkt worden ist. Infolgedessen ist der Schaltzahn 6 an Gier E:Istellscheibe 3 abgelenkt worden. und dieser hat die Zählscheibe 5 um eine Stelle weitergeschaltet. Darauf wirft der Anschlag 13 unter Vermittlung des Armes 12 den Schalthebel io in seine Ausgangslage zurück, so daß die Schaltzähne ; -nicht zur Wirkung kommen können, wie dies bei den Übergängen von der o auf die 3, von der 3 auf die 6 und von der 6 auf die 9 der Fall ist.
  • Die neue ZVertübertragun gsvorrichtunweist noch d, -n Vorteil auf, d.aß der Zählwerkschlitten unbehindert verschoben werden kann.
  • Bei. der Benutzung der neuen Recheninaschine als blultipliziermaschine sind die beiden Einerwertstellen unbeachtet zu lassen, so daß als Einerwertstelle hierfür die dritte Einstellscheibe von links zu gelten hat.

Claims (3)

  1. PATEN T-ANSPRÜCHE: 1. ZVertübertragungsüinrichtung für Sprossenradrechenmaschinen, die nicht nach ein und demselben System unterteilt sind, und bei denen die Einerwertstellevon zwei Satz Einstellscheiben, Zählscheiben und Übertragungshebeln gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß an der linken Ei@nereinstellscheibe (3) für jede Drehrichtung des Einstellwerkes drei seitlich vierschwenkbare Schaltzähne (6, ; ) vorgesehen sind und daß an der zugehörigen Zählscheibe (5) des Resultatzählwerkes ein Anschlag (13) angeordnet ist, der bei dem t'b:ergang von der 9 auf die o nach der Einwirkung eines Schaltzahnes (6) den in der Arbeitslage befindlichen, vor der Zählscheibe (5) angeordneten Schalthebel (io) zurückschwenkt, ehe die beiden anderen Schaltzähne (7') zur Wirkung kommen können.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (13) auf der linken Seite der Zählscheibe (5) weiter von ;ihrem, Rande ab angeordnet ist als der die Zehnerschaltung bewirkende Zelmerschaltstift (14) und daß der Schalthebel (i o') einen rückwärts gerichteten. und entsprechend seitwärts gekröpften Arm (12) aufweist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (13) an der Zählscheibe (5) mit dem Arm (12) des Schalthebels (i o) in einer Ebene zusammenwirkt, die seitlich von der Arbeitsebene liegt, in der der Zehnerschaltstift (14) den Zehnerschalthebel (15) beeinflußt.
DET29522D 1924-11-16 1924-11-16 Wertuebertragungseinrichtung fuer Sprossenradrechenmaschinen, die nicht nach ein und demselben System unterteilt sind Expired DE414403C (de)

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