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Wertübertragungseinrichtung für Sprossenradrechenmaschinen, die nicht:
nach ein und demselben System unterteilt sind. Es sind Sprossenradrechenmaschinen
bekannt, die im rechten Teil als Addiermaschine für englische Währung und in ihrem
linken Teil als Addier- und Multipliziermaschine nach dem dekadischen System dienen.
Bei diesen Maschinen, bei denen die Einerwertstelle von zwei Satz Einstellscheiben
und Zählscheiben nebst den Wertübertragungsvorrichtungen gebildet wird, weist beispielsweise
die rechte Einerzählscheibe die Ziffern o, i. z in dreifacher Wiederholung und 0,1-linke
Ein;@rzählsc11eil)e die Ziffern o, ;, (i, (@ mit entsprechenden Zwischenräumen au(,
wie dies die Abb. i und a der Zeichnung zeig,-n, die die abgewickelten Eit,rzählsc-lieiben
Miu,-dergeben.
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Beim Ablesen der in dea beiden Schaulöchern. der Einerwertstellen
im Resultatzählwerk dargestellten Werte ist zu beachten, daß diese summiert werden
müssen. So bedeutet ;, o: ;. i ; 3, 2; 6, o; 6, i 2 g, o; 9, i , 9, 2 = 3. .l, 5,
6, 7, S, 9, 1o und i i.
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Bei der Verteilung der Ziffern o, 3, ti, 9 auf dem Unifang einer mit
neun Antriebzähnen ausgestatteten Zählscheibe sind zwischen den Ziffern o-3, 3-6
und 6-9 zwei leere Felder vorhanden, während diese leeren Felder zwischen der 9
und der o fehlen. Bei einer Wertübertragung bei dem L`bergang von der a auf die
o in der rechten Einerzählscheibe auf die linke E.inerzählscheibe muß also eine
Fortschaltung der linken Zählscheibe jedesmal um drei Einheiten erfolgen, wenn eine
Drehung der linken Einerzählscheibe von der o auf die ;, von der 3 auf die ti oder
vun der 6 auf die 9 herbeizuführen ist. Bei der Fortschaltung voll der 9 auf die
o darf dagegen die linke Einerzählscheibe nur um eine Einheit gedreht werden, da
die 9 und die o auf der linken Einerzählscheibe benachbart sind.
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Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung mit den bekannten hammerförmigen
Schalthebeln dadurch gelöst, daß an der linken Einereinstellscheibe für jede Drehrichtung
des Einstellwerkes drei seitlich verschwenkbare Schaltzähne vorgesehen sind und
dal'x an der zugehörigen Zählscheibe ein besonderer
Anschlag angeordnet
ist, der bei dem t''bergang von der 9 auf die o nach der Einwirkung eines vierschwenkbaren
Schaltzahnes an der Einstellscheibe auf das Resultatzählwerk !den in der _@rbeitslage
befindlichen, vor der Zählscheibe liegenden Schalthebel zurückschwenkt, ehe die
beiden anderen Schaltzähne zur Wirkung kommen können.
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In der Zei:cIrnung ist eine als Beispiel, dienende Ausführungsform
der Erfindung dargestellt.
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Die rechte Einereinstellscheibe i (Abt. ; ) ist mit neun einstellbaren
Sprossenzähnen 2 ausgestattet, während die linke Ein:ereinstellscheibe 3 nur zwei
radial herausschiebbare Sprossenzähne 2 aufweist. Das zur Einstellscheibe i gehörige
Zählrad .1 des Resultatzählwerkes trägt in fortlaufender Reihenfolge dreimal die
Ziffern o bis 2, dagegen das der Einstellscheibe 3 gegenüberstehende Zählrad 5 nur
die Ziffern o, 3, 6, 9 in der in Abb.2 wiedergegebenen Anordnung. An der Einstellscheibe
3 sind -zwei Gruppen von je drei seitlich vierschwenkbaren Schaltzähnen 6, 7 gelagert.
Die Zähne 6 entsprechen den bei den bekannten Spross.enradrechenmaschine n vorhandenen
Zehnerschaltzähnen, zu denen noch die Schaltzähne ; , die zu j e zweien an einem
um eine gemeinsame Drehachse 8 vierschwenkbaren Sektor 9 (Abt. 4) befestigt sind,
hinzukommen. Der mit diesen Schaltzähnen 6, 7 zusammenwirkende, zwischen der rechten
und der linken Einerzählsch.eibe4, 5 liegende hammerförmige Schalthebel i o, der
durch die Schaltstifte i i und i il an der Zähl.-scheibe 4. in die Arbeitslage verschwenkt
werden kann, weist einen nach dem Resultatzählwerk gerichteten Arm 12 auf. Dieser
Arm 12 ist so gekröpft, daß er in die Bahn eines Alnschlages 1 ; hineinragt, der
an der linken Seite der linken Einerzählscheibe 5 befestigt ist und der an Länge
'den an dieser Scheibe 5 befestigten Zehnerschaltzahn 14. überragt, damit die Einwirkung
des Anschlags 1 ; auf den Arm 12 in einer Ebene stattfindet, die seitlich von der
Arbeitsebene liegt, in der der Zehnerschaltzahn 1.1 auf den Zehnerschalthebel 15
einwirkt. Außerdem liegt der Stift 13 etwas weiter vom Rande der Zählscheibe 5 ab,
damit er den nächsten, auf die Zehnerzählscheibe einwirkenden Zehnerschalthebel
15 nicht beeinflussen kann.
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Bei dem Übergang von der 9 auf die o hat, wie aus Abb.5 hervorgeht,
der Schaltstift i il den Schalthebel 10 in die Arbeitslage gebracht, wobei
der Ann 12 mit seiner Nase in die Bahn des Anschlags 13 verschwenkt worden ist.
Infolgedessen ist der Schaltzahn 6 an Gier E:Istellscheibe 3 abgelenkt worden. und
dieser hat die Zählscheibe 5 um eine Stelle weitergeschaltet. Darauf wirft der Anschlag
13 unter Vermittlung des Armes 12 den Schalthebel io in seine Ausgangslage zurück,
so daß die Schaltzähne ; -nicht zur Wirkung kommen können, wie dies bei den Übergängen
von der o auf die 3, von der 3 auf die 6 und von der 6 auf die 9 der Fall ist.
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Die neue ZVertübertragun gsvorrichtunweist noch d, -n Vorteil auf,
d.aß der Zählwerkschlitten unbehindert verschoben werden kann.
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Bei. der Benutzung der neuen Recheninaschine als blultipliziermaschine
sind die beiden Einerwertstellen unbeachtet zu lassen, so daß als Einerwertstelle
hierfür die dritte Einstellscheibe von links zu gelten hat.