DE578683C - Rechenmaschine mit Rueckuebertragung des Ergebnisses in das Schaltwerk - Google Patents

Rechenmaschine mit Rueckuebertragung des Ergebnisses in das Schaltwerk

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DE578683C
DE578683C DEB151905D DEB0151905D DE578683C DE 578683 C DE578683 C DE 578683C DE B151905 D DEB151905 D DE B151905D DE B0151905 D DEB0151905 D DE B0151905D DE 578683 C DE578683 C DE 578683C
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calculating machine
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Natalis & Co Akt Ges
Brunsviga Maschinenwerke Grimme Natalis & Co AG
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Natalis & Co Akt Ges
Brunsviga Maschinenwerke Grimme Natalis & Co AG
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Description

  • Rechenmaschine mit Rückübertragung des Ergebnisses in das Schaltwerk Zur Berechnung von Produkten mit mehreren Faktoren und zur Lösung anderer Aufgaben ohne Neueinstellung der Zwischenergebnisse ist es bekannt, Rechenmaschinen, deren Schaltwerk nach dem Schaltzahnsystem (Sprossenradsystem) gebaut ist, mit einer Einrichtung zu -versehen, die die unmittelbare mechanische Übertragung eines im Hauptzählwerk errechneten Ergebnisses durch Löschung desselben in das Einstellwerk ermöglicht. Ferner sind Einrichtungen bekannt, bei denen die im Hauptzählwerk errechnete Zahl in die Einstelltastatur gedrückt wird, wobei aber die Federn der Einstelltasten überwunden werden müssen.
  • Die vorliegende Erfindung löst die oben angegebene Aufgabe bei Rechenmaschinen, deren Schaltwerk axial bewegliche Schaltscheiben besitzt, indem durch Betätigung einer- Übertragungshandhabe die in einem Zählwerk befindliche, durch an sich bekannte Abgreifschieber abgegriffene Zahl durch Übertragungsschieber ohne Beeinflussung der Einstellorgane (Tasten usw.) in das-Schaltwerk fest eingestellt wird, so daß mit dieser Zahl Multiplikationen und alle anderen Rechnungen ausgeführt werden können. Diese Bauweise ist einfach und .die Bedienung leicht und sicher.
  • Die Zeichnung stellt eine beispielsweise Ausführung dar und zeigt in Abb. i einen Längsschnitt durch eine Rechenmaschine, die als EinstellorganeTasten und für jede Dekade zwei Schaltscheiben, eine mit vier gestaffelten und eine mit fünf einfachen Zähnen, besitzt.
  • Abb.2 ist ein waagerechter Schnitt nach der Linie 2-2.
  • Abb. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie 3-3-Abb.4 ist ein waagerechter Schnitt nach der Linie 4-4.
  • Abb. 5 zeigt zwei Abgreifräder.
  • Auf der Grundplatte i stehen die Gehäuseseitenwände 2, in denen die Hauptwelle 3 der Rechenmaschine gelagert ist. Auf der Hauptwelle 3 befinden sich für jede Dekade je zwei Schaltscheiben, und zwar Schaltscheibe 4 mit vier gestaffelten Zähnen und Scbaltscheibe 5 mit fünf einfachen Zähnen. Die Schaltscheiben 4 und 5 werden beim Einstellen axial gegeneinan.dergeschoben und arbeiten dann entweder beide nacheinander oder eine allein auf Zwischenräder 6, die ihrerseits in Ziffernräder 7 des Hauptzählwerkes eingreifen.. Die Zehnerübertragung, ist der Übersichtlichkeit wegen nicht dargestellt. Das Einstellen der Zahlen geschieht beispielsweise durch Tasten. von denen in der Zeichnung nur die mit 1, 8 und 9 bezeichneten Tasten dargestellt sind. Alle Tasten haben zwei Schrägflächen 8 und 9 (Abb. 3), durch die Schwinghebel io und i i eingestellt werden, welche sich um Zapfen 12 drehen. Durch die Schwinghebel io werden die Schaltscheiben 4 in vier verschiedene Arbeitsstellungen eingestellt, und zwar so, daß entweder nur ein Zahn, zwei Zähne, drei Zähne oder vier Zähne auf die Zwischenräder 6 arbeiten, während die Schwinghebel I I die Schaltscheiben 5 nur in eine Arbeitsstellung bringen, in der alle fünf Zähne mit dem Zwischenrad 6 kämmen. Das Einstellen der Zahlen von i bis 9 in das Schaltwerk geschieht in der Weise, da$ die Zahlen i bis 4 durch die Schaltscheibe 4 allein, die Zahl 5 durch die Schaltscheibe 5 allein und die Zahlen 6 bis 9 durch beide Schaltscheiben zusammen eingestellt werden. Zu diesem Zweck befinden sich an den. Tasten Schrägflächen 8 und 9, die auf Ansätze 13 der Schwinghebel wirken. Die Ansätze 13 sind an den Schwinghebeln mehr oder weniger weit seitwärts gebogen, und zwar an den Schwinghebeln io für die Ziffern i und 6 um einen Schritt, bei- den Ziffern 2 und 7 um zwei Schritte, bei den Ziffern 3 und 8 um drei Schritte und bei den Ziffern 4 und 9 um vier Schritte. Dagegen sind die Ansätze 13 an den Schwinghebeln ii nur für die Zahlen 5 bis 9 um je einen Schritt seitwärts gebogen. Die Schwinghebel machen also seitliche Schwingbewegungen entsprechend den gedrückten Tasten und übertragen die Bewegung auf die Schaltscheiben 4 und 5 entgegen dem Druck einer Feder 14, die zwischen den beiden Schaltscheiben liegt. Die Tasten werden in bekannter Weise in der gedrückten Lage durch eine Tastensperre 15 gehalten. Wird durch Druck auf die Löschtaste 16 diese Tastensperre 15 mittels des Kammes 17 ausgehoben, so gehen. die Schaltscheiben 4 und 5 durch die Feder 14 in ihre Ruhelage zurück.
  • Zur mechanischen Übertragung des in den Ziffernrädern 7 des Hauptzählwerkes errechneten Ergebnisses in das Schaltwerk sind auf der Achse 18 Zahnräder i9 angeordnet, die sich mit den Ziffernrädern 7 drehen. Mit den Zahnrädern i9 sind durch die Nabe 2o zwei Stufenscheiben 21 und 22 (Abb. 4 und 5) verbunden. Die Stufenscheiben. 21 haben je vier Stufen für die Zahlen -i bis 4 und 6 bis 9, während die Stufenscheiben 22 nur je eine Stufe für die Zahlen 5 bis 9 besitzen. Den Stufenscheiben gegenüber liegen Abgreifsch.ieber 23 und 24, an denen Federn 25 angreifen. die sich in der Ruhelage in gespanntem Zustande befinden. In der Ruhelage werden die Abgreifschieber durch die Stifte 26 auf der Welle 27, an der. der Handgriff 28 mit einer kräftigen Feder 29 sitzt, festgehalten. Wird der Handgriff 28 nach vorn gezogen, so werden die Abgreifschieher freigegeben, und die Federn 25 ziehen diese gegen die Stufen-Scheiben 21 und 22. An jedem Abgreifschieber sind am anderen Ende nach unten gehende Stäbe 3o angenietet, die gegen Stifte 31 der Einstellschieber 32 und 33 stoßen. Die Einstellschieber 32 und 33 werden durch Federn 34 nach hinten gezogen, so daB die Stifte 31 in der Ruhelage an den Stäben.3o der Abgreifschieber anliegen. Die Einstellschieber 32 haben je vier Zahnlücken und die Einstellschieber 33 je eine Zahnlücke, in die Blattfedern 35, welche an der Welle 36 befestigt sind, eingreifen können. Werden also durch Vorziehen des Handgriffes 28 die Abgreifschieber 23, 24 nach vorn gezogen, so werden auch die Einstellschieber 32 und 33 nach vorn gedrückt. Wird aber der Handgriff 28 zurückgelegt bzw. durch die Feder 29 zurückgezogen, so gehen die Abgreifschieber 23 und 24 durch die auf sie wirkenden Stifte 26 mit zurück, nicht . aber die Einstellschieber 32 und 33, da diese durch die Blattfeder 35 in der eingestellten Lage festgehalten werden. Die Einstellschieber 32 und 33 stoßen beim Einstellen gegen die Schrägen .37 und 38 der Schwinghebel io und ii und stellen durch diese die Schaltscheiben ,4 und 5 ein. Die Tastatur bleibt dabei unberührt. Durch Drehen der Hauptwelle 3 kann mit dem zurückübertragenen Ergebnis ebenso weitergerechnet werden wie mit einer durch die Tasten eingestellten Zahl.
  • Es ist ohne weiteres möglich, die Schwinghebel io, i i zu verlängern und noch andere Schrägflächen 37, .38 anzuordnen, die durch eine gleicheRückübertragungsvorrichtung von anderen Zählwerken, z. B. vom Umdrehungszähl-,verk aus, eingestellt werden können.
  • Soll das durch' die Rückübertragungseinrichtung in das Schaltwerk eingestellte Ergebnis gelöscht werden, so wird ebenso wie bei einer durch die Tastatur eingestellten Zahl die Löschtaste 16 gedrückt. Die Löschtaste 16 besitzt am unteren Ende eine Schrägfläche 39, die das Gestänge 40 entgegen der Feder 41 nach hinten schiebt und die Welle 36 verdreht, wodurch die Blattfedern. 35 aus den Zahnlücken der Einstellschieber 32 und 33 herausgehen und diese freigeben, die durch die Federn 34 in ihre Ruhelage zurückkehren.
  • Wenn bei Betätigung des Handgriffes 28 zur Rückübertragung noch Zahlen durch die Tastatur im Schaltwerk eingestellt sind, so könnte nach Vollendung der Rückübertragung eine falsche Zahl erscheinen. Um dies zu vermeiden, ist vorgesehen, daß bei Beginn der Bewegung des Handgriffes 28 zuerst die Tastatur gelöscht wird. Dies geschieht dadurch, daß einer der auf der Drehwelle 27 des Handgriffes 28 sitzenden Stifte 26 gegen ein Gestänge 42 drückt, welches mittels der Schrägfläche 43 den Kamm 17 verschiebt, der seinerseits wieder, wie oben beschrieben, die Tastensperre 15 auslöst.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Rechenmaschine mit axial beweglichen Schaltscheiben, dadurch gekennzeichnet, daB durch Betätigung einerÜbertragungshandhabe (28), die in einem Zählwerk (y) befindliche, durch an sich bekannte Abgreifschieber (23, 2q.) abgegriffene Zahl durch Übertragungsschieber (32, 33) ohne Beeinflussung der Einstellorgane in das Schaltwerk fest eingestellt wird, so daB mit dieser Zahl Multiplikationen und alle anderen Rechnungen ausgeführt werden können.
  2. 2. Rechenmaschinenach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB beim Zurückgehen der Übertragungshandhabe (28) die Abgreifschieber (23, 2q.) in ihre Ruhelage zurückgedrückt, die Übertragungsschieber (32, 33) aber in ihrer eingestellten Lage durch eine Sperre (35) gehalten werden.
DEB151905D 1931-09-04 1931-09-04 Rechenmaschine mit Rueckuebertragung des Ergebnisses in das Schaltwerk Expired DE578683C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE889843C (de) * 1941-02-21 1953-09-14 H W Egli A G Rechenmaschine mit einem Speicherwerk zur Rueckuebertragung von Werten
DE759321C (de) * 1940-10-23 1954-02-22 Telephonwerke Deutsche Rechenmaschine
DE968475C (de) * 1952-07-12 1958-02-20 Deutsche Telephonwerk Kabel Einstellwerk fuer Rechenmaschinen
DE1109419B (de) * 1952-07-10 1961-06-22 Monroe Calculating Machine Einstellwerk fuer aus zweigeteilten Staffelwalzen bestehende Ziffernscheiben-antriebe an Rechenmaschinen
DE1137579B (de) * 1954-06-09 1962-10-04 Monroe Calculating Machine Faktorspeichereinrichtung fuer Rechenmaschinen mit geteilten Staffelwalzen

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