DE375562C - Rechenschreibmaschine - Google Patents

Rechenschreibmaschine

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DE375562C
DE375562C DEA33117D DEA0033117D DE375562C DE 375562 C DE375562 C DE 375562C DE A33117 D DEA33117 D DE A33117D DE A0033117 D DEA0033117 D DE A0033117D DE 375562 C DE375562 C DE 375562C
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Adlerwerke AG
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Adlerwerke AG
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Description

  • Rechenschreibmaschine. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Rechenschreihrnaschine derjenigen Art, bei der die gewöhnliche Schreibmaschine mit der Rechenmaschine durch einfaches Übereinandersetzen beider Maschinen verbunden wird, wobei die Zifferntasten der Schreibmaschine unmittelbar auf die Tastenhebel der darunterliegenden Rechenmaschine ohne jede Verbindung aufgesetzt werden. Die Maschine unterschei,d#et sich von den bekannten derartigen Einrichtungen vor allein durch die Bauart des Zahlenauswählapparates und in der Arbeitsweise der mit,demselben in Verbin(dung stehenden Zählwerkstangen. Die heiiii Niederdrücken einer Taste ausgelöste Zählwerkstange hält selbst den der angesclilagenen Ziffer entsprechen,den Anschlag fest und gibt ihn erst frei, wenn durchVorschieben allerZählwerkstangen die Übertragung 4er Gresaintzahl auf das Zählwerk erfolgt. Dabei sind die Anschlä-e frei bewegbar und werden mir durch die Reihung an der ausgelösten Zähliverkstange fest-"ehalten, während sie bei Freigabe von selbst unter der Wirkung eines kleinen Gewichts oder einer Feder in ihre Ruhelage zurückkehren. Das Festhalten des Anschlagges durch die Zählwerkstange geschieht also unter dein Einfluß der auf die Zählwerkstange wirkenden Feder. Die Arbeitsleistung, die,die Tasten züi leisten haben, besteht also nur darin, eine leichte, auf Rollen laufende Schiene, die die Anschläge enthält, etwas bei Seite zu schiel>en, wodurch vornehmlich der leichte Gang der Rechenmaschine bedingt wird, ini Gegensatz zu bisher bekanntenRechenniaschinen, wo eine ,große Anzahl von Anschlagstiften vorhan(12,1 sind, die zwangläufi eingestellt, fest-ggehalten und später wieder zwangläufig in ihre Ruhelage zurückgeführt werden müssen.
  • Die beiliegenden Zeichnungen zeigen eine beispielsweise Ausführungsforin einer derartigen Rechenschreibniaschine, und nvar ist Abb. 1 eine Seitenansicht, teilweise iiiiSchnitt und Abb. 2 eine Ansicht von, oben. Die Abb. 3, -t. 5 und (-) zeigen den Zahlenwähler iii. verschiedenen Stellungen, wobei die Abb. 6 ein Schnitt nach der Linie a-b der Abb. 3 ist.
  • In der Abb. i ist die Schreibmaschine plunktiert dargestellt auf der Rechenmaschine stehend. Die Tastenhebel i der Zifferntasten der Schreibmaschine ruhen unmittelbar auf den Tastenhebeln 2 der Rechenmaschine, die um 3 drehbar sind und durch die Federn 4 in der dargestellten Stellung gehalten werden. An diesen Tastenheheln 2 sind durch die Stangen,5 die Tastenhehelstangen 6 angelenkt, die in wagerechten Führungen laufen. jede dieser Stangen 6 hat eine seitliche Ausbuchtung7, wobei alle diese Ausbuchtungen bei den verschiedenen Stangen gegeneinander eiitsprechend den Zahlen i bis 9 versetzt liegen, wie axis Abb. 2 ersichtlich ist. Senkrecht zu diesen Stangen 6 sind die Schieber 8 angeordnet, die dazu dienen, Anschläge für den von flen Zählwerkstangen 7ur#icl,7ule,-en-de n Weg el t' zu geben. Die Zählwerkstangen 9 gehen näm lieh durch diese Schieber 8 hindurch, wie aus den Abb. 3 und4 ersichtlich, ist, und sind initNasen io versehen (Abh. 6), dlie sich gegen die Anschlä,ge der Schieber legen kiiiiiien. Die Anschläge sind als eine Reihe um die Drelipunkte ii bewegliche Hebel 12, ausgebildet, deren unterer Teil als kleines Gewicht13 ausgeführt ist. Dadurch wird erreicht, daß die Anschläge nachgiebig s,ind und in ihrer Lage stehenbleiben, wenn sie durch die Nase einer Zählwerkstange 9 gehalten werden.
  • Die Zählwerkstangen 9 führen zu dein eigentlichen Zählwerk i-[, in das sie mit Zahnstaiigen 15 eingreifen. Am andern Ende sind die Zählwerkstangen an tun 16 drehbare Hebel 17 angelenkt, die unter dein Einfluß der Fe-(lern ig stehen. Durch diese Federn werden die Stangen nach rechts (Abb. i) gezogen, wenn sie nicht durch die Gabeln ig gehalten werden, die sich gegen die Vors rün,-e 2o der :# Z, P Zählwerkstangen 23 legen. g jede Gabel ist uni 21 drehbar und trägt einen Hebelarin 22, vor den ein an dein Schlitten 23 sitzender, in der Querrichtung mit den Schlitten verschiehbarer #ÄTinkelhel)el 24 treten kann. Der Sclilittüll:23 und mit ihni der Winkel 24 wird nun vor,den Arm 22 der betreffenden Gabel, ig durch den Tabulator der Schreibmaschine eingestellt. Zu diesem Zweck ist an dein Schlitten eine Zahnstangge 2,5 vorgesehen, in die ein kleines Zahnrad 26 eingreift, das in Eingriff mit dein Zahnboggen 27 steht, Ader mit der senkrechten Welle 28 fest verbunden ist. Diese Welle:28 träg4 ohen -wiederum e - in Zahnrad 29, und dieses greift in eine an den Tabulator der Schreibinaschine befestigte Zahnstange 30 ein.
  • Z, je nach der Tabulatoreinstellung der Schreibmaschine entsprechend der Stellenzahl wirid durch das Zahnrad und den Zahnsektor der Schieber:23 auf seiner Gleitstange V verschoben, so daß der Winkelhebel 24 vor den Hebel:2:2 der betreffenden Zählwerkstange 9 kommt. Vor der Rolle 32 dieses Winkelhebefs 24 liegt ein um die feststehende Achse 33 (Irehbares doppelt gebogenes Blech 3-1, das für alle Tastenhebelstangen 6 gemeinsam ist. Trifft eine der Ta#stenliebelstangei16 gegen dieses Blech3-1, so wirkt es auf die Rolle 32 des Hebels 24, der dann, die betreff ende Ga:bel 19, vor der er steht, anhebt, sodaß die zugehörigeZählwerkstangeg frei wird und unter Wirkung ihrer Feder 18 sich nach rechts verschieben kann.
  • Ein gemeinsamer uni den Punkt 35 (Abh. 2') drehbarer Handhebel 36 gestattet nach Einsiellung aller Ziffern sämtliche nach rechts ver-#chobenen Zählwerkstangen in ihre Anfangslage zurückzuführen, wobei ihre Zahnstange 15 auf die zugehörigen Zahnräder des eigentlichen Zählwerks einwirkt.
  • DieWirkung derhIaschine ist nun folgende-Wirdauf eineZiffernschreikastei derSchreibniaschinegedrückt, so dreht sichderzugehörige TastenliChel. 2 um den Punkt 3 und verschiebt durch die Stange 5 die zugehörigeTastenhebelstange 6. Die seitliche Ausbuchtung 7 dieser Tastenliebelstange bewirkt dabei eine Verschiebung des zugehörigen Schiebers, 8. Anschließend trifft das Ende der Tustenhebelstan,ge 6gegen das drehbare Blech 34, das dabei -gegen die Rolle 32, des Winkelhebels -24 stößt und diesen Winkelhehel. zum Ausschlag brin-t. Durch den Tabulator der Schreihniaschine ist vorher unter Zuhilfenahme der Zahr -stange 3o, des Zahnrades 29, der senkrechten Welle 28, des Zahnbogens:27, des Zahnrades 26 und der Zahnstange 25 der auf der Stange 3 1 gleitendi Schieber 23 auf die betreffende Stellenzahl eingestellt worden, d. li. mit diesevi Schieber:23 ist der Winkelhebel 24 vor den Hebel:22 derjenigen Gabel ig gestellt worden, die der zu der betreffenden Stellenzahl gehörigen Zähhverkstange 9 entspricht. Schlägt jetzt das Blech 34 nach hinten aus unter dein Druck der Tastenhebelstange 6, so betätigt der Winkelhebei:24 diese Gabel ig, so daß sie sich von der Nase 2o -der Zählwerkstaage 9 abliebt,Lind diese Stange unter Wirkungdei Fe-.der 18 nach rechts sich verschieben llz#,.nn. Bei ,dieser Verschiebung bleibt das Zählwerk 14 unbee;nflußt.
  • Der Hub dieser Verschiebung ist bedingt durch den zugehörigen Schie-ber 8, der durch die Tastenliebelstange 6 verschoben ist. Der betreffende Schieb#er 8 hält mit seinem Anschlagliebel 12 die Nase io der betreffenden Zählwerkstange 9 auf, und unter dem Druck dieser Nase bleibt der Hebel 12 in seiner 1 Stellung stehen, wenn der Schieber 8 wieder in seine ursprüngliche Lage zurückgeht währen-d alle anderen Hebel 12 infolge des Gewichtes 13 in ihre Ausgangsstellung zurückschwingen. Die Verschiebung des Schiebers hin und her erfolgt, wie oben gesagt, durch die - Ausbuchtung 7 seitliche der betreffenden Tastenhebelstange 6. Sind auf diese Weise alle Zählwerkstangen 9 entsprechend derWertzahl aller angeschlagenen Ziffern eingestellt, s-) werden diese eingestellten Zähl-,verkstangen mit dem gemeinsamen Hebel 36 nach links (Abb. i) verschoben, wobei sie mit ihren Zahnstangen 15 auf das Zählwerk 14 einwirken. Dadurch erfolgt die Zählung und gleichzeitig auch wieldier die Spannung der Federn 18, wobei die betreffenden Gabeln ig sich gegen die Nase 2o der Zähl-werkstange 9 legen und diese Zähtwerkstangen wieder in ihrer tirsprünglichen Stellung festhalten. Damit ist die Recl-inung erledigt, und es kann eine neue Betätigung stattfinden.

Claims (1)

  1. P ATEXT-A N srp,-ü c i-iE: i. Rechenschreibniaschine, deren Schreibiiiaschinen-Zifferntasten unmittelbar auf die Tastenhebel der diarunterlieg-enden Rechenmaschine ohne jedeVerbi-nidung auf-01 zt sind, dadurch gekennzeichnet, daß "eset ,die der Tabulatorstellung entsprechende, durch Niederdrücken der Taste ausgelöste Zähl-,verkstange (9) selbst den der angeschlagenen Ziffer entsprechenden.,#mschlag (1:2) festhält und erst wieder freigibt bei übertragun,g der Gesamtzahl auf das Zählwerk. :2. Rechenschreibmaschine nach dem vorhergehentden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß,dieAuslösung:dergewünschten Zählwerkstange (9) durch einen in der Querrichtung zu den Stangen verschiebbaren'#Viinkel-hebel (24) erfolgt. 3. Ausführungsform der Rechenschrei-bmaschine nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkelhebel (:24) in jeder Stellung durch eine gemeinsame, von allen Tasten beweg' bare Schiene, (34) bewegt wird. ZD 4. Rechenschreibmaschine nach den vorhergehenden Ansprüchen, da-durch gekennzeichnet, daß durch jede Taste (i) der Rech#runaschine ein zugehöriger Schieber (8) betätigt wird, der für sämtliche Zählwerkstangen (9) je einen Anschlag (1:2) besitzt und diesen bei seiner Verschiebung so zu der Nase (io) der Zählwerkstanggen (9) #stellt, daß die für die Zählung in Frage kommende Stange (9), wenn sie ikurz darauf eingestellt wird, nur einen der angeschlagenen Ziffer entsprechenden Weg zurücklegen kann. 5. Rechenschreibmaschine nach,den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichn#et, daß die Verschiebung jedes Schiebers (8) durch eine seitliche Ausbuchtung (7) am Tastenhebel (6) erfolgt, in der der Schieber (8) mit einer Gabel gleitet. 6. Rechenschreibmaschine nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieber (8) gewichts-oder federbelastete Sperrhehel (12-) betätigen, die -nach Zurückgehen der Taste (i) den Weg für die nicht gegen sie gezogenen Zählwerkstangen (9) wieder frei-geben.
DEA33117D 1920-03-07 1920-03-07 Rechenschreibmaschine Expired DE375562C (de)

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