DE648137C - Selbsttaetige Rechenmaschine - Google Patents

Selbsttaetige Rechenmaschine

Info

Publication number
DE648137C
DE648137C DED62271D DED0062271D DE648137C DE 648137 C DE648137 C DE 648137C DE D62271 D DED62271 D DE D62271D DE D0062271 D DED0062271 D DE D0062271D DE 648137 C DE648137 C DE 648137C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
multiplier
multiplication
calculating machine
carriage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED62271D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kabelindustrie A G
Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie AG
Original Assignee
Kabelindustrie A G
Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kabelindustrie A G, Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie AG filed Critical Kabelindustrie A G
Priority to DED62271D priority Critical patent/DE648137C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE648137C publication Critical patent/DE648137C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • Seats For Vehicles (AREA)

Description

  • Selbsttätige Rechenmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätige Rechenmaschine, die in Ausführung der vier Rechnungsarten zur. Produkt- und Ouotientenbildung geeignet und mit einem Resultatwerk und einem mechanisch mit einem ortsfesten Stellwerk zusammenwirkenden Zählwerk im Schlitten ausgestattet ist. Die Erfindung besteht darin, daß nach ,vollständiger- Einstellung des Multiplikanden und des Mulitplikators beispielsweise mittels je einer Tastatur an je einem besonderen Schaltwerk diese beiden Schaltwerke selbsttätig hintereinander derart zum mechanischen Zusammenwirken mit den Zählwerken des Schlittens kommen, daß zunächst das eine Schaltwerk den Multiplikator in das Umdrehungszählwerk des Schlittens einträgt und hiernach das andere Schaltwerk in bekannter Art das. Resultatwerk des Schlittens in Ausführung der Multiplikation antreibt.
  • Die Voreinstellung des Multiplikators in einem besonderen Schaltwerk hat den Vorteil, daß man schon während der Arbeit der Maschine den Multiplikator für die nächste Rechnung einstellen kann. Die für eine Multiplikation erforderliche Zeit wird daher gegenüber Rechenmaschinen ohne Multiplikatorschaltwerk herabgesetzt. Dadurch, daß der Multiplikationsvorgang selbsttätig ohne Zutun der Bedienungsperson auf die Übertragung des Multiplikators in das Umdrehungszählwerk folgt, wird die Bedienung der Maschine gegenüber den bekannten selbsttätigen Rechenmaschinen, bei denen der Multiplikator unmittelbar im Umdrehungszählwerk eingestellt wird, nicht erschwert. In beiden Fällen ist nach der Einstellung des Multiplikators und des Multiplikanden nur das den Maschinenantrieb auslösende Organ zu verstellen.
  • Die Einstellung des Multiplikators in einem besonderen Schaltwerk ist zwar bei einer nur für Multiplikation eingerichteten Maschine bekannt. Dort schließt sich aber der Multiplikationsvorgang nicht selbsttätig an die Übertragung des Multiplikators aus dem Schaltwerk in das Reglerwerk für den Schlittengang an. Für diese Übertragung des Multiplikators und zur Veranlassung der Multiplikation sind vielmehr besondere Tasten zu verstellen.
  • Zur Eintragung des Multiplikators und des Multiplikanden in die Maschine werden vorteilhaft zwei Volltastaturen angeordnet, die nach bekannter Art je zehn sich gegenseitig auslösende Tasten für jede einzutragende Ziffernstelle enthalten. Hierbei hat man den Vorteil, daß man den vollständigen 1Iultiplikator sichtbar einstellen kann, ehe er in den Schlitten eingetragen wird. Die Eintragung des 'Multiplikators in den Schlitten geschieht in diesem Falle erfindungs-, g einz äß . in der Weise, daß alle Stellen des,-'.
  • Multiplikators gleichzeitig aus dem Schaltwerk in das Umdrehungszählwerk des Schlittens übertragen werden, was lediglich einen Umlauf der -Maschinenwelle erfordert. Diese gleichzeitige Übertragung ist aber auch in dem Falle möglich, daß man nur eine Tastenreihe hat, mit der man die Stellen des Multiplikators nacheinander in das Schalt-,verk einträgt.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i i eine Gesamtansicht der 1laschine in perspektivischer Darstellung, während die <Vb. i bis i o die Einzelteile der -Maschine zeigen, soweit sie für die Erläuterung der Erfindung in Betracht kommen. Es zeigen: Abb. i einen Schnitt längs der Linie m-m der Abb. i i, Abb. 2 eine Einzelheit der Abb. i, Abb. 2 a einen Teilschnitt längs Linie t-t der Abb. i i, Abb.3 das Antriebswerk für die Bewegung des Schlittens nach rechts, Abb.4 eine Seitenansicht des Antriebwerks der Abb. 3, Abb. 5 bis 7 die Einrichtung zur abgekürzten Multiplikation, Abb.8 das Antriebswerk für die Bewegung des Schlittens nach links, Abb.9 eine Seitenansicht des Antriebswerks der Abb. 8, Abb. to eine schematische Darstellung der Wirkungs@@ eise der in den Abb. 5 bis ; dargestellten "Feile.
  • Das Multiplikatoreintragwerk Abb. i stellt in Seitenansicht ein Element des Multiplikatoreintragwerkes T', S, entsprechend dem Schnitt ;)i-itt der Abb. i i dar. Zu diesem Element gehört eine Tastenreihe der Tastatur T,, eine Lückenscheibe 3 und das sie umgebende Rad(-). in dessen Innenverzahnung die Laufklinke 5 einfällt und dessen Außenverzahnung ein Zwischenrad 8 des Schlittens (s. auch Abb. -#-,) antreibt und dadurch die zum Rad 8 gehörige Zifterrolle () des Umdrehungszählwerks Z, des Schlittens ig einstellt. Bei der Eintragung des Multiplikators in die Zitterrollen 9 steht jedem der neun Räder 6 des Schaltwerks S, ein bestimmtes Rad 8 des Schlittens gegenüber. indem der Schlitten sich hierbei stets in derselben Stellung befindet.
  • In axialer Fortsetzung des Systems S, ist, wie in Abb. 3 angedeutet, das Selialtwerk S= für den Multiplikanden angeordnet. Die Welle 7 (s. auch Abb. 2) liegt in det Verlängerung der Welle 42 (s. auch Abb. 2 a), ,..ist aber unabhängig von dieser Welle 42 "%%drehbar. Abb. 2 a stellt das Schaltwerk für _4en Multiplikanden in ähnlicher Art wie Abb. i und 2 dasjenige des Multiplikators dar (die Tastatur T. ist iii Abb. 2a nur teilweise angedeutet). Die Einzelheiten dieser Schaltwerke entsprechen im wesentlichen der Patentschrift 384 150. Insbesondere entsprechen die Lückenscheiben 3 den Lückenscheiben _# dieser Patentschrift, die Decksektoren i, dic durch Tastenzug bei 2k, 2n im Kreise um die Wellen 7 (Abb. 2) bzw. 42 (Abb. 2a) verstellt werden, den Deckscheiben und Handhebeln io der Patentschrift 38:I i5o, die Laufklinken 5 den Laufklinken 6 dieser Patentschrift.
  • Die Tasten i bis 9 (Abb. i), deren Lagerung fortgelassen ist, wirken durch ihre Schäfte 2 auf die mehr oder weniger steilen Abschrägungen der Zähne 2a einer längs beweglichen Schiene 2b, so daß diese je nach Wahl der Taste eine größere oder kleinere Längsverschiebung gegen eine Federkraft 2C erleidet. Mittels ihres Zapfens 2d und der zweiarmigen Hebel 2" 2/, die um 2g und 2"t schwingen und durch Schlitz und Zapfen bei 21 gekuppelt sind, sowie mittels der Kuppelstange 2k (Gelenke bei 2m, 2n) wird der Arm va eines Sektors i mehr oder weniger im Kreise tim die Welle 7 verstellt und dadurch eine Lücke 4 der feststehenden Lückenscheibe 3 mehr oder weniger verkürzt. Wenn die mit der Welle 7 fest verbundene, bei 5a federnd angelenkte Laufklinke 5 gegen den l hrzeigersinn sich bewegt und dabei ihre Rolle 511 in die Lücke 4 einfällt, fällt das andere Ende der Klinke in die Innenverzahnung des Rades 6 ein und dreht dieses entsprechend der Lückenlänge mit. Das Rad 6 treibt durch Vermittlung des Rades 8 die Zitterrolle 9 des Vindrehungszählwerks Z, des Schlittens i9 an und stellt die Rolle g entsprechend der Multiplikatorzitfer ein.
  • Die Bewegung der Klinke 5 im Uhrzeigersinn erfolgt beim Rückgang einer Pendelung der Welle 7. Diese Pendelung der Welle 7 wird durch den später zu beschreibenden Antrieb der Maschine veranlaßt. Bei der Bewegung der Welle 7 im Uhrzeigersinn bleibt die Klinke 5 wirkungslos, da sie über die Zähne des Rades 6 hinwegratscht. Beim Rückgang der Klinke findet das beschriebene Mitdrehen des Rades 6 statt. Die Pende-Iung der Welle ; stellt eine Abweichung von dem im Patent 38.I150 beschriebenen Getriebe dar, bei dem die Welle statt der Pendelung einen Umlauf macht. Es handelt sich dort indessen nicht um Eintragung des Multiplikators in den Schlitten, sondern um den Antrieb des Resultatwerks entsprechend dem Multiplikanden. In Abb. 2ä ist demgemäß die Klinke 5 umlaufend anstatt pendelnd zu denken.
  • Für die beschriebene Übertragung des Mfultiplikators in die Zifferrollen 9 des Schlittens muß dieser, wie schon erwähnt, vor dem Schaltwerk S1 (Abb. 3) stehen. Der Schlitten wird in dieser Lage (äußerste Linkslage) durch einen bei i ob (Abb. i) drehbaren Hebel io gehalten, der unter Wirkung der Feder ioa in eine Lücke 19a der Schlittengrundplatte einfällt. Diese Lage des Hebels io ist in Abb. 2 dargestellt. Diese Abbildung zeigt die Klinke 5 in einer Phase der Rückbewegung (gegen den Uhrzeigersinn), und zwar kurz vor dem Einfallen ihrer Rolle 5b in die Lücke 4 bzw. ihres Vorderendes in die Verzahnung des Rades 6. Der Hebel io konnte in die Sperrlage kommen, weil der Hebel 26, wie Abb. 2 zeigt, nach rechts um rob geschwungen worden war !und sein Anschlag i i sich von dem linken Arm des Hebels io losgelöst hatte.
  • Nach geschehener Eintragung des Multiplikators in die Zifferrollen 9 des Schlittens, die für ,alle Werte gleichzeitig durch die Pendelung der Welle 7 erfolgt, schwingt der Hebel 26 zurück. Dabei hebt zuletzt seine Nase ii den Hebel io aus der Lücke iga des Schlittens aus. Infolgedessen folgt dieser dem Zug einer Feder igb (Abb. 3) nach rechts und springt dadurch in die Anfangsstellung für die Ausführung der Multiplikation. Bei der Multiplikation bewegt sich der Schlitten allmählich nach rechts. Der Schlittenantrieb Wenn der Schlitten die Multiplikätion beendet hat, bleibt er in der zuletzt erreichten Rechtslage stehen. Wenn eine weitere Multiplikation entweder mit derselben oder einer anderen Zahl stattfinden soll, wird der Schlitten zunächst in die äußerste Linksstellung zurückgeführt, woselbst sofort die Eintragung des alten oder neuen Multiplikators in das Umdrehungszählwerk Z1 selbsttätig erfolgt. Das Zurückführen des Schlittens nach links und die neue Folge der Bewegungen nach rechts wird selbsttätig sprungweise ausgeführt und durch eine in Abb. i i dargestellte Ausführungstaste Ä1 veranlaßt, die den Elektromotor 12 (Abb. 3) einschaltet und zugleich vorübergehend einen zweiarmigen Hebel 13 (Abb. 3 und 4) aus dem Wege eines Nockens 27 des Teils 14 einer Klemmkupplung 14-16i schwenkt. Dadurch .wird der Teil 14, dessen Achse bei 14a (Abb. 4) sichtbar ist, mit dem Teil T6 gekuppelt, der einem Schneckenradgetriebe 16a des Motors i2 angehört. Der Motor 12 dient gemeinsam für den Antrieb beider Schaltwerke S1 und -S2. Zu diesem Zweck ist der Rotor des Motors oder nur die Achse des Rotors axial um die Strecke p (Abb. 3) verschiebbar. Auf der Rotorachse 12a sitzt frei drehbar ein Antriebsglied aga (Riemenscheibe, Wirtel, Zahnrad o. dgl.), das gegen axiale Verschiebung durch einen ortsfesten Vorsprung 28 gesichert ist. Das Antriebsglied 2911 bildet zugleich die eine Hälfte einer Klauenkupplung, deren andere Hälfte 29 fest auf der Rotorachse angebracht ist. Wenn die Teile 29, 29a ineinandergreifen, treibt die Rotorachse durch den Teil 2911 das Multiplikandenschaltwerk S, an. Wenn -aber, wie beschrieben, die Teile 14, 16 miteinander gekuppelt werden, ist die umlaufende Motorwelle bestrebt, mittels der Schnecke 16a das Rad 14 in der Pfeilrichtung zu drehen. Da jedoch die Federkraft 19b (Abb.3) des Schlittens Widerstand leistet, dreht sich zunächst das Rad 14 nicht, und es wird vielmehr durch die Schnecke 16a die Rotörachse 12a um die Strecke p gegen den federnden Bolzen 16b nach rechts verschoben, so daß die Klauenkttpplung 29 gelöst wird. Dadurch wird der Motor vom SchaltwerkSü entkuppelt und der Federbolzen 16b gespannt. Am Ende des Weges p stößt eine Schulter der Welle 12a gegen das Lager 12b an. Von diesem Zeitpunkt an wird, da die Rotorachse nicht- weiter nachgeben kann, die Gegenkraft der Feder igb von der Motorkraft überwunden, d. h. die Motorwelle dreht das Schnekkenrad 16, Dadurch wird jetzt der Schlitten sprunghaft in die äußerste Linkslage geschoben. Hierdurch findet die Eintragung des Multiplikators in das Zählwerk Z1 statt. Beides geschieht im einzelnen folgendermaßen: Am Teil 14 (Abb. 3, 4) sitzt eine Scheibe 17, an der bei 18 eine Stange 15 angelenkt ist. Das andere Ende der Stange 15 ist bei 23 an eine Schubstange 2o (Abb. 4) angelenkt, so daß diese letztere bei einem Umlauf des Teils 14 eine geradlinige Hinundherbewegung ausführt: Der Zapfen 23a spielt dabei in einem Schlitz des Doppelhebels 21 (Abb. 3), der demzufolge eine Hinundherbewegung um den Punkt 21a ausführt. Da der Hebel 21 bei gib durch Zapfen und Schlitz mit dem Doppelhebel 22 (Drehpunkt 22a) gekuppelt ist, schwingt auch dieser hin und her. Dabei trifft der andere Arm 24 des Hebels 22 einen im Schlitten ig sitzenden Stift 25, und der Schlitten, der in seiner Rechtslage steht, wird also'gegen den Zug seiner Feder rgb in seine äußerste Linkslage geschoben. Die Schlittenbewegung nach links ist beendet, wenn der Zapfen 18 der Scheibe 17 seine tiefste Stellung in Abb. 3 erreicht hat, also nach einer halben Umdrehung der Scheibe 17. Während der Schlittenbewegung nach links i @:itidet :ich die Mange 2o in der Bewegung :@a.ch rechts (s. den Pfeil in Abb.4). Dabei @üi;imt sie durch den Zapfen 20" den Hebel 26 finit, dessen Nase i i sich sofort vom Hebel ") (Abb. 2) frei macht. Der Hebel io fällt daher, wie früher beschrieben, in die Lücke (oll der Schlittenplatte ein, wenn der Schliten seine ä ttlierste Linkslage erreicht. Der -#clililten wird nunmehr in dieser Lage gegen den Zug der Feder icl' festgehalten, und es findet, wie oben beschrieben, die Eintragung d; s -Iultiplilzatörs in das Unidrehungszählwerk Z, statt. Währenddessen bewegt sich c11,2 Schiene 20 wieder nach links (s. den Pfeil in Abb. 2). Wenn die Schiene -2o ihre Ruhestellung ganz links erreicht hat, liebt sie mitceis der Nase i i, wie früher beschrieben, den S1@eri-liebel io aus. Dies geschieht, kurz bevor der Nocken 27 (Abb. 3) wieder an den i@ebei 13 anschlägt, d. h. am Ende eines U mlaufs der Scheibe 17. Zu dieser Zeit ist die multiplikatoreintragung beendet.
  • Während der Ilebel 2ti pendelt, dreht sein Sektor 2@_il' -zuerst die Welle 7 ini Uhrzeigersinn (s. den Pfeil in Abb. 4) und danach in inngokehrter Richtung. Während letzterer Bewegung wird, wie früher beschrieben, der Milltiplikator in den Schlitten, der bereits in seiner Linkslage Z, vor S1 steht, eingetraen. Diese Eintragung fällt in die -zweite halbe Drehung der Scheibe 17. Am Ende Mieser Drehung. entsperrt Hebel io, wie beschrieben, durch Anschlag von ii gegen io den Schlitten i g# und dieser springt nunmehr unter ZWirkung der Feder i91' nach rechts in die Anfangslage der -Multiplikation. Zugleich wird durch den Anschlag von 27 gegen 13 (Abb. 3) die Kleininkupplung 14, 16 gelöst, und es verschwindet somit am Schluß der \ltiltiplikatoreintrabuilg der Widerstand des Sclilitteiis. Infolgedessen drückt der Federbolzen il- )t' die -Rotorachse 12a nach links zurück, wodurch die Klattenkupplung 29 wieder eingerückt wird. Dadurch wird der Antrieb Scheibe 2yu) des Multiplikandenschaltv,-erke.S. wieder mit der Motorwelle gekuppelt, so daß iltminehr bei weiterlatifendein Motor diese: Schaltweh uilll*iutt.
  • Die Multiplikation In der ersten Multiplikationslage steht das erste linksliegende Zwischenrad 8,1 (Abb. 3) des Resultatwerks Z.> des Schlittens in Eingriff mit demjenigenrRad6a von S., das zur höchsten Multiplikandenstelle gehört. Danach findet unter Fortschreiten des Schlittens durch die Dekaden nach rechts die Multiplikation statt. Die Multiplikation findet in abgekürzter Form statt, und zwar wird, wenn eine Ziffer des -Iultiplikators höher als 5 ist, nicht mit dieser Ziffer, wie sonst, addierend, sondern mit dem Komplenientwert derselben substrahierend multipliziert und danach in der höheren Dekade eine Eins addiert. Es wird also beispielsweise mit 10 - 3 anstatt mit 7 multipliziert. Dies: abgekürzte Multiplikation ist in Abb. 5 bis io dargestellt; sie entspricht der Patentschrift 531 178. Die Abb. 5 bis io sind daher eine Wiederholung der Abbildungen dieser Patentschrift.
  • Die wesentlichen Teile der Einrichtung bestehen aus den unrunden Scheiben 82, die fest mit je einem Zahnrad 8 des Umdrehungszählwerks Z1 des Schlittens verbunden sind, den zugeordneten Schwinghebeln 86, deren einer Arm 81 die drei Stufen der Scheibe 82 abfühlt und deren anderer Arm dementsBrechend drei Lagen (s. Abb. 5, 6, 7) einnimmt, ferner einer im Sockel der Maschine längs verschieblich gelagerten Schiene 47, die einen abgestuften Kopf hat, und einem federnden Druckhebel 48, der ebenfalls im Sockel der Maschine gelagert ist und jeden vorbeigehenden Schwinghebel 86 gegen den Rand der unrunden Scheibe 82 drückt. Die Stellung der letzteren entspricht der Einstellung der Zifferrolle derart, daß der an die Scheibe 82 angedrückte Hebel 86 bei Einstellung der Zifferrolle auf Null frei am Kopf der Schiene 47 vorbeigeht, bei Einstellung der Zifferrolle auf eine der Zahlen i bis 5 gegen die erste Stufe (+) des Kopfes der Schiene 47 und bei Einstellung der Zifferrolle auf eine der Zahlen 6 bis 9 gegen die zweite Stufe (-) des Kopfes der Schiene 47 schlägt. Dementsprechend springt der Schlitten in eine positive oder negative Stellung. In den positiven Stellungen wird das Umdrehungszählwerk Z, durch einen nicht dargestellten Zählfinger, der von der ständig in gleicher Richtung umlaufenden Welle 42 (Abb.3) angetrieben wird, in bekannter Art (beispielsweise mittels Umschaltung des Zählfingers nach Patent 468 275) rückwärts (d. h. subtrahierend), in den negativen Stellungen dagegen vorwärts (d. h. addierend) angetrieben. Der Anschlag des Hebels 86 am Kopf der Schiene 47 datiert so lange, bis die Zifferrolle durch den Zählfinger bis auf o vor- oder zurückgedreht ist. Alsdann wird der Hebel, der die Stellung nach Abb. 0 oder 7 hatte, durch die unrunde Scheibe in die Stellung nach Abb. 5 gedrückt und dadurch vom Kopf der Schiene 47 frei. Der Schlitten verliert dadurch seinen Halt und wird durch die Feder i91' (Abb. 3) sprungweise so weit nach rechts gezogen, bis der nächste Hebel 86 gegen den Kopf der Schiene 47 anschlägt. Während dieses Schlittensprunges ist die Schiene 47 vorübergehend vorn Druck des Schlittens entlastet; sie macht daher eine kleine Längsbewegung nach links. In der Rechtslage (s. den Pfeil in Abb. 9) hält sie unter Vermittlung eines Doppelhebels 38 eine später noch zu erwähnende Schiene 36 in der Linkslage, in der diese unter Vermittlung eines bei 41 drehbaren Hebels 5o derart auf einen elektrischen Kontakt 51 wirkt, daß dieser geschlossen ist und den Stromkreis für den die Maschinenwelle 42 antreibenden Elektrometer r2 schließt. Gleichzeitig wird durch den Hebel 5o, wie nicht dargestellt, eine Sperrung des Schaltwerks S2 aufgehoben, so daß dieses umlaufen kann. Wenn die entlastete Schiene 47 die erwähnte kleine Verschiebung nach links ausführt, wird der Kontakt 51 geöffnet, der Motor ausgeschaltet und das Schaltwerk S2 gesperrt, bis ein nächster Hebel 86 gegen, den Kopf der Schiene 47 schlägt und die etwas nach rechts verschobene Schiene 47 den Motor wiedereinschaltet sowie die Sperrung des Schaltwerks S., aufhebt.
  • Unter der Kontrolle der Hebel 86 führt der Schlitten, nachdem er den obenerwähnten zweiten Sprung gemacht hat, die Multiplikation aus, wobei er sich nach rechts bewegt. Während dieses Vorganges werden die Zahnräder 8a des Resultatwerks Z2 teils (in den positiven Stellungen des Schlittens) unmittelbar von den Zahnrädern 6a (Abb. 3), also addierend, teils (in den negativen Stellungen des Schlittens) durch Vermittlung der Zwischenräder 83 (Abb.5), also subtrahierend, angetrieben, während, wie AbU3 zeigt, in dieser Zeit die Zahnräder 8 des Zählwerks Z1 nicht in Eingriff mit anderen Rädern sind, sondern lediglich durch den erwähnten Zählfinger positiv und negativ fortgeschaltet wer-,,Flen. Nach beendeter Multiplikation steht kein Hebel 86 mehr im Bereich der Anschlagschiene 47, somit kann der Schlitten jetzt von Hand frei nach rechts und links bewegt werden. Er kann auch .frei dem durch ein folgendes Drücken der Taste Al verursachten Antrieb nach links folgen, um eine neue Multiplikation auszuführen.
  • Die Division Die Division mit der Maschine erfordert wie bei allen ähnlichen Maschinen eine Bewegung des Schlittens voll rechts nach links, also umgekehrt wie bei der hier angewendeten Multiplikation. Um den Antrieb des Schlittens nach links auszuführen, ist ein Federgehäuse 3o (Abb. 8) angeordnet, das mittels eines Zahnrades 3 1 in eine am Schlitten befestigte Zahnschiene 35 eingreift und diese sowie den Schlitten, nach links verschiebt, wie der Pfeil andeutet. Das Federgehäuse ist auf einem Arm 34 des Hebels B gelagert, der im Maschinensockel um einen Stift 33 drehbar ist. Wenn der Hebel B auf die Marke »Div.« eingestellt ist, besteht die erwähnte Kupplung zwischen der Schiene 35 und dem Federgehäuse 30. Wenn der Hebel B dagegen auf die Marke »Mult.« eingestellt wird, hebt er das Federgehäuse 3o aus der Zahnstange 35 aus, so daß der Linksantrieb des Schlittens ausgeschaltet wird. Bei Einstellung des Hebels B auf die Marke »Div.« legt er das Federgehäuse 30 in die Schiene 35 ein, so daß nun der Linksantrieb eingeschaltet ist. Zugleich drängt der Hebel B den abgeschrägten Vorsprung 37 (Abb.9) der Schiene 47 zur Seite und rückt dadurch diese Schiene, die nur bei der Multiplikation in oben beschriebener Art mitzuwirken hat, entgegen dem Druck der Feder 56 aus dem Bereich der Hebelarme 86, die bei der Division nicht mitwirken.
  • Um bei der Division die selbsttätige Fortschaltung des Schlittens durch die Dekaden hindurch auszuführen, kann zweckmäßig das in der deutschen Patentschrift 418 445 beschriebene Schaltwerk angewendet werden, das im wesentlichen aus einer parallel zur Schiene 47 (Abb.8) gelagerten Schiene 36 (Abb. 8) besteht, die ähnlich wie die Schiene .a.7 den Kontakt 5 r regelt und mittels ihrer Zähne Rasten für einen Anschlag des Schlittens bildet. Der Divisor wird mittels der Tastatur T2 in das Schaltwerk S2 eingetragen, der Dividend unmittelbar von Hand an den Zifferrollen des Resultatwerks Z2 des Schlittens eingestellt, die zu diesem Zweck die. bekannten, durch das Gehäuse nach außen hindurchtretenden Rändelscheiben besitzen. Der Hebel B wird, wie erwähnt, auf »Division« gestellt und der Schlitten von Hand am Griff H (Abb. z t), der den erwähnten Anschlag des Schlittens aus der Schiene 36 aushebt, ganz nach rechts gezogen, worauf man ihn losläßt. Er beginnt dann sofort seinen allmählichen Lauf nach links, wobei seine Schritte durch die Schiene 36 (Abb. 9) bestimmt werden. Die Schiene 36 hat in bekannter Art für das Einrasten des Schlittenanschlags doppelt soviel Zähne auf gleicher Strecke wie die Schiene 47, da der Schlitten in jeder Dekade zwei Lagen zwecks Subtraktion und Addition in bekannter Art einzunehmen hat. Vor jedem Schritt findet für die Dauer desselbeneine Ausschaltung des Motors am Kontakt 51 statt. Dies wird in bekannter Art dadurch bewirkt, daß, die bei jedem Schritt des Schlittens vom ausgehobenen Schlittenanschlag frei werdende Schiene 36 unter Wirkung einer Feder ein kurzes Stück nach rechts springt und die Üffnung des Kontaktes 51 veranlaßt. Zugleich findet auch wieder eine Sperrung des Schaltwerks S2 statt. Das Ausheben des Schlittenanschlags aus der Schiene 3,3 ain En(le jeder Teildivision erfolgt durch die Wirkung eines zum Zählzverlc Z-, gehörigen, nicht gezeichneten Kor-(-las die in Subtraktionsstellung des Schlittens einmal zuviel ausgeführte Subtraktion des Divisors in Additionsstellung des Schlittens rücl;g@ingig macht. Danach hebt dasselbe Korrekturglied wiederum den Schlittenanschlag aus und veranlal.n den Schritt des Schlittens in die nächste Subtraktionsstellung. Der Quotient der Division wird im Zählwerk Z_1 des Schlittens sichtbar, während der Di@-isio>nsi-est im @esultatt@erlc f ., s@@licnhleibt.
  • Die Addition und Subtraktion Bei der Subtraktion und Addition benötigt der Schlitten keinen Antrieb. da mir eine einzige l;bertragung des Addenden bzw. Subtrahenden aus dein Schaltwerk S;, in (las Zählwerk Z= erfolgt.
  • Zurrt Addieren wird der erste Suininand an den Ziferrolleu des Resultattverks Z_., des Schlittens, danach der zweite Summand in der Tastatur T.., eingestellt, der Bestimmungsliebel B auf »Addition« gestellt. der Schlitten in die richtige Stellung vor (lein Schaltwerk ..S'., durch Herausziehen am Grite H nach rechts eingestellt und die Ausführungstaste Az (Abb. ii) gedrückt. Das Einstellen des IIebels B auf Addition ist erforderlich, um (gemäß der deutschen Patentschrift .1i8 ,1-15; s. oben) an Stelle der Divisionsschiene 36 eine andere Schiene (Additionsschiene) cinztirülcken. die dann mir Additionslagen des Schlittens herzustellen gestattet.
  • Das Subtrahieren erfolgt (furch Einstellen des Minuenden im Zählwerk Z_, Eintragen des Subtrahenden in die Tastatur T=, Einstellen des Hebels B auf »Subtraktion«, Einstellen des Schlittens in die richtige Stellung vor dem Schaltwerk S', durch Herausziehen am Griff H nach rechts und Drücken der Taste A,. Die Einstellung des Hebels B auf »Subtraktion« ist erforderlich, um (gemäß der deutschen Patentsclir ift 41 8 .L13) die erwähnte Additionsschiene um einen halben -';;clilittenschritt zu verschieben, so (laß der Schlitten nun lediglich in Subtraktionslagen einstellbar ist.
  • Die Einstellung des Hebels B auf »Addition« und »Subtraktion« ist dadurch ermöglicht, daß die Drehachse 33 dieses Hebels B in einem Langloch (s. Abb.8) gelagert ist und das kurze Ende des Hebels B zwischen zwei Anschlägen, wie Abb.8 -neigt, spielt. von denen der eine (linke) in (leg Stellung des Hebels B auf >>.Multiplikation«, der andere (rechte) in den übrigen Stellungen des Hebels wirksam wird. Durch einen schon vorher eingestellten Hilfsschalter SL (Abb. i i ) wird dafür gesorgt, daß das Schaltwerk SZ beine Addieren und Subtrahieren nur einmal umläuft. Der Knopf SL wird zu diesem Zweck aus dein Gehäuse ein Stück herausgezogen. Fier Division und Multiplikation, die beide ein mehrmaliges Utnlaufen des Schaltwerks .S_ erfordern, ist der Knopf SL in <las Gehäuse hineinzuschieben. Diese Bewegungen des Knopfes SL sind in der Abb. i i durch Pfeile angedeutet.
  • Ein Schalthebel Z(" (Abb. i i) dient dazu, den mehrfach erwähnten Zählfinger, der das Umdrehungszählwerk schaltet, richtig für die verschiedenen Rechenarten einzustellen, so d,i13 er bald positiv, bald negativ zählt. :eben dem Hebel ZU ist durch Zeichen angedeutet, daß er für die Addition (positive Zählung) nach tt)rn zu ziehen, für dig Division, Subtraktion und Multiplikation (negative Zählung), nach hinten zu stellen ist. Die Löschung Das Einstellen eines neuen Multiplikators in der Tastatur T, geschieht entweder durch Gesamtlöschung des vorhandenen Multiplikators mittels Druckes auf eine Taste L1 (Abb. i i) und Eintragung des neuen Multiplikators in die Tastatur T, oder dadurch, daß diese letztere Eintragung unmittelbar vorgenommen wird, indem hierbei die in einer Tastenreibe neu gewählte Taste die vorher in dieser Reihe gesperrt gewesene Taste auslöst. Eine Gesamtlöschtaste L2 für die Tastatur T, ist auf der rechten Seite der Maschine (Abb. i i) angeordnet.
  • Die erfindungsgemäße Bauart der Rechenmaschine ermöglicht, wie das Ausführungsbeispiel erkennen läßt, ein außerordentlich rasches Arbeiten, da i. die Einstellung der r beiden Tastaturen oder der diese ersetzenden Handhebel sehr rasch vor sich geht, 2. lediglich eine Ausführungstaste A1 zu drücken ist, die den vollständig selbsttätigen Rechenvorgang veranlaßt, 3. der gesamte Multiplikator durch einen einzigen Umlauf der Maschinenwelle in den Schlitten übertragen wird, .;. eine abgekürzte Multiplikation ausführbar ist, 5. die Einstellung eines weiteren Multiplikators schon während der noch laufenden Rechenoperation erfolgen kann, so daß nach Ausführung einer Multiplikation die Ausführung der nächsten nur noch wieder den Druck auf die erwähnte Ausführungstaste erfordert. Diese Aufgaben sind durch ein außerordentlich einfaches Getriebe gelöst, das die Herstellungskosten der hoch leistungsfähigen Maschine niedrig hält. Für die weitere Multiplikation ist keine Übertragung des Resultats in eine andere Stelle der Maschine, wie es bei bekannten Maschinen stattfindet, erforderlich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätige Rechenmaschine, die in Ausführung der vier Rechnungsarten zur Produkt- und Quotientenbildung geeignet und mit einem Resultatwerk und einem mechanisch mit einem ortsfesten Stellwerk zusammenwirkenden Zählwerk im Schlitten ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet, daß nach vollständiger Einstellung des Multiplikanden und des Multiplikators beispielsweise mittels je einer Tastatur an je einem besonderen Schaltwerk (S1, S2) diese beiden Schaltwerke selbsttätig hintereinander derart zum mechanischen Zusammenwirken mit den Zählwerken des Schlittens kommen, daß zunächst das eine' Schaltuerk (S1) den Multiplikator in das Umdrehungszählwerk (Z1) des Schlittens einträgt und hiernach das andere Schaltwerk (S2) in bekannter Art das Resultatwerk (Z2) des Schlittens in Ausführung der Multiplikation antreibt. Rechenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung des Multiplikators im Schaltwerk (S1), die in bekannter Art an einer der Stellenzahl des Multiplikators entsprechenden Anzahl von Stellgliedern (z. B. Segmenten i) erfolgt, durch mit gemeinsamer Welle (7) umlaufende oder pendelnde Glieder (z. B. Mitnehmerklinken 5) abgetastet und durch eine erste Umdrehung oder Pendelung der genannten Welle (7) in das Umdrehungszählwerk (Z1) des Schlittens übertragen wird, worauf dieser von dem genannten Schalt@berk (S1) entkuppelt und mit den Antriebsgliedern (6) des Multiplikandenschaltwerks (S2) gekuppelt wird. 3. Rechenmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Übertragung der Einstellung des Multiplikatorschaltwerks (S1) in das Umdrehungszählwerk (Z1) des Schlittens zugleich in den verschiedenen Dekaden Anschlagglieder (86) de's Schlittens für die späteren Multiplikationsschritte des letzteren, z. B. .durch mit den Aufnahmerädern des Zählwerks (Z1) verbundene unrunde Scheiben (82), derart eingestellt werden, daß in an sich bekannter Art eine abgekürzte Multiplikation mittels Komplementsubtraktion ausgeführt wird. Rechenmaschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine beim Drücken einer Taste (Al) o. dgl. Handhabung ausgelöste Antriebsvorrichtung nacheinander eine Bewegung des Schlittens aus der Multiplikationsendstellung (Rechtslage) nach links in die Multiplikatoreintragstellung (Linkslage) und von hier nach rechts in die Multipl'.kationsanfangslage bewirkt wird. 5. Rechenmaschine nach .Anspruch i -bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine einheitliche Antriebsvorrichtung durch ein sich selbsttätig umsteuerndes Getriebe sowohl die Bewegungen des Schlittens gemäß Anspruch 4 als auch die für die Rechenoperationen selbst erforderlichen Bewegungen des Schlittens nacheinander bewirkt. 6. Rechenmaschine nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle eines Motors (12) einerseits den Schlitten durch ein Schneckenradgetriebe (16, 16a), anderseits das Multiplikandenschaltwerk (S2) durch eine ausrückbare Kupplung (29). und Triebscheibe (29a) in der Weise antreibt, daß die Kupplung (29) vor Beginn der Schlittenbewegung durch Rückwirkung des Schlittens und des Schneckenradgetriebes (16, 16a) mittels axialer Verschiebung der Motorwelle gelöst und erst nach Beendigung der Schlittenbewegung zufolge Entkupplung des Schneckenradgetriebes (16, 66a) vorn Schlitten mittels Rückverschiebung der Motorwelle wiederhergestellt wird. 7. Rechenmaschine nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb aller Glieder der Maschine durch einen mit axial verschiebbarem Rotor ausgerüsteten Elektromotor erfolgt.
DED62271D 1931-11-12 1931-11-12 Selbsttaetige Rechenmaschine Expired DE648137C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED62271D DE648137C (de) 1931-11-12 1931-11-12 Selbsttaetige Rechenmaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED62271D DE648137C (de) 1931-11-12 1931-11-12 Selbsttaetige Rechenmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE648137C true DE648137C (de) 1937-07-22

Family

ID=7058405

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED62271D Expired DE648137C (de) 1931-11-12 1931-11-12 Selbsttaetige Rechenmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE648137C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE977676C (de) * 1949-06-18 1968-04-04 Ibm Deutschland Elektronische Multipliziereinrichtung an tastengesteuerten mechanischen Rechenmaschinen mit zwei getrennten Tastenfeldern

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE977676C (de) * 1949-06-18 1968-04-04 Ibm Deutschland Elektronische Multipliziereinrichtung an tastengesteuerten mechanischen Rechenmaschinen mit zwei getrennten Tastenfeldern

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE648137C (de) Selbsttaetige Rechenmaschine
DE907836C (de) Zehntastenrechenmaschine mit verschiebbarem Antriebswerk
DE544545C (de) Rechenmaschine mit selbsttaetiger Multipliziervorrichtung
DE578683C (de) Rechenmaschine mit Rueckuebertragung des Ergebnisses in das Schaltwerk
CH208976A (de) Rechenmaschine.
DE580027C (de) Rechenmaschine mit selbsttaetiger Multipliziervorrichtung
DE476689C (de) Rechenmaschine
DE651567C (de) Rechenmaschine
DE746801C (de) Vorrichtung zur Einstellung von Zahlenwerten in Zaehlwerken, Rechenmaschinen u. dgl.
DE724330C (de) Rechenmaschine
DE653524C (de) Addierwerkseinrueckvorrichtung fuer verschiedene Gangarten bei Registrierkassen, Buchungs- und Rechenmaschinen
DE720793C (de) Rechenmaschine
DE509079C (de) Antriebwerk fuer Rechenmaschinen
DE400618C (de) Taschenregistrierapparat
DE711569C (de) Antriebwerk fuer Rechenmaschinen
DE679696C (de) Rechenmaschine mit Druckwerk und mehreren Zaehlwerken
DE879620C (de) Antriebsvorrichtung fuer das Umdrehungszaehlwerk von Rechenmaschinen u. dgl.
DE937021C (de) Vierspezies-Rechenmaschine
DE871078C (de) Rechenmaschine
DE508712C (de) Rechenmaschine
DE401411C (de) Rechenmaschine
DE446915C (de) Schaltwerk fuer Registrierkassen, Rechenmaschinen u. dgl.
DE693890C (de) rtragung
DE435490C (de) Tastenrechenmaschine mit Stellradwagen
DE914191C (de) Rechenmaschine