DE217360C - - Google Patents

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DE217360C
DE217360C DENDAT217360D DE217360DC DE217360C DE 217360 C DE217360 C DE 217360C DE NDAT217360 D DENDAT217360 D DE NDAT217360D DE 217360D C DE217360D C DE 217360DC DE 217360 C DE217360 C DE 217360C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07BTICKET-ISSUING APPARATUS; FARE-REGISTERING APPARATUS; FRANKING APPARATUS
    • G07B13/00Taximeters
    • G07B13/005Taximeters operating mechanically

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Λ* 217360-KLASSE 42p. GRUPPE
zurückkehren.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. April 1907 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Fahrpreisanzeiger, bei dem die Zahlentrommel durch eine Feder ruckweise gedreht werden und beim Heben der Fahne in die Anfangsstellung zurückkehren. Die Erfindung besteht darin, daß auf der vom Fahrzeug oder vom Uhrwerk angetriebenen Welle Scheiben mit gegeneinander versetzten segmentartigen Flanschen angeordnet sind, welche gegeneinander
ίο versetzte Vorsprünge auf einer mit den Zahlentrommeln in Verbindung stehenden Welle absatzweise freigeben, um die ruckweise Drehung dieser Welle durch eine Feder zu gestatten, welche einerseits von der treibenden Welle jedesmal wieder gespannt wird und anderseits diese Welle nach ihrer durch Heben der Fahne bewirkten Entkupplung von Fahrzeug- und Uhrwerksantrieb zurückdreht, bis einer der segmentartigen Flanschen gegen einen der Vorsprünge der getriebenen Welle stößt. Der neue Fahrpreisanzeiger ist auf den Zeichnungen in zwei Ausführungsformen veranschaulicht.
Fig. ι ist eine Vorderansicht der gesamten Vorrichtung bei abgenommenem Zifferblatt; Fig. 2 ist eine Seitenansicht der Organe der ersten Platte, wobei diese von außen gesehen dargestellt ist;
Fig. 3 ist ein Querschnitt und zeigt die Organe zwischen der ersten und zweiten Platte; Fig. 4 ist ein anderer Querschnitt und zeigt die Organe zwischen der zweiten und dritten Platte;
Fig. 5 ist ein weiterer Querschnitt und zeigt den Antrieb der Zähler zwischen der zweiten und dritten Platte;
Fig. 6 ist eine Einzelheit des Wegantriebs;
Fig. 7 ist eine Einzelheit des Antriebs für die zum Anzeigen des Zuschlags dienende Vorrichtung;
Fig. 8 stellt die Vorrichtung für veränderliche Grundtaxe im Querschnitt und in Vorderansicht dar;
Fig. 9 und 10 stellen die Vorrichtung zum ruckweisen Weiterdrehen der Zahlentrommeln dar..
Fig. 11 und 12 veranschaulichen eine andere Ausführungsform dieser Vorrichtung.
Der beispielsweise dargestellte Fahrpreisanzeiger ist für zwei Stundenkilometer-Tarife eingerichtet, von denen der eine eine Verdoppelung des andern darstellt. Die Fahne kann zwecks Einstellung der inneren Organe vier Stellungen einnehmen, und zwar 1. Frei, 2. I. Tarif, 3. II. Tarif, 4. Zuschlagtaxe.
Die Bewegung des Wagens wird durch eine geeignete mechanische Vorrichtung auf den Fahrpreisanzeiger übertragen, welche die Scheibe 1 (Fig. 1) in Drehung setzt. Diese Scheibe 1 treibt einen Zahntrieb 2 (Fig. 4 und 6) an und dreht diesen immer in demselben Sinne, gleichgültig in welchem Sinne sich die Scheibe 1 dreht und ob der Wagen sich vor- oder rückwärts bewegt. Der Zahntrieb 2 ist auf einer Welle 3 angebracht, welche eine Schraube oder Schnecke 4 trägt.
In vorliegendem Falle besitzt die Schnecke 4 zwei Rechtsgewindegänge. Die Anzahl und Richtung der Gewindegänge kann im übrigen beliebig sein.
In die Schnecke 4 greift ein Schneckenrad 6 (Fig. 4), welches unter Vermittlung eines Differentialgetriebes 7 (Fig. 1) die Hauptwelle 8 in Drehung setzt (Tarif Nr. 1).
Um den Fahrpreisanzeiger auf einen zweiten Tarif einstellen zu können, sind an einem Hebel 10 (Fig. 4) zwei Übersetzungszahnräder 5 und 9 von geeigneter Zähnezahl angeordnet. Bei Einstellung des Fahrpreisanzeigers auf den zweiten Tarif wird der Hebel 10 so gedreht, daß das Zahnrad 5 mit einem mit dem Schneckenrad 6 fest verbundenen Zahnrad 51 und das Zahnrad 9 mit einem Zahnrad 91 in Eingriff kommt, welches die Hauptwelle 8 unter Vermittlung eines Differentialgetriebes 12 mit erhöhter Geschwindigkeit antreibt.
Die Welle 8 wird außerdem unter Vermittlung eines Differentialgetriebes 14 (Fig. 1) durch ein Uhrwerk 13 angetrieben, so daß diese Welle 8 entweder durch den überwiegenden Antrieb des Uhrwerks oder des Wagens in Drehung gesetzt wird.
Soll der Fahrpreisanzeiger nur mit Rücksicht auf den Kilometertarif, d. h. ohne Beeinflussung durch das Uhrwerk, wirken, so wird dieses im gewünschten Augenblick durch eine geeignete Vorrichtung stillgesetzt.
Befindet sich der Fahrpreisanzeiger in Betrieb, so überträgt die Welle 8 ihre Bewegung mittels der schwingenden Zahnradkupplung 16 (Fig. ι und 3) auf die Welle 15.
Auf der Welle 15 (Fig. 9 und 10) sind zwei mit segmentartigen Flanschen m3, n3, o3, -p3 versehene Scheiben e3, d3 in geringem Abstand voneinander angebracht, und zwar sind die Flanschen dieser Scheiben gegeneinander versetzt. Auf der Welle 21 ist eine Scheibe f3 angebracht, die an ihren beiden Seitenflächen mit gegeneinander versetzten Vorsprüngen g3, h3, i3, j3 versehen ist. In der Stellung der Teile nach Fig. 10 liegen die Vorsprünge g3 und h3 an den segmentartigen Flanschen der Scheiben e3 und d3 an. Die Scheibe f3 bleibt daher unbeweglich, bis die Scheiben d3, e3 so weit gedreht sind, daß der Vorsprung g3 von dem zugehörigen Flansch freigegeben wird, d. h. in den nächsten Zwischenraum zwischen zwei Flanschen kommt. In diesem Augenblick wird die Welle 21 mit der Scheibe f3 durch eine Feder k3 (Fig. 9) ruckweise um Y4 Umdrehung gedreht. Diese Feder kz ist auf der Welle 21 angeordnet und mit dem einen Ende an dieser Welle befestigt. Das andere Ende der Feder k3 ist mit einem auf der Welle 21 drehbaren Zahnrad 13 verbunden, das in ein auf der Welle 15 befestigtes Zahnrad c3 greift. Bei Stillstand der Welle 21 wird daher die Feder k3 durch die Welle 15 unter Vermittlung der Zahnräder c3, 13 um einen Betrag gespannt, der dem Betrag der Entspannung bei der folgenden, ruckweisen Weiterdrehung der Welle 21 entspricht.
Nach der erwähnten Vierteldrehung wird die Scheibe f3 von neuem durch die Vorsprünge g3 und j3 festgehalten.
Die Welle 21 wird nach vorstehendem in durch den jeweiligen Tarif bestimmten Zwischenräumen absatzweise um einen Betrag gedreht, welcher einer Teilung der Ziffertrommeln entsprechen muß. Zu diesem Zweck ist auf der Welle 21 ein Zahnrad 25 (Fig. 1 und 3) angebracht, welches mit einem lose auf der Zahntriebwelle 27 sitzenden Zahntrieb 26 in Eingriff steht. Dieses Zahntrieb 26 greift anderseits in den ununterbrochenen Zahnkranz der Pfennigtrommel 28 (Fig. 1), auf der die erforderlichen Ziffern vorgesehen sind. Die Übertragung auf die Marktrommel 30 erfolgt unter Vermittlung eines Zahntriebs 29 (Fig. 1).
Um den Anforderungen bezüglich der verschiedenen Preis- und Tarifkombinationen zu entsprechen, können die Zähne der Ziffertrommeln in gerader oder ungerader Anzahl vorgesehen sein, und die auf den Trommeln vorgesehenen Ziffern, besonders diejenigen für die Markanzeige und den Zuschlag, können in natürlicher Reihenfolge angeordnet sein, wie i, 2, 3, 4, 5, 10, 12, 13, 17 ... 20 bis 23, oder es kann eine Zeichenangabe mit eingeschalteten Ziffern vorgesehen sein, wie 0, 10, i, 11, 2, 12, 3, 13, 4, 14, 5, 15, 6, 16, 7, 17, 8, 18, 9, 19.
Die grundsätzliche Taxe oder der Zuschlag wird in folgender Weise registriert:
Auf der Fahnenwelle 34 ist eine Scheibe 33 (Fig. ι und 7) angebracht, welche bei der Hin- und Herdrehung infolge Bewegung der Fahne abwechselnd mit ihren Schultern α und b den auf der Welle 27 lose sitzenden Zahn- · trieb 35 antreibt. Dieser Zahntrieb 35 steht mit der Trommel 32 in Eingriff.
Der dargestellte Fahrpreisanzeiger ist auch mit einer Einrichtung versehen, um die Trommeln und die Verteilungsorgane in die Anfangsstellung zurückzubringen.
Sobald der Kutscher die Fahne hochhebt, stößt die mit einer Abschrägung versehene, auf der Fahnenwelle 34 angebrachte Daumenscheibe 46 (Fig. 1) den Rollenhebel 47 zurück, welchen eine Feder ständig gegen diese Daumenscheibe drückt. Der Rollenhebel 47 ist auf der Zahntriebwelle 27 befestigt, so daß diese beim Zurückstoßen des Hebels 47 achsial verschoben wird. Hierbei werden die durch Schultern in richtigem Abstand voneinander gehaltenen Zahntriebe 29, 26 und 35 mit den entsprechenden Trommelverzahnungen außer Eingriff gebracht, während sie mit den Teilen,
welche zum Antrieb dieser Zahnräder 29, 26 und 35 dienen, d. h. mit der Zehnerübertragungsverzahnung der Trommel 28, mit dem Zahnrad 25 und mit der Scheibe 33 in Eingriff bleiben. Die Trommeln sind daher jetzt freigegeben. Beim Hochheben der Fahne rückt anderseits der Stift 43 (Fig. 1 und 2) des auf der Fahnenwelle angebrachten Zahnsektors 36 die Klinke 44 aus, die durch Eingriff ihrer Nase in eine Kerbe der Welle 31 eine Drehung der letzteren infolge Einwirkung der Trommelfeder 48 (Fig. 4) verhinderte. Nach Ausrückung der Klinke 44 wird die Drehung der Welle 31 ermöglicht, und diese Drehung wird auf die Trommeln durch mit einer Kerbe versehene Scheiben 49 (Fig. .3) übertragen. In die Kerbe jeder Scheibe 49 greift das Ende einer an der bezüglichen Trommel angebrachten Blattfeder, so daß die Trommel gedreht wird, bis ein Zahn 281 (Fig. 1) der ununterbrochenen Trommelverzahnung, der zweckmäßig bei jeder Trommel vorgesehen und länger als die übrigen Zähne ist, gegen einen der Zähne der Zahntriebe 29, 26 und 35 trifft. In diesem Falle sind die Trommeln in die Anfangsstellung zurückgebracht. Sobald die Klinke 44 ausgerückt ist, verhindert eine Klinke 53 (Fig. 2), daß die Trommel welle. 31 mehr als eine Umdrehung zurücklegt, indem diese Klinke 53 in eine mit der Welle 31 verbundene, gekerbte Scheibe greift.
Um denselben'Betrag, um den die Spiralfeder 48 sich abwickelt, wird sie wieder gespannt, sobald der Kutscher die Fahne senkt.
Beim Senken der Fahne greift der gezahnte Sektor 36 (Fig. 2) in das Zahnrad 37, welches mit dem Zahrad 38 mittels des Schaltrades 39 und der Schaltklinke 40 verbunden ist. Auf diese Weise wird das auf der Welle 31 angebrachte Zahnrad 41 unter Vermittlung des Zahnrades 42 gedreht, während die Zahntriebe 29, 26 und 35 dadurch von neuem mit den bezüglichen Trommelverzahnungen in Eingriff gebracht werden, daß der Hebel 47 bei der Drehung der Daumenscheibe 46 von deren Abschrägung freigegeben und durch seine Feder in die Anfangsstellung zurückbewegt wird.
Beim Hochheben der Fahne wird durch den Anschlag 54 (Fig. 3) der Kupplungshebel 16 gedreht, so daß die Wellen 15 und 8 voneinander losgekuppelt werden und jede Beziehung mit der Hauptwelle 8, die sich weiterdreht, unterbrochen wird.
Die auf der Welle 15 angebrachten, mit Ausschnitten versehenen Scheiben e3, d3 (Fig. 9) werden dann auf folgende Weise in eine Anfangsstellung zurückgebracht. Die Welle 21 wird in oben beschriebener Weise durch die Scheibe fs unbeweglich gehalten, während die Welle 15 sich frei drehen kann. Die Feder k3 erteilt daher unter Vermittlung der Zahnräder 13 und c3 der Welle 15 eine Drehung umgekehrt zu ihrer bisherigen Drehung, bis die segmentartigen Flanschen m3, n3, o3, j>3 (Fig. 10) der Scheiben e3, d3 gegen einen der Vorsprünge der Scheiben f3 treffen. In dem in Fig. 10 dargestellten Falle drehen sich die Scheiben β3, d3 entgegengesetzt zur Pfeilrichtung, bis der Flansch o3 gegen den Vorsprung h3 trifft.
Die Grundtaxe wird bei dem dargestellten Fahrpreisanzeiger auf folgende Weise eingestellt:
Sobald der Kutscher die Fahne senkt, gibt der Stift 54 (Fig. 3) der Fahnenwelle 34 den Kupplungshebel 16 frei und der Zahnsektor 104 (Fig. 8) kommt mit dem auf der Hauptwelle 8 angebrachten Zahnrad 105 in Eingriff. Da der Durchmesser des Zahnsek'tors 104 größer ist als derjenige des Zahnsektors 107, wird ein Antrieb des letzteren durch das Zahnrad 108 der Hauptwelle 8 verhindert. Das Zahnrad 107 kommt erst dann mit dem Zahnrad 108 in Eingriff, wenn der Zahnsektor 104 sich so weit gedreht hat, daß er mit dem Zahnrad 105 außer Eingriff kommt. In diesem Augenblick dreht sich der Hebel 16 um ein weiteres Stück, und das Zahnrad 107 kommt mit dem Zahnrad 108 in Eingriff. Bei Rückbewegung der Teile in die Anfangsstellung wirkt der Stift 54 gegen den Hebel 16 und dreht ihn derart, daß der Zahnsektor 104 durch seine Spiralfeder 109 in die Anfangsstellung zurückgebracht werden kann. Die Rückdrehung des Zahnsektors wird durch einen Stift 110 (Fig. 8) begrenzt, welcher gegen einen mit einem Längsschlitz versehenen, mittels der Schraube 112 am Hebel 16 beliebig verstellbaren Arm in trifft.
Der dargestellte Fahrpreisanzeiger ist mit einer Reihe von Zählern für folgende Zwecke versehen:
1. für den vom Wagen zurückgelegten Weg,
2. für die Grundtaxen,
3. für die von den Fahrgästen bezahlten Beträge (M. 0,10),
4. für die Zuschlagtaxen.
Diese verschiedenen Zähler sind in Fig. 3 und 5 dargestellt, und zwar ist mit 55 der Zähler für die Grundtaxen, mit 56 der Zähler für den Zuschlag, mit 57 der Zähler für die von den Fahrgästen bezahlten Beträge außer der Grundtaxe, und mit 58 der Zähler für die Kilometer bezeichnet.
Der Zähler 55 (Fig. 3) für die Grundtaxen ist von bekannter Bauart und wird durch den Kupplungshebel 16 angetrieben, welcher den Schalthebel dieses Zählers bewegt.
Der Zähler 56 (Fig. 5) für den Zuschlag wird von dem Zahntrieb 59 angetrieben, welcher mit dem zur Drehung der Zuschlagtrommel dienenden Zahntrieb 35 fest verbunden ist.
Der Zähler 57 wird durch einen auf der Welle 21 angebrachten Zahntrieb 60 angetrieben (unmittelbar durch das Rad der Einheiten).
Der Zähler 58 für den gesamten zurückgelegten Weg, nach Kilometern gerechnet, wird durch einen Stift angetrieben, der an einem Rad 61 befestigt ist und gegen einen Schalthebel dieses Zählers wirkt. Das Rad 61 erhält seine Drehung von dem mit dem Schneckenrad 6 (Fig. 4) fest verbundenen Zahntrieb 62. In Fig. 11 und 12 ist eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung, mittels welcher der Welle 21 eine Sprungbewegung erteilt wird, dargestellt. Es ist auch in diesem Fall, wie oben beschrieben, auf der treibenden Welle 15 ein Zahnrad c3 befestigt, welches in ein auf der getriebenen Welle 21 drehbares Zahnrad 13 greift, wobei an diesem Zahnrad 13 das eine Ende einer auf der Welle 21 sitzenden Feder k3 befestigt ist, deren anderes Ende mit dieser Welle fest verbunden ist. Auf der Welle 15 (Fig. 11) ist ferner eine Scheibe d3 angebracht, während eine Scheibe e3 lose auf dieser Welle 15 sitzt. Die Scheibe e3 ist mit der Scheibe d3 mittels einer Feder 19 verbunden, die einerseits an einem Stift xga der Scheibe ea und anderseits an einem Stift 19* der Scheibe d3befestigt ist. Die beiden Scheiben d3, e3 regeln das Vorspringen eines auf der Welle 21 angebrachten Zahntriebes f3 auf folgende Weise: Bei Drehung der Scheibe d3 nimmt diese die Scheibe β3 unter Vermittlung der Feder 19 mit, bis die Schulter α der Scheibe e3 gegen den Zahn b des Zahntriebes f3 trifft: Hierbei sucht die Scheibe e3 den Zahntrieb f3 im Sinne des Pfeiles zu drehen; jedoch wird diese Drehung so lange verhindert, wie sich der Rand c der Scheibe d3 mit dem Zahn b' in Berührung befindet. Während des Stillstandes der Scheibe e3 und der Weiterdrehung der Scheibe d3 wird die Feder 19 gespannt. Bei Drehung der Scheibe d3 ist auch während des Stillstandes des Zahntriebes f& die Feder k3 gespannt worden. Sobald der Zahn b' mit dem Rand c außer Berührung kommt, springt der Zahntrieb f3 unter Einwirkung der Federn 19 und k3 in sehr kurzer Zeit um 1Z6 Drehung vor, so daß die Trommeln rasch weitergeschaltet werden.
Die auf der Welle 15 befestigte Scheibe d3 (Fig. 11) wird auf folgende Weise in die Anfangsstellung zurückgebracht: Sobald in oben beschriebener Weise die Wellen 15 und 8 durch Heben der Fahne voneinander losgekuppelt sind, wird, da die Welle 21 infolge Verriegelung des Zahntriebes f3 durch die Scheiben d3 und e3 festgehalten wird, die Welle 15 durch die Feder k3 unter Vermittlung der Zahnräder 13, c3 so weit zurückgedreht, bis die Schulter c" (Fig. 11) der Scheibe d3 gegen den Zahn b" des Zahntriebes f3 trifft.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Fahrpreisanzeiger, bei dem die Zahlentrommeln durch eine Feder ruckweise gedreht werden und beim Heben der Fahne in die Anfangsstellung zurückkehren, dadurch gekennzeichnet, daß auf der vom Fahrzeug oder vom Uhrwerk angetriebenen Welle (15) Scheiben mit gegeneinander versetzten segmentartigen Flanschen angeordnet sind, welche gegeneinander versetzte Vorsprünge axü einer mit den Zahlentrommeln in Verbindung stehenden Welle (21) absatzweise freigeben, um die ruckweise Drehung dieser Welle (21) durch eine Feder (k3) zu gestatten, welche Feder (k3) einerseits von der treibenden Welle (15) jedesmal wiedergespannt wird und anderseits diese Welle (15) nach ihrer durch Heben der Fahne bewirkten Entkupplung vom Fahrzeug- und Uhrwerksantrieb zurückdreht, bis einer der segmentartigen Flanschen gegen einen der Vorsprünge der getriebenen Welle (21) stößt.
2. Fahrpreisanzeiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Fähnenwelle (34) eine Daumenscheibe (46) befestigt ist, durch welche beim Heben der Fahne ein Hebel (47), welcher auf der die Zahntriebe (35, 26, 29) zur Weiterschaltung der Trommeln (32, 28, 30) tragenden Welle (27) sitzt, seitlich verschoben wird, so daß diese Zahntriebe (35, 26, 29) mit den entsprechenden Trommelverzahnungen außer Eingriff gebracht werden und die Trommeln in die Anfangsstellung zurückkehren können, wobei diese Zahntriebe (35, 26, 29) mit der Antriebsscheibe (33) bzw. mit dem Antriebszahntrieb (25) bzw. mit der Zahnübertragungsverzahnung der . Trommel (28) in Eingriff bleiben,' während beim Senken der Fahne die Zahntriebe (35, 26, 29) in umgekehrter Richtung verschoben und wieder mit den entsprechenden Trommelverzahnungen in Eingriff gebracht werden.
3. Fahrpreisanzeiger nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Zahlentrommel bei der Rückkehr in die An- no fangsstellung durch einen an ihrer Verzahnung vorgesehenen längeren Zahn anf;■*,'·. -Hen wird, der gegen den bezüglichen Zahntrieb (35 bzw. 26 bzw. 29) trifft.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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