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Maschine zum Bedrucken und Registrieren von Fahrkarten Es sind bereits
Maschinen zum Bedrucken und Registrieren von in die Maschine eingeführten Fahrkarten
bekannt, bei denen die Zahl der Fahrkarten verschiedenen Wertes in Sonderzählern
und die Gesamtzahl der bedruckten Fahrscheine in einem Summenzähler registriert
wird. Auch ist es bekannt, den Zählerstand auf einer Kontrollkarte abzudrucken.
Bei den bekannten Vorrichtungen sind zum Abdrucken des Zählerstandes und zum Bedrucken
der Fahrkarten getrennte Antriebsvorrichtungen erforderlich.
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Die Erfindung bezweckt, diesen Übelstand zu vermeiden und mittels
einer einzigen Antriebswelle, die gleichzeitig zur Einstellung des auf die Fahrkarte
aufzudruckenden Fahrpreises und zur Fortschaltung der Zähler dient, beide Druckvorgänge
durchzuführen. Dies wird dadurch erreicht, daß die Antriebswelle der Maschine bei
ihrer dem aufzudrukkenden Fahrpreis entsprechenden axialen Verschiebung Preistypen
und Schaltglieder für die Zähler einstellt und bei ihrer anschließenden Drehung
das Bedrucken der eingeführten Fahrkarte sowie die Schaltung des Gesamtsummenzählers
und des jeweiligen Fahrpreiszählers bewirkt und bei ihrer Drehung nach erfolgterLängsverschiebung
in eine bestimmte Endlage unter Sperrung der Zählerschaltvorrichtung den Abdruck
des Zählerstandes der Zähler auf eine eingeführte Kontrollkarte herbeiführt.
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In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes
dargestellt. Fig. i zeigt eine schaubildliche Ansicht der Maschine von vorn und
Fig. 2 eine schaubildliche Ansicht der Hinterseite der Maschine.
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Fig. 3 veranschaulicht einen Fahrkartenabschnitt und Fig. d. einen
Abschnitt des Registrierbogens. Fig. 5 veranschaulicht die in Fig. 3 dargestellte
Fahrkarte bedruckt, und Fig. 6 veranschaulicht den Registrierbogen der Fig. 4. bedruckt.
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Fig.7 ist eine in vergrößertem Maßstabe dargestellte Schnittansicht
nach der Linie 7-7 der Fig. 2, wobei aber die Platten für die Haltebügel fortgelassen
sind.
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Fig.8 ist ein Schnitt nach der Linie 8-8 der Fig. 7, und Fig. 9 ist
ein Schnitt nach der Linie 9-9 der Fig. 7.
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Die Fig. io, ii und 12 sind Schnittansichten und veranschaulichen
die Vorrichtung zum Festlegen der Antriebswelle und deren Handgriffes gegen Drehung,
ausgenommen, wenn die Welle in der Längsrichtung genau eingestellt
ist.
Fig. 10 veranschaulicht die Teile in einer Lage, in der die Antriebswelle
in der Längsrichtung genau eingestellt und demzufolge frei drehbar ist, während
in Fig. i i die betreffenden Teile in einer Lage dargestellt sind, in der die Antriebswelle
nicht frei drehbar ist; diese Figur ist ein Schnitt nach der Linie i i-i i der Fig.
12. Fig. 12 ist ein Schnitt nach der Linie 12-i2 der Fig. ii.
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Fig. 13 ist ein Schnitt nach,der Linie 13-13 der Fig. 7, und Fig.
14 ist ein Schnitt nach der Linie 14-14 der Fig. 7.
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Fig. 15 ist eine der Fig.7 entsprechend Schnittansicht, wobei die
Zähleinheiten entfernt sind, um die darunterliegende Auswählwelle darzustellen.
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Fig. 16 ist eine Draufsicht, teilweise im Schnitt, nach der Linie
16-16 der Fig. :2.
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Fig. 17 ist ein im vergrößerten Maßstab dargestellter Schnitt, der
eine abgeänderte Ausführungsform einer Zähleinheit veranschaulicht, und Fig. 18
ist eine der Fig. 17 entsprechende Ansichtslind veranschaulicht die Teile in einer
anderen Lage.
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Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ,veist die Maschine ein äußeres
Gehäuse i mit einer abnehmbaren hinteren Seitenplatte 2 (Fig. 2) auf, nach deren
Entfernung eine Öffnung entsteht, durch die hindurch der Mechanismus eingesetzt
werden kann. Die hintere Seitenwand 2 des Gehäuses besitzt einen oberen Teil 3,
mit dem ein unterer Teil 4 durch Scharniere 5 verbunden ist; dieser untere Teil_
4 wird in seiner geschlossenen Lage durch eine Verriegelungsvorrichtung 6 von bekannter
Bauart festgehalten.
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Der im Rahmen 7 untergebrachte Mechanismus weist vordere und hintere
Teile 8 und 9 auf, die durch Endwandungen io, 1 i mit dazwischenliegenden Scheidewänden
12, 13 (Fig. 7, 15) miteinander verbunden sind.
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Eine verhältnismäßige lange Antriebswelle 14 trägt einen Handgriff
15 und ist in muffenförmigen Teilen 16, 17 verschiebbar, die in den Wandungen io,
i2 und 13, 11 des Rahmens drehbar gelagert sind. Hierbei kommt eine Einrichtung
zur Verwendung, mittels deren eine Drehung zwischen der Antriebswelle i4 und dem
Muffenteil T6 vermieden wird, während gleichzeitig eine längsverlaufende Axialbewegung
zwischen diesen Teilen stattfinden kann. Der mittlere Teil der Antriebswelle 14
ist mit Ringnuten 18 (Fig. 15 und 16) versehen, wodurch eine ringförmige Zahnstange
i9 gebildet wird.
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Der Muffenteil 16 weist eine Muffe 2o mit einem Satz von Steuerzähnen
21 (Fig. 7 und 8) auf, die an dem einen Ende der Muffe vorgesehen sind. Beim Ausführungsbeispiel
sind vier Steuerzähne 21 vorgesehen; es kann natürlich auch irgendeine andere Anzahl
von Steuerzähnen zur Verwendung gelangen, wenn dies wünschenswert ist.
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Die Muffe 2o ist mit einem längsverlaufenden Schlitz 22 versehen,
mit dem eine Feder 23 in Eingriff steht, die mittels einer Schraube 24 auf der Antriebswelle
14 (Fig. 7, 15) befestigt ist. Auf der Muffe 2o ist ein Bund 25 (Fig, 16) befestigt,
dessen Umfangsfläche mit Nuten 26 versehen ist, mit denen eine Kugel 27 in Eingriff
treten kann, die in einer geeilt rieten Ausnehmung des Rahmens 7 federnd gelagert
ist, derart, daß sie den Muffenteil 16 in der einen oder anderen einer Anzahl von
Stellungen genau feststellt.
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Die Muffe 2o wird von einem Bund 28 (Fig. 15) umgeben, der mit einem
Satz von Steuerzähnen 29 (Fig. 9 und 15) versehen ist, die in der Anzahl den Zähnen
2 i entsprechen, jedoch mit ihren Brustflächen nach der anderen Richtung hinweisen.
Der Bund 28 ist mit einem inneren Zahn 3o versehen, der in einen Schlitz 31 der
Muffe 2o eintritt.
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Der Muffenteil 17 weist ferner eine Muffe 33 auf, die einen Satz von-
Steuerzähnen 32 (Fig. 14 und 15) besitzt, die in der Anzahl den Zähnen 21 entsprechen.
Auf der Muffe 33 ist ein Bund 34 und ein innerer Kupplungsteil 35 starr befestigt,
der mit Klauen 36 versehen ist. Dieser Kupplungsteil 35 kann mit einem entsprechenden
Kupplungsgliede 37 in Eingriff gebracht werden, das auf dem Ende der Welle 14 befestigt
und mit Klauen 38 versehen ist. Die Welle 14 ist so gelagert, daß sie in den Muffenteilen
16 und 17 verschoben werden kann. Wenn die Welle 14 gedreht wird, so wird sich der
Muffenteil 16 mitdrehen, während der Muffenteil 17 nicht in Umdrehung versetzt wird.
Wenn jedoch die Welle 14, soweit es möglich ist, einwärts gedrückt wird, kommen
die Klauen 38 und 36 der Kupplungsglieder 37 und 35 miteinander in Eingriff, so
daß die Muffe 17 zusammen mit der Welle 14 gedreht wird, während gleichzeitig auch
die Muffe 16 ebenso wie vorher in Umdrehung versetzt wird.
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Ein abnehmbarer Teil 39 (Fig. 13 und 15) des Rahmens 7 ist mit einer
Nabe 40 versehen, die ein Lager für einen rohrartigen Ansatz 41 bildet, der an einer
Scheibe 42 sitzt, die Drucktypen trägt, welche beispielsweise die Klasse der Fahrkarte,
z. B. Arbeiterkarten, gewöhnliche Fahrkarten, Kinderfahrkarten, Rückfahrkarten usw.,
angeben.
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Eine Mutter 43 ist auf dem hervorragenden Ende des rohrförmigen Ansatzes
41 befestigt, und eine Unterlagscheibe 44 ist zwischen Mutter 43 und der Stirnfläche
des abnehmbaren Rahmenteiles 39 eingelegt. Durch Drehung der Mutter 43 von Hand
aus kann somit
die die Type tragende Scheibe 4.2 gedreht werden.
Eine nicht dargestellte Einrichtung kann hierbei zur Verwendung kommen, um die Scheibe
42 in der einen oder anderen einer Anzahl von Einstellungslagen genau festzulegen;
so kann beispielsweise eine unter Federwirkung stehende Kugel mit kreisrunden Ausnehmungen
in der Seite der Scheibe 4.2 zusammenwirken.
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Ein mit einem Kopf 46 versehener Bolzen 15 (Fig. 13) ist in dem rohrförmigen
Ansatz .41 der Scheibe 42 befestigt, und auf dein zylindrischen Teil dieses Bolzens
45 sind die die Typen tragenden Ringe 47, 4.8, ,49 drehbar gelagert. Die Drucktypen
können um die ganze Umfangsfläche der Ringe herum oder nur um einen Teil der letzteren
angeordnet sein. Die Ringe .47, 48 und 49 weisen Zahnräder 50, 51 und 52 auf, die
an den Ringen befestigt sind. Außer dem Zahnrad 52 ist an dem Ring 49 ein anderes
Zahnrad 53 befestigt, das mit der ringförmigen Zahnstange 19 der Welle 14 zusammenwirkt.
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Der Ring 47 trägt die Drucktypen, die den Ort angeben, an dem
die Fahrkarte gelöst ist. Diese Orte können mit 1, 2, 3, .4 usw. bezeichnet sein.
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Der Ring 4.8 trägt die Typen, die das Datum angeben, das durch die
Buchstaben A, B,
C, D usw. bezeichnet werden kann.
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-Nicht besonders dargestellte Vorrichtungen können zur Anwendung gelangen,
um die Ringe 4.7 und 4.8 in der einen oder anderen einer Anzahl von Lagen genau
festzulegen, so daß die betreffende Type genau in Druckstellung kommt. Diese Vorrichtungen
können unter Federwirkung stehende Hebel aufweisen, die mit runden Nasen versehen
sind, die ihrerseits zwischen die Zähne der Räder 5o, 51 greifen.
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Der Ring 4.9 trägt die Drucktypen, die den Fahrpreis, wie beispielsweise
1d, 2d, 3d usw., anzeigen.
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Die Drucktype auf dem Ring .19 ist beim Ausführungsbeispiel an einem
Sektor angebracht, anstatt rings um die Scheibe herumzugehen.
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Eine mit einem Flansch versehene Szheibe 5.4, die auf der Welle 55
befestigt ist, weist eine hervorragende Nabe 56 auf, die in einer Nabe 57 drehbar
gelagert ist, welche von dem vorderen Teile 8 des Rahmens 7 nach innen Hervorragt.
Das andere Ende der Welle 55 ist in der Nabe 58 einer anderen Flansch-Scheibe 59
drehbar gelagert, wobei die Nabe 58 selbst in einem abnehmbaren Teile 6o des Rahmens
drehbar gelagert ist.
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Auf der Welle 55 ist ein Zahnrad 61 befestigt, das mit dem Zahnrad
51 in Eingriff steht, welches auf dem obenerwähnten Ringe _18 befestigt ist. Ein
Zahnrad 62 ist auf der Flanschscheibe 59 befestigt und steht mit dem Zahnrade
50 in Eingriff, welches den Ring 4.7 trägt.
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Die' Umfangsfläche der Scheibe 54 ist mit Marken zur Angabe der Daten
versehen, während die Umfangsfläche der Scheibe 59 so markiert ist, daß die einzelnen
Stationen, von denen ab der Fahrschein gelöst wird, angezeigt werden.
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Diese Markierungen können durch Öffnungen 63, 64 in dem oberen Teile
des äußeren Gehäuses r beobachtet werden. Um den Staub fernzuhalten, ist unter diesen
Öffnungen eine Glasplatte vorgesehen.
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Auf der Welle 55 ist lose eine Muffe 66 (Fig. 13) gelagert, auf der
ein Zahnrad 67 befestigt ist, welches mit dem Zahnrad.e 52 in Eingriff steht, das
seinerseits von dem Ringe 49 getragen wird. Auf dem anderen Ende der Muffe 66 ist
ein Schraubenrad 68 befestigt.
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Ein Rad 69 ist drehbar auf einem Zapfen 70 gelagert, der in einer
Querstange 71 befestigt ist, die einen Teil des Rahmens 7 bildet und zwischen den
Scheidewänden 12, 13 liegt. Eine Ringplatte 72, die mit den Fahrpreisangaben versehen
ist, sitzt auf dem Rade 69, dessen Zähne 73 mit dem Zahnrade 67 in Eingriff stehen.
Eine Öffnung 74 in dem oberen Teil des Gehäuses 1 ermöglicht das Ablesen der Fahrpreise
auf der Platte 72.
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Die Enden der Naben 56, 58 sind bei 75 und 76 geschlitzt, damit sie
mittels eines Schraubenschlüssels o. dgl. eingestellt werden können. 77 bezeichnet
eine Öffnung, durch die die zu bedruckende Fahrkarte (Fig.3) eingeführt wird, und
78 bezeichnet eine Druckplatte, die bei der Umdrehung oder teilweisen Umdrehung
der Welle 14 angehoben wird, derart, daß die eingeführte Fahrkarte gegen die Typen
auf der Scheibe q.2 .und den Ringen d.7, 48 und 49 (Fig. 13) gedrückt wird. Ein
Farbband 79 liegt zwischen der Fahrkarte und den Typen.
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Durch Verschieben der Antriebswelle 14 in der Längsrichtung wird die
Zahnstange 19
das Zahnrad 53 in Umdrehung versetzen und hierdurch den die
Preistypen tragenden Ring 49 drehen. Diese Bewegung wird mittels der Zahnräder 52
und 67 auf das Rad 69 übertragen, welches die Platte 72 mit den Fahrpreisangaben
trägt. Diese Platte 72 zeigt durch die Öffnung 74. hindurch den auf der Fahrkarte
aufzudruckenden Fahrpreis an, und die entsprechende Drucktype des Ringes 49 wird
in eine Stellung gegenüber der Druckplatte 78 gebracht. Durch Drehung der Mutter
43 kann die Scheibe q.2 so eingestellt werden, daß die gewünschte Klasse der Fahrkarte-
aufgedruckt wird. Die Flächen der Mutter 4.3 geben die aufzudruckende Klasse der
Fahrkarte an, wie beispielsweise Arbeiterfahrkarte,
gewöhnliche
Fahrkarte usw. Durch Drehung der Flanschscheibe 54 mittels des Schlitzes 75 kann
die Welle 55 gedreht werden; diese Bewegung wird mittels der Zahnräder 61 und 51
auf den Ring 48 übertragen, der die Typen zur Angabe des Datums trägt. Diese Datumangabe,
die durch die Öffnung 63 sichtbar gemacht wird, entspricht der auf dem Ringe 48
vorhandenen Type, die in Druckstellung gebracht worden ist. Durch eine Drehung der
Flanschscheibe 59 mittels des Schlitzes 76 wird die Bewegung mittels der Zahnräder
62 und So auf den Ring 47 übertragen, der die Typen zur Angabe der Fahrstationen
trägt. Diese Stationsangabe, die durch die Öffnung 64 sichtbar ist, entspricht der
an dem Ring 47 vorhandenen Type, die in Druckstellung gebracht worden ist.
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Eine Drucktype 8o, die sich für jede einzelne Maschine zur Ausgabe
von Fahrkarten ändert, ist auf einer Stange 81 vorgesehen, die zwischen den Scheidewänden
12 und 13 des Rahmens liegt.
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Ein Satz von Zählscheiben 82, die durch eine weiter unten beschriebene
Vorrichtun fortgeschaltet werden, tragen Typen 83, die zum Aufdrucken von Zahlen
bestimmt sind. Jedesmal, wenn eine Fahrkarte bedruckt wird, wird die Ziffer, die
in der Druckstellung der Zählscheibe 82 erscheint, um eins erhöht. Die Druckplatte
78 und das Farbband 79 lieben unter der Type 8o und den Typen 83 der Zählscheiben
82, derart, daß außer der Klasse der Fahrkarte, der Datumsangabe, der Stationsbezeichnung
und der Fahrpreisangabe die Fahrkarte auch noch mit einer fortlaufenden Nummer und
mit einer Zahl oder Angabe bedruckt wird, die zu der betreffenden F ahrhartenausgabemaschine
gehört.
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Der Zählscheibensatz 82 weist mehrere Zahlentypen tragende Scheiben
84, 85, 86 usw. (Fig.7) auf, von denen jede für sich auf einer allen Scheiben gemeinsamen
Muffe 87 drehbar gelagert ist, die selbst drehbar auf einer Achse ioo sitzt, welche
durch die Wandungen ut:d Scheidewände io, 12, 13 und ii des Rahmens hindurchgeht.
Der Satz. von Zählscheiben 82 sitzt zwischen den Zwischenwänden i2 und 13. Andere
Zählscheibensätze 88, 89, 9o sind in ähnlicher Weise zwischen der Wand io und der
Zwischenwand 12 gelagert, und ein dritter Satz von Zählscheiben 9i, 92, 93 befindet
sich zwischen der Zwischenwand 13 und der Wand i i.
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Die beiden Zählscheibensätze 88, 89, go und 91, 9"2, 93 registrieren
die Gesamtzahl der ati den verschiedenen Stationen ausgegebenen Fahrkarten. So kann
beispielsweise der Scheibensatz 88 die Gesamtzahl der Pennyfahrkarten, der Scheibensatz
89 die Gesarr:tzahl der Zweipennyfahrkarten usw. aufzeichnen. Ein Bügel 94, der
aus zwei Hebeln 95 besteht, die durch einen Streifen 97 miteinander verbunden sind,
ist auf der Muffe 87 (Fig. 13) gelagert, so daß er um die Welle ioo ausschwingen
kann. Entsprechend ausgebildete Bügel 98 und 99 sind so gelagert, daß sie
die Sätze der Zählscheiben 88, 89, 9o und gi, 92, 93 umfassen, und die Bügel
98, 94 99 sind durch eine Längsstange ioi miteinander gekuppelt.
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Die Druckplatte 78 und das Farbband 79 liegen unter den Zählscheiben
88, 89, 9o, 9i, 92, 93, während ein Schlitz io2 (Fig. 2, 7 und 13) auf der Hinterseite
2 des Gehäuses vorgesehen ist. Dieser Schlitz io2 ist in den Zeichnungen neben den
Scharnieren zwischen den oberen und unteren Teilen 3, 4 der erwähnten hinteren Seitenwand
2 angedeutet.
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Um eine Registrierung der ausgegebenen Fahrkarten herzustellen, wird
ein Registrierbogen (Fig. 4) durch den Schlitz io2 eingeführt, und wenn dann die
Druckplatte 78 angehoben wird, so werden die durch die Zählxäder 88, 89, 9o, 82,
g i, 92 und 93 zusammengezählten Gesamtsummen auf diesen Registrierbogen zusammen
mit der Nummer oder charakteristischen Marke der betreffenden Fahrkartenausgabemaschine
aufgedruckt (Fig. 6). Der Registrierbogen (Fig. 4 und 6) liegt unter der Typenscheibe
42 und den Typenringen 47, 48, 49, wenn er durch den Schlitz io2 hindurch in Druckstellung
geführt ist. Vorzugsweise kommt eine Einrichtung zur Verwendung, die verhindert,
daß die Scheibe 42 und die Ringe 47, 48, 49 ihre Druckarbeit auf dem Registrierbogen
ausführen. Dies kann dadurch geschehen, daß man einen geeigneten Teil des Registrierbogens
durch einen Papierstreifen o. dgl. abdeckt.
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Andererseits kann die Vorrichtung auch so angeordnet sein, daß derjenige
Teil der Platte 78, der unter der Scheibe 42 und den Ringen 47, 48 und 49 liegt,
nicht angehoben wird, wenn eine Kartenregistrierung herzustellen ist. Diese abgeänderte
Bauart ist in den Zeichnungen nicht dargestellt. Fig. 6 veranschaulicht einen Bogen
oder eine Karte, auf der zwei Registrierungen der Fahrkarten zu verschiedener Zeit
aufgedruckt worden sind.
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Die durch die gestrichelten Linien in Fig. 6 angegebenen Zahlen und
Buchstaben werden durch die Maschine nicht aufgedruckt, sondern später von Hand
aus nachgetragen; sie sind nur deswegen angedeutet, um die Benutzung dieses Registrierbogens
zu veranschaulichen.
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Eine Stange 103, die als Auswählerstange bezeichnet werden soll, geht
durch die Endwandungen io und ii sowie durch die Zwischenwände 12 und 13 des Rahmens
hindurch und ist in ihnen drehbar gelagert
(Fig. 13, 14 und 15).
In Fig. 16 ist der mittlere Teil der Stange 103 abgebrochen dargestellt.
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Auf der Stange 103 sind drei Muffen 1o4, 105, 1o6 befestigt.
Die Muffe io4 ist mit hervorragenden Steuerteilen 107, 108, 109 (Fig. 15,
9) versehen, die die Gestalt von Ringen haben, in deren Umfangsflächen Nuten i io,
111, 112 eingeschnitten sind. Diese Nuten i i o, i i i, i 12 sind um die Achse der
Stange 103 herum winklig versetzt angeordnet. Die Muffe io6 ist mit Steuerteilen-ähnlich
der Muffe io4 ausgebildet, wobei aber die Nuten in anderer Winkelstellung um die
Achse der Stange 103 herum angeordnet sind.
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Die Muffe 105 weist einen Steuerteil 113 auf, der die Gestalt eines
hervorragenden Zahnes (Fig. 15) hat, und ferner sitzt auf der Muffe ein Schraiubenrad
114, das mit dem obenerwähnten Schraubenrade 68 in Eingriff stellt.
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Die Längsverstellung der Welle 14 bestimmt die Winkeleinstellung der
Stange 103,
da diese Teile durch die ringförmige Zahnstange i9, die Zahnräder
53, 52 und 67 sowie die Schraubenräder 68 und 114 miteinander verbunden sind (Fig.
13).
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Ein Schwinghebel i 15 (Fig. 9 und 16) ist schwingbar auf einer waagerechten
Achse 116 des Rahmens gelagert und mit einer hervorragenden Nase 117 versehen, die
mit den Steuerzähnen 29 auf dein Bunde 28 der Muffe 16 in Eingriff treten kann.
Eine Feder 118 drückt ständig den Hebel 115 nach unten, und dieser Hebel ist durch
eine Stange i i9 mit dein Bügel 98 verbunden.
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Wenn der Handgriff 15 gedreht wird, so wird die Welle 14 die Muffe
16 in Umdrehcing versetzen; die hieraus folgende Drehung der Steuerzähne 29 wird
den Hebel 115 ausschwingen, der somit eine Schwingbewegung auf den Bügel 98 überträgt.
Die anderen Bügel 94 und 99 werden mit dem Bügel 98 gleichzeitig ausgeschwungen,
da sie mit ihm starr durch die Stange i o i verbunden sind.
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Die Büge198, 94, 99 tragen Antriebsklinken i2o, 121, 122.
123, 124, 125 und 126 (Fig.7), die auf waagerechten Achsen schwingbar gelagert
sind und dazu dienen, die betreffenden Zählräder 88, 89, 9o, 82, gi, 92 und 93 anzutreiben.
Die Klinken i2o, 121, 1.22 sitzen auf dem waagerechten Zapfen 127
frei drehbar,
der seinerseits in dem Bügel 98
gelagert ist, während die Klinken 124,
125,
126 in ähnlicher Weise in dem Bügel 99 gelagert sind. Die
Klinke 123 ist auf der waagerechten Achse 128 frei drehbar, welche in dem Bügel
94 gelagert ist (Fig. 13).
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Die Antriebsklinke 123 ist mit mehreren Vasen 129, -130, 131 usw.
versehen, voll denen jede mit den Zahnrädern 132, 133, 134 usw. in Eingriff treten
kann, die an den zugehörigen Scheiben 84, 85, 86 usw. sitzen. Die Klinke 123 weist
ferner einen Schwanz 135 auf. Ein Satz von Sperrklinken, der schematisch durch die
Klinke 136 in Fig. 13 angedeutet ist, ist an dem Rahmen gelagert und so angebracht,
daß er mit den Zahnrädern 132, 133, 134 usw. zusammenwirkt, derart, daß diese
Zahnräder nur in einer Richtung gedreht werden können. Die Sperrklinke 136 ist mittels
eines Zapfens 137 schwingbar gelagert, der in Lappen der Stange 81 sitzt, welche
zwischen den Zwischenwänden 12 und 13 des Rahmens liegt. Eine Feder 138 drückt die
Halteklinke 136 ständig in Berührung mit dem Zahnrade 13a.
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Wenn der Handgriff 15 teilweise gedreht wird, beispielsweise beim
Ausführungsbeispiel um eine Viertelumdrehung, so wird der Bügel 94 um die Achse
der Welle ioo durch die oben beschriebene Einrichtung 29, 117, 115, 118, i19, 98,
ioi ausgeschwungen. Diese Schwingbewegung des Bügels 94 wird mittels der an der
Klinke 123 sitzenden Nase 129 das Zahnrad 132 um einen Zahn in der der Uhrzeigerbewegung
entgegengesetzten Richtung (Fig. 13) weiterschalten. Wenn jedoch der Steuerteil
113 an der Auswählstange 103 sich in der in Fig. 13 dargestellten Lage befindet,
so wird der Schwanz 135 der Klinke 123 während ihrer Schwingbewegung auf den Steuerteil
113 aufstoßen, wodurch die Nase 129 der Klinke angehoben wird, so daß sie nicht
in Antriebsverbindung zu den Zähnen des Rades 132 kommt.
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Der Steuerteil 113 befindet sich nur in der Lage der Fig. 13, wenn
die Welle 14, soweit es geht, einwärts gedrückt worden ist, so daß die Kupplungsglieder
37 und 35 in Eingriff miteinander gebracht worden sind; dies geschieht dann, wenn
ein Registrierbogen und nicht eine Fahrkarte bedruckt werden soll. In allen anderen
Stellungen der Welle 14 befindet sich der Steuerteil 113 der Stange 103 nicht in
der Bahn des Schwanzes 135 der Klinke 123 (Fig. 13), und in diesem Fall wird eine
jede Viertelumdrehung des Handgriffes 15 zur Folge haben, daß das Zahnrad 132 um
einen Zahn weitergeschaltet werden wird.
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Einer der Spalte zwischen den Zähnen des Rades 132 ist tiefer als
die anderen ausgebildet; dieser tiefe Spalt ist in Fig. 13 bei 139 angedeutet. Wenn
die Nase 129 in den Spalt 139 eintritt, wird erreicht, daß die Nase tiefer als üblich
eingreift, mit der Wirkung, daß die darauffolgende Nase 130 der Klinke 123 in Eingriff
mit einem Zahn des nächstfolgenden Rades 133 tritt, derart, daß die Schwingbe-,vegung
des Bügels 94 alsdann beide Räder 84 und 85 um einen Zahn weiterschaltet.
Hierdurch
wird eine Übertragung von dem Einerzählrade 84 auf das Zehnerzählrad 85 herbeigeführt,
wenn das eine Rad 84 sich von 9 auf o weiterdreht, während das Zehnerrad 85 um einen
Schritt weitergeschaltet wird. In allen anderen Fällen wird das Zehnerzählrad nicht
weitergedreht.
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In entsprechender Weise ist einer der Spalte zwischen den Zähnen des
Rades 133 tiefer als die übrigen ausgebildet, um die Übertragung von dem Zehnerrade
auf das Hunderterrad vorzunehmen. Die Zählräder 82 wirken somit dahin, die Gesamtsumme
der ausgegebenen Fahrkarten zu zählen, wobei die in Druckstellung befindliche Type
des betreffenden Scheibensatzes der fortlaufenden Fahrkartennummer entspricht.
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Die Zählscheibensätze 88, 89, 90, 91, 92, 93
werden in derselben
Weise wie der Zählscheibensatz 82 fortgeschaltet, der einzige Unterschied besteht
darin,, daß die Steuerteile 107,
io8, iog usw. von anderer Gestalt als der
Steuerteil 113 sind.
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Während der Steuerteil 113 so gestaltet ist, daß der Zählscheibensatz
82 für alle Längseinstellungen der Antriebswelle 14 mit Ausnahme einer angetrieben
wird, sind die anderen Steuerteile so gestaltet, daß der entsprechende Steuerscheibensatz
nur für eine einzige Längseinstellung der Steuerwelle 14 fortgeschaltet wird. Dies
wird dadurch erreicht, daß man die Steuerteile io7 (Fig. 9) so ausbildet, daß jeder
Steuerteil eine kreisrunde Gestalt hat und in seiner Umfangsfläche eine Nut iio
eingeschnitten ist. Für eine Winkeleinstellung des Steuerteiles i io wird somit
ein freier Raum für den Schwanz der Antriebsklinke 12o während deren Schwingbewegung
geschaffen, so daß diese Klinke alsdann dahin wirkt, den Zählscheibensatz 88 anzutreiben;
für alle anderen winkligen Einstellungen wird aber der Schwanz der Antriebsklinke
auf den Steuerteil aufstoßen und demzufolge die Nase der Sperrklinke außer antreibende
Beziehung zu dem Zählscheibensatz emporheben.
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Die Steuerteile 107, 108, iog usw. sind so angeordnet, .daß
für jede Längseinstellung der Antriebswelle 14 (mit Ausnahme der am meisten einwärts
gestoßenen Lage) einer der Zählscheibensätze 88, 89, 90, 91, 92, 93 fortgeschaltet
wird, Diese Zählscheibensätze können so angeordnet sein, daß sie die Anzahl der
ausgebenen Fahrkarten nach ihrem verschiedenen Werte, wie beispielsweise id, 2d,
3d usw., gesondert zählen.
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Vorzugsweise kommt eine Vorrichtung zur Verwendung, die eine Drehung
der Antriebswelle 14 verhindert, ausgenommen, wenn sie entsprechend dem einen oder
anderen Fahrgeldbetrage in der Längsrichtung genau eingestellt oder zum Bedrucken
eines Registrierbogens in die äußerste Endstellung geführt worden ist.
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Diese Vorrichtung kann einen Kolben 139
aufweisen, der durch
Federwirkung auf die Zahnstange ig der Antriebswelle 14 gedrückt wird (Fig. io,
1i und 12). Wenn die Antriebswelle 14 in die eine oder andere ihrer verschiedenen
Stellungen in der Längsrichtung genau eingestellt ist, so tritt die Nase i4o des
Kolbens 139 mit einer der Ringnuten 18 in. Eingriff, und eine Ringnut 141 des Kolbens
wird in eine Lage gebracht, in der sie einen freien Raum für den Durchgang eines
Satzes von Klauen 142 herstellt, die an dem Ende der Muffe 2o vorgesehen sind (Fig.
io). Wenn andererseits die Welle 14 nicht genau eingestellt sein sollte, so wird
der Kolben gegen die Wirkung seiner Feder zurückgedrückt und hält alsdann die Klauen
140 verriegelt, wodurch eine Drehung der Muffe 2o und demzufolge der Antriebswelle
14 verhindert wird (Fig. ii und 12).
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Eine geeignete Einrichtung zum Antrieb der Druckplatte 78 ist schematisch
in Fig. 8 dargestellt.
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Diese Vorrichtung weist eine Stange 143 auf, die in senkrechter Richtung
verschiebbar ist. Das untere Ende der Stange 143 stützt sich auf eine Rolle, die
an dem Ende eines Hebels 144 gelagert ist, welcher auf einer waagerechten Welle
145 befestigt ist, die in dem Maschinenrahmen drehbar sitzt. Ein zweiter Hebel 146
ist auf der Welle 145 befestigt; dieser Hebel ist in einer senkrechten Ebene hinter
der senkrechten Ebene des Hebels 144 (Fig. 8) angeordnet, und eine Rolle 147 des
Hebels 146 legt sich auf den Boden der Platte 78 auf; diese Platte ruht in Lagern
148, die an dem Rahmen befestigt sind, derart, daß diese Platte 78 sich in senkrechter
Richtung auf und ab bewegen kann.. Eine Feder 149 drückt auf den Hebel 146 und sucht
die Platte 78 aufwärts zu drükken. Eine Drehung der Spindel 14 um eine Viertelumdrehung
wird somit zur Folge haben, daß einer -der Steuerzähne 2i die Stange 143 gegen die
Wirkung der Feder 149 niederdrücken wird, wodurch auch die Platte 78 niedergedrückt
wird. An dem Ende dieser Viertelumdrehung der Spindel 14 wird der Steuerzahn 21
außer Eingriff mit dem oberen Ende der Stange 143 kommen, worauf die Feder 149 die
Platte 78 scharf aufwärts bewegen wird. Aus Fig. 2 ist zu erkennen, daß Druckkissen
158 auf der Oberfläche der Platte 78 vorgesehen sind, derart, daß jedes Druckkissen
die eingeführte Fahrkarte in Berührung mit der Drucktype zwecks Herstellung eines
Aufdruckes drücken wird.
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Das Farbband 79 (Fig. 8) ist vorzugsweise
als fortlaufendes
Band ausgebildet, das über Rollen hinweggeht; der obere Strang des Farbbandes liegt
über der Platte 78 und der untere Strang unterhalb dieser Platte. Eine nicht dargestellte
Vorrichtung kommt zur Verwendung, mittels deren dem Farbband bei jeder Benutzung
der Maschine eine Bewegung erteilt wird.
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Wenn es erwünscht ist, daß die Druckplatte78 aus zwei besonderen Teilen
hergestellt wird, so wird der erste dazu dienen, die erforderliche Bezeichnung der
Fahrkarte aufzudrucken, während der zweite dazu dient, die übrigen Angaben aufzudrucken,
die nur für einen Registrierbogen notwendig sind. In diesem Fall kann der erste
Teil in der für die einzelne Platte 78 angegebenen Weise bewegt werden, während
der zweite Teil in ähnlicher Weise von den Steuerzähnen 32 der Muffe 33 bewegt wird
(Fig. 14). Diese Muffe 33 wird nur gedreht, wenn der Handgriff 15, soweit wie es
möglich ist. einwärts gedrückt wird, und demzufolge wird der zweite Plattenteil
nur bewegt werden, wenn ein Abdruck auf dem Registrierbogen vorgenommen werden soll.
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Wenn es erwünscht ist, kann ein anderer Satz von Zählscheiben 15o
(Fig. 1 und 14) zur Anwendung gelangen und mittels eines Bügels und einer Auswählwelle
in derselben Weise wie der Zählscheibensatz 82 angetrieben werden. Dieser Zählscheibensatz
15o kann so angeordnet sein, daß er die fortlaufende Nummer der Fahrkarte genau
wie der Zählscheibensatz 82 angibt, wobei eine Schauöffnung 151 vorgesehen ist,
so daß die fortlaufende Nummer der ausgegebenen Fahrkarte durch diese Schauöffnung
hindurch unmittelbar beobachtet werden kann. 152 sind Ringe (Fig. 1 und 2), mittels
deren die Maschine durch einen Riemen getragen werden kann.
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Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende.
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Der Schaffner stellt zunächst den Datumring 48 (Fig. 13) mittels eines
Schraubenziehers o. dgl. ein, der in Eingriff mit dem Schlitz 75 gebracht wird,
worauf der die Stationen anzeigende Ring 47 auf jeder der folgenden Stationen der
Fahrt durch ein Werkzeug eingestellt wird, das auf den Schraubenschlitz 76 einwirkt.
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Wenn eine Fahrkarte bedruckt werden soll, so wird zunächst die Mutter
43 entsprechend der Fahrkartenart, beispielsweise Kinderkarte, Arbeiterkarte usw.,
eingestellt und darauf die Antriebswelle 14 durch den Knopf 15 in der erforderlichen
Weise in der Längsrichtung so eingestellt, daß durch die Öffnung 74 hindurch der
Fahrpreis sichtbar wird. Dann wird die Fahrkarte durch den Schlitz 77 hindurch eingeführt
und der Handgriff 15 um eine Viertelumdrehung gedreht, wodurch die Fahrkarte bedruckt
wird (Fig. 3, 5).
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Um einen Aufdruck auf den Registrierbogen (Fig. 4., 6) herzustellen,
wird der Handgriff 15, soweit dies möglich ist, nach innen gedrückt, dann der Registrierbogen
durch den Schlitz rot hindurch eingeführt und darauf der Handgriff 15 um eine Viertelumdrehung
gedreht.
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In den Fig. 17 und 18 ist eine abgeänderte Ausführungsform der Einrichtung
zur Steuerung der Wirkung der Antriebsklinken dargestellt. Bei dieser Abänderung
wirken die Steuerglieder anstatt auf die Schwänze 135 der Sperrklinken r23 auf Federn
oder Streifen r53, die an dem einen Ende der Bügel 94 befestigt sind; die anderen
Enden dieser Federn ruhen auf den Schwänzen der Sperrklinken auf. Die Steuerglieder
werden also auf die Federn 153 einwirken und verhindern, daß die Sperrklinken 135
die Zahnräder der Zählscheiben antreiben, ausgenommen, wenn diese Steuerglieder
in die gewünschte Lage eingestellt worden sind, in der der Antrieb der Zahnräder
ermöglicht wird.
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Mit 15d., 155, 156 und 157 sind die Stellungen der aufeinanderfolgenden
Sperrklinkennasen entsprechend den Zehner-, Hunderter-, Tausender und Zehntausenderzählscheiben
angedeutet.