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Scheckausgabevorrichtung für Registrierkassen. Die Erfindung betrifft
eine Scheckausgabevorrichtung für Registrierkassen und besteht im wesentlichen darin,
daß mit ein und derselben Scheckausgabevorrichtung, je nach Einstellung derselben,
wahlweise ein einfacher oder ein doppelter Scheck ausgegeben werden kann. Diese
Einrichtung ermöglicht es, Kassen mit dieser Vorrichtung dort zu verwenden, wo in
gewissen Fällen eifache Schecks für die Kunden zur Ausgabe gelangen sollen, während
in anderen Fällen doppelte Schecks erforderlich sind, so daß bei einer Registrierung
zwei gleichlautende Schecks ausgegeben werden, von denen der eine dem Kunden überlassen,
der andere dagegen dem Verkäufer oder Kassierer als Beleg ausgehändigt wird.
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Die Zeichnung zeigt den Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel,
und zwar: Abb. i ein Schaubild der Kasse von vorn und Abh. a eine Ansicht des Getriebes
von links mit dem Motorantrieb. Abb.3 veranschaulicht eine Einzelheit desselben.
Abb. 4. zeigt Einzelheiten für die »An«- und »Ab«-Stellvorrichtung für den Scheck.
Abb. 5 zeigt die Druckvorrichtung in der Ansicht, während Abb. 6 und 7 Einzelheiten
derselben veranschaulichen. Abb.8 veranschaulicht die Druckvorrichtung in der Ansicht
von oben und Abb.9 und io Einzelheiten derselben. Abb. i i zeigt die Maschine im
Schnitt nach Linie i i-i i der Abb. 5. Abb. 12 ist eine Einzelheit. Abb. 13 zeigt
das Getriebe im Schnitt nach Linie 13-13 der Abb. 8 und i i, und die Abb. 14 veranschaulicht
einen Schnitt nach Linie 14-14 der Abb. 8 und i i, die Abb. 15 bis 17 sind Einzelheiten.
Abb. 18 zeigt das Getriebe im Schnitt nach Linie 18-18 der Abb. 8 und i i, während
Abb. 1-9 eine Einzelheit desselben darstellt. Abb.2o veranschaulicht einen einfachen
Scheck und Abb.2i einen doppelten Scheck.
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Mit der Maschine können zwei verschiedenartige Schecks ausgegeben
werden, die sich dadurch unterscheiden, daß der eine eine i einfachen Aufdruck (Abb.
2o) und der andere einen doppelten Aufdruck (Abb.2i) des registrierten Betrages,
Datums, der Kundennummer u.. dgl. erhält. Außerdem ist der Doppelscheck (Abb. 2l)
in der Längsrichtung gelocht, so daß die eine Hälfte leicht von demselben abgetrennt
werden kann.
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Die Reihen dieses Doppelschecks werden von den in Abb. 13 dargestellten
Typenrädern 780 unter Vermittlung der Druckplatte 886 gedruckt. Das Anheben
der Druckplatte 886 wird durch das Malteserkreuz 973 (Abb. 6) bewirkt, dessen Drehung
durch die Zapfen 975, io6:i und io68 erfolgt. Die beiden erstgenannten Zapfen sind
an der Scheibe 976 befestigt, der Zapfen io68 dagegen an einem Arm io66, der in
eine Aussparung der Scheibe eingreift, so daß er an der Drehung derselben teilnehmen
muß, der aber mittels einer Röhre io67, an der er befestigt ist, so weit aus dem
Ausschnitt der Scheibe 976 herausgezogen werden kann, daß sein Zapfen io68 nicht
auf das Malteserkreuz einwirken kann. Im letzteren Fall greifen bei der Drehung
der Scheibe 976 nur die Zapfen 975 und io64 in das Malteserkreuz 973 ein und geben
demselben zwei Schaltbewegungen, während es dreimal weitergeschaltet wird, wenn
der Arm io66 so vorgeschoben ist, daß auch sein
Zapfen i068 auf
das Malteserkreuz einwirken kann. Im ersteren Fall wird ein einfacher Scheck, im
letzteren Fall ein Doppelscheck bedruckt und ausgegeben.
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Scheckloch- und Abschneidevorrichtung. In den Platten ioa2 und 10233
(Abb. 5) ist eine Welle 1070 gelagert, an welcher ein Hebel 1071 (Abb 13)
befestigt ist, der mit seinem einen Arm in ein Messer 1072 eingreift, welches verschiebbar
in Nuten dere Platten 1o22 und 1023 gelagert ist, während sein anderer Arm
in ein Querstück 1075 greift, welches verschiebbar in Nuten der Platten 1022 und
1023 gelagert ist. An diesem Querstück ist ein Locheisen r076 befestigt. Das Ende
der Welle 1070 trägt einen Arm i o78 (Abb. 14), der durch eine Stange 1079
mit einem an der Welle 1054 befestigten Arm verbunden ist. Die Welle i054 ist außerdem
mit einem Arm io8r (Abb.7) versehen, an dem durch die Zapfen i084 die Arme
1082 und 1083 befestigt sind. Der Arm i082 ist mit einer Rolle i o85 versehen,
die sich gegen eine in der Ebene der Röhre i067 liegende Daumenscheibe i086 legt.
Die Rolle 1087 des Armes 1083 legt sich gegen eine Daumenscheibe i088 der
Welle 651.
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Wird die Welle 651 in dem Sinne des Uhrzeigers verdreht (Abb. 7),
so wird durch den Z"orsprung i089 der Daumenscheibe i086 unter Vermittlung der Rolle
i085, der Arme 1082, 1083 und ioSi und der Welle 1054 der Arm io8o zum Ausschwingen
gebracht. Wird der Arm 1083 im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers verdreht,
so tritt die Rolle 1087
in die Aussparung logo der Daumenscheibe i086 ein.
Hierdurch wird die Stange 1079 abwärts bewegt, wodurch der Arm 1078, die Welle
1070 und der Hebel 1071 in dem entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers verdreht
werden. Hierdurch wird das Locheisen 1076 (Abb. 13) abwärts bewegt und der Scheck,
wie hei iogi der Abb.2i veranschaulicht, durchlocht. Gleichzeitig mit der Abwärtsbewegung
des Locheisens 1076 wird das Messer 107.2 aufwärts bewegt. Nach der
Lochung des Schecks wird in der vorbeschriebenen Weise durch die Daumenscheiben
i086 und i088 das Locheisen 1076 aufwärts und das Messer 1072 abwärts bewegt in
die Stellung, wie sie die Abb. 13 veranschaulicht. Wenn der Scheck mit beiden Aufdrucken
versehen ist, trifft der Vorsprung 1094 der Daumenscheibe i088 gegen die Rolle i087
des Armes i083. Hierdurch werden die Arme 1083, 1082 und 1081 sowie die Welle
1 054 und der Arm i 08o zum Ausschwingen gebracht. Dabei tritt die Rolle i085 in
die Aussparung 1095 der Daumenscheibe i086 ein. Durch diese Verstellung des Armes
io8o wird die Stange 1079
(Abb. 14) aufwärts .bewegt und damit die Welle 1070
und der Hebel 1071 in dem Sinne des. Uhrzeigers bewegt. Hierbei wird das Messer
io@2 (Abb. 13) abwärts bewegt und der Scheck von dem Streifen abgeschnitten. Hiernach
wird das Messer wieder aufwärts bewegt in die Stellung, wie sie die Abb. 13 veranschaulicht,
indem die Rolle 1087 des Armes 1083 von dem höchsten Punkte des Vorsprunges
1094 der Daumenscheibe i o.8& abläuft (Abb. 7).
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Scheckauswerfvorrichtung. Die Scheckauswerfvorrichtung besteht aus
einer geriffelten Rolle i roo (Abb. 8 und 14), die in einem um den Zapfen iroi drehbaren
Arm logg gelagert ist. Der Arm rogg wird durch eine Feder 1103 gegen einen Zapfen
i i04 in der Anlage gehalten. Der Rolle i ioo gegenüber ist an einem Arm iio6 (Abb.
8) gleichfalls eine geriffelte Rolle 1107 angeordnet. Der Arm iio6 ist um einen
Zapfen iio8 der Platte i i09 drehbar und wird durch eine Feder i i i i gegen den
Zapfen i i i o zur Anlage gebracht. Die Rollen i ioo und i i07 arbeiten mit den
Rollen i i r 2 (von denen in Abb. 14 nur eine sichtbar ist), die auf den Zapfen
732 gelagert sind, zusammen. Jede der Rollen i i 12 ist mit einem Zahnrade I 113
versehen, welches mit einem Zahnrade 1114 der Welle i i 15 in Eingriff steht., Das
eine der Räder r 114 ist wiederum mit einen Rade i r 16 in Eingriff. Letzteres kämmt
mit einem Rade I I 17, auf dessen Welle i i 18 ein Schaltrad II2o (Abb. ii'
und 15) befestigt ist. Das Schaltrad ii2ä wird durch eine Klinke i 121, die auf
einem Zapfen i 122 einer Schubstange 1123 befestigt ist, in Umdrehung
versetzt. Durch eine Feder I124 wird die Klinke i 121 mit dem Schaltrade i i20 in
Eingriff gehalten. Die Schubstange 1I23 ist an einem Arm 1126 angelenkt (Abb. 14),
der um einen Zapfen 1127 des Rahmens 646 drehbar ist. An dem Arm i i26 ist bei 1128
eine Schubstange I129 (Abb. 14) angelenkt, deren Ende mit einem Langloch I I30 (Abb.
17) auf einer Rolle 113i der Welle 65i geführt ist. Die Schubstange 1129 trägt eine
Rolle 1132, die in eine Kurvennut 1133 der Scheibe g09 eingreift. Durch eine Feder
I I34 wird bewirkt, daB die Schubstange i r29 unter Berücksichtigung der Kurvennut
1133 die Verstellung nach rechts möglichst schnell ausführt.
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Bei der Bewegung der Welle 65i in dem entgegengesetzten Sinne des
Uhrzeigers wird die Schubstange 1129 nach links verschoben und damit die Schubstange
1123 von der in Abb.14 dargestellten Stellung in die Lage der Abb. i 5 bewegt. Die
Kurvennut I 133
ist so ausgebildet, daß nach dem Abschneiden des
Schecks von dem Streifen die Schubstange 1129 nach rechts verstellt wird, was zur
Folge hat, daß die Schubstange 1123 von der Stellung wie sie die Abb. 15 zeigt,
in die Lage; wie sie die Abb. 14 veranschaulicht, bewegt wird. Da die Verstellung
der Schubstange 1129 nach rechts unter Mitwirkung der Feder 1134 erfolgt,
ist dieselbe sehr plötzlich, d. 1i. das Schaltrad i i20 (Abb. 15) wird durch die
Klinke 112i sehr schnell gedreht. Die Klinke trifft bei der Schaltung mit ihrer
Fläche 1135 gegen einen Zapfen 1136 des Rahmens 646 und verhindert so eine Überschaltung
des Rades. Bei einer Verdrehung des Rades ii2o in dem entgegengesetzten Sinne des
Uhrzeigers «:erden durch die Räder 1116, 1113, 111¢ die Auswerfscheiben i i i2 sehr
schnell um 18o° in dem entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers in Umdrehung versetzt.
Wie die Abb. 14 erkennen läßt, sind die Auswerfscheiben 111: mit zwei Abflachungen
1138 versehen, die so angeordnet sind, daß der Scheck in der Ruhelage der Scheiben
i i 12 zwischen dieselben treten kann, das Erfassen und Vorbewegen erfolgt #dann
erst bei einer Verdrehung der Scheiben i i 12. Unter dem Einfluß der Federn 1103
und i i i i werden dieselben so schnell in Umdrehung versetzt, daß der abgeschnittene
Scheck aus dem Kassengehäuse herausgeschleudert wird und bis auf die Platte i i40
(Abb. i) des Gehäuses fliegt. Wird die Schubstange 1123 von der Stellung der Abb.
14 in die Stellung, wie sie die Abb. 15 veranschaulicht, verschoben, so werden das
Schaltrad ii2o und das Zahnrad 1117 gegen eine Rückdrehung im Sinne eines Uhrzeigers
durch eine unter Federdruck stehende Sperrklinke gesichert. Einstellvorrichtung
für die Scheckausgabe. Die Maschine kann von Hand so eingestellt ,werden, daß sie
je nach Wahl einen einfachen oder einen doppelten Scheck ausgibt, oder daß die Scheckausgabe
überhaupt unterbleibt. -An der Röhre 1145 (Abb. 9 bis 12), die drehbar auf der Welle
907 gelagert ist, ist ein geriffelter Knopf i i,A6 befestigt. Eine Verschiebung
der Röhre in der Achsrichtung wird durch eine Schraube 1147 (Abb. 2) verhindert.
Auf dieser Röhre ist eine Röhre 1148 (Abb. 7) gelagert, die mit einer in eine Kurvennut
der Röhre 1145 eingreifenden Schraube 1149 versehen ist. An der Röhre
1148 ist ein Arm i i 5o befestigt, dessen gabelförmiges Ende in eine Aussparung
1152 der Nabe i067 eingreift.
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Der Knopf 146 ist mit den Aufschriften »Doppelscheck« und »Einfacher
Scheck« versehen-. Soll die Maschine einen einfachen Scheck ausgeben, so wird der
Knopf 1146 in dem entgegengesetzten Sinne eines Uhrzeigers von Hand verstellt. Hierbei
wird durch die Röhre 1145, Kurvennut i i 5o und Schraube 11¢9 die Röhre 1148 und
der Arm 115o gegen die Vorderseite der Maschine verschoben (Abb. 2 und T i) und
damit die Nabe i067 und Platte i066 (Abb. 6) nach rechts verstellt (Abb. 3). Wie
vorbeschrieben, ist die Platte i066 mit einem Zapfen io68 versehen, durch den das
Malteserkreuz 973 verdreht wird. Wird die Platte i066 in der vorbeschriebenen Weise
verstellt, so gibt der Zapfen i068 (Abb. 6) das Malteserkreuz 973 frei. Wird die
Scheibe 976 nunmehr verdreht, so wird das Malteserkreuz 973 nur durch die
Zapfen 975, i064 (Abb. 6) verstellt. Der Zapfen 975 bewirkt den Aufdruck auf den
Kontrollstreifen und der Zapfen i064 den Aufdruck auf den Scheckstreifen, in der
Weise, wie die Abb. 2o dies veranschaulicht. Die auf den Arm 1083 einwirkende
Daumenscheibe i088 (Abb. 3) ist mit einer Aussparung 1153 versehe" in welche die
auf den Arm i082 einwirkende Daumenscheibe i086 samt dem Ansatz i089 bei ihrer Verschiebung
nach rechts eintreten kann.
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Hierdurch wird erreicht, daß, wenn die Daumenscheibe i086 in dem Sinne
des Uhrzeigers verstellt wird, der Ansatz i089 nicht gegen die Rolle 1085 des Armes
i082 trifft. Dieses hat zur Folge, daß der Arm i082 nicht zum Ausschwingen gebracht
und damit das Locheisen 1076 (Abb. 13) nicht gegen den Streifen bewegt wird, so
daß eine Lochung des Scheckstreifens unterbleibt. Wird der Knopf 1146 umgeschaltet
auf »Doppelscheck«, so wird hierbei der Zapfen 1o68 wiederum in die Bahn des Malteserkreuzes
973 und der Ansatz i089 der Daumenscheibe i086 in die Bahn der Rolle i085 des Armes
i082 bewegt, wodurch erreicht wird, daß nunmehr ein doppelter Scheck von der Maschine
ausgegeben wird. An der die Welle 907 umfassenden Röhre 1145 ist eine Scheibe
1155 (Abb. 9 und io) befestigt, die mit zwei Aussparungen 1156, 1157 versehen ist.
Befindet sich der Knopf 1146 in der Stellung »Doppel # scheck«, so wird eine Klinke
i 158 unter dem Einfluß einer Feder 1161 in Eingriff mit der Aussparung 1156 gebracht.
Da der Knopf 1146 in der Röhre 1145 befestigt ist, wird derselbe in dieser Lage
gesperrt gehalten. Wird der Knopf auf »einfacher Scheck« umgeschaltet, so wird die
Scheibe 1155 in dem entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers verdreht. Hierbei schnappt
die Klinke 1158 in die Aussparung 1 157 ein, so daß der Knopf 1146 auch in
dieser Lage gesperrt ist.
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Die Scheibe 1.155 ist mit einer Verzahnung
1r62
versehen, welche mit einem auf der Röhre 1164 befestigten Zahnrade 1163 in Eingriff
steht. Die Röhre 116q., welche lose auf der Röhre 1i65 gelagert ist, ist an ihrem
anderen Ende mit einem Sperr -arm i 167 versehen (Abb. :2 und 4), der mit einem
in dem Rahmen ioio verschiebbar gelagerten Zapfen 1170 zusammenarbeitet. Dieser
ist durch eine Stange 1171 (Abb. 2) mit einem Arm 1173 verbunden. Der Verbindungszapfen
1172 derselben greift in einen Kurvenschlitz 1r,~5 eines Hebels 1176, der durch
eine Stange 1178 mit dem Hebel 87 in Verbindung steht.
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Bei der Freigabe der Maschine zwecks einer Betätigung derselben wird
der Hebel 87 (Abb. 2) in dem entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers verdreht. Hierbei
wird durch die Stange 1178, Hebel 1176 und Stange 1171 der Zapfen 117o nach rechts
verschoben. Die Anordnung ist so getroffen, daß ein Teil 117g (Abb. 4) des Zapfens
117o normal über den Sperrarm 1167 greift. Ist der Zapfen nach rechts verschoben,
so gelangt dieser Teil 1179 in die Bahn des Sperrarmes 1167, welcher durch die Röhre
i 164, Rad i 163 (Abb. 9) in dem Sinne des Uhrzeigers verdreht wird, sobald
der Knopf 1146 von der »Doppelscheck«- auf die »Einfacher-Scheck«-Stellung umgeschaltet
wird. Wird der Knopf nicht genau in einer der beiden Lagen eingestellt, so befindet
sich der Sperrarm 1167 in der Bahn, d. h. vor dem Zapfen ii7o, so daß dieser nicht
nach rechts verstellt werden kann. Dann kann aber auch der Hebel 87 nicht
in dem entgegengesetzten Sinne eines Uhrzeigers verstellt und damit die Maschine
nicht freigegeben werden. Ist der Knopf 1146 auf »einfacher Scheck« eingestellt,
so liegt eire Ecke i i 8o des Sperrarmes i 167 oberhalb des Teiles 1179 des Zapfens
117o. Die Bewegung des Knopfes 1146 in dem entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers
wird durch eine Nase 1181 des Sperrarmes 1167 begrenzt, welche sich gegen die Röhre
1145 legt. Die Verstellung des Knopfes 1146 in dem Sinne des Uhrzeigers wird dadurch
begrenzt, daß die Sperrplatte i 167 sich gegen die Röhre 1'45 legt.
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Ausschaltvorrichtungen für die Scheckausgabe. I. In gewissen Zeiten
ist es wünschenswert, daß überhaupt kein Scheck ausgegeben wird, ganz unabhängig
davon, in welcher Stellung sich der Knopf 1146 - befindet. Zu diesem Zweck ist hinter
dem Knopf 1146 ein zweiter, unabhängig vom ersteren von Hand einstellbarer Knopf
i 184 (Abb. 1, 5 und 12) vorgesehen, der an der Nabe 1185 des Rades 1186 (Abb.2
und io) befestigt ist. Letzteres steht mit einem auf der Röhre i 165 befestigten
Rade 1 187 in Eingriff. . Die Röhre z 165 trägt an ihrem hinteren Ende einen
Arm 1188 (Abb. 2 und i9). Der Arm 1188 arbeitet mit einem Teil 1189 eines Hebels
i igo zusammen, der bei i igi an einem A_ rm 1192 angelenkt ist. Durch eine Feder
1194, die zwischen dem Hebel iigo und einer Schubstange i 195 angeordnet ist, wird
der Teil i 189 mit dem Hebel 1188 in Anlage gehalten. In den Schlitz 1196
der Schubstange iig5 greift ein Zapfen i 197 des Rahmens 76, der zur Führung der
Schubstange dient. Eine Rolle iig8 -der Schubstange greift in eine Kurvennut i i99
des Rades i i i. Auf einem Zapfen 120o des Rahmens 6:a.7 ist ein Arm i2oi (Abb.2)
gelagert, der sich, wenn der Knopf 1184 sich in der »An«-Stellung befindet, wie
in Abb. i dargestellt, gegen einen seitlichen Stift 12o2 der Welle 907 legt.
Der Arm wird in dieser Lage durch eine Feder 12o3 gehalten. Ein Stift 12o4 des Armes
i2oi liegt auf dem Hebel iigo, sobald der Arm i2oi sich auf den Stift 1202 der Welle
907 legt. An der Welle 907 ist ein Arm 12o8 (Abb.2) befestigt, der
mit einer Gabel in eine Nute der Nabe 979 eingreift. Die Nabe 979, Scheibe
978, sowie die Naben 977, 976 sind mit der Welle 651 durch den Keil
981 (Abb.3 und 15) fest verbunden, jedoch in der Achsrichtung verschiebbar. In der
gleichen Weise sind die Nabe 1o67 und die Daumenscheiben 1o86 und 1o88 mit der Welle
651 verbunden.
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Durch die Daumenscheibe 11g9 (Abb. 2) wird die Schubstange i 195 zuerst
nach links und dann nach rechts verstellt. Bei der Verstellung nach links wird der
Arm 1192 in dem Sinne eines Uhrzeigers und damit der Hebel iigo nach links verstellt.
Wird der Knopf 1184 in die »An«-Stellung gebracht, in der eine Scheckausgabe erfolgen
soll, so wird der Arm i 188 in Anlage mit dem Teil i 189 des Hebels i i 9o gehalten.
Befindet sich der Arm i 188 in dieser. Lage, so wird bei der Bewegung der Schubstange
11g5 nach rechts, d. h. in die Normalstellung der Hebel iigo gleichfalls nach rechts
verstellt, in die Lage wie sie die Abb. 2 veranschaulicht.
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In der »Ab«-Stellung,wobei der Knopf 1184 wieder in die Lage der Abb.
i verstellt wird, wird durch die Zahnräder 1186, 1187 und Röhre 1165 der Arm 1188
(Abb. 18) in dem Sinne des Uhrzeigers verstellt, wobei derselbe den Teil 1189 des
Hebels i i go freigibt. In dieser Stellung des Knopfes 1184 wird durch die Schubstange
1195 bei ihrer Bewegung nach links der Heben iigo in der gleichen Richtung
verstellt und durch die Feder 119q.
der Hebel i igo und der Arm
i2oi in dem entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers verstellt (Abb. 2). Hierbei gibt
der Arm i2oi den Stift 12o2 frei, der in einer Aussparung i 2 i o des Hebels i i
9o zur Anlage gelangt. Wird die Schubstange i 195 nach rechts verstellt, so wird,
da der Stift i2o2 der Welle 907 in der Aussparung i2io des Hebels iigo liegt,
die Welle 907 nach rechts verschoben, wobei durch den Arm 12o8 die Röhren 979,
977, io67 sowie die Scheiben 978, 976, 1o86 und 1o88 nach rechts verstellt
werden (Abb. 2 und 3). Durch die Bewegung des Armes i?-o8 wird der Zapfen 1o59 (Abb.
15) aus der Bahn des Malteserkreuzes 1057 und die Zapfen io64, io68 (Abb.6) aus
der Bahn des Malteserkreuzes 973 sowie der Ansatz 1o89 (Abb. 3 und 7) der Daumenscheibe
1o86 aus der Bahn der Rolle 1o85 des Armes ioSz und die Daumenscheibe 1o88 aus der
Bahn der Rolle 1o87 des Armes 1083 bewegt.
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Sind die Teile in der vorbeschriebenen Weise verschoben und werden
nun die Scheiben 976 und 978 gedreht, so werden die Malteserkreuze 973 und
1057 nicht mit verdreht und damit weder ein Scheck ausgegeben noch ein Aufdruck
auf dem Scheck ausgeführt.
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Desgleichen unterbleibt auch die Bewegung des Locheisens
1076 bzw. des Messers 1072.
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Verbleibt der Knopf 1184 in der »Ab«-Stellung, so wird bei der Verstellung
der Schubstange 1195 nach links der Hebel iigo nach links verstellt und damit unter
Vermittlung des Stiftes 1202 die Welle 907 nach links, d. h. in die Normalstellung
zurückbewegt. Da jedoch in dieser Stellung des Knopfes der Hebel iigo an dem Stift
i2oz anliegt, wird bei der Verstellung der Schubstange i i95 nach --rechts auch
die Welle 907 und damit die beschriebenen Teile wieder nach rechts verstellt, so
daß die Scheckausgabe usw. unterbleibt.
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Wird nunmehr der Knopf 1184 in die »An«-Stellung bewegt, so
wird der Arm i 188 in dem entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers und der Hebel iigo
in dem Sinne des Uhrzeigers verdreht. Befinden sich die Teile in dieser Lage, so
wird bei der Verstellung der Schubstange i 195 nach links die Welle 907,
da
der Hebel i i go hinter den Stift 12o2 greift, gleichfalls nach links verstellt
in die Stellung wie sie die Abb.2 veranschaulicht. Hierbei schnappt der Arm i2oi
unter dem Einfluß der Feder 1203 über den Stift 1202, wodurch die Welle
907 in der linken Stellung gesperrt bleibt. Bei der Verstellung der Schubstange
i 195 nach rechts wird die Welle 907 nicht mit nach rechts verschoben, so daß durch
die Zapfen 1059, io64 io68 die Malteserräder 973 und 1057 verdreht werden
und damit die Ausgabe eines Schecks erfolgt.
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An dem Knopf 1184 ist ein Zahnrad 1186 (Abb. 2 und io) befestigt,
welches mit zwei Aussparungen versehen ist, die in der gleichen Weise wie die in
der Scheibe 1155 ausgebildet sind. An dem Rahmen 1166 ist eine Klinke 1212 angeordnet,
die, je nachdem in welche Lage der Knopf 1184 eingestellt ist, in die eine
oder andere der Aussparungen des Rades i i 86 eingreift, wodurch der Knopf F 18¢
in der jeweiligen Lage gesperrt gehalten wird. Das andere Ende der Röhre 1165, «-elche
das Rad i 187 (Abb. i o) trägt, ist mit einer Sperrplatte 1213 versehen (Abb. 2
und .4), die ihre V' erstellung durch den Knopf 1194 erhält. Die Wirkung der Platte
i213 ist die gleiche, wie die der Sperrplatte 1167 nur mit dem Unterschied, daß
durch dieselbe eine Verstellung der Welle 88 verhindert wird und damit die Freigabe
der Maschine, bevor der Knopf 1194 nicht genau in eine der beiden Einstellagen eingestellt
ist.
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II. Auf einem Zapfen 1223 des Rahmens 76 ist eine Taste iz22
(Abb. i und 2) verschiebbar gelagert, an deren unterem Ende ein Hebel 1224 angelenkt
ist, an dem eine Stange 1225 befestigt ist. Letztere trägt einen Zapfen 123o, der
in einen Schlitz 1231 einer an einem Mitnehmer 1234 befestigten Stange 1232 eingreift.
Durch eine Feder 1235 (Abb. 2) wird die Stange 1232 nach oben gezogen, so daß das
untere Ende des Schlitzes 1231 gegen den Zapfen 1230 stößt.
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Die Maschine ist -so eingerichtet, daß bei dem Niederdrücken einer
der Verk"u@ fer-l tasten stets die Ausgabe eines Schecks. erfolgt, ganz gleich,
in welcher Lage sich der; Knopf i 184 befindet. Da nun der Fall ein-. treten kann,
daß die Ausgabe eines Schecks auch unterbleiben soll,.wenn eine Verkäufertaste niedergedrückt
wird, so ist zu diesem Zweck die erwähnte Sondertaste 1222 vorge-1 sehen,
die, wenn eine Scheckausgabe unter-.-bleiben soll, vor der Verkäufertaste niederzudrücken
ist.
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Diese Sondertaste 1222 wird durch den oberen Haken eines Hebels 1236
(Abb. 2), der in der niedergedrückten Stellung unter dem Einfluß einer Feder 1239
über einen Ansatz 1238 der Taste greift (Abb. z), in der niedergedrückten Stellung
gesperrt gehalten.
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Durch das Niederdrücken der Taste 1222 wird der Hebel 122q. in dem
entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers verdreht und die Stange 1225 angehoben,
so daß der Zapfen 1226 in den oberen Teil der Aussparung 1227 gelangt. Hierbei wird
die Feder 1z35 noch mehr gespannt, so daß durch diese die Stange 1232 angehoben
wird, bis der Mitnehmer 12,34 den
Stift 1202 der Welle 9o7 umfallt.
Es sei hierbei bemerkt, daß das Ausschwingen des Mitnehmers 1234 unabhängig von
dem Hebel rrgo erfolgt. Sobald nunmehr die Schubstange 1195 ihre Bewegung nach rechts
ausführt, wird durch den Mitnehmer 1234 die Welle 907 gleichfalls nach rechts
verschoben und damit die -Scheckausgabe-, Abschneide-und Druckvorrichtung in der
varbeschriebenen Weise zur Ausschaltung gebracht.
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Wenn am Ende einer Registrierung die Welle 88 (Abb. 2) in dem Sinne
des Uhrzeigers verstellt wird, wird durch den Zapfen 1240 des Hebels 87 das untere
Ende des Sperrhebels 1236 erfaßt und derselbe in der entgegengesetzten Richtung
eines Uhrzeigers verdreht, so daß er den Ansatz 1238 der Sondertaste 1222 freigibt
und diese unter dem Einfluß der Feder 1241, durch welche nunmehr die Stange 1225
abwärts bewegt wird, in die Normallage zurückgeht. Durch den Zapfen 1226 wird hierbei
der Hebel 1228 in dem Sinne des Uhrzeigers verstellt in die Lage, wie sie die Abb.
2 veranschaulicht. Am Ende einer Registrierung wird auch die Welle 9o7 nach rechts
verschoben.
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Wird bei der darauf folgenden Registrierung eine Verkäufertaste niedergedrückt
und soll wieder ein Scheck ausgegeben «erden, so braucht nur die S a n d e r t a
s t e 1222 n i c h t gedrückt werden. Hierbei wird durch die Schubstange 1195 (Abb.
2) bei ihrer Verstellung nach links die Welle 907 mitgenommen, wobei der
Arm 12oi hinter den Stift 12o2 der Welle 907 greift und sie so in der nach
links verschobenen Stellung sichert. Die Stange 1232 hält den Mitnehmer 1234 in
der unteren Stellung und der Arm 1218, welcher sich gegen den Hebel rrgo legt, hält
letzteren gleichfalls in der unteren Stellung, so daß bei der Verstellung der Schubstange
1195 nach rechts weder der Hebel r r go noch der Hebel 1234 an dem Stift 12o2 der
Welle'go7 anliegt. Die Welle 907 bleibt somit in der linken Stellung stehen,
was zur Folge hat, daß der Druck und die Ausgabe eines Schecks stattfindet. Wie
vorbeschrieben ist die Maschine so ausgebildet, daß bei dem Niederdrücken einer
Verkäufertaste die Ausgabe eines Schecks erfolgt. Wird vor einer Verkäufertaste
jedoch die Sondertaste 1222 niedergedrückt, so unterbleibt die Scheckausgabe. Außerdem
kann die Scheckausgabe noch durch den von Hand einstellbaren Knopf r 184 geregelt
werden.
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Die Praxis hat nun erfordert, daß bei dem 'Drucken, (l. h. der Abgabe
einer- Z@):isclI-el.-oder Endsumme kein Scheck ausgegeben wird, änz unabhängig davon,
in welcher Lage sich die anderen, die Scheckausgabe regelnden Organe befinden. Wie
die Abb. z erkennen läßt, ist der auf den Zapfen i226 einwirkende Hebel 1526 an
seinem oberen Ende gabelförmig gestaltet, in der gleichen Weise wie die Aussparung
1227 des Hebels 1228. Für gewöhnlich liegt der Zapfen 1226 der Stange 1225 in dem
unteren Ende der Aussparung.
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Wird der Handhebel 137 (Abb. r) auf Zwischen- oder Endsumme eingestellt,
so wird die Welle 1a29 mit dem auf ihr befestigten Hebel 1526 (Abb. 2) in dem entgegengesetzten
Sinne des Uhrzeigers verdreht; hierbei wird durch den Zapfen 1226 der Hebel 1228
in der gleichen Weise wie die Aussparung Stange 1232 durch die Feder r2,35 aufwärts
bewegt wird, während der von der Stange 1232 beeinflußte Mitnehmer 1234 in dem entgegengesetzten
Sinne des Uhrzeigers so, weit verdreht wird, bis er sich gegen den Stift 12o2 der
Welle 9o7 legt. Wird die Schubstange 1r95 nach links bewegt, so führt der Mitnehmer
123¢ diese Verstellung mit aus. Hierbei wird er unter dem Einflu& der Feder
r235 weiter zum Ausschwingen gebracht, so daß die Aussparung 121o des Mitnehmers
1234 den Stift 12o2 der Welle 9o7 umfaßt. Wird bei der Benutzung der Maschine die
Schubstange rig5 nach rechts verschoben, so wird durch den Mitnehmer 1234 nunmehr
auch die Welle 907 nach rechts verschoben. Hierbei werden die Scheiben 976 und 978
(Abb.2, 3 und r r) seitlich verschoben, wodurch die Zapfenro64 und 1o68 der Scheibe
976 sowie die Zapfen 1059 der Scheibe 978 aus der Bahn ihrer Malteserkreuze
973 und 1057 bewegt werden. Dieses bewirkt, daß sämtliche mit der Scheckausgabe
zusammenhängenden Getriebe ausgeschaltet werden. Der Zapfen 975 der Scheibe 976
ist jedoch so lang ausgebildet, daß er in der Bahn des Malteserkreuzes 973 verbleibt,
auch wenn die Scheibe 976 verschoben wird, so daß die Druckvorrichtung für
den Kontrollstreifen in Tätigkeit gesetzt- wird, auch wenn die Scheckausgabe unterbleibt.
Die Einrichtung ist dabei so getroffen, daß bei der ersten Umdrehung der Welle 112,
durch welche die Schubstange 1195 verstellt wird, die Welle 651 keine Umdrehung
ausführt. Jedoch bei der zweiten Umdrehung der Welle 112 erfolgt die Entkupplung
der Getriebeteile durch das Bewegen der Schubstange r 195 und damit der Welle
907 bzw. der Scheiben 976 und 978 nach rechts. Die Welle 907 und die
Scheiben 976 und 978 verbleiben am Ende der Registrierung in der rechten Lage so
lange, bis der Handhebel 137 in die Additionsstellung bewegt wird. Im letzteren
Falle wird die Welle 1229 in die Normallage zurückbewegt, wobei die Hebel 1526 und
1228 in dem Sinne des Uhrzeigers verstellt werden. Die Stange
1232
und der Mitnehmer 1234 werden hierbei abwärts bewegt in die Stellung, wie sie die
Abb. 2 veranschaulicht.