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Rollstempel mit Addierwerken. Den Gegenstand der Erfindung bildet
ein Rollstempel mit Addierwerken für Kontrollzwecke aller Art. Es ist bei Frankierapparaten
bekannt, jeden einzelnen Abdruck mit einem die Ordnungszahl des betreffenden Abdruckes
angebenden Vermerk zu versehen. ;Nach der Erfindung soll jeder einzelne Stempelabdruck
mit einem Vermerk versehen werden, der die aufaddierten, von der Anfangstellung
an gerechneten Gesamtwerte aller geleisteten Stempelungen ausdrückt.
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Das Wesentliche der Erfindung besteht darin, daß infolge Abrollens
einer hohlen Stempeltrommel über eine Stempelfläche alle in der Stempeltrommel vorgesehenen
Wertstufenrollen und sämtliche druckenden Ad-
Bierwerke nebst ih_
rem neuartigen Schaltsystem gleichzeitig ihren schaltenden, drukkenden, den Wert
der Druckbilder registrierenden Arbeitsvorgang entwickeln, wodurch u. a. der jeweilige,
im Verlaufe der einzelnen Stempelungen gebildete Wertbetrag nicht nur sichtbar registriert,
sondern auch noch außer dem Wertzeichen, der Apparatbezeichnung usw. deutlich zur
Abbildung gebracht wird.
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Auf Grund dieses aufgedruckten Gesamtwertes an verbrauchten Stempelzeichen
kann der Wertzeichenverbrauch nunmehr jederzeit und allerorts erkannt, jeder einzelne
Ausgabeposten des Apparates auf seine Umlaufsberechtigung und seine Echtheit geprüft
oder unter Angabe seines Signums als umlaufsunfähig bekanntgegeben werden, sofern
er im letzteren Falle z. B. der einem Verbraucher zugewiesenen Wertmenge überhaupt
nicht entstammt, sich nicht mehr innerhalb einer rechtmäßigen Verbrauchsziffer bewegt
oder sonst irgendwie.Veranlassung zur Beanstandung ergibt.
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Die Anordnung ist nun so getroffen, daß in einer hohlen Trommel i,
die zwecks Drucklieferung über die zu bedruckende Fläche gerollt und dabei um eine
festgelagerte Achse 3 gedreht wird, zwei Druckwerke 25, zwei Wertzeichenstempel
5 nebst Schaltsystem 26 bis 30 vorgesehen sind. Von ihnen ist je ein Wertzeichenstempel
und je ein Addierwerk 25 in je einer Hälfte der Trommel 3 angeordnet, um so zur
Abkürzung der Rollbewegung bereits bei einer halben Umdrehung je einen Abdruck aus
dem Wertzeichenstempel5 und aus dem beigeordneten, dessen verstempelten Wert addierenden
und druckenden Addierwerk 25 zu tätigen. Diese können zusammen und gleichzeitig
mit einem Schaltsystem 15 bis 23, das der Schaltung eines zu den Druckaddierwerken
25 im Gleichgang befindlichen sichtbaren Addierwerkes dient, von der Einstellvorrichtung
b bzw. 39 aus in ihrem Stande verändert werden.
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In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen
Ausführungsform veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i zwei Seitenansichten mit
teilweisem Schnitt. Die Stempeltrommel i ist in der zweiten Darstellung um go° gegenüber
der ersten gedreht. Abb. ia ist eine Draufsicht auf die geöffnete Trommel i und
Abb. 2 eine Stirnansicht dazu, ebenfalls teilweise geschnitten nach A-B der Abb.
i. Abb. 3 und 4 sind vergrößerte Einzelheiten. Abb. 5 stellt eine andere Ausführungsform
dar.
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In der hohlen, in einem Gehäuse a vorgesehenen Stempeltrommel i ist
der Wertzeichenstempel 5 auf der Achse 2 aufgekeilt, so daß er an der Drehung der
letzteren teilnimmt. Der Wertzeichenstempel 5 kann rund oder mehrflächig sein und
trägt auf seinem Umfange bzw. auf den einzelnen Flächen verschiedene Wertstufen
z. B. von Postwertzeichen, Steuermarken, Versicherungsmarken oder andere erforderliche
Angaben bzw. Zeichnungen in beliebiger Ausführung. Seine die Druckzeichen tragenden
Stempelflächen ragen so weit durch einen Durchbruch aus der Stempeltrommel i heraus;
daß sie mit den etwa auf der Oberfläche der Trommel i befindlichen sonstigen Inschriften
in einer Kreisbahn liegen (Abb. i).
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Die Stempeltrommel i ist auf der Achse 3 drehbar angeordnet und Achse
3 in den Trägern 6 aufgehängt.
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Auf dem rechtsseitigen Ende der Achse :2 sitzt ein Zahnrad 4, welches
durch eine Sperrklinke 7 unter Einwii#kung einer Feder in der eingestellten Lage
gehalten wird. Die Achse 3 trägt die Hohlwelle 8, die seitlich verschiebbar ist.
Mit dieser Hohlwelle 8 fest verbunden sind die Zahnräder 9 und io. Um die Hohlwelle
8 legt sich eine Druckfeder 26, die das Zahnrad 9 und die auf der Hohlwelle aufgekeilte
Einstellscheibe 28 mit ihrer I-Cuppelvorrichtung mit einer auf der Achse 3 angeordneten
Fortschaltscheibe29 in Eingriff bringt. Das aus dem Gehäuse a herausragende Ende
der Hohlwelle 8 trägt eine Arretiervorrichtung, welche unter Einwirkung der Feder
12 steht. An der Außenwand des Gehäuses a ist eine sternförmige Scheibe 13 befestigt,
in deren Ausnehmungen die Gabel 12' der Axretiervorrichtung so eingreift, daß eine
selbsttätige Verdrehung der letzteren nicht möglich ist (Abb, 1, 2). Über den Ausnehmungen
oder Rasten sind Markierungen vorgesehen, die entsprechend den Wertzeichen auf dem
Wertzeichenstempel5 die einzelnen Wertstufen wiedergeben.
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An dem linksseitigen Ende der Achse 3 ist an der Stempeltrommel i
ein Zahnrad 14 befestigt. Dieses steht mit dem auf der Achse 15 angeordneten Zähnrade
16 im Eingriff. Die Achse 15 ist in den Wandungen der Träger 6 eingelagert. Die
Achse 15 trägt ferner am anderen Ende eine Fortschaltscheibe 17 (Abb. 1, 3). Seitlich
von letzterer ist auf der Achse 15 eine hohle Welle 18 verschiebbar angeordnet und
auf dieser das mit der Fortschaltscheibe 17 gekuppelte Zahnrad i9 vorgesehen. Die
Kupplung erfolgt, wie aus Abb.3 ersichtlich ist, in bekannter Weise unter Einwirkung
einer Feder 2o. Mit dem Zahnrade ig ist eine Einstellscheibe 22 fest verbunden.
Die Fortschaltscheibe 17 besitzt auf ihrem Umfange ein- und ausschiebbare Zähne,
Winkel 23 o. dgl. Von diesen Zähnen 23 wird je nach dem Werte der eingestellten
Wertstufe infolge der sektorartigen Gestaltung
der Scheibe 22 eine
bestimmte Anzahl über den Umfang der Fortschaltscheibe 17
hinausgedrängt,
wodurch sie zum Angriff auf das Schaltwerk eines vorgelagerten Addierwerkes gebracht
werden und so dessen Schaltung herbeiführen. Die Einstellscheibe 22 und die Fortschaltscheibe
17 befinden sich hinsichtlich ihrer Einstellung bzw. Einteilung auf die einzelnen
Wertstufen in genauer Übereinstimmung zu den Werten auf dem Wertzeichenstempel5.
Das in der Stempeltrommel i auf der Achse 3 und der Hohlachse 8 angeordnete Einstell-
und Fortschaltsystem weist die gleiche Einrichtung auf wie die bereits. beschriebene
auf der Achse 15 angebrachte Vorrichtung. Auf dem rechtsseitigen Ende der
in dem Rahmen 6 unbeweglich gelagerten Achse 3 sitzt auf der Hohlwelle 8 das Zahnrad
9 sowie die auf der Hohlwelle 8 gleichfalls aufgekeilte Einstellscheibe 28. Die
Einstellscheibe 28 wird durch Klauen o. dgl. mit der mit Schaltzähnen 30 versehenen,
auf der Achse 3 befestigten Fortschaltscheibe 29 gekuppelt. Zahnrad 9 wird mit seiner
Einstellscheibe 28 in der Ruhelage ebenfalls durch eine um die Hohlachse 8 gelegte
Druckfeder 26 mit der Fortschaltscheibe 29 in Eingriff gehalten: Die in den Trommelwandungen
gelagerte Achse 24 trägt ein Addierwerk 25 nebst Antrieb 27 in bekannter Anordnung.
Bei Drehung der Stempeltrommel i kreist das auf der Achse 24 sitzende Schaltzahnrad
27 des Addienverkes 25 um die feststehende Fortschaltscheibe 29, wird hierbei durch
die Schaltzähne 30 gedreht und schaltet das Addier-,verk 25 fort. Das Addierwerk
25 durchragt mit seinen Zahlenrollen ebenso wie die Wertzeichenstempel 5 die Wandung
der Trommel i.
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Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung kann dahin erfolgen, daß
in der hohlen Stempeltrommel nicht nur zwei, sondern eine beliebige Anzahl Wertzeichenstempel
5 mit gleicher Anzahl Addierwerken angeordnet sind.
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Die Wirkungsweise ist folgende: Angenommen, der Wertzeichenstempel
5 soll auf eine Wertstufe eingestellt werden, dann wird mittels des Handgriffes
b die Gabel 12' aus den Ausnehmungen der Sternscheibe 13 herausgezogen. Hierbei
erfolgt gleichzeitig auch ein Zurückziehen der Hohlachse g mit den Zahnrädern g
und io. Dadurch wird das Zahnrad 9 mit der Einstellscheibe 28 aus der Fortschaltscheibe
29 herausgelöst und gleichzeitig die Zahnräder 9 und io in Eingriff mit den Zahnrädernd.
bzw. i9 gebracht. Zahnrad io wirkt zu gleieher Zeit derartig auf den Rand i9' des
Zahnrades ig ein, daß auch eine Entkupplung der Einstellscheibe 22 aus der Fortschaltscheibe
17 herbeigeführt wird. Gleichzeitig legt sich das Zahnrad g mit seiner Stirnfläche
gegen den Vorsprung 34 der Klinke 7 und drückt letztere aus dem Zahnrad q. heraus.
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Durch das Drehen des Knopfgriffes b und damit der Hohlachse 8 zwecks
Einstellens des Wertzeichenstempels 5 auf eine Wertstufe werden nach der seitlichen
Verschiebung der Hohlachse 8 die Zahnräder 9 und io mit den Zahnrädern q. und i9
in Eingriff und zur Drehung gebracht und der oder die WertzeichenstemPel 5 auf die
betreffende Wertstufe sowie die Schaltzähne 23, 3o der Fortschaltscheiben 17, a9
in einer dem Werte der betreffenden Wertstufe entsprechenden Anzahl zur Einwirkung
auf die Addierwerke eingestellt. Ist die Einstellung beendet, so gehen der Handgriff
b, die Hohlachse 8 mit den Zahnrädern 9 und io unter der Wirkung der Federn i2 und
26 in -die Anfangsstellung zurück. Beim nunmehrigen Stempeln, was nach einer halben
Umdrehung der Trommel durch den in der betreffenden Trommelhälfte angeordneten Wertzeichenstempel
5 und dessen Addierwerk 25 erfolgt ist, wird der in den VVertzeichenstempeln 5 eingestellte
Wert - in beiden Addierwerken aufaddiert und der mit jeder Stempelung verbrauchte
addierte Wertbetrag in den vorhandenen Addierwerken 25 gleichzeitig in einer Gesamtverbrauchssumme
dargestellt und zusammen mit dem Wertzeichen der Stempel s abgedruckt. Denn bei
Drehung der Stempeltrommel i kreist das auf Achse 24 sitzende Schaltzahnrad 27 jedes
Addierwerkes 25 um die feststehende Fortschaltscheibe 29, wird hierbei durch die
Schaltzähne 30 gedreht und schaltet Addierwerk 25 fort.
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In dem an Abb. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Wertzeichenstempel
5 und in Übereinstimmung zu ihm die Sternscheibe 13 mit sechs Wertstufen
io, 2o usw. bis 60 Pf. ausgestattet. Das Übertragungsverhältnis der Zahnräder 9
und io. auf die Zahnräder q. und i9 ist so abgestimmt, daß bei einer vom Knopf b
ausgehenden Einstellung beispielsweise auf die Wertstufe »30« der Wertstempel 5
auf diese Wertstufe »30« gedreht wird. Für die Addition dieses zu verstempelnden
Wertzeichenbetrages »3.0« durch das Addierwerk 25 sowie durch ein der Fortschaltscheibe
17 vorgelagertes Addierwerk sind nun infolge der bei der erwähnten Einstellung auf
die Wertstufe 30 erfolgten Verdrehung der. Hohlachse 8 die an dieser sitzende
Einstllscheibe 28 und über die Zahnräder io, ig auch die Einstellscheibe 22 gleichzeitig
und gleichmäßig gedreht worden, und zwar derart, daß die Einstellscheiben 28
wie
22 je drei Zähne 3o bzw. 23 über die Oberfläche der Fortschaltscheiben 29, 17 emporgehoben
haben (Abb. ia). Hierbei bedeutet und bedingt ein Zahn 30 oder 23 die Schaltung
der ersten Zahlenrolle im Addierwerk um eine Einheit, also eine Zahl. In Anbetracht
der an der Sternscheibe 13 einstellbaren Werte io bis 6o, also Zehnerwerte, stellt
nun in den Addierwerken die erste Zahlenrolle als niedrigste Werteinheit stets die
Zehnerwerte dar. Von den im Beispiel eingeschalteten drei Zähnen 30 oder 23 werden
daher über die während der Drehung der Trommel i an den Zähnen vorüberkreisenden
Antriebe 27 usw. auch drei Zehnereinheiten weitergeschaltet, das heißt, der von
dem Wertstempel s abgedruckte Stempelzeichenbetrag 30 wird in jedem Trommeladdierwerk
25 und ebenso auch in dem der Fortschaltscheibe 17 vorgelagerten Sichtzähler während
des mit der Trommelabrollung verbundenen Stempelvorganges selbständig und für sich
aufaddiert und damit der etwa bereits vorhandenen Ziffernreihe zu einer in sämtlichen
Addierwerken gleich großen Gesamtverbrauchssumme vereinigt.
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Zur Abwicklung des Stempelvorganges wird der Apparat auf die zu bestempelnde
Fläche gesetzt, dann unter leichtem Druck der Hand vorwärts bewegt; hierdurch wird
die Stempeltrommel i infolge Friktion zur Stempelfläche zur Drehung um ihre feststehende
Achse 3 gezwungen. Dabei gelangen die auf der Oberfläche der Trommel i befindlichen
Druckinschriften sowie die aus der Stempeltrommel i herausragenden Wertstempel 5
wie Addierwerke 25 mit Wertzeichen und Zahlenbildern zum Abdruck, nachdem sie in
bekannter Weise von einem beliebigen Farbgeber mit Farbstoff versehen worden sind.
Während dieser Abrollung der Stempeltrommel i gelangt nun der Antrieb 27 (Abb. i)
an die von der Einstellscheibe 28 festgestellten Zähne 30 und schaltet das
Addierwerk 25 entsprechend der Zahl bzw. dem Werte der vorhandenen eingestellten
Zähne 30 um die betreffenden Zahleneinheiten, im Beispiel also um 30, weiter.
Nach dieser Schaltung gelangt dann das Addierwerk 25 mit seiner im Verlaufe der
verschiedenen Stempelungen gebildeten, den Gesamtwert aller geleisteten Stempelungen
darstellenden Verbrauchssumme neben dem Einzelwert ebenfalls auf der Stempelfläche
zum Abdruck. Sind nun z. B. j e zwei Wertstempel 5 und j e zwei Addierwerke 25 in
der Trommel i vorgesehen, dann würden auch die Schaltzähne 30 in Übereinstimmung
zu der Zahl und dem Wertbegriff der vorhandenen Wertstufen auf dem Wertzeichenstempel
5 in je einer Hälfte der Fortschaltscheibe 29, also doppelt, angeordnet sein. jedes
Addierwerk 25 schaltet sich also während der Abrollung der Trommel 1. vollkommen
unabhängig von den übrigen an den bezüglich ihrer Lagerung der Anzahl der Addierwerke
25 angepaßten Schaltzähnen 3o. Damit die Schaltzähne 30, 23 sicherer in ihre Ruhelage
zurückgleiten, wenn sie von der Einstellscheibe 2o, 22 nicht in Wirkung gehoben
sind, können sie in bekannter Weise mit Federn 30', 23' ausgestattet sein.
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Durch das außen an der Stempeltrommel z auf der Achse 3 angeordnete
Zahnrad 1q., das mit dem auf der Achse 15 sitzenden Zahnrade 16 in Eingriff steht,
wird, wie oben ausgeführt worden ist, bei jeder Stempelung mit der Abrollung der
Trommel i auch die Fortschaltscheibe 17 entsprechend gedreht. Dadurch erfolgt von
den Schaltzähnen 23 aus ein Angriff auf das Schaltwerk eines festgelagerten Addierwerkes,
das je nach Einstellung des Wertzeichenstempels 5 ebenfalls um den Betrag der jeweilig
zur Benutzung eingestellten Wertzeichenstufe weitergeschaltet wird.. Dieses Addierwerk
ist von außen sichtbar, so daß der verbrauchte Wertbetrag jederzeit kontrolliert
werden kann.
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Die Fortschaltung der auf der Achse 2:1. gelagerten Addierräder 25,
deren innere Einrichtung in bekannter Weise vorgesehen ist, erfolgt, wie gesagt,
durch die Schaltzähne 30. Die im Gleichgang mit dem eben erwähnten sichtbaren Addierwerk
befindlichen Trommeladdierräder registrieren ebenfalls und drukken den Gesamtwertbetrag
aller geleisteten Stempelungen auf der zu bestempelnden Fläche ab.
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Auf dem Zahnrade 9 befindet sich auf der dem Wertstempel s zugekehrten
Stirnfläche ein durch Stifte 35 gebildeter offener Zahnkranz. Zwischen diese Stifte
legt sich in der Ruhelage ein an der inneren Wandung des Wertzeichenstempels 5 befestigter
Winkelarm 36, so daß hierdurch eine doppelte Sicherung des Wertzeichenstempels 5
herbeigeführt ist.
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In Abb. 5 ist eine geänderte Ausführungsform der Auslösevorrichtung
dargestellt. Letztere besteht aus einem in dem Scharnier 38 drehbar gelagerten Handhebel
39, welcher die die Zahnräder 19, io, 9 tragenden Hohlachsen 18, 8 lose umfaßt.
Der Handhebel 39 bzw. die Räder 9 und i9 werden durch die unter dem Druck von Federn
41' stehenden Muffen 4 l in der Ruhestellung bzw. in Eingriff mit den Schaltwerken
gehalten. Wird der Hebel 39 zwecks Einstellung einer Wertstufe nach rechts bewegt,
so geht die gleichzeitige Entkuppelung der Räder i9 und 9 sowie der weitere Arbeitsvorgang
in der oben beschriebenen Weise vor sich. Nach beendeter Einstellung kehren sämtliche
Teile
unter Wirkung der Feder 41' in die Angriffsstellung zurück.
Bei dieser letzteren Ausführungsform kann zwecks Sichtbarmachung der einzustellenden
Wertstufen eine Sternscheibe 13 an bzw. hinter dein Zalinrade i9 auf der Achse i8
angeordnet sein.