DE435230C - Rollstempel mit Addierwerken - Google Patents

Rollstempel mit Addierwerken

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DE435230C DEK75632D DEK0075632D DE435230C DE 435230 C DE435230 C DE 435230C DE K75632 D DEK75632 D DE K75632D DE K0075632 D DEK0075632 D DE K0075632D DE 435230 C DE435230 C DE 435230C
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Description

  • Rollstempel mit Addierwerken. Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Rollstempel mit Addierwerken für Kontrollzwecke aller Art. Es ist bei Frankierapparaten bekannt, jeden einzelnen Abdruck mit einem die Ordnungszahl des betreffenden Abdruckes angebenden Vermerk zu versehen. ;Nach der Erfindung soll jeder einzelne Stempelabdruck mit einem Vermerk versehen werden, der die aufaddierten, von der Anfangstellung an gerechneten Gesamtwerte aller geleisteten Stempelungen ausdrückt.
  • Das Wesentliche der Erfindung besteht darin, daß infolge Abrollens einer hohlen Stempeltrommel über eine Stempelfläche alle in der Stempeltrommel vorgesehenen Wertstufenrollen und sämtliche druckenden Ad- Bierwerke nebst ih_ rem neuartigen Schaltsystem gleichzeitig ihren schaltenden, drukkenden, den Wert der Druckbilder registrierenden Arbeitsvorgang entwickeln, wodurch u. a. der jeweilige, im Verlaufe der einzelnen Stempelungen gebildete Wertbetrag nicht nur sichtbar registriert, sondern auch noch außer dem Wertzeichen, der Apparatbezeichnung usw. deutlich zur Abbildung gebracht wird.
  • Auf Grund dieses aufgedruckten Gesamtwertes an verbrauchten Stempelzeichen kann der Wertzeichenverbrauch nunmehr jederzeit und allerorts erkannt, jeder einzelne Ausgabeposten des Apparates auf seine Umlaufsberechtigung und seine Echtheit geprüft oder unter Angabe seines Signums als umlaufsunfähig bekanntgegeben werden, sofern er im letzteren Falle z. B. der einem Verbraucher zugewiesenen Wertmenge überhaupt nicht entstammt, sich nicht mehr innerhalb einer rechtmäßigen Verbrauchsziffer bewegt oder sonst irgendwie.Veranlassung zur Beanstandung ergibt.
  • Die Anordnung ist nun so getroffen, daß in einer hohlen Trommel i, die zwecks Drucklieferung über die zu bedruckende Fläche gerollt und dabei um eine festgelagerte Achse 3 gedreht wird, zwei Druckwerke 25, zwei Wertzeichenstempel 5 nebst Schaltsystem 26 bis 30 vorgesehen sind. Von ihnen ist je ein Wertzeichenstempel und je ein Addierwerk 25 in je einer Hälfte der Trommel 3 angeordnet, um so zur Abkürzung der Rollbewegung bereits bei einer halben Umdrehung je einen Abdruck aus dem Wertzeichenstempel5 und aus dem beigeordneten, dessen verstempelten Wert addierenden und druckenden Addierwerk 25 zu tätigen. Diese können zusammen und gleichzeitig mit einem Schaltsystem 15 bis 23, das der Schaltung eines zu den Druckaddierwerken 25 im Gleichgang befindlichen sichtbaren Addierwerkes dient, von der Einstellvorrichtung b bzw. 39 aus in ihrem Stande verändert werden.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i zwei Seitenansichten mit teilweisem Schnitt. Die Stempeltrommel i ist in der zweiten Darstellung um go° gegenüber der ersten gedreht. Abb. ia ist eine Draufsicht auf die geöffnete Trommel i und Abb. 2 eine Stirnansicht dazu, ebenfalls teilweise geschnitten nach A-B der Abb. i. Abb. 3 und 4 sind vergrößerte Einzelheiten. Abb. 5 stellt eine andere Ausführungsform dar.
  • In der hohlen, in einem Gehäuse a vorgesehenen Stempeltrommel i ist der Wertzeichenstempel 5 auf der Achse 2 aufgekeilt, so daß er an der Drehung der letzteren teilnimmt. Der Wertzeichenstempel 5 kann rund oder mehrflächig sein und trägt auf seinem Umfange bzw. auf den einzelnen Flächen verschiedene Wertstufen z. B. von Postwertzeichen, Steuermarken, Versicherungsmarken oder andere erforderliche Angaben bzw. Zeichnungen in beliebiger Ausführung. Seine die Druckzeichen tragenden Stempelflächen ragen so weit durch einen Durchbruch aus der Stempeltrommel i heraus; daß sie mit den etwa auf der Oberfläche der Trommel i befindlichen sonstigen Inschriften in einer Kreisbahn liegen (Abb. i).
  • Die Stempeltrommel i ist auf der Achse 3 drehbar angeordnet und Achse 3 in den Trägern 6 aufgehängt.
  • Auf dem rechtsseitigen Ende der Achse :2 sitzt ein Zahnrad 4, welches durch eine Sperrklinke 7 unter Einwii#kung einer Feder in der eingestellten Lage gehalten wird. Die Achse 3 trägt die Hohlwelle 8, die seitlich verschiebbar ist. Mit dieser Hohlwelle 8 fest verbunden sind die Zahnräder 9 und io. Um die Hohlwelle 8 legt sich eine Druckfeder 26, die das Zahnrad 9 und die auf der Hohlwelle aufgekeilte Einstellscheibe 28 mit ihrer I-Cuppelvorrichtung mit einer auf der Achse 3 angeordneten Fortschaltscheibe29 in Eingriff bringt. Das aus dem Gehäuse a herausragende Ende der Hohlwelle 8 trägt eine Arretiervorrichtung, welche unter Einwirkung der Feder 12 steht. An der Außenwand des Gehäuses a ist eine sternförmige Scheibe 13 befestigt, in deren Ausnehmungen die Gabel 12' der Axretiervorrichtung so eingreift, daß eine selbsttätige Verdrehung der letzteren nicht möglich ist (Abb, 1, 2). Über den Ausnehmungen oder Rasten sind Markierungen vorgesehen, die entsprechend den Wertzeichen auf dem Wertzeichenstempel5 die einzelnen Wertstufen wiedergeben.
  • An dem linksseitigen Ende der Achse 3 ist an der Stempeltrommel i ein Zahnrad 14 befestigt. Dieses steht mit dem auf der Achse 15 angeordneten Zähnrade 16 im Eingriff. Die Achse 15 ist in den Wandungen der Träger 6 eingelagert. Die Achse 15 trägt ferner am anderen Ende eine Fortschaltscheibe 17 (Abb. 1, 3). Seitlich von letzterer ist auf der Achse 15 eine hohle Welle 18 verschiebbar angeordnet und auf dieser das mit der Fortschaltscheibe 17 gekuppelte Zahnrad i9 vorgesehen. Die Kupplung erfolgt, wie aus Abb.3 ersichtlich ist, in bekannter Weise unter Einwirkung einer Feder 2o. Mit dem Zahnrade ig ist eine Einstellscheibe 22 fest verbunden. Die Fortschaltscheibe 17 besitzt auf ihrem Umfange ein- und ausschiebbare Zähne, Winkel 23 o. dgl. Von diesen Zähnen 23 wird je nach dem Werte der eingestellten Wertstufe infolge der sektorartigen Gestaltung der Scheibe 22 eine bestimmte Anzahl über den Umfang der Fortschaltscheibe 17 hinausgedrängt, wodurch sie zum Angriff auf das Schaltwerk eines vorgelagerten Addierwerkes gebracht werden und so dessen Schaltung herbeiführen. Die Einstellscheibe 22 und die Fortschaltscheibe 17 befinden sich hinsichtlich ihrer Einstellung bzw. Einteilung auf die einzelnen Wertstufen in genauer Übereinstimmung zu den Werten auf dem Wertzeichenstempel5. Das in der Stempeltrommel i auf der Achse 3 und der Hohlachse 8 angeordnete Einstell- und Fortschaltsystem weist die gleiche Einrichtung auf wie die bereits. beschriebene auf der Achse 15 angebrachte Vorrichtung. Auf dem rechtsseitigen Ende der in dem Rahmen 6 unbeweglich gelagerten Achse 3 sitzt auf der Hohlwelle 8 das Zahnrad 9 sowie die auf der Hohlwelle 8 gleichfalls aufgekeilte Einstellscheibe 28. Die Einstellscheibe 28 wird durch Klauen o. dgl. mit der mit Schaltzähnen 30 versehenen, auf der Achse 3 befestigten Fortschaltscheibe 29 gekuppelt. Zahnrad 9 wird mit seiner Einstellscheibe 28 in der Ruhelage ebenfalls durch eine um die Hohlachse 8 gelegte Druckfeder 26 mit der Fortschaltscheibe 29 in Eingriff gehalten: Die in den Trommelwandungen gelagerte Achse 24 trägt ein Addierwerk 25 nebst Antrieb 27 in bekannter Anordnung. Bei Drehung der Stempeltrommel i kreist das auf der Achse 24 sitzende Schaltzahnrad 27 des Addienverkes 25 um die feststehende Fortschaltscheibe 29, wird hierbei durch die Schaltzähne 30 gedreht und schaltet das Addier-,verk 25 fort. Das Addierwerk 25 durchragt mit seinen Zahlenrollen ebenso wie die Wertzeichenstempel 5 die Wandung der Trommel i.
  • Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung kann dahin erfolgen, daß in der hohlen Stempeltrommel nicht nur zwei, sondern eine beliebige Anzahl Wertzeichenstempel 5 mit gleicher Anzahl Addierwerken angeordnet sind.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Angenommen, der Wertzeichenstempel 5 soll auf eine Wertstufe eingestellt werden, dann wird mittels des Handgriffes b die Gabel 12' aus den Ausnehmungen der Sternscheibe 13 herausgezogen. Hierbei erfolgt gleichzeitig auch ein Zurückziehen der Hohlachse g mit den Zahnrädern g und io. Dadurch wird das Zahnrad 9 mit der Einstellscheibe 28 aus der Fortschaltscheibe 29 herausgelöst und gleichzeitig die Zahnräder 9 und io in Eingriff mit den Zahnrädernd. bzw. i9 gebracht. Zahnrad io wirkt zu gleieher Zeit derartig auf den Rand i9' des Zahnrades ig ein, daß auch eine Entkupplung der Einstellscheibe 22 aus der Fortschaltscheibe 17 herbeigeführt wird. Gleichzeitig legt sich das Zahnrad g mit seiner Stirnfläche gegen den Vorsprung 34 der Klinke 7 und drückt letztere aus dem Zahnrad q. heraus.
  • Durch das Drehen des Knopfgriffes b und damit der Hohlachse 8 zwecks Einstellens des Wertzeichenstempels 5 auf eine Wertstufe werden nach der seitlichen Verschiebung der Hohlachse 8 die Zahnräder 9 und io mit den Zahnrädern q. und i9 in Eingriff und zur Drehung gebracht und der oder die WertzeichenstemPel 5 auf die betreffende Wertstufe sowie die Schaltzähne 23, 3o der Fortschaltscheiben 17, a9 in einer dem Werte der betreffenden Wertstufe entsprechenden Anzahl zur Einwirkung auf die Addierwerke eingestellt. Ist die Einstellung beendet, so gehen der Handgriff b, die Hohlachse 8 mit den Zahnrädern 9 und io unter der Wirkung der Federn i2 und 26 in -die Anfangsstellung zurück. Beim nunmehrigen Stempeln, was nach einer halben Umdrehung der Trommel durch den in der betreffenden Trommelhälfte angeordneten Wertzeichenstempel 5 und dessen Addierwerk 25 erfolgt ist, wird der in den VVertzeichenstempeln 5 eingestellte Wert - in beiden Addierwerken aufaddiert und der mit jeder Stempelung verbrauchte addierte Wertbetrag in den vorhandenen Addierwerken 25 gleichzeitig in einer Gesamtverbrauchssumme dargestellt und zusammen mit dem Wertzeichen der Stempel s abgedruckt. Denn bei Drehung der Stempeltrommel i kreist das auf Achse 24 sitzende Schaltzahnrad 27 jedes Addierwerkes 25 um die feststehende Fortschaltscheibe 29, wird hierbei durch die Schaltzähne 30 gedreht und schaltet Addierwerk 25 fort.
  • In dem an Abb. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Wertzeichenstempel 5 und in Übereinstimmung zu ihm die Sternscheibe 13 mit sechs Wertstufen io, 2o usw. bis 60 Pf. ausgestattet. Das Übertragungsverhältnis der Zahnräder 9 und io. auf die Zahnräder q. und i9 ist so abgestimmt, daß bei einer vom Knopf b ausgehenden Einstellung beispielsweise auf die Wertstufe »30« der Wertstempel 5 auf diese Wertstufe »30« gedreht wird. Für die Addition dieses zu verstempelnden Wertzeichenbetrages »3.0« durch das Addierwerk 25 sowie durch ein der Fortschaltscheibe 17 vorgelagertes Addierwerk sind nun infolge der bei der erwähnten Einstellung auf die Wertstufe 30 erfolgten Verdrehung der. Hohlachse 8 die an dieser sitzende Einstllscheibe 28 und über die Zahnräder io, ig auch die Einstellscheibe 22 gleichzeitig und gleichmäßig gedreht worden, und zwar derart, daß die Einstellscheiben 28 wie 22 je drei Zähne 3o bzw. 23 über die Oberfläche der Fortschaltscheiben 29, 17 emporgehoben haben (Abb. ia). Hierbei bedeutet und bedingt ein Zahn 30 oder 23 die Schaltung der ersten Zahlenrolle im Addierwerk um eine Einheit, also eine Zahl. In Anbetracht der an der Sternscheibe 13 einstellbaren Werte io bis 6o, also Zehnerwerte, stellt nun in den Addierwerken die erste Zahlenrolle als niedrigste Werteinheit stets die Zehnerwerte dar. Von den im Beispiel eingeschalteten drei Zähnen 30 oder 23 werden daher über die während der Drehung der Trommel i an den Zähnen vorüberkreisenden Antriebe 27 usw. auch drei Zehnereinheiten weitergeschaltet, das heißt, der von dem Wertstempel s abgedruckte Stempelzeichenbetrag 30 wird in jedem Trommeladdierwerk 25 und ebenso auch in dem der Fortschaltscheibe 17 vorgelagerten Sichtzähler während des mit der Trommelabrollung verbundenen Stempelvorganges selbständig und für sich aufaddiert und damit der etwa bereits vorhandenen Ziffernreihe zu einer in sämtlichen Addierwerken gleich großen Gesamtverbrauchssumme vereinigt.
  • Zur Abwicklung des Stempelvorganges wird der Apparat auf die zu bestempelnde Fläche gesetzt, dann unter leichtem Druck der Hand vorwärts bewegt; hierdurch wird die Stempeltrommel i infolge Friktion zur Stempelfläche zur Drehung um ihre feststehende Achse 3 gezwungen. Dabei gelangen die auf der Oberfläche der Trommel i befindlichen Druckinschriften sowie die aus der Stempeltrommel i herausragenden Wertstempel 5 wie Addierwerke 25 mit Wertzeichen und Zahlenbildern zum Abdruck, nachdem sie in bekannter Weise von einem beliebigen Farbgeber mit Farbstoff versehen worden sind. Während dieser Abrollung der Stempeltrommel i gelangt nun der Antrieb 27 (Abb. i) an die von der Einstellscheibe 28 festgestellten Zähne 30 und schaltet das Addierwerk 25 entsprechend der Zahl bzw. dem Werte der vorhandenen eingestellten Zähne 30 um die betreffenden Zahleneinheiten, im Beispiel also um 30, weiter. Nach dieser Schaltung gelangt dann das Addierwerk 25 mit seiner im Verlaufe der verschiedenen Stempelungen gebildeten, den Gesamtwert aller geleisteten Stempelungen darstellenden Verbrauchssumme neben dem Einzelwert ebenfalls auf der Stempelfläche zum Abdruck. Sind nun z. B. j e zwei Wertstempel 5 und j e zwei Addierwerke 25 in der Trommel i vorgesehen, dann würden auch die Schaltzähne 30 in Übereinstimmung zu der Zahl und dem Wertbegriff der vorhandenen Wertstufen auf dem Wertzeichenstempel 5 in je einer Hälfte der Fortschaltscheibe 29, also doppelt, angeordnet sein. jedes Addierwerk 25 schaltet sich also während der Abrollung der Trommel 1. vollkommen unabhängig von den übrigen an den bezüglich ihrer Lagerung der Anzahl der Addierwerke 25 angepaßten Schaltzähnen 3o. Damit die Schaltzähne 30, 23 sicherer in ihre Ruhelage zurückgleiten, wenn sie von der Einstellscheibe 2o, 22 nicht in Wirkung gehoben sind, können sie in bekannter Weise mit Federn 30', 23' ausgestattet sein.
  • Durch das außen an der Stempeltrommel z auf der Achse 3 angeordnete Zahnrad 1q., das mit dem auf der Achse 15 sitzenden Zahnrade 16 in Eingriff steht, wird, wie oben ausgeführt worden ist, bei jeder Stempelung mit der Abrollung der Trommel i auch die Fortschaltscheibe 17 entsprechend gedreht. Dadurch erfolgt von den Schaltzähnen 23 aus ein Angriff auf das Schaltwerk eines festgelagerten Addierwerkes, das je nach Einstellung des Wertzeichenstempels 5 ebenfalls um den Betrag der jeweilig zur Benutzung eingestellten Wertzeichenstufe weitergeschaltet wird.. Dieses Addierwerk ist von außen sichtbar, so daß der verbrauchte Wertbetrag jederzeit kontrolliert werden kann.
  • Die Fortschaltung der auf der Achse 2:1. gelagerten Addierräder 25, deren innere Einrichtung in bekannter Weise vorgesehen ist, erfolgt, wie gesagt, durch die Schaltzähne 30. Die im Gleichgang mit dem eben erwähnten sichtbaren Addierwerk befindlichen Trommeladdierräder registrieren ebenfalls und drukken den Gesamtwertbetrag aller geleisteten Stempelungen auf der zu bestempelnden Fläche ab.
  • Auf dem Zahnrade 9 befindet sich auf der dem Wertstempel s zugekehrten Stirnfläche ein durch Stifte 35 gebildeter offener Zahnkranz. Zwischen diese Stifte legt sich in der Ruhelage ein an der inneren Wandung des Wertzeichenstempels 5 befestigter Winkelarm 36, so daß hierdurch eine doppelte Sicherung des Wertzeichenstempels 5 herbeigeführt ist.
  • In Abb. 5 ist eine geänderte Ausführungsform der Auslösevorrichtung dargestellt. Letztere besteht aus einem in dem Scharnier 38 drehbar gelagerten Handhebel 39, welcher die die Zahnräder 19, io, 9 tragenden Hohlachsen 18, 8 lose umfaßt. Der Handhebel 39 bzw. die Räder 9 und i9 werden durch die unter dem Druck von Federn 41' stehenden Muffen 4 l in der Ruhestellung bzw. in Eingriff mit den Schaltwerken gehalten. Wird der Hebel 39 zwecks Einstellung einer Wertstufe nach rechts bewegt, so geht die gleichzeitige Entkuppelung der Räder i9 und 9 sowie der weitere Arbeitsvorgang in der oben beschriebenen Weise vor sich. Nach beendeter Einstellung kehren sämtliche Teile unter Wirkung der Feder 41' in die Angriffsstellung zurück. Bei dieser letzteren Ausführungsform kann zwecks Sichtbarmachung der einzustellenden Wertstufen eine Sternscheibe 13 an bzw. hinter dein Zalinrade i9 auf der Achse i8 angeordnet sein.

Claims (7)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Rollstempel finit Addierwerken für Kontrollzwecke aller Art, dessen Wertzeichenstempel an seinem Umfange mit einer beliebigen Zahl von Wertstufen ausgestattet ist und mit einer der gleichzeitigen Einstellung von Addierwerken dienenden Einstellvorrichtung verbunden werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit jedem durch den Wertzeichenstempel (5) bewirkten Abdruck eines Stempelzeichens der in dem Addierwerk (25) aufaddierte Gesamtwertbetrag aller geleisteten Stempelungen von diesem Addierwerk (25) auf der Stempelunterlage abgedruckt wird und daß hierzu in einer hohlen Stempeltrommel (i) ein druckendes Addierwerk (25) und ein Wertzeichenstempel (5) in paralleler Achsenlagerung zur Trommel (i) angeordnet sind und daß das Addierwerk (25) infolge der Drehung der Stempeltroininel (i) um die feststehende Trominelachse (3) von einem feststehenden, mit verstellbaren Antriebsmitteln (30) ausgestatteten Schaltsystem fortgeschaltet wird.
  2. 2. Rollstempel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die hohle Trommel (i) drehbar um eine Achse (3), die in dem Gestänge (6) unbeweglich angeordnet ist, lagert, daß in der Trommel (i) eine Achse (2) den Wertzeichenstempel (5) nebst Antriebsrad (.4) trägt und daß der Wertzeichenstempel (5) durch eine Sperrklinke (7) sowie von dem Winkelarm (36) in Verbindung mit einem Sperrkranz (35) festgelegt wird.
  3. 3. Rollstempel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Achse (3) eine Hohlwelle(8) verschiebbar angeordnet ist, daß sich auf dieser in der Trommel (i) ein Zahnrad (9), innerhalb des Gehäuses (a) ein Zahnrad (io) und außerhalb des Gehäuses die unter der Wirkung einer Feder (12) stehende Einstellvorrichtung (12') mit einer Sternscheibe (13) befindet und daß durch seitliches Verschieben der Hohlwelle (8) sämtliche Zahnräder (d, 9, io, ig) miteinander gleichzeitig verkuppelt bzw. entkuppelt werden können. .
  4. 4. Rollstempel nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf der feststehenden Achse (3) eine Fortschaltscheibe (29) und auf der in dem Gestänge (6) drehbar eingelagerten Achse (15) ebenfalls eine Fortschaltscheibe (17) fest angeordnet ist, daß beide Fortschaltscheiben- (17, 29) in durchgesenkten Schlitzen senkrecht und unmittelbar einstellbare Schaltzähne, Stifte, Winkel o. dgl. (23, 3o) besitzen und daß mit einer Drehung der Trommel (i) ein Kreisen der Antriebsräder (27) der Addierwerke (25) um die feststehenden Fortschaltscheiben (17, 29) zwangläufig verbunden ist.
  5. 5. Rollstempel nach Anspruch i bis ,4, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Hohlwelle (e) eine mit dem Zahnrad (9) verbundene Einstellscheibe (28) und weiter auf einer der Achse (15) aufgeschobenen Hohlachse (18) ebenfalls eine Einstellscheibe (22) in Verbindung mit dem Zahnrade (i9) nebst Ansatz (i9') vorgesehen ist, daß die Einstellscheiben (28, 22) nebst Fortschaltscheiben (29, 17) bei dein Schaltungsvorgang unbewegt in ihrer Lage bleiben, daß je nach Einstellung der Einstellvorrichtungen (12, 1"2', 13) die Schaltzähne (30, 23) durch unmittelbare Einwirkung von Einstellscheiben (28, 22) auf ihre unteren Flächen durch die Schlitze der Fortschaltscheiben (zg, 17) gehoben und die Einstellscheiben (28, 22) in der Ruhelage von Federn (26, 2o) in die Fortschaltscheiben (29, 17) hineingeprel3twerden.
  6. 6. Rollstempel nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der Trommel (i) ein Zahnrad (14) festgelegt ist, das beim Drehen der Trommel ein an der Achse (15) angeordnetes, mit ihm in Eingriff stehendes Zahnrad (16) und damit gleichzeitig die Siclitzählerschaltung (17, "22, 23) bewegt.
  7. 7. Rollstempel nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen unter dem Druck der Federn (41') stehenden, zum Ausrücken der Zahnräder (9, io, i9) dienenden Handhebel (39) und eine auf der Achse (18) sitzende, mit je einem Knopf nach außen ragende Einstellvorrichtung (13) zum Sichtbarmachen der Wertstufen.
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