DE875052C - Gruppenwaehler mit Rueckausloesung - Google Patents

Gruppenwaehler mit Rueckausloesung

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Publication number
DE875052C
DE875052C DEP2428A DEP0002428A DE875052C DE 875052 C DE875052 C DE 875052C DE P2428 A DEP2428 A DE P2428A DE P0002428 A DEP0002428 A DE P0002428A DE 875052 C DE875052 C DE 875052C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
arrangement according
circuit arrangement
occupancy
indicator
Prior art date
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Expired
Application number
DEP2428A
Other languages
English (en)
Inventor
Martin Dr-Ing Hebel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tenovis GmbH and Co KG
Original Assignee
Telefonbau und Normalzeit GmbH
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Publication date
Application filed by Telefonbau und Normalzeit GmbH filed Critical Telefonbau und Normalzeit GmbH
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Application granted granted Critical
Publication of DE875052C publication Critical patent/DE875052C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

  • Gruppenwähler mit. Rückauslösung In Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb ist es bekannt, bei Besetztsein des gewünschten Teilnehiners oder der Wähler einer Wahlstufe ein Kennzeichen in Richtung zum anrufenden Teilnehmer zu übertragen, welches in einer vorgeordneten Verbindungsstufe die Verbindung auslöst, so daß die in Benutzung genommenen Verbindungseinrichtungen wieder frei «>erden. Es ist nun oft wünschenswert, bereits vorhandene Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, bei denen eine solche rückwärtige Auslösung der Verbindungseinrichtungen beim Besetztsein nachgeordneter Verbindungsstufen nicht vorgesehen ist, nachträglich für diesen Zweck umzubauen, wobei diese Umänderung der bestehenden Anlage mit einem möglichst geringfügigen zusätzlichen Aufwand an Schaltinitteln vorgenommen werden soll. Die Erfindung ermöglicht eine Auslösung von vorgeordneten Verbindungseinrichtungen auch bei vorhandenen Fernsprechanlagen, ohne daß dabei eine Erhöhung der Relaiszahl eintritt, da zur Bewältigung der gestellten Forderung lediglich Relais herangezogen werden, die bereits vorhanden sind und andere Schaltaufgaben miterledigen. Erreicht wird dies dadurch, däß ein das Kennzeichen der Zählpflichtigkeit der Verbindung übertragendes Relais Z unter dem Einfluß eines weiteren Kennzeichens für das Besetztsein einer nachgeordneten Verbindungseinrichtung oder- des gewünschten Teilnehmers die Auslösung der dem Gruppenwähler nachgeordneten Verbindungseinrichtungen unabhängig von dem anrufenden Teilnehmer veranlaßt. Dieses Relais wird zweckmäßig in Abhängigkeit von dem anrufenden Teilnehmer an verschiedene Potentiale geschaltet, wobei die Anordnung so getroffen sein kann, däß das Relais nur dann zur Auslösung der dem Gruppenwähler nachgeordneten Verbindungseinrichtungen anspricht, wenn das entsprechende Kennzeichen über eine Ader übertragen wird, hingegen bei gleichzeitiger Übertragung eines: weiteren Kennzeichens über eine andere Ader der fSprechleitung unwirksam gehalten wird.
  • .Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der*Zeichnung dargestellt, welche die grundsätzliche Schaltung eines Gruppenwählers wiedergibt, der unter dem Einfluß der Stromstöße eines anrufenden Teilnehmers auf die gewünschte Dekade gehoben wird und in dieser sodann selbsttätig eine freie Leitung heraussucht. Solange der Wähler von einem anrufenden Teilnehmer über einen nicht dargestellten Vorwähler od. dgl. belegt ist, ist Relais C erregt. Ein Kontakt c i verbindet das Relais Z über eine weitere hochohmige Wicklung II mit .dem Minuspol der Batterie; die Wicklung I des Relais Z liegt an der b-Ader der weiterführenden Sprechleitung, während an der a-Ader ein Relais T angeschlossen ist. Ist im Zuge des weiteren Verbindungsaufbaus eine Verbindungseinrichtung oder der gewünschte. Teilnehmer besetzt, dann wird von der jeweiligen Wahlstufe dauernd die b-Ader der Sprechleitung mit dem Pluspol der iBlatterie verbunden; so daß in dem Gruppenwähler das Relais Z über seine beiden Wicklungen: I und II erregt wird. Relais Z .schließt mittels Kontakt z2 einen Haltestromkreis über seine Wicklung III und unterbricht mit dem Kontakt z 3 den Stromkreis des Prüfrelais P, so daß die nachfolgenden Wähleinrichtungen ausgelöst werden. Relais P fällt ab und schließt einen .Stromkreis für den Drehmagneten D; die Arme des Gruppenwählers werden bis in eine Überlaufstellung fortgeschaltet, in der der Kontakt w ä z geschlossen ist, der das Besetztzeichen über die Relais A und B zum anrufenden Teilnehmer überträgt.
  • Ist jedoch der gewünschte Teilnehmer frei, dann wird von dem Leitungswähler aus kurzzeitig sowohl Pluspotential der Batterie an die b-Ader als auch Minuspotential der Batterie an die a-Ader der Sprechleitung gelegt. Dieses Kennzeichen erfolgt, um in etwa zwischengeschalteten Übertragern die erforderlichen Durchschältungen vorzunehmen. Über die a-Ader spricht in .dem Gruppenwähler das Relais. ) an, das mit seinem Kontakt i 3 den Stromkreis des ,Relais Z unterbricht, so daß dieses nicht ansprechen kann. Die Wicklung III des Relais Z ist im Ruhezustand kurzgeschlossen, um dem Relais eine kleine. Anzugsverzögerung zu geben, die es verhindert, daß Relais Z bis zum Ansprechen des Relais I kurz anzückt.
  • Meldet sich der .gewünschte Teilnehmer, dann wird in dem Leitungswähler Minuspotential der Batterie an die b-"@der der Sprechleitung angelegt. Hängt nun am Ende einer Verbindung der anrufende Teilnehmer seinen Hörer ein, so daß Relais C -abfällt, dann verbindet Kontakt c i die Wicklung I des Relais Z mit dem Pluspol der Batterie. Dadurch kommt ein Stromkreis über die b-Ader zustande, in welchem Relais Z anspricht und mit seinem Kontakt z z den Widerstand W kurzschließt, der im Zuge der Prüfader des nicht dargestellten Vorwählers liegt. In diese Prüfader ist in bekannter Weise der nicht dargestellte Zähler des anrufenden Teilnehmers eingeschaltet, der infolge der Stromverstärkung anspricht. Diese Stromverstärkung wird nur wirksam zur Betätigung des Zählers, wenn in diesem Zeitpunkt das B!elegungsrelais C infolge Einhängens des anrufenden Teilnehmers abgefallen ist.

Claims (7)

  1. PATENTe1NSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung für Gruppenwähler, dadurch gekennzeichnet, daß ein das Kennzeichen der Zählpfiichtigkeit der Verbindung übertragendes Relais (Z) unter dem Einfluß eines weiteren Kennzeichens für das Besetzsein einer nachgeordneten Verbindungseinrichtung oder des gewünschten Teilnehmers die Auslösung der dem Gruppenwähler nachgeordneten Verbindungseinrichtungen unabhängig von dem anrufenden Teilnehmer veranlaßt.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das an der einen Sprechader liegende Zählrelais (Z) bei Übertragung eines Kennzeichens über die andere Sprechader durch ein mit dieser verbundenes Relais (T) unwirksam gemacht wird.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i; dadurch gekennzeichnet, daß bei gleichzeitiger Übertragung zweier Kennzeichen über beide Sprechadern im Fall der Meldung des gerufenen Teilnehmers ein Ansprechen des Zählrelais (Z) durch ein an der anderen Sprechader liegendes Hilfsrelais (l) verhindert wird.
  4. Schaltungsanordnung nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zählrelais mit geringer Anzugsverzögerung ausgerüstet ist.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das von dem anrufenden Teilnehmer abhängige Belegungsreiais (C) das Zählrelais an ein dem Besetztkennzeichen entsprechendes, dem Zählkennzeichen jedoch nicht genügendes Potential für die Dauer der Belegung :des Wählers umschaltet.
  6. 6. iSchaltungsanordnung nach Anspruch i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß für die Dauer der Belegung des Wählers eine hochohmige Wicklung des Zählrelais eingeschaltet wird.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Zählkennzeichen und das Besetztkennzeichen mit unterschiedliehen Potentialen übertragen wird. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 269 21I, 6i3 868; Hebel, . »Selbstanschlußtechnik«, 1928, SS-42 bis 65, Abb. 29 bis 33.
DEP2428A 1948-10-02 1948-10-02 Gruppenwaehler mit Rueckausloesung Expired DE875052C (de)

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DEP2428A DE875052C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Gruppenwaehler mit Rueckausloesung

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DE875052C true DE875052C (de) 1953-04-30

Family

ID=7357984

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DEP2428A Expired DE875052C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Gruppenwaehler mit Rueckausloesung

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DE (1) DE875052C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE974326C (de) * 1953-12-24 1960-11-24 Josef Dirr Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb und Rueckausloesesteuerung ueber eine Ader zwischen 1. und letztem Nummernstromstossempfaenger

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE269211A (de) *
DE613868C (de) * 1933-04-07 1935-05-25 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Steuerung fuer Zweimotoren-Greiferwindwerke

Patent Citations (2)

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