DE932378C - Schaltungsanordnung zur Gebuehrenerfassung in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Gebuehrenerfassung in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen

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DE932378C
DE932378C DEM14826A DEM0014826A DE932378C DE 932378 C DE932378 C DE 932378C DE M14826 A DEM14826 A DE M14826A DE M0014826 A DEM0014826 A DE M0014826A DE 932378 C DE932378 C DE 932378C
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DE
Germany
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relay
counting
circuit arrangement
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DEM14826A
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Inventor
Walter Habig
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Standard Elektrizitaetas Gesellschaft AG
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Standard Elektrizitaetas Gesellschaft AG
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M15/00Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
    • H04M15/10Metering calls from calling party, i.e. A-party charged for the communication

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Meter Arrangements (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Gebührenerfassung in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen Bei Fernmeldeanlagen, z. B. Fernsprechanlagen, ist es bekannt, während einer bestehenden Verbindung ZählstToms#t6ß,e zur Zähleinrichltung des anrufenden Teilnehmers zu übertragen. Um die Zählstromstöße in bestimmten Intervallen einander folgen zu lassen, verwendet man Nockenscheiben. Zur Berechnung der Gebühren für ein Ferngespräch werden die sogenannten Gebühreneinheiten zugrunde gelegt, die für Teilnehmeranschlüsse und Münzfernsprecher verschieden groß sind; z. B. ist die Gebühreneinheit für Teilnehmeranschlüsse zu OJ5 DM und für Münzfernsprech#er zu Ojo DM festgelegt. Es muß also bei gleicher Zoneneinstellung ein Teilnehmeranschluß mit einer anderen Anzahl von Gebühreneinheiten belastet werden als ein Münzfernsprecher, um auf die gleiche Endgebühr zu kommen. Dementsprechend müssen für Teilnehmer und Münzfernsprecher Zählimpulse in unterschiedlichen Zeittakten ausgesendet werden.
  • Ferner ist die Forderung erhoben worden, daß für ein Gespräch, das mit bestimmten, durch Kennziffern bezeichneten Anschlüssen geführt wird, z. B. mit einigen Sonderdiensten, eine erhöhte Grundgebühr erhoben werden soll. In diesem Falle ist es nun notwendig, eine einmalige Mehrfachzählung unterschiedlich nach Teilnehmergebühreneinheiten bzw. Münzergebühreneinheiten vorzunehmen.
  • Es besteht also die Aufgabe, nicht nur in bestimmten Intervallen Zählstromstöße auf die Zähleinrichtung eines Teilnehmers oder Münzfernsprechers zu geben, um damit bei Fernverbindungen eine Gesprächszählung nach der Zeit und Zone vorzunehmen, sondern auch bei gewöhnlichen Ortsverbindungen eine Einfach- oder bei Kennziffernwahl eine Mehrfachz#,hlung durdizuführen. Die Erfindung,zeigt eine Lösung dieser Aufgabe ohne Mehraufwand an Relais und erreicht dieses dadurch, daß Schaltmittel, die bei Zonengesprächen in bestimmten Intervallen Zählstromstöße während des Bestehens einer Verbindung aussenden, bei Wahl von bestimmten Kennziffern auch die einmalige Aussendung der diesen Kennziffern und/oder der Klasse des anrufenden Teilnehmeranschlusses zugeordneten Anzahl von Zählstrornstößen durchführen.
  • An zwei Ausführungsbeispielen sei die Wirkungsweise der Erfindung näher beschrieben. Die zur Erläuterung notwendigen Stromkreise und Schaltmittel sind in den Fig. i und :2 dargestellt.
  • Als erstes Beispiel sei in Fig. i ein Zählimpulsgeber gewählt, der die Aufgabe hat, bei Zonengesprächen in bestimmten Intervallen Zählstrornstöße zur Zähleinrichtung des rufenden Teil--nehmers zu geben. Eine bekannte Lösung dieser Aufgabe sei zunächst beschrieben, um nochmals die normale Arbeitsweise eines Zählimpulsgebers aufzuzeigen.
  • Baut ein Teilnehmer eine Fernverbindung auf, so stellt er bei der Nummernwahl in- bekannter Weise den Verzoner VZ mit -ein. Der Verzoner stellt auf Grund der gewählten Kennziffern die Zone fest, z. B. die Zone 3, und steuert den Zonendrehwähler DZ i auf den entsprechenden Schritt, beispielsweise Schritt 6. Wenn der Verbindungsaufbau zum Ziel geführt hat, wird mit Gesprächsbeginn rückwärts das Beginnzeichen durchgegeben. Das Beginnzeichen kommt über die Sprechadern alb und läßt auf der abgehenden Seite des Übertragers Ue das Relais E i ansprechen. Hierdurch wird die 1. Wicklung des Wählerrelais WR i erregt, +, b i i, e i, WR i (I), -.
  • Die Kontaktewrii und wri2 legen um und lassen, wenn am Ende des Beginnzeichens der Kontakte i wieder zurückf ällt, das. Relais B i ansprechen-+, b ii, e i, wr 12, B i, Mit Kontakt b i i schafft sich das B i-Relais einen eigenen Haltestromkreis und trennt dafür das Wählerrelais WR i. (I) durch Kontakt b 15 wieder ab. Die Kontaktewrii und wri2 fallen ab, je- doch sind die Nockenscheiben vom Wählerrelais in Stellung » i «. Die Nockenkontakte des Wählerrelais WR i sind in der Figur mit wr i I und wr 1 11 bezeichnet. Dadurch wird über + , b 12, Nockenkontakt wr 1 1 ' di, Zi, - das Relais Z i erregt und durch Strornverstärkung der erste Zählstromstoß von -"Dr, z i i, b 13, übertragerwicklung Ue, zur b-Ader gegeben. Kontaktzi2 erregt WicklungI des D-Relais, dessen Kontakt d i erstens D (II) bindet und zum anderen die Dauer des Zählstronistoßes begrenzt, da Z abgeschaltet wird. Nunmehr nimmt das Wählerrelais WR i mit seiner II. Wicklung über den geschlossenen, Kontakt b 14 und den Schaltarm dz i II des Zonendrehwählers DZ i die über den 6. Schritt gemäß der Zoneneinstellung in bestimmten Intervallen vom zentralen Zeittaktgeber ZG kommenden Impulse auf. Mit jedem Impuls werden die Nockenscheiben von WR i einen Schritt weitergeschaltet. Dabei wird nach dem :2. Schritt der Nockerikontakt wr i I wieder geöffnet, und Relais D f ällt ab. Beim 7. Schritt schließt wr i I wieder, Relais Z i spricht erneut an und sendet den zweiten Zählstromstoß aus. Die Vorgänge wiederholen sich jetzt genau, wie schon oben beschrieben wurde. D wird erregt und begrenzt den Zählstromstoß usw. Das Wählerrelais. WR i sendet also normalerweise mittels seines Nockenkontaktes wr i I nach jedem sechsten vom Verzoner kommenden Impuls einen Zählstromstoß aus. Durch diese Unterteilung des Zeitintervajl-ls für eine Gebühreneinheit in sechs kleinere Zeitabschnitte wird vermieden, daß möglicherweise kurz hinter dem den ersten Zählimpuls darstellenden Beginnzeichen schon ein zweiter Zählimpuls folgt, d. h., man erreicht einen zeitgerechten Einsatz der Zählimpulse.
  • In der Einleitung war nun gesagt worden, daß Gespräche, die mit bestimmten Anschlußnummern geführt werden, erhöhte Gebühren kosten sollen. Solche Anschlußnummern sind mit besonderen Kennziffern versehen. Hier setzt nun die Erfindung ein.
  • Es sei daher jetzt der Fall angenommen, daß der Teilnehmer kein Zonengespräch, son-dbrn ein Gespräch mit einer Anschlußnummer führen will, das niclit mit einfacher, sondern mit doppelter Gebühr berechnet wird. Der Teilnehmer hat hierbei eine Kennziffer gewählt, und der Verzüner VZ hät dadurch beispielsweise den Zonendrehwähler DZ i auf den 3. Schritt gesteuert. Durch das Eintreffen des Beginnzeichens werden, wie oben beschrieben, die Relais E i, WR i, B i, Z i und D erregt und der erste Zählimpuls auf der b-Ader nach rückwärts gegeben. Der Kontakt d i bindet wieder das Relais D und schaltet Z i ab. Über bi2, zi2" d2, SchaltarmdziII (3.Schritt), b 14, WR i (II), - wird das Wählerrelais WR i wieder betätigt, welches nunmehr seine Nockenscheiben von Stellung»i« auf Stellung»2« weiterschaltet. Da auch der Kontalirt wr 13 schließt, wird Relais D (II) über den Stromkreis: +, b 12, Schaltarm dz i I, Wr 13, Wi I, kurzgeschlossen und verzögert zum Abfallen gebracht. Das Wählerrelais WR i (II) wird dadurch aberregt.
  • Es wird jetzt im Stromkreis b 12, Nockeifkontakt wr i I (in Stellung »-2«), di, Zi, - Relais Z i erneut erregt und ein zweiter Zählstromstoß ausgesandt. Kontakt z 1:2 bringt das Relais D (1), welches sich mit seiner II. Wicklung über b 12, Nockenkontakt wr i I (in Stellung »2 «), d i weiterhält. Das Z i-Relais wird abgetrennt. Durch Kontakt z 1:2 aber wird das Wählerrelais WR i (II) über den Schaltarm dz i II uni einen Schritt weitergeschaltet und öffnet seinen Nockenkontakt wr i I. Relais D fällt ab, und auch, WR i wird stromlos. Weitere Zählstromstöße können nicht mehr erzeugt werden, da ein Fortschalten des Wählerrelais WR i nicht mehr möglich ist, denn den Relais Z i, D und WRi ist jede Möglichkeit eines Zusammenwirkens genommen, nachdem der Nockenkontakt wr i I nach dem :2. Schritt geöffnet hat. Es wird also der Zählstromkreis über so viele Schaltschritte des Wählerrelais durch den Nockenkontakt wr i I vorbereitet, wie Zählstromstöße, der gewählten Kennziffer entsprechend, hier z. B. zwei Zählstromstöße ausgesandt werden sollen.
  • Es ist ohne weiteres möglich, durch eine andere Ausbildung der Nockenscheiben bzw. durch zusätzliche anders gestaltete Nockenscheiben eine andere Anzahl von Zählstromstößen auszusenden. Angenommen, daß in dem oben angeführten Falle der Anruf von einem Münzfernsprecher aus erfolgt und daher mit dreifacher Gebühr belastet werden soll, dann ist hierfür eine andere Nockenscheibe vorgesehen, welche den Nockenkontakt wr i II für 3 Schritte des Wählerrelais geschlossen hält. Bei Anruf von einem Münzfernsprecher aus hat das Relais M als Kennzeichen eines Münzfernsprecheranrufes angesprochen und mit seinem Kontakt m den Nockenkontakt wr i II parallel zu wr i I eingeschaltet, wodurch wr i II die Aussendung der Zählstromstöße übernimmt. Die Fortschalt- und Zählvorgänge sind dieselben wie oben.
  • Bei entsprechender Anzahl von Nockenparallelschaltungen und Nockenleitungen können verschiedene Gebühreneinheiten festgelegt werden. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, bei normalen Gesprächen, die nur eine Gebühreneinheit kosten, einen einzelnen Zählstromstoß auszusenden. In diesem Falle hat der Verzoner VZ die Schaltarme dz i I und dz i II des Zonendrehwählers auf keinen bestimmten Zonenschritt und auch nicht auf den einer Kennziffer zugeordneten Schritt eingestellt. Das Wählerrelais WR i kann daher zusammen mit dem Relais Z i beim Auftreten des Beginnzeichens einen einzelnen Zählstromstoß aussenden.
  • In Fig.:2 ist ein zweites Anwendungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es handelt sich wieder um einen Zählimpulsgeber. Auch bei ihm sei nochmals seine normale Arbeitsweise beschrieben, also das Aussenden von Zählstromstößen in bestimmten Intervallen bei Zonengesprächen.
  • Der Teilnehmer hat bei einem Zonengespräch durch die Nummernwahl den Verzoner VZ eingestellt, beispielsweise auf Zone 2. Der Verzoner VZ wiederum steuert den Zonendrehwähler DZ2 auf den entsprechenden Schritt, z. B. bei Teilnehmerwahl auf Schritt io, oder auf Schritt ii, falls der Anruf von einem Münzfernsprecher aus erfolgt. Bereits beim Belegen des Zählimpulsgebers war das nicht gezeichnete Belegungsrelais C2 erregt worden und hatte mit seinem Kontakt c 2 die beiden Relais U und Z:2 zum Ansprechen gebracht, so daß das beim Eintreffen des Beginnzeichens ansprechende Relais E2 mit e2 zunächst Relais G und beim Abfallen am Ende des Beginnzeichens das Relais B 2 erregt wird. Relais G und B 2 halten sich weiter über eigene Kontakte g und b 2 1. Durch den Kontakt b 22 wird das Relais Z:2 abgetrennt und fällt verzögert ab, da der Nockenkontakt wr 2 IV geöffnet ist. über die Abfallzeit von Z2 wird durch Stromverstärkung ein Zählinipuls auf die nach rückwärts führende Leitung gegeben: Wi 2, Z 2 1, Nockenkontakt wr 2 111 in Stellung o, b:25, Übertragerwicklung Ue, b-Ader. Die Nockenkontakte des Wählerrelais WR:2 sind mit wr 2 1 ... wr 2 IV bezeichnet.
  • Über den Schaltarm dz 2 11 des Zonendrehwählers DZ:2 auf dem io. Schritt und über Kontakt b24 erhält das Wählerrelais WR 2 vom zentralen Zeittaktgeber ZG in ganz bes'timmt,emRhythmus Impulse. Diese Impulse schalten das Wählerrelais weiter. Bei jedem Ansprechen von WR2 werden seine Nockenscheiben um einen Schritt fortgeschaltet, so daß beim 5. Schritt über Nockenkontakt wr 2 IV das Relais Z:2 wieder erregt und der Zählstromkreis durch wr2 III unterbrochen wird. In Stellung »6« der Nockenkontakte wird der Zählstromkreis wieder geschlossen und über die Abfallzeit von Relais Z 2 ein zweiter Zählstromstoß auf die b-Ader gegeben. Dieser Vorgang wiederholt sich immer wieder, und somit wird bei jedem 6. vom zentralen Zeittaktgeber ZG kommenden Impuls ein Zählstromstoß zur Zähleinrichtung des anrufenden Teilnehmers gegeben. Hierdurch ist der phasenrichtige Einsatz des zweiten Zählimpulses weitgehend sichergestellt.
  • Nachdem die übliche Arbeitsweise des Zählimpulsgebers beschrieben worden ist, sei nunmehr aufgezeigt, wie bei Anwahl bestimmter Kennziffern vom Zählimpulsgeber einmalig ein oder mehrere Zählstromstöße ausgesandt werden. Es sei beispielsweise angenommen, daß der Teilnehmer eine Kennziffer gewählt hat, aus der sich eine dreifache Gebühr ergibt, und daß der Verzoner VZ die Schaltarme des Zonendrehwählers DZ2 dieser Kennziffer entsprechend auf den i. Schritt gesteuert hat.
  • Die Relais Z 2 und U sind schon vom Belegen her er-regt, und beim Eintreffen des Beginnzeichens kommen noch die beiden Relais G und B:2 hinzu. Der Vorgang spielt sich genau so ab, wie er oben für Zonengespräche beschrieben wurde. Ein erster Zählimpuls wird abgesetzt. Mit diesem Zählimpuls wird aber auch ein Fortschaltstromkreis für den Zonendrehwähler geschlossen: + , b 23, Z 2,22, wr 2 11, u i, S chaltarm dz 2 1, DZ 2, -. Der Zonendrehwähler DZ 2 zieht an und schaltet auf Schritt 2 weiter. Während des Schaltens bleibt der Erregungsstromkreis für DZ2 durch den Eigenkontakt dz 2 geschlossen. Auch bei dieser Art der Zählung nimmt das Wählerrelais WR2 die Impulse des zentralen Zeittaktgebers ZG auf und schaltet seine Nockenscheiben weiter. Beim 6. Schritt wird, wie oben schon beschrieben, der zweite Zählstromstoß abgesetzt, jedoch gleichzeitig wird wiederum der Zonendrehwähler DZ:2 um einen Schritt fortgeschaltet, denn die Kontaktez:22 und wr2II schließen den Fortschahestromkreis für kurze Zeit. Die Schaltarme dz 2 1 und dz-:2 II befinden sich also jetzt auf dem 3. Schritt.
  • Wiederum erhält das Wählerrelais die Impulse vom Zeittaktgeber ZG, schaltet seine Nockenscheiben weiter und setzt beim 6. Schritt einen dritten Zählstromstoß ab. Auch DZ?- wird nochmals fcKrtgescha#ltet, und zwaLr auf den 4. Schritt, In dieser Stellung kann aber das Wählerrelais WR2 keine vorn ZeittaktgeberZG kommenden Impulse mehr aufnehmen. Es können somit auch keine weiteren Zählstromstöße mehr ausgesandt werden. Der Schaltarm dz:2 II des Zonendrehwählers hält also den Fortschaltestromkreis für das Wählerrelais für so viele Schritte vorbereitet, wie Zählstromstöße ausges-andt werden sollen.
  • Hat der Teilnehmer eine andere Kennziffer gewählt, aus der sich beispielsweise zweifache Gebühr ergibt, so wird der Zonendrehwähler DZ 2 vom Verzoner schfort auf den 2. Schritt gesteuert. Deir Zonendrehwähler DZ2 unterbricht den Stromkreis für das Wählerrelais WR2, schon nach zwei ausgesandten Zählstromstößen.
  • Es ist mit der gezeigten Anordnung selbstverständlich möglich, auch nur einen einzelnen Zählstromstoß auf die b-Ader zu geben. Hierzu muß nur der Zonendrehwähler vom Verzoner auf Sch,ritt3 gesteuert werden. Sollen noch, mehr als drei Zählstromstösse ausgesandt werden, so braucht man nur entsprechend mehr Schritte des Zonend'rehwähllers auszunutzen.
  • Der Hauptunterschied zwischen den beschriebenen beiden Ausführungsbeispielen besteht darin, daß im Beispiel nach Fig. i bei der zweiten Zählungsart die einzelnen Zählstromstöße unmittelbar hintereinander abgesetzt werden, während sie im Beispiel -nach Fig. 2 in ganz bestimmten zeitlichen Abständen einander folgen. Diese Abstände ergeben sich aus dem Rhythmus des zentralen Zeittaktgebers ZG; denn nur bei jedem 6. Impuls des Zeittakügebers wi.-rd ein Zählimpuls ausgesändt und der Zonen#(lrth.wäh#le)r -um einen Söhrftt weitergeschaltet.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung zur Gebührenerfassung für Fernmeldeanlagen, in denen die Teilnehmeranschlüsse in verschiedene, z. B. durch Kennziffern bezeichnete Klassen eingeteilt sind und in denen jeder Anruf entsprechend der gewählten Kennziffer und/oder der Klasse des anrufenden Teilnehmeranschlusses einmalig mit einfacher oder mehrfacher Gebühreneinheit be" lastetwird, insbesondere fürFernsprechanlagen, ,dadurch gekennzeichnet, daß Schaltraiftel (WR. i, Z i, DZ i bzw. WR 2" Z:2, DZ 2,), die bei Zonengesprächen in bestimmten Intervallen Zählstromstöße während des Bestehens einer Verbindung aussenden, bei Wahl von bestimmten Kennziffern auch die einmalige Aussendung der diesen Kennziffern und/oder der Klasse des anrufendenTeilnehmeranschlusses zugeordneten Anzahl von Zählstromstößen durchführen.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dem Wählerrelais (WRi), das bei Zonengesprächen entsprechend der von einem zentralen Zeittaktgeber kommenden Impulse schrittweise weitergeschaltet wird und mittels einer Nockenscheibe den phasenrichtigen Einsatz und die Einhaltung des zeitlichen Abstandes *der folgenden Zählstromstöße gewährleistet, zur Durchführung der anderen Zählungsart für jede der verschiedenen KlassenderTeilnehmeranschlüsse einebesondere Nockenscheibe zugeordnet ist. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Wahl bestimmter Kennziffern die einander unmittelbar folg-enden ZähIstromstöße mittejls selbsttätiger Fortschaltung des Wählierrelais (WRi) erzeugt werden. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenscheiben des Wählerreleis (WRi) den Stromkreis für das die Zählstromstöße aussendende Relais (Zi) über so viele Schaltschritte des Wählerrelais vorbereiten, wie Zählstromstöße unmittelbar hintereinander ausgesandt werden sollen. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromkreis für das die Zählstromstöße aussendende Relais (Z i) durch einen Ruhekontakt (d i) eines durch das Wählerrelais (WR i) zum Abfall kommenden Hilfsrelais (D) geschlossen wird. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das bei jedem Zählstromstoß wieder ansprechende Hilfsrelais (D) die Dauer der Zählstromstöße begrenzt. 7. Schaltungsanordnung ilach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die selbsttätige Fortschaltung des Wählerrelais (WR i) durch das Zusammenwirken des die Zählstromstöße aussendenden Relais (Z i) mit einem Hilfsrelais (D) erfolgt. 8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einer bestimmten Teilnehmerklasse (z. B. Münzfernsprecher) zugeordnete Nockenscheibe durch ein diese Klasse kennzeichnendes Relais (M) in den Stromkreis eingeschaltet wird. g. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Zonendrehwäh ' ler (DZ2), der bei der zweiten Zählungsart auf den der angewählten Kennziffer entsprechenden Schritt eingestellt ist, die Aussendung der dieser Kennziffer zugeordneten Anzahl von ZählstrornstÖßen steuert. io. Schaltungsanordnung nach Anspruch i und 9, dadurch gekennzeichnet, daß bei Wahil bestimmter Kennziffern der zeitliche Abstand der einander in bestimmten Intervallen folgenden Zählstromstöße durch Nockenscheiben des Wählerrelais (WR2) eingehalten wird. ii. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, 9 und io, dadurch gekennzeichnet, daß Schaltarme des Zonendrehwählers (DZ2) bei der zweiten Zählungsart für so viele Schritte dieses Wählers einen Fortschaltestromkreis für das Wählerrelais (WR2) vorbereitet halten, wie Zählstromstöße ausgesandt werden sollen. 12. Schaltungsanordnung nach Anspruch i und 9 bis ii, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltarme des Zollendrehwählers (DZ2) bei jedem ausgesandten Zählstromstoß um einen Schritt weitergeschaltet werden. 13. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, 9 und 1:2, dadurch gekennzeichnet, daß nach Aussenden dereiner bestimmten Kennziffer zugeordneten Anzahl von Zählstromstößen. weite#re S-tromstöße durch Auftrennen des Fortschailtestromkreises für das Wählerrelais (WR2) durch einen Schaltarm des Zonendrehwählers (DZ2) verhindert werden. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 820 033, 841 470.
DEM14826A 1952-07-20 1952-07-20 Schaltungsanordnung zur Gebuehrenerfassung in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen Expired DE932378C (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE820033C (de) * 1949-05-10 1951-11-08 Normalzeit G M B H Schaltungsanordnung zur Zaehlung in Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DE841470C (de) * 1949-05-10 1952-06-16 Normalzeit G M B H Schaltungsanordnung zur Zaehlung in Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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