DE935489C - Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen

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DE935489C
DE935489C DEM20591A DEM0020591A DE935489C DE 935489 C DE935489 C DE 935489C DE M20591 A DEM20591 A DE M20591A DE M0020591 A DEM0020591 A DE M0020591A DE 935489 C DE935489 C DE 935489C
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DEM20591A
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Alfred Heyduck
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Standard Elektrizitaetas Gesellschaft AG
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/58Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite
    • H04Q3/62Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite for connecting to private branch exchanges
    • H04Q3/625Arrangements in the private branch exchange

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  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

  • Standard Elektrizitäts-Gesellschaft Aktiengesellschaft, Stuttgart-Zuffenhausen Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen, zur Herstellung besonders gebührenpflichtiger Verbindungen, bei welchen eine Ausscheidung verschieden berechtigter Teilnehmer vorgenommen wird.
  • Es ist bekannt, zur Herstellung besonderer gebührenpflichtiger Verbindungen die Nebenstellenteil nehmer mit verschiedenen Berechtigungskennzeichen (amts- und fernamtsberechtigt) auszurüsten. Zur Kennzeichnung einer bestimmten Berechtigungsart (Amtsberechtigung) wird dabei der Anrufzustand des Teilnehmers ausgenutzt und dieser Anrufzustand als Berechtigungskennzeichen zu den nachfolgenden Verbindungsorganen übertragen. Ein größerer Aufwand für den Teilnehmeranschluß ergibt sich bei der Übertragung einer besonderen Berechtigungsart (Fernamtsberechtigung), z. B. in Systemen, in welchen die Teilnehmerschaltmittel für die eine Berechtigungsart (Amtsberechtigung) bereits durch das erste Wählorgan in Benutzung genommen sind, da dieses besondere Berechtigungskennzeichen erst wirksam werden muß, wenn die Leitungen zu anderen Vermittlungsstellen erreicht sind.
  • Die Erfindung hat zur Aufgabe, diesen erwähnten Mehraufwand in der Teilnehmerschaltung zur Übertragung eines besonderen Berechtigungskennzeichens (Fernberechtigung) zu vermeiden. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß Schaltmittel des Teilnehmers, welche durch Übertragung eines Berechtigungskennzeichens den verschieden berechtigten Stellen Zugang zu einer bestimmten Verkehrsrichtung (Amtsleitung, amtsberechtigt) ermöglichen, bei: Belegang einer Leitung dieser Verkehrsrichtung durch ein Rückkriterium erneut beeinflußt werden und daß bei nur einer bestimmten Berechtigungsart ein weiteres Berechtigungskennzeichen (fernamtsberechtigt) - zur belegten Leitung übertragen wird.
  • Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung wird bei Belegung einer bestimmten Verkehrsrichtung (Amtsleitungen) ein Anrufschaltmittel des Teilnehmers nochmals automatisch betätigt; und es erfolgt eine Wiederanlegung des Berechtigungsschaltmittels über die metallische Durchschaltung der Verbindungsorgane zur belegten Verkehrsrichtung. - -Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung bleibt das Schaltmittel B in der belegten Verkehrsrichtung für nicht besonders berechtigte Teilnehmer bei Rückprüfung und Neuanlegung des Berechtigungskennzeichens unwirksam.
  • Die Erfindung sei nun an Hand eines in der Schaltung dargestellten Ausführungsbeispiels -näher beschrieben. Alle die Erfindung nicht. betreffenden Schaltungseinzelheiten sind vereinfacht dargestellt oder fortgelassen. Die Wirkungsweise der Schaltung ist wie folgt. Hebt der Teilnehmer der Nebenstelle Nst seinen Handapparat ab, so erfolgt in bekannter Weise die Anlassang und -Einstellung des Vorwählers auf einen freien Wähler der nachfolgenden Stufe. Über -, R II, T (II), T (I), c-Arm des VW, nicht gezeichnete Kontakte, A (III), -fwird der Prüfstromkreis geschlossen.
  • Relais A und T sprechen in diesem Stromkreis an. Die Kontakte t I und t II schalten die Sprechader zum Vorwähler durch. Kontakt a I öffnet den Kurzschluß für das Relais C, so daß dasselbe verzögert anspricht. Über eine der beiden Sprechadern (je nach Verbindung der Punkte i bis ?, bzw. i bis 3 in der Teilnehmerschaltung) erfolgt in bekannter Weise durch noch nicht abgefallenes Relais'-R,-,noch nicht angezogenes Relais C die Berechtigungskennzeichnung für amtsberechtigte Teilnehmer, durch die Relais F betätigt wird, das sich nach Abfall von Relais R und Anzug von Relais C über einen eigenen Kontakt f I hält.
  • Es sei nun angenommen, der Teilnehmer sei fernamtsberechtigt. Bei fernamtsberechtigten Teilnehmern sind in der Teilnehmerschaltung die- Punkte i bis 3 miteinander verbunden. Will, nun dieser Teilnehmer ein Ferngespräch führen, so druckt er seine Erdtaste. In bekannter Weise wird das Differenzrelais X erregt, dessen Kontakt xII den Hebmägneten des GW erregt und den GW auf die erste Dekade, die Amtsdekade, hebt. In freier Wahl belegt der GW die erste freie Amtsübertragung. -, c V, P (II), P (I), X (III), f II; c-Arm des GW, zhIII, vhI, vbII, Cz(I), Wiq., +.
  • Das Relais P zieht in diesem Stromkreis an und schließt mit seinem Kontakt P I die eigene hochohmige Wicklung II kurz, so daß das Relais X (III) ansprechen kann. Im gleichen Stromkreis zieht Relais C i verzögert an: - Der Kontakt c i III erregt Relais A i"(III), dessen Kontakt a i III Relais VH über +, aiIII, VH, Wi3, - erregt. Der Kontakt vhI öffnet den Kurzschluß für die Wicklung II des Relais C i, so daß durch die dadurch erfolgte Stromschwächung das Relais X (III) wieder abfällt. Die Kontakte vhVI und vhIV schalten die Sprechadern im Amtsübertrager durch. Während der Ansprechzeit des Relais X war folgender Stromkreis geschlossen worden.---, tIV, R(II), c-Arm; xI, PIV, Wig, +: Das Relais R spricht nochmals an und legt mit seinem Kontakt rI Spannung an die b-Ader. Dadurch gelangt über folgenden Stromkreis ein weiteres Berechtigungskennzeichen (Fernberechtigung) zur Amtsübertragung -, Wii, yI, Klemmen i bis 3, tIII, b-Arm des VW, P II, b-Arm des GW, vh VI, B, +. Das die Fernberechtigung kennzeichnende Relais B spricht an und hält sich über seinen eigenen Kontakt b I über -, Wi8, ciII, vbl," bI, B, -@-. Der Kontakt b II schaltet einen Zähler ein, so daß die vom Amt ankommenden Zählimpulse gezählt werden können. -, Zä; b II, e, -E-. Es sei nun angenommen, der Teilnehmer sei nicht fernamtsberechtigt, sondern nur amtsberechtigt. In diesem Fall sind die Punkte i bis 2 in der Teilnehmerschaltung miteinander verbunden.
  • Durch Erdtastendruck erreicht, wie schon beschrieben, der Teilnehmer - eine freie Amtsübertragung. Wiederum wird das Relais X(III) in der Zeit zwischen Anzug von Relais P und Anzug von Relais VH erregt, so daß das Relais R (II) in der Teilnehmerschaltung erregt wird und mit seinem Kontakt yi dieses Mal Spannung an die a-Ader legt. Diese angelegte Spannung bleibt aber wirkungslos. Das Relais B in der Amtsübertragung kann nicht ansprechen. Hat der Teilnehmer unbereehtigterweise in die Fernebene gewählt, so wird beim Eintreffen des ersten Meldeimpulses bzw. Zählimpulses der nicht fernberechtigte Teilnehmer automatisch ausgelöst. Über -, C (III), b II, e, wird das Relais C durch Differenzwirkung der Wicklung III abgeworfen:

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜ-C-HE: i. Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen, zur Herstellung besonderer gebührenpflichtiger Verbindungen, bei welchen eine Ausscheidung verschieden berechtigter Teilnehmer vorgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, daß Schaltmittel (R, T) des Teilnehmeranschlusses, welche durch Übertragung eines Berechtigungskennzeichens (Minuspotential) den verschieden berechtigten Stellen Zugang zu einer bestimmten Verkehrsrichtung (Amtsleitungen) ermöglichen, bei Belegung einer Leitung dieser Verkehrsrichtung durch ein Rückkriterium (PIV, XI) erneut beeinflußt werden und daß bei nur einer bestimmten Berechtigungsart ein weiteres Berechtigungskennzeichen (Minuspotential auf der b-Ader = fernamtsberechtigt) zur belegten Leitung übertragen wird. a. Schaltungsanordnung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß bei Belegung einer bestimmten Verkehrsrichtung (Amtsleitung) das Anrufschaltmittel (R) des Teilnehmers nochmals automatisch betätigt wird und eine Wiederanlegung des Berechtigungsschaltmittels (yI) über die metallische Durchschaltung der Verbindungsorgane zur belegten Verkehrsrichtung erfolgt. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch z und z, dadurch gekennzeichnet, daß bei nicht besonders berechtigten Teilnehmern bei Rückprüfung und Neuanlegung des Berechtigungskennzeichens das Schaltmittel (B) in der belegten Verkehrsrichtung unwirksam bleibt. q.. Schaltungsanordnung nach Anspruch z bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Berechtigungskennzeichen über sonst anderen Zwecken dienende Steueradern vorgenommen wird.
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