AT158193B - Fernsprechanlage mit Wählerbetrieb und Gesellschaftsleitungen. - Google Patents

Fernsprechanlage mit Wählerbetrieb und Gesellschaftsleitungen.

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AT158193B
AT158193B AT158193DA AT158193B AT 158193 B AT158193 B AT 158193B AT 158193D A AT158193D A AT 158193DA AT 158193 B AT158193 B AT 158193B
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Kapsch Telephon Telegraph
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Fernsprechanlage mit Wählerbetrieb und Gesellschaftsleitungen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb und Gesellschaftsleitungen, bei der auch Verbindungen zwischen zwei Anschlussstellen derselben Gesellschaftsleitung hergestellt werden können. 



   In automatischen Fernsprechanlagen, bei welchen solche Gesellsehaftsleitungen angeschlossen werden, ist es im Interesse der einheitlichen Handhabung der Teilnehmerapparate und einer einheitlichen Rufnummernverteilung im Fernsprechverzeichnis vorteilhaft, wenn für den Verkehr der Anschlussstellen derselben Gesellschaftsleitung untereinander vom Teilnehmer keine besonderen Bedienungs- 
 EMI1.1 
 für jede einzelne Gesellschaftleitung erfordert, wird aber bei einer grossen Anzahl von solchen Leitungen unwirtschaftlich. 



   Bei bekannten Anordnungen sind diese besonderen zusätzlichen Schaltmittel für den Untereinanderverkehr und für den Rückruf einer grossen Gruppe von Gesellschaftsleitungen gemeinsam zugeordnet. 



   Bekannte Schaltanordnungen sind z. B. derart ausgebildet, dass in jeder der einer Gruppe von Gesellschaftsleitungen zugeordneten gleichartigen Vermittlungseinrichtungen der Vorwahlstufe (z. B. 



  Anrufsuchern) Schaltmittel für die Bestimmung der Verkehrsrichtung angeordnet sind, die in Abhängigkeit von der Kennzeichnung der gewünschten   Verkehrsrichtung   entweder die Verbindung zu einer zweiten Anschlussstelle derselben Gesellschaftsleitung einleiten, falls sie feststellen, dass ein Rückruf verlangt wird, oder die zu einer nicht der rufenden Gesellschaftsleitung zugehörigen Anschlussstelle hergestellte Verbindung aufrechterhalten. Hiebei wird die Wirkungsweise der zur Bestimmung der Verkehrsrichtung dienenden Schaltmittel von der angeschlossenen Gesellsehaftsleitung dadurch bebestimmt, dass die den Ziffern der Rufnummern für die Gesellschaftsleitungen entsprechenden Abzählkontakte dieser Schaltmittel in Abhängigkeit von der Stellung des Vorwahlorgans der Vermittlungeinrichtung zusammengeschaltet werden.

   Als Vorwahlorgan ist dabei ein mit besonderen Schaltarmen und Kontaktbänken ausgerüsteter Anrufsucher vorgesehen, welcher in jeder Stellung entsprechend   der angeschlossenen Gesellschaftsleitung   die zur Kennzeichnung dienenden Schaltmittel (Mitlaufwerk) befähigt, die dazugehörige Nummer der Gesellschaftsleitung zu   überwachen   und abzuzählen. 



   Gemäss der Erfindung werden nun solche Fernsprechanlagen mitwählerbetrieb und Gesellschaftleitungen mit Untereinanderverkehr der Gesellsehaftsteilnehmer und mit einer Gruppe von Gesell-   schaftsleitungen   zugeordneten Kennzeichnungsmitteln zur Festlegung der Verkehrsrichtung derart verbessert, dass die der ganzen Gruppe von Gesellschaftsleitungen gemeinsam zugeordnete Ziffer des höchsten Stellenwertes der Nummer (z. B. Hunderterstellenwert) als konstant festgelegt ist und nur für die andern Ziffern (z. B.   Zehner-und Einerstellenwert) der   Nummer, entsprechend der vom Vorwahlorgan (Anrufsucher) erfassten Gruppe (z.

   B. 100 Gesellschaftsleitungen) die Abzählkontakte der Kennzeichnungsmittel durch die Einstellung des Vorwahlorgans so zusammengefasst werden, dass sie zusammen mit der festgelegten Ziffer der Nummer der angeschlossenen Gesellschaftsleitung entsprechen. 



   Es ist nun ein weiteres Ziel der Erfindung, den Beginn der Aussendung des Rückrufstromes von einer   Scha1tmassnahme   des rufenden Teilnehmers abhängig zu machen, wobei diese   Schaltmassnahme   durch schon vorhandene Schaltmittel an der Anschlussstelle herbeigeführt wird. Erreicht wird diese 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Einleitung des   Rückrufes   dadurch, dass durch eine besondere Naehwahlziffer seitens des rufenden Teilnehmers der   Rückruf   eingeleitet wird, wobei diese Naehwahlziffer einen Bestandteil der Rufnummer bildet und wobei die Wählimpulse während des nun beginnenden Rückrufes für die weitere Verbindungsherstellung an sich wirkungslos sind. 



   Diese Massnahmen, deren Anwendung auch in andern Schaltungsanordnungen als der des Aus-   führungsbeispiels   möglich ist, ermöglicht die Verwendung von Selektivströmen, das sind Kombinationen von verschieden gepolten Gleichströmen mit überlagertem Wechselstrom, zum Rufen der einzelnen an der Gesellsehaftsleitung angeordneten   Anschlussstellen.   Die vorübergehende Aussendung dieser Selektivströme für den   Rückruf   erfolgt nur während der Zeitdauer der Naehwahlziffer, also in einem Zeitabschnitt, während welchem die Sprechgarnitur der rufenden Anschlussstelle abgeschaltet ist. 



  Störende Geräusche im Telephon können nicht auftreten, bzw. eine Beeinflussung des Selektivstromes durch den Telephonstromkreis kann nicht erfolgen. 



   Die Zeichnung, in der nur die für das Verständnis notwendigen Einzelheiten dargestellt sind, stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar, auf welche sich diese jedoch nicht beschränkt. 



   Für die Erfindung ist nur der Verbindungsaufbau in abgehender Richtung und insbesondere der Rückruf zu einem Teilnehmer derselben Gesellschaftsleitung von Interesse. 



   Die Teilnehmer T 1 und T 2 können im abgehenden Verkehr sowohl untereinander als auch mit andern Teilnehmern des übrigen Fernsprechnetzes eine Sprechverbindung herstellen. In ankommender Richtung werden die Teilnehmer T 1 und T 2 über einen nicht gezeichneten Leitungswähler LW von andern Teilnehmern erreicht, indem vom Leitungswähler ein selektiver Ruf über die Gesellschaftsleitung La, Lb gesendet wird. In jeder Teilnehmerstelle sind selektive Anruforgane B, D vorgesehen. 



   Jeder Gesellschaftsleitung ist eine normale Eingangssehaltung mit Anruf-und Trennrelais in der Vermittlungsstelle zugeordnet, über welche in   bekannter Weise ein Vorwahlorgan - in   vorliegendem Ausführungsbeispiel ein   Anrufsucher - zugänglich   ist. Sämtliche für den Rückruf erforderlichen Einrichtungen sind den Verbindungseinrichtungen, welche von einer grossen Gruppe von Gesellschaftsleitungen gemeinsam erreicht werden, zugeordnet. Die Anzahl dieser mit den Rückrufeinrichtungen versehenen Verbindungseinrichtungen richtet sieh nach dem gleichzeitigen Verkehr, welcher in dieser Gruppe von Gesellsehaftsleitungen auftritt. 



   Hebt der Teilnehmer T 1 sein Telephon ab, so wird vorübergehend durch den Hakenumsehalterkontakt   GU 1   das an Erde liegende Relais B mit der La-Leitung verbunden und es wird geprüft, ob die Gesellschaftsleitung frei oder besetzt ist. 



   Ist die Gesellschaftsleitung besetzt, so liegt an der La-Leitung in bekannter Weise Spannung, das Relais B spricht an und verhindert die Betätigung des Hakenumschalterkontaktes GU 3. 



   Ist dagegen   die Gesellschaftsleitung   frei, so wird, da das Relais B nicht anspricht, der Kontakt   GU. 3   geschlossen und es kommt folgender Stromweg zustande :   1 ... Minus-t4-La-MT-kk-ik-GU 3-LB-t5-TI-Erde.   



   Das Relais T ist als Stufenrelais ausgebildet und betätigt über Wicklung   T I nur   die Kontakte   t 1   und t2. 
 EMI2.1 
 



  Relais X spricht an und betätigt seine Kontakte   x 1   bis x 6. 



  Relais W spricht an und schaltet über   w 2   den Drehmagneten des Anrufsuchers AS ein : 3 Erde-Unterbreeher   RU-c 5-w 2-Magnet   des Anrufsuchers DAS-Minus. 
 EMI2.2 
 t 4,   t 5. Dadurch   wird sowohl Stromlauf 1 als auch Stromlauf 2 unterbrochen. 



   Das Relais C betätigt seine Kontakte c1 bis   c 5.   Der Kontakt eJ unterbricht Stromlauf 3, wodurch der Anrufsucher stillgesetzt wird. 



   Der Kontakt c 3 schliesst die hochohmige Wicklung   G 11   kurz, wodurch in bekannter Weise die elektrische Sperre der   e-Prüfader   erfolgt. Durch die Kontakte c und c 2 werden in der Sprechschleife die Relais   A   und J erregt über : 
 EMI2.3 
 r 2-J-Minus 60. 



   Das Relais V wird erregt über :
6...   Erde-i2-V-Wid1-Minus,   da gleichzeitig Kontakt a1 geöffnet hat. 



   Mittlerweile sind aber die Relais X und W abgefallen, da die Kontakte   t 3   und c 4 den Strom. lauf 2 unterbrochen haben. Der Kontakt   x 2   öffnet, jedoch übernimmt der Kontakt   v 1   die weitere Aufrechterhaltung des Prüfstromes und die Erregung des Relais 0 : 
 EMI2.4 
 



   Da das Relais X abgefallen ist, wird der Vorwähler VW, welcher zu den nachgeordneten Wahlstufen, z. B. zum I. GW führt, angelassen : 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 



   Der Kontakt p 3 schliesst die hochohmig Wicklung P   11   kurz und bewirkt dadurch die Sperre der   c-Prüfader.   Mit Kontakt p   4   wird durch Unterbrechung des Stromlaufes 8 der Vorwähler VW stillgesetzt. 



   Es schliessen auch die Kontakte p   1,   p 2, und der rufende Teilnehmer T 1 der Gesellschaftsleitung erhält vom Gruppenwähler 1. GW ein Wahlaufforderungszeichen, z. B. einen Summerton :   10... 1. GW-a 2   Arm   VW-p1--w6-K1-r1-c1-a1 Arm. AS-La-MT-kk-ik-   GU   o-L     Arm. AS-c2-r2-K2-w7-p2-b2   Arm VW-1. GW. 



   Durch Aussendung von Stromimpulsen durch stossweise Öffnung des Kontaktes ik kann nun der rufende Teilnehmer   T     1 die gewünschte   Verbindung herstellen. Er kann einen Teilnehmer des Fernsprechnetzes über den   1.     GW   und die dahinter liegenden   Wähleinrichtungen   erreichen oder eine Verbindung mit einem andern Teilnehmer seiner eigenen Gesellschaftsleitung herstellen. 



   Es sei beispielsweise das ganze Fernsprechamt nach dem Tausendersystem aufgebaut. Es ist also für jede Gesellschaftsleitung selbst eine dreistellige Zahl kennzeichnend (Hunderter H, Zehner Z, Einer   B).   In dem Ausführungsbeispiel habe z. B. die   Gesellschaftsleitung   La, Lb die dreistellige Nummer 526. Es bilden die Gesellschaftsleitungen mit den Nummern 500 bis 599 die fünfte Hundertergruppe. Alle Gesellschaftsleitungen des 5. Hundert haben Zugang zu den der 5. Hundertergruppe zugeordneten gleichartigen Verbindungseinrichtungen   AS-VW.   



   Für die Unterscheidung der einzelnen an derselben Gesellschaftsleitung angeschlossenen Teilnehmerstellen selbst wird eine besondere Rufnummer K eingeführt. Diese Rufnummer ist einstellig oder mehrstellig je nach der Anzahl der angeschlossenen Teilnehmerstellen und wird nun mit der Nummer der Gesellschaftsleitung kombiniert, wobei je nach der Numerierung des Fernsprchnetzes die Einfügung dieser Rufnummer K entweder nach der Hunderter-, nach der Zehner-oder nach der Einerstelle der Nummer der Gesellschaftsleitung erfolgen kann.

   Es ergeben sich also folgende Kombinationen : 
 EMI3.2 
 
<tb> 
<tb> Nummer <SEP> der <SEP> Gesellschaftsleitung <SEP> HZE
<tb> Rufnummer <SEP> des <SEP> Teilnehmers
<tb> Kombination <SEP> HKZE, <SEP> HZKE, <SEP> HZEK.
<tb> 
 
 EMI3.3 
 
 EMI3.4 
 
<tb> 
<tb> Für <SEP> die <SEP> Teilnehmer <SEP> HZKEN <SEP> : <SEP> Tl <SEP> 52169
<tb> T2 <SEP> 52269
<tb> T <SEP> 3 <SEP> 52369
<tb> T4 <SEP> 52469
<tb> 
 
 EMI3.5 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 da der   Anrufsueher   durch seine Einstellung auf die anrufende Gesellschaftsleitung die Nummer ZE dieser Leitung festgestellt hat. 



   Das Mitlaufwerk, Fig. 2, besteht in diesem Falle aus zwei Einstellwerken, einem Zehnerwähler ZW und einem Einerwähler EW, mit mehreren Kontaktbänken. Der Wähler ZW erfasst einerseits die 
 EMI4.1 
 die Zehnerstelle   Z erfasst, welche veränderlich   ist und durch den   Anrufsucher   angegeben wird. Der Wähler EIF erfasst die veränderliche Einerstelle E, welche ebenfalls durch den   Anrufsucher   angegeben wird. Es sind also soviele Wähler am Mitlaufwerk vorhanden, als der Stellenzahl der die Gesellschaftsleitungen einer Gruppe kennzeichnenden Wahlziffern entsprechen, wovon der eine dieser Wähler auch zur Aufnahme der festgelegten, die Gruppe kennzeichnenden   Wahlziffer   dient. 



   Die Zusammenschaltung nach der geschilderten Art ist in Fig. 2 der Zeichnung dargestellt. 
 EMI4.2 
 



   Für die dargestellte 5. Hundertergruppe ist der 5. Schritt auf der Kontaktbank ZW 2 massgebend. 



  Es sind dann mindestens die zehn nachfolgenden Schritte 6 bis 15   zusammengesehaltet,   doch können auch die weiteren Schritte 16 bis 20 dazugeschaltet werden, ohne dass die Funktion der Einrichtung gestört wird. 



   Die Zusammenschaltung von ZW und AS für die Zehnerstelle der Teilnehmernummer erfolgt derart, dass auf der Kontaktbank AS   d   je zehn benachbarte Schritte entsprechend den angeschlossenen Gesellschaftsleitungen zu Zehnergruppen zusammengefasst und mit den entsprechenden Schritten von ZW 3 verbunden sind. 



   Ebenso erfolgt für die Erfassung der Einerstelle eine Zusammenschaltung der Schritte auf der Kontaktbank ASe mit den entsprechenden Schritten am EW 5 derart, dass die gleichen Einersehritte jeder   Zehnergruppe   zusammengefasst sind. Es sind also z. B. der 1.,   11.,   21., 31. usw. bis 91. Schritt von ASe zusammengeschaltet und mit dem Schritt 1 vom EW 5 verbunden. Ebenso der 2., 12.. 22 usw. 



  Schritt von ASe mit dem 2. Schritt von EW   5   usw. 



   Es vollziehen sieh demnach die folgenden   Schaltvorgänge,   wenn der Teilnehmer   T 1   : 52169 den Teilnehmer T 2 :   52269 wählt.   



   Beim Aufziehen der Wahlseheibe wird der   Wählscheibenkontakt     ?   umgeschaltet und das Relais J ist daher in folgendem Stromkreis erregt :
11... Erde-Drosselspule   Dr-M--GU 3-Lb-b 1   Arm AS-c   2-2-2-J-Minus 60.   



   In diesem Stromweg wird durch impulsweise Betätigung des   Wählscheibenkontaktes   ik das Relais J abwechselnd zum Abfallen und zumAnziehen gebracht. Dadurch wird das Relais W erregt über :
12 ... Erde-v 2-W 1-i2-Wid 1-Minus. 



   Relais V hält während der Wählimpulse abfallverzögert wegen Kurzschluss seiner Wicklung durch den Kontakt i 2. 



   Mit dem Ansprechen des Relais V nach Stromlauf 6 hatte schon früher das Relais G angesprochen über :
13... Erde-v7-Zw 3 Nullstellung-EW 4 Nullstellung-G-Minus. 
 EMI4.3 
 



   Es folgt nun die Aussendung der Zehnerstelle, u. zw. die Zahl 2, durch den Teilnehmer T 1. 



  Der Wähler   Ztf erhält   wieder Einstellstromstösse nach Stromlauf 15, da das Relais G noch angezogen ist und nun wieder nach Stromlauf 16 weiter erregt wird. 



   Wenn diese Impulsserie beendet ist, wird Stromlauf   j ! 6 unterbrochen, das   Relais G   kr. nn   sieh aber halten, da der   Anmfsucher   AS mit seinem Arm   am   16. Schritt steht (entsprechend der Gesellschaftsleitung 526) und der Wähler ZW auf den Schritt 7 (Zehnerstelle   : 2 des Ï. Hunderts)   eingestellt ist, wobei die   Numerierung   am Anrufsucher   AB derart vorgenommen   ist, dass die Gesellschafts- 
 EMI4.4 
 
18... Erde-v7-g3-ASd Schritt 16-ZW 3 Schritt 7-EW 4 Nullstellung-G-Minus. 



   Der Wähler   ZIV   hat also zusammen mit dem eingestellten   Anrufsueher   AB die zweite Stelle Z der Teilnehmernummer abgezählt. 



   Es spricht das Relais U an über : 
 EMI4.5 
 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 



   Gleichzeitig wird das Relais 8 erregt :
20... Erde-v5-g4-ZW 2 Schritt 7-u2-RW 2 Nullstellung-S1-Wid2-Minus. 



   Nun wird vom Teilnehmer T 1 die nächste Ziffer, d. i. die Rufkennziffer K-in diesem Falle die Ziffer 2 - gewählt. 



   Diese Ziffer wird aber nicht vom Mitlaufwerk abgezählt, sondern wird in einem besonderen Rufwähler RW aufgespeichert. 



   Der Rufwähler erhält   Einstellstromstösse   über : 
 EMI5.1 
 



   Gleichzeitig wird das Relais   8   über Wicklung   811   weitergehalten :
22... Erde-v5-i3-u1-s1-s5-S II-Minus. 



   Nach dieser Impulsserie fällt das Relais   8   ab, da sowohl der Stromweg 20 als auch der Stromweg 22 unterbrochen ist. 
 EMI5.2 
 



   Nachdem die Relais S und W abgefallen sind, hält sich Relais U wieder nach Stromlauf 19. 



   Nun wählt der Teilnehmer T 1 die nächste Ziffer, d. i. die Einerstelle E--in diesem Falle die Ziffer 6. Diese Ziffer wird wieder vom   Mitlaufwerk   abgezählt. 



   Jetzt erhält auch der Wähler EW Einstellstromstösse über :
24...   Erde-v! -i-M-u1-s 12DEW-Minus.   



   Das Relais U hält sich dabei über :
25... Erde-v5-g4-ZW 2 Schritt 7-U-w3-u5-EW 5 Kontaktabnk-DZW-Minus.
Das Relais G hält sich dabei nach   Stromlauf M. Nach   dieser Impulsserie hält sich das Relais G 
 EMI5.3 
 



   Der Wähler EW hat also zusammen mit dem eingestellten   Anrufsucher   AM die Einerstelle E der Teilnehmernummer abgezählt. 



   In bekannter Weise wurden die bisher abgegebenen Impulsserien auch durch Kontakt i 1 nach 
 EMI5.4 
   richtungen (Gruppenwähler, Leitungswähler u. dgl. ) ausgesendet.   



   Da sowohl die   Hunderter-,   die   Zehner-als auch   die Einerstelle der bisher abgegebenen Impulsserien mit der Nummer der Gesellsehaftsleitung 526 übereinstimmen, so hat das Mitlaufwerk ZW, EW festgestellt, dass ein Teilnehmer derselben   Gesellschaftsleitung   verlangt wird. 



   Das nach Stromlauf 26 erregte Relais X hält sich über :
27... Erde-v   2-x     5-ZW 4 Kontaktbank-X 1-1-Minus   und trennt die Verbindung zu den übrigen nachgeordneten Einrichtungen (Gruppenwähler 1. GW   usw. ). Durch Kontakt x 3 wird der Stromlauf 9 unterbrochen, so dass dadurch das Relais P abfällt   und die Auslösung des 1. GW in bekannter Weise bewirkt wird. 



   Der Kontakt   x   6 hält nun an Stelle von p 4 den Stromweg 8 des Vorwählers VW weiter offen.
Es vollziehen sich nun folgende weitere   Schaltvorgänge.   Nach der beendeten Einerimpulsserie 
 EMI5.5 
 Abfallen kommt und seinen Kontakt u 5 öffnet. Der Stromlauf 19 für das Relais U kann nicht mehr zustande kommen, da der Arm EW 2 des Wählers EW die Nullstellung verlassen hat. 



   Da das Relais U abgefallen ist, wird durch Kontakt u 4 der Stromlauf 26 unterbrochen. Relais G fällt ab, da der Arm EW 4 des Wählers EW die Nullstellung verlassen hat und auch der Stromlauf 18 nicht mehr zustande kommt. 



   Die gesamte Einrichtung AS-VW ist jetzt nach diesen Vorgängen für den Rückruf auf die eigene Gesellschaftsleitung vorbereitet und durch den schon eingestellten Rufwähler RW ist auch die der zu rufenden   Anschlussstelle   T 2 zugeordnete Selektivstromkombination vorbereitend eingestellt. 



   Nun wählt der rufende Teilnehmer T 1 die Nachwahlziffer N, in diesem Falle die Ziffer 9. 



  Diese Ziffer bewirkt die Einleitung der Rufstromaussendung für den Rückruf. 



   Bei Beginn der Impulsserie fällt wieder das Relais J ab und das Relais W spricht an. Das Rufrelais R wird erregt über :
28... Erde-x4-w4-v6-u3--EW 3 Kontaktbank-g2-R-s3-r4-Wid2-Minus. 



   Nachdem   R   angezogen hat, öffnet der Kontakt r 4 und es spricht das Relais   8   an über :
29... Erde-x4-w4-parallel r5-v6-u3-EW 3 Kontaktbank-g2-R-RW 2 Kon-   taktbank-8I-Wid   2-Minus. 



   Das Relais   8   spricht an und schliesst durch Kontakt s 3 die Wicklung des Relais R kurz, welches 
 EMI5.6 
 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 



   In dieser Zeit, während welcher das Relais R angezogen ist, wird vorübergehend der Rufstrom ausgesendet und gleichzeitig werden die Relais   A   und J erregt   über :   
 EMI6.1 
 
Die Rufstromaussendung erfolgt über :   . 3, 3... Erde-Rufeinrichtung SR-6   Arm   RTY-R,-bl   Arm AS-Lb-zum Teilnehmer T 2 und bei diesem über :   33 ... Lb-GU 2-Kondensator K-Relais B-Erde-(Selektivwechselstrom).   



   Relais B spricht an, so dass Relais D erregt wird über :   34 ... Lb-GU 2-b-DI-Erde-(Selektivgleichstrom).   



   Die Zeitdauer der Rufstromaussendung ist durch das Relais   R   bestimmt. Sobald R abfällt, verschwindet der Rufstrom und das Relais B beim Teilnehmer T 2 fällt ab. Das Relais D hat jedoch etwas Abfallverzögerung und hält sich dann über seinen eigenen Kontakt d :
35... Erde-D II-d-b-Gu 2-Lb-B 1 Arm AS-c2-r2-J-Minus 60. 



   Gleichzeitig beginnt der parallel zu D Il geschaltete   Gleichstromweeker   AW zu läuten. Diese Vorgänge vollziehen sich während der Aussendung der Naehwahlziffer N seitens des rufenden Teilnehmers Tl. Die noch restlichen nachfolgenden Impulse dieser   Nachwahlziffer   sind aber wirkungslos, da durch das schon angeschaltete Relais D II und den Wecker AW beim gerufenen Teilnehmer T 2 das Relais J nicht mehr beeinflusst wird. 



   Der rufende Teilnehmer   T 7   hört die durch den Wecker   ATV   bei T 2 verursachten Strom-   änderungen   als Rasselgeräusch in seinem Hörer und erkennt daran, dass der Teilnehmer T 2 gerufen wird. 
 EMI6.2 
 zum Abfallen bringt, wodurch die Auslösung der Verbindung erfolgt. 



   Meldet sich der gerufene Teilnehmer T 2, so wird durch den Hakenumschalterkontakt GU 2 das Relais D II und der Wecker AW abgeschaltet. Durch Kontakt GU 3 schaltet sich der Teilnehmer T 2 parallel an die Leitung La, Lb und kann nun mit dem Teilnehmer   T 7 sprechen.   



   Legen nach   Gespräehsschluss   beide Teilnehmer auf, so fallen die Relais   1   und J ab und die Verbindung wird aufgelöst. Relais V fällt ab, danach die Relais X, C und S. Das Mitlaufwerk ZW, EW sowie der Rufwähler   R1V   werden nacheinander in die Ruhestellung   zurückgebracht.   



   Rückstellung von   ETV   :
36...   Erde-Unterbrecher     RU-c 5-iv 2-EW 1 Kontaktbank-DEW-Minus.   



     Rückstellung   von RW :   37 ... Erde-RU-c5-w2-EW 1 Nullstellung-RW 1 Kontaktbank-DRW-Minus.   



     Rückstellung   von ZW :   38 ... Erde-RU-c5-w2-eW 1 Nullstellung-RW 1 Nullstellung-ZW 1 KontaktbankDZW -J\1inus.   
 EMI6.3 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 7>
    2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, für Gesellschaftsleitungen mit mehrstellige Ruf- nummern, dadurch gekennzeichnet, dass das Kennzeichnungsmittel als Mitlaufwerk mit soviel Wählern (z. B. zwei) ausgebildet ist, als der Stellenzahl der die Gesellschaftsleitungen einer Gruppe kennzeichnenden Wahlziffern (z. B. Zehner-und Einerstelle) entspricht, wovon der eine dieser Wähler auch zur Aufnahme der festgelegten, die Gruppe (z. B. Hunderterstelle) kennzeichnenden Wahl- ziffer dient.
    3. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein dem Kennzeichnungsmittel zugeordnetes Schaltorgan (G) die Übereinstimmung der gewählten Ziffern (Stellenwerte HZE) mit der durch den Anrufsucher gekennzeichneten Nummer der anrufenden Gesellschaftsleitung derart überwacht, dass es, einmal vor Beginn des Wahlvorganges zur Wirkung gebracht, nur dann bis zum Schluss des Wahlvorganges weiter wirksam bleibt, wenn die gewählte und die gekennzeichnete Nummer übereinstimmen, so dass in diesem Falle nach vollendeter Wahl ein Umschaltmittel (X) wirksam werden kann, welches die Vermittlungseinrichtung zwecks Rückrufes vorbereitend umschaltet.
    4. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Rückruf nach Beendigung des Wahlvorganges, mit dem auch die der zu rufenden Anschlussstelle zugeordnete Selektivstromkombination in einer Selektivrufeinrichtung eingestellt wurde, durch die Aussendung einer einen Bestandteil der Teilnehmernummer bildenden Nachwahlziffer eingeleitet wird, die während ihrer Abgabe die eingestellte Selektivrufeinrichtung (SR) mit Hilfe der Schaltmittel der Vermittlungeinrichtung in Tätigkeit setzt.
    5. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass durch das für den Rückruf dienende Umschaltmittel (X) die Nachwahlimpulse mit Hilfe eines vorhandenen und während jeder Wahl betätigten Schaltmittel (W) die Einschaltung des Ruforgans (R) für den Rückruf herbeiführen.
    6. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die nach dem Beginn des Rückrufes noch folgenden Wählimpulse der Nachwahlziffer für die weitere Verbindungsherstellung wirkungslos sind.
    7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die jeder Anschlussstelle zugeordnete Rufnummer (K), welche zur Einstellung eines den auszusendenden selektiven Rückruf bestimmten Rufwählers dient, mit der Nummer der Gesellschaftsleitung (HZE) und mit der Nach- wahl ziffer (N), welche den Rückruf einleitet, zusammen die vollständige Nummer der Anschlussstelle bildet.
    8. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kennzeichnungsmittel (Mitlaufwerk) lediglich durch die die Gesellschaftsleitung kennzeichnenden Ziffern (HZE) der Teilnehmernummer beeinflusst werden, während die Rufnummer (K) und die Naehwahl- ziffer (N) diese Kennzeichnungsmittel nicht beeinflussen.
    9. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Rufnummer (K) zur Einstellung eines den entsprechenden Rückrufstrom auswählenden Schaltmittel (RW) dient, jedoch die eigentliche Rufstromaussendung erst durch ein während der Nachwahl betätigtes Schaltmittel wirksam wird.
AT158193D 1936-04-15 1936-04-15 Fernsprechanlage mit Wählerbetrieb und Gesellschaftsleitungen. AT158193B (de)

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