DE414609C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Einrichtungen zur Fuehrung von Gruppengespraechen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Einrichtungen zur Fuehrung von Gruppengespraechen

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DE414609C
DE414609C DEA37076D DEA0037076D DE414609C DE 414609 C DE414609 C DE 414609C DE A37076 D DEA37076 D DE A37076D DE A0037076 D DEA0037076 D DE A0037076D DE 414609 C DE414609 C DE 414609C
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DEA37076D
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Einrichtungen zur Führung von Gruppengesprächen. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Fernsprechanlagen mit Einrichtungen zur Führung von Gruppengesprächen. Bei Anordnungen dieser Art können sich beliebig viele zur Führung von Gruppengesprächen berechtigte Teilnehmer an eine Leitung anschalten. Die Gründe, welche die Führung von Gruppengesprächen in einer Wählerbetriebsanlage als wünschenswert erscheinen lassen, können verschiedenster Art sein. Als Beispiel sei darauf hingewiesen, daß in einem großen Handels- oder Industriennternehm.ei# leitende Angestellte gleichzeitig mit mehreren. Stellen, die vielleicht in verschiedenen Gebäuden des Unternehmens untergebracht sind, ein Gespräch führen wollen. In diesem Falle kann von vornherein ein Zeitpunkt für solche Gruppengespräche bestimmt werden. Die Teilnehmer schalten sich dann zu der angegebenen Zeit auf die Gruppengesprächsleitung ein, anderseits können aber auch die betreffenden Teilnehmer durch einen Einberufer davon benachrichtigt werden, daß sie sich an eine Gruppengesprächsleitung einschalten sollen. Die bekannten Anordnungen haben jedoch den Nachteil, daß sich in ein. zwischen mehreren Teilnehmern geführtes Gruppengespräch andere Teilnehmer einschalten können, die zwar ebenfalls zur Führung von Gruppengesprächen ip derselben Gruppe berechtigt sind, deren Teilnahme an dem bestehenden Gespräch aber aus irgendwelchen Gründen unerwünscht ist.
  • Die Erfindung bezweckt nun, die unerwünschte Einschaltung von Teilnehmern in ein Gruppengespräch zu verhindern, was dadurch erreicht wird, daß nach Belegung einer Leitung durch Teilnehmer einer Gesprächsgruppe die Sperrung dieser Leitung gegenüber anderen Teilnehmern der Gesprächsgruppe durch unter dem Einfluß der Teilnehmer stehende Schaltmittel erfolgt.
  • In der Zeichnung ist die Anordnung nach der Erfindung bei einer Fernsprechanlage mit Wählerbetrieb dargestellt. Es sei angenommen, daß der Teilnehmer A1 gleichzeitig mit mehreren anderen Teilnehmern sprechen will, also ein Gruppengespräch zu führen beabsichtigt. Zu diesem Zweck wählt er nach Abnahme des Hörers mit seinem Stromstoßsender die Nummer eines der gewünschten Teilnehmer. Dem sich meldenden Teilnehmer teilt der Anrufende mit, daß eine gemeinsame Besprechung erfolgen soll. Der Anrufende hängt hierauf seinen Hörer auf u;nd ruft in derselben -Weise die übrigen Teilnehmer, welche an dem Gruppengespräch teilnehmen sollen, auf. Jeder der angerufenen Teilnehmer wählt hierauf eine Gruppengesprächen dienende Leitung, ebenso auch der anrufende Teilnehmer, nachdem er alle gewünschten Teilnehmer aufgerufen hat. Der Betrieb gestaltet sich wie folgt: Bei Abnahme des Hörers an der Teilnehmerstelle A belegt der Vorlwähler C in bekannter Weise einen freien Leitungs,wählerH. Die Sprechadern ii und 12 sind danach über die Arbeitskontakte 2o und 23, die Schaltarme 28 und 31 und die Kontakte 35 und 38 mit dem Brückenrelais 5o des Leitungswählers H verbunden. Ferner ist ein Haltestromkreis für das Durchschaltrelais 15 des Vorwählers C über die durch Arbeitskontakt 72 geerdete Auslöseader 93 in bekannter Weise zustande gekommen und der Leitungswähler H für den Empfang von Stromstoßreihen vorbereitet.
  • Der anrufende Teilnehmer wählt nunmehr mit seinem Stromstoßsender die erste Ziffer der gewünschten Nummer, wodurch der Stromkreis des Brückenrelais 5o :entsprechend der Ziffer stoßweise unterbrochen wird. Bei jedem Abfall des Brückenrelais spricht der Hubmagnet 61 wie folgt an: Erde, Ruhekontakt 7o, Arbeitskontakt 73, Kopfkontakt 8o/81, Hubmagnet 61, Steuerrelais 55, Batterie, Erde. Beim ersten Schritt des Wählers wird der Kopfkontakt 8o;'82 geschlossen und hierauf der Kopfkontakt 8o/8 i unterbrochen. Die weiteren Stromstöße nehmen daher ihren Weg über den Kopfkontakt 8o/82 und den Arbeitskontakt i o3 des Steuerrelais 55. Die Schaltarme 135, 136, 137, 138 des Leitungswählers werden durch diese Stromistoßreihe vor diejenige Kontaktgruppe gebracht, an welche der verlangte Teilnehmer angeschlossen ist. Das Steuerrelais 55 bleibt während der Stromst-oßreihe erregt, fällt nach ihrer Beendigung ab und schaltet an Stelle des Hubmagneten 61 den Drehmagneten 62 in den - Stromstoßkreis ein. Der anrufende. Teilnehmer wählt nunmehr mit seinem Stromstoßsender die zweite Ziffer der gewünschten Nummer. Die Stromstöße werden vom Brückenrelais 5o auf folgendem Wege übertragen: Erde, Ruhekontakt 7o, Arbeitskontakt 73, Kopfkontakt 8o;'82, Ruhekontakt 103, Steuerrelais 56, Ruhekontakte 96 und 113, Drehmagnet 62, Batterie, Erde. Der Drehmagnet 62 bewegt die Schaltarme, bis sie auf dem Kontakt der gewünschten Teilneh-Inerleitung stehen. Das Steuerrelais 56 verbindet an seinem Arbeitskontakt io5 den Prüfarm 136 mit der oberen Wicklung des Prüfrelais 54..
  • Ist die verlangte Teilnehmerleitung besetzt, so liegt am Prüfkontakt 151 .ein Sperrpotential (Erde), durch «-elches das Prüfrelais 5.1 auf folgendem Wege erregt wird: Erde, Prüfkontakt 151, Prüfarm 136, Ruhekontakt I 12, Arbeitskontakt i o 5, Widerstand R, Ruhekontakt 86, .obere Wicklung des Prüfrelais 5.1, Batterie, Erde. Das Prüfrelais 54. spricht an, schaltet sich selbst in einen Haltestromkreis ein, der nach Abfall des Relais 56 über den mit dem Widerstand R verbundenen Ruhekontakt dieses Relais und den Arbeitskontakt 95 des Relais 54, zur geerdeten Ader 93 verläuft, und legt am Kontakt 98 einen Besetzt. summer an die untere Sprechader an, wodurch der anrufende Teilnehmer von dem Besetztsein der verlangten Leitung benachrichtigt wird. Durch Aufhängen des Hörers wird die Verbindung in bekannter Weise ausgelöst.
  • Es sei angenommen, daß die verlangte Teilnehmerleitung frei ist. Alsdann wird nach Abfall des Steuerrelais 56 folgender Stromkreis geschlossen: -Geerdete Auslöseader 93, Ruhekontakt io2, Ruhekontakt 95, Wellenkontakt 123 (diese Wellenkontakte werden nur bei Einstellung des Leitungswählers auf die Gruppengesprächen dienende Leitung umgelc"t), untereWickiung des Relais 57, Ruhekontakt io5, Ruhekontakt 112, Prüfarm 136, Prüfkontakt 151, Relais 17o, Antriebsmagnet 172 des VorwäHers Cl, Batterie, Erde. Das Relais 170 kann bekanntlich jetzt seinen Anker nicht voll anziehen. Infolgedessen wird die verlangte Teilnehmerleitung nur von dem Batterie- oder Erdpotential im Vorwähler Cl abgetrennt, aber nicht .auf die Schaltanne des Vorwählers Cl durchgeschaltet. Das Relais 57 spricht an, schließt einen eigenen Haltestromkreis am Kontakt i i i und legt über seinen Arbeitskontakt i 12 ein Erdpotential über den Prüfkontakt 151 an zur Sperrung gegen weitere Anrufe. Weiter schließt das Relais 57 am Kontakt I15 den Rufstromkreis und bereitet am @Kontäkt 113 den Rufabschaltkreis vor. In bestimmten Zeitabschnitten wird der Rufstrom in die Leitung des gewünschten Teilnehmers gesandt, bis dieser seinen Hörer vom -Haken nimmt, wodurch das Rufabschaltrelais 52 durch einen über die Teilnehmerleitung fließenden Gleichstrom erregt -wird. Das Relais 52 spricht an, schaltet sich über seinen Kontakt 87 in einen Haltestromkreis ein, trennt durch Öffnen der Ruhekontakte 86 und 88 die Rufstromeinrichtung von den Sprechadern .ab und schaltet an den Arbeitskontakten 86 und 88 die Sprechadern durch. Speisestrom erhält der anrufende Teilnehmer über das Brückenrelais 5o und der gerufene Teilnehmer über das Brückenrelais 54.. Der anrufende Teilnehmer A unterrichtet hierauf den gerufenen Teilnehmer über das beabsichtigte Gruppengespräch und gibt ihm etwa .notwendige Anweisungen, worauf er seinen Hörer anhängt und dadurch in bekannter Weise den Leitungswähler H und den Vorwähler C auslöst. Nachdem der ,anrufende Teilnehmer älle Teilnehmer, welche zu dem Gruppengespräch hinzugezogen werden sollen, benachrichtigt hat, verbindet er sich selbst mit der für Gruppengespräche vorgesehenen Leitung. Angenommen, die Gruppengesprächsleitung hat die Nummer 6o. Nach Einstellung der Schaltarme ,aüf den zehnten 'Kontakt der sechsten Kontaktgruppe werden die Wellenarbeitskontakte 117, 119, 123 und 125 geschlossen und die Wellenruhekontakte 121 und 123 geöffnet. Das Steuerrelais 56, welches in Reihe mit dem Drehmagneten 62 erregt wurde, verbindet den Prüfarm 136 mit dem Prüfrelais 5.1. Die Gruppengespräclisleitung kann aber nicht gesperrt werden, da das Sperrpotential (Erde) durch den geöffneten -#Vellenruhekontakt 121 ,abgeschaltet ist. Nach Abfall des Verzögerungsrelais 56 wird folgender Stromkreis hergestellt: Erde, Ader 127, Wellenarbeitskontakt 123, untere Wicklung des Relais 57, Ruhekontakt io5, Prüfahn 136, Prüfkontakt 1.42, Widerstand R1, Batterie, Erde. Das Relais 57 spricht an und schaltet sich am Kontakt i i i in einen eigenen Haltestromkreis ein. Am Kontakt i 1 4. bereitet es einen Stromkreis für das der Gruppengesprächsleitung zugeordnete Relais 175 und am Kontakt i 15 die Sprechverbindung vor. Durch Schließung des Wellenarbeitskontaktes I 19 ist folgender Stromkreis hergestellt: Erde, Wellenarbeitskontakt i i9, obere Wicklung des Rufabschalterelais 52, Arbeitskontakt 113, Drehmagnet 62, Batterie, Eide. Das Relais 52 spricht an, schaltet sich an seinem Kontakt 87 in einen Haltestromkreis ein und vollendet an den Arbeitskontakten 86 und 88 die Sprechverbindung. Es ist hieraus zu ersehen, daß durch die Erregung des Relais 57 kein Sperrpotential .an den Prüfarm 136 angeschaltet wird, weil der Wellenrühekontakt 121 geöffnet «-orden ist.
  • Es ist ferner zu beachten, daß das Relais 57 beim Einstellen des Leitungswählers auf die Gruppengesprächsleitung nur dann erregt wird, wenn die Ader 127 über den Kontakt 22 des Vorwählers C geerdet wird. Gruppengespräche können deshalb nur diejenigen Teilnehmer führen, deren Vorwähler in der in der Abbildung dargestellten Weise geschaltet sind. Ein Teilnehmer, dessen Vorwähler nicht den Kontakt 22 enthält, kann sich nicht an die Gruppengesprächsleitung anschalten.
  • 7Es sei angenommen,_daß auch an dem dargestellten Leitungswähler H die Ader 127 nicht geerdet werden kann. Das Relais ,57 kann infolgedessen nicht ansprechen und über den Wellenarheitskontakt i ig, den Ruhekontakt i io und den Widerstand 122 wird dann das Relais 54. über seine obere Wicklung erregt. Relais 54. spricht an und schaltet am Kontakt 98 den Besetztsummer an die anrufende Teilnehmerleitung an, wodurch der betreffende Teilnehmer die Gewißheit erhält, daß er zu den telephonischen Gruppengesprächen nicht zugelassen ist.
  • -In der für den Teilnehmer A beschriebenen Weise schalten sich .auch die übrigen angerufenen Teilnehmer auf die Gruppengesprächsleitung auf. Wenn der anrufende Teilnehmer sich (durch Aufruf der Namen) die Gewißheit verschafft hat, daß alle Teilnehmer sich an die Gruppengesprächsleitung angeschaltet haben, betätigt er seinen Stromstoßsender von neuem. Hierdurch -wird folgender Stromkreis hergestellt: Erde, Kontakte 70, 73, 8o/82, 103, 125, 11q., Relais 175, Batterie, Erde. Relais 175 schaltet sich über seinen Arbeitskontakt 176 in einen Haltestromkreis ein, welcher zu der geerdeten Auslöseader 93 sämtlicher auf die Gruppengesprächsleitung eingestellterLeitungswähler führt. Über denArbeitskontakt 177 erdet das Relais 175 den Prüfkontakt 142 der Gruppengesprächsleitung in allen Leitungswählern. Jetzt kann kein wei-II terer Teilnehmer sich Tauf die Gruppengesprächsleitung mehr einschalten. Ein solcher TeilnIehmer erhält bei Einstellung des Leitungswählers das Besetztsignal in bekannter Weise.
  • :lach Beendigung des Gruppengesprächfes hängt jeder Tegneh4n-er seinen Hörer an, wodurch die Auslösung der Leitungjswäh@er in der bekannten Weise eingeleitet wird. Nachdem der letzte Teilnehmer seinen Hörer eingehängt hat, wird das Relais 175 stromlos, welches Erde vom Prüfkontakt 142 abtrennt und dadurch die Gruppengesprächsleitung freigibt.

Claims (5)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: i. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Einrichtungen zur Führung von Gruppengesprächen und zur Verhinderung des Mithörens, dadurch gekennz6ichnet, daß nach der Anschaltung 'der an dem Gruppengespxäch beteiligten Sprechstellen die Sperrung der Leitung gegen uxibefugtes Belegen durch weitere Teilnehmer voll einem 'der zu dem Gruppengespräch verbundenen - Teilnehmer durch eine -willkürliche Schaltmaßnahme über Schalteinrichtungen (175) vorgenommen wird.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtungen (175) der Leitung, auf welcher die Wähler (H) eingestellt sind, zugeordnet sind.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtungen (175) durch eine von einem Teilnehmer auszusendende zusätzliche Stromstoßreihe betätigt -werden.
  4. 4.. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtungen aus einem Relais (175) bestehen, dessenErreger-undHaltestromkreis über dasjenige Schaltglied (Wellenkontakte 117, 119, 124 123, 125) geschlossen wird, welches die Sperrung der Leitung beim Anschalten der Teilnehmer verhindert.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß das die Sperrung der Leitung verh'uidernde Schaltglied auch die Anschaltung des Rufstromes bei Wahl der Gruppenleitung verhindert.
DEA37076D 1921-02-05 Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Einrichtungen zur Fuehrung von Gruppengespraechen Expired DE414609C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1273596B (de) * 1962-03-08 1968-07-25 Western Electric Co Fernsprechkonferenzanlage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1273596B (de) * 1962-03-08 1968-07-25 Western Electric Co Fernsprechkonferenzanlage

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