DE400385C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen, in welchen Teilnehmer verschiedener AEmter dieselben Verbindungsleitungen benutzen - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen, in welchen Teilnehmer verschiedener AEmter dieselben Verbindungsleitungen benutzenInfo
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 6. AUGUST 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVi 400385 KLASSE 21 a GRUPPE 47
(A 33927 VIII]21 a?)
Automatic Electric Company in Chicago, HI., V. St. A.
Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen, in welchen Teilnehmer verschiedener Ämter
dieselben Verbindungsleitungen benutzen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. August 1920 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund
der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 18. September 1919 beansprucht.
Die Erfindung betrifft Schaltungsanordnungen für die Anrechnung verschiedener
Gebühren in Fernsprechanlagen, insbesondere m solchen, die mit selbsttätigen Wählern ausgerüstet
sind.
Ein Hauptzweck der Erfindung ist, Einrichtungen zu schaffen, durch welche Anrufe,
die von Teilnehmern verschiedener Klassen, wie z. B. Grundgebühren- und Pauschgebührenteilnehmer,
kommen, verschieden angerechnet werden können. Ein weiterer Zweck der Erfindung ist, Anordnungen zu treffen,
wodurch anrufende Leitungen selbsttätig mit einer Beamtin oder mit selbsttätigen Wählern
in Verbindung gelangen, je nachdem der anrufende Teilnehmer zu der einen oder der
anderen Klasse gehört.
Erfindungsgemäß wird eine Schaltvorrichtung vorgesehen, welche auf Signalströme,
die den Ämtern, von denen die über die Verbindungsleitung weitergeleiteten Anrufe
herrühren, eigentümlich sind, anspricht und
dadurch eine Auswahltätigkeit ausführt, durch die für den Anruf die diesem bestimmte
eigene Gebühr zur Anrechnung gelangt. Eine solche Einrichtung bietet die Möglichkeit, die
Gebühren nach unterschiedlichen Gebührensätzen, wie z. B. nach Grund- und nach Pauschgebühren anzurechnen, je nachdem die
anrufende Leitung unmittelbar nach den selbsttätigen Wählern durchgeschaltet oder
ίο vorerst mit einem Arbeitsplatz einer die Gebühr anrechnenden Beamtin verbunden wird.
Die Erfindung soll nun an Hand einer Anlage näher beschrieben werden, in welcher
beispielsweise die aus verschiedenen Orten oder Städten kommenden Anrufein verschiedener
Weise behandelt werden.
In Abb. ι bedeuten A, B, C drei Ämter, die sich in drei verschiedenen Städten befinden.
Es sei angenommen, daß die Städte, in denen sich die Ämter B und C befinden,
verhältnismäßig nahe aneinander liegen, oder es könnte auch angenommen werden, daß B
und C in der gleichen Stadt sind. Jedenfalls ist ihre gegenseitige Lage derart, daß Pauschgebühren
nicht nur für Verbindungen zwischen zwei Teilnehmern desselben Amtes B und C,
sondern auch für Verbindungen zwischen Teilnehmern der genannten beiden verschiedenen
Ämter berechnet werden. Das Amt A liegt jedoch weiter entfernt und, obwohl keine
zusätzlichen Gebühren für Verbindungen berechnet werden, die vom Amte A nach B
verlaufen, wird eine besondere Verbindungsleitungsgebühr für Verbindungen angerechnet,
die vom Amt A nach dem Amt C gehen. Die zwischenamtlichen sowie Ortsverbindungen,
also diejenigen, die nicht über ein Amt hinausgehen, werden durch die Teilnehmer
selbst vermittels selbsttätiger Schalteinrichtungen hergestellt mit der Ausnahme, daß
eine Beamtin solche Verbindungen vollendet, für welche eine besondere Gebühr zu berechnen
ist. Der Verbindungsleitungsbetrieb ist folgendermaßen eingerichtet: Im Amt A sind
in der üblichen Weise Gruppenwähler vorgesehen, welche den Teilnehmern gemeinsam |
dienen und in einer Vorstufe aller Ortsverbindungen und zwischenamtlichen Verbindungen
verwendet werden. So stellt der Gruppenwähler S Verbindungen mit allen nur innerhalb seines Amtes sich erstreckenden
Verbindungsleitungen und auch mit solchen Verbindungsleitungen her, die, wie die eine
in der Zeichnung dargestellte Amtsverbindungsleitung, nach Amt B verlaufen. Diese
Amtsverbindungsleitung endigt im Amt B in einem Gruppenwähler S1, der als Amtsleitungswähler
S1 bezeichnet werden kann, um ihn von dem Ortsgruppenwähler S2 zu unterscheiden,
der dem Wähler S im Amte A ähnlich ist. Die Gruppenwähler S1 und S2
stellen beide Verbindungen sowohl mit den nur im Amte B verlaufenden Verbindungsleitungen als auch mit den nach Amt C
verlaufenden Amtsverbindungsleitungen her. Hieraus ergibt sich, daß die Teilnehmer
beider Ämter A und B über die Verbindungsleitungen nach dem Amte C verkehren
können. Da für die Verbindungen, die zwischen Teilnehmern der Ämter B und C
hergestellt werden, keine besondere Gebühr berechnet wird, werden solche Verbindungen
vorzugsweise im Selbstanschlußbetrieb hergestellt, und zu diesem Zweck ist jede Ver-
'· bindungsleitung im Amte C mit einer Zweig-
j leitung versehen, die nach einem selbsttätigen Wähler führt. Für Verbindungen jedoch, die
ι vom Amte A nach dem Amte C verlaufen, wird eine besondere Gebühr erhoben, so daß
' solche Verbindungen nach dem Arbeitsplatz So
einer die Gebühr anrechnenden Beamtin
; geleitet werden müssen. Für Verbindungen dieser Art ist für jede Verbindungsleitung
eine Zweigleitung vorgesehen, die nach dem Arbeitsplatz einer Beamtin führt. Aus der
Zeichnung geht hervor, daß die vom Amte B nach dem Amte C verlaufende Amtsverbindungsleitung
im Amt C an eine Schaltvor-
j richtung X angeschlossen ist, durch welche die Amtsverbindungsleitung mit der nach der
Klinke / führenden Zweigleitung oder mit der nach dem Wähler S° führenden Zweigleitung
verbunden werden kann.
Die vorliegende Erfindung hat nun den besonderen Zweck, selbsttätige Einrichtungen
im Amt C vorzusehen, durch welche Anrufe, die von dem Amte A ausgehen, von den
vom Amte B kommenden Anrufen unterschieden werden, und durch welche die vom
Amt A ausgehenden Anrufe nach einer Be- too amtin geleitet werden, während die vom
Amt B ausgehenden Anrufe nach selbsttätigen Wählern geleitet werden, mittels deren die
Teilnehmer die gewünschten Verbindungen selbst Tierstellen. Die genaue Art, wie dies
erreicht wird und ein zweckmäßiges Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im nachfolgenden
an Hand der Abb. 2 im einzelnen beschrieben: In dieser Abb. sind 30 und 31
die beiden Leitungsadern einer von dem Amte B nach dem Amte C verlaufenden
Verbindungsleitung. Diese endet im Amt B in einem Fernsprechübertrager Z?1, der die
Verbindungsleitung mit der Leitung 8, 9 induktiv kuppelt. Die Adern der Leitung 8, 9
stehen mit den vielfach geschalteten Kontaktsätzen der Kontaktfelder der Ortswähler (S-',
Abb. 1) in Verbindung und führen ebenfalls nach den vielfach geschalteten Kontaktsätzen
der Kontaktfelder der Amtsverbindungswähler (wie S1, Abb. 1). In der Zeichnung ist ein
die Kontakte 2, 3 und 4 umfassender Kontakt-
satz, der zu dem Kontaktfeld eines Ortswählers gehört, dargestellt; außerdem ist ein
die Kontakte 5, 6 und 7 umfassender Kontaktsatz gezeigt, der sich in dem Kontaktfelde
eines Amtsverbindungswählers befindet. Aus der Zeichnung ergibt sich, daß, während die
Sprechleitungskontakte der Orts- undAmtsleitungswähler alle untereinander vielfach
geschaltet sind, keine Vielfachschaltung der Prüfkontakte der zwei verschiedenen Wählergruppen
besteht. So ist z.B. der Prüf kontakt 3 mit dem Prüfkontakt anderer Ortswähler,
aber nicht mit den Prüfkontakten der Amtsleitungswähler vielfach geschaltet, während
in ähnlicher Weise der Prüfkontakt 6 nur mit entsprechenden Kontakten anderer Amtsleitungswähler
vielfach geschaltet ist.
Im Amt C ist ein Fernsprechübertrager R2 vorgesehen, durch den die Amtsverbindungsleitung
30, 31 mit den Sprechleitungen 32, 33 induktiv gekuppelt ist. Diese wird entweder
mit der nach der Klinke /' führenden Zweigleitung 44, 45 oder mit der nach einem
Gruppenwähler (z. B. S3, Abb. 1) führenden
Zweigleitung 42, 43 verbunden, je nachdem das polarisierte Relais 46 oder das polarisierte
Relais 47 erregt wird.
Die Wirkungsweise der Schaltung und der einzelnen Relais wird aus der nachfolgenden
Erläuterung der Stromläufe, die bei der Herstellung von Verbindungen über die Verbindungsleitungen
vorkommen, hervorgehen. Es sei zunächst angenommen, daß ein anrufender Teilnehmer des Amtes B mittels
des Gruppenwählers S2 mit dem Kontaktsatz 2, 3 und 4 zu dem Zweck in Verbindung
getreten ist, über die Verbindungsleitung mit einem Teilnehmer des Amtes C in Verbindung
zu gelangen. Sobald der Anschluß an den Kontaktsatz 2, ,3 und 4 erreicht ist, wird
das Stromstoßrelais 13 in der üblichen Weise durch einen über die Schleife des anrufenden
Teilnehmers verlaufenden Strom erregt. Das Stromstoßrelais 13 zieht hierbei seinen Anker
15 an und schließt den Erregestromkreis des Verzögerungsrelais 14. Dieses Relais
zieht seinen Anker an und schließt in bekannter Weise den nach dem Gruppenwähler
S2 zurücklaufenden Haltestromkreis, der folgendermaßen verläuft: Von der Erde G1 über
den Anker 16, Wicklung des Relais 20, Leitung 10, Kontakt 3 im Kontaktfelde und
dann über den Prüfkontaktarm des betreffenden Wählers durch ein Relais, welches dazu
dient, den Wähler in seiner Arbeitsstellung zu halten und dann nach dem nicht geerdeten
Pol der Batterie. Der in diesem Haltestromkreis fließende Strom erregt das Relais 20,
welches seinen Anker anzieht und einen über die Verbindungsleitungen nach dem Amte C
verlaufenden Stromstoßkreis folgendermaßen schließt: Von der Erde G2 über Batterie B1,
Arbeitskontakt des Ankers 22, Anker i8,
Anker 17 des Relais 14, Leitung 19 über
die beiden rechten Wicklungen des Fernsprechübertragers R1 und dann in Nebeneinanderschaltung
durch die Leitungsadern 30, 31, die linken Wicklungen des Fernsprechübertragers
R2, Leitung 51, Wicklungen der
polarisierten Relais 46 und 47 nach der Erde. Die Richtung des soeben geschilderten Stromkreises
ist derart, daß das polarisierte Relais 47 anspricht, während das Relais 46 seinen
Anker nicht anzieht. Durch das Anziehen des Ankers 49 des Relais 47 wird ein das
Relais 36 enthaltender Stromkreis geschlossen, welches seinerseits den Stromkreis des
langsam arbeitenden Relais 27 schließt. Dieses
Relais trennt bei seiner Erregung die Leitungsadern 32 und 23 vermittels der
Anker 40 und 41 von der Zweigleitung 44, 45 ab und schaltet die genannten Adern 32
und 33 auf die Zweigleitung 42, 43 um, welche nach einem Gruppenwähler, der dem Gruppenwähler S3, Abb. 1, entspricht, führen.
Das Relais 36 hat bereits an seinem Anker 39 die in der Ruhelage offene Trennstelle der
Leitung 42 geschlossen, und es ist nun ersichtlich, daß die Relais 36 und yj jetzt
eine Leitungsschleife geschlossen haben, die die rechten Wicklungen des Fernsprechübertragers
R2 enthält und nach dem Stromstoßrelais des Gruppenwählers führt.
Wahlstromstöße für die Einstellung des Gruppenwählers und der weiteren Wähler in
dem Amte C werden nun über die Verbindungsleitung gesandt auf folgendem Wege:
Sobald der Teilnehmer des Amtes B seinen Nummernschalter einstellt, werden in seiner
Leitungsschleife Unterbrechungen hervorgerufen, die eine entsprechende Anzahl Aberregungen
des Stromstoßrelais 13 verursachen. Bei jeder Aberregung des Relais 13
wird der nach dem Amte C verlaufende Stromstoßkreis unterbrochen, so daß eine
entsprechende Anzahl Aberregungen des polarisierten Relais 47 erfolgt. Da das Relais
47 den Stromkreis des Relais 36 beherrscht, wird dieses ebenfalls entsprechend oft erregt
und verursacht dabei eine Anzahl Unter- n° brechungen der die Zweigleitung 42, 43 enthaltenden,
nach dem Gruppenwähler führenden Schleife. Weitere Einstellungen des Nummernschalters durch den Teilnehmer des
Amtes B verursachen die Einstellung weiterer Gruppenwähler bzw. eines weiteren Gruppenwählers
im Amte C, wodurch die Verbindung mit der gewünschten Leitung in bekanntet
Weise vollendet wird.
Nachdem nun die Art der Herstellung einer Verbindung zwischen einem Teilnehmer des
Amtes B und einem Teilnehmer des Amtes C
geschildert worden ist, sollen nun die Vorgänge beschrieben werden, die bei einem von
einem Teilnehmer des Amtes A ausgehenden Anruf stattfinden. Es sei angenommen, daß
der anrufende Teilnehmer eine Verbindung mit einem Teilnehmer des Amtes C herstellen
wül und daß er seine Leitung mittels der Gruppenwähler 5 und S' mit der Verbindungsleitung
in Verbindung gebracht hat,
ίο die an die Kontakte 5, 6 und 7 angeschlossen
ist. Sobald diese Verbindung hergestellt ist, wird das Stromstoßrelais 13 erregt und gleich
darauf auch das Relais 14, welches den nach dem Gruppenwähler S' rückwärts verlaufenden
Haltestromkreis schließt in ähnlicher !Weise, wie dies für den Gruppenwähler S2
beschrieben wurde, nur daß jetzt das Relais 21 an Stelle des Relais 20 in dem genannten
Haltestromkreis enthalten ist. Sobald das Relais 21 erregt wird, schaltet es die Batterie
B- in den Stromstoßkreis ein, der die beiden Adern der nach dem Amt C führenden Verbindungsleitung
in Parallelschaltung enthält und über die polarisierten Relais 46 und 47 im Amte C verläuft. Die Batterien B1 und
B2 sind so geschaltet, daß sie Ströme entgegengesetzter Richtung über den soeben verfolgten
Stromstoßkreis schicken. Es ergibt sich daher, daß, während in dem ersten Falle das polarisierte Relais 47, welches der Batterie
B1 entspricht, erregt wurde, in dem jetzt
in Betracht kommenden Falle das Relais 47 unbeeinflußt bleibt und das Relais 46 erregt
wird. Durch seinen Anker 48 schließt das Relais 46 einen das Schauzeichen V enthaltenden
Stromkreis, der über die Leitungsadern 44, 45 und die rechten Wicklungen des Fernsprechübertragers
R2 verläuft. Sobald die Beamtin das Zeichen wahrnimmt, führt sie
den Abfragestöpsel eines ihrer nicht dargestellten Schnurstromkreise in die Klinke J1
ein und stellt in der üblichen Weise nach Zählung der Verbindung diese her.
Für die Klarstellung der Erfindung dürfte die obige allgemeine Schilderung genügen.
Es ergibt sich, daß eine Schaltung für eine zwei Ämter verbindende Verbindungsleitung,
die an dem einen Ende zwei verschiedenen Teilnehmerklassen zugänglich ist und welche
an dem anderen Ende mit Einrichtungen versehen ist, durch welche die von der einen
Teilnehmerklasse ausgehenden Anrufe an eine Beamtin selbsttätig weitergegeben werden,
und durch welche die von der anderen Teilnehmerklasse ausgehenden Anrufe nach
selbsttätigen Wählern selbsttätig weitergegeben werden, in zweckentsprechender
W.eise geschaffen ist.
Claims (6)
- Patent-Ansprüche:i. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen, in welcher Teilnehmer verschiedener Ämter dieselben Verbindungsleitungen benutzen, dadurch gekennzeichnet, daß durch Schaltströme, die den Ämtern eigentümlich sind, von denen die über die Verbindungsleitung weitergeleiteten Anrufe herrühren, eine Schaltvorrichtung (20, 21) verschieden zum Ansprechen gebracht wird, so daß entsprechende Auswahlorgane eingeschaltet werden, um zu ermöglichen, Gespräche nach bestimmten Gesichtspunkten einzuordnen und nach verschiedenen Gebührentarifen zur Anrechnung zu bringen.
- 2. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Schalt- und Auswahlvorrichtungen (20, 21, 46, 47) je nach Art des zur Wirkung kommenden Schaltstromes die herzustellende Verbindung über einen bestimmten von mehreren zugänglichen Verbindungswegen geleitet wird.
- 3. Schaltungsanordnung nachAnspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung (46, 47), welche die Verbindung entweder zu einer Beamtin oder über selbsttätige Wähler weiterleitet, über einen Einfachleitungsstromkreis erregt wird, der in bekannter Weise aus den simultan geschalteten Sprechadern der Verbindungsleitung gebildet ist.
- 4. Schaltungsanordnung nach Anspruchι oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalströme während der ganzen Verbindungsdauer aufrechterhalten werden.
- 5. Schaltungsanordnung nachAnspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Signal- und Schaltströme entweder positiv oder negativ sind, je nachdem die Verbindung durch einen Arbeitsplatz oder durch selbsttätige Wähler hergestellt werden soll.
- 6. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen nach irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein polarisiertes Relais (47), das nur auf einen Strom bestimmter Richtung anspricht und dabei eine Verbindung zwischen der Verbindungsleitung und einer uo selbsttätigen, zur Übertragung von Stromstößen auf einen nachgeordneten Wähler dienenden Schaltvorrichtung (36, 37 usw.) herstellt und dann Stromstöße, die die genannte Schalteinrichtung beeinflussen, u5 an diese überträgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US324264A US1547456A (en) | 1919-09-18 | 1919-09-18 | Trunk circuits for automatic telephone systems |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE400385C true DE400385C (de) | 1924-08-06 |
Family
ID=23262819
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA33927D Expired DE400385C (de) | 1919-09-18 | 1920-08-13 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen, in welchen Teilnehmer verschiedener AEmter dieselben Verbindungsleitungen benutzen |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US1547456A (de) |
| DE (1) | DE400385C (de) |
| FR (1) | FR536351A (de) |
| NL (1) | NL8398C (de) |
-
0
- NL NL8398D patent/NL8398C/xx active
-
1919
- 1919-09-18 US US324264A patent/US1547456A/en not_active Expired - Lifetime
-
1920
- 1920-08-13 DE DEA33927D patent/DE400385C/de not_active Expired
- 1920-09-17 FR FR536351D patent/FR536351A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR536351A (fr) | 1922-05-01 |
| NL8398C (de) | |
| US1547456A (en) | 1925-07-28 |
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