DE692148C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb und mehreren in Reihe liegenden Vermittlungsstellen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb und mehreren in Reihe liegenden Vermittlungsstellen

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DE692148C
DE692148C DE1938S0131161 DES0131161D DE692148C DE 692148 C DE692148 C DE 692148C DE 1938S0131161 DE1938S0131161 DE 1938S0131161 DE S0131161 D DES0131161 D DE S0131161D DE 692148 C DE692148 C DE 692148C
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DE1938S0131161
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Dipl-Ing Gerhard Radke
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Siemens and Halske AG
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Siemens and Halske AG
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/58Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite

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  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb und mehreren in Reihe liegenden Vermittlungsstellen Die Erfindung bezieht sich auf Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb und mehreren in Reihe liegenden Vermittlungsstellen, zwischen denen an Vorwahlschaltwerke angeschlossene und über Nummernstromstoßempfänger erreichbare Verbindungsleitungen verlaufen, über welche anrufende Anschlußstellen eine durch Beeinflussung der Nurnmernstromstoßempfänger gewünschte Verbindung aufbauende Stelle erreichen.
  • Sie bezweckt, in diesen Anlagen bei Aufbau einer von einer anrufenden Anschlußstelle gewünschten Verbindung über eine Zwischenvermittlungsstelle zur anrufenden Vermittlungsstelle oder zu einer zur Gruppe der anrufenden Vermittlungsstelle gehörenden Vermittlungsstelle (Rückwahlverbindung), gleichgültig ob eine oder mehrere Verbindungsleitungen zwischen der anrufenden und der Zwischenvermittlungsstelle verlaufen, die beim Anruf belegte Verbindungsleitung zwischen - diesen Vermittlungsstellen zur Herstellung der gewünschten Verbindung auszunutzen.
  • Diesbezüglich sind bereits Anordnungen bekanntgeworden, in denen nach Kennzeichnung einer Rückwahlverbindung eine- Wahlbewegung des Nummernstromstoßempfängers zum Aufsuchen einer freien Verbindungsleitung in der gekennzeichneten Richtung verhindert und eine Rückumschaltung des Verbindungsweges über den auf die anrufende Verbindungsleitung bereits eingestellten Anrufsucher herbeigeführt wird. Diese Anordnungen erfordern einen erheblichen Aufwand an besonderen Schalteinrichtungen, - welche die Rückumschaltung des Verbindungsweges auf den Anrufsucher unter Abschaltung des Nummernstromstoßempfängers veranlassen, wenn es sich um eine Rfickwahlverbindung handelt.
  • Andere bekannte Anordnungen vermeiden. diese Rückumschaltung, indem nach- jeder Einstellung eines` Anrufsuchers auf eine anrufende Verbindungsleitung besondere; die anrufende Verbindungsleitung und die Gruppenzugehörigkeit des auf sie eingestellten Anrufsuchers kennzeichnende Schaltmittel zur Wirkung kommen, welche nur die beim Anruf belegte Verbindungsleitung an die Kontaktbank des zugehörigen. Nummernstromstoßempfängers anschalten, so daß mit der Einstellung des Nummernstromstoßempfängers auf die anrufende Richtung nur die vom Anrufsucher belegte Verbindungsleitung erreicht wird; während die übrigen Verbindungsleitungen der gleichen Richtung unzugänglich sind. Außer dem Aufwand besonderer Schalteinrichtungen der erwähnten Art erfordert diese Kennzeichnung auch eine getrennte Leitungsführung in der Anrufsucher- und Nummernwahlstufe, also ein Aufschneiden der Vielfachverdrahtung.
  • Das wird durch die erfindungsgemäße Gestaltung dadurch vermieden, daß nach Beeinflussung des Nummernstromstoßempfängers durch der Kennziffer der beim Anruf von der vorgeordneten Vermittlungsstelle aus belegten Verbindungsleitung entsprechende Stromstöße Schalteinrichtungen wirksam werden, welche eine derartige Umschaltung im Nummernstromstoßempfänger veranlassen; daß derselbe in Abhängigkeit von einer durch die Einstellung des Vorwahlschaltwerkes unmittelbar erfolgten Kennzeichnung über eine an seine Kontaktbank angeschlossene, sonst zur Feststellung des Besetztzustandes dienende Prüfader auf der beim Anruf belegten Verbindungsleitung stillgesetzt wird.
  • In den Fig. i bis q. sind Ausführungsbeispiele der Erfindung gezeigt, und zwar zeigt Fig. i in schematischer Darstellung das für die Erläuterung der Erfindung beispielsweise gewählte .System eines halbselbsttätigen Fernsprechnetzes, während die Fig. 2 die im Rahmen der Erfindung interessierenden schaltungstechnischen Einzelheiten des in der Fig. i schematisch dargestellten Wählerpaares ASILW wiedergibt. Die Fig. 3 und ¢ stellen verschiedene Anschlußmöglichkeiten der von dem als Hebdrehwähler (Fig. 2 und 3) bzw. als Drehwähler (Fig. q:) ausgebildeten Leitungswähler LW erreichbaren Verbindungsleitungen in seiner Kontaktbank und die Besen angepaßte Verdrahtung in einer Hilfskontaktbank des Anrufsuchers AS dar: Wie aus der Fig. i zu ersehen ist, besteht das Fernsprechnetz aus den Unterämtern U1, U2, U3 und dem Hauptamt HA. In jedem ;Unteramt sind aus Anrufsucher und Leitungs-@",..vähler bestehende Wählerpaare vorgesehen, `won denen in der Fig. i aber in jedem Unter-' amt nur je ein Wählerpaar wiedergegeben ist. Von diesen Wählerpaaren zweigen Verbindungsleitungen, und zwar in den Unterämtern U, und U3 zum Unteramt U4, und im Unteramt U2 zum Hauptamt HA ab. Die vor den Unterämtern U1 und U3 abzweigenden Verbindungsleitungen enden im Unteramt U2 in den Kontaktbänken der dort vorgesehenen Wählerpaare. Diese Wählerpaare des Unteramtes U2 werden durch Anschaltwähler AW mit zum Hauptamt führenden Verbindungsleitungen zusammengeschaltet. Die Zahl der Verbindungsleitungen, sowohl zwischen den einzelnen Unterämtern als auch zwischen dem Unteramt U2 und dem Hauptamt HA, kann beliebig sein. ' Ruft in dem eben beschriebenen Fernsprechneu z. B. der Teilnehmer Tytl des Unteramtes U1 an, so wird in bekannter Weise zunächst ein freier Anrufsucher, z. B. der Anrufsucher As" in Gang gesetzt, der sich auf den anrufenden Teilnehmer einstellt und ihn mit einer zum Unteramt U2 führenden Verbindungsleitung, z. B. a21b2, verbindet. Der Anrufreiz wird vom Unteramt U1 zum Unteramt U2 weitergeleitet und veranlaßt dort die .Einstellung eines freien Anrufsuchers, z. B. des Anrufsuchers AS, auf die vom anrufenden Teilnehmer Titl erreichte -Verbindungsleitung a2/b2. ,Nach der Stillsetzung des Anrufsuchers AS auf dieser Verbindungsleitung wird-der Anschaltwähler AW einer freien zum Hauptamt HA führenden Verbindungsleitung, z. B. aolbo, in Gang gesetzt, um den Anruf des Teilnehmers 7'n, zum Arbeitsplatz einer Beamtin im Hauptamt HA weiterzuleiten. Dort erscheint ein Anrufzeichen: Die Beamtin stöpselt in bekannter Weise die durch den Anruf gekennzeichnete Klinke und fragt ab, sofern der anrufende, Teilnehmer am Apparat gewartet hat. Hat der anrufende Teilnehmer die Durchschaltung des Verbindungsweges bis zum Arbeitsplatz der Beamtin nicht ,abgewartet, so ruft die Beamtin den Teilnehmer über den eben beschriebenen, beim Anruf aufgebauten Weg an den Apparat zurück. Der anrufende Teilnehmer kann nun durch Vermittlung der Beamtin Verbindungen über das Hauptamt HA hinaus mit einem Teilnehmer des Hauptamtes oder eines anderen Fernsprechnetzes oder nach entsprechender Einstellung des Leitungswählers LW im Unteramt U2 mit einem Teilnehmer dieses Unteramtes oder bei anderer Beeinflussung des Leitungswählers LW und daran anschließender Einstellung des Leitungswählers LW2 bzw. LW, mit einem Teilnehmer des Unteramtes U, bzw. des eigenen Unteramtes U1 erhalten. Wird eine Verbindung der letztgenannten Art von dem anrufenden Teilnehmer 7'n1 gewünscht, so muß der Leitungswähler LW die beim Anruf belegte Verbindungsleitung, im vorliegenden Fall a2/b2, erreichen können, um bei Vorhandensein nur einer Verbindungsleitung zwischen den Unterämtern U2 und U1 die gewünschte Verbindung überhaupt herstellen zu können oder bei Vorhandensein mehrerer Verbindungsleitungen zwischen diesen Unterämtern keine weitere Verbindungsleitung für diesen Aufbau zu benutzen. Mit dieser Möglichkeit der Leitungswählereinstellung bei der Herstellung einer Verbindung in -das anrufende Unteramt U1 bzw., falls hinter dem Unteramt U2 noch mehrere Unterämter in Reihe angeordnet sind, in die anrufende Unteramtsgruppe, beschäftigt sich .die vorliegende Erfindung, Sie soll nunmehr an Hand der Fig.2 im einzelnen erläutert werden. .
  • Zuvor sei noch bemerkt, daß die Anrufschaltungen der Teilnehmerleitungen und der Verbindungsleitungen mit den gleichen Schaltmitteln R und T ausgerüstet sind. Bei Teilnehmerleitungen sind die Punkte i und 2 und die Punkte 3 und 4 miteinander verbunden, während bei Verbindungsleitungen nur der Punkt 3 mit dem Punkt i verdrahtet ist.
  • Ruft der Teilnehmer Tnl des Unteramtes-U, (Fig. i) an (Abheben des Hörers oder Betätigung eines Kurbelinduktors öder einer Taste usw.), so wird ein freier Anrufsucher im Unteramt U1, z. B. AS, (Fig.. i), angelassen, der den anrufenden Teilnehmer aufsucht. Ist im Augenblick kein . Anrufsucher frei, so erfolgt in bekannter Weise eine Aufspeicherung des Anrufes, welche bei Freiwerden eines Anrufsuchers das Ingangsetzen desselben herbeiführt.
  • Nach Einstellung des Anrufsuchers AS,. auf den anrufenden Teilnehmer Tnl ist derselbe z. B. über die Verbindungsleitung a21b2 mit dem Unteramt U2 verbunden. Durch Übertragung eines weiteren Anrufanreizes vom Unteramt U1 über die Ader b2 wird im Unteramt U2 das Relais R über seine Wicklung I erregt. Das Relais R legt sich durch Schließen seines Kontaktes i r über diesen Kontakt und den Kontakt 5 t in einen Haltekreis. Durch Schließen des Kontaktes 113r wird der Kontakt 3 der Hilfskontaktbank d des Anrufsuchers AS mit der vom Leitungswähler LW ankommenden Prüfader verbunden. An sich kann diese Verdrahtung zwischen der Hlfskontaktbank und der Prüfader auch dauernd vorhanden sein, so daß sich der Kontakt 113r erübrigt. ' Ist im Unteramt U2. der AnrufsucherAS frei, so wird durch Schließen des Kontaktes i2r das Relais Mt erregt über: Erde, Batterie, - Relais Mt, Kontakte i6sp, 14 g, 13 t, r2 r, Erde. Durch Schließen des Kontaktes 22mt kommt eine Erregung .des Relais S zustande über: Erde, Batterie, Relais S, Kontakt 22 mt,-Erde. Über den Kontakt 18s wird ein Stromkreis für den Drehmagneten Das des Anrufsuchers AS geschlossen, welcher verläuft über: Erde, Batterie, Drehmagnet Das des Anrufsuchers AS, Kontakt 2o r1, i 9 p, 18s, i6sp, 49, Ut, i2r, Erde. Der Anrufsucher AS führt demzufolge einen Schaltschritt aus. Durch Öffnen des Kontaktes 2i das wird der Kurzschluß der Wicklung I des Relais R1 aufgehoben, so -daß das Relais R1 in einem Ab-, zweig zum Drehmagneten Das zur Erregung kommt und an seinem Kontakt 2o r1 den Drehmagneten Das des Anrufsuchers AS wieder abschaltet. Durch dieses Wechselspiel zwischen dem Drehmagneten Das -des Anrufsuchers AS und dem Relais Rl wird der Anrufsucher AS so. lange -schrittweise. fortgeschaltet, bis er die vom anrufenden Teilnehmer belegte Verbindungsleitung a,lb, erreicht. In diesem Fall kommt folgender Stromkreis zustande: Erde, Batterie, Wicklung II des Relais T, Kontakt 9 r, Wicklung II des Relais R, Kontakt i i r, Ader c 2, Schaltarm c des Anrufsuchers AS,-. Wicklungen I und II des Relais P, Kontakte 62 mt, 63 cl, Kopfkontakt 66 klw des Leitungswählers LW, Erde. " In diesem Stromkreis sprechen die Relais T und P an, während das Relais R gehalten wird. Durch Öffnen des Kontaktes 5 t wird die Anrufspeicherung aufgehoben, während durch Öffnen des Kontaktes 13 t die Relais M, t *und R1 uni der Drehmagnet Das des Anrufsuchers AS stromlos werden. Infolge öffnens des Kontaktes 22 mt kommt das Relais S zum Abfall. Durch die Erregung des Relais P erfolgt an. den Kontakten 44p und 45p eine Durchschaltung -der Sprechadern, während durch ,Schließen des Kontaktes 6o p die vom Anrufsucher AS erreichte Verbindgngsleitung a2/b, durch Kurzschluß der hochohmigen Wicklung II des Relais P in bekannter Weise gesperrt wird. Durch. Schließen des Kontaktes 30p kommt das Relais Sp zur Erregung, welches nunmehr durch Schließen des Kontaktes 17 sp den Anlaßkreis vorbereitend auf den fol--genden, hier nicht gezeigten Anrufsucher umschaltet, so -daß weitere, entweder von Teilnehmern des Unteramtes U2 erzeugte oder über Verbindungsleitungen ankommende Anrufe einen weiteren Anrufsucher des Unteramtes U2 in Gang setzen können. Nach Erregung des Relais P wird weiterhin über den Kontakt 3 i p folgender Stromkreis, geschlossen: Erde, Batterie, Widerstand Wig, Kontakte 31 P, 3a g, Relais An, Erde. Das Relai: An spricht in diesem Stromkreis an und veranlaßt auf irgendeine hier nicht interessierende Weise ein Anlaufen des Anschaltwählers AW zur Einstellung auf das vom anrufenden Teilnehmer belegte Wählerpaar AS/LW und eine Zeichengabe (Kontakt i i o an) zum Hauptamt HA. Das Prüfrelais Po des Anschaltwählers AW wird über den Kontakt 41 an an den Schaltarm des Anschaltwählers AW angelegt, so daß bei Erreichen der durch den Kontakt 37sP gekennzeichneten Leitung folgender Stromkreis zustande kommt: Erde, Batterie, Wicklung II des Relais G, Kontakt 33g, Wellenkontakt 34wlw des Leitungswählers LW, Kontakt 37sP, Schaltarm d des Anschaltwählers AW, Kontakt 41 an, Wicklungen I und II des Relais Po; Erde. In diesem Stromkreis. sprechen die Relais G und Po an. Durch Öffnen des Kontaktes 329 wird das Relais An stromlos, so daß eine weitere Fortschaltung des Anschaltwählers AN,' verhindert ist. Das Relais Po sperrt durch den Kurzschluß seiner hochohmigen Wicklung I über seinen Kontakt 4opo die erreichte Leitung, während-durch Schließen der Kontakte 107P0 und io8Po eine Durchschaltung über die Verbindungsleitung ao/bo zum Hauptamt HA erfolgt; hierbei wird auch das zur Signalgabe angeschaltete Erdpotential oder die hierzu eingeschaltete Wechselstromquelle abgeschaltet.
  • Selbstverständlich könnte an Stelle des Hauptamtes HA noch ein Unteramt über die Verbindungsleitung ao/bo erreicht sein, in welchem dann in der gleichen Weise wie im Unteramt U2 ein dem Relais R entsprechendes Relais durch die Erd- oder Wechselstromanschältung (Kondensator Co kurzgeschlossen oder eingeschaltet) erregt werden würde, um dort die gleichen Schaltvorgänge (Einstellung eines Anrufsuchers) zwecks Durchschaltung zum Hauptamt HA herbeizuführen. Irgendwelche unterschiedlichen Schaltvorgänge würden dabei nicht eintreten.
  • Nimmt man der Einfachheit halber an, däß im vorliegenden Fall über die Verbindungsleitung ao/bo bereits das Hauptamt HA erreicht ist, so erscheint also dort ein Anrufzeichen. Die Beamtin tritt durch Stöpseln der Klinke ein. Durch dieses Stöpseln kommt über die Ader a, der Verbindungsleitung ein hier nicht gezeigter Stromkreis für das Relais I im Unteramt U2 zustande. Relais T spricht an. Durch Schließen des Kontaktes 84i werden die Relais C und Cl erregt; sie legen sich durch Schließen des Kontaktes 8o c in einen Haltekreis. Durch Schließen -des Kontaktes 50 c1 wird über die Ader a2 im Unteramt LT ein dem Relais J entsprechendes Relais erregt, so daß auch dort den Relais C und Cl entsprechende Relais zur Erregung kommen. Über einen dem Kontakt 5o cl entsprechenden Kontakt wird im Unteramt U1 ein Batteriepotential an die eine Ader gelegt, während an der anderen Ader bereits überein dem Relais Y entsprechendes Relais ein Erdpotential liegt.
  • Hat der anrufende Teilnehmer am Apparat gewartet, so wird über die Teilnehmerschleife im Unteramt Ui dieses dem Relais Y entsprechende Relais erregt und legt über seinen, dem Kontakt 7o y entsprechenden Kontakt und über eine der Drosselspule Ar, entsprechende Drosselspule an die Ader b2 der Verbindungsleitung zwischen den Unterämtern Ui und U2 ein Batteriepotential an, durch welches das Relais Y im Unteramt U2 erregt wird über: Unteramt U1, Ader b2, Schaltarm b des Anrufsuchers AS, Kontakte 45P, 53P2@ 56b, 57 k, 67 e, Relais Y, Erde. Das Relais Y legt ein Batteriepotential über den Kontakt 7o y und die Drosselspule Dy, an die Ader bo der zum Hauptamt führenden Verbindungsleitung, so daß hierdurch ein Zeichen zur Beamtin im Hauptamt gegeben wird.
  • flat der Teilnehmer nicht am Apparat gewartet, so fehlt dieses Batteriepotential. Der Beamtin wird damit angezeigt, daß der anrufende Teilnehmer nicht ani Apparat wartet; sie ruft den Teilnehmer infolgedessen zurück. Dieser Rückruf wird durch eine Maßnahme eingeleitet, die sich in bekannter Weise über die Ader b, im Unteramt U2 auf das Relais E auswirkt und von dort wieder über den Kontakt 68 e zum Unteramt U1 übertragen wird, in welchem dann eine Rufaussendung erfolgt. Beim Melden des anrufenden Teilnehmers wird der Rufstrom abgeschaltet, und die Beamtin erhält das erwähnte Zeichen. Die Beamtin fragt ab.
  • Wünscht der anrufende Teilnehmer Tzal einen Teilnehmer seines eigenen Unteramtes; also des Unteramtes Ui, so muß die Beamtin nunmehr den Leitungswähler LW, über die Verbindungsleitung aolbo durch- die Kennziffer des anrufenden Unteramtes U1 beeinflussen. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel liegen die Verbindungsleitungen zum Unteramt U1 in der zweiten Dekade des Leitungswählers LW. Die. Beamtin muß also zunächst zwei Stromstöße aussenden. Diese Stromstoßgabe kommt dadurch zustande, daß der über die Ader a, verlaufende Erregerstromkreis des Relais I zweimal unterbrochen wird. Unter anderem wird hierdurch der Kontakt 78 i zweimal vorübergehend geschlossen, so daß der Hubmagnet H des Leitungswählers LW zwei Stromstöße erhält über: Erde, Batterie, Hubmagnet H des Leitungswählers LW, Wellenkontakt 79u'lw des Leitungswählers LW, Kontakte 78 i, 77 c, Erde. Der Leitungswähler LW wird auf die zweite Dekade gehoben. Da nun der Leitungswähler LW mit einem Dekadenkontakt 29 dk, ausgerüstet ist, der bei Einstellung des Leitungswählers auf diejenigen Dekaden, geschlossen wird, an deren Kontakte Verbindungsleitungen (Dekade 2: Verbindungsleitungen zum Unteramt U,, Dekade 3: Verbindungsleitungen zum Unteramt Us) angeschlossen sind, so kommt im vorliegenden Fall, folgender 'Stromkreis zustande: Erde, Batterie, Relais Q, Kontakt 27 p,, Dekadenkontakt 29 dk,, Erde. In diesem Stromkreis wird das Relais Q erregt; es legt sich über seinen Kontakt 28q in einen Haltekreis.
  • Nach Ablauf der Stromstoßreihe fällt das über den Kontakt 83 i erregte Relais h, wieder ab, so, daß, nachdem beim ersten Hubschritt des Leitungswählers LW der Kopfkontakt 71 klw geschlossen worden ist, folgender Stromkreis zustande kommt: Erde, B'atterie, Drehmagnet D des Leitungswählers LW, Kontakte 75 q, 74P1, 73 ri, 72 v1, Kopfkontakt 71 klw, Erde. Der Drehmagnet D des Leitungswählers LW wird in diesem Stromkreis erregt und dreht den Leitungswähler LW in der errichten Dekade ein. Mit dem Eindrehen des Leitungswählers LW wird u. a. der Wellenkontakt ioowlw geschlossen, so daß über diesen Kontakt und den Kontakt 98p, das Relais K zur Erregung kommt. Durch Schließen des Kontaktes 54k wird das Relais B an die Ader b2 der vom Unteramt U, ankommenden Verbindungsleitung angeschaltet und über das an dieser Ader liegende Batteriepotential erregt. Es hält sich über seinen Kontakt 55 b unabhängig von dem Kontakt 54k. Inzwischen ist durch Öffnen des Kontaktes 57 k das an. der Ader b2 liegende Batteriepotential von dem Relais Y abgeschaltet worden; so daß dieses Relais abfällt. Am Kontakt 97y wird somit ein Haltestromkreis für das Relais K unabhängig von dem Kontakt 98 p, geschlossen.
  • Da der Schaltarm c des Leitungswählers LW mit dem ersten Drehschritt in der Dekade 2 auf den Kontakt 1 gelangt, der mit denjenigen Kontakten einer Hilfskontaktbank des Anrufsuchers AS verdrahtet ist, welche den Verbindungsleitungsanschlüssen in der Anrufsucherkontaktbank entsprechen, kommt infolge der voraufgegangenen Einstellung des Anrufsuchers AS auf die an den Kontakt 3 angeschlossene Verbindungsleitung a2/b2 folgender Stromkreis zustande: Erde, Batterie, Relais U, Kontakt i06 p, Schaltarm c des Anrufsuchers AS auf Kontakt 3, Schaltarm c des Leitungswählers LW auf Kontakt 1 der Dekade 2, Kontakte 107 2c, 1 o9 p2, Wicklungen I und II des Relais P,, Kontakte 89 v,, 91 k, 95 b, 94c" Erde. In diesem Stromkreis kommt nur das Relais U zur Erregung. Das Relais U hält sich über seinen Kontakt i05 u und schaltet am Kontakt 107u die Wicklungen I und II des Relais P, von dein Schaltarm c des Leitungswählers LW ab, um dafür über den Kontakt 1o83 die Wicklung #I des Relais P2 an diesen Schaltarm anzuschalten.
  • Da bei der Erregung des Drehmagneten D des Leitungswählers LW der Kontakt ioi d geschlossen wurde, wurde das Relais R, erregt über: Erde, Batterie, Wicklung II des Relais R,, Kontakte ioi d, 103 q, -Erde. Das Relais R, öffnet somit an seinem Kontakt 73r, den Arbeitsstromkreis des Drehmagneten D des Leitungswählers LW; der Drehmagnet D wird stromlos, so daß nunmehr durch Öffnen des Kontaktes ioi d auch der Erregerkreis des Relais Rl geöffnet wird. Es setzt in bekannter Weise ein wechselseitiges Spiel zwischen dem Drehmagneten D des Leitungswählers LW und dem Relais R, ein, so daß der Leitungswähler weiter fortgeschaltet wird. Die Arme des Leitungswählers LW werden so. lange gedreht, bis sein Schaltarm c den über den Schaltarm d des Anrufsuchers AS gekennzeichneten Kontakt 3, der bei Anruf über den Kontakt 113r mit der- Prüfader verbunden wurde, erreicht hat. Dann kommt folgender Stromkreis zustande: Wicklung I des Relais P2 mit parallel geschaltetem Gleichrichter Gi, Kontakt io8u, Schaltarm c des Leitungswählers LW auf Kontakt 3 in Dekade 2, Punkt 3 bei Verbindungsleitungen mit Punkt 1 verbunden, Kontakt 113 r, Schaltarm d des Anrufsuchers AS auf Kontakt 3, Sekundärwicklung I des Transformators Ty. Durch den in diesem Stromkreis fließenden, beispielsweise der Rufstromquelle entnommenen Wechselstrom wird das Relais P2 erregt und schließt an seinem Kontakt 1 i o p2 folgenden Stromkreis: Erde, Batterie, Widerstand Wi, Kontakt ilop2, Wicklungen I und II des Relais P,, Kontakte 89 v,, 9'i h, 92 p2, 94 ci, Erde. In diesem Stromkreis spricht das -Relais P, an und verhindert durch Öffnen des Kontaktes 74p, eine weitere Drehbewegung des Leitungswählers LW. Durch Schließen des Kontaktes i 12 p, wird das Relais P2 mit seiner Wicklung II in einen Haltekreis gelegt. Durch Schließen der Kontakte 86 p, und 78 p, erfolgt- eine Durchschaltung über die Schaltarme a und b des Leitungswählers LW auf die beim Anruf belegte Verbindungsleitung a21b2, während durch Öffnen des Kontaktes io4p, das Relais U aberregt wird. Durch Schließen des Kontaktes 88p, wird die Wicklung II des Relais P, kurzgeschlossen. Das Relais Q wird durch Öffnen des Kontaktes 27 pi stromlos. Nach der Aberregung der Relais P, und U ist die Durchschaltung der vom Unteramt U, ankommenden Verbindungsleitung im Anrufsucher AS durch Unterbrechung der Kontakte 46p2 bzw. 115U und 53p2 aufgehoben worden, so daß das Relais B stromlos wird; der Prüfstromkreis des Anrufsuchers AS dagegen wird geschlossen gehalten, so daß auch das Relais P erregt bleibt. Dadurch ist die Möglichkeit gegeben, daß z. B. bei Nichtzustandekommen der gewünschten Verbindung die Beamtin den Leitungswähler LW auslösen kann, ohne daß der über den Anrufsucher AS zur Beamtin aufgebaute Weg ausgelöst wird. Dies geschieht dadurch, daß die Beamtin die Relais J und E in bestimmter Weise beeinflußt, so daß die Relais C und C, aberregt werden, und somit der Leitungswähler auslöst, während der Anrufsucher AS über den Kontakt 65e eingestellt gehalten wird. Die Beamtin kann dann sofort eine Ersatzverbindung herstellen, ohne daß der Teilnehmer den Weg zur Beamtin noch einmal aufzubauen braucht.
  • Nach der ersten von der Beamtin ausgesandten Stromstoßreihe ist, wie schon gesägt, das Relais J wieder ununterbrochen erregt; so daß nach der Durchschaltung über die Kontakte 86p, und. 87p1 über die -Kontakte 51 i, 86pi, Schaltarm a und die Ader a2 ein dem Relais J entsprechendes Relais im Unteramt Ui erregt wird. Durch den Kontakt 5, i wird nun bei der weiteren Beeinflussung des Relais J im Unteramt U2 bei der Aussendung der nächsten Strornstoßreihe .das dem Relais J entsprechende Relais im Unteramt U,, beeinflußt, welches dort die Einstellung des Leitungswählers LW, (Fig. z) auf den gewünschten Teilnehmer Tn2 herbeiführt, und zwar wird die zweite Stromstoßreihe den Leitungswähler LW, auf die gewünschte Dekade und die darauffolgende Stromstoßreihe in der erreichten Dekade auf den gewünschten Teilnehmer eindrehen. Stellt das zugehörige Prüfrelais den gewünschten Teilnehmer als frei fest, so erfolgt in bekannter Weise die Aussendung des Rufstromes zum gewünschten Teilnehmer: Die während dieser Zeit ablaufenden Schaltvorgänge im Unteramt Ui entsprechen den Schaltvorgängen, die im Unteramt U2 vor sich gegangen sind, da der schaltungstechnische Aufbau des Wählerpaares im Unteramt Ui diesbezüglich der gleiche ist wie der für das Unteramt U2 in der Fig. 2 gezeigte Aufbau. Es ist also unter anderem an Stelle des dem Relais Y entsprechenden Relais ein dem Relais B entsprechendes Relais in die Teilnehmerschleife eingeschaltet worden, so daß im Unteramt Ui das dem Relais Y entsprechende Relais zur Signalgäbe bzw. Rufabschaltung beim Melden des gewünschten Teilnehmers zur Verfügung steht. Spricht dieses Relais also beim Melden des gewünschten Teilnehmers im Unteramt U1 über die Teilnehmerschleife an, so veranlaßt es über einen dem Kontakt 70y entsprechenden Kontakt die Anschaltung des Batteriepotentials an die Ader b2 der zum Unteramt U2 führenden Verbindungsleitung, so daß in diesem Unteramt das Relais Y über die Ader b2 betätigt wird und durch Schließen des Kontaktes 7o y ein Batteriepotential an die Ader bo anlegt, wodurch im Hauptamt HA der Beamtin das Melden des gewünschten Teilnehmers kenntlich gemacht wird. Zieht die Beamtin nunmehr den Stöpsel aus der Klinke, so wird das Relais J im Unteramt L'2 stromlos. Durch Schließen des Kontaktes 83 i werden die Relais V und V1 erregt über: Erde, Batterie, Relais V1, Kontakt 85 s bzw. Relais V; Kontakte 83 i, 8o c, Erde. Durch Schließen des Kontaktes 82v wird das Relais C kurzgeschlossen, so daß durch Öffnen des Kontaktes 8o c die Relais Cl, V und Vi stromlos werden. Durch Öffnen des Kontaktes 94c1 wird das Relais P1 und durch Öffnen des Kontaktes i 12 p1 das Relais P2 stromlos. Anschließend werden die übrigen Schalteinrichtungen und- das Wählerpaar ASILW sowie der Anschaltwähler AW und die Verbindungsleitung aolba freigegeben. Das ist aber hier im einzelnen nicht von Interesse.
  • Da nun im Unteramt Ui durch Unterbrechung der Ader a2 der Stromkreis für das dort vorgesehene, dem Relais J im Unteramt U2 entsprechende Relais unterbrochen wird, fällt auch dieses Relais ab, so daß dort über einen dem Kontakt 83 i entsprechenden Kontakt ein dem Relais V entsprechendes Relais erregt wird. Da aber im Unteramt Ui ein dem Relais S des Unteramtes U2 entsprechendes Relais beim Melden -des gewünschten Teilnehmers über einen. denn Kontakt 24y ent-. sprechenden Kontakt erregt worden ist und sich über einen dem Kontakt 23 s entsprechenden Kontakt gehalten hat, werden weitere Schaltvorgänge nicht eingeleitet, so daß im Unteramt Ui das aus dem Anrufsucher AS, und dem Leitungswähler LWI bestehende Wählerpaar belegt bleibt. Dieses wird erst ausgelöst, wenn das Gespräch zwischen den Teilnehmern beendet ist.
  • Aus der oben gegebenen Beschreibung erkennt man, daß der Leitungswähler LW des Unteramtes U2 bei Einstellung durch eine der Kennziffer der beim Anruf belegten Verbindungsleitung entsprechende Ziffer sich auf die vom Anrufsucher AS über dessen Schaltarm d und die Prüfader unmittelbar gekennzeichnete Verbindungsleitung einstellt.
  • Liegt eine solche Übereinstimmung nicht vor, was z. B. der Fall ist, wenn bei einem Anruf aus dem Unteramt Ui der Leitungs- Wähler LW durch die Kennziffer des Unteramtes U3 eingestellt wird, so erfolgt nach der Hubbewegung des Leitungswählers zwar ebenfalls eine Umsteuerung auf selbsttätiges Drehen des Leitungswählers; es wird aber .jetzt, da keine Übereinstimmung mit der Stellung des' Schaltarmes e -besteht, das Relais U nicht erregt. Der Leitungswähler LW prüft daher während seiner Drehbewegung in der üblichen Weise über die Prüfader, welche Verbindungsleitung in der gewünschten Verkehrsrichtung frei ist. Das Prüfrelais P1 kommt dann in bekannter Weise über die Prüfader der freien Verbindungsleitung zur Erregung, um den Leitungswähler stillzusetzen. Man erkennt also, daß nach Beeinflussung des Nummernstromstoßempfängers durch der Kennziffer der beim Anruf von der vorgeordneten Vermittlungsstelle aus belegten Verbindungsleitung entsprechende Stromstöße Schalteinrichtungen wirken werden, welche eine derartige Umschaltung im Nummernstromstoßempfänger veranlassen, daß derselbe in Abhängigkeit von einer durch die Einstellung des Vorwahlschaltwerkes unmittelbar erfolgten Kennzeichnung über eine an seine Kontaktbank angeschlossene, sonst zur Feststellung des Besetztzustandes dienende Prüfader auf der beim Anruf belegten Verbindungsleitung stillgesetzt wird.
  • Anstatt die Prüfung auf Übereinstimmung zwischen der beim Anruf durch den Anrufsucher AS belegten Richtung und der durch Einstellung des Leitungswählers LW gekennzeichneten Richtung über den ersten Kontakt der gewählten Verbindungsleitungsdeka.de vorzunehmen, kann diese Prüfung in einer in der Fig. 3 dargestellten Weise erfolgen. Die mit Verbindungsleitungen derselben Richtung belegten Anrufsucherkontakte werden in der vom Schaltarm e de's `Anrufsuchers AS bestrichenen Kontaktbank miteinander verdrahtet und mit denjenigen-Dekadenkontakten des Leitungswählers LW verbunden, die in den mit den entsprechenden Verbindungsleitungsgruppen belegten Dekaden betätigt werden. Es werden also beispielsweise, wenn die in der zweiten Dekade des Leitungswählers LW liegenden Verbindungsleitungen an die Anrufsucherkontakte i i bis 15 angeschlossen sind, diese Kontakte miteinander verdrahtet und mit dem bei Einstellung des Leitungswählers LW auf die zweite Dekade betätigten Dekadenkontakt 115 dk, verbunden. Ist ein Anruf über eine. dieser Leitungen angekommen, steht also der Anrufsucher auf einem der Kontakte i i bis 15, und wird nun der Leitungswähler LW auf die zweite Dekade eingestellt, so wird sofort das Relais U-über folgenden Stromkreis erregt: Erde, Batterie, Relais U, Kontakt 1o6 p, Schaltarm e des Anrufsuchers AS auf einem dei Kontakte i i bis 15 stehend, Dekadenkontaki ii5dk2, 116p, Erde. Durch Schließen des Kontaktes io5u legt sich das Relais U in einen Haltekreis und veranlaßt die gleichen Schaltvorgänge wie in Fig.2, um den Leitungswähler LW auf der beim Anruf belegten Verbindungsleitung stillzusetzen. Während in der Fig. 2 jeweils der erste Kontakt einer Verbindungsleitungsdekade nicht mit einem Leitungsanschluß belegt werden konnte, ermöglicht diese in der Fig. 3 gezeigte Anordnung eine volle Ausnutzung des gesamten Leitungswählerkontaktfeldes.
  • In der Fig. q. ist als Leitungswähler ein Drehwähler gezeigt. Die bei den in den Fig.2 und 3 gezeigten Hebdrehwählern in verschiedenen Dekaden angeschlossenen Teilnehmer- und Verbindungsleitungen sind bei diesem Wähler der Fig. q. in einer Bewegungsrichtung erreichbar. Beispielsweise sind an die Kontakte i bis q. Teilnehmerleitungen, an die Kontakte 5 und 6 Verbindungsleitungen zum Unteramt U1 und an die Kontakte 7 und 8 Verbindungsleitungen zum Unteramt U3 angeschlossen. An Stelle von Dekadenkontakten sind dem Leitungswähler LW sog. Wellenkontakte zugeordnet, von denen der Wellenkontakt i 18 wki geschlossen wird wenn der Leitungswähler LW sich auf dem fünften Kontakt befindet, während der Wellenkontakt 12 Owk, betätigt wird, wenn der Leitungswähler LW den Kontakt 7 erreicht. Außerdem ist in bekannter Weise in dem hier nicht gezeigten Arbeitsstromkreis des Drehmagneten- des Leitungswählers (z. B. an Stelle Kontakt 75 q in Fig. 2) ein weiterer Wellenkontakt vorgesehen. Dieser Wellenkontakt wird mechanisch nach der Einstellung des Leitungswählers durch Nummernstöße auf den ersten Kontakt einer Verbindungsleitungsgruppe geschlossen, um eine selbsttätige Drehbewegung des Leitungswählers zu veranlassen, wenn die an den ersten Kontakt angeschlossene Verbindungsleitung besetzt ist bzw. wenn diese bei der sog. Rückwahl in die anrufende Unteramtsgruppe nicht die bereits beim Anruf belegte Verbindungsleitung ist; er wird wieder geöffnet, wenn die Schaltarme des Leitungswählers LW den vorletzten Kontakt einer Verbindungsleitungsgruppe verlassen; um einen selbsttätigen Lauf in die folgende Verbindungsleitungsgruppe zu verhindern.
  • Um feststellen zu können, ob der Leitungswähler LW durch eine Ziffer eingestellt ist, die der Kennziffer der beim Anruf belegten Verbindungsleitung entspricht, sind in der Fig. q. die Kontakte des Anrufsuchers, welche Verbindungsleitungsanschlüssen entsprechen, in einer Hilfskontaktbank innerhalb der verschiedenen Verbindungsleitungsgruppen miteinander verdrahtet und mit denjenigen Wellenkontakten veibunden, die nach Einstellung des Leitungswählers auf die entsprechende Verbindungsleitungsgruppe mechanisch geschlossen werden. Hat sich also z. B. der Anrufsucher AS bei Anruf auf eine Verbindungsleitung vom Unteramt Ui, die an die Anrufsucherkontakte 6 angeschlossen ist, eingestellt und wird durch die Nummernwahl 'der Leitungswähler LIA' durch die Kennziffer derjenigen Verbindungsleitungsgruppe eingestellt, zu der die beim Anruf belegte Verbindungsleitung gehört, also beispielsweise durch fünf Stromstöße beeinflußt, so gelangt der Leitungswähler zunächst auf den Kontakt 5. Der Wellenkontakt i i8 wkl wird geschlossen: Es kommt folgender Stromkreis zustande: Erde, Batterie, Relais U, Kontakte iob p, Schaltarm e des Anrufsuchers AS auf Kontakt 6 stehend, Wellenkontakt i i 8 wkl, i i 9 p, Erde. In diesem Stromkreis spricht das Relais U an und legt sich durch seinen Kontakt 105u in einen Haltekreis. Der Prüfstromkreis im Leitungswähler LW wird, wie in Fig. 2, umgeschaltet: Der Drehmagnet des Leitungswählers LW wird über den oben beschriebenen, hier nicht dargestellten, zur selbsttätigen Weiterschaltung dienenden Wellenkontakt beeinflußt, so daß der Leitungswähler LW den Kontakt 6 erreicht und nunmehr über diesen nach Zustandekommen des Wechselstromkreises für das Relais P2 über die Prüfader der beim Anruf belegten Verbindungsleitung gemäß der Kennzeichnung durch .den Schaltarm d des Anrufsuchers AS (Fig. 2) stillgesetzt wird.
  • Handelt es sich nicht um eine Rückwahl, so sucht der Leitungswähler LW nach seiner Einstellung auf die gewünschte Verbndungsleitungsgruppe in bekannter Weise eine freie Verbindungsleitung in dieser Gruppe.
  • Wird der Leitungswähler LW auf einen Teilnehmer eingestellt, so wird kein Wellenkontakt betätigt, der Leitungswähler LW bleibt also bei Besetztsein des Teilnehmers auf dessen Leitung stehen, ebenso wie er auf einer besetzten Verbindungsleitung stehenbleibt, wenn nur eine Verbindungsleitung in der gekennzeichneten Richtung vorhanden ist oder die besetzte Verbindungsleitung die letzte feiner Verbindungsleitungsgruppe ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb . und mehreren in Reihe. liegenden Vermittlungsstellen, zwischen denen an Vorwahlschaltwerke angeschlossene und über Nummernstromstoßempfänger erreichbare Verbindungsleitungen verlaufen, über welche anrufende Anschlußstellen ein( durch Beeinflussung der Nummernstrom stoßempfänger gewünschte Verbindungen aufbauende Stelle erreichen, dadurch ge. kennzeichnet; daß nach Beeinflussung des Nummernstromstoßempfängers (LW; durch der Kennziffer der beim Anruf vor der vorgeordneten Vermittlungsstelle (Uli aus belegten Verbindungsleitung (a,1b2) entsprechende Stromstöße Schalteinrichtungen (U) wirksam werden, welche eine derartige Umschaltung im Nummernstromstoßempfänger veranlassen, daß derselbe in Abhängigkeit von einer durch die Einstellung des Vorwahlschaltwerkes (AS) unmittelbar erfolgten Kennzeichnung über eine an seine Kontaktbank angeschlossene, sonst zur Feststellung des Besetztzustandes dienende Prüfader auf der- beim Anruf belegten Verbindungsleitung (a,jb2) stillgesetzt wird.
  2. 2. S chaltungsanordnung nachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks unmittelbarer Kennzeichnung der anrufenden Verbindungsleitung durch die Einstellung des Vorwahlschaltwerkes (AS) die Prüfader dieser Verbindungsleitung an einen, dem Anschluß der Verbindungsleitung im Vorwahlschaltwerk (AS) entsprechenden Kontakt (3) einer Hilfskontaktbank (d) desselben angeschaltet ist.
  3. 3. SchältungsanordnungnachAnspruch2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschaltung der Prüfader an den dem Anschluß der Verbindungsleitung im Vörwahlschaltwerk (AS) entsprechenden Kontakt (3) der Hilfskontaktbank (d) dieses Vorwahlschaltwerkes bei Aufnahme eines Anrufanreizes durch die Verbindungsleitung .erfolgt. q.. SchaltungsanördnungnachAnspruch3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschaltung der Prüfader an die Hilfskontakt-Bank :des Vorwahlschaltwerkes durch ein den Anrufanreiz aufnehmendes Schaltmittel (R) erfolgt. 5 ;Schaltungsanordnung nachAnspruch2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsketntaktbänk (d) von einem Schaltarm (d) des Vorwahlschaltwerkes (AS) bestrichen wird, der bei Wirksamwerden der Schalteinrichtungen (U) mit einem Prüfschaltarm (c) -des Nummernstromstoßempfängers (LW) verbunden wird. 6. Schaltungsanordnung nachAnspruch5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stillsetzung des Nummernstromstoßempfängers (LW) durch Schaltmittel (P2) veranlaßt wird, welche in dem zwischen dem Schaltarm (d) des Vorwahlschaltwerkes (AS) und dem Prüfschaltarm (c) des Nummernstromstoßempfängers (LW) ver: laufenden Teil des zur Kennzeichnung der beim Anruf belegten Verbindungsleitung dienenden Stromkreises liegen. 7. SchaltungsanordnungnachAnspruch6, dadurch gekennzeichnet, daß die Speisung des Stromkreises durch eine in seinem zwischen den Schaltarmen des Vorwahlschaltwerkes (AS) und des Nummernstromstoßempfängers (LW) verlaufenden Teil liegende Stromquelle erfolgt. B. SchaltungsanordnungnachAnspruch7, dadurch gekennzeichnet, daß als Stromquelle die zur Aussendung des Rufstromes dienende Stromquelle benutzt wird. g. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 für Anlagen, in denen Hebdrehwähler als Nummernstromstoßempfänger verwendet, werden, bei denen die Verbindungsleitungen verschiedener Verkehrsrichtungen an verschiedene Dekaden angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Erregung der Schalteinrichtungen (U) bei Beeinflussung des Nummernströmstoßempfängers (LW) durch der Kennziffer der beim Anruf von der vorgeordneten Vermittelungsstelle (Ui, Us) aus belegten Verbindungsleitung (a2/b2) in einer Hilfskontaktbank, vorzugsweise der Prüfkontaktbank, des Nummernstromstoßempfängers (LW, Fig. 2) der erste Kontakt (1) jeder mit einer Verbindungsleitungsgruppe belegten Dekade (2, 3) mit den einzelnen Leitungsgruppen (U1, U,) entsprechenden, innerhälb jeder Leitungsgruppe vielfachgeschalteten Kontakten (2, 3 bzw. q., 5) einer weiteren Hilfskontaktbank (c) des Vorwahlschaltwerkes (AS) verdrahtet ist. 1o. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 für Anlagen, in denen Hebdrehwähler als Nummernstromstoßempfänger verwendet werden, bei denen die Verbindungsleitungen verschiedener Verkehrsrichtungen an verschiedene Dekaden angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Erregung der Schalteinrichtungen (U) bei Beeinflussung des Nummernstromstoßempfängers (LW) durch der Kennziffer der beim Anruf von der vorgeordneten. Vermittlungsstelle (Ui, U3) aus belegten Verbindungsleitung (a2/b2) den einzelnen Leitungsgruppen (Fig.3: U1,,U3) entsprechende; innerhalb jeder Leitungsgruppe vielfachgeschaltete Kontakte (11 bis 15 bzw.. 16 bis 2o) einer Hilfskontaktbank (c) des Vorwahlschaltwerkes (AS) mit solchen Kontakten (1I5 dk2, I77 dks) des Nummernstromstoßempfängers (LW) verdrahtet sind, welche nach Erreichen von mit den entsprechenden Leitungsgruppen (Ui, U,) belegten Dekaden (2, 3) des Nummernstrom_stoßempfängers (LW) betätigt werden. 11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 für Nummernstromstoßempfänger, bei denen die Verbindungsleitungen verschiedener Verkehrsrichtungen in einer Bewegungsrichtung liegen, dadurch gegekennzeichnet, daß zwecks Erregung der Schalteinrichtungen (U) bei Beeinflussung des Nummernstromstoßempfängers (LW) durch der Kennziffer der beim Anruf von der vorgeordneten Vermittlungsstelle (U1, U3) aus belegten Verbindungsleitung (a2/b2) den einzelnen Leitungsgruppen (Fig. q.: UI, U3) entsprechende, innerhalb jeder Leitungsgruppe vielfachgeschaltete Kontakte (5, 6 bzw. 7, 8) einer Hilfskontaktbank (e) des Vorwahlschaltwerkes (AS) mit- solchen Kontakten (118wki, 12o wk2) verdrahtet sind, welche nach Erreichen von mit diesen Leitungsanschlüssen belegten Kontakten des 'Nummernstromstoßempfängers (LW) betätigt werden.
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