DE87142C - - Google Patents

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DE87142C
DE87142C DENDAT87142D DE87142DA DE87142C DE 87142 C DE87142 C DE 87142C DE NDAT87142 D DENDAT87142 D DE NDAT87142D DE 87142D A DE87142D A DE 87142DA DE 87142 C DE87142 C DE 87142C
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Germany
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q39/00Metal-working machines incorporating a plurality of sub-assemblies, each capable of performing a metal-working operation
    • B23Q39/04Metal-working machines incorporating a plurality of sub-assemblies, each capable of performing a metal-working operation the sub-assemblies being arranged to operate simultaneously at different stations, e.g. with an annular work-table moved in steps
    • B23Q39/042Metal-working machines incorporating a plurality of sub-assemblies, each capable of performing a metal-working operation the sub-assemblies being arranged to operate simultaneously at different stations, e.g. with an annular work-table moved in steps with circular arrangement of the sub-assemblies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JOHANN BODEK in BERLIN. Bürstenholz - Bohrmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. Februar 1895 ab.
In der aus der Zeichnung ersichtlichen Bürstenhölzer-Bohrmaschine bedeutet 1 das Fundament, welches auf fünf stehenden Säulen 2 befestigt ist. Auf dem Fundament ist ein Bock 3 befestigt, auf dem ein senkrechter Schlitten 4 mittelst Schraubenspindeln 5, Zahnräder 6, 7 und Spindel mit Zahnrad, Sperrklinke mit Zahnrad 8 nach Bedarf hoch oder niedrig gestellt werden kann. Auf dem Schlitten 4 sitzt ein runder Lagerbock 9, auf dem ein runder Arbeitstisch ι ο im Lager 11 drehbar befestigt ist und durch Gestänge 0, Wellen n, Zahnräder m mittelst Handrades nach Scalascheibe r, Zeiger r1, je nach Bedarf, um den Bock 3 gedreht werden kann, um die auf dem Umfang des Arbeitstisches 10 eingespannten Hölzer von einem Träger 25 zum anderen Träger 25 befördern zu können. In dem drehbaren Arbeitstisch 10 sind 20 runde, hohle Triebe 14 drehbar, auf denen unten je ein kleines Zahnrad 15 fest aufsitzt, die zu gleicher Zeit und in einer Richtung um ihre Achse mittelst Zahnrades 16 und Handgriffes 17 gedreht werden. Um die Bürstenhölzer einzuspannen, sind auf dem Umfang des Arbeitstisches 10 in vorliegender Ausführung 20 Einspannvorrichtungen ' angebracht. Die Einspannbacken einer Einspannvorrichtung können in den Führungsschienen entweder durch eine obere und untere Spindel 23, oder auch durch eine in der Mitte angebrachte, im Lager 22 drehbare, mit Rechtsund Linksgewinde versehene Spindel 23 vermittelst eines Handrades vor- und rückwärts geschoben werden. Diese am Umfang des Tisches ι ο angeordneten Einspannvorrichtungen eignen sich nur für prismatische und halbrunde Hölzer, welche senkrecht eingespannt werden. Eine zweite Einspannvorrichtung ist an den Enden der 20 runden Triebe 14 befestigt, deren zwei Einspannbacken 19 in Führungsschienen entweder durch zwei oder durch eine in Lagern drehbare, mit Rechts- und Linksgewinde versehene Spindel 20 durch ein Handrad 21 vor- und rückwärts geschoben werden können. Letztere Einspannvorrichtung eignet sich nur für Hölzer, die beim Bohren der einzelnen Kranzreihen um ihre eigene Achse gedreht werden. Es ist dies nur bei Rundhölzern mit oder ohne Stiel, runden Scheiben, Halbkugeln und walzenförmigen Hölzern nothwendig, um die arbeitenden Bohrer, sobald je einer in einem Kranz ein Loch gebohrt hat, wieder der zweiten zu bohrenden Lochreihe zuzuführen.
Die Träger 25 bestehen aus einem Untersatz mit den beiden Schlitzen, α α' und aus vier senkrechten stehenden oder gebogenen Schienen 26, welche auf der einen Seite zahnartig ausgeführt sind und Schlitze 26a bilden. Jeder Einspannvorrichtung wird ein Träger 25 gegenüber gestellt, welche einzeln auf der Plattform 35 drehbar und verschiebbar befestigt sind. Die Träger 25 sind mittels der Schrauben, welche durch die Schlitze α α1 und 37 gehen, auf der Plattform 35 befestigt. Die Plattform 35 ist an einer Stelle offen, von welcher aus die Maschine bedient wird. Es können daher nur 18 Träger 25 18 Einspannvorrichtungen gegenübergestellt werden. In den zwei leeren Einspannvorrichtungen werden die zu bohrenden Hölzer rechtzeitig eingespannt, damit der Betrieb der Maschine ununterbrochen vor sich gehen kann. Um die zu bohrenden

Claims (1)

  1. Hölzer in den hohlen Trieben 14, wie auch in dem Umfang des Arbeitstisches ι ο in passender Höhe schnell und gleichmäfsig einzuspannen, ist an der offenen Stelle der Plattform eine Stellscheibe 60 angeordnet, deren Schubstange 61 mittelst Schraubenspindel 62 und Handrades 63 nach Bedarf hoch oder niedrig gestellt wird, wodurch die gleichmä'fsige Einstellung der Hölzer in den Einspannvorrichtungen bewirkt werden kann. Zur rechten und linken Seite der Bedienungsstelle der Plattform sind die beiden Riemaufleger der Scheiben 42, 42a, 49 und 49a vorgesehen.
    Die Lager 27 der Bohrspindeln werden an den Trägern durch Schrauben und Muttern 28 und 30 in den Schlitzen 26 a befestigt. In den drei kleinen Lagern 32 sind die Bohrspindeln 33 und deren Hülsen, in denen die Bohrspindeln verschiebbar sind, wie auch die Schraubenspindel 34, welche mittelst Führungsstückes die Bohrspindeln vor- und rückwärts bewegen, befestigt. Die Drehung der 18 in Betrieb befindlichen Bohrspindeln 33 erfolgt durch 18 lose Seile von der Antriebswelle c aus, auf welcher eine feste und lose Antriebsscheibe 42 und 42a und die Antriebsscheibe 48 sitzen. Die Drehung der Schraubenspindel 34 erfolgt ebenfalls durch 18 endlose Seile von der Antriebstrommel 52a, deren hohle Welle 52 mit dem Zahnrad 54 um die Hauptwelle c in Lagern 53 drehbar gelagert ist. Zahnrad 54 kann durch die beiden Scheiben 64, in denen die Zugstangen mittelst Schrauben und Muttern drehbar befestigt sind, und die Zahnstange 5 5 sowohl rechts wie links gedreht werden. Die Drehung der Scheibe 64 und der Welle 50, welche in Lagern 51 ruhen, erfolgt durch die Antriebsscheibe 48, welche die feste bezw. lose Riemscheibe 49, 49a antreibt. Die Seilspanner sind an dem Untersatz der Bohrspindelträger 25 befestigt und können mittelst Schraubenspindeln d und Handrades f hoch oder niedrig verstellt werden.
    Durch Verstellen der beiden Zapfen 67 in den Löchern 65 und 66, deren Abstand in den Scheiben 64, wie auch in den Zugstangen 56 verschiedenartig ist, wird die gewünschte Bohrlochtiefe bestimmt.
    Pa tent-Α ν Sprüche:
    Bürstenhölzer-Bohrmaschine, gekennzeichnet durch eine Anzahl mehrere Bohrspindeln tragender Supporte und durch einen in der Höhe einstellbaren und drehbaren Arbeitstisch , mit welchem Einspannvorrichtungen für prismatische Bürstenhölzer fest verbunden, und in welchem solche für runde Bürstenhölzer drehbar gelagert sind, welche durch Drehen des Arbeitstisches nach einander vor die einzelnen Supporte geführt werden, wobei zum Bohren runder Bürstenhölzer die entsprechenden Einspannvorrichtungen aufserdem um einen bestimmten Winkel gedreht werden. I
    Eine Bürstenhölzer-Bohrmaschine nach Anspruch i, bei welcher die Bohrer mittelst der auf der Maschinenwelle festsitzenden Seiltrommel gedreht und zugleich mittelst einer auf der Maschinenwelle drehbar gelagerten Seiltrommel, welche , durch eine hin- und herbewegte Zahnstange in dem einen oder anderen Sinne gedreht wird, den Bürstenhölzern genähert oder von diesen entfernt werden, wobei durch eine einstellbare, die Zahnstange bethätigende Kurbel die Bohrlochtiefe bestimmt werden kann. ·
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE951564C (de) * 1937-07-15 1956-10-31 Brosse & J Dupont Reunis Soc Selbsttaetige, absatzweise oder fortlaufend arbeitende Universalmaschine zur Herstellung von Buersten
EP0124845A1 (de) * 1983-05-10 1984-11-14 I.M.F. Industria Macchine Faenza S.P.A. Vorrichtung zum Einstellen einer Bearbeitungseinheit in Beziehung zu einem Werkstück, insbesondere für eine Fertigungsstrasse

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE951564C (de) * 1937-07-15 1956-10-31 Brosse & J Dupont Reunis Soc Selbsttaetige, absatzweise oder fortlaufend arbeitende Universalmaschine zur Herstellung von Buersten
EP0124845A1 (de) * 1983-05-10 1984-11-14 I.M.F. Industria Macchine Faenza S.P.A. Vorrichtung zum Einstellen einer Bearbeitungseinheit in Beziehung zu einem Werkstück, insbesondere für eine Fertigungsstrasse

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