DE42591C - Arbeitstisch für Bohr- und ähnliche Maschinen, auch als Schraubstock zu benutzen - Google Patents

Arbeitstisch für Bohr- und ähnliche Maschinen, auch als Schraubstock zu benutzen

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Publication number
DE42591C
DE42591C DENDAT42591D DE42591DA DE42591C DE 42591 C DE42591 C DE 42591C DE NDAT42591 D DENDAT42591 D DE NDAT42591D DE 42591D A DE42591D A DE 42591DA DE 42591 C DE42591 C DE 42591C
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DE
Germany
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work table
drilling
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jaws
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT42591D
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English (en)
Original Assignee
R. G. FlEGE in Rousies, Frankreich
Publication of DE42591C publication Critical patent/DE42591C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q3/00Devices holding, supporting, or positioning work or tools, of a kind normally removable from the machine
    • B23Q3/02Devices holding, supporting, or positioning work or tools, of a kind normally removable from the machine for mounting on a work-table, tool-slide, or analogous part
    • B23Q3/06Work-clamping means
    • B23Q3/066Bench vices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49: Mechanische Metallbearbeitung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. Juni 1887 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft die Construction und Anordnung von Spannbacken in der Weise, dafs dieselben gleichzeitig den Arbeitstisch für eine Bohr- oder ähnliche Maschine bilden. Die Spannbacken können wie die Backen eines Schraubstocks von einander entfernt und einander genähert werden, sie können aber aufserdem zusammen in einer Führung verschoben und mit der Führung in eine beliebig schräge Lage gedreht werden.
Auf der. beiliegenden Zeichnung stellen die Fig. ι und 2 die Spannbacken in Seitenansicht und Oberansicht dar. Die beiden Backen A und B sind gleichartig gestaltet; sie bilden, wenn sie an einander gedrückt sind, eine Tischplatte, welche in der üblichen Weise als Arbeitstisch für eine Bohrmaschine oder ähnliche Maschine verwendet werden kann. Jede der beiden Backen A und B hat einen nach unten gehenden Hals C bezw. D von konischer Gestalt, so dafs sie in Halter E und F eingesetzt werden können, wie Fig. 3 zeigt. Der eine der Halter, z. B. F, ist fest oder wird wenigstens zeitweilig zwischen zwei parallelen Führungsleisten G befestigt, von denen in Fig. 3 nur die eine zu sehen ist. Der andere Halter E ist beweglich auf den Führungsleisten G und kann mit Hülfe der Schraubenspindel H hin- und herbewegt werden, um die Backen A B zu öffnen oder zu schliefsen oder ein Arbeitsstück zwischen denselben einzuklemmen. Die beiden Halter E und F haben unten eine freie Oeffnung I, um das Einspannen einer Stange oder dergleichen in verticaler Richtung zwischen den Backen A B zu ermöglichen. Die Stange kann auch in horizontaler Richtung eingespannt werden, und es ist ersichtlich, dafs die Vorrichtung wie ein gewöhnlicher Schraubstock gehandhabt werden kann. Damit die Backen A B genau parallel in den Haltern EF stehen, sind die Hälse derselben mit Löchern J versehen, welche mit entsprechenden Löchern in den Haltern E und F correspondiren und durch welche Bolzen hindurchgesteckt werden. Soll aber ein konisch gestalteter Körper zwischen den Backen A B eingespannt werden, so zieht man die Bolzen aus den Löchern J heraus und die Backen A B stellen sich dann von selbst entsprechend winklig, wie es der eingespannte konische Körper verlangt. Die parallelen Führungsleisten G sind, wie Fig. 4 und 5 zeigen, in einem Lagerstück K der Maschine, an welcher der Tisch A B angebracht ist, derart verstellbar, dafs, nachdem ein Loch in den zu bearbeitenden Gegenstand eingebohrt ist, letzterer mitsammt dem Tisch A B und den Führungen G horizontal verschoben werden kann, um ein zweites Bohrloch zu erhalten.
Anstatt die Halstheile C und D der Backen A und B sich nach unten hin verjüngen zu lassen, wie in Fig. 1, 2 und 3, können sich dieselben auch nach unten hin erweitern, wie in Fig. 6 dargestellt ist. Bei dieser Anordnung werden die beiden in den Führungen G verschiebbaren Halter E und F durch eine mit Rechts- und Linksgewinde versehene Schraubenspindel H bewegt. Die beiden parallelen Führungen G endigen hinten in einen runden Zapfen JL, welcher in dem Lager M gedreht werden kann, und zwar geschieht dies mit Hülfe von Zahnrädern und eines Handrades N. Die Fest-
Stellung des Zapfens geschieht mittelst der Druckschraube P. Durch diese Anordnung ist man in den Stand gesetzt, die Backen A B in verticaler Richtung zu drehen und dem zwischen A und B eingespannten Gegenstande in verschiedenen Richtungen Löcher einzubohren.
Fig. 7 zeigt in perspectivischer Ansicht die Anordnung der gleichzeitig als Arbeitstisch dienenden Spannbacken A und B, während Fig. 8 die Seitenansicht einer mit der beschriebenen Vorrichtung versehenen Bohrmaschine darstellt. Die Führungsleisten G sind in ihrem hinteren Theile als Zahnstangen ausgebildet und können mit Hülfe eines Handrades Q unter Vermittelung von Zahnrädern horizontal hin- und herbewegt werden. Das Lagerstück K, in welchem sich die Führungen G verschieben, kann mit Hülfe einer in der Säule S gelagerten festen Zahnstange und eines im Lagerstück K angeordneten Zahnrades Κλ auf der Säule S gehoben und gesenkt werden. Der Antrieb geschieht von der Welle des Handrades Q. aus, welche nach Einschaltung einer Kupplung vermittelst eines Schneckenrades und einer Schnecke auf die Welle des Rades K1 wirkt. Der Bohrer wird in die Bohrspindel T eingesetzt, welche in üblicher Weise in dem Gestell U gelagert und von der Kurbel ν aus unter Vermittelung von Zahnrädern in Umdrehung versetzt wird. Das Heben und Senken der Bohrspindel wird durch das Handfad W und die Schraubenspindel Y bewirkt.
Fig. 9 zeigt zuerst die Grundplatte der Bohrmaschine. In den Führungsschlitzen ZZ können Rahmen oderStänder angeordnet werden, welche zur Unterstützung des zu bearbeitenden Gegenstandes dienen. Der Erfinder bemerkt, dafs die Backen A und B mit ihren Haltern E und F auch auf einer einzigen Führungsleiste G gleitend angeordnet werden können.

Claims (2)

Patent-AnsprOche:
1. Ein Arbeitstisch für Bohr- und ähnliche Maschinen, bestehend aus zwei Hälften A und JB, welche durch eine Schraubenspindel H zwischen oder auf Führungen G bewegt werden können, zum Zwecke, den Tisch nach Belieben als gewöhnlichen Arbeitstisch oder als Schraubstock benutzen zu können.
2. Die Ausbildung des unter Anspruch i. charakterisirten Arbeitstisches derart, dafs die zwei Hälften A und B mit Halstheilen C und D in Haltern E und F sitzen, von denen entweder
a) der eine in dem gegen das Gestell verschiebbaren Rahmen G festsitzt, während der ,andere durch die Schraube H bewegt werden kann, Fig. 3 und 8, oder
b) beide durch eine rechts- und linksgängige Schraube gegen einander zu verschieben sind, wobei der Rahmen G in dem Gestell mittelst eines Zapfens L, Fig. 6, drehbar gelagert sein kann.
DENDAT42591D Arbeitstisch für Bohr- und ähnliche Maschinen, auch als Schraubstock zu benutzen Expired - Lifetime DE42591C (de)

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