DE249744C - - Google Patents
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- DE249744C DE249744C DENDAT249744D DE249744DA DE249744C DE 249744 C DE249744 C DE 249744C DE NDAT249744 D DENDAT249744 D DE NDAT249744D DE 249744D A DE249744D A DE 249744DA DE 249744 C DE249744 C DE 249744C
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- Germany
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- jaws
- drill guides
- workpieces
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B47/00—Constructional features of components specially designed for boring or drilling machines; Accessories therefor
- B23B47/28—Drill jigs for workpieces
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Drilling And Boring (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49«. GRUPPE
ADOLF BANK in ESSEN, Ruhr.
Bohrschablone. Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Mai 1910 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erleichterung des gleichmäßigen Bohrens gleicher
Gegenstände. Es sind Bohrschäblonen bekannt, welche aus einem Kasten mit drehbarem
Deckel zur Aufnahme des zu bohrenden Gegenstandes bestehen, in dessen Seitenwänden
Bohrerführungen angeordnet sind, die sich in Schlitzen verstellen lassen. Nachdem ein
Probestück mittels Stellschrauben in dem
ίο Kasten befestigt ist, werden hierbei die Bohrerführungen
nach den angezeichneten Bohrstellen eingestellt, so daß die später zwischen die Stellschrauben eingelegten Stücke an den gleichen
Stellen von den durch die Bohierführungen gesteckten Bohrer getroffen werden wie
das Probestück.
Bei diesen Vorrichtungen besteht die Gefahr, daß die Löcher einseitig in das Arbeitsstück
gebohrt werden, wenn die Außenmaße kleiner sind als die des Probestückes, so daß
in diesem Falle zwar die Abstände der Löcher voneinander die richtigen sind, die Lage der
Löcher zur Mittellinie des Stückes aber verschoben ist. Außerdem ist das Arbeitsstück
während und nach dem Einsetzen nicht zugänglich, so daß das genaue Einspannen mühsam
ist und das Abbrechen eines Bohrers in der Bohrerführung besondere Schwierigkeiten
verursacht. Endlich gestatten die bekannten Vorrichtungen nicht Löcher nach Schablone
zu bohren, die unmittelbar nebeneinander liegen, da der große äußere Durchmesser der
aneinanderstoßenden Bohrerführungen dies nicht zuläßt, und es ist ferner die Benutzung
wegen der mühsamen Einstellung nur dann vorteilhaft, wenn viele gleiche Gegenstände
gebohrt werden sollen, während sich die Benutzung beim Bohren einer kleineren Zahl
nicht lohnt.
Die vorliegende Bohrschablone besteht demgegenüber im wesentlichen aus einem Winkel,
an dessen senkrechter Wand übereinander eine aus zwei verschiebbaren Backen bestehende
Einspannvorrichtung für das Werkstück und ein Schlitten mit den verschiebbar in ihm gelagerten
Bohrhaltern angebracht sind. Die Einspannvorrichtung ist so eingerichtet, daß die Arbeitsstücke stets so eingeklemmt werden,
daß sich ihre Mittellinie immer in gleicher Lage zu den Bohrerführungen befindet, und
die doppelte Verschiebbarkeit der Bohrerführungen gestattet, die Bohrerführung in jede
Läge zum Gestell und damit auch zum Werkstück einzustellen. Zur Erleichterung der Einstellung
kann die Schlittenführung und der Schlitten selbst mit einer Skala versehen sein,
so daß die Einstellung ohne weiteres nach der Zeichnung vorgenommen werden kann.
Das gleichmäßige Einspannen in die Klemmbacken wird außerdem bei unregelmäßig gebildeten
Körpern dadurch erleichtert, daß die Backen mit Einsätzen versehen sind, die ihrerseits
in verschiedenen Höhen eingestellt werden können, oder es können für jeden Gegenstand
zwei besondere, der betreffenden Gestalt desselben Rechnung tragende Backeneinsätze angebracht
werden.
In der Zeichnung ist in den Fig. 1, 2 und 3 ein Ausführungsbeispiel dargestellt, bei welchem
beispielsweise zwei wagerecht verschiebbare Backen auf einer Spindel mit Rechts- und
Linksgewinde angeordnet sind.
An dem Winkel α sind in der Führung b
die Klemmbacken c und d so angeordnet, daß sie durch die mit Rechts- und Linksgewinde
versehene Spindel e verschoben werden können; ihre Einstellung erfolgt also immer symmetrisch
zur Mittellinie des Gestelles. Über die Backen hinweg kann der Schlitten f an dem
Gestell entlang verschoben werden. Dieser ist z. B. mit zwei Augen auf eine Stange g aufgesetzt,
so daß er auf ihr verschoben und um sie gedreht werden kann. Er wird durch einen
Halter h und einen Stellring i seitlich begrenzt und legt sich nach dem Niederklappen in der
wagerechten Lage mit einem Stift k in eine Ausbuchtung des festgestellten Halters ein.
Auf oder in dem Schlitten f sind die Bohrerführungen I und m verschiebbar angeordnet,
und zwar so, daß diese Bewegung senkrecht zu der Verschiebung des Schlittens f erfolgt.
Die Zentrierung in der Richtung senkrecht zum Gestell wird durch die Form der Klemmbacken
erreicht, indem entweder Klemmbackeneinsätze verwendet werden, die der Form des Werkstückes angepaßt sind, oder
Backen mit verstellbaren Einsätzen angewendet werden. Eine solche Einrichtung ist in
der Zeichnung dargestellt. Die Backe c trägt die beiden drehbar eingesetzten Scheiben η
und 0, von welchen jede mit einem exzentrisch eingesetzten Stift p versehen ist. Darunter
kann mittels der durch längliche Löcher der Backe hindurchgreifenden Schrauben r eine
Stütze befestigt werden. Durch passende Einstellung dieser Stifte und gegebenenfalls auch
der unteren Stütze kann für jeden Gegenstand eine Lagerung geschaffen werden, in welcher
er immer wieder ohne weiteres die gleiche Lage einnimmt. Das Einsetzen der Werkstücke in
die Backen und das Einspannen ist verhältnismäßig einfach, weil sie während dieser Zeit
ständig zugänglich sind. Fig.· 4 zeigt die Benutzung der Gestalt des Werkstückes angepaßter
Backeneinsätze. Zum Bohren des Scharniers s wird das Werkstück so auf den Backeneinsatz t gelegt, daß das Auge in
dem dreieckigen Schlitz u liegt; das Loch ν wird dann stets an derselben Stelle gebohrt.
Fig. 5 zeigt, wie das gleiche Scharnier zum Bohren der Befestigungslöcher in die verstellbaren
Backen eingespannt wird. Es wird zu dem Zwecke z. B. mit dem vorher gebohrten Loch ν auf die passend eingestellten Stifte
gehängt und das andere Ende auf die anderen Stifte aufgelegt, denen gegebenenfalls eine
passende Form, beispielsweise durch Abfeilen, gegeben wird.
Claims (1)
- Pate nt-An s PRu cn :Bohrschablone, dadurch gekennzeichnet, daß die die Bohrerführungen (I, m) aufnehmende Klappe (f) am Gestell (a) seitlich verschiebbar ist und die Bohrerführungen in derselben mit einer zu dieser Bewegung senkrechten Richtung verstellt werden können, während zum Halten der Werkstücke unterhalb der Klappe (f) in wagerechter Richtung verschiebbare Backen (c, d) vorgesehen sind, die auf ihren inneren Seiten gegenüberliegend in der Höhe einstellbare Auflager (0, p, n) tragen und gegebenenfalls noch mit anderen Auflagerstücken (c, t), die der etwaigen besonderen Gestalt der Werkstücke entsprechen, versehen werden können.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE249744C true DE249744C (de) |
Family
ID=508335
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT249744D Active DE249744C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE249744C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT391645B (de) * | 1983-10-27 | 1990-11-12 | Lautenschlaeger Kg Karl | Lehrenvorrichtung fuer moebelteile |
-
0
- DE DENDAT249744D patent/DE249744C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT391645B (de) * | 1983-10-27 | 1990-11-12 | Lautenschlaeger Kg Karl | Lehrenvorrichtung fuer moebelteile |
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