DE540558C - Werkbank, insbesondere fuer Lehrzwecke - Google Patents

Werkbank, insbesondere fuer Lehrzwecke

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DE540558C
DE540558C DEW82731D DEW0082731D DE540558C DE 540558 C DE540558 C DE 540558C DE W82731 D DEW82731 D DE W82731D DE W0082731 D DEW0082731 D DE W0082731D DE 540558 C DE540558 C DE 540558C
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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B25/00Models for purposes not provided for in G09B23/00, e.g. full-sized devices for demonstration purposes
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Description

  • Werkbank, insbesondere für Lehrzwecke Das Hauptpatent betrifft eine Werkbank, insbesondere für Lehrzwecke, deren Platte kappbar und in Schrägstellung sickerbar ist und deren zur Bearbeitung der Werkstücke dienenden Teile, wie Zwingen, Spannköpfe u. dgl., abnehmbar sind, so daß die Bank bei schräg gestellter Platte als Schreibpult verwendet werden kann.
  • Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung eines derartigen Werktisches, die das Anbringen und Abnehmen der an derBank zur Bearbeitung der Werkstücke erforderlichen Werkzeuge gegenüber der in dem Hauptpatent beschriebenen Ausführungsform vereinfacht und erleichtert. Zu diesem Zweck sind in die Seitenkanten der Tischplatte Schwalbenschwanzführungen zur Aufnahme, Führung und Feststellung von an den an der Bank benötigten Werkzeugen, z. B. der Feilkluppe, dem Spannkopf, einem Schraubstock u. dgl., befestigten Schwalbenschwanzleisten eingelassen. Letztere sind unter dem Einfluß einer Gewindespindel beweglich, so daß sie in der Führung festgeklemmt werden können. Zweckmäßig ist nur ein mittlerer, gegenüber den beiden äußeren starren Teilen abgesetzter Teil der Schwalbenschwanzführung beweglich. Die Schwalbenschwanzleiste ist an einem Gehäuse befestigt, in dem die Klemmspindel und das Werkzeug (Spannkopf) gelagert sind. Feilkluppen, die an der so ausgebildeten `'Werkbank angebracht werden sollen, besitzen ebenfalls eine festklemmbare Schwalbenschwanzleiste und sind als Parallelzangen ausgebildet, deren Klemmung durch eine an der Werkbank angreifende Zwinge erfolgt.
  • Die Abbildungen zeigen eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, und zwar Abb. z einen Aufriß eines Teils der Werkbankplatte mit angesetztem Spannkopf, Abb. 2 einen Grundriß zu Abb. z, Abb. 3 den Spannkopf im Schnitt, Abb. q. eine Seitenansicht zu Abb. 3, Abb.5 eine an die Bank angesetzte Feilkluppe, Abb.6 eine andere Ausführungsform einer Feilkluppe.
  • Gemäß Abb. z ist an der Längsseite der Tischplatte a bzw. der an dieser angebrachten Leiste b eine schwalbenschwanzförmig ausgeschnittene Metallplatte c befestigt. In die Schwalbenschwanzführung greift eine Schwalbenschwanzleiste d ein, welche an einem Gehäuse e befestigt ist. Der mittlere Teil d (Abb. .4) der Schwalbenschwanzleiste ist gegenüber den beiden äußeren starren Teilen d der Leiste beweglich; er wird zu diesem Zweck durch einen das Gehäuse e in Ausnehmungen durchsetzenden Bolzen f getragen, auf dessen äußerem, mit Gewinde versehenem Ende g eine von Hand zu bedienende Spannmutter h sitzt. Der Spannkopf selbst besteht aus einem Winkel, dessen waagerechter, auf der Werkbank aufliegender Schenkel i. Zähne k für den Angriff an dem Werkstück l besitzt, während der senkrechte Schenkel m in dem Gehäuse e höhenverschiebbar gelagert ist und von dem Bolzen f in einem Schlitz rt. durchsetzt wird.
  • Die Handhabung der beschriebenen Einrichtung ist folgende: Wird der Spannkopf auf der Werkbank benötigt, so wird zunächst die Schwalbenschwanzleiste d bei gelöster Klemmschraube A in die Schwalbenschwanzführung der Platte c eingesetzt; sodann wird das zu bearbeitende Werkstück auf die '%#@'erkbank gelegt und gegen einen in der üblichen `reise ausgebildeten, in ein Loch der Platte a eingesetzten Spitzbankhaken (nicht gezeichnet) gestoßen. Hierauf wird dem Gehäuse e (und damit dem Spannkopf i, m) ein Schlag oder Stoß erteilt, so daß es in der Schwalbenschwanzführung gegen das Werkstück gleitet, bis die Spitzen k des Spannkopfes sich in die freie Kante des Werkstückes einbohren. In dieser Stellung, in welcher nunmehr das Werkstück zwischen dem Spitzbankhaken und dem Schenkeli des Spannkopfes eingespannt liegt, wird die Schraubenmutter k angezogen, so daß sich der bewegliche Teil d` der Schwalbenschwanzleiste gegen die Führungsplatte c verklemmt und dadurch den Spannkopf sichert. Nach Bearbeitung des Werkstückes wird die Klemmschraube 1a wieder gelöst, der Spannkopf und das Werkstück von der Werkbank entfernt und der Spitzbankhaken vollends in die Platte versenkt, so daß diese keine vorstehenden Teile mehr aufweist und nach dem Hochklappen in geeignete Schrägstellung wieder als Schreibpult verwendbar ist. Um zu verhindern, daß der Schenkel na des Spannkopfes in dem Gehäuse e sich willkürlich verschiebt, soweit es die Länge des Schlitzes n zuläßt, kann eine Feder (nicht gezeichnet) vorgesehen sein, die den Schenkel in in jeder einmal erteilten Lage gegenüber dem Gehäuse tt festhält.
  • Die in Abb. 5 dargestellte Feilkluppe ist als Parallelzange ausgebildet, deren fester Arm o mit einer Schwalbenschwanzschiene d in die Schwalbenschwanznut der Werkbank eingesetzt wird. Der bewegliche Arm P ist verschiebbar auf einer Gewindespindel q. Die beiden Arme o und p sind durch eine Hebelschere y1 und gegeneinander abgestützt; die Hebel r1 und y2 sind mit ihren einen Enden fest an die Arme o und p angelenkt; an den freien Enden sind sie in Schlitzen s1 und s2 der Arme o verschiebbar geführt und beidseitig mittels durchgehender Stangen t1 und t2 miteinander verbunden. Desgleichen stehen die beidseitigen Kreuzgelenke der Hebel r1 und r2 durch eine Stange at miteinander in Verbindung. Auf der Schrauben-Spindel q sind Stellmuttern v und w geführt, deren erstere der Befestigung des festen Armes o, deren letztere der Einstellung und Sicherung des beweglichen Armes P dienen. Die Klemmung der Kluppe erfolgt durch eine Zwinge üblicher Ausführung, deren einer Arm x hinter der Leiste b der Werkbank und deren Spindelkopf v an dem beweglichen Zangenarm p angreift. Ein an dem beweglichen Arm P befestigter Knopf z dient zur Verschiebung dieses Armes auf der Spindel q.
  • Die beschriebene Kluppe besitzt gegenüber den bekannten Kluppen, bei denen die beiden Arme um eine Gelenkachse gegeneinander vierschwenkbar sind, den Vorteil der Parallelverschiebbarkeit;wobei durch Anordnung der Hebelschere einerseits und durch die auf den jeweils notwendigen Abstand einstellbare Sicherungsmutter w andererseits erreicht wird, daß weder während der Parallelverschiebung des beweglichen Armes, noch während der Einwirkung des Klemmdruckes der Zwinge auf den beweglichen Arm P bzw. das eingespannte Werkstück ein Verdrehen des beweglichen Armes aus der Parallellage und damit ein Verklemmen desselben auf der Spindel q eintreten kann.
  • Eine andere Ausführungsform der Parallelkluppe ist in Abb. 6 wiedergegeben. Auch hier besitzt der feststehende Zangenarm z eine Schwalbenschwanzschiene d, zum Einsetzen in die entsprechende Führung der Werkbank. Der bewegliche Zangenarm 2 ist mittels eines 'Metallkopfes 3 auf einer an dem Arm r befestigten Schiene q. verschiebbar geführt und gegen das Zangenmaul nach innen geneigt, so daß er mit der Führungsschiene q. einen von go' verschiedenen Winkel einschließt. Für den Angriff des Kopfes der Zwingenspindel ist der bewegliche Arm q. mit einem Ansatz 5 versehen. Die Klemmbacke 6 des beweglichen Zangenarmes liegt parallel zur Klemmbacke 7 des feststehenden Zangenarmes. Die Klemmung erfolgt wie bei der vorbeschriebenen Ausführung durch eine an der Verstärkungsleiste der Werktischplatte angreifende Zwinge (nicht gezeichnet). Durch die Schrägstellung des beweglichen Zangenarmes 2 wird erreicht, daß der Führungskopf 3 unter dem Einfluß des Zwingendruckes sich nicht auf der Führungsschiene q. verkeilt, so daß er nach Lösen der Zwinge ohne Wider- . stand im Sinne der Öffnung des Zangenmauls' und Freigabe des bearbeiteten Werkstückes verschoben werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Werkbank, insbesondere für Lehrzwecke, nach Patent 539 02,7, dadurch gekennzeichnet, daß in die Seitenränder der Platte (a) Schwalbenschwanzführungen (c) zur Aufnahme, Führung und Feststellung von an den an der Bank benötigten Werkzeugen, wie Feilkluppe, Spannkopf, Schraubstock u. dgl., befestigten Schwalbenschwanzleisten (d) eingelassen sind. Werkbank nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Führung (c) eingreifende Schwalbenschwanzleiste (d) des Werkzeuges (z. B. des Spannkopfes) senkrecht zur Längsrichtung der Führung (c) beweglich ist, so daß sie sich in der Führung (c) mittels einer Spindel (f, g) festklemmen läßt. 3. Werkbank nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß nur der mittlere, gegenüber den beiden äußeren starren Teilen abgesetzte Teil (dl) der Schwalbenschwanzleiste (d) senkrecht zur Längsrichtung der Führung (c) beweglich ist. .f. Werkbank nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwalbenschwanzleiste (d) an einem Gehäuse (e) befestigt ist, in welchem die Klemmspindel (f, g) und das Werkzeug (z. B. der Spannkopf) gelagert sind. j. Werkbank nach Anspruch i bis .4, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einer Schwalbenschwanzleiste (d) versehene Feilkluppe als Parallelzange ausgebildet ist, deren Klemmung durch eine an der Bank angreifende Zwinge erfolgt. 6. Werkbank nach Anspruch i bis j, dadurch gekennzeichnet, daß die Zangenarme (o, P) der Kluppe durch den Parallelabstand sichernde Gelenkscheren (r1, r2) miteinander gekuppelt sind. 7. Werkbank nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Zangenarm (P) auf einer Gewindespindel (q) verschiebbar ist, auf welcher Stellschrauben (v, w) zum Ein- und Feststellen des Zangenabstandes geführt sind. B. Werkbank nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche, auf einer Schiene (.4) des festen Zangenarmes (i) durch einen Lagerkopf (3) geführte Zangenarm (z) gegen das Zangenmaul nach innen geneigt ist und mit der Schiene einen von go' verschiedenen Winkel einschließt (Abb.6).
DEW82731D 1929-05-25 1929-05-25 Werkbank, insbesondere fuer Lehrzwecke Expired DE540558C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2766788A (en) * 1953-03-23 1956-10-16 Kahn Robert Hinge for pivotally securing legs to folding work benches
FR2601170A1 (fr) * 1986-07-04 1988-01-08 Valeo Ensemble mecanique manipulable a usage didactique.

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2766788A (en) * 1953-03-23 1956-10-16 Kahn Robert Hinge for pivotally securing legs to folding work benches
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