DE390964C - Stahlhalter - Google Patents

Stahlhalter

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DE390964C
DE390964C DEL56713D DEL0056713D DE390964C DE 390964 C DE390964 C DE 390964C DE L56713 D DEL56713 D DE L56713D DE L0056713 D DEL0056713 D DE L0056713D DE 390964 C DE390964 C DE 390964C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B27/00Tools for turning or boring machines; Tools of a similar kind in general; Accessories therefor
    • B23B27/14Cutting tools of which the bits or tips or cutting inserts are of special material
    • B23B27/16Cutting tools of which the bits or tips or cutting inserts are of special material with exchangeable cutting bits or cutting inserts, e.g. able to be clamped

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEB_EN AM 26. FEBRUAR 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVr 390964 -KLASSE 49 a GRUPPE 25
(L56713 I(4ga^
Paul Lindenberg in Nürnberg.
Stahlhalter. Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. November 1922 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Stahlhalter zum Einspannen von Drehstählen u. dgl. Werkzeugen für Metallbearbeitungsmaschinen.
Die zu diesem Zwecke bereits bekannten
einem in den Support einspannbaren Schaft, auf dessen vorderem, abgekröpftem, zapfenartigem Ende ein Haltekopf mit Stellschraube zum Halten der Werkzeuge drehbar und in
5 Stahlhalter bestehen in der Hauptsache aus j der Höhe einstellbar gelagert ist. Dabei ist io
der Haltekopf zu einem auf dem zapfenartigen Ende des Schaftes ruhenden Lager ausgebildet, gegen welches eine darüber lose oder damit verbundene Spannbacke mittels zweier 5 oder nur einer Spannschraube andrückbar ist, wodurch die zwischengelegten Werkzeuge parallel zum Haltezapfen festgespannt werden können.
Derartigen Stahlhaltern haften insofern ίο noch Nachteile an, als sie nur das Einspannen von Werkzeugen mit bestimmten Abmessungen und nur in einer Richtung, d. h. parallel zum Haltezapfen, gestatten, wodurch deren Gebrauchsfähigkeit sehr beschränkt ist. Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile behoben und damit ein Stahlhalter geschaffen, der das Einspannen verschiedenster Werkzeuge für die zu bearbeitenden Werkstücke gewährleistet und dabei dennoch leicht ao und rasch zu handhaben ist.
Dies wird dadurch erreicht, daß auf dem als Spannbacke ausgebildeten Lager ein besonderer, mit sich kreuzenden Führungslöchern für die einzuspannenden Werkzeuge versehener Halter mittels länglicher Ausneh- '■ mung geführt und durch eine an ihm angeordnete Spannschraube nach Einstecken des Werkzeuges gegen die Spannbacke des Lagers l drückbar und dadurch auch das benötigte Werkzeug nicht nur in der Höhe verstellbar und parallel zum Haltezapfen, sondern auch quer zu letzterem einspannbar ist.
In den Abb. 1 bis 3 der Zeichnung ist ein solcher Stahlhalter in einer Ausführung veranschaulicht.
Abb. ι zeigt den Stahlhalter in Seitenansicht;
Abb. 2 zeigt die Stirnansicht und Abb. 3 einen Horizontalschnitt nach der Linie A-B der Abb. 1.
Wie aus den Abbildungen hervorgeht, besteht der Stahlhalter in der Hauptsache aus einem in den Support einspannbaren Schaft a, dessen vorderes Ende eine Abkröpfung b mit Lagerzapfen g und Mutter / trägt. Auf dem Zapfen g ist ein einerseits mit Schlitz η ausgestattetes und daher federndes Lager h gelagert, das gleichzeitig als Spannbacke i ausgebildet ist und auf dem Zapfen g drehbar ruht.
Auf diesem Lager h ist nun gemäß der Erfindung ein Halter c mittels länglicher Ausnehmung e, k geführt. Quer zu der über dem j Lager h befindlichen Führung e sind im Halter c noch weitere Führungslöcher f vorgesehen, so daß es möglich ist, nicht nur in die längliche Führung e zwischen die Spannbacke i des Lagers h und dem Halter c parallel zum Haltezapfen g·, sondern auch in die Führungslöcher / quer zum Haltezapfen g die Werkzeuge einstecken und mittels einer am Halter noch vorgesehenen Spannschraube d festspannen zu können. Der Halter c ist hierbei noch auf dem Zapfen g zwischen der Abkröpfung b und einer Unterlagscheibe m und der Mutter I gehalten, so daß nicht nur durch Anziehen der Stellschraube d, sondern auch durch Anziehen der Mutter I die Festlegung des Lagers h mit dem Halter c und damit des in die Führungen«, f eingesteckten Werkzeuges erfolgt.
Infolge dieser Ausgestaltung ist die Handhabung des Stahlhalters sehr einfach und das Einspannen verschiedenster Werkzeuge für die verschiedensten Arbeiten ermöglicht. Dabei können sowohl nur ein als auch infolge der mehreren Führungen allenfalls zwei oder mehr Werkzeuge miteinander eingespannt werden, wobei die einen parallel und die anderen quer zum Lagerzapfen g gerichtet sind. Vor dem endgültigen Festspannen der Stellschraube d und Mutter I kann das Werkzeug durch Drehen des Halters c leicht und rasch auf die richtige Höhe eingestellt werden.

Claims (1)

  1. 85 Patent-Anspruch :
    Stahlhalter mit einem in den Support einspannbaren Schaft, auf dessen abgekröpftem, zapfenartigem Ende ein zur Aufnahme der Werkzeuge dienendes, drehbares und in der Höhe einstellbares Lager ruht, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem als Spannbacke (ΐ) ausgebildeten Lager (K) ein besonderer, mit sich kreuzenden Führungen (e, f) für die einzuspannenden Werkzeuge versehener Halter (c) mittels länglicher Ausnehmung (k) geführt und durch eine an ihm angeordnete Spannschraube (d) nach Einstecken eines Werkzeuges in die Führungen (e oder /) gegen die Spannbacke (i) des Lagers (K) drückbar und dadurch das Werkzeug nicht nur in der Höhe, sondern auch parallel und quer zum Lagerzapfen (g) einstellbar und einspannbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEL56713D 1922-11-04 1922-11-04 Stahlhalter Expired DE390964C (de)

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