DE854677C - Einrichtung an Muenzfernsprechern zur Verhuetung ihrer ordnungswidrigen Bedienung - Google Patents

Einrichtung an Muenzfernsprechern zur Verhuetung ihrer ordnungswidrigen Bedienung

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DE854677C
DE854677C DEH7921A DEH0007921A DE854677C DE 854677 C DE854677 C DE 854677C DE H7921 A DEH7921 A DE H7921A DE H0007921 A DEH0007921 A DE H0007921A DE 854677 C DE854677 C DE 854677C
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DE
Germany
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coin
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DEH7921A
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Inventor
Georg Lange
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HAGENUK HANSEATISCHE APPBAU
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HAGENUK HANSEATISCHE APPBAU
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M17/00Prepayment of wireline communication systems, wireless communication systems or telephone systems
    • H04M17/02Coin-freed or check-freed systems, e.g. mobile- or card-operated phones, public telephones or booths
    • H04M17/026Constructional features
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/66Substation equipment, e.g. for use by subscribers with means for preventing unauthorised or fraudulent calling
    • H04M1/677Preventing the dialling or sending of predetermined telephone numbers or selected types of telephone numbers, e.g. long distance numbers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Einrichtung an Münzfernsprechern zur Verhütung ihrer ordnungswidrigen Bedienung Bei den selbstablaufenden Nummernscheibenstromstoßgebern an Münzfernsprechern ist es bekannt, die Wahl gewisser Ziffern, d. h. die Aussendung der entsprechenden Anzahl von Stromstößen bei der ersten Folge von Impulsen durch eine mechanische Vorrichtung zu verhindern, die beim Einstellen der verbotenen Ziffer, meistens der höchsten oder der beiden höchsten, zwar den Ablauf der Nummernscheibe zuläßt, aber den Kontakt, durch dessen Öffnung die Stromstoßgabe stattfindet (Impulskontakt), geschlossen hält. Zu diesem Zweck läuft bei einer bekannten Ausführungsform mit der Nummernscheibe ein Nockenwerk um, das beim Erreichen der verbotenen Ziffer eine Klinke einfallen läßt, die den Impulskontakt schließt, der dann so lange geschlossen bleibt, bis durch Auflegen des Fernhörers der ursprüngliche Zustand wiederhergestellt wird. Damit nun aber diese Sperrung auf die erste Impulsserie, d. h. auf das erstmalige Bedienen der Nummernischeibe bei einem Wählvorgang beschränkt bleibt, betätigt die Achse der Nummernscheibe außerdem eine Art Aufzie'hvorrichtung. Beim jedesmaligen Aufwärtsdrehen der Nummernscheibe schiebt die Vorschubklinke einer Mitnehmevorrichtung (der Mitnehmer) ein Zahnrad eines Gesperres (Sperrad) gegen die Kraft einer Feder um einen Zahn weiter, wobei das Sperrrad in seiner neuen Lage durch eine Sperrklinke so lange gehalten wird, bis diese durch das Auflegen des Fernhörers ausgeklinkt wird und das Sperrad in seine Ausgangslage zurückfällt. Das Sperrad arbeitet auf einen Sperrhebel und hat diesen bereits nach zwei Hüben der Vorschubklinke (also bei der zweiten Betätigung der Nummernscheibe) so weit verstellt, daß er das Einfallen der den Impulskontakt sperrenden Klinke am Nodkenwerk verhindert. Von da ab können also auch die für den erstem Wählvorgang verbotenen Ziffern gewählt werden. Der von dem Sperrad verstellte Sperrhebel öffnet bei seiner Betätigung außerdem einen Kontakt, der das Mikrofon des Münzfernsprechers von seiner Speisequelle abschaltet. Das Mikrofon bleibt dann so lange abgeschaltet, bis entweder der Fernhörer aufgelegt oder bis es über einen durch Münzeinwurf betätigten, parallel geschalteten Kontakt (Münzkontakt) wieder an die Speisequelle angeschlossen wird. Durch diese zweite Maßnahme wird erreicht, daß der Bedienende des Münizfernsprechers ' dhne vorherigen Münzeinwurf zwar sprechen kann., wenn er die Wählscheibe nicht betätigt (wenn er also vom Amt angerufen worden ist), nicht aber, wenn er selbst durch Bedienung der Wählscheibe eine Sprechverbindung herzustellen sucht.
  • Um eine mißbräuchliche Benutzung der Münzfernsprecher auszuschließen, bedarf diese bekannte Einrichtung einer genauen Bemessung und sorgfältigen Justierung der einzelnen Organe; denn es ist damit zu rechnen, daß der Teilnehmer versucht, entweder unter Münzeinwurf eine für den ersten Wählvorgang verbotene Ziffer oder ohne Münreeinwurf eine beliebige Ziffer anzuwählen. Gelingt es dem Teilnehmer, die Nummernscheibe gerade nur so weit aufzudrehen, daß das. Sperrad bereits um einen Zahn weiter gedreht ist, beim Ablaufen der Nummernscheibe aber noch keine Stromstoßgabe eintritt, so kann er durch Wiederholen dieses Vorganges den Sperrhebel in die Stellung bringen, in der er das Einfallen der den Impulskontakt sperrenden Klinke am Nockerrwerk verhindert. Der Teilnehmer kann dann also durch die erste ins Amt gesendete Impulsreihe eine verbotene Ziffer wählen, d. h. eine, die er normalerweise erst nach mindestens einer Wahl von anderen Ziffern hätte bekommen können. Ist die Aufziehvorrichtung aber so bemessen oder justiert, daß die Weiterschaltung des Sperrades um einen Zahn erst dann eintritt, wenn die Nummernscheibe so weit aufgezogen wird, daß bei ihrem Ablauf mit Sicherheit (mindestens) ein Wählimpuls ausgesandt wird, so läßt sie kaum die Möglichkeit ausschließen, daß ein Teilnehmer durch so knapp bemessene Aufziehbewegungen an der Nummernseheübe, daß kein voller Hub der Mitneehhmevorridhtunrg und daher auch frei deren Wiederholung keine Weiterschaltung der Aufziehvorrichtung eintritt, Wählimpulse erzeugt, ohne daß das Mikrofon von seiner Speisequelle abgeschaltet wird, womit er ohne vorherigen Münzeinwurf mehrmals das Amt mit der Ziffer 1 anwählen und dann auch sprechen kann.
  • Bei .den bekannten Einrichtungen sucht man die erwähnten mißbräucrhlichen Benutzungsarten des Münzfernsprechers zu verhindern, indem man dafür sorgt, daB der Vorschub dies Sperrades um einen , Zahn; also die Betätigung des zum Münzkontakt parallel geschalteten Kontaktes, gerade durch eine so große Drehbewegung an der Nummernscheibe eintritt, daß beim Ablauf der Nummernscheibe ein Wählimpuls ausgesandt wird. Hierzu sind aber, wie erwähnt, eine außerordentliche genaue Bemessung der Einzelteile und Kleinhaltung ihres gegenseitigen Spieles sowie eine mühsame justierarbeit erforderlich. ' Diese Nachteile werden beseitigt, -die Betriebssicherheit der Geräte erhöht und ihre Herstellung vereinfacht, dadurch daß das Gesperre der Aufziehvorric'htung erfindungsgemäß mit einer Vorraststufe versehen wird, in die die Sperrklinke des Gesperres schon etwa bei .halbem Hub der Mitnehmevorriehtung einrastet, wobei bereits in dieser Vorraststellung der zum Münzkontakt parallel geschaltete Kontakt geöffnet ist.
  • Damit ist erreicht, daß die beiden ersten Raststufen zusammen, also die erste Verstellstufe, und auch die übrigen Verstellstufen der Aufzie'hvorrichtung so bemessen werden können, daß zur Verstellung um eine Stufe mindestens ein voller Hub der Mitnehmevorriehtung erforderlich ist, so daß beim Ablauf der so weit aufgezogenen Nummernscheibe .mit Sicherheit ein Impuls ausgesandt wird. Dabei ist unter einem vollen Hub der Mitnehmevorrichtung eine so große Hubbewegung verstanden, daß bei ihrer Wiederholung der Mitnehmer in den nächsten Zahn oder Mitneihmestift eingreift und also eine zusätzliche Verstellung der Aufziehvorrichtung bewirkt. Bei Wiederholung nach geringerem Hub dagegen wiederholt sich nur die Verstellbewegung an der Aufziehvorrichtung oder, falls diese bereits eingerastet hat, läuft der Mitnehmer bis zu der beim vorgehenden Hub erreichten Stellung leer. Die Vorraststufe kann ohne weiteres so niedrig gehalten werden, daß der Parallelkontakt zum Münzkontakt nach so großen Drehbewegungen an der Nummernscheibe, daß eine Wählimpulsgabe eintritt, mit Sicherheit geöffnet ist. Damit sind die beiden erwähnten mißbräuchlichen Benutzungsarten der Münzfernsprecher unmöglich geworden.
  • Zur näheren Erläuterung der Erfindung diene die Abbildung, in der die für die Erfindung wesentlichen Teile eines Nummernschei@ben.stromstoßgebers in schematischer Perspektive dargestellt sind.
  • i ist die Nummernscheibe und 2 deren Achse. Durch eine .nicht dargestellte Schneckenradübersetzung treibt die Achse 2 die Spindel 3 beim Rücklauf der Nummernscheibe an, wodurch, wie aus der Zeichnung nicht ersichtlich, die Wählimpulse ausgesandt werden. Auf der Achse 2 sitzt eine Nockenscheibe 6, in deren Lücke 7 die Rolle 8 der Klinke 9 einfällt, sobald die Nummernscheibe bis zu einer verbotenen Ziffer aufgezogen wird. Die Klinke 9 dreht sich hierbei um die Achse io, und der Finger i i bringt den Federkontakt 4 in Schließstellung, in der er durch Einfallen der Sperrvorrichtung 12 SO lange verbleibt, bis diese durch Auflegen des Fernhörers wieder ausgeklinkt wird. Eine auf der Achse 2 sitzende weitere Scheibe 13 trägt einen Mitnehmer i 14, der beim jedesmaligen Drehen der Nummern- Scheibe in das Sperrad 15 eingreift und es gegenüber der Sperrklinke 16 um einen Zahn weiter dreht. Hierbei bewegt sich die Stange 17 in der Zeichnung nach links und dreht den Drehhebel 18 um die Achse i9 im Sinne des Lehrzeigers. Der Lehre der Erfindung entsprechend sind die. beiden, zusammen dem ersten vollen Hub der Mitnehmevorrichtung zugeordneten Zähne 21 des Sperrades 15 schmäler, beispielsweise nur halb so breit wie die folgenden. Nach dem ersten vollen Hub des Mitnehmers 14 ist die Sperrklinke 16 bereits in den zweiten Zahn eingefallen, und der Drehhebel nimmt die Lage 18b ein. Bei ordnungsmäßiger Bedienung der Nummernscheibe wird also die Vorraststufe übersprungen. Nach dem zweiten Hub des Mitnehmers, also zu Beginn des zweiten Wählvorganges, ist das Sperrad 15 um drei Zähne gegenüber der Sperrklinke 16 verstellt. Jetzt umgreift der Drehhebel 18 den Stift 20 (gestrichelt gezeichnete Lage i8c des Drehhebels) -und verhindert das Einfallen der Rolle 8 in die Nockenradlücke 7. Die Wählscheibe r kann also beim zweiten Wählvorgang beliebig weit aufgezogen werden, ohne daß eine Sperrung der Wählimpulsau.ssendung eintritt. Beim Auflegen des Fernhörers wird die Sperrklinke 16 auf mechanischem Weg ausgeklinkt, und das Sperrrad 15 nimmt durch die Kraft einer nicht dargestellten, Feder seine Ausgangsstellung wieder ein. 22 ist der zum Münzkontakt (nicht dargestellt) parallel geschaltete Kontakt. Er wird geöffnet, sobald der Drehhebel 18 sich von dem Pimpel 23 weg bewegt, was bereits bei der Verstellung des Sperrrades 15 um den ersten Zahn (Vorraststufe) geschehen, ist. Der Drehhebel nimmt dann die gestric'helt gezeichnete Lage 18° ein.
  • Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ararbeiten wie bei den: bekannten Konstruktionen der Mitnehmer 1.4 und die Sperrklinke 16 auf dasselbe Sperrad 15. Die Erfindung ist davon jedoch unabhängig; für die Mitnehmeeinrichtung und das Gesperre können auch zwei verschiedene Räder verwendet werden, die beispielsweise auf einer Achse befestigt sind. Das Sperrad, in das die Sperrklinke 16 einfällt, könnte auch, etwa aus Herstellungsgründen, eine gleichmäßige Zahneinteilung tragen, indem der Abstand zweier Zähne jeweils einem halben Hub der Mitnehmeeinrichtung entspricht, so daß also ein voller Hub der Mitnehmeeinrichtung das Sperrad an der Sperrklinke immer um zwei Zahne verstellt. Dann würde der erste Zahn des Sperrades die erfindungsgemäß vorgeschlagene Vorraststufe bedeuten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung an Münzfernsprechern zur Verhütung ihrer ordnungswidrigen Bedienung, bestehend aus einem Nockenwerk, das beim Aufziehen der Nummernscheibe bis zu einer verbotenen Ziffer eine Klinke einfallen läßt, die die Aussendung der Wählimpulse sperrt, und aus einer Aufziehvorrichtung mit Gesperre, die bei jeder Nummernwahl innerhalb eines Wählvorganges durch eine Mitnehmevorrichtung um eine Stufe verstellt wird und schon auf ihrer ersten Verstellstufe einen zum Münzkontakt parallel geschalteten Kontakt öffnet und bei weiteren Verstellbewegungen einen Sperrhebel betätigt, der das Einfallen der Klinke am Nockenwerk verhindert, dadurch gekennzeichnet, daß .das Gesperre der Aufziehvorrichtung mit einer Vorraststufe versehen ist, in die die Sperrklinke des Gesperres schon etwa bei halbem Hub der Mitnehmevorrichtung einrastet, wobei in dieser Vorraststellung bereits der zum Münzkontakt parallel geschaltete Kontakt geöffnet ist.
  2. 2. Einrichung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden ersten Zähne des Sperrades der Aufziehvorrichtung schmäler bemessen sind als die folgenden.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß alle Stufen des Gesperres etwa einem halben Hub der Mitnehmevorrichtung entsprechen.
DEH7921A 1951-03-21 1951-03-21 Einrichtung an Muenzfernsprechern zur Verhuetung ihrer ordnungswidrigen Bedienung Expired DE854677C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE924636C (de) * 1953-04-28 1955-03-07 Quante & Co K G Sperrbare Waehleinrichtung an Fernsprechapparaten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE924636C (de) * 1953-04-28 1955-03-07 Quante & Co K G Sperrbare Waehleinrichtung an Fernsprechapparaten

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