DE663777C - Zusatzeinrichtung fuer Selbstanschlussfernsprechapparate - Google Patents

Zusatzeinrichtung fuer Selbstanschlussfernsprechapparate

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DE663777C DEM133827D DEM0133827D DE663777C DE 663777 C DE663777 C DE 663777C DE M133827 D DEM133827 D DE M133827D DE M0133827 D DEM0133827 D DE M0133827D DE 663777 C DE663777 C DE 663777C
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/26Devices for calling a subscriber
    • H04M1/27Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously
    • H04M1/272Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously with provision for storing only one subscriber number at a time, e.g. by keyboard or dial

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  • Signal Processing (AREA)
  • Prepayment Telephone Systems (AREA)

Description

  • Zusatzeinrichtung für Selbstanschlußfernsprechapparate Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Wähleinrichtung für Fernsprechapparate, mittels welcher es möglich ist, beliebige, vorn Teilnehmer häufig gabrauchte Nummern selbsttätig zu wählen.
  • Sie stellt sich die Aufgabe, eine Zusatzeinrichtung für Selbstanschlußfernsprechapparate zu schaffen, welche mit der üblichen Wählscheibe jedes. Fernsprechapparates verbunden werden kann und welche in Abhängigkeit von einer an sich bekannten, die Fernsprechnummer verkörpernden Schablone den selbsttätigen Ablauf des :gesamten Wählvorganges steuert, ohne daß dabei die Benutzung des Fernsprechapparates zur Handwahl einer Nummer beeinträchtigt werden soll.
  • Es ist eine Einrichtung bekannt, welche, auf rein elektrischem Prinzip arbeitend, eine begrenzte Anzahl von Kontaktscheiben aufweist, welche in der Anordnung der Kontakte bestimmte Nummern verkörpern, wobei eine Auswahl der gewünschten Kontaktscheiben möglich ist und die von der Kontaktscheibe gesteuerten Stromstöße unmittelbar in die Leitungen geschickt werden. Diese Anordnung ist nicht nur, wie bereits angedeutet, auf eine bestimmte Anzahl von Nummern beschränkt, sondern sie hat auch noch den Nachteil, daß der Übergang auf andere Nummern die Auswechslung von Kontaktscheiben durch einen technischen Eingriff in den Apparat erforderlich macht.
  • Es sind ferner bereits Stromstoßsender für selbsttätige Fernsprechanlagen bekannt, bei welchen auswechselbare Schablonen benutzt werden und eine der Anzahl der Ziffern der Nummer entsprechende Anzahl von Betätigungsvorgängen erforderlich ist. Diese bekannten Anordnungen stellen. jedoch selbständige Apparate dar, -die an die Stelle der bisherigen Fernsprechapparate treten sollen, nicht aber an bereits vorhandene angeschlossen und in Verbindung mit diesen zu gebrauchen sind. Es ist ferner der Vorschlag bekannt, diese bekannten Stromstoßsender so auszubilden, daß durch die bloße Einführung einer Flachschablone ein Kontakt geschlossen und ein Motor in Gang gesetzt wird, so daß sich die Betätigung des Stromstoßsenders auf das Einführen einer Flachschablone beschränkt. Jedoch ist dieser Vorschlag noch nicht verwirklicht worden, und insbesondere ist auch die Notwendigkeit einer besonderen Steuerungsvorrichtung nicht erkannt worden, welche die in entsprechendem zeitlichen Abstand erfolgende Steuerung der Antriebsbewegung für die Nummernscheibe vornimmt.
  • Die Erfindung besteht demgegenüber darin, daß die Einführung der Flachschablone (Nummernkarte) in den Einführungsschlitz eine Sperrvorrichtung auslöst, die eine Steuervorrichtung freigibt, welche die durch eine einzige Bewegung (Rückstellhebel) -aufgespeicherten Kräfte (Federn) für die Betätigung der Nummernscheibe in,denieinzelnen Ziffern dergewünschten Teilnehmernummer entsprechenden zeitlichen Abständen .selbsttätig freigibt.
  • Die Erfindung wird in einem Ausführungsbeispiel nachfolgend beschrieben. Es zeigt Abb. r die Gesamtanordnung der neuen Vorrichtung, Abb. 2 die Nummernkarte, Abb. 3 einen Grundriß der wesentlichsten Getriebeteile, Abb. q. einen teilweisen Aufriß zu Abb. 3, Abb. 5 eine Freilaufkupplung für die Antriebsscheibe, Abb. 6 die Steuerwalze allein.
  • Mit dem Gehäuse i des Fernsprechapparates; wird der Zusatzapparat 2 in" de, Weise verbunden, daß seine Hauptachse 3 sich' in einem festen Abstand von der Drehachse der Wählscheibe q. des Feensprechapparates befindet. Auf der Hauptachse 3 sind in parallelen Ebenen sechs Steuerscheiben 5 gelagert, welche mit je einem der zugleich als Abstandsring wirkenden Rohrstücke 6 verbünden sind. Durch die Rohrstücke 6 werden die Steuerscheiben 5 in einem Abstand gehalten; welcher der Entfernung der Abstufungen 7 entspricht, welche auf der Nummernkarte 8 die einzelnen Zahlen der Fernsprechnummern verkörpern. Im Ausführungsbeispiel ist eine sechsstellige Nummer H 7 626o vorgesehen. In den meisten Fällen wird eine sechsstellige Nummer völlig ausreichen, so daß sechs Steuerscheiben 5 genügen, obwohl natürlich auch eine geringere oder eine größere Zahl solcher Stenerscheiben vorgesehen werden kann. Die Verkörperung der Nummer auf der Nummernkarte durch die Abstufungen 7 ergibt sich ohne weiteres aus der am Rand aufgedruckten Reihenfolge. Bei dem Liniennetz, das in der harte vorgesehen ist, ist ein Ausschneiden der Abstufungen gemäß der Nummer ohne weitere Vorkenntnisse möglich. Selbstverständlich kann aber auch eine besondere Maschine entwickelt werden; welche nach Voreinstellung der Nummer in einem Einstellfeld den Ausschneidevorgang in einem einzigen Arbeitsvorgang durchführt.
  • Die Nummernkarte 8 wird in einen Einführungsschlitz io des Zusatzapparates in der Weise eingeführt, daß die Steuerscheiben 5 auf die Mitte der Abstufungen 7 einwirken. Damit die Nummernkarte nicht zu stark ausgeführt werden muß und bei der Einwirkung der Steuerscheiben nicht beschädigt wird, ist ein Auflagekamm i i vorgesehen, der Schlitze 12, besitzt, durch welche die Steuerscheiben 5 hindurchtreten können.
  • Die Hauptachse 3 besitzt auf ihrer Außenflache eine durchlaufende, einseitig wirkende Verzahnung 13- In jedem Rohrstück 6 ist eine Ausnehmung vorgesehen, durch welche eine am Rohrstück drehbar gelagerte Klinke 1q. hindurchtreten kann; welche in die Verzahnung 13 eingreift. Eine Feder 15 drückt die Klinke 14 in die Verzahnung 1,3 hinein:.
  • Mit der Achse 3 ist am oberen Ende eine Scheibe 16 durch eine Freilaufkupplung verbunden, deren Umfangsfläche einem Drahtseil 17 oder einer anderen geeigneten Kupplungsvorrichtung als, Auflage oder Eingriffsfläche dient. Durch das Drahtseil 17 wird die Scheibe 16 und damit auch die Hauptachse 3 mit der Wählscheibe 4 des Fernsprechapparates gekuppelt. Mit jeder der Steuerscheiben 5 ist eine Torsionsfeder 18 in der Weise verbunden, .daß sie die entsprechend den Werten i bis 9 ansteigenden Abstufungen 4.5 der Steuer-@"'scheiben 5 rechtsdrehend gegen die Nummernkarte 8 zu führen sucht. Eine Ausführungsform einer Freilaufkuppl"ung zur Verbindung der Scheibe 16 mit der Hauptachse 3 ist in der Abb. 5 beispielsweise dargestellt. Die An-, ordnung ist dabei so getroffen, daß init dein oberen Ende der Hauptachse 3 ein Kurvenstück 2i fest verbunden ist, das -mittels -mehrerer schräg ansteigender Kurvenbahnen 2a über Kugeln 23 auf eine Büchse 24. einwirkt, die mit der Scheibe 16 fest verbunden ist. Infolge dieser Anordnung wird die Bewegung jeder Steuerscheibe 5 mittels der Klinke 1:I. über die Hauptachse 3 auf die Scheibe 16 und von dieser auf die Wählscheibe 4. des Fernsprechapparates übertragen. Die IZiickbewegung der Wählscheibe .a. und der finit ihr gekuppelten Scheibe 16 kann dagegen unabhängig von der Hauptachse 3 erfolgen. Die Drehbewegung .der Steuerscheiben 5 muß in einem solchen zeitlichen Abstand erfolgen, daß dazwischen die rückläufige Bewegung der Wählscheibe 4, des Fernsprechapt)arates uin den größten ini Frage kommenden Betrag von zehn Einheiten erfolgen bann. Diese Steuerung der Drehbewegung erfolgt am einfachsten in der Weise, daß mittels eines Feclerwerks über ein bei Uhren bekanntes- Heinniungsgesperre die Verdrehung einer Steuerwalze 25 um je 3,6° in entsprechenden zeitliehen Abständen freigegeben- wird.
  • Die Steuerwalze -25 kann z. B. die Forin einer Staffelwalze haben, wie sie in ähnlicher Form bei Staffelwalzenreclieninaschinen Verwendung findet. Die Zähne 26 dieser Walze verkürzen sich stufenweise, wie aus Abb:6 ersichtlich ist. Zwischen diese Zähne 26 greifen Sperrklinken 27 ein, welche unter dem Druck von Federn 28 stehen. Bei der Drehung der Steuerwalze 25 wird dann jeweils eine Sperrklinke 27 nach der andern angehoben, so daß sich der Anschlag 29 der Steuerscheibe 5 unter dem anderen Ende der Sperrklinke 27 wegbewegen und die Drehung der Steuerscheibe beginnen. kann.
  • Ein Uhrwerk, wie es zur zeitlichen Drehbewegung der Steuerwalze 25 beispielsweise Anwendung findet, ist schematisch in Abb. 3 eingezeichnet. Die Ablaufbewegung einer Feder 3 1 wird über geeignete Zahnradübersetzungen 35 bis 39 durch eine Unruhe 32 und ein Ankergesperre:33 und 34 in der Weise auf die Steuerwalze 25 übertragen, daß diese sich zahnweise in entsprechenden. zeitlichen Abständen weiterdreht. Das 'Uhrwerk kann in üblicher Weise mittels eines Uhrschlüssels oder in der unten angegebenen Weise aufgezogen werden.
  • Die Rückführung der abgelaufenen Steuerscheiben 5 erfolgt nach Durchführung der vollständigen Nummernwahl durch einen gen1e111schaftllchen .Rückstellhebel 41, der in einer kreisförmigen Nut 4.2 des Gehäuses .des Zusatzapparates geführt wird. Der mit dem Rückstellhebel 41 verbundene Rückstellarm .a.3 kann dabei mittels eines Hakens a.4 auf irgendeine der Abstufungen .a.5 der Steuerscheibe, beim Ausführungsbeispiel z. B. auf die Stufe 9, einwirken. Durch die Bewegung des Rückstellhebels .ii werden also alle Federn 18 neu gespannt. Zugleich könnte das Uhrwerk zur Bewegung der Steuerwalze 25 über Zahnradverbindungen aufgezogen werden. Bei der Rückbewegung der Steuerscheiben 5 verschwenkt der Ansatz 29 -die Sperrklinken 27 so weit, .daß ein ungehinderter Durchgang erfolgen kann. Unter der Wirkung der Feder 28 legen sich die Sperrklinken 27 dann sofort wieder vor den Ansatz 29, und sperren die Steuerscheiben 5 in ihrer Grundstellung.
  • Die Auslösung der Steuerwalze zur Einleitung des Arbeitsvorganges erfolgt zweckmäßig unmittelbar durch die Einführung der Nummernkarte. Zu diesem Zweck ist eine Atlslosekllnke 51 vorgesehen, welche mit einer Schrägfläche in den Einführungsschlitz io der Nummernkarte ragt und mit einem Sperransatz 52 in Sperrzähne der Steuerwalze 25 eingreift. Durch einen Ansatz 53 der Numlnernkarte 8 wird die Auslöseklinke 51 erst dann ausgelöst, wenn die Nummernkarte vollstündig eingeschoben ist, also alle Stufen sich in ihrer Wirkstellung befinden. Dadurch wird verhindert, daß etwa bei einer unvollständigen Einführung der Nummernkarte alle Steuerscheiben 5 in die Nullstellung ablaufen.
  • Die beschriebene Einrichtung arbeitet in folgender Weise: Durch das Einschieben der Karte 8 in die Endstellung im Schlitz io erfolgt die Auslösung für die Drehbewegung der Steuerwalze 25. Nach der ersten Teildrehung beginnt die erste Steuerscheibe 5 zu laufen und zieht dabei mittels der Kupplungsklinke 14. die Hauptachse 3 und über die Scheibe 16 die Wählscheibe :1. des Fernsprechapparates mit, bis eine Stufe 45 auf die ihr zugeordnete Abstufung 7 der Nummernkarte trifft. Nun wird die Rücklaufbewegung der Wählscheibe d. abgewartet, worauf die Steuerwalze 25 die nächste Steuerscheibe 5 freigibt, bis schließlich alle Nummern gewählt sind. Die Numlnernkarte 8 wird danach aus. dem Schlitz io entfernt, und durch die Bewegung des Rückstellhebels 41 werden ,alle Steuerscheiben 5 in ihre Grundstellung zurückgeführt. Eine besondere Rückführung der Steuerwalze 25 ist dann nicht erforderlich,. wenn die Zähnezahl dieser Steuerwalze der Stellenzahl der F ernsprechnummern entspricht. Die Steuerwalze25 erreicht dann nach einer vollständigen Umdrehung wieder selbsttätig ihre Grundstellung. Die Anordnung kann aber auch so getroffen werden, daß zwei Sätze von Zähnen auf der Steuerwalze angebracht werden, so daß schon nach einer halben Drehung der Steuerwalze wieder die Grundstellung erreicht ist. Die in Abb.3 dargestellte Steuerwalze mit ioZähnen würde somit für eine fünfstellige Fernsprechnummer in Betracht kommen. Die Sperrklinken 27 legen sich in der Grundstellung zwischen zwei Zähne, so daß die Ablaufbewegung,der Steuerwalze dadurch abgekürzt wird. Um die Steuerwalze 25 bei der Anordnung mehrerer Sätze von Steuerungszähnen nach einer Drehung festzuhalten, welche der Grundstellung entspricht, kann durch die Einführung der Nummernkarte 8 eine Zweite Klinke gegenläufig zur Auslöseklinke 51 so gesteuert werden, daß sie in die Bahn eines Ansatzes der Steuerwalze 25 gelangt.

Claims (18)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zusatzeinrichtung für Selbstanschlußfernsprechapparate zur selbsttätigen Steuerung der Nummernscheibe in Abhängigkeit von einer beliebig auswechselbaren und der jeweils gewünschten Teilnehmernummer entsprechenden Flachschablone (Nummernkarte), dadurch gekennzeichnet, daß durch die Einführung der Flachschablone (8) in den Einführungsschlitz (io) eine Sperrvorrichtung (51) ausgelöst wird, die eine Steuerungsvorrichtung (25) freigibt, welche die durch eine einzige Bewegung (Rückstellhebel 4.1) aufgespeicherten Kräfte (Federn 18) für die Betätigung der Nummernscheibe (.4.) in den einzelnen Ziffern der gewünschten Teilnehmernummer entsprechenden zeitlichen Abständen selbsttätig freigibt.
  2. 2. Selbsttätige Wähleinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Nummernkarte (8) zusammenarbeitenden Steuerscheiben (5) auf die Breitfläche der die Nummer verkörpernden Teile (7) der Nummernkarte (8) einwirken.
  3. 3. Selbsttätige Wähleinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Zahl der Fernsprechnummer durch eine Abstufung (7) der Nummernkarte (8) verkörpert wird und auf die Mitte jeder Abstufung eine Steuerscheibe (5) einwirkt, welche Abstufungen (45) entsprechend den Zahlen i bis 9 und o besitzt. q..
  4. Selbsttätige Wähleinrichtung nach Anspruch 3, dadttrclgekennzechnet, daß ein Auflagekamm (ii) mit Ausschnitten (12) vorgesehen ist, der den Abstufungen (7) der Nummernkarte (8) eine Auflage bietet, während die Ausschnitte (r-2) den Steuerscheiben (5) den Durchtritt gestatten.
  5. 5. Selbsttätige Wähleinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Steuerscheiben (5) eine selbständige Antriebsfeder (18) besitzt und mittels einer nur in einer Richtung wirkenden Kupplungsklinke mit der Hauptachse (3) des Zusatzapparates in der Weise verbunden -ist, daß die Ablaufbewegung der Steuerscheibe auf die Hauptachse (3) übertragen wird, die Rückstellung der Steuerscheibe (5) jedoch ohne Einwirkung auf die Hauptachse (3) erfolgen kann.
  6. 6. Selbsttätige Wähleinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß mit jeder Steuerscheibe (5) ein Rohrstück (6) verbünden ist, durch dessen Ausneh,mung @die Kupplungsklinke (r4) in eine einseitig wirkende Triebverzahnulig (r3) der Hauptachse eingreift.
  7. 7. Selbsttätige Wähleinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptachse (3) durch eine Freilaufkupplung (2i bis 23) mit einer Scheibe (i6) verbunden ist, welche mit .der Wählscheibie (q.) in getrieblicher Verbindung steht: B.
  8. Selbsttätige Wähleinrichtung nach Anspruch 3; dadurch gekennzeichnet, daß die Ablaufbewegungen der einzelnen Steuerscheiben (5) durch eine Steuerwalze (25) gesteuert werden, welche die Steuerscheibe (5) in einem solchen zeitlichen Abstand freigibt, daß in. der Zwischenzeit die Rückkehr der Wählscheibe (¢) stattfinden kann.
  9. 9. Selbsttätige Wähleinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet; daß mit jeder Steuerscheibe (5) eine Sperrklinke (27) zusammenarbeitet und die einzelnen Sperrklinken durch eine entsprechende abgestufte Verzahnung der Steuerwalze (25) ausgehoben werden können. io.
  10. Selbsttätige Wähleinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerwalze -in der Abstufung ihrer Zähne der Staffelwalze einer Rechenmaschine entspricht und die Steuerwalze durch ein Federwerk mit Hemmungsgesperre angetrieben wird. i i.
  11. Selbsttätige Wähleinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß mittels eines ,gemeinsamen Rückstellhebels (q.1) sämtliche Steuerscheiben (5) in ihre Grundstellung zurückgeführt werden können; in der sie durch die hinter den Sperransatz (29) tretenden Sperrklinken (-2;) bis zur erneuten Freigäbe durch die Steuerwalze (25) festgehalten werden.
  12. 12. Selbsttätige Wähleinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablaufbewegung des Federwerkes bei der Einführung der Nurninernkarte (8) selbsttätig freigegeben wird, indem eine in den Einführungsschlitz (i o) der \uminei-iikarte ragende Sperrklinke (5z) durch einen Ansatz (53) der Nummernkarte ausgehoben wird.
  13. 13. Selbsttätige Wähleinrichtung nach Anspruch i; dadurch gekennzeichnet, daß das Federwerk .durch die Rückstellung des ,gemeinsamen Rückstellhebels (a1) aufgezogen wird. i¢.
  14. Selbsttätige Wähleinrichtung hach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerwalze (25) eine der Stellenzahl der Fernsprechnummern entsprechende Zahl von Zähnen aufweist.
  15. 15. Selbsttätige Wähleinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nummernkarte stufenweise angehoben wird; so daß eine einzige Steuerscheibe nacheinander die einzelnen Zahlen der Fernsprechnummer abnehmen kann.
  16. 16. Selbsttätige Wähleinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die Nummer darstellende Körper die elektrische Kontaktgebung steuert, so daß für jede Ziffer eine entsprechende Zahl von Schaltimpulsen nacheinander in die Leitung geschickt wird.
  17. 17. Selbsttätige Wähleinrichtung nach Anspruch 16, da-durch gekennzeichnet, daß die Nummernkarte (8) mit Kontaktflächen versehen ist, welche mit einem Kontaktzylinder zusammenarbeiten, und die elektrischen Stromstöße in die Leitung hereingeschickt werden.
  18. 18. Selbsttätige Wähleinrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Anordnung mehrerer Sätze von Steuerungszähti:en (26) auf der Steuerwalze (25) eine Klinke in die Bahn eines Ansatzes der Steuerwalze (25) bewegt wird, welche die Ablaufbewegung der Steuerwalze -(25)nach einer vollständigen Nummernwahl hemmt.
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