<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Zeit-und Zonenzählung in Fernmeldeanlagen. Diese Einrichtungen bezwecken die Verbindungen nach ihrer durch die Entfernungszone bestimmten Wertigkeit und nach der Verbindungsdauer unterschiedlich zu zählen. Die bekannten Einrichtungen dieser Art verwenden eine als Wähler ausgebildete Zeitschalteinrichtung, welche so viele Schaltarms besitzt, als Zonenwerte vorgesehen sind.
Alle diese Schaltarme werden während des Gespräches periodisch fortgeschaltet, so dass am Ende des Gespräch über den Schaltarm der betreffenden Zone der von einem, als Mitlaufwerk ausgebildeten Verzonungsgerät ausgewählt wurde, ein bestimmter Kontakt gekennzeichnet wird, welcher nun durch eine als Abgreifer ausgebildete Zählerfortschalteinrichtung unter gleichzeitiger Aussendung von Zählstromstössen ermittelt wird. Diese bekannten Einrichtungen benötigen somit verhältnismässig umfangreiche Wähler als Zeitschaltwerke und eine erhebliche Verkabelung zwischen der grossen Anzahl von Kontakten dieser Zeitschalteinrichtung und der Zählerfortschalteinrichtung.
Es sind ferner Zähleinrichtungen bekannt, bei denen eine Zeitschalteinrichtung zu Anfang und Ende bestimmter Zeitspannen Anreize zur Fortschaltung des beweglichen Gliedes einer Zählerfortschalteinrichtung abgibt. Diese Zählerfortschalteinrichtung wird hiebei stets um das gleiche Mass fortgeschaltet. Es kann somit keine Zählung in Abhängigkeit von der jeweils ermittelten Zone stattfinden.
Die Zähleinrichtung wird vielmehr den Verbindungsleitungen einer bestimmten Zone fest zugeordnet
EMI1.2
Verbindung verschiedene Zählungen zu bewirken.
Gemäss der Erfindung wird die Zählerfortschalteinrichtung, welche von der Zeitsehalteinrichtung zu Anfang oder Ende bestimmter Zeitspannen Anreize zur Fortschaltung ihres beweglichen Gliedes erhält, mit mehreren den einzelnen Zonenwerten zugeordneten Einrichtungen zur Begrenzung ihrer Fortschaltung auf ein dem Zonenwert und der jeweiligen Zeitspanne entsprechendes Mass ausgerüstet, von denen eine durch ein Verzonungsgerät ausgewählt und bei Empfang des Anreizes seitens der Zeitschalteinrichtung wirksam gemacht wird.
Der Zeitzonenzähler der Erfindung kann somit für alle nach verschiedenen Zonen verlaufende
Verbindungen verwendet werden, so dass nur eine geringere Anzahl von Zeitzonenzählern vorgesehen ist. Es können ferner in den einzelnen Zeitabschnitten der Verbindung verschieden hohe Gebühren zur Anrechnung gebracht werden, beispielsweise bei Verbindungen einer bestimmten Zone für die ersten drei Minuten sechs Zählimpulse, für die vierte Minute drei Zählimpulse, für die fünfte Minute vier Zählimpulse usw.
Zweckmässig wird die Zählerfortschalteinrichtung als drehbewegliche Scheibe ausgebildet, deren das Ausmass der jeweiligen Verdrehung bestimmende Einrichtungen in mehreren der Zahl der Zonenwerte entsprechenden konzentrischen Reihen angeordnet sind. Diese Einrichtungen können durch elektrische oder mechanische Steuerung die Fortschaltung der Zählerfortschalteinrichtung begrenzen.
Ebenso kann der Anreiz zur Fortschaltung seitens der periodisch fortgeschalteten Zeitschalteinrichtung durch elektrische oder mechanische Beeinflussung der Zählerfortschalteinrichtung gegeben werden.
Durch die erfindungsgemässe Ausbildung der Einrichtung zur Zeit-und Zonenzählung wird eine umfangreiche Verkabelung zwischen der Zeitschalteinrichtung und der Zählerfortschalteinrichtung erspart. Auch kann die Zeitschalteinrichtung selbst wesentlich vereinfacht werden, da sie nicht mehr mit einer der Anzahl der Zonenwerte entsprechenden Anzahl Schaltglieder ausgerüstet werden muss.
EMI1.3
einrichtung derart auszubilden, dass auch bei einer Veränderung des geltenden Tarifes, d. h. sowohl bei einer Veränderung der Zeitspannen, nach deren Ablauf eine Gebührenpflicht entsteht, als auch der Zähleinheiten, welche für die einzelnen Zeitspannen und Zonen zur Verrechnung zu bringen sind, eine entsprechende Umgestaltung der Zeitschalteinrichtung und/oder der Zählerfortschalteinrichtung leicht vorgenommen werden kann.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt. Die erste in den Fig. 1-10 veranschaulichte Zeit-Zonen-Zähleinrichtung verwendet eine, von der Zeitschalteinrichtung und von einem Verzonungsgerät elektrisch beeinflusste Zählerfortschalteinrichtung. Es zeigen : Fig. 1 schematisch die Zeitschalteinrichtung und die Zählerfortschalteinrichtung in Vorderansicht, Fig. 2 schematisch die Zeitschalteinrichtung und die Zählerfortschalteinrichtung in Seitenansicht, Fig. 3 und 4 einen besonderen Wähler des Verzonungsgerätes in Seitenansicht und Schnitt, Fig. 5 die Schaltunganordnung für den Zeit-Zonen-Zähler, Fig. 6 und 7 eine Steuervorrichtung für die Zählerfortschalteinrichtung.
Fig. 8-10 den Zusammenbau der Zeit- und Zählerfortschalteinrichtung in Vorder-, Rückund Seitenansicht.
<Desc/Clms Page number 2>
Die zweite in den Fig. 11-16 dargestellte Zeit- und Zonen-Zähleinrichtung verwendet eine, von der Zeitschalteinrichtung und von einem Verzonungsgerät mechanisch beeinflusste Zählerfortschalteinrichtung. Es zeigen : Fig. 11 eine prinzipielle Darstellung des Zeitzonenzählers, Fig. 12 einen Schnitt durch den Zeitzonenzähler, Fig. 13 die Zählerfortschalteinrichtung, Fig. 14 den Kriterienträger eines mechanischen Verzonungsgerätes, Fig. 15 eine Kontaktanordnung des Verzonungsgerätes und Fig. 16 die Steuervorrichtung für die Zählerfortschalteinriehtung in perspektivischer Ansicht.
Die Zählerfortschalteinrichtung - im nachfolgenden Tarifglied genannt-des in den Fig. 1-10 dargestellten ersten Ausführungsbeispieles besteht aus einer drehbar gelagerten Scheibe 11 (Fig. 1 und 2), welche durch einen Trieb 12 eine Vorwärts-und durch einen Trieb 13 eine Rückwärtsbewegung auszuführen vermag. Zur Fortschaltung des Triebes 12 dient ein schrittweise betätigter Magnet DV, dessen Fortschaltklinke in eine entsprechende Verzahnung des Triebes 12 eintreten kann. Ebenso ist zur Fortschaltung des Triebes 13 ein schrittweise betätigter Elektromagnet DR vorgesehen. Die beiden Zahnräder 12 und 13 sind zusammen mit der Scheibe 11 auf der Muffe 14 angeordnet. Diese Muffe trägt ausserdem Nocken 28, durch welche Kontakte d7, 2,3 betätigt werden können.
In den Fig. 6 und 7 ist der besseren Übersicht halber das vornliegende Zahnrad 12 kleiner als das hintenliegende Zahnrad 13 dargestellt. In der praktischen Ausführung erhalten beide Zahnräder zweckmässig den gleichen Durchmesser.
Beide Zahnräder sind mit der gleichen Zahnteilung versehen. Das Zahnrad 12 dient zur Fortschaltung im Uhrzeigersinn und das Zahnrad 13 zur Fortschaltung entgegen dem Uhrzeigersinn. In das Zahnrad 12 greift eine Sperrklinke S 1 ein, welche an der Achse LS 1 drehbar gelagert ist. Das untere Ende der Sperrklinke S 1 trägt einen um die Achse ZS 1 schwenkbaren Hebel Z 1, an dessen einen Ende die Feder F 1 angreift. Diese Feder F 1 zieht den Hebel Z 1 gegen einen Stift TS 1 der Sperrklinke S 1 und wirkt damit auch auf die Sperrklinke S 1 ein, so dass diese in die Zähne des Rades 12 eintritt. In der gleichen Weise ist die Sperrklinke S 2 für das Rad 13 ausgebildet.
Für die Fortschaltung des Rades 12 ist eine Antriebsklinke A 1 vorgesehen, welche schwenkbar an dem Lager HA 1 eines Ankerhebels H 1 befestigt ist. Der Ankerhebel H 1 ist an der Achse HB 1 schwenkbar gelagert und kann bei Erregung des Magneten DV bewegt werden. Eine nicht dargestellte Rückzugsfeder hält den Hebel H 1 für gewöhnlich in der gezeigten Lage. in welcher die Klinke riz auf einem ortsfesten Stift T 1 aufliegt und sich somit ausser Eingriff mit den Zähnen des Rades 12 befindet.
In gleicher Weise ist die aus dem Ankerhebel H 2 und der Antriebsklinke A 2 bestehende Fortschalt- einrichtung für das Rad 13 ausgebildet.
Wie ersichtlich, liegt die Antriebsklinke Al für das Rad 12 neben der Sperrklinke S2 für das
Rad 13, und ebenso liegt die Antriebsklinke A 2 neben der Sperrklinke S1. Die beiden Zahnräder und damit die Scheibe 11 sind durch die beiden Sperrklinken 81 und 82 gegen Drehung in jeder Richtung gesperrt.
Um eine Fortschaltung in einer Richtung vornehmen zu können, sind auf den Ankerhebeln j ! und H 2 je ein Ansatz P 1 und P 2 angebracht, welche bei der Bewegung der Ankerhebel gegen die an den Sperrklinken befestigten Hebel Z 1 bzw. Z 2 stossen und hiedurch die Sperrklinken aus den Zähnen des betreffenden Rades ausheben.
In Fig. 7 ist die Einrichtung in der Lage dargestellt, in der der Anker des Magneten DR etwa zur Hälfte angezogen ist. Bei der Anzugsbewegung trifft der Ansatz P 2 des Ankerhebels H 2 gegen den Hebel Z 1 der Sperrklinke S 1 und drückt diesen nach links, so dass die Sperrklinke aus den Zähnen des Rades 12 ausgehoben wird, während die Antriebsklinke A 2 von dem ortsfesten Stift l'2 herabgleitet und in Eingriff mit den Zähnen des Rades 13 tritt. Bei der weiteren Anzugsbewegung gleitet schliesslich der Ansatz P 2 von dem Hebel Z 1 ab, so dass am Ende des Ankeranzuges die Sperrklinke S 1 wieder freigegeben ist und erneut in die Zähne des Rades 12 einfällt. Die Sperrklinke S 1 wird somit nur für die Dauer der Fortschaltbewegung der Klinke A2 aus ihrem Zahnrad ausgehoben.
Während des Abfalles der Antriebsklinke A 2 bleibt die Sperrklinke S1 unbeeinflusst. Der Ansatz P 2 stösst von links her gegen den Hebel Z 1 und verschwenkt diesen Hebel entgegen der Wirkung der Feder F 1, ohne dass hiebei jedoch die Sperrklinke S bewegt wird.
In gleicher Weise erfolgt die Steuerung der Klinken : 1 und 82 bei Betätigung des Magneten DV.
Stets wird bei der sehrittweisen Fortschaltbewegung der Scheibe 11 mittels der Räder 12 und 13 die Sperrklinke für das gegenläufige Rad durch die Fortschaltklinke ausgehoben.
Die Scheibe 11 des Tarifgliedes trägt an ihrem äusseren Umfang eine Verzahnung 15, durch welche ein Kontakt tg beeinflusst wird. Die beiden Stirnflächen der Scheibe 11 tragen mehrere Reihen von Nocken 16, durch welche je nach der augenblicklichen Lage der Scheibe 11, die auf der Vorder-und auf der Rückseite der Scheibe angeordneten Kontaktsätze zo3. po6, zoll und zo2, zo4, zo6, zo8 gesteuert werden.
In der Zeichnung Fig. 1 sind beispielsweise sieben derartige konzentrische Nockenkreise auf der Vorderseite der Scheibe 11 vorgesehen, so dass sieben verschiedene Kontaktsätze zo 2-zo 8 betätigt werden können, welche den Zonenwerten 2-8 entsprechen. Die gleiche Anzahl Nockenkreise und Kontaktsätze ist auf der Rückseite der Scheibe 11 angeordnet (Fig. 2), nur sind die Winkelabstände
<Desc/Clms Page number 3>
der einzelnen Nocken 16 der einzelnen Kreise auf der Vorder-und der Rückseite der Scheibe 11 ver- schieden.
Der Winkelabstand zwischen zwei Nocken eines Kreises entspricht den Zähleinheiten, welche zu Beginn einer bestimmten Zeitspanne für die dem Kreis zugeordnete Zone zu entrichten sind. Es sind beispielsweise tagsüber für die gleiche Zeitspanne in einer Zone mehr Zähleinheiten zu verrechnen als während der Nacht, während welcher in der Regel nur zwei Drittel der Gebühren in Anrechnung gebracht werden. Die auf der einen Seite der Scheibe 11 angeordneten Nocken entsprechen somit dem Tagtarif, während die auf der andern Seite der Scheibe angeordneten Nocken dem Nachttarif entsprechen.
Die Nocken können in entsprechenden Bohrungen der Scheibe 11 befestigt sein. Die Anordnung kann jedoch auch so getroffen werden, dass die Scheibe 11 als Radkranz ausgebildet wird und die Scheiben- flächen durch eine entsprechend geprägtes kreisrundes Blatt ausgefüllt werden, welches an dem Radkranz und der Nabe befestigt ist. In diesem Falle brauchen bei einer Änderung des Tarifs lediglich die einzelnen geprägten Blätter ausgewechselt zu werden.
EMI3.1
welche an ihrem Umfang eine Fortschaltverzahnung 18 trägt, in welche die Fortschaltklinke eines Antriebsmagneten DZ eingreift. Auch diese Zeitscheibe 17 trägt mehrere konzentrische Kreise von Nocken 19, welche Kontakte dz zu betätigen vermögen.
EMI3.2
vier Kreisen von Nocken gesteuert werden.
Weitere Kontaktsätze, wie beispielsweise der Kontaktsatz dz 1, zwei können unmittelbar von einer mit der Scheibe 17 verbundenen Kurvenscheibe 20 gesteuert werden. Die Nocken 19 und die Kurvenscheibe 20 dienen dazu, in bestimmten Einstellungen der Zeit- scheibe-17 die einzelnen Kontaktsätze zu steuern und hiedurch die erforderlichen Umschaltungen vorzunehmen.
Das in den Fig. 3 und 4 dargestellte Schrittschaltwerk bildet einen Teil des Verzonungsgerätes.
Dieses Schaltwerk besitzt eine Kontaktbank 21 mit neun nebeneinanderliegenden Kontaktreihen von je 110 Kontakten. Auf einer feststehenden Welle 22 ist eine Schaltmuffe 23 angeordnet, welche isoliert voneinander neun Schaltarme 24 trägt. Die Muffe ist mit zwei Fortschalträdern 25 und 26 versehen.
EMI3.3
Die Fortschaltung um einen Zahn dieses Zahnrades bewirkt eine Bewegung der Schaltarme über zehn Kontakte der Kontaktbahn. Das zweite Fortschaltrad 26 trägt 110 Sohaltzähne, in welche die Klinke eines Fortschaltmagneten DO eingreift. Mit der Muffe 23 verbunden sind ferner einzelne Nocken- scheiben 2"1, auf denen Kontaktsätze wb und we aufliegen, welche von den Nocken dieser Nockenscheiben bei einer Drehung der Muffe gesteuert werden.
Während der Drehung der Muffe 23 durch die schrittweise Erregung eines der Magnete DB oder DO bewegen sich die Schaltarme 24 frei über den Kontakten der Kontaktbank 21. Zur Herstellung des elektrischen Kontaktes zwischen den Schaltarmen und den Kontakten der Kontaktreihe wird die Muffe 23 durch den Anker eines Magneten EM axial verschoben, wobei die Schaltarme auf die Kontakte gedrückt werden. Der Anker des Magneten EM versperrt sich mechanisch in seiner angezogenen Lage und wird erst bei Erregung eines Magneten AM wieder freigegeben.
Zur Auswahl eines der neun behaltarme sx dieses Wahlers wird ein gewöhnliches zehnteiliges Schrittschaltwerk verwendet, welches in bekannter Weise ausgebildet und durch Stromstösse eingestellt wird.
Die in Fig. 5 dargestellte Sehaltungsanordnung zeigt die Stromläufe der einzelnen Fortsehalt- magnete und der erforderlichen Steuerrelais eines Zeitzonenzählers, der beispielsweise in die an die Kontaktbank eines I. Gruppenwählers angeschlossene Verbindungsleitung eingeschaltet ist, welche zu einem II. Gruppenwähler führt. Es ist hiebei angenommen, dass zur Bestimmung der Zone drei Stromstossreihen erforderlich sind, welche gleichzeitig die Einstellung eines II., III. und IV. Gruppenwählers bewirken.
Die Aussendung dieser Stromstösse bewirkt die mitläuferartige Verstellung der Wähler des Verzonungsgerätes, u. zw. steuert die erste Stromstossreihe den Schaltarm da eines zehnteiligen Schrittschaltwerkes, welches von dem Schaltmagneten DA angetrieben wird, während die zweite Stromstossreihe den Magneten DB des in Fig. 3 und 4 dargestellten Wählers beeinflusst und dessen Schaltarme in Zehnerschritten fortschaltet. Die dritte Stromstossreihe beeinflusst sodann den Magneten DC, der die Schaltarme dieses Wählers in Einzelschritten fortschaltet. In der Zeichnung sind die Schaltarme des Verzonungsgerätes nur schematisch angedeutet. Die Schaltarme 24 des in Fig. 3 und 4 dargestellten Wählers sind mit doze bezeichnet. Es sind nur zwei derartige Schaltarme und entsprechende Kontaktreihen angedeutet, während in Wirklichkeit neun vorhanden sind.
Die Kontakte, deren zugehörige Kontaktbezeichnung in der Zeichnung unterstrichen ist, werden mechanisch von einem der erwähnten Schrittschaltwerke gesteuert. Die Kontakte'wa 1, 2,3 stellen Kontakte dar, welche von der Welle des zehnteiligen Schrittschaltwerkes, das durch den Magneten DA fortgeschaltet wird, gesteuert und beim Verlassen der Ruhelage dieses Wählers geschlossen werden.
Die Kontakte wb 1 und wb 2 stellen Kontakte dar, welche von der Welle des 110teiligen Wählers bei Verlassen der Ruhelage umgelegt werden. Die Kontakte we 1 und we 2 werden von der Welle dieses Wählers nur betätigt, wenn eine Fortschaltung durch den Magneten DC stattgefunden hat. In den
<Desc/Clms Page number 4>
Raststellen, die die Sehaltarme dieses Wählers bei der Fortschaltung durch den Magneten DB jeweils einnehmen, bleiben die Kontakte wc in der Ruhelage.
Die Kontakte dz 1-6 stellen Kontakte dar, die von den einzelnen Nocken 19 der Zeitscheibe 17
EMI4.1
umgelegt sind.
Die Kontakte dv 1-3 sind Kontakte, welche von der Welle 14 des Tarifgerätes 11 beim Verlassen der Ruhelage umgelegt werden. Bei Belegung der Leitung a, b, c durch einen vorgeordneten 1. Gruppenwähler wird in dem Zeitzonenzähler das Belegungsrelais 0 in einem Stromkreis, der von dem nicht dar-
EMI4.2
mit dem Kontakt c2 einen Stromkreis für den Magneten DZ des Zeitschaltgliedes : +, 10-Sekunden- Schalter SS, c 2, Zeitdauerzähler ZD, e 4, Fortschaltmagnet DZ,-. Der Kontakt c 4 schliesst einen Haltestromkreis für das Relais 0, so dass dieses unabhängig von der in dem nicht dargestellten II. Gruppenwähler an der Leitung c"anliegenden Spannung erregt gehalten wird.
Der Kontakt c 6 öffnet die Verbindung der Leitung c'mit der Leitung c", über welche beispielsweise eine Belegung der weiterführenden Verbindungsleitung seitens des Fernamtes erfolgen kann.
Der 10-Sekunden-Schalter SS bewirkt alle 10 Sekunden eine Schliessung des Stromkreises für den Magneten DZ, so dass die Zeitscheibe alle 10 Sekunden um einen Schritt fortgeschaltet wird. Diese Fortschaltung wird zugleich verwendet, um eine unnötig lange Blindbelegung des Zeitzonenzählers zu vermeiden. Da die Zeit, die von der Belegung des Zeitzonenzählers bis zum Aushängen des gewünschten Teilnehmers verstreicht, in der Regel gebührenfrei ist, kann in der Regel ein Teilnehmer durch unvollständige Nummernwahl die wertvolle Fernleitung unbeschränkt lange belegen. Soll diese Verlustbelegungszeit auf höchstens 3 Minuten beschränkt werden, dann wird auf dem 18.
Schritt der Zeitscheibe durch einen Nocken der Kontakt trz umgelegt und hiedurch ein Erregungsstromkreis für das Trennrelais S geschlossen : +, st4, cl, z 1, v 1, trz, Relais S Wicklung I,-. Relais S spricht in diesem Stromkreis an, trennt durch Öffnen seiner Kontakte s 1, 2 und 3 die Verbindungsleitung auf, wobei durch den Kontakt s 3 zugleich eine Belegung des IL Gruppenwählers seitens des Fernamtes über die
EMI4.3
geschlossen : +, st 4, c 1, s 4, Relais E Wicklung III,-, während der Kontakt s 5 einen Stromkreis für den Summer Su 1 schliesst : +, st 4, cl, Relais B Wicklung III, Relais J Wicklung III, s 5, Kondensator, Summer Sul.
Hiedurch wird in den Wicklungen 1 und II des in der Sprechleitung liegenden Relais J ein tiefer Summerton erzeugt, der dem Teilnehmer die Auftrennung der Verbindung anzeigt.
Relais E hält sich durch Schliessen seines Kontaktes e 1 über seine Wicklungen 1 und II, trennt mit Kontakt e 2 den Impulsstromkreis für die Einstellung des Zonengerätes auf und bewirkt mit dem Kontakt e 4 den Stillstand der Zeitseheibe. Nach Einhängen des anrufenden Teilnehmers kehren in der später noch näher zu beschreibenden Weise alle etwa schon eingestellten Schaltwerke in die Ruhelage zurück
Es sei nun der Fall betrachtet, dass der Teilnehmer zum Aufbau der Verbindung innerhalb der vorgeschriebenen Zeit die einzelnen Stromstossreihen aussendet.
Während jeder Stromstossgabe wird Relais J über seine Wicklungen 1 und II stossweise erregt : a-Ader, Relais J Wicklung I und 11, dv 2,-. Durch den Kontakt i 1 werden sowohl die Stromstösse auf die a"-Ader weitergegeben, als auch die Wähler des Verzonungsgerätes eingestellt. Zu diesem Zweck ist der Kontakt i 1 als Doppelarbeitskontakt
EMI4.4
Durch die Stromstösse wird somit die schrittweise Erregung des Magneten DA und damit die schrittweise Fortschaltung des Schaltarms da des ersten Wählers des Verzonungsgerätes bewirkt. Während der Stromstossreihe wird gleichzeitig über den Kontakt i 2 Relais V erregt, welches als Verzögerungsrelais ausgebildet ist und während der einzelnen Stromstosspausen seinen Anker angezogen hält.
Am Ende der ersten Stromstossreihe fällt Relais V ab und schaltet mittels des Kontaktes v 1 das Relais R ein :
EMI4.5
Sobald während der zweiten Stromstossreihe das Relais V wieder zum Ansprechen kommt, wird durch die Umschaltung des Kontaktes v 1 der über Wicklung 1 des Relais R verlaufende Stromkreis unterbrochen, an seine Stelle jedoch ein Haltestromkreis über Wicklung 1I des Relais R geschlossen : +, st 4, e 7, z 1, v 1, r 2, Relais R Wicklung II,-. Während dieser zweiten Stromstossreihe wird ferner ein Relais H über seine Wicklung I erregt, welches den Stromkreis für die Erregung des Relais U vorbereitet. Relais H ist als Verzögerungsrelais ausgebildet und hält während der Stromstossgabe seinen Anker angezogen.
Am Ende der zweiten Stromstossreihe, deren Stromstösse die Fortschaltung der Schaltarme db/e in grossen Schritten bewirkte, fällt Relais V wieder ab, unterbricht mit Kontakt v den Haltestromkreis für Relais R und schliesst gleichzeitig mit Kontakt vl 1 einen Erregungsstromkreis für Relais U : +, st 4, cl, z 1, v 1, h 1, Relais U Wicklung 1, wa 2, e 3, we 2, Magnet DA,-, sowie einen Haltestrom-
<Desc/Clms Page number 5>
EMI5.1
Sobald während der dritten Stromstossreihe Relais V wieder anspricht, wird mit Kontakt'01 der Haltestromkreis für Relais H unterbrochen, anderseits jedoch ein Haltestromkreis für Relais U geschlossen : +, st 4, z 1, v 1, f 4, u 2, Relais U Wicklung 11, -. Am Ende der dritten Stromstossreihe, deren Stromstoss die Fortschaltung der Schaltarme dblc in Einzelschritten bewirkt, fällt Relais V wiederum verzögert ab und schliesst mit Kontakt v 1 einen Stromkreis für den Magneten EM : +, st 4, e. 1, z 1, v 1 we 1, u 6, e 5, Magnet EM,-, der während der Abfallzeit des Relais U geschlossen ist.
Der Magnet EM drückt bei seiner Erregung die während der Fortschaltung frei beweglichen Schaltarme dble des Zonenwählers auf die Kontakte der Kontaktbank. Hiebei sperrt sich der Anker des Magneten EM mechanisch, so dass die Kontaktgabe auch nach Beendigung der Erregung des Magneten aufrechterhalten bleibt. Der in dem Erregungsstromkreis des Magneten EM liegende Kontakt we 1 ist ebenso wie der Kontakt we 2 während der Fortschaltung der Schaltarme durch den Magneten DC in Einzelschritten umgelegt worden.
Über den durch die Einstellung des Schaltarmes da ausgewählten Schaltarm dhle ist nunmehr ein Kontakt ausgewählt, der mit einem der Zonenkontakte zo 2-8 in Verbindung steht. Von den Zonen- kontakten zo 2-zo 8 sind lediglich drei dargestellt, diese jedoch je zweimal, u. zw. einer für die Tagseite und ein anderer für die Nachtseite des Tarifschaltwerkes. Die Kontakte befinden sich zur Zeit noch in Ruhe, da die Scheibe des Tarifschaltwerkes noch nicht fortgeschaltet ist.
Es sei angenommen, dass beispielsweise die Zone 3 der durch die drei ausgesandten Stromstossreihen bestimmten Verbindung entspricht und somit über die Schaltarme da und db/o1 der Kontakt zo 3 ausgewählt wurde. Über die Ruhestellung dieses Kontaktes ist nunmehr ein Kurzschlusskreis für Relais S Wicklung I geschaffen :
EMI5.2
dann würde Relais S über seine Wicklung I erregt werden und die Trennung der aufgebauten Verbindung bewirken. Dies ist stets dann der Fall, wenn der ausgewählte Schaltarm dble auf einen Kontakt zu stehen kommt, der mit keinem der Zonenkontakte verbunden ist, d. h. wenn eine Kennziffer gewählt wurde, welche keinem wählbaren Anschlussamt entspricht und daher nicht verzont ist.
In diesem Falle wird sofort durch den Zeitzonenzähler die Trennung der Verbindungen und damit die Freigabe der hochwertigen Leitung bewirkt.
Während der Einstellung des Zonengerätes ist die Zeitscheibe 10sekundlich fortgeschaltet worden. Trifft nach Einstellung des Zonengerätes die beim Melden des gerufenen Teilnehmers gegebene Zähleinleitung nicht innerhalb von 3 Minuten nach der Belegung des Zeitzonenzählers ein, dann wird, wie dies bereits oben angegeben, auf dem 18. Schritt der Zeitscheibe durch einen Nocken der Kontakt s betätigt, wodurch der Kurzschlusskreis für Relais S Wicklung I unterbrochen wird, so dass Relais S anspricht und die Trennung bewirkt.
Die Zähleinleitung beim Melden des gewünschten Teilnehmers wird in bekannter Weise durch Anlegung von Potential an die b"-Ader in den nachgeordneten Wähler gegeben. Hiedurch wird Relais B erregt-+, st 4, c 1, Relais B Wicklung II, z 3, s 2, b",-. In den bekannten Schaltungen von Zeit- - zonenzählern kann die Aufnahme der Zähleinleitung dadurch unterdrückt werden, dass der rufende Teilnehmer in schneller Folge die Ziffer 1 wählt. Diese Unterdrückungsmöglichkeit ist durch die besondere Schaltung des Zähleinleitungsrelais B unterbunden. Durch einen Kontakt v 2 des während einer Stromstossgabe des rufenden Teilnehmers erregten Relais V wird nämlich eine zweite Wicklung I des Relais B der an der b"-Ader liegenden Wicklung II dieses Relais entgegengeschaltet.
Dies bewirkt, dass schon bei einer geringen Änderung des Potentials des Aneinanderschaltungspunktes beider Wicklungen das Relais B sicher zum Ansprechen kommt.
EMI5.3
Zonenprüfstromkreis auf die Kontakte so 3-zo 8 der Nachtseite umschaltet. Relais Z unterbricht durch Öffnen des Kontaktes z 3 den Stromkreis für Relais B und schliesst anderseits mit Kontakt z 1 einen Haltestromkreis für sich selbst. Über Kontakt z 1 wird fernerhin ein aus den Relais R und U gebildeter Relaisunterbrecher eingeschaltet : +, st 4, s 7, dz 3, '4, Relais U Wicklung II,-, der mit seinem Kontakt M 3 nunmehr die beschleunigte Fortschaltung der Zeitscheibe in die Stellung 18 bewirkt :
+, u 3, f 2, dz 1, z 2, lVlagnet DZ, -.
EMI5.4
<Desc/Clms Page number 6>
In der Stellung 18 der Zeitscheibe wird durch einen Nocken der Kontakt dz 3 geöffnet und hiedurch der Relaisunterbrecher abgeschaltet. Die Zeitscheibe wird nunmehr alle 10 Sekunden durch den 10-Sekunden-Schalter SS fortgeschaltet.
Auf den 19. Schritt der Zeitscheibe wird der Kontakt dz 1 umgelegt und somit der durch den Kontakt u 3 des Relaisunterbrechers gesteuerte Fortschaltstromkreis von dem Magneten DZ ab-und auf den Magneten DV umgeschaltet, welcher die Vorwärtsschaltung des Tarifgliedes bewirkt. Auf den 20. Schritt der Zeitscheibe wird der Kontakt dz 3 wieder geschlossen und damit der Relaisunterbrecher von neuem angelassen. Nunmehr erfolgt durch den Kontakt u 3 eine schnelle Fortschaltung des Magneten DV und damit des Tarifgliedes, u. zw. so lange, bis mechanisch durch einen Nocken der ausgewählte Zonenkontakt so 3 umgelegt wird. Sobald dieser Kontakt umgelegt wird, wird ein Stromkreis für den Magneten DZ geschlossen : +, st 4, cl, z 1, v 4, r 3, Schaltarm da, Schaltarm dbjc 1, zo 3, h 3, Magnet DZ,-.
Die Zeitscheibe wird somit um einen Schritt auf den Schritt 21 fortgeschaltet, auf welchen der Kontakt dz 3 wieder geöffnet ist, so dass der Relaisunterbrecher abgeschaltet ist und eine weitere Fortschaltung des Tarifgliedes unterbleibt. Wie ersichtlich, erfolgt somit zu Beginn des Gesprächs eine Fortschaltung des Tarifgliedes um einen Betrag, welcher der Grundgebühr der ausgewählten Zone entspricht.
Dieser Betrag wird beispielsweise für ein Gespräch bis zu einer Dauer von 3 Minuten in Anrechnung gebracht. Nach Ablauf von 3 Minuten muss daher erneut eine Fortschaltung des Tarifgliedes bewirkt werden. Zu diesem Zwecke wird von der Zeitscheibe, welche während dieser Zeitspanne alle 10 Sekunden durch den Schalter SS fortgeschaltet wurde, in Stellung 39 erneut der Kontakt dz 3 geschlossen, über den der Relaisunterbrecher, bestehend aus den Relais Rund U eingeschaltet wird. Der Kontakt u 3 bewirkt sodann wieder die stossweise Erregung des Magneten DV des Tarifgliedes, welches so lange fort-
EMI6.1
brecher abgeschaltet und damit die Fortschaltung des Tarifgliedes unterbrochen wird.
Nunmehr tritt während des Gespräches nach Ablauf je einer Gesprächsminute eine erneute Gebührenpflicht ein. Die Zeitscheibe veranlasst daher in den Stellungen 46, 53, 60,67, 74, 81, 88, 95 jeweils eine Fortschaltung des Tarifgliedes.
Um die sprechenden Teilnehmer von der beim Ablauf der einzelnen Zeitspannen fällig werdenden neuen Gebührenpflieht zu unterrichten, wird durch einen Nocken der Zeitseheibe jeweils kurz vor der Fälligkeit, d. h. vor der Fortschaltung des Tarifgliedes ein Summerstromkreis geschlossen : +, st4, cl,
EMI6.2
die Zeitscheibe in die Stellung 102. In dieser Stellung wird der Kontakt trz durch einen Nocken der Zeitscheibe vollständig umgelegt, so dass der Doppelarbeitskontakt betätigt wird. Hiedurch wird ein Erregungsstromkreis für das Trennrelais S geschlossen : +, st 4, c7, s 7, t, Relais S Wicklung I,-.
Relais S spricht an und bewirkt in der bereits beschriebenen Weise die Auflösung der Verbindung.
Wird das Gespräch vor Ablauf der zulässigen Höchstzeit beendet, dann wird in bekannter Weise bei Einhängen des anrufenden Teilnehmers in dem vorgeordneten Gruppenwähler als Zählkriterium Spannung an die a-Ader gelegt. Hiedurch wird Relais J erregt : a-Ader, Relais J Wicklungen I und II, dv 2, st 2, +. Relais J schliesst mit seinem Kontakt i 6 seine Wicklung II kurz und verstärkt somit den über die a-Ader fliessenden Strom, wodurch in bekannter Weise in dem vorgeordneten I.
Gruppenwähler das Fangen des Teilnehmers bewirkt wird, d. h. verhindert wird, dass die Verbindung des anrufenden
EMI6.3
stromkreis vor, während über Kontakt i 2 das Relais V erregt wird, sofern sich die Zeitscheibe nicht gerade in einer Stellung befindet, in welcher eine Fortschaltung des Tarifgliedes bewirkt wird : +, dz 4, i 2, Relais V,-. Der Kontakt v 4 bereitet die Erregung des Relais B vor und bewirkt gleichzeitig die
EMI6.4
Magnet AM,-. Der Magnet AM hebt beim Anzug seines Ankers die mechanische Sperrung des Ankers des Magneten EM auf, so dass die Schaltarme dble von der Kontaktbank abgehoben werden und damit der Zonenprüfstromkreis unterbrochen wird.
Relais F spricht an, schliesst mit seinem Kontakt f 1 einen Stromkreis für den Relaisunterbrecher und für die Erregung des Relais S : +, st 4, cl, z 1, v 4, dv 3, f1, r 4, Relais U Wicklung II,-und fl, Relais S Wicklung 77,-. Kontakt y2 schaltet den durch den Kontakt u 3 stossweise geschlossenen Fortschaltstromkreis auf den Magneten DR um, der nunmehr die schrittweise Rückschaltung der Tarifscheibe in die Ruhelage bewirkt. Relais S bewirkt durch Öffnen seiner Kontakte s 1, s 2 und s 3 die Auftrennung der Verbindung. Über den Kontakt s 4 wird das Relais E erregt : +, st 4, c 1, s 4, Relais E Wicklung III,-, welches sich über seinen Kontakt e 1
<Desc/Clms Page number 7>
selbst hält.
Der Kontakt e 2 trennt den Stromkreis für die Einstellung des Zonengerätes auf. Der Kontakt e 4 unterbricht den Fortschaltstromkreis für die Zeitseheibe.
Während der Fortschaltung des Tarifgliedes in die Ruhelage wird durch den Zahnkranz an dem äusseren Umfang der Tarifscheibe der Kontakt tg mechanisch betätigt, welcher bei jeder Schliessung
EMI7.1
durch seinen Kontakt b 3 den Zählstromkreis :-, Zähler ZS, i 3, b 3, b-Ader.
Um die Ruhelage zu erreichen, muss die Scheibe des Tarifschaltwerkes um denselben Winkelbetrag zurückgeschaltet werden, um den sie während der Gesprächsverbindung vorgeschaltet wurde. Die Zahl der Schliessungen des Kontaktes tg entspricht somit der Zahl der durch die Gesprächsdauer und die ausgewählte Zone fällig gewordenen Gebühreneinheiten.
Sobald die Tarifscheibe ihre Ruhelage erreicht, werden, die Kontakte dv 1, dv 2, dv 3 wieder in die dargestellte Ruhelage umgelegt. Der Kontakt dv unterbricht die Fortschaltung des Magneten DR. Kontakt dv 2 unterbricht den Erregungsstromkreis für Relais J, welches abfällt und damit auch Relais V aberregt. Durch die Unterbrechung des Stromkreises für Relais J wird in bekannter Weise die Auslösung des vorgeordneten 1. Gruppenwählers bewirkt, so dass auch der Stromkreis für Relais C unterbrochen wird. Nach dem Abfallen von Relais a wird folgender Erregungsstromkreis für Relais F
EMI7.2
Wicklung 11 bewirkt.
Durch den Relaisunterbrecher wird nunmehr der Magnet DA des ersten Wählers des Zonengerätes in die Ruhelage fortgeschaltet : +, u 3,/*2, dv, , wa 1, Magnet DA,,-. In der Ruhelage wird der Kontakt wa 1 umgelegt und hiedurch der Fortschaltstromkreis für den Magneten Da geschlossen : +, u3. y2, d l, wal, wb 2, Magnet DC,-. Sobald die Schaltarme dble die Ruhelage erreichen, werden die Kontakte mob 1 und wb 2 umgelegt. Über den Kontakt wb 2 wird der Fortschaltstromkreis für die Zeitscheibe geschlossen : +, M 3, y2, dv 1, wal, wb 2, Magnet DZ,-. Sobald auch die Zeitscheibe in die Ruhelage zurückgekehrt ist, wird der Kontakt dz 2 geöffnet und damit der Erregungsstromkreis für Relais Fund S unterbrochen.
Nunmehr sind alle Schaltmittel und Relais wieder in die Ruhelage zurückgekehrt.
Es kann der Fall eintreten, dass einzelne Anschlussstellen nur zwei Kennziffern besitzen, durch deren Aussendung der Zonenwert dieser Vermittlungsstellen bestimmt werden soll. In diesem Fall würden durch die Aussendung zweier Stromstossreihen nach Belegung des Zeitzonenzählers lediglich der Schaltarm da eingestellt, die Schaltarme dble jedoch nur unvollkommen durch Fortschaltung in grossen Schritten eingestellt werden. Um auch in diesem Falle eine ordnungsgemässe Verzonung zu ermöglichen, wird bei Übermittlung des Zählkriteriums seitens der angerufenen Vermittlungsstelle, d. h. bei. Erregung des. Relais B und der darauffolgenden Erregung des Relais Z eine zusätzliche Fortschaltung der Schaltarme dble um einen Schritt bewirkt.
Während der Abfallzeit des Relais B wird nämlich ein Erregungsstromkreis für den Magneten DO kurzzeitig geschlossen : +, st 4, c 1, z 1, dz 3, f 1, J, u 1, Magnet DO,-. Relais U hält in diesem Augenblick seinen Anker noch angezogen, da es bis zur Erregung des Relais Z infolge der unvollkommenen Einstellung des Zonengerätes noch erregt war. Der Zonenkontakt einer solchen Vermittlungsstelle ist daher stets in den ersten Schritt der durch die zweistellige Rufziffer bestimmten Dekade anzuschliessen.
Sind für alle zu wählenden Vermittlungsstellen nur zweistellige Rufziffern vorgesehen, wie dies
EMI7.3
der Fall sein kann, dann entfällt der Wähler DA, da, und es braucht nur ein einziger Schaltarm dble vorgesehen zu sein. Die Kontakte iva 1 und ma 2 müssen sodann in der punktiert eingezeichneten Weise überbrückt werden.
Wird ein Gespräch innerhalb der Ortszone oder mit Dienstanschlüssen geführt, dann hat eine Gebührenverrechnung in Abhängigkeit von der Gesprächsdauer nicht zu erfolgen, sondern es soll lediglich eine einzige Grundgebühr belastet werden. Die Anschlüsse von Dienststellen besitzen beispielsweise als erste wirksame Kennziffer eine 1 oder eine 0. In diesem Falle wird bei dem Abfall des Relais V nach Aussendung der ersten Stromstossreihe, welche auf den Zeitzonenzähler einwirkt, Relais E erregt : +, st 4, c 1, z 1, v 1, trz, da, Relais Wicklung Z,-. Relais E schliesst mit Kontakt e 1 einen Haltestromkreis über seine Wicklung I und 11 und unterbricht mit Kontakt e 4 den Fortschaltstromkreis über den Magneten DZ der Zeitscheibe.
Kommt später sodann die Zähleinleitung durch Erregung der Relais B und Z, dann wird in der beschriebenen Weise bis zum Abfall des Relais B der Magnet DV über den Kontakt b 5 einmal erregt, so dass die Tarifscheibe um einen Schritt aus der Ruhelage bewegt wird.
Bei der Auslösung der Verbindung muss die Tarifscheibe dementsprechend auch um einen Schritt in die Ruhelage zurückgeschaltet werden, so dass durch den Kontakt tg nur eine Gebühreneinheit in Anrechnung gebracht wird.
Für einzelne Vermittlungsstellen unter einer bestimmten Zone, beispielsweise der Zone 2, kann die Vorschrift bestehen, dass für sie während des Tages als auch während der Nacht bei unbegrenzter Gesprächszeit nur die Gebühr von zwei Ortseinheiten verrechnet werden soll. Zu diesem Zwecke ist der Kontakt zo 2, der bei einer bestimmten Einstellung des Verzonungsgerätes erreicht wird, derart angeschlossen, dass nach Umlegung dieses Kontaktes durch den Nocken der fortgesehalteten Tarif-
<Desc/Clms Page number 8>
scheibe nicht nur eine Fortschaltung der Zeitscheibe um einen Schritt zur Stillsetzung der Tarifscheibe erfolgt, sondern zugleich auch Relais E über Wicklung 7 erregt wird, so dass eine weitere Fortschaltung der Zeitscheibe in Abhängigkeit von dem 10-Sekunden-Schalter SS unterbleibt.
Es kann somit auch keine weitere Fortschaltung der Tarifscheibe stattfinden, und es werden am Ende der Verbindung nur eine dieser Einstellung der Tarifscheibe entsprechende Anzahl Zählimpulse, beispielsweise zwei, übertragen.
Prüft aus irgendwelchen Gründen bei der Fortschaltung der Tarifscheibe kein einziger Zonen-
EMI8.1
ebenfalls durch einen Kontakt s 1 erregt, wenn die Sicherung des Zeitzonenzählers ausgelöst hat.
Die Fortschaltung der Zeitscheibe nach Melden des gerufenen Teilnehmers aus Stellung 18 nach Stellung 20 in 10-Sekunden-Schritten ohne Beeinflussung der Tarifscheibe gibt dem anrufenden Teilnehmer die Möglichkeit, im Falle eines Irrtums sofort einzuhängen, wobei nur die Gebühr eines Ortsgespräches fällig wird. Die Tarifscheibe ist in diesem Falle nur um einen Schritt beim Melden des Gerufenen fortgeschaltet worden. Zögert der Rufende jedoch länger als 20 Sekunden, dann wird in der beschriebenen Weise in Stellung 20 der Zeitscheibe die Tarifscheibe um den durch die gewählte Zone bestimmten Grundbetrag fortgeschaltet.
In dem beschriebenen Ausführungsbeispiel werden durch die Tarifscheibe während des Gespräches die jeweils fällig werdenden Gebühreneinheiten gespeichert und erst am Ende der Verbindung auf den Zähler des anrufenden Teilnehmers übertragen. Für die Erfindung ist diese Art der Übermittlung der Zählimpulse keineswegs von Bedeutung. Die Schaltung lässt sich auch leicht derart einrichten, dass bereits während des Bestehens der Verbindung bei der jeweiligen Fortschaltung der Tarifscheibe durch den Kontakt tg die Übermittlung der Zählimpulse auf den Zähler des anrufenden Teilnehmers bewirkt wird, so dass eine Speicherung der Zählimpulse somit unterbleibt.
Wie ersichtlich, sind in die verschiedenen Stromkreise des Zeitzonenzählers besondere Zählsehalt- werke eingeschaltet, welche statistischen Zwecken dienen. Mit Belegung des Zeitzonenzählers durch den vorgeordneten 1. Gruppenwähler wird über Kontakt c die Belegungslampe BL und der Zähler ZB erregt, auf welchem somit die Zahl der Belegungen gezählt wird.
In dem Stromkreis für die Fortschaltung der Zeitscheibe in Abhängigkeit von dem 10-Sekunden- Schalter SSliegt der Zähler ZD, welcher somit die Dauer der Belegung des Zeitzonenzählers aufzeichnet. An diesen Stromkreis kann ferner durch den Kontakt z 4 des nach der Zähleinleitung erregten Relais Z der Zähler ZGD angeschaltet werden, welcher somit die Dauer des Gespräches vermerkt.
In dem Erregungsstromkreis des Relais Z liegt der Zähler ZGB, welcher bei jeder Erregung des Relais Z erregt wird und somit die Zahl der wirksamen Zähleinleitungen aufzeichnet. In dem Zählimpulsstromkreis, durch welchen die Zählstromstösse auf die b-Ader übermittelt werden, liegt das Zählschaltwerk ZS, welches die Zahl der übermittelten Zählstromstösse aufzeichnet. Mittels dieser fünf Zählschaltwerke lassen sich alle für die Statistik erforderlichen Angaben ermitteln.
Den Zusammenbau der Zeit-und Zählerfortschalteinrichtung zu einem Zeit-und Tarifgerät zeigen die Fig. 8-10.
Auf einer Grundplatte G ist in zwei Lagen L 1 und L 2 eine feststehende Welle W befestigt.
Auf der Welle W ist in der Nähe des Lagers L 1 die Zeitscheibe 17 für sich beweglich angeordnet, welche durch einen Elektromagneten DZ schrittweise fortgeschaltet werden kann. Auf der Stirnfläche der Zeitscheibe 17 sind die Nocken 19 angeordnet, welche die Kontaktfedersätze dz steuern. Diese Kontaktfedersätze sind ebenfalls an der Grundplatte G befestigt.
In der Nähe des Lagers L 2 ist auf der Welle W die Tarifscheibe 11 angeordnet, welche auf beiden Stirnflächen Nocken 16 trägt, die die Kontaktfedersätze 20 steuern. Die Tarifscheibe 11 trägt an ihrem äusseren Umfange die Verzahnung 15 zur Beeinflussung des Kontaktfedersatzes tg. Mit der Tarifscheibe 11
EMI8.2
zahnung ausgerüstet sind. Das Rad 12 wird durch den Magneten DV und das Rad 13 durch den Magneten DR schrittweise fortgeschaltet.
Eine Fettbüchse FB dient zur Schmierung der einzelnen Lagerstellen an der Welle W.
Um die Bauhöhe niedrig zu halten, sind die einzelnen Teile in die Grundplatte G eingelassen.
Die Grundplatte G weist entsprechende Ausschnitte auf, durch welche die Fortschalträder, die Tarifscheibe, die Antriebsmagnete und die Kontaktfedersätze hindurehragen.
Bei dem in den Fig. 11-16 dargestellten Zeit-Zonen-Zähler des zweiten Ausführungsbeispieles erfolgt die Feststellung des Zonenwertes durch ein mechanisches Verzonungsgerät.
Sind zur Bestimmung der Zone drei Stromstossreihen erforderlich, dann muss das Verzonungsgerät 1000 verschiedene Einstellmöglichkeiten aufweisen. Es müssen somit 1000 verschiedene Kriterien, welche nach den vorhandenen Wertstufen mechanisch unterscheidungsfähig sind, vorgesehen werden.
<Desc/Clms Page number 9>
Dieser Kriterienträger besteht aus einer Anzahl Kreisscheiben 13 (Fig. 11 und 12), die unter Zwischenfügung von Distanzscheiben 14 auf eine Buchse 16 aufgeschoben sind und mittels einer Mutter 16 fest gegen einen rückwärtigen Ansatz der Buchse gedrückt werden. Diese Buchse ist mit einem Zahnrad 17 verbunden, welches einen Führungsstift 18 trägt, der durch eine entsprechende Aussparung sämtlicher Scheiben 13 hindurchtritt und somit eine Verdrehung der Scheibe gegenüber dem Zahnrad verhindert.
Das Zahnrad j ist ferner mittels Stiften 19 mit einer Scheibe 20 verbunden. Zwischen dem Zahnrad 17 und der Scheibe 20 ist eine nicht dargestellte Uhrfeder angeordnet, deren eines Ende an der Scheibe 20 befestigt ist, während das andere Ende an einem Stift 21, der auf der Grundplatte 11 angeordnet ist, eingehängt ist. Die Platte 20 trägt eine weitere Buchse 22, auf der ein Zahnrad 23 befestigt ist. Dieses Zahnrad 23 weist 11 Zähne auf, während das Zahnrad 1"1121 Zähne besitzt. Das Zahnrad 23 kann durch eine Fortschaltklinke 24 eines in der Zeichnung nicht dargestellten Magneten fortgeschaltet werden, während das Zahnrad 17 durch einen andern in der Zeichnung nicht dargestellten Magneten fortgeschaltet werden kann.
Dieses ganze aus den Zahnrädern 23, 17 und den Scheiben 13 gebildete Paket ist auf einer mit der Grundplatte 11 verbundenen, feststehenden Achse 12 frei beweglich angeordnet und wird ver-
EMI9.1
welcher gegen einen schwenkbar auf der Grundplatte angeordneten Anschlag 26 sich legt, bestimmt wird. Nachdem das Paket auf die Achse 12 geschoben ist, wird es durch eine in das freie Ende der Achse eingesetzte Schraube 27 gegen Entfernung gesichert. Zweckmässig kann durch die Schraube auch ein Zeiger 28 mit der feststehenden Achse verbunden werden, so dass vermittels einer auf der vordersten Scheibe 29 angebrachten Skala der Grad der Verstellung des Kriterienträgers abgelesen werden kann.
Bei dem dargestellten Kriterienträger besitzt jede Scheibe 13 121 Zähne 31. Die Zähne können verschieden lang sein, und es sind acht verschiedene Längenstufen vorgesehen, entsprechend acht verschiedenen Zonenwerten. Die Zähne sind in die vollen Kreisscheiben eingefräst, während die Längenstufen durch Prägung von konzentrischen Kreisen auf der Oberfläche der Scheiben bezeichnet sind (Fig. 14).
Die Zähne 31 der Scheiben 13 können mittels einer Zange oder eines ähnlichen Werkzeuges auf die erforderliche Länge abgeschnitten werden. Da in einer Vermittlungsstelle stets mehrere Zeitzonenzähler Aufstellung finden, welche genau gleich ausgebildet sind, genügt es, diese Arbeit von Hand nur an der Scheibe eines Gerätes vorzunehmen. Diese Scheibe kann sodann als Schablone für die Scheiben aller andern Geräte verwendet werden, welche, zu einem Paket zusammengefasst, in einfacher Weise ausgefräst werden. Hiedurch wird eine zwangläufige Übereinstimmung der Scheiben aller Geräte erzielt, so dass sich die Nachprüfung nur auf ein einziges Gerät zu erstrecken braucht.
Die Ausrichtung jeder Scheibe 13 mit 121 Zähnen, welche für die Fortschaltung des Kriterienträgers in grossen und kleinen Schritten zweckmässig ist, hat den Vorteil, dass auch die Raststellen zwischen der Fortschaltung mit grossen und kleinen Schritten für die Wertbestimmung verwendet werden können. Dies ist insbesondere erforderlich, wenn in einem Verbindungsnetz einzelne Anschlüsse nur durch Vermittlung einer Beamtin erreicht werden und zur Herstellung einer Verbindung zu dem Beamtinnenplatz nur eine geringere Anzahl Stromstossreihen, z. B. zwei erforderlich sind als sonst für die Bestimmung der Entfernungszone. Zur Vereinfachung der Stromkreise für die Einstellung des Verzonungsgerätes werden von dem Kriterienträger Kontakte gesteuert.
Sobald der Kriterienträger bei dem ersten durch das Zahnrad 23 bewirkten grossen Schaltschritt seine Ruhelage verlässt, wird der
EMI9.2
dargestellten Kontakt betätigen. Dieser Kontakt bleibt also nach der Verstellung des Kriterienträgers in grossen Schritten in derselben Lage, in der er sich in der Ruhelage des Kriterienträgers befindet.
Erst wenn nunmehr durch Fortschaltung in kleinen Schritten mittels des Zahnrades 17 und des zugeordneten Elektromagneten der Kriterienträger um einen Betrag verdreht wird, der kleiner ist als der Winkelbetrag zwischen zwei Raststellen, tritt der Stift 19 unter dem nicht dargestellten Kontakt hervor und der Kontakt tritt in seine Arbeitsstellung über.
EMI9.3
unter der Einwirkung der Uhrfeder zu vermeiden, steht eine nicht dargestellte Sperrklinke mit den Zähnen des Zahnrades 17 in Eingriff.
Zur Auswertung der Zahnlänge der ausgewählten Einstellmöglichkeit ist ein Fühlglied 32 vorgesehen. Dieses Fühlglied hat zwei Bewegungen auszuführen. Durch die erste Bewegung wird eine Scheibe 13 des Kriterienträgers ausgewählt, d. h. es findet eine Auswahl aus den zehn Gruppen von je 100 Einstellmöglichkeiten statt. Die zweite Bewegung, die in Richtung eines Radius der Scheiben 13 erfolgt, dient dazu, die Länge des Zahnes einer bestimmten Einstellmöglichkeit aus der ausgewählten Gruppe von 100 Einstellmöglichkeiten festzustellen. Zur Ermöglichung dieser zweifachen Bewegung des Fühlgliedes 32 ist eine besondere Führung für dieses Fühlglied vorgesehen.
In einem an der Grundplatte 11 befestigten Lagerstück 33 ist ein senkrechter Führungsstift 34 angeordnet, auf dem ein Träger 37
<Desc/Clms Page number 10>
sitzt, der entgegen der Wirkung einer Feder 38 nach unten bewegt werden kann. Das vordere Ende des Trägers 37 ist hohl ausgebildet und wird durch eine aufgeschraubte Kappe 39 verschlossen. Dieses ausgehöhlte Ende des Trägers 37 ist ferner oben und unten mit einem Schlitz 40 versehen, durch welches das Fühlglied 32 hindurchzutreten vermag. Ferner ist das Tragglied von einem Schutzmantel 52 umgeben, das an dem Lagerstück 33 befestigt ist und einen Schlitz 53 zum Durchtritt des Fühlgliedes 32 besitzt. An dem Fühlglied 32 ist ein Lagerstück 41 befestigt, welches in der Höhlung des Trägers 37 gleitet und unter der Wirkung einer Feder 42 steht.
Das Fühlglied 32 vermag also gegenüber dem Träger 37 eine Bewegung in dessen Längsrichtung auszuführen, für eine Bewegung senkrecht zu der Längsrichtung des Trägers ist das Fühlglied 32 jedoch mit dem Träger 37 starr gekuppelt.
Zur Fortschaltung des Fühlgliedes in der Längsrichtung des Trägers 37 ist eine Zahnstange 43 vorgesehen, welche einen Stift 44 trägt, der zwischen dem gabelförmigen Ende 45 des Fühlgliedes 32 liegt. In die Zahnstange 43 vermag eine Fortschaltklinke eines nicht dargestellten Elektromagneten einzugreifen. Das obere Ende der Zahnstange 43 trägt eine Verzahnung 46, in welche eine Sperrklinke 47, die an dem Lagerstück 33 um die Achse 48 schwenkbar befestigt ist, einzugreifen vermag.
Mit der Zahnstange 43 ist ein Ansatz 49 verbunden, der in der Ruhelage der Zahnstange einen Kontakt nw betätigt. Bei dem ersten Schritt, den die Zahnstange 43 unter der Wirkung des nicht dar- gestellten Elektromagneten ausführt, wird dieser Kontakt umgelegt. Der Ansatz 49 trägt weiterhin Schaltfedern 50, welche über die Kontakte einer ortsfest angeordneten in geeigneter, nicht näher dargestellter Weise an der Grundplatte 11 befestigten Kontaktbank 51 schleifen, über welche auf jedem Schritt der Zahnstange 43 ein besonderer Stromkreis geschlossen werden kann. Diese Vorrichtung zur Schliessung verschiedener Stromkreise stellt eine zusätzliche Einrichtung dar, die für die Arbeitsweise der Einrichtung zur Ermittlung des Wertes einer bestimmten Einstellung des Kriterienträgers unwesentlich ist.
Die Verstellung des Fühlgliedes 32 erfolgt somit durch schrittweise Fortschaltung der Zahnstange 43, die mittels ihres Stiftes 44 das Fühlglied mitnimmt. Hiebei wird die Druckfeder 42 gespannt, während die Rückstellung durch die Sperrklinke 47, die in die Zahnstange 46 einfällt, verhindert wird. Nach dem ersten Schritt steht das Fühlglied 32 oberhalb der in Fig. 11 und 12 am weitesten links dargestellten Scheibe 13 des Kriterienträgers. Das Tragglied 37 bleibt bei dieser Verstellung in Ruhe.
Für die senkrechte Bewegung des Fühlgliedes 32 besitzt das Tragglied 37 einen Stift 54, auf welchen der Anker 55 eines nicht dargestellten Elektromagneten aufliegt. Sobald dieser Elektromagnet erregt wird, drückt er das Tragglied 37 mitsamt dem Fühlglied 32 nach unten, so dass der untere, stiftförmige Ansatz dieses Fühlgliedes in den Kriterienträger hineingesenkt wird. Diese Bewegung erfolgt so lange, bis das Fühlglied auf Widerstand stösst, d. h. an den Kopf des je nach der Wertstufe mehr oder weniger langen Zahnes 31 der ausgewählten Scheibe 13 des Kriterienträgers stösst. Die Länge dieses Einrückweges des Fühlgliedes 32 entspricht somit der zu bestimmenden Wertstufe.
Wie in der Zeichnung ersichtlich, legt sich in der Ruhelage der gabelförmige Ansatz des Fühlgliedes 32 auf die obere Fläche des Mantels 52, so dass in dieser Lage keine Einrückbewegung stattfinden kann. Es wird auf diese Weise zwangläufig verhindert, dass die Einrückung vor Ausführung der Auswahlbewegung durch das Fühlglied vorgenommen wird.
Das Tragglied 37 ragt durch einen Schlitz 56 der Grundplatte 11 hindurch und trägt auf der andern Seite der Grundplatte einen Ansatz 57, welcher mit einer Zahnstange 68 (Fig. 13) verbunden ist. In diese Zahnstange 68 tritt eine an der Grundplatte 11 befestigte Sperrklinke 59 ein, welche ein Hochheben des Traggliedes 37 unter Wirkung der Feder 38 verhindert. Die Teilung dieser Zahnstange 58 entspricht genau der Teilung der zu ermittelnden Wertstufen. Auf diese Weise wird erreicht, dass es für die Bestimmung des Wertes nicht auf die Genauigkeit der Länge der einzelnen Zähne des Kriterienträgers ankommt, diese Länge vielmehr innerhalb der Grenzen der einer Wertstufe entsprechenden Länge schwanken darf. Die richtige Lage des Trägers 37 wird vielmehr stets durch den Einfall der Sperrklinke 59 in die Zahnstange 68 bestimmt.
Es könnte natürlich auch die Zahnstange ortsfest angeordnet und die Sperrklinke an dem Ansatz 57 befestigt werden.
An dem Ansatz 57 ist ein Bügel 60 befestigt, der einen Zeiger 61 trägt. In der Bewegungsbahn dieses Zeigers 61 ist an der Grundplatte 11 eine Skala 62 befestigt, auf welche die ermittelte Wertstufe unmittelbar abgelesen werden kann. An Stelle einer Skala und eines Zeigers oder neben diesen könnte auch ein Kontaktarm und eine Kontaktbank mit so vielen feststehenden Kontakten vorgesehen sein, als Wertstufen vorhanden sind. Es würde dann jeweils ein der ermittelten Wertstufe entsprechender Stromkreis geschlossen werden, über welchen die elektrische Beeinflussung einesTarifgerätes erfolgen kann.
In dem beschriebenen Ausführungsbeispiel erfolgt die Beeinflussung des Tarifgerätes unmittelbar mechanisch seitens des Verzonungsgerätes. Zu diesem Zwecke sind in dem Ansatz 57 des Trägers 37 zwei Stifte 63 und 64 vorgesehen, die unter der Wirkung von Federn 65 stehen. An diesen Stiften 63 und 64 ist je eine mit ihnen bewegliche Schiene 66 und 67 befestigt. Vor diesen Schienen bewegt sich der Ansatz 68 des Ankers eines nicht dargestellten Elektromagneten, der in jeder seiner Lagen eine der Schienen 66,67 entgegen der Wirkung der Federn 65 zurückhält, so dass stets nur ein Stift 63 oder 64 vorzutreten vermag. In der Zeichnung Fig. 12 liegt der Ankeransatz 68 vor der Schiene 67 und hält
<Desc/Clms Page number 11>
infolgedessen den Stift 64 zurück.
Der Stift 63 hingegen ist freigegeben und liegt an einer als Speicherrad bezeichneten Zählerfortsehalteinriehtung 69 an.
Das Rad 69 zur Speicherung der Gebührenwerte sitzt lose auf der Achse 12, welche zu beiden
Seiten der Grundplatte 11 vorsteht. Es ist mit einem Federhaus 70 versehen, welches fest an der Achse 12 befestigt ist. Diese Feder ist bestrebt, das Speicherrad 69 in der in Fig. 13 angegebenen Pfeilrichtung zu drehen, jedoch wird eine Drehbewegung durch die in den äusseren Zahnkranz 71 des Speieherrades einfallende federnde Sperrklinke 72 verhindert. An dem Speicherrad 69 ist ferner ein Stift 73 vorgesehen. welcher sich in der Ruhelage gegen einen an der Grundplatte befestigten beweglichen Anschlag "14 legt und diesen Anschlag entgegen der Wirkung einer Feder 75 festhält. Der Anschlag 74 wirkt auf einen Kontakt go, der umgelegt wird, sobald das Speieherrad 69 seine Ruhelage verlässt.
Es ist ferner ein Elektromagnet TM vorgesehen, der mittels der Fortschaltklinke 16, die ebenfalls in den äusseren Zahnkranz 71 des Speicherrades 69 eingreift, eine Drehung dieses Speicherrades entgegen der Wirkung der Uhrfeder des Federhauses 70 vorzunehmen vermag.
In dem Speicherrad 69 befindet sich ein radialer Schlitz 77, der in der Ruhelage des Speicherrades vor den Stiften 63 und 64, welche mit dem Tragglied 37 verbunden sind, liegt. Dieser Schlitz ist jedoch nicht ganz bis zum äusseren Umfang des Speicherrades durchgeführt, so dass der obere Stift 63 in der Ruhelage des Traggliedes 37 nicht in den Schlitz einzutreten vermag. Wird jedoch in der beschriebenen Weise das Tragglied 37 vermittels eines Magneten gesenkt, dann trifft der Stift 63 vor die Öffnung des Schlitzes 77 und vermag, sofern er nicht durch den Ankeransatz 68 daran gehindert ist, in den Schlitz einzutreten. In dem Speicherrad 69 sind nun verschiedene konzentrische Lochreihen vorgesehen, deren jede einen bestimmten, durch die Höhenlage des Traggliedes 37 ermittelten Wert entspricht.
Die Löcher dieser Lochreihen 78 sind um verschiedene Verdrehungswinkel des Speicherrades 69 versetzt angeordnet. Der Winkelbetrag zwischen zwei benachbarten Löchern einer Reihe entspricht einem bestimmten Gebührenwert. Beispielsweise sind für sieben verschiedene, den Wählereinstellungen entsprechende Zonenwerte bei der beschriebenen Anordnung 14 verschiedene Lochreihen vorgesehen. Die ersten sieben dieser Lochreihen entsprechen den sieben für die verschiedenen Entfernungszonen geltenden Tarifen. Die zweiten sieben Lochreihen dienen dazu, eine Umschaltung des Tarifes für jede Entfernungszone zu bestimmten Zeiten zu ermöglichen, beispielsweise um nachts die Verbindungen nach einem billigeren Tarif, dessen Werte etwa zwei Drittel der Werte des Normaltarifs betragen, zu verrechnen.
Die ersten sieben Lochreihen werden von dem Stift 63 ausgewählt, während die zweiten sieben Lochreihen von dem Stift 64 ausgewählt werden. Die Umschaltung des Tarifs findet durch die wechselnde Freigabe eines der Stifte 63,64 bei Erregung bzw. Nichterregung des nicht dargestellten den Ankeransatz 68 steuernden Elektromagneten statt.
Die Lochreihen des Speicherrades 69 liegen bei Festsetzung des Tarifs ein für allemal fest. Uni bei späteren Änderungen des Tarifs eine Änderung des Tarifgerätes leicht zu ermöglichen, werden diese Lochreihen zweckmässig aus einer an dem Speicherrad 69 befestigten Stahlblechscheibe herausgestanzt, die bei Tarifänderung ausgewechselt wird.
Auf der Achse 12 ist noch eine Zeitscheibe 79 drehbar aufgesetzt, das mit einem Federhaus 80 verbunden ist. Die Feder dieses Federhauses 80 ist bestrebt, die Zeitscheibe 79 in einer Ruhelage zu halten, in der sich ein Stift 81 (Fig. 12) dieser Scheibe gegen einen mit der feststehenden Achse verbundenen
Anschlag 119 legt. Die Zeitscheibe 79 trägt einen Zahnkranz, in den eine Sperrklinke 82 einzufallen vermag. Es ist ferner ein Elektromagnet ZM vorgesehen, dessen Fortschaltklinke 83 die Scheibe 79 entgegen der Wirkung der Feder des Federhauses 80 fortzuschalten vermag. Die Fortschaltklinke 83 trägt einen Stift 84, der sich gegen einen Ansatz der Sperrklinke 72 des Speicherrades 69 legt, so dass bei jedem Anzug des Elektromagneten ZM diese Sperrklinke aus dem Zahnkranz 7. ? des Speicherrades 69 herausgehoben wird.
Die Zeitseheibe 79 trägt auf einer Seite in bestimmten Abständen Schaltnocken 85, welche einen entsprechenden Nocken 86 eines auf einer feststehenden Achse 8"1 entgegen der Wirkung einer Feder 88 verschiebbar angeordneten Bügels 89 beeinflussen. Sobald einer der Nocken 86 an dem
Nocken 86 vorbeistreicht, wird der Bügel 89 kurzzeitig gegen die Grundplatte zu geschoben. Dieser
Bügel 89 besitzt einen geschlitzten Ansatz 90, der auf einem ortsfesten Stift 91 (Fig. 16) geführt wird und der sich vor die Stifte 63,64 des Traggliedes 37 legt und die Bewegung dieser Stifte unter der Wirkung ihrer Federn 66 begrenzt. Bei der Rückwärtsbewegung des Bügels 89 wird somit der wirksame Stift 63 aus dem Speicherrad 69 herausgedrückt.
Bevor jedoch der Stift 63 den Schlitz 77 des Speicherrades verlässt, wird durch einen Ansatz 92 (Fig. 16) des Bügels 89 eine Sperrklinke 93, die in Fig. 13 und Fig. 16 ersichtlich ist, freigegeben und fällt in den Zahnkranz 71 des Speicherrades 69 ein. Diese Sperrklinke 93 ist so angeordnet, dass ihre Schneide gegenüber der Anlaufkante des Schlitzes 77 um eine halbe Zahn- teilung des Zahnkranzes 71 versetzt ist. Bei der Rückwärtsbewegung des Bügels 89 wird somit zunächst die Sperrklinke 93 in den Zahnkranz einfallen, so dann der Stift 63 aus dem Schlitz 77 heraustreten.
Da die Rückwärtsbewegung des Bügels 89 vermittels der Einwirkung der Nocken 85 auf den Nocken 86 stets im Augenblick einer Erregung des Elektromagneten ZM, welcher die Scheibe 79 fortschaltet, erfolgt, ist in diesem Augenblick die Sperrklinke 72 des Speicherrades 69 ausgehoben : Sobald also der Stift 63 aus dem Schlitz 77 heraustritt, ist das Speicherrad 69 freigegeben und bewegt sich unter der Wirkung
<Desc/Clms Page number 12>
der Feder des Federhauses 70 in der Pfeilrichtung um eine halbe Zahnteilung, worauf die Bewegung durch die Sperrklinke 93 gehemmt wird.
Die Bewegung des Bügels 89 erfolgt nur kurzzeitig. Sobald der Nocken 86 wieder freigegeben ist, wird der Bügel unter der Wirkung der Feder 88 nach vorn geschoben. Hiedurch wird zunächst der Stift 63 freigegeben, der sich unter der Wirkung seiner Feder 66 gegen das Speicherrad 69 legt, hiebei jedoch in den Schlitz 77 nicht mehr einzufallen vermag, da dieser um eine halbe Zahnteilung verschoben ist. Bei der weiteren Vorwärtsbewegung des Bügels 89 tritt der Ansatz 92 unter die Sperrklinke 93 und hebt diese aus. Nunmehr ist das Speicherrad 69 erneut freigegeben und dreht sich so lange, bis der Stift 63 in das nächste Loch der durch die Höhenlage des Stiftes 63 entsprechend dem ermittelten Wert ausgewählten Lochreihe einfällt.
In dieser Lage bleibt das Speicherrad 69 stehen, bis der nächste Nocken 85
EMI12.1
magneten ZM in gleichen Zeitabständen, beispielsweise alle 5 Sekunden, fortgeschaltet. Die Anordnung der Nocken 85 auf dem Umfange des Rades 79 bestimmt somit die Zeitpunkte, in denen eine Speicherung des fällig gewordenen Gebührenbetrages nach dem herrschenden Tarif durch eine Verdrehung des Speicherrades stattfinden soll. Dies ist beispielsweise nach den ersten 15 Sekunden nach Ingangsetzung des Rades 79 der Fall, sodann nach Ablauf der ersten 3 Minuten und dann weiter nach Ablauf jeder folgenden Minute, bis zu maximal 12 Minuten.
In jedem dieser Zeitpunkte erfolgt eine Auslösung des Speicherrades 69, welches sodann um den Winkelabstand der Löcher der ausgewählten Lochreihe verdreht wird. Es ist ohne weiteres ersichtlich, dass hiedurch jede gewünschte Staffelung eines Tarifs vorgenommen werden kann, indem beispielsweise durch die Auslösung nach den ersten 15 Sekunden die Fortschaltung um einen bestimmten grossen Betrag, durch die Auslösung nach jeder folgenden Minute die Verdrehung um einen kleineren, gegebenenfalls stetig wachsenden Betrag erfolgt.
Um den Zeitpunkt der Vornahme der Gebührenspeicherung den Teilnehmern der Verbindung anzuzeigen, sind auf der Zeitscheibe 79 in gleichen Abständen wie die Nocken 85 Nocken 94 vorgesehen, welche nicht dargestellte Kontakte zu betätigen vermögen, über die beispielsweise der Stromkreis für ein Summerzeichen geschlossen wird. Diese Nocken 94 sind gegenüber den Nocken 85 um einen geringen Winkelbetrag voreilend versetzt, so dass bei der periodischen Fortschaltung der Zeitscheibe 79 vermittels des Elektromagneten ZM ein Nocken 94 etwa 10 Sekunden früher einen feststehend angeordneten
EMI12.2
Speicherrades 69 in Eingriff kommt.
An der Zeitscheibe 79 ist ein weiterer Nocken 95 vorgesehen, der eine etwas grössere Länge als die Nocken 94 besitzt. Dieser Nocken betätigt nach einem vollständigen Umlauf der Zeitscheibe 79, der während der Dauer von 12 Minuten erfolgt, einen in der Zeichnung nicht dargestellten besonderen Kontakt, durch welchen beispielsweise zwangläufig die Trennung der überwachten Verbindung herbeigeführt werden kann.
Auf der Achse 12 ist ferner mittels einer Schraube 96 ein Zeiger 97 feststehennd befestigt und auf der Zeitscheibe 79 ist in geeigneter Weise eine Skala angebracht, so dass an dem Grad der Verstellung der Zeitscheibe 79 unmittelbar die abgelaufene Dauer der Verbindung abgelesen werden kann.
Es ist ersichtlich, dass zunächst durch Verschieben des Fühlgliedes 32 längs dem Tragglied 37 und durch Verdrehen des Kriterienträgers in grossen und kleinen Schaltschritten die Zone einer aufgebauten Verbindung bestimmt und sodann durch Senken des Fühlgliedes der Wert dieser Zone ermittelt wird. Dieser Wert drückt sich in einer bestimmten Höhenlage der mit dem Tragglied 37 verbundenen Stifte 63, 64 aus und kann an der Skala 62 abgelesen werden. Es ist ferner ersichtlich, dass in Abhängigkeit von einzelnen Zeitintervallen eine Speicherung der Gebührenwerte durch Verdrehung des Speicherrades 69 vorgenommen wird. Diese Verdrehung erfolgt jeweils um die durch den Abstand der Löcher der durch die Höhenlage des wirksamen Stiftes ausgewählten Lochreihe bestimmten Winkelbeträge.
Bei Beendigung der Verbindung müssen nunmehr Zählstromstösse, deren Anzahl von dem gespeicherten Gebührenbetrag abhängig ist, zu einem dem Teilnehmer individuellen Zählwerk ausgesandt werden. Zu diesem Zweck sind auf dem Speicherrad 69 in gleichmässigem Abstand voneinander Stifte 98 angebracht, welche auf einen Kontakt (Fig. 13) einzuwirken vermögen. Die Teilung dieses Stiftkranzes ist ein Vielfaches der Teilung des Zahnkranzes "/1 des Speicherrades. Dies ist erforderlich, um eine Abrundung einzelner Gebührenbeträge zu ermöglichen.
Sollen beispielsweise des nachts nur zwei Drittel der Gebührenwerte, die des Tages zur Anrechnung gebracht werden, verrechnet werden, dann muss der Winkelabstand der Löcher der inneren sieben von dem Stift 64 bestrichenen Lochreihen genau zwei Drittel der äusseren sieben von dem Stift 63 bestrichenen Loehreihen sein. Hiebei kann es vorkommen, dass, obwohl von Zeiteinheit zu Zeiteinheit eine weitere Verdrehung des Speicherrades 69 stattfindet, tatsächlich eine Erhöhnng des Gebührenwertes nicht eintreten soll. Ist die Teilung des Stiftkranzes nun ein Vielfaches der Teilung des Zahnkranzes 71, dann kann die Fortschaltung des Speicherrades um ein oder zwei Zähne stattfinden, ohne dass ein neuer Stift 98 unter den Kontakt g tritt.
Die Erzeugung der Zählstromstösse durch Vorbeistreichen der Stifte 98 an der den Kontakt g steuernden Rolle 99 (Fig. 13) hat den Vorteil, dass die Stromstossgabe mit einem absolut exakten Strom-
<Desc/Clms Page number 13>
stossverhältnis erfolgt, so dass Störungen in der Übertragung dieser Stromstossgabe, welche gegebenenfalls mittels Relais erfolgt, nicht eintreten können.
Gleichzeitig wird auf diese Weise erreicht, dass die Aussendung der Zählstromstösse tatsächlich mit der Rückkehr des Rades 69 in seine Ruhelage beendet wird, während bei einer Steuerung des Zählstromstosskreises durch einen Kontakt, welcher von dem Elektromagneten, der die schrittweise Rückstellung des Speicherrades 69 bewirkt, gesteuert wird, es leicht vorkommen kann, dass dieser Elektromagnet auch nach Erreichung der Ruhelage des Speicherrades 69 nicht abgeschaltet wird und weitere Stromstoss aussendet.
Zur Rückstellung des Speichenrades 69 ist, wie bereits erwähnt, der Elektromagnet TM vorgesehen, dessen Schaltklinke 76 in den Zahnkranz 71 eingreift. Um die Verdrehung des Speicherrades 69 zu ermöglichen, muss jedoch der bis dahin wirksame Stift 63 oder 64 aus der ausgewählten Lochreihe herausgehoben werden. Zu diesem Zwecke wird bei Beendigung der Verbindungsüberwachung ein Elekromagnet AM (Fig. 16) erregt, dessen Anker einen Ansatz 100 trägt, mittels dessen neben der Betätigung eines Kontaktes"AM"verschiedene mechanische Umsteuerungen vorgenommen werden.
Die hiezu benötigte Vorrichtung ist im einzelnen in Fig. 16 dargestellt. Sie besteht im wesentlichen aus einer in der Grundplatte 11 drehbar gelagerten Welle 101, auf der verschiedene Schaltnocken befestigt sind. An dem Schaltnocken 102 greift eine Feder 103 an, welche bestrebt ist, diese Welle 101 stets in einer bestimmten Ruhelage zu halten. Auf dem Schaltnocken 104 ist ein Stift 105 befestigt, welcher zwischen zwei Stiften 106 des Ankeransatzes 100 liegt, so dass bei Erregung des Elektromagneten AM die Welle 101 entgegen der Wirkung der Feder 103 gedreht wird. Bei dieser Drehbewegung wird zunächst durch einen Ansatz M ? des Nockens 104 eine Sperrklinke 108 freigegeben, welche in den Zahnkranz des Speicherrades 71 einfällt.
Diese Sperrklinke 108 ist so angeordnet, dass ihre Einfallstelle mit den Löchern der Lochreihen übereinstimmt, also nicht, wie die bereits erwähnte Sperrklinke 93, gegenüber den Ablaufkanten dieser Löcher um eine halbe Zahnteilung versetzt ist. Durch den Einfall der Sperrklinke 108 wird also unabhängig von den Stiften 63, 64 die eingenommene Lage des Speicherrades 69 festgehalten.
Bei der weiteren Drehung der Achse 101 stösst der abgeschrägte Ansatz eines Nockens 109 gegen den Bügel 89 und drückt diesen Bügel nach der Grundplatte zu, so dass in der bereits beschriebenen Weise der Stift 63 oder 64 ausser Eingriff mit der ausgewählten Lochreihe des Speicherrades 69 gebracht wird.
Nach diesem Ausrücken der Stifte 63, 64 hebt ein Ansatz 110 des Nockens 102 die Sperrklinke 69 aus der Zahnstange 58 heraus, so dass das Tragglied 37 unter der Wirkung der Feder 34 hochgehoben wird und das Fühlglied 32 von dem Kriterienträger entfernt.
Bei der weiteren Drehung der Welle 101 hebt ein Nocken 111 die Sperrklinke 47 aus der Zahnstange 46 heraus, so dass das Fühlglied 32 unter der Wirkung der Feder 42 in die Ruhelage zurückkehrt, in welcher der Kontakt nw vermittels des Ansatzes 49 betätigt wird. Bei dieser Bewegung tritt das untere Ende eines an der Zahnstange 46 befestigten Stiftes 112 unter die bereits erwähnte, in der Zeichnung nicht dargestellte Sperrklinke des Kriterienträgers, welche in Eingriff mit dem Zahnrad 17 steht, und hebt diese Sperrklinke aus. Der Kriterienträger wird infolgedessen freigegeben und dreht sich unter der Wirkung der an der Platte 20 befestigten Uhrfeder, bis sein Ansatz 25 gegen den beweglichen Anschlag 26 stösst, d. h. die Ruhelage erreicht ist. In dieser Lage werden die Kontakte vw und nw wieder umgelegt.
Durch die Rückkehr des Traggliedes 37 in seine Ruhelage ist auch ein mit der Sperrklinke 82 verbundener Stift 113, dessen freies Ende auf der oberen Kante der Zahnstange 58 aufliegt, gehoben worden, so dass die Sperrklinke 82 ausser Eingriff mit der Zeitscheibe 79 gebracht wird und diese Scheibe ebenfalls unter Einwirkung der in dem Federgehäuse 80 angeordneten Uhrfeder in seine durch den
Anschlag 81 bestimmte Ruhelage zurückkehrt.
Die Erregung des Elektromagneten AM hat also zur Folge, dass sämtliche bisher verstellten Teile mit Ausnahme des Speicherrades 69 in ihre Ruhelage zurückkehren. Lediglich dieses Speicherrad wird durch die Sperrklinke 108 und die Sperrklinke 72 in der eingenommenen Lage festgehalten. Der Elektromagnet AM bleibt für die ganze Dauer der Rückstellung erregt. Es werden hiebei mittels des Kontaktes g so lange Stromstösse ausgesandt, bis der Ansatz 73 des Speicherrades gegen den beweglichen Anschlag 74 stösst, wodurch der Kontakt go geöffnet wird, der die Unterbrechung der Erregungsstromkreise der Elektromagnete AM und TM veranlasst.
Wie bereits beschrieben, erfolgt bei diesem Ausführungsbeispiel die Feststellung des Wertes der Verbindung durch eine Senkung des Traggliedes 37. Es kann nun erforderlich sein, dass in den ersten Wertstufen keine Mehrfachzählung stattfinden soll, so dass also bei Ermittlung eines nur geringen Wertes das Speicherrad 69 und das Zeitrad 79 in ihrer Ruhelage verbleiben. Um hiefür eine zwangläufige Abhängigkeit zu schaffen, werden von dem Bügel 60, der mit dem Tragglied 37 verbunden ist, Kontakte emo, eml und em2 (Fig.. 12) geschlossen.
Der Kontakt emo wird geschlossen, wenn die Senkung des Traggliedes um einen Schritt erfolgt, der Kontakt eel, wenn die Senkung des Traggliedes um zwei Schritte erfolgt, während der Kontakt em2 sich erst schliesst, wenn die Senkung um mindestens drei Schritte erfolgt. Beispielsweise wird über diesen Kontakt em 2 erst der Stromkreis für den Fortschaltmagneten Zum
<Desc/Clms Page number 14>
der Zeitscheibe 79 geschlossen, so dass also nur dann eine Mehrfaehzählung in Abhängigkeit von der
Zeit und dem festgestellten Wert erfolgt, wenn mindestens die Wertstufe 3 ermittelt wurde.
Der
Kontakt em 1 kann beispielsweise eine Einfaehzählung bewirken, die für Ortsverbindungen in Anrechnung gebracht wird, während durch den Kontakt emo andere schaltungstechnische Funktionen ausgelöst werden.
Sollen in Abhängigkeit von der Verdrehung der Scheiben des Kriterienträgers in grossen und kleinen Schaltschritten bestimmte Kontakte geschlossen werden, dann werden an dem Umfang des Kriterienträgers ortsfest Kontakte 114 angeordnet (Fig. 15), welche durch Nocken des Kriterienträgers betätigt werden können. Diese Nocken werden am einfachsten durch Vorsprünge eines Bleches 115 gebildet, das in einem der Schlitze der Scheiben 13 eingeschoben wird und in geeigneter Weise, beispielsweise durch eine Umbiegung, mit der letzten dieser Scheiben verbunden wird. Auf diese Weise ist es möglich, in bestimmten Stellungen des Kriterienträgers Stromkreise zu schliessen.
Bei einer Verbindung der Kontakte , welche bei der Verschiebung des Fühlgliedes 32 durch den Schaltarm 60 bestrichen werden, mit den Kontakten 114 ist es möglich, auf jeder der 1000 Einstellmöglichkeiten, die den Einstellungen dreier Wähler des Verbindungsaufbaues entsprechen, Stromkreise zu betätigen. Dies kann erforderlich sein, um z. B. an Stelle des von einem Teilnehmer aufgebauten Verbindungsweges einen einfacheren und kürzeren Verbindungsweg einzuschalten.
Die Anordnung sämtlicher beweglicher Teile des beschriebenen Zeitzonenzählers auf den beiden Seiten einer feststehenden Grundplatte 11 hat den Vorteil, dass diese Teile leicht zugänglich sind und dass der Grad der Verstellung der einzelnen Teile ablesbar ist.
Die Stromzuführungen zu den verschiedenen Elektromagneten und mechanisch gesteuerten
EMI14.1
ist. Die Kontakte 118 dieser Leiste 116 sind in bekannter Weise als Stifte ausgebildet, welche bei Befestigung des Fusses 117 an einem Gestell ohne weiteres eine elektrische Verbindung mit den Kontaktfedern einer entsprechenden Gegenleiste herstellen. Hiedurch wird die leichte Auswechselbarkeit des beschriebenen Gerätes gewährleistet.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Zeitzonenzähler für Fernmeldeanlagen, dessen Zeitschalteinrichtung zu Anfang oder Ende bestimmter Zeitspannen Anreize zur Fortschaltung des beweglichen Gliedes einer Zählerfortschalteinrichtung abgibt, dadurch gekennzeichnet, dass die Zählerfortschalteinrichtung mit mehreren den einzelnen Zonenwerten zugeordneten Einrichtungen zur Begrenzung ihrer Fortschaltung auf ein dem Zonenwert und der jeweiligen Zeitspanne entsprechendes Mass ausgerüstet ist, von denen eine durch ein Verzonungsgerät ausgewählt und bei Empfang des Anreizes seitens der Zeitschalteinrichtung wirksam gemacht wird.