DE344229C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb

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DE344229C
DE344229C DE1920344229D DE344229DD DE344229C DE 344229 C DE344229 C DE 344229C DE 1920344229 D DE1920344229 D DE 1920344229D DE 344229D D DE344229D D DE 344229DD DE 344229 C DE344229 C DE 344229C
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/42Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker

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  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Structure Of Telephone Exchanges (AREA)
  • Switches That Are Operated By Magnetic Or Electric Fields (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht, sich auf Fernsprechanlagen, bei denen die Herstellung der Verbindungen über maschinell angetriebene Wähler erfolgt und unter dem Namen »Register« bekannte Übertrager-Schalteinrichtungen zur Steuerung der Schaltvorgänge für die Einstellung der Wähler vorgesehen sind.
Für derartige Fernsprechsysteme sieht nun die Erfindung eine Schaltungsanordnung vor,.
bei welcher mittels der Register die Schaltvorgänge für· die AVählereinstellung entweder nach dem gleichen Nummernsystem, nach welchem auch die verlangten Leitungen bezeichnet sind, oder aber auch nach einem von diesem Nummernsystem verschiedenen, also umgerechneten, bewirkt und das bereits angewandte von diesen Systemen für gewisse verlangte Leitungen oder Gruppen von solchen jederzeit ohne Beeinträchtigung der Verbindungen zu anderen verlangten Leitungen leicht umgewechselt werden kann.
In den Zeichnungen ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung eine gemäß dieser ausgebildete Schaltungsanordnung für ein System mit halbselbsttätigem Betrieb dargestellt. Die Erfindung ist aber nicht auf Systeme dieser Betriebsart beschränkt, sondern kann auch für solche mit vollselbsttätigem Betrieb Verwendung· finden.
Abb. ι der Zeichnungen zeigt eine anrufende Teilnehmerleitung, einen Verbindungsbzw. Schnurstromkreis und einen ersten Gruppenwähler. Abb. 2 zeigt in Fortsetzung der Anordnung nach Abb. 1 nach deren rechter Seite hin einen vom ersten Gruppenwähler unmittelbar erreichbaren Leitungswähler und eine an dessen Kontaktsatz angeschlossene verlangte Leitung. Abb. 3 zeigt als Fortsetzung der Abb. 4 nach unten hin einen Zahlengeber mit zwei Tastenreihen und eine aus zehn Sätzen mit je zwei Relais bestehende Kette, welche die zur Einstellung der Wähler der Verbindung bestimmten Nummernstromstöße abgibt; ferner zeigt Abb. 3 eine als Wahlschalter ausgebildete Schalteinrichtung, welche sich selbsttätig auf die der jeweiligen Einstellung des Zahlengebers entsprechenden Nummernkontakte einstellt. Abb. 4 auf demselben Blatt wie Abb. 3 zeigt eine Verteilereinrichtung, an welcher zwei Reihen Kontakte zur Verbindung mit Kontaktreihen der vorgenannten, als Wahlschalter ausgebildeten Schalteinrichtung und eine weitere Reihe von Kontakten vorgesehen sind, welch letztere der Reihe nach mit je einem Ziffernrelais der Relaiskette verbunden sind. Kontakte der erstgenannten zwei Reihen der Verteilereinrichtung können infolge einer leicht ablesbaren Gruppierung der Kontakte schnell und bequem mit Kontakten der letztgenannten Reihe verbunden und diese Verbindungen jederzeit leicht umgewechselt werden.
Die Konstruktion aller dargestellten Wähler ist die der bekannten Western-Stangenwähler. Auch die den Wählern zugeordneten Folgeschalter sind bekannter Art, aus welchem Grunde im nachfolgenden eine Beschreibung der Wähler und Folgeschalter nur insoweit angegeben ist, als zur Erklärung der Erfindung erforderlich ist.
Die Arbeitsweise der dargestellten Anordnung ist folgende:
Beim Abheben des Hörers an der anrufenden Station ioo, von welcher aus eine Verbindung, z. B. mit der Station 200, hergestellt werden soll, wird ein Stromkreis geschlossen, in welchem das Leitungsrelais L R erregt wird. Dieses schaltet die Anruflampe C L ein, welche aufleuchtet und dadurch die Beamtin auf den Anruf aufmerksam macht. Die Beamtin führt nun einen freien Stöpsel 101 in ao die Schaltklinke 102 ein und stellt dadurch folgenden Stromkreis her: Erde, Batterie, Relais C R, Buchse der Klinke 102 und des Stöpsels 101, Relais 103, Erde. In diesem Stromkreis sprechen die Relais C R und 103 an. Ersteres schaltet das Relais L R und damit die Lampe C L aus, während das Relais 103 einen Stromkreis schließt, der von Erde über den Arbeitskontakt von 103, Kontakt 104 und Kupplungsmagneten des Folgeschalters 105 zur Batterie und Erde verläuft. In diesem Stromkreis wird der Magnet 105 erregt, und letzterer bewegt nun die Schalthebel seines Folgeschalters aus der ersten in ihre zweite Schaltstellung. Dadurch wird ein Stromkreis von Erde über den Kontakt 107 des Folgeschalters 105, Leitung 108, Kontakt 300 (Abb. 3) des Folgeschalters 301, Relais 302 zur Batterie und Erde geschlossen, in welchem das Relais 302 erregt wird. Dieses schließt dann an seinem auf der Zeichnung links liegenden Arbeitskontakt einen über den Kontakt 337 und den Schaltmagneten des Folgeschalters 301 führenden Stromkreis, wodurch der Kontakt 304 geschlossen und der Folgeschalter aus seiner Stellung I in die Stellung 2 bewegt wird. Dabei wird am Kontakt 300 des Folgeschalters 301 der Einschaltestromkreis des Relais 302 geöffnet, letzterer bleibt aber in einem Haltestromkreis erregt, der von Erde über Batterie, Relais 302, Kontakt 305 des Folgeschalters 301, den rechts der Wicklung gezeichneten Arbeitskontakt des Relais 302, Leitung 306 (Abb. 1) und Kontakt 109 des Folgeschalters 105 nach Erde verläuft.
Die Beamtin betätigt nunmehr den zum Stöpsel ior gehörigen Sprechumschalter 11 o, schaltet damit ihren Sprechapparat an die Leitung des anrufenden Teilnehmers an, fragt letzteren nach der Nummer des verlangten Teilnehmers und betätigt dann die den Ziffern dieser Nummer entsprechenden Tasten eines ihrem Platze zugeordneten Zahlengebers. Für letzteren sind in Abb. 3 nur zwei Tastenreihen dargestellt, was voraussetzt, daß die Nummern der verlangten Teilnehmer nur zwei Ziffern besitzen und demgemäß nur zwei Wählerverbindungsstufen, die von dem Gruppenwähler 112 und dem Leitungswähler 201 gebildet werden, an Hand welcher Einrichtung der Zweck der Erfindung genügend klar erläutert und erkannt werden kann. Für An- : rufnummern mit größerer Ziffernzahl niüßte ] am Zahlengeber natürlich eine entsprechend größere Anzahl von Tastenreihen und eine größere Anzahl von Wählerverbindungsstufen vorgesehen werden.
An dieser Stelle sei zugleich bemerkt, daß die Verbindung des anrufenden Teilnehmers mit der Beamtin anstatt über Stöpsel und Klinke in an sich bekannter Art auch über Anrufsucher selbsttätig erfolgen, und daß ferner bei Ämtern mit vollselbsttätigem Betrieb, wobei die Teilnehmerstationen mit Nummernschaltern ausgerüstet sind, der Zahlengeber mit seinen Tastenreihen 401, 402 . . . durch ein Schrittschaltwerk ersetzt werden könnte.
Nimmt man nun an, daß die Leitung des verlangten Teilnehmers mit der Nummer 26 bezeichnet sei, so betätigt die Beamtin in der ersten Reihe 401 des Zahlengebers die zweite und in dessen zweiter Reihe die sechste Taste, wobei an ersterer Taste der Kontakt 403 und an letzterer der Kontakt 404 geöffnet wird. Darauf betätigt die Beamtin den Anlaßschalter 405 des Zahlengebers und schließt dadurch folgenden Stromkreis: Erde, Kontakt 310 des in Stellung 2 befindlichen Folgeschalters 301, Kontakt405, rechte Wicklung des Relais 406, Batterie, Erde. In diesem Stromkreis kommt das Relais 406 zum Ansprechen und schließt einen Stromkreis, der von Erde über den linken Arbeitskontakt des Relais 406, Leitung 407, Kontakt 311 des Folgeschalters 301 und dessen Magneten zur Erde führt. Der Magnet spricht an und bewegt die Schaltarme des Folgeschalters 301 aus der Stellung 2 in die Stellung 3. In letzterer ist über den Kontakt 322 des Folgeschalters 301, no die Leitung 407 - und · den linken Arbeitskontakt des erregten Relais 406 ein Schaltmagnet 408 erregt, welcher dabei die Schaltwelle 436 des Stangenwählers 417 mit einer dessen Schaltarme aufwärts bewegenden, dauernd umlaufenden Welle kuppelt.
Die Erregung des Relais 406 wird durch folgenden Stromkreis aufrechterhalten: Erde, Batterie, rechte Wicklung und rechten Arbeitskontakt des Relais 406, Unterbrechersegment 409 und dessen Schaltarm 410, Erde. Das Relais 406 ist mit einer zweiten Wicklung
411 versehen, welche als Prüf wicklung dient und mit den Schaltarmen 414 und 415 in Verbindung steht, die die Kontaktreihen 412 und 413 des Stangenwählers 417 durchlaufen.
Die Kontakte der Reihe 412 und 413 sind in Gruppen zusammengefaßt, deren jede eine der Anzahl der Tasten bzw. Kontakte der Reihen 401, 402 . . . des Zahlengebers entsprechende Anzahl ,Kontakte besitzt. Die kor-
to respondierenden Kontakte der Gruppen der Reihe 413 sind vielfach geschaltet. Die an die ersten, d. i. untersten Kontakte dieser Gruppen angeschlossene Leitung 418 ist mit dem Kontakt 416 der ersten Taste der Reihe 402 des Zahlengebers, die an die zweiten Kontakte der Gruppen der Kontaktreihe 413 angeschlossene Leitung 423 ist mit dem Kontakt 422 der zweiten Taste der Reihe 402 des Zahlengebers verbunden usf. Die Kontakte der Reihe 412 sind gleich denen der Reihe 413 gruppiert, dabei sind aber sämtliche Kontakte jeder einzelnen Gruppe für sich miteinander verbunden, und von jeder Gruppe führt die ihren Kontakten gemeinsame Leitung zu dem Kontakt je einer Taste der Reihe401 des Zahlengebers, so daß von den Kontakten der ersten Gruppe der Reihe 412 die Leitung 421 zum Kontakt 420 der ersten, die Leitung der Kontakte der zweiten Gruppe zu dem Kontakt 403 der zweiten Taste der Reihe 401 des Zahlengebers usf. führt. Entsprechend der Einstellung der Tasten des Zahlengebers auf die Nummer 26 und dementsprechender öffnung der Kontakte 403 und 404 soll der Wähler 417 bei seiner Aufwärtsbewegung nur anhalten, wenn die Schaltarme 414 und 415 in der zweiten Kontaktgruppe beider Reihen 412 und 413 auf deren sechsten Kontakt gelangen, was dadurch erreicht wird, daß nur in dieser Stellung die Prüfwirkung 411 des Relais 406 weder über den Schaltarm 414 noch auch über den Schaltarm 415 Strom erhält, wohingegen beim Auf treffen der Schaltarme auf den zweiten Kontakt der ersten Gruppe der Kontaktreihe 412 über den Schaltarm 414 der Reihe 413 und beim Auftreffen auf den sechsten Kontakt in derselben Gruppe über den Schaltarm 415 der Reihe 412 für die Wicklung 411 ein Stromkreis geschlossen bleibt. Bei Einstellung des Zahlengebers auf eine andere Nummer hält der Wähler 417 nur auf den dieser Nummer entsprechenden Kontakten der Zehnerreihe4i2 undEinerreihe4i3 an, so daß also der Wähler 417 jegliche Einstellung des Zahlengebers wiederholt. Der während der Einstellbewegung des Wählers über die Prüfwicklung 411 des Relais 406 bestehende Stromkreis wird geschlossen, sobald die Schaltarme 414 und 415 den ersten Kontakt der Reihen 412 und 413 erreichen, wobei auch noch der über die andere Wicklung des Relais 406 und die Unterbrechervorrichtung 409, 410 führende Stromkreis geschlossen ist. Letzterer Stromkreis wird jedesmal bei 409 und 410 unterbrochen, sobald die Schaltarme 412, 413 auf einen Kontakt auftreffen, so daß beim Erreichen der der Einstellung des Zahlengebers entsprechenden Kontakte sowohl die Prüf- als auch die rechte Wicklung des Relais 406 stromlos wird und' dieses dann seinen Anker abfallen läßt.
Der Wähler 417 besitzt außer den Schaltarmen 414 und 415 zwei weitere, mit diesen in gleicher wagerechter Reihe angeordnete Schaltarme 424 und 428, welche je eine den Reihen 412 und 413 entsprechend angeordnete Kontaktreihe 428 bzw. 429 überlaufen. Die Kontakte dieser beiden Reihen sind einzeln je mit einem korrespondierenden Kontakt zweier Reihen 441 verbunden, die auf einer Verteilerleiste 443 angeordnet sind. An letzterer ist eine weitere Reihe von Kontakten 442 vorgesehen, die wahlweise mit Kontakten der Reihen 441 verbunden werden können und zu der Kette von Ziffernrelais ο bis 9 bzw. o' bis 9' führen. Durch das Mittel der Verbindungen zwischen den Kontaktreihen 441- und 442 werden die Relais der Kette in gewünschter Ordnung erregt, und es wird dabei das Nummernsystem für die Einstellung der Wähler geändert, wie dies weiter unten noch näher beschrieben wird.
Bei der beim Auftreffen der Schaltarme des Wählers 417 auf dem sechsten Kontakt der ' zweiten Gruppe der Reihen 412 und 413 bereits erwähnten eintretenden Aberregung beider Wicklungen des Relais 406 schaltet dieses an seinem linken Arbeitskontakt den Aufwärtsbewegungs-Kupplungsmagneten 408 aus, wodurch der Wähler 417 stillgesetzt wird; zugleich schließt das Relais 406 über seinen Ruhekontakt einen Stromkreis von Erde über Ruhekontakt von 406, Kontakt 313 des Folgeschalters 301 und dessen Schaltmagneten nach Batterie und Erde. Der Schaltmagnet von 301 wird dabei erregt und bewegt dann den Folgeschalter 301 in seine Stellung 4. In dieser ist jetzt ein als Sendestromkreis bezeichneter Stromkreis geschlossen, der von Erde über Batterie, Relais 113 (Abb. 1), Kontakt 114 des noch in Stellung 2 befindlichen Folgeschalters 105, Leitung 115 (Abb. 3), Kontakt 314 des Folgeschalters 301, Ruhekontakt des Ziffernrelais o', Relais 315, Leitung 316 (Abb. 1) und Kontakt 116 des Folgeschalters 105 nach Erde verläuft. In diesem Stromkreis sprechen die Relais 113 und 315 an. Ersteres schließt dabei folgenden Stromkreis: Erde, rechten Arbeitskontakt von 113, Kontakt 117 des Folgeschalters 105, Leitung 118, Schaltmagnet von 105, Batterie, Erde. In diesem spricht der Magnet
IO5 an und bewegt darauf seinen Folgeschalter in die Stellung 3. Beim Übergang in diese sowie auch in der Stellung- 3 selbst bleibt das Relais 113 über den Kontakt 119 des Folgeschalters 105 erregt.
Das Relais 315 schaltet bei seiner Erregung einen Stromkreis ein, der von Erde über den Arbeitskontakt von 315, Kontakt 317 des Folgeschalters 305, Leitung 318, Schaltarm 424 des Wählers 417, Kontakt 425, auf welchen der Wähler sich eingestellt hatte, Leitungen 426, 427, 332, Ruhekontakt des Ziffernrelais 9' sowie Wicklung des Ziffernrelais 9 nach Batterie und Erde verläuft. Das Re-J5 lais 9 spricht an und schließt einen Stromkreis, der von Erde über den Kontakt 320 des Folgeschalters 301, Leitung 321, Kontakt von 9, Relais g' sowie Relais 9 nach Batterie und Erde verläuft. Das Relais 9' kann in diesem Stromkreis nicht ansprechen, weil seine Wicklung, wie beschrieben, über den vom Relais 315 geschlossenen Stromkreis an Erde angelegt und somit kurzgeschlossen ist. Das Relais 113 hat bei seiner Erregung ferner auch über seinen rechten Arbeitskontakt einen über den Kontakt 121 des in Stellung 3 befindlichen Folgeschalters 105 führenden Stromkreis für den Schaltmagneten 120 geschlossen. Letzterer spricht dabei an und drückt mittels einer an seinem Anker 122 angebrachten Rolle den unteren Teil 123 der Schaltwelle des Wählers 112 gegen eine dauernd umlaufende Rolle 124, wodurch die j Schaltwelle nach aufwärts bewegt wird. Da- I bei bestreichen die auf letzterer befestigten j Schaltanne 124, 125 und 126 die Kontakte j der ihnen zugeordneten Reihen, und zugleich überlaufen zwei am Kopfende der Schaltwelle befestigte weitere Schaltarme 127 und 128 je eines von zwei auf einer Isolationsplatte 130 ■ befestigten Kontaktsegmenten 141, 131. Sobald bei der Aufwärtsbewegung der Schaltwelle deren Schaltarm 128 mit dem Kontaktsegment 131 in Berührung kommt, ist Erde über 128 und 131, Leitung 132 und Kontakt 133 des Folgeschalters 105 an die Leitung 115 angelegt, wodurch das Relais 315 (Abb. 3) kurzgeschlossen wird, da die andere Seite der Wicklung dieses Relais über die Leitung 316 und den Kontakt ri6 des Folgeschalters 105 ebenfalls an Erde liegt. Relais 315 wird dadurch aberregt und öffnet den Kurzschlußstromkreis des Ziffernrelais 9', so daß dieses nunmehr anspricht und an seinem Arbeits- ^ kontakt den über die Leitung 332 führenden Stromkreis des Ziffernrelais 8' schließt. Die Anordnung dieses Relais 8' und des ihm zugehörigen Relais 8 ist gleich derjenigen der Relais 9' und 9, und wenn daher der Schaltarm 128 mit dem Segment 13 τ wieder außer Kontakt kommt, wird das Relais 315 wiederum erregt. In gleicher Weise, wie für das Relais 9' beschrieben, kann dann auch das Relais 8' zunächst nicht ansprechen, weil es über den Kontakt des Relais 315 kurzgeschlossen ist, und sobald dann der Schaltarm 128 das Segment 131 wieder berührt, wird 315 kurzgeschlossen und hebt den Kurzschluß für 8' auf. In analoger Weise werden dann auch die Relais 7, 7' sowie 6, 6' usf. von den Schaltgliedern 128 und 131 beeinflußt, so daß also beim zehnten Schaltschritt des Wählers 112 das Relais o' zum Ansprechen kommt. Dieses Relais öffnet darauf den die Relais 315 und 113 enthaltenden Grundstromkreis und schließt folgenden Stromkreis: Erde, Kontakt 324 des Folgeschalters 301, Arbeitskontakt von Relais o', Schaltmagnet 301, Batterie, Erde. In diesem Stromkreis spricht der Schaltmagnet 301 an und bewegt nunmehr seinen Folgeschalter in die Stellung 4, aus welcher derselbe durch "Schließen des Stromkreises für den Magneten von 301 am Kontakt 304, ohne anzuhalten, übef die Stellung 5 in die Stellung 6 gelangt. Beim Durchgang durch die Stellung 5 wird am Kontakt 320 des Folgeschalters 301 vorübergehend die Erde von der Leitung 321 abgeschaltet und damit die Aberregung der Ziffernrelais 9 bzw. 9' bis ο bzw. o' bewirkt, welche dann auch, in der Stellung 6 des Folgeschalters 301 nicht wieder erregt werden.
Infolge davon wird beim Außerkontaktkommen des Schaltarmes 128 mit dem Segment 131 das Relais 113 stromlos und schließt dabei folgenden Stromkreis: Erde, Ruhekontakt des Relais 113, Kontakt 135 des Folgeschalters 105, Leitung 118, Schaltmagnet 105, Batterie, Erde, wodurch der Schaltmagnet 105 erregt und damit dessen Folgeschalter in die Stellung 6 bewegt wird. Das Relais 113 schaltet bei seiner Aberregung auch den Scha-ltmagneten 120 aus, so daß dabei der Wähler 129 auf den beim Aberregen von 113 erreichten Kontakten stehenbleibt.
In der Stellung 6 des Folgeschalters 105 ist folgender Stromkreis geschlossen: Erde, Kontakt 136 des Folgeschalters 105, rechte Wicklung von Relais 138, Batterie, Erde. In diesem spricht das Relais 138 an und schaltet an seinem rechten Arbeitskontakt folgenden Stromkreis ein: Erde, genannter Arbeitskontakt, Kontakt 140 des Folgeschalters 105, Leitung 118, Schaltmagnet 105, Batterie, Erde. In diesem wird der Schaltmagnet 105 erregt, und dieser bewegt nun seinen Folgeschalter in die Stellung 7. Falls die vom Gruppenwähler 112 zuerst erreichte Verbindungsleitung· besetzt ist, wenn am Kontakt des Folgeschalte.! s der Stromkreis des Relais 138 unterbrochen wird, so bleibt dieses trqtz der vorgenannten Unterbrechung erregt,
weil dann für das Relais 138 ein Stromkreis über seine linke Wicklung, seinen mittleren Arbeitskontakt und Leitung 152 nach Erde an der Prüfader der besetzten Verbindungsleitung besteht.
Der Schaltmagnet 120 für die Aufwärtsbewegung des Wählers 112 würde dann durch Schließung des folgenden Stromkreises ebenfalls erregt bleiben: Erde, rechten Arbeitskontakt des Relais 138, Kontakt 145 des Folgeschalters 105, Schaltmagnet 120, Batterie, Erde. Wenn dann bei der weiteren Aufwärtsbewegung der Schaltarme 124, 125 und 126 diese auf eine freie Verbindungsleitung, beispielsweise auf die mit 202, 203 und 204 bezeichnete Leitung, d. i. eine Leitung, an der keine Erde anliegt, auftrefien, so kommt kein -Haltestromkreis für die linke Wicklung des Relais 138 zustande. Es verliert vielmehr das ao Relais 138 beim Außerkontaktkommen des Schaltarmes 127 mit dem Segment 141 seinen Strom und öffnet alsdann den Stromkreis des Schaltmagneten 120. Der Wähler 112 ist nunmehr stillgesetzt, und seine Schaltarme 124, 125 und 126 sind jetzt mit der Leitung 202, 203 und 204 verbunden.
Das Relais 138 schließt bei seiner Aberregung einen Stromkreis, der von Erde über den rechten Ruhekontakt von 138, Kontakt 146 des Folgeschalters 105, Leitung 118, Schaltmagnet 105 nach Batterie und Erde verläuft. In diesem spricht der Magnet 105 an und bewegt alsdann seinen Folgeschalter aus der Stellung 7 bis in seine Stellung 11. Der Folgeschalter 301 befindet sich dabei, wie beschrieben, in seiner Stellung 6, und der bisher noch nicht erwähnte Folgeschalter 205 des Leitungswählers 201 in Abb. 2 befindet sich noch in seiner Ruhestellung 1. Ebenso befindet sich auch der Leitungswähler 201 selbst in der Ruhelage, weil die zu diesem führenden Verbindungsleitungen 202, 203 und 204 als frei gekennzeichnet sein sollten.
Es ist nunmehr ein weiterer Sendestromkreis geschlossen, der von Erde und Batterie in Abb. 2 über die Wicklung des Relais 207, Kontakt 208 des Folgeschalters 205, Ader 202 der Verbindungsleitung zum Gruppenwähler 112 in Abb. ι und in letzterer über den Schaltarm 124 des Wählers 112, den Kontakt 150 des Folgeschalters 105, Leitung 115, Kontakt 314 des Folgeschalters 301 in Abb. 3, Ruhekontakt des Relais o', Wicklung des Relais 315, Leitung 316, Kontakt 151 des Folgeschalters 105, Schaltarm 125 des Gruppenwählers 112, Ader 203 der Verbindungsleitung und Kontakt 209 des Folgeschalters 205 in Abb. 2 nach Erde führt. In diesem Stromkreis spricht das Relais 207 in Abb. 2 an und schließt für sich einen über seinen linken Arbeitskontakt und den Kontakt 211 des Folgeschalters 205 führenden Haltestromkreis. Re- ! lais 207 schließt ferner an seinem rechten Arbeitskontakt folgenden Stromkreis: Erde, Kontakt von 207, Kontakt 210 des Folgeschalters 205, Schaltmagnet desselben, Batterie und Erde. Dieser Schaltmagnet spricht an und bewegt nun den Folgeschalter 205 in die Stellung 2. In dieser ist der Stromkreis des Relais 207 zwar bei 208 geöffnet, jedoch bei 211 ein Haltestromkreis für das Relais geschlossen, so daß es erregt bleibt. In Stellung 2 des Folgeschalters 205 ist auch folgender Stromkreis geschlossen: Erde, Kontakt 212 des Folgeschalters 205, Relais 206, Batterie, Erde. In diesem spricht das Relais 206 an und schließt folgenden Stromkreis: Erde, rechter Arbeitskonj takt von 206, Kontakt 213 des Folgeschalters ! 205, dessen Schaltmagneten, Batterie, Erde. ι Dadurch spricht der Magnet an und bewegt den Folgeschalter 205 in seine Stellung 3. Das Relais 206 wird, wenn vom Folgeschalter 205 beim Verlassen seiner Stellung 2 der Stromkreis am Kontakt 212 geöffnet wird, nicht aberregt, sondern bleibt vielmehr in folgendem Stromkreise erregt: Erde, Kontakt 153 des Folgeschalters 105 in Abb. 1, linker Ruhekontakt des Relais 138, Leitung 152, Prüf schaltarm 126 des Gruppenwählers 112, Leitungsader 204 (Abb. 2), linker Arbeitskontakt und Wicklung des Relais 206, Batterie, Erde.
Da das Relais 207 erregt ist, wird in der Stellung 3 des Folgeschalters 205 über dessen Kontakt 216 der Kupplungsmagnet 215 eingeschaltet, welcher beim Anzug seines Ankers mittels einer an diesem gelagerten Rolle die Schaltstange 218 gegen die dauernd umlaufende Rolle. 219 drückt und damit die Aufwärtsbewegung der Schaltarme 220, 221 und 222 sowie auch 223 des Wählers 201 bewirkt. Die ersteren drei Schaltarme gleiten auf Kontakte einer Kontaktbank 224, in welcher die verlangten Leitungen angeschlossen sind, und der Schaltarm 223 gleitet auf einen Kontaktstreifen 225 mit Öffnungen 226, durch welche der über die Leitung 230 führende Stromkreis beim Übergang der Schaltarme 220, 221 und 222 von einem Kontakte zum andern der Kontaktbanlc224 vorübergehend geöffnet und beim Erreichen des nächstfolgenden Kontaktes wieder geschlossen wird. In der Ruhestellung des Leitungswählers 201 steht der Arm 223 auf dem Kontaktstück 244, das mit dem Streifen 225 in gleicher Richtung auf der Isolationsplatte 227 befestigt ist.
Infolge der Erregung des Relais 315, welche in einem wiederum auch das Relais 207 enthaltenden Sendestromkreis bei dessen Schließung eintritt, wird folgender Strom- ■ kreis geschlossen: Erde, Kontakt des Relais ä
315 in Abb. 3, Kontakt 330 des Folgeschalters 301, Leitung 331, Schaltarm 428 des in Abb. 3 gezeigten Stangenwählers, Kontakt 429, Verteilerleiste 417, Leitung 430, Leitung 431, Ruhekontakt des Ziffernrelais 3', Wicklung des Relais 3, Batterie, Erde. Die Ziffernrelaiskette, die von dem Relais 315 beherrscht wird, wird in derselben Weise, wie für die Einstellung des Gruppenwählers 112 entsprechend der Betätigung der Relaiskette von ihrem Ziffernrelais 9 bzw. 9' ab beschrieben wurde, nunmehr von ihren Ziffernrelais 3 bzw. 3' ab bis nach ο betätigt. Der Kurzschluß für das Relais 315 wird auch hierbei durch einen Stromkreis veranlaßt, der nun aber folgenden Verlauf hat: Erde, Schaltarm 223, Segment 225, Leitung 230, Kontakt 231 des Folgeschalters 205, Leitungsader 202, Schaltarm 124 (Abb. 1), Kontakt 150 von 105, Leitung 115 (Abb. 3), Kontakt 314 von 301, Ruhekontakt von o', Relais 315, Leitung 316 (Abb. 1), Kontakt 151 von 105, Schaltarm 125, Leitungsader 203 (Abb. 2), Kontakt 209 von 205, Erde.
Nach Verlauf von vier mit Hilfe der Unterbrechereinrichtung 223, 225 bewirkten Stromstößen wird in bereits beschriebener Weise das Ziffernrelais o' erregt, welches dabei den Schaltmagneten des Folgeschalters 301 (Abb. 3) einschaltet und letzteren aus seiner Stellung 6 herausbringt, worauf er unter "der Enwirkung seines Schalthebels 304 ahne weiteres bis in die Stellung 16 gelangt. Es sei nunmehr darauf hingewiesen, daß die Leitung 431 am Verteiler in Abb. 4 wie auch die Leitung 427 umgelegt und z. B. auch zu Verbindungen von Kontakten der ersten Gruppe 441 nach den Kontakten der Reihe 442 des Verteilers führen könnten. Mittels des Verteilers kann somit für die Anzahl der mittete der Sendestromkreise 115 und 316 erzeugtett Nummernstromstöße in sehr einfacher und wirksamer Weise ein Wechsel von einem in ein anderes Nummernsystem für die Einstellstromstöße bewirkt werden.
In der Stellung 16 des Folgeschalters 301 (Abb. 3) ist über dessen Kontakt 335, Leitung 336 (Abb. 1), Kontakt 155 und Wicklung des Schaltmagneten 105 ein Stromkreis geschlossen, in welchem der Magnet 105 anspricht. Letzterer bewegt dann den Folgeschalter 105 aus seiner Stellung 11 bis in seine Stellung 16. Sobald der Folgeschalter die Stellung 11 verläßt, wird sein Kontakt 109 und damit der Stromkreis des Relais 302 in Abb. 3 unterbrochen. Relais 302 wird aberregti schließt einen über den Kontakt 337 von 301 führenden Stromkreis für den Schaltmagneten des Folgeschalters 301, und dadurch fio wird letzterer aus seiner Stellung 16 in die Stellung 18 bewegt. In den Stellungen 17 und 18 ist über den Kontakt 333 von 301 ein Stromkreis von Erde über die Auslösemagneten 433, 434 und 440 geschlossen, welch letztere die eingestellten Tasten des Zahlengebers sowie dessen Anlaßtasten 405 in die Ruhelagen zurückstellen. In der Stellung 18 j des Folgeschalters 301 ist ferner auch folgender Stromkreis geschlossen: Erde, Kontakt 334 von 301, Leitung 338, Rückstellmagnet 435 des Stangenwählers in Abb. 3, Batterie, Erde.- Der Magnet 435 wird hierin erregt, kuppelt die Schaltwelle 436 mit der dauernd umlaufenden Rücklaufrolle und bewirkt dadurch die Rückstellung des Wählers in seine Ruhelage. In dieser kommt dann folgender Stromkreis zustande: Erde, Schaltarm 437 und Kontaktplatte 438, Leitung 439, Kontakt 337 und Schaltmagnet des Folgeschalters 305, Batterie, Erde. Der Folgeschalter 305 wird dadurch aus der Stellung 18 in seine Ruhelage ι weiterbewegt, in welcher dann der Schaltmagnet von 305 und ebenso auch der Rückstellmagnet 435 ausgeschaltet ist. Damit ist dann für den in Abb. 3 und 4 gezeigten Teil 'der Gesamtanordnung der Ruhezustand wiederhergestellt und zur Benutzung für einen weiteren Anruf freigegeben.
Bei der Aberregung des Relais 207 (Abb. 2) öffnet dieses den Stromkreis des Kupplungsmagneten 215, und es wird dadurch der Wähler 201 in seiner beim Eintreten der Aberregung von 207 erreichten Lage stillgesetzt. Dabei ist nun folgender Stromkreis geschlossen worden: Erde, rechter Ruhekontakt des Relais 207, Kontakt 232 und Schaltmagnet des Folgeschalters 205, Batterie, Erde. In diesem Stromkreis spricht der Schaltmagnet des Folgeschalters 205 an und bewegt den letzteren aus der bisherigen innegehabten Stellung 2 bis in seine Stellung 13.
Nachdem dann die vom Leitungswähler 201 belegte verlangte, zur Station 200 führende Leitung in an sich bekannter Weise geprüft und dabei frei befunden ist, kommt folgender Rufstromkreis zustande: Rufstromquelle 234, Relais 235, Kontakt 236 des Folgeschalters 205, Schaltarm 221, Station 200, Schaltarm 220, Kontakt 237 des Folgeschalters 205, Erde. Relais 235 ist ein solches, welches auf die kurz andauernden, schwachen Stromstöße des Rufstromes nicht anspricht, dagegen seinen Anker anzieht, sobald es von länger andauerndem Strom durchflossen wird, was eintritt, wenn an der Station 200 der Hörer abgehängt und dadurch ein über die Leitungsschleife der Station führender Gleichstromkreis geschlossen wird. Das Relais 235 schließt dann folgenden Stromkreis: Erde, Kontakt 238 des Folgeschalters 205, Arbeitskontakt des Relais 235, Schaltmagnet 205, Batterie, Erde. In diesem Stromkreis spricht
der Magnet 205 an und bewegt seinen Folgeschalter aus der Stellung 13 bis in die Stellung 15. Beim Verlassen der Stellung 13 wird am Kontakt 236 von 205 das Relais 235 ausgeschaltet. Nunmehr stehen der anrufende und der verlangte Teilnehmer miteinander in Sprachverbindung, für welch letztere die Leitungen in Abb. 1 und 2 mit starken Linien hervorgehoben sind.
ίο Wenn dann nach Gesprächsschluß der Verbindung die Teilnehmer ihre Hörer anhängen, werden am Arbeitsplatz der Beamtin, über welchen die Verbindung geführt ist, in an sich bekannter Weise die Überwachungsrelais stromlos und schalten Signallampen ein, welche der Beamtin die Beendigung des Gespräches anzeigen. Daraufhin zieht die Beamtin den Stöpsel 101 aus der Klinke 102 heraus, wodurch das Trennrelais CR der anrufenden Leitung ausgeschaltet und das Leitungsrelais wieder in Anrufbereitschaft gestellt wird.
Für den Fall, daß die Verbindung der Teilnehmer über ein Amt mit vollselbsttätigem Betrieb erfolgt, werden beim Anhängen des Hörers an den Teilnehmerstationen die sämtlichen Wähler der Verbindung einschließlich der etwa auch vorhandenen Anruffächer in an sich bekannter Art ausgelöst.
Bei der Auslösung der Verbindung wird auch das Relais 103 stromlos und schließt dabei folgenden Stromkreis: Erde, -Ruhekontakt des Relais 103, Kontakt 162 und Schaltmagnet des Folgeschalters 105, Batterie, Erde. In diesem Stromkreis spricht der Schaltmagnet 105 an und bewegt dann den Folgeschalter aus der Stellung 16 bis in die Stellung 18. In letzterer kommt folgender Stromkreis zustande: Erde, Kontakt 164 von 105, Kupplungsmagnet 165, Batterie, Erde. In diesem Stromkreis spricht 165 an und bewirkt darauf die Rückbewegung des Wählers 112 in seine Ruhelage. Beim Erreichen der letzteren kommt der Schaltarm 127 wieder auf das Me-
+5 tallplättchen 167 zu stehen, wodurch ein Stromkreis von Erde über Schaltarm 127, Kontaktplättchen 167, Leitung, Kontakt 169 des Folgeschalters 105, Leitung 118, Schaltmagnet von 105, Batterie und Erde entsteht.
Der Schaltmagnet spricht an und bewegt seinen Folgeschalter 205 aus der Stellung 18 in die Ruhestellung 1 weiter. In letzterer ist dann der Kupplungsmagnet 163 am Kontakt 164 ausgeschaltet.
Beim Übergang des Folgeschalters 105 aus seiner Stellung 16 in die Stellung 18 wird an seinem Kontakt 153 die Erde abgeschaltet und damit das Relais 206 in Abb. 2 stromlos. Dabei wird auch kurz andauernd das Besetztpotential Erde über den Kontakt 240 des FoI-geschalters 205 und den linken Ruhekontakt des Relais 206 an die Prüfleitung 204 angelegt, wodurch das Prüf relais 238 des Wählers 112 über seine linke Wicklung so lange erregt gehalten wird, bis der Wähler 201 und sein Folgeschalter 205 wieder ihre Ruhelage eingenommen haben und erst dann wieder von neuem belegt werden können.
Beim Aberregen des Relais 206 schließt dieses folgenden Stromkreis: Erde, rechter Ruhekontakt des Relais 206, Kontakt 241 und Schaltmagnet des Folgeschalters 205, Batterie, Erde. Der Schaltmagnet spricht an und bewegt darauf den Folgeschalter 205 aus der Stellung 16 in die Stellung 18. In dieser ist folgender Stromkreis geschlossen: Erde, Kontakt 242 des Folgeschalters 205, Kupplungsmagnet 243, Batterie, Erde. Der Magnet 243 spricht an und bewirkt die Rückstellung des Wählers 201 in seine Ruhestellung. In letzterer kommt der Schaltarm 223 auf das Kontaktplättchen 244 zu stehen, und es wird dadurch folgender Stromkreis geschlossen:Erde, Schaltarm 223, Kontakt 244, Leitung 245, Kontakt 245 und Schaltmagnet des Folgeschalters 205, Batterie, Erde. Der Schaltmagnet spricht an und bewegt seinen Folgeschalter 205 aus der Stellung 18 in die Ruhestellung i, in welcher der Kupplungsmagnet 243 bei 242 ausgeschaltet wird. In der Ruhestellung des Folgeschalters 205 ist an dessen Kontakt 240 das Besetztpotential von der Prüfleitung 204 abgeschaltet und dadurch der Wähler20i nunmehr zu neuer Beanspruchungfreigegeben.
Damit ist nun für die gesamte Anordnung der Ruhezustand wiederhergestellt.

Claims (6)

Patent-Ansprüche:
1. Schaltungsanordnung für Fern-Sprechanlagen mit Wählerbetrieb und Übertrager-Schalteinrichtungen zur Steuerung der Einstellbewegung der Wähler, dadurch gekennzeichnet, daß der Übertrager-Schalteinrichtung (Register) Schaltvorrichtungen zugeordnet sind, welche das Ziffernsystem, nach welchem die Übertragung der Stromstöße zur Steuerung der Wähler erfolgt, beliebig festzulegen gestatten, so daß es z. B. mit dem für die Bezeichnung der verlangten Leitung gewählten Bezifferungssystem übereinstimmen oder aber von diesem verschieden sein kann.
2. Schaltungsanordnung nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Festlegung des gewünschten Ziffernsystems dienenden Schaltvorrichtungen derart ausgebildet sind, daß sie für gewisse verlangte Leitungen oder Gruppen von solchen das Umwechseln des
■ Zifrernsystems ohne Beeinträchtigung der
Verbindungen anderer verlangter Leitungen gestatten.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch ι oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Übertrager-Schalteinrichtung (Register) ein Wahlschalter (Abb. 4) zugeordnet ist, welcher das Zifternsystem bestimmt, nach welchem die Einstellung der Wähler der Verbindung auf die verlangte Leitung erfolgen soll.
-
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der der Übertrager-Schaltvorrichtung zugeordnete Wahlschalter mehrere Schaltarme und eine entsprechende Anzahl Kontaktreihen für diese besitzt, welche dazu" dienen, den Wahlschalter auf die der Nummernstromgabe für die Übertrager-Schaltvorrichtung entsprechenden und dazu mit einem besonderen Potential gekennzeichneten Kontakte einzustellen und mit dieser Einstellung zugleich auch den Schaltvorgang für die nachfolgende Einstellung der Wähler der Verbindung zu bestimmen.
5. Schaltungsanordnung nach An- : spruch 4 für Anlagen, bei denen die Übertrager-Schaltvorrichtung als eine die Einstellung der Wähler der Verbindung mittels eines Sendestromkreises beherrsehende Relaiskette ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellung der die Einstellung der Wähler der Verbindung bestimmenden Schaltarme des der Übertrager-Schalteinrichtung zugeordneten Wahlschalters die Anzahl der Relais, welche in der Relaiskette jeweils zur Wirkung kommen sollen, und damit die Anzahl der von der Relaiskette veranlaßten Anzahl von Stromstößen. z.ur Einstellung· der Wähler der Verbindung bereits bestimmen, bevor der für die Wählereinstellung hergestellte Sendestromkreis geöffnet -und damit die Einstellung der Wähler beendet ist.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Relais der Relaiskette an verschiedene Kontakte der am Wahlschalter der Übertrager - Schalteinrichtung vorgesehenen Kontaktreihen, deren Schaltarme die Einstellung der Wähler der Verbindung bestimmen, in beliebiger Reihenfolge angeschlossen sein können.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DE1920344229D 1919-08-23 1920-06-27 Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb Expired DE344229C (de)

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GB (1) GB150300A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3606810A1 (de) * 1986-03-03 1987-09-17 Daimler Benz Ag Dichtanordnung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3606810A1 (de) * 1986-03-03 1987-09-17 Daimler Benz Ag Dichtanordnung

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FR517392A (fr) 1921-05-04
US1483900A (en) 1924-02-19
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