DE568140C - Fernsprechanlage mit Selbstanschlussaemtern verschiedenen Systems - Google Patents
Fernsprechanlage mit Selbstanschlussaemtern verschiedenen SystemsInfo
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Classifications
-
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- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B3/00—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
- B24B3/24—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of drills
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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Description
In Fernsprechanlagen mit Selbstanschlußämtern untereinander verschiedenen Systems
wurde der Wechselverkehr zwischen den Ämtern bisher gewöhnlich durch Beamte durchgeführt,
die von anderen Ämtern ankommende Anrufe aufnahmen und die Verbindung zu anderen
Ämtern entweder rein von Hand oder aber automatisch herstellten, letzteres unter Benutzung
selbsttätiger Schalter im Amt. Der Ausdruck »Anschlußämter verschiedenen Nummernsystems
κ wird hier besonders zur Bezeichnung von Ämtern benutzt, deren Wähler bezüglich
der numerischen Einteilung des Kontaktfeldes verschieden sind, übrigens aber verschiedener
Bauart sein können. Die Erfindung bezweckt, einen unmittelbaren selbsttätigen Wechselverkehr zwischen derartigen Selbstanschlußämtern
untereinander verschiedenen Systems zu ermöglichen. Sie bezieht sich insbesondere
auf Systeme, bei denen die Selbstanschlußämter mit aus Speichern, Abgreifern und Umrechnern bestehenden Sendern ausgestattet
sind und bei denen die von einem solchen Amt ausgehenden Verbindungen unter Kontrolle
eines Senders dieses Amtes über ein entferntes Selbstanschlußamt erstreckt werden
können, dessen Wähler bezüglich der numerischen Einteilung des Kontaktfeldes von denen
des ersten Amtes abweichen. Systeme dieser Art, in denen die Sender derart ausgebildet sind,
daß sie sich der Feldeinteilung der verschiedenen Wähler durch etwaige elektrische Umschaltung
selbsttätig anpassen können, sind bekannt. Bei diesen erfolgt die Umschaltung auch unmittelbar
durch die Einstellung des Speichers, während der Abgreifer aus Relais besteht. Es sind also
keine besonderen, den verschiedenen Nummernsystemen entsprechende Kontaktreihen vorgesehen.
Gegenstand der Erfindung ist eine Schaltungsanordnung, durch welche die Steuerfunktion
eines aus voneinander mechanisch getrennten registrierenden und steuernden Schaltern
bestehenden Senders in einfacher Weise geregelt und den verschiedenen Wählerfeldeinteilungen
angepaßt werden kann. Die Erfindung kennzeichnet sich hauptsächlich dadurch, daß die Senderschalter mit den verschiedenen
Wählerfeldeinteilungen entsprechenden Kontaktreihen ausgestattet sind und elektrische
Verbindungen durch Umschaltrelais derart gesteuert werden, daß die der gewünschten Verbindung
entsprechenden Kontaktreihen durch die Einstellung des Registers selbsttätig wirksam
gemacht werden. Der Erfindungsgegenstand weist also gegenüber den bekannten Anordnungen
eine in die Augen fallende Einfachheit auf. Ein gewöhnliches Register braucht somit
nur mit einer Anzahl für die Nummernumschaltung erforderlicher Kontaktreihen und mit
einem Relais zur Einschaltung dieser Kontakt-
reihen versehen zu werden, um für den Wechselverkehr zwischen Ämtern verschiedenen Nummernsystems
gebraucht werden zu können.
Die Erfindung sei an Hand des Schaltungs-Schemas der Zeichnung beispielsweise erläutert,
in dem die Anwendung der Erfindung zur Herstellung des Wechselverkehrs zwischen zwei
Selbstanschlußämtern beschrieben ist, von denen das eine durch Maschinen angetriebene Wähler
ίο enthält, die durch rückwärts gerichtete Stromstöße über Sender gesteuert und eingestellt
werden, während das andere Amt Schrittschaltwähler enthält, welche durch vorwärts gerichtete
Stromstöße eingestellt werden. Zwecks größerer Übersichtlichkeit sind in der Zeichnung
nur solche Teile der Sprechverbindung und der zugehörigen Schalteinrichtungen dargestellt,
welche zur Erläuterung der Erfindung erforderlich sind.
Eine Teilnehmerleitung AL eines anrufenden Teilnehmers wird in bekannter Weise über einen
Vorwähler AS mit dem ersten Gruppenwähler GF1 und der zugehörigen Verbindungsleitung BL
verbunden. Einer Gruppe solcher Verbindungsleitungen ist eine Anzahl von Sendern zugeordnet,
die je einen aus Schalter RE1-RE5 bestehenden
Speicher und einen aus Schalter RE9-RE9 bestehenden Abgreifer umfassen. Ein
solcher Sender wird selbsttätig an die Verbindungsleitung BL durch einen Leitungssucher
(Vorwähler) RS angeschlossen, sobald ein Anruf eintrifft. · Im dargestellten Beispiel ist angenommen,
daß der Gruppenwähler GV1 sowohl für Ortsverbindungen zwischen an dasselbe Amt
angeschlossenen Teilnehmern als auch zur Herstellung von Verbindungen über andere Ämter
benutzt werden kann. Der Verkehr mit Ämtern, in denen die Wähler durch vorwärts gerichtete
Stromstöße eingestellt werden, wird über Verbindungsleitungen CL geleitet. Jeder dieser
letzteren Verbindungsleitungen ist ein Stromstoßsender zugeordnet, der aus einer Anzahl
Relais FR, GR, HR, IR, KR und LR besteht, die selbsttätig in Tätigkeit gesetzt werden, wenn
die Verbindungsleitung angeschlossen wird. Diese Relais senden dann gleichzeitig Stromstöße
nach rückwärts zu dem Sender und nach vorwärts zu den Wählern des anderen Anschlußamtes.
Der Stromstoßsender kann am Eingangs- oder Ausgangsende der Verbindungsleitung angeordnet
sein und, wie auf der Hand liegt, durch irgendeinen anderen Schalter ersetzt werden,
der elektromagnetisch oder anders angetrieben wird.
Die Senderschalter RE sind z. B. so ausgebildet, daß sie um je einen Schritt vorwärts
bewegt werden, wenn einmal der Betätigungsmagnet erregt und das nächste Mal aberregt
wird. Sie sind mit feststehenden Kontaktreihen A1B1C usw. ausgerüstet, die so angeordnet
sind, daß gegenüberliegende Kontakte in jeder Einstellage elektrisch mit den nicht
dargestellten Kontaktarmen verbunden werden, die sich von links nach rechts in diesem Beispiel
bewegen mögen. Durch einen Umschalter, der in einem Relais UR bestehen mag, können die
Kontakte der Senderschalter umgeschaltet werden, um die Einstellung der Wähler in Übereinstimmung
mit verschiedenen Nummernsystemen zu bewirken.
Bestimmte Kontaktreihen, beispielsweise die Reihen B1 D1G, L, P und R sind vorgesehen und
werden nur benutzt, wenn die Sprech verbindung von einem Amt eines Systems auf ein solches
anderen Systems erstreckt werden soll, während Kontaktreihen A, C1F, H1 I1 K, M, 0 und Q
nur dann vorgesehen sind, um Sprechverbindungen in Übereinstimmung mit dem numerischen
System des eigenen Amtes herzustellen. Die Kontaktreihen E und N werden in beiden
Fällen benutzt. Der Senderschalter RE1 enthält die Kontaktreihe A, der Senderschalter RE2 die
Kontaktreihen B und C, der Senderschalter RE3
die Kontaktreihen D1 E1 F, der Senderschalter
RE1 die Kontaktreihen G, H1 J und der Senderschalter
RE5 die Kontaktreihen K und L. Die
Kontaktreihen 0 und P gehören zu dem Steuerschalter RES und die Kontaktreihen Q und R
zu dem Steuerschalter RE 9. Die Senderschalter
RE1 bis RE6 können 10 Stellungen einnehmen go
und sind in Übereinstimmung mit dem Dezimalsystem. Die Steuerschalter RE6, RE7 und RES
können 25 Stellungen einnehmen, die der Gruppierung der Leitungen in 25 Gruppen entsprechen
gemäß den 25 Kontaktreihen des Gruppenwählers und des Leitungswählers. Der Steuerschalter RE9 kann 20 Stellungen einnehmen
gemäß der Anzahl Leitungen jeder Kontaktreihe des Leitungswählers.
Im dargestellten Beispiel sei angenommen, daß den Wählern im ersten Amt 500 Leitungen
zugeordnet sind, welche in 25 Nummerngruppen von je 20 Leitungen in jeder Gruppe unterteilt
sind, während in dem anderen Amt 100 Leitungen vorgesehen sein mögen, die in 10 Nummerngruppen
mit je 10 Leitungen in jeder Gruppe unterteilt sind. Es sind also die Leitungen
in diesem letzteren Amt in Gruppen angeordnet, welche dem Dezimalsystem entsprechen.
Es mag ferner angenommen sein, daß dem ersten Amt 30 000 Teilnehmer mit Teilnehmernummern
von 10 000 bis 39 999 zugeordnet sind, während dem anderen Amt 20 000 Teilnehmer mit Anschlußnummern
von 40 000 bis 59 999 zugeordnet sind. Dementsprechend muß der Umschalter UR über Kontakte K1, K2 in den vierten
und fünften Stellungen des Schalters RE1 betätigt
werden. Die zwanzig ersten numerischen Gruppen von Leitungen des Gruppenwählers
F1 sind für den Verkehr zu dem letztgenannten
Amt vorgesehen, wobei die verschiedenen Nummerngruppen den verschiedenen Tausendern des
letzterwähnten Amtes entsprechen. Die Verbindungsleitungen CL zu diesem letzterwähnten
Amt sind an eine zweite Gruppe nicht dargestellter Wähler angeschlossen, welche die Hunderter
auswählen.
Das aufeinanderfolgende Ein- und Ausschalten der verschiedenen Senderschalter wird in
üblicher Weise durch Folgeschalter SOR1 und SOR2 gesteuert, die so ausgeführt sind, daß sie
to auf ihre nächste Kontaktstellung erst dann auflaufen, wenn der zugehörige Kupplungsmagnet
aberregt ist. Der Folgeschalter SOR2 besitzt
zwei Kontaktarme AK und BK.
Eine solche Schaltung wirkt in folgender Weise:
Eine solche Schaltung wirkt in folgender Weise:
Sobald ein anrufender Teilnehmer in üblicher Weise mit einer freien Verbindungsleitung über
einen Vorwähler .4S und einem freien Sender über den Sucher RS verbunden ist, wird der
Stromkreis 1 über ein Stromstoßrelais A R geschlossen, das einen Stromkreis 2 für ein Verzögerungsrelais
BR erregt und schließt. Der Teilnehmer betätigt hierauf seinen Nummern-Stromstoßsender
und sendet hintereinander fünf Nummern-Stromstoßgruppen aus, durch welche die Senderschalter RE1-RE5 hintereinander eingestellt
werden entsprechend der von dem Teilnehmer gewünschten Nummer. Es sei angenommen,
daß dies die Nummer 45678 sei. Der Senderschalter RE1 wird über den Stromkreis 3
betätigt, welcher geschlossen wird, wenn das Stromstoßrelais A R ein Verzögerungsrelais CR
aberregt und hierdurch Strom über den Stromkreis 4 erhält, wodurch wiederum der Stromkreis
5 für den Magneten des Folgeschalters SOR1 geschlossen wird. Bleibt nach Aussenden
der ersten Stromstoßreihe das Stromstoßrelais AR aberregt, dann läßt das Relais CT? seinen
Anker fallen und veranlaßt die Aberregung des Magneten SOR1 und hierdurch die Bewegung
des.Folgeschalters in seine zweite Schaltstellung, in welcher der Senderschalter RE., zum Empfang
der zweiten Stromstoßreihe des rufenden Teilnehmers bereitsteht. Dieser Senderschalter
wird dann ebenso wie die weiteren Senderschalter in gleicher Weise betätigt, wie für den
ersten Senderschalter eben beschrieben wurde. Unmittelbar nach Einstellung des zweiten Senderschalters
RE2 wurde der Gruppenwähler GV1
in Bewegung gesetzt in bekannter Weise, die keiner näheren Beschreibung bedarf. Der Gruppenwähler
sendet während seiner Einstellbewegung mittels des Stromstoßsenders/5 Stromstöße
über einen Stromkreis 6 aus, der ein Stromstoßrelais DR enthält, das seinerseits
Stromstöße über den Steuerschalter RE6 und den Stromkreis 7 aussendet. Sobald der Steuerschalter
RE6 eine Stellung erreicht, welche durch Einstellung der Senderschalter RE1 und RE2
bestimmt ist, wird ein Stromkreis 8 über die Kontakte dieser Schalter, den Kontaktarm BK
des Folgeschalters SOR2 und ein Relais ER geschlossen.
Das letztere schließt einen Stromkreis 9 über einen Kontakt des Folgeschalters MRR und den Folgeschaltermagneten S0Rä,
die Kontaktarme AK und BK des Folgeschalters, der somit um einen halben Schritt weiterbewegt
wird. Der Stromkreis 8 wird hierdurch unterbrochen und infolgedessen auch der Stromkreis
9, wodurch die Kontaktarme AK und BK nach vorwärts um einen weiteren halben Schritt
in ihre nächste Stellung bewegt werden. Der Gruppenwähler GV1 läuft nun in bekannter
Weise an und sucht eine freie Verbindungsleitung in der so ausgewählten Gruppe aus.
Sobald er diese findet, wird der Stromkreis 10 über den Folgeschalter 561G, die dritte Leitung
der Verbindungsleitung CL und ein Relais FR
geschlossen, welch letzteres nunmehr einen Stromkreis 11 erregt und schließt, über den vorwärts
gerichtete Stromstöße zu den Wählern des anderen Anschlußamtes gesandt werden. Diese Stromstoßsendung über den Stromkreis 11
wird durch das Relais IR bewirkt, dessen Stromkreis 13 über ein Relais KR geschlossen ist; das
in diesem Augenblick Strom über den Stromkreis 11 erhält. Der Stromkreis 13 enthält ein
Verzögerungsrelais GR in Reihe mit dem Relais IR, welch letzteres daher seinen Anker nicht
sofort anziehen kann. Andererseits erregt und schließt das Relais GR einen Stromkreis 14 für
das Verzögerungsrelais HR, das seinerseits das
Relais GR an den Kontakten 15 kurzschließt. Infolgedessen erhält das Relais IR hinreichenden
Strom, um seinen Anker anzuziehen und hierdurch den Impulsstromkreis 11 zu unterbrechen.
Gleichzeitig wird ein Stromkreis 16 über das Impulsrelais DR am Sender geschlossen.
Jetzt aber ist das Verzögerungsrelais GR wegen seines Kurzschlusses aberregt, ioo
und hierauf wird das Relais HR aberregt und beseitigt wieder diesen Kurzschluß. Der Strom
über das Impulsrelais IR wird hierbei wieder verringert, so daß es seinen Anker abfallen
läßt und den Leitungsstromkreis 11 schließt, wodurch der Stromkreis 16 unterbrochen wird.
Derart arbeitet das Relais IR mit den Verzögerungsrelais HR und GR zusammen und
wird abwechselnd erregt und aberregt, wodurch es vorwärts gerichtete Stromstöße über den
Stromkreis 11 und rückwärts gerichtete Stromstöße über den Stromkreis 16 aussendet. Hierdurch
wiederum wird eine gleichzeitige Einstellung der Gruppenwähler bewirkt, welche an
die Verbindungsleitung CL angeschlossen sind, ebenso des Steuerschalters RE1, und zwar
so lange, bis der Steuerschalter jene Stellung erreicht, welche durch den Senderschalter RE3
markiert ist. In diesem letzteren Fall wird der Stromkreis 18 über das Relais Ei? geschlossen
und infolgedessen der Folgeschalter SOG2 um
einen weiteren Schritt in der beschriebenen
Weise weiterbewegt. Der Stromkreis 12 des Relais KR wird hierdurch für einen Augenblick
unterbrochen, wodurch das Verzögerungsrelais LR durch einen Stromstoß über den Stromkreis
19 betätigt wird. Hierdurch wird der Stromkreis 13 für die Relais GR und IR offen
gehalten für eine Zeitspanne, die ausreicht, um die Auswahl eines freien letzten Leitungswählers durch den Gruppenwähler zu ermög-
to liehen. Wird dann der Stromkreis wiederum
geschlossen, dann senden die Relais HR, GR und IR eine andere Gruppe von Stromimpulsen
in gleicher Weise aus, wie eben beschrieben wurde, wodurch der Leitungswähler so eingestellt
wird, daß er die Zehner auswählt. Hierauf wird der Steuerschalter RE8 schrittweise vorwärts
bewegt, bis er eine Stellung erlangt, welche durch den Senderschalter RE1 markiert ist, in
der ein Stromkreis 20 geschlossen ist, durch den das Relais ER wieder betätigt und der Folgeschalter
SOR2 wiederum eingestellt wird in der früher beschriebenen Weise. Durch die Wirkung
der Relais HR und IR wird der Leitungswähler gleichzeitig zur Auswahl der Einer umgeschaltet.
Schließlich folgt eine dritte Gruppe von Stromstößen, durch welche der Leitungswähler
durch den Steuerschalter RE9 auf die
Kontakte des angerufenen Teilnehmers eingestellt wird, indem der Steuerschalter RE9 in
einer Stellung zum Halten gebracht wird, welche durch den Senderschalter RE5 bezeichnet
ist. Derart ist die gewünschte Sprechverbindung hergestellt. Das Register schaltet sich
selbst von der Verbindungsleitung BL ab und kehrt in seine Normalstellung in bekannter
Weise wieder zurück.
Claims (1)
- Patentanspruch :Schaltungsanordnung zur Herstellung von Fernsprechverbindungen, die von einem mit Sender ausgestatteten Selbstanschlußamt ausgehen und unter Kontrolle eines Senders dieses Amtes über ein anderes Selbstanschlußamt erstreckt werden können, dessen Wähler in bezug auf die numerische Einstellung des Kontaktfeldes von denen des ersten Amtes abweichen, dadurch gekennzeichnet, daß die voneinander mechanisch getrennten registrierenden und steuernden Senderschalter (RE1-RE5 oder RE6-RE9) mit den verschiedenen Wählerfeldeinteilungen entsprechenden Kontaktreihen ausgestattet sind, deren elektrische Verbindungen durch ein Umschaltrelais (UR) derart gesteuert werden, daß die der gewünschten Verbindung entsprechenden Kontaktreihen durch die Einstellung des Registers selbsttätig wirksam gemacht werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE289782X | 1927-04-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Family
ID=20307204
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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| Country | Link |
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| DE (1) | DE568140C (de) |
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Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
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-
1928
- 1928-04-27 FR FR653775D patent/FR653775A/fr not_active Expired
- 1928-04-28 GB GB12550/28A patent/GB289782A/en not_active Expired
- 1928-04-28 DE DET35034D patent/DE568140C/de not_active Expired
- 1928-04-28 GB GB12553/28A patent/GB289783A/en not_active Expired
-
1951
- 1951-01-22 CH CH289782D patent/CH289782A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB289782A (en) | 1929-07-18 |
| CH289782A (de) | 1953-03-31 |
| GB289783A (en) | 1929-07-18 |
| FR653775A (fr) | 1929-03-27 |
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