DE892463C - Schaltungsanordnung zur Feststellung der Nummer eines anrufenden Teilnehmers in Fernsprechanlagen - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Feststellung der Nummer eines anrufenden Teilnehmers in FernsprechanlagenInfo
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- DE892463C DE892463C DEI3233D DEI0003233D DE892463C DE 892463 C DE892463 C DE 892463C DE I3233 D DEI3233 D DE I3233D DE I0003233 D DEI0003233 D DE I0003233D DE 892463 C DE892463 C DE 892463C
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur selbsttätigen Feststellung der Nummer
eines anrufenden Teilnehmers in Fernsprechanlagen, in denen die Verbindung vom Ursprungs- bis zum
Aufzeichnungsamt über mehrere dazwischenliegende Ämter verläuft.
Es sind Anordnungen dieser Art bekannt, bei denen die Feststellung und die Stromstöße für die Aufzeichnung
über eine Sprechader der Verbindungsleitung erfolgen. Hierbei wird nach Herstellung des
Verbindungsweges eine Umschaltung derart vorgenommen, daß ein Fangstromkreis gebildet wird, der
die Auslösung des Verbindungsweges zu dem anrufenden Teilnehmer bei Gesprächsbeendigung verhindert.
Die Feststellung der Rufnummer wie auch die Aufzeichnung selbst können demnach erst nach Gesprächsschluß
vorgenommen werden. Derartige nach Gesprächsschluß vorzunehmende Schaltmaßnahmen
sind insofern nachteilig, als die Belegungsdauer der einzelnen Leitungen hierdurch vergrößert wird. Bei
kleinen und mittleren Anlagen sind derartige Anordnungen brauchbar. Aber je größer die Ämter und
je mehr Verbindungsleitungen zwischen den einzelnen Ämtern bis zum Aufzeichnungsamt verlaufen, um so
unwirtschaftlicher werden diese Anlagen, wenn man sie mit diesen bekannten Anordnungen zur Feststellung
der Nummer des anrufenden Teilnehmers ausrüstet.
Erfindungsgemäß wird deshalb ein anderer Weg eingeschlagen, der dadurch- gekennzeichnet ist, daß
in den einzelnen Ämtern angeordnete Teile des vorwärts aufgebauten Verbindungsweges selbsttätig über
Schaltmittel mit zwischen den einzelnen Ämtern rückwärts verlaufenden Verbindungsleitungen derart zusammengeschaltet
werden, daß vom Ursprungs- bis zum Aufzeichnungsamt der Verbindung ein Aufzeichnungsweg
verläuft. Auf diese Weise gelingt es,
ίο mit einfachen Mitteln während des Gespräches, ohne
es zu stören, die Aufzeichnung der Nummer des anrufenden Teilnehmers durchzuführen.
Durch die erfindungsgemäße Anordnung wird zwar, wenn auch nur für einige wenige Sekunden, die rückwärts
aufgebaute besondere Verbindungsleitung dem allgemeinen Verkehr entzogen. Dies spielt aber um
so weniger eine Rolle, je größer die Gruppe der Verbindungsleitungen ist; die Wahrscheinlichkeit, daß
bei großen Gruppen von Verbindungsleitungen über-
ao haupt keine Leitung frei ist, ist sehr gering. Um auch
für den Fall, daß keine rückwärts aufzubauende Verbindungsleitung einer Gruppe mehr, frei ist, in kürzester
Zeit den Aufbau des rückwärtigen Verbindungsweges zu gewährleisten, sind Vorkehrungen getroffen,
durch die sichergestellt ist, daß die zunächst frei werdende Verbindungsleitung für Kontrollzwecke
bevorzugt belegt wird. Hierdurch wird die Belegungszeit für derartig rückwärts aufgebaute Verbindungen
vergrößert, aber derartige Fälle treten nur sehr selten auf und sind praktisch belanglos.
Die Erfindung wird nunmehr an Hand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher beschrieben.
Die Kontakte der Relais, z. B. Ch, sind in der Zeichnung lediglieh mit Ziffern, z. B. 2, in der Be-Schreibung
dagegen mit kleinen Buchstaben und Ziffern, z. B. chz, bezeichnet.
Die Abb. ι zeigt in allgemeiner Übersicht eine Fernsprechverbindung, die von einem" Amt A über
ein Durchgangsamt B zu einem Fernamt T verläuft.
Die Verbindung kann von dem Fernamt noch zu einer gewünschten anderen Stelle weitergeleitet werden.
Das mit einem Fernleitungsstromkreis LC versehene Fernamt T hat eine selbsttätig arbeitende Anmeldeeinrichtung,
die aus Gebührenbeeinflussungsstromkreisen TC und Druckereinrichtungen P besteht. Hinsichtlich
der Gesprächsanmeldung ist es für den Drucker im Amt T erforderlich, daß er sich über den
rufenden Teilnehmer im Amt A unterrichtet. Deshalb wird eine Rückkontrollverbindung über vom Amt T
nach dem Amt B und vom Amt B nach dem Amt A
verlaufende Sprechverbindungsleitungen mit Hilfe von Rückkontrollverbindungsstromkreisen IL und
RückkontroUgruppenwählerstromkreisen IT aufgebaut.
Die Abb. 2 und 3 (die Abb. 3 schließt sich unterhalb an Abb. 2 an) zeigen einen RückkontroHverbindungsstromkreis
IL in seinen Einzelheiten.
Die Abb. 4 zeigt einen abgehenden Verbindungsleitungsstromkreis OJC, wie er für die einen Teil der
Rückkontrollverbindung bildenden Verbindungsleitangen benutzt wird.
Die Abb. 5 und 6 (die Abb. 6 schließt sich unterhalb an Abb. 5 an) zeigen die Stromkreise eines RückkontroUgruppenwählerstromkreises
IT in Einzelheiten. Wie man aus der Abb. 1 ersieht, können die Stromkreise
IT in einem Durchgangsamt oder in einem Endamt benutzt werden. Die Stromkreise IT müssen
bei der Benutzung in einem Durchgangsamt sich unmittelbar mit der Rückkontrolleinrichtung IC desselben
Amtes wie auch mit der Rückkontrollverbindungseinricl^ng
IL desselben Amtes zwecks Feststellung des rufenden Teilnehmers im fernen Ursprungsamt
zusammenschalten können. Die Abweichungen in der Betätigung des Durchgangsstromkreises
für die beiden Arten von Verbindungen werden weiter unten beschrieben.
Gemäß Abb. 1 erfolgt die Feststellung des rufenden Teilnehmers und die Übertragung seiner Teilnehmernummer
an das Fernamt über gewöhnliche Zweidrahtverbindungsleitungen, die aus einer Gruppe von
Verbindungsleitungen ausgewählt werden. Diese Verbindungsleitungen bewältigen für gewöhnlich den
Sprechverkehr von Amt T nach dem Amt B bzw. vom Amt B nach dem Amt A und werden deshalb
durch diesen verhältnismäßig schwachen Rückkontrollverkehr zusätzlich belastet, ohne daß hierdurch in
vielen Fällen die Verbindungsleitungsgruppen vergrößert zu werden brauchen.
Die Fernverbindung baut sich über erste und zweite Anrufsucher 1LF und 2 LF und über einen
ersten Gruppenwähler 1GS im Amt A auf und verläuft dann über ankommende Gruppenwähler ENGS
und TIGS im Durchgangs- und im Fernamt gegebenenfalls zu einer weiteren gewünschten Station. Die
Druckereinrichtung P und die Gebührenbeeinfiussungseinrichtung TC werden mit dem abgehenden
Verbindungsleitungsstromkreis LC des Fernamtes verbunden. Wenn die Feststellung des rufenden Teilnehmers
erforderlich ist, sendet der Stromkreis TC rückwärts ein Signal über den Stromkreis LC und
den Gruppenwähler TIGS an den Anlaßstromkreis der Rückkontrollverbindungsstromkreise IL. Ein
freier JL-Stromkreis wird über einen Anrufsucher CF mit der Sprechverbindung zusammengeschaltet, und
der Anrufsucher JF stellt sich dann in Abhängigkeit der Stellung des Anrufsuchers CF auf eine Gruppe
von Verbindungsleitungen ein, die für Gespräche vom Amt T nach dem Amt B benutzt werden. Unter
dem Einfluß der Einstellungen der Anrufsucher JF und CF werden der Reihe nach drei Ziffern von dem
Rückkontrollstromkreis IL über die belegte Verbindungsleitung
ausgesandt. Die erste Ziffer stellt den ankommenden Gruppenwähler WNGS im Amt B auf
eine Gruppe von Rückkontrollgruppenwählereinrichtungen IT ein. Diese Einrichtungen IT sind Gruppen
von Fernleitungen zugeordnet, unter denen sich auch diejenige Gruppe befindet, über die die Sprechverbindung
verläuft. Der Gruppenwähler TFiVGS
sucht nunmehr nach einer freien Einrichtung IT. Die anderen beiden Ziffern stellen dann den Wähler TF der
Einrichtung IT auf die gewünschte Gruppe von Sprechverbindungsleitungen und dann auf die richtige
Leitung ein, welche einen Teil der in Betracht kommenden Sprechverbindungen bildet..
Die Einrichtung IT sendet ein Anlaßsignal über den Sprechverbindungsleitungsstromkreis CJC und
den ankommenden Gruppenwählerstromkreis ENGS an den Rückkontrollverbindungsstromkreis IL im
Amt B. Die Einrichtung IL belegt eine Verbindungsleitung, die für gewöhnlich für Gespräche benutzt wird
und vom Amt B nach Amt A verläuft, und stellt wie vorher durch die Übertragung von drei Ziffern den
ankommenden Gruppenwähler auf einen freien IT-Stromkreis ein und ferner den Wähler TF der Einrichtung
IT auf 'den Verbindungsstromkreis CJC der
ίο vom Amt A nach Amt B verlaufenden Sprechleitung.
Die Einrichtung IT sendet dann ein Anlaßsignal zur Feststellung an die Rückkontrolleinrichtung IC,
welche in bekannter Weise die Feststellung des rufenden Teilnehmers S vornimmt. Die Ziffern der
Nummer des anrufenden Teilnehmers werden dann vorwärts der Reihe nach von der Einrichtung IC
an die Einrichtung J Γ gesandt, welche die Ziffern weiter an die Einrichtung IL im Amt B überträgt.
Diese Einrichtung IL überträgt ihrerseits die Ziffern an die Einrichtung /T und diese wieder über die
Rückkontrollverbindungsleitung an die Einrichtung IL im Amt T, von wo aus die Ziffern dann an die
selbsttätig arbeitende Gesprächsanmeldeeinrichtung übertragen werden.
Wenn ein Anruf im Amt B eingeleitet wird, würde ein Anlaßsignal von der Einrichtung IT im Amt B an
die Rückkontrolleinrichtung IC im Amt B gesandt werden. Die Rückkontrolleinrichtung IC würde den
anrufenden Teilnehmer BS im Amt B feststellen, und die Ziffern der Nummer des anrufenden
Teilnehmers würden von der Einrichtung IC über die Einrichtung IT und die Rückkontrollverbindungsleitung
an die Einrichtung IL und die Gesprächsanmeldeeinrichtung im Amt Γ übertragen
werden.
Wenn der Wähler JF des Stromkreises IL auf eine Gruppe von Verbindungsleitungen eingestellt wird,
von denen alle besetzt sind, so werden in dem Verbindungsleitungsstromkreis OJC Stromkreisänderungen
hervorgerufen, die die Möglichkeit geben, bevorzugt die nächste frei werdende Verbindungsleitung
über Sprechverbindungen zu belegen.
Nunmehr soll an Hand der Abb. 2 bis 6 beschrieben werden, wie im einzelnen die Rückkontrolleinrichtung
arbeitet.
Wenn der Gebührenbeeinflussungsstromkreis TC bereit ist, die Nummer des anrufenden Teilnehmers
entgegenzunehmen, so wird über den Leitungsstromkreis LC und die Kontaktbürste d des ankommenden
Gruppenwählers TIGS an das Relais Mt ein Erdpotential
gelegt. Das Relais Mt spricht an und erregt seinerseits die gemeinsamen Anlaßrelais -Fs, Ss und St.
Die Relais Fs und Ss sind gemeinsam einer Gruppe von ankommenden Verbindungsleitungen zugeteilt,
während das Relais Si einer Anzahl von Gruppen von ankommenden Verbindungsleitungen gemeinsam ist.
Das Relais St ist auch das Anlaßrelais für die IL-Stromkreise. Die Anrufsuchermagneten CFM freier
IL- Stromkreise werden über die Kontakte des Relais Si, die Ruhekontakte des Armes dma, Kon-
<■- takt et τ, Erde erregt. Wenn ein Anrufsucher CF die
anrufende Verbindungsleitung findet, so spricht das Relais Ct an: Erde, Schaltarm cmb, Schaltarm dtrib,
Relais Ct, Schaltarm cfmc, Kontakt mt 1, Batterie.
Die Relais Ct und Ch prüfen doppelt und halten sich über Erde an Kontakt et τ erregt; durch die Nebenschlußwirkung
dieses Stromkreises fällt das Relais Fs ab, infolgedessen werden auch die Relais Ss und St
stromlos, vorausgesetzt, daß kein anderer Anruf eingegangen ist. .
Das Relais Cb spricht an und legt Erde über die Kontakte cb 5, jti und jbi an den Magneten JFM.
Der Anrufsucher JF wählt nach einem freien abgehenden Verbindungsleitungsstromkreis OJC in einer
durch die Einstellung des Wählers CF bestimmten Gruppe, da ja die abgehende Verbindungsleitung zu
demselben Amt verlaufen muß, von dem aus die in Benutzung genommene ankommende Verbindung eingeleitet
worden ist.
Wenn ein freier abgehender Verbindungsleitungs-Stromkreis OJC gefunden ist, dann spricht das Relais Jt
an: Erde, Kontakt cb2, eine Vielfachkontaktgruppe
des Schaltarmes cfma, Vielfachkontaktgruppe des
Armes if mc, Relais Jt, Schaltarm jfmd, Draht 6
(Abb. 4), Batterie. Das Relais Jh spricht in Reihe mit den Relais Jt über Kontakt jtx, Kontakt c&5 in dem
Doppelprüfstromkreis an. Das Relais Jb wird über die Kontakte/A ι und c&5, Erde stromführend und hält
sich über die Kontakte j&2 und c&5 an Erde.
Wenn alle abgehenden Verbindungsleitungen einer Gruppe für Feststellungszwecke besetzt sind, wird ein
Kettenstromkreis über Kontakte ihrer S/-Relais (Abb. 4) und Draht 1, Kontakte ss2 (Abb. 2) zu dem
der Gruppe der abgehenden Verbindungsleitungen gemeinsamen Relais Oc vollendet. Das Relais Oc hält
sich einerseits über die Kontakte ss 2, 0C3, Erdpotential
und andererseits über den Kontakt oci, Schaltarm cfmd, Ruhekontakt /64, Schaltarm dme und Kontakt
C&4 an Erde, so daß das Relais oc erregt bleibt,
auch wenn das Relais Ss abfällt. Der Kontakt oc2 legt Erde über den Draht 2 zum Ansprechen für das
Relais Ab (Abb. 4). Das Relais Ab öffnet die gewöhnlichen Prüfstromkreise der abgehenden Verbindungsleitungsstromkreise
(Abb. 4), so daß eine abgehende Verbindungsleitung bei ihrem Freiwerden nicht für
Gespräche belegt werden kann. Wenn ein Verbindungsleitungsstromkreis verfügbar und von dem
Wähler JF (Abb. 3) belegt worden ist, so spricht das Relais Jb an, und durch den Abfall des Relais Ss wird
das Relais Oc stromlos und infolgedessen auch das Relais A b (Abb. 4), welches nunmehr die anderen
abgehenden Verbindungsstromkreise für Gesprächszwecke freigibt.
Das Relais Jb legt bei seinem Ansprechen an den Magneten DM Erdpotential über seinen Unterbrecher,
Kontakt jb 4, Schaltarm dme, Kontakt c&4, so daß der
Wähler D einen Schritt weiter geschaltet wird. Das Relais Aw (Abb. 2) wird über den Kontakt jb6, den
Schaltarm jfma, Draht 4 mit α-Ader der abgehenden Verbindungsleitung und das Relais Bw über die
Kontakte nm^ und /£5 und Schaltarm jfmb mit der
δ-Ader der abgehenden Verbindungsleitung (Abb. 4) verbunden.
Der ankommende Gruppenwählerstromkreis WNGS (Abb. 1) wird belegt, und wenn er bereit ist, Stromstoße
entgegenzunehmen, werden die Relais Aw und
Bw (Abb. 2) erregt. Der Unterbrecher DI (Abb. 3) wird nunmehr über die Kontakte eil, awx und hwx
mit dem Relais Is verbunden. Das Relais Is läßt das Relais Bd und das abfallverzögerte Relais Id
ansprechen. Wenn der Unterbrecher sich öffnet, fällt das Relais Is ab, so daß das Relais Nm in einem
Haltestromkreis für das Relais Bd anspricht: Relais Bd, Kontakt Id^, Relais Nm, Kontakt /63, ei%
Schaltarm dmb, Schaltarm cmb, Erde. Das Relais Nm legt Erde an den Draht 4 (Abb. 3) und Batterie über
den Ruhekontakt'es 2 an den Drahts (Abb. 3), so daß ein Impulsstromkreis über die Verbindungsleitung an den ankommenden Gruppenwählerstromkreis
WNGS (Abb. 1) vollendet wird. Der Magnet CM (Abb. 3) wird über den Kontakt nmx mit dem Arbeitskontakt κι verbunden. Jede nachfolgende, von dem
Unterbrecher DI herrührende Erregung des Relais Is sendet nunmehr einen Stromstoß über die Verbindungsleitung,
wodurch der Wähler C weitergeschaltet wird. Die Kontakte des Schaltarmes cmc sind mit
den von den Kontaktbänken jfme, cfmf und cfme kommenden, die Verbindungsleitungsgrappe kennzeichnenden
Drähten A verbunden; aber wenn der Wähler D in Stellung 2 steht, dann sind nur die von
der Kontaktbank jfme kommenden Kennzeichnungsdrähte zusammengeschaltet. Wenn der Schaltarm
cmc den gekennzeichneten Kontakt erreicht, dann spricht das Relais Ed über den Schaltarm cmc, Kennzeichnungsdraht
A, Kontaktbank jfme, Arm dme, Kontakt cb\ an. Das Relais Ed hält sich über den
Kontakt edj, sowohl über den aus der Ruhestellung
bewegten Schaltarm cmb wie auch über den Arbeitskontakt des abfallverzögerten Relais Id und schaltet
den Unterbrecher DI ab, so daß die Impulsgabe aufhört.
Der ankommende Gruppenwähler im Durchgangsamt ist auf eine Gruppe von Rückkontrollübertragungsstromkreisen
IT (Abb. 1) eingestellt und wählt nun in bekannter Weise in freier Wahl nach
einem' freien Stromkreis IT.
Der Kontakt ed 5 öffnet und läßt die Relais Nm
und Bd abfallen. Das Relais Id fällt mit Verzögerung
ab. Das Relais X wird über den Unterbrecher von dem Magneten CM und dem Kontakt db 1 mit der
Kontaktbank oma an Erde verbunden, so daß der Wähler C in seine Ruhestellung läuft. Das Relais Ed
betätigt den Magneten DM, und wenn der Wähler C seine Ruhestellung erreicht hat und das Relais Id
abgefallen ist, fällt das .Relais Ed ab; infolgedessen
kommt auch der Magnet DM zur Ruhe, so daß der Wähler D auf seinen dritten Kontakt sich einstellt.
In dem belegten IT-Stromkreis spricht das Relais
Cw (Abb. 5) in dem Prüfstromkreis über den Draht 9 der Gruppe der Drähte 7 bis 9 an, welche zum ankommenden
Gruppenwähler WNGS (Abb. 1) verlaufen. Wenn die Verbindung durchgeschaltet ist,
spricht das Relais S (Abb. 5) in Reihe mit den Relais Aw und Bw (Abb. 2) an, welche wieder mit der Verbindungsleitung
verbunden waren. Das Relais Cl (Abb. 5) spricht über die Kontakte cw2, si, s^4 und
Erde an. Das Erdpotential über den Kontakt clx, BAL läßt die Röhre DV in Tätigkeit treten (Abb. 6),
während das Relais Ic (Abb. 6) über Erde, Kontakte dz, fhx und fix anspricht.
Die Relais Aw und Bw (Abb. 2) in der Einrichtung
IL des Durchgangsamtes sprechen in Reihe mit dem Relais S (Abb. 5) an, und wie vorher werden die
Relais Is (Abb. 2) und Bd und Id (Abb. 3) stromführend,
jedesmal wenn die Kontakte des Unterbrechers DI geschlossen werden. Wenn der Unterbrecher
DI sich öffnet, fällt das Relais Is ab, aber das Relais Bd hält sich in Reihe mit dem Relais Nm,
welches die Relais Aw und Bw abschaltet und einen Impulsstromkreis über die Ruhekontakte des Relais
Is über die Verbindungsleitung nach dem Relais S (Abb. 5) vollendet. Es werden an das Relais S und
wie vorher an den Wähler C (Abb. 2) in Abhängigkeit des Relais Ed (Abb. 3) Stromstöße ausgesandt. Das
Relais S (Abb. 5) überträgt die Stromstöße an den Magneten SMi: Erde, Kontakt sd4, si, cl6, Relais
LM, Kontakt /#4, Magnet SMi, Batterie.
Das Relais Ed (Abb. 3) spricht nach einer bestimmten Anzahl von Schritten des Wählers C über
den Schaltarm cmc, den Kennzeichnungsdraht A, den Schaltarm cfmf, Kontakt 3 und Schaltarm dme, Kontakt
cü>4 und Erde an. Der Ziffernwert wird infolgedessen
durch die Gruppe von Verbindungsleitungen bestimmt, zu der der Gruppenwähler TIGS (Abb. 2)
gehört. Durch das Ansprechen des Relais Ed wird die Impulsgabe unterbrochen, und wie vorher kommen
die Relais Bd und Nm zum Abfallen. Das Relais Is
wird vom Unterbrecher DI abgeschaltet. Der Wähler C kehrt in seine Ruhestellung zurück, und das Relais Id
fällt ab. Diese Vorgänge spielen sich in der zwischen den einzelnen Ziffern liegenden Periode ab.
In der Einrichtung IT (Abb. 5) fällt das Relais Lm
ab, und im Stromkreis Erde, Kontakt Im 1, Schaltarme
sm2α und smxa, Kontakte^ spricht das Relais
Fd an, um den Impulsstromkreis vom Magneten ίσο
SMi an den Magneten SM2 zu übertragen. Das
RelaisFd hält sich über die Kontakte el3 und fdx.
Es wird eine weitere Ziffer an den Wähler S 2 in Abhängigkeit der zwischen den Bänken der Schaltarme
cmc und cfme (Abb. 2) verlaufenden Kennzeichnungsdrähte
A ausgesandt; hierbei stellt der Ziffernwert die für das Gespräch in Benutzung genommene
Verbindungsleitung fest.
Als das Relais Fd ansprach, trat der Magnet TFM über die Kontakte tz und fdj, in Tätigkeit und schal- u0
tete den Wähler TF weiter in Abhängigkeit des Relais T und der zwischen den Kontaktbänken sm 1 c
und tfma verlaufenden Kennzeichnungsdrähte.
Wenn die durch den Wert der in S1 aufgespeicherten
Ziffer bestimmte Gruppe von Verbindungsleitungen erreicht ist, spricht das Relais T über tfma, smxc,
sfs und sfs, fd2, Erde an und öffnet den Stromkreis
des Magneten TFM, so daß der Wähler TF stehenbleibt.
Wenn die zweite Ziffer vollständig aufgenommen ist, fällt das Relais Lm ab, und das Relais Sd spricht
über Erde, Kontakt Im 1, Schaltarm smza, Kontakt
fd$ an; hierdurch wird das Relais S von der Leitung abgetrennt und die Leitung mit dem Transformator .
ST zusammengeschaltet. Das Relais Sf spricht über
die Kontakte tx und sd^ und Erde an und hält, sich
über den Kontakt sf6; es öffnet ferner den Stromkreis
des Relais T in sf3 und sf$. Der Wähler TF
beginnt von neuem zu wählen, und zwar so lange, bis das Relais T über den Schaltarm tfma, die Kennzeichnungsdrähte,
Schaltarm smzc, Kontakte s/2 und fd,2, Erde anspricht. Der Wähler TF ist
nunmehr mit der Sprechverbindung, für welche die Feststellung als erforderlich erachtet wird,
zusammengeschaltet.
Es treten jetzt zwei Fälle auf:
Es treten jetzt zwei Fälle auf:
1. Der Anruf wird in dem in Betracht kommenden Amt eingeleitet,
2. der Anruf wird von einem vorhergehenden Amt über eine ankommende Verbindungsleitung aufgebaut.
Der Fall 1 soll zuerst beschrieben werden.
Wenn das Relais SF anspricht, so wird über die Kontakte ei4, s/~4 und so 6 Erdpotential an das
Relais Sp gelegt, welches anspricht, so daß auch die Relais Ak und Sr stromführend werden. Das Relais
Ak hält sich über die Kontakte akz, ih$, ax, sli2,
sfx, tz und fd3 an Erde. Der Kontakts/)3 legt
über einen Sperrkreis RC an einen Gittertransformator GT einen I25periodigen Strom. Die Röhre DV
beginnt zu arbeiten, und das Relais^ spricht an.
Wenn der Ruhekontakt a 1 in dem Haltestromkreis
des Relais Ak sich öffnet, dann fällt dieses Relais nicht ab, da es über Kontakte des Relais Sp erregt
gehalten wird. Das Erdpotential über die Arbeitskontakte αϊ und sri läßt das Relais So ansprechen.
Über den Stromkreis: Batterie, Kontakte #5, ijx und
so 4, Schaltarm tfmb, vierter oder if-Draht des Ortsgruppenwählers
/GS wird an die Rückkontrolleinrichtung ein Anlaßsignal gegeben. Der Kontakt so 6
trennt das Relais Sp ab, welches abfällt und das Relais So über die Kontakte sf^ und c/4 erregt hält.
Fällt das Relais Sp ab, so werden auch die Relais Sr und Ak stromlos und der I25periodige Wechselstrom
vom Gittertransformator GT abgeschaltet, so daß auch das Relais A zur Ruhe kommt.
Der Gittertransformator GT wird nunmehr über die Kontakte Ä6 und S02, Schaltarm tfmb mit dem
vierten Draht des Sprechstromkreises verbunden, und an den Schaltarm tfmb wird 450 periodiger Strom
über Kontakt ihz, RCi, six, S03 geschaltet, um die
anrufende Leitung in dem Rückkontrollstromkreis festzustellen.
Wenn der Rückkontrollstromkreis die anrufende Leitung findet, sendet er zuerst einen Impuls von
125 Hz zurück; dieser Impuls verläuft über den Schaltarm tfmb zu dem Transformator CT, so daß
das Relais A über die Röhre DV anspricht. Über Erde, Arbeitskontakt «1 und Ruhekontakt sr 1, fh2,
ak ι wird das Relais Fi stromführend. Das Relais Tt
spricht dann über die Kontakte /Ϊ2 und cl2 über Erde
an und öffnet den Rückkontrollanlaßstromkreis. Am Ende der Impulsreihe fällt das Relais A ab, und das
Relais Fi hält sich über den Kontakt /Ϊ3, Relais Fh,
Kontakte ic τ und cl2 an Erde. Das Relais Fh spricht ebenfalls an und läßt durch Öffnen seines Kontaktes
fhx das Relais Ic abfallen, welches wiederum die Relais Fi und Fh stromlos macht. Das Relais Ic
spricht wieder über die Kontakte fix und fhx und cl-2 an.
Der nächste Rückkontrollstromkreis sendet zwei getrennte 150 periodige Stromstöße aus. Beim ersten
Stromstoß sprechen die Relais A und Fi an, während am Ende des Stromstoßes das Relais A abfällt, das
Relais Fh wie vorher anspricht und das Relais Ic abfällt. Bevor die Relais Fi und Fh abfallen können,
spricht beim zweiten Impuls das Relais A wieder an, und das Relais Si wird über Erde, Kontakte ατ, sr τ,
fii2 und sä3 stromführend. Es hält sich in Reihe
mit dem Relais Sä und schaltet durch Öffnen seines Kontaktes six den 450periodigen Strom vom d-Ovaht
der Sprechverbindung ab. Die Relais Fi und Fh
halten sich über die Kontakte sz 3 und cl2 erregt.
Die Primärwicklung des Leitungstransformators ST wird nunmehr über den Arbeitskontakt sh2 mit dem
Kontakt ax verbunden, so daß die nachfolgende, vom Rückkontrollstromkreis ausgehende Reihe von Ziffernimpulsen
durch das Relais ^4 und den Transformator ST über die Verbindungsleitung übertragen
wird: Stromquelle des 450periodigen Stromes, Kontakte sh^rfh2, s/Ί, ax, sh2, Transformator ST, Erde.
Die Relais Aw und Bw (Abb. 2) sprechen nicht in Reihe mit der Sekundärseite des Transformators ST
(Abb. 5) an, so daß der Transformator TTR (Abb. 2) zur Entgegennahme der übertragenen Impulse mit
der Verbindungsleitung zusammengeschaltet wird und die Impulse seinerseits über Kontakt ch2, Schaltarm
cfmb und den d-Arm des Gruppenwählers TIGS
an den Gebührenbeeinflussungsstromkreis TC überträgt, welcher die Einstellung der Druckereinrichtung
P beherrscht.
Fall 2: Wenn die Verbindung in einem vorhergehenden Amt ihren Ursprung hat, so wird die Einrichtung
IT über die Einrichtung TF mit einem ankommenden Gruppenwähler in dem Sprechleitungskreis
verbunden. Das Relais Ij (Abb. 6) spricht in Reihe mit dem Relais Mt (Abb. 2) des ankommenden
Gruppenwählers ENGS an, so daß ein Rückkontrollverbindungsstromkreis
IL in dem Durchgangsamt belegt wird, um eine Rückkontrollverbindung über eine Verbindungsleitung zum Ursprungsamt aufzubauen.
Der Kontakt?'/1 öffnet den Anlaßstromkreis für den Rückkontrollstromkreis IC des Durchgangsamtes, und über den Kontakt «'/3 spricht das Relais
Ih an. Der IL-Stromkreis des Durchgangsamtes belegt eine nach dem Ursprungsamt verlaufende Verbindungsleitung
in genau derselben Weise wie oben beschrieben, während der IT-Stromkreis des Ursprungsamtes
in der oben geschilderten Weise betätigt wird, um den Teilnehmer festzustellen und die
Teilnehmerziffern vorwärts über die Verbindungsleitung zu dem Durchgangsamt zu übertragen. Die
Einrichtung IL des Durchgangsamtes überträgt die Ziffernstromstöße als 450 periodige Impulse an die
Einrichtung IT des Durchgangsamtes über den vierten Draht, d. h. Draht 2 (Abb. 5). In diesem Fall ist die
Einrichtung / T des Durchgangsamtes bereit, diese Stromstöße entgegenzunehmen, ohne daß der einzelne
Stromstoß und die doppelt getrennten Stromstöße von 125 Perioden, wie vorher beschrieben, benötigt
werden. Sobald das Relais So, wie vorher beschrieben, stromführend wird, spricht das Relais // über Erde,
Kontakt si^3, Kontakt so5, Schaltarm tfmc, Batterie,
vierter Draht 2 an, desgleichen das Relais Ih. Das Relais So läßt das Relais S-p abfallen und dieses
wiederum das Relais Sr. Das Relais Sf fällt verzögert
ab, und bevor es seinen Kontakt öffnet, spricht das Relais Si über die Kontakte A4 und sr 3
an; desgleichen das RelaisFi über die Kontakte ih2
und sr2. Sobald das Relais Sr stromlos wird, hält sich das Relais Si über den Kontakt si2, Relais Sh
und Kontakt ch 2. Ferner hält sich das Relais Fi über Kontakt /Ϊ3, Relais Fh, Kontakte sis un(i chz.
Die Relais Sh und. Fh sprechen in diesen Stromkeisen
an. Der vierte Draht 2, der von der Einrichtung IL des Durchgangsamtes kommt, wird nunmehr über
Schaltarm tfmc, Kontakte S05, iJ2, S03, S02, ih6, six,
RCx, ihx an den Transformator GT (Abb. 6) weitergeschaltet.
Die über diese Leitung von der Einrichtung IL ankommenden Impulse werden von dem
Relais A wie vorher an den Transformator ST (Abb.5)
übertragen. Von hier aus wird die Übertragung über die Verbindungsleitung an das Hauptamt weitergeleitet,
wo die Einrichtung IL die Impulse an den Gebührenbeeinflussungsstromkreis TC weitergibt, der
die Einstellung der Druckereinrichtung P beherrscht. Wenn die Rückkontrolle für den rufenden Teilnehmer
beendet ist, schaltet sich das Relais Mt (Abb. 2) in dem Hauptamt von der Einrichtung TC ab. Hierdurch
fallen auch die Relais Ci und Ch ab, ferner auch
das Haupthalterelais Cb, so daß das Relais Jb und die anderen erregten Relais stromlos werden. Der Wähler D
läuft über folgenden Stromkreis in seine Ruhestellung: Batterie, Magnet DM, Unterbrecher, Kontakt
cbi, Schaltarm if ma und Kontakt et 1, Erde.
Der abgehende Verbindungsstromkreis (Abb. 4) und der ankommende Gruppenwählerstromkreis desDurchgangsamtes
werden nunmehr stromlos.
Das Erdpotential wird vom Draht 9 (Abb. 5) abgeschaltet,
um das Relais Cw zum Abfall zu bringen, welches nun seinerseits das Haupthalterelais Cl stromlos
macht, so daß die übrigen erregten Relais ebenfalls in ihre Ruhestellung zurückkehren.
Im Stromkreis: Kontakt Im 1, Schaltarm sm2a,
Kontakt fda, die Unterbrecher der Magneten SMi
und SM 2 spricht das Relais Xr an, welches über den Schaltarm sm2b mit dem Magneten SM 2 zusammenarbeitet,
um den Wähler S 2 in die Ruhestellung zu bringen. Daraufhin spricht das Relais Xr über die
beiden Unterbrecherfedern der Magneten SM 2 und SMi, Kontakt ci2, Schaltarme sm τα und sm,2a und
Kontakt Imx an und arbeitet über den Ruhekontakt des Schaltarmes sm 2 b mit dem Magneten SMi zusammen,
so daß auch der Wähler Si in die Ruhestellung geschaltet wird. Alle anderen Rückkontrollstromkreise
werden in ähnlicher Weise ausgelöst.
Claims (11)
- PATENTANSPRÜCHE:I. Schaltungsanordnung zur Feststellung der Nummer eines anrufenden Teilnehmers in Fernsprechanlagen, in denen die Verbindung vom Ursprungs- bis zum Aufzeichnungsamt über mehrere dazwischenliegende Ämter verläuft .dadurch gekennzeichnet, daß in den einzelnen Ämtern angeordnete Teile (c- bzw. iü-Ader) des vorwärts aufgebauten Verbindungsweges selbsttätig über Schaltmittel (Rückkontrollverbindungsstromkreis IL und RückkontroUgruppenwählereinrichtung IT, Fig. 1) mit zwischen den einzelnen Ämtern rückwärts verlaufenden Verbindungsleitungen derart zusammengeschaltet werden, daß vom Ursprungs- bis zum Aufzeichnungsamt der Verbindung ein Aufzeichnungsweg verläuft.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch über die Rückkontrollgruppenwählereinrichtung wie auch über den Rückkontrollverbindungsstromkreis zugängliche Verbindungsstromkreise und durch dem Verbindungsleitungsstromkreis zugeordnete bevorzugte Stromkreise, durch welche im Besetztfalle einer Gruppe von Verbindungsleitungsstromkreisen, solange eine dieser Verbindungsleitungen für die Rückkontrolle erforderlich ist, der wartenden Rückkontrolleinrichtung die Möglichkeit gegeben wird, über eine Sprechgruppenwählereinrichtung die nächstfreiwerdende Verbindungsleitung zu belegen.
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein bevorzugtes Relais in jedem dieser Verbindungsleitungsstromkreise, welches in Abhängigkeit von einem für die Verbindungsleitungsgruppe bestimmten Kettenstromkreis und einer rufenden Rückkontrollverbindungseinrichtung anspricht.
- 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch ein einer Gruppe von Rückkontrollverbindungseinrichtungen gemeinsames Relais, welches über den für eine Verbindungsleitungsgruppe bestimmten Kettenstromkreis erregt wird und Erregerstromkreise für die bevorzugten Relais aller Verbindungsleitungsstromkreise schließt.
- 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die für Sprech- und Rückkontrollzwecke in Benutzung genommenen Leitungen im ersten Amt mit Wählern zusammengeschaltet werden, um sowohl mit einer Rückkontrollgruppenwählereinrichtung eine Verbindung herzustellen als auch Sprech verbindungen weiterzuschalten.
- 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückkontrollverbindungsstromkreise im zweiten Amt eine Mehrzahl von Ziffern über die für Rückkontrollzwecke belegte Verbindungsleitung übertragen, um ihre Verbindung mit der Sprechverbindung im ersten Amt zu kontrollieren.
- 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückkontrollverbindungseinrichtung im zweiten Amt einen ersten Wähler enthält, mit welchem Gruppen von von anderenÄmtern ankommenden Sprechverbindungsstromkreisen zusammengeschaltet werden, ferner einen zweiten Wähler, mit dem Gruppen von zu diesen anderen Ämtern abgehenden Verbindungsleitungen verbunden werden, ferner Steuerstromkreise zum Einstellen des ersten Wählers auf eine Verbindung und zum Einstellen des zweiten Wählers auf eine Gruppe von durch die Einstellung des ersten Wählers bestimmten Verbindungsleitungen undferner eine Übertragungseinrichtung, um in Abhängigkeit dieser Wähler eine erste Ziffer an einen Verbindungswähler im ersten Amt zwecks Auswahl einer freien Rückkontrollgruppenwählereinrichtung sowie zwei weitere Ziffern auszusenden zur Einstellung eines Wählers der Rückkontrollgruppenwählereinrichtung auf die Verbindung, welche für die Feststellung des Teilnehmers erforderlich ist.ίο
- 8. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche für ein Fernamtssystem, in welchem eine Verbindung von dem ersten Amt über ein Durchgangsamt zu dem zweiten Amt verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß mit Hilfe von Schaltmitteln in dem Durchgangsamt eine Rückkontrollverbindung von der zwischen dem zweiten Amt und dem Durchgangsamt verlaufenden, für Rückkontrollzwecke belegten Verbindungsleitung über eine freie Verbindungsleitung, welche zu einer zwischen dem Durchgangs- und dem ersten Amt verlaufenden Gruppe von Sprechverbindungsleitungen gehört, weitergeschaltet wird, während die Nummer des Teilnehmers vorwärts über die beiden Verbindungsleitungen der Rückkontrollverbindung an das zweite Amt signalisiert wird.
- 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Rückkontrollgruppenwählereinrichtung im Durchgangsamt derart gesteuert wird, daß sie mit der Sprechverbindung, für welche die Rückkontrolle des rufenden Teilnehmers erforderlich ist, zusammengeschaltet wird und ein Anlaßsignal an eine Rückkontrollverbindungseinrichtung des Durchgangsamtes sendet, damit diese eine zum ersten Amt führende Verbindungsleitung belegt und die Rückkontrollgruppenwählereinrichtung derart steuert, daß die zu kontrollierende Verbindung ausgewählt wird.
- 10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Nummer des rufenden Teilnehmers der Reihe nach von der Rückkontrollgruppenwählereinrichtung im ersten Amt, der Rückkontrollverbindungsemrichtung und der Rückkontrollgruppenwählereinrichtung im Durchgangsamt und von der Rückkontrollverbindungs- +5 einrichtung des zweiten Amtes übertragen wird.
- 11. Schaltungsanordnung nach Ansprüche oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine Rückkontrollgruppenwählereinrichtung des Durchgangsamtes verschiedenartige Signale rückwärts über die Sprechverbindung sendet, je nachdem der Anruf im vorhergehenden Amt oder im Durchgangsamt entstanden ist, und daß die verschiedenen Anlaßsignale durch die Art des Gruppenwählerstromkreises, z. B. ankommende Verbindung oder Ortsverbindung, mit welchem die Rückkontrollgruppenwählereinrichtung zusammengeschaltet ist, bestimmt und an die Rückkontrollverbindungseinrichtung oder für einen rufenden Teilnehmer des Durchgangsamtes an die Rückkontrolleinrichtung übertragen werden.Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 662 329, 635 669;
französische Patentschrift Nr. 594 113;
Lubberger, Fritz, »Die Fernsprechanlagen mitWählerbetrieb«·, München und Berlin, 1930, S. 177,3. Abs.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen©5462 9.53
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB234895X | 1938-08-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE892463C true DE892463C (de) | 1953-10-08 |
Family
ID=10196442
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI3233D Expired DE892463C (de) | 1938-08-13 | 1939-08-13 | Schaltungsanordnung zur Feststellung der Nummer eines anrufenden Teilnehmers in Fernsprechanlagen |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE435678A (de) |
| CH (1) | CH234895A (de) |
| DE (1) | DE892463C (de) |
| FR (1) | FR858506A (de) |
| GB (1) | GB517993A (de) |
| NL (1) | NL54464C (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR594113A (fr) * | 1925-02-19 | 1925-09-07 | Materiel Telephonique | Systèmes pour centraux téléphoniques |
| DE635669C (de) * | 1932-11-01 | 1936-09-28 | Friedrich Merk Telefonbau Akt | Einrichtung zur Feststellung der Nummer eines anrufenden Teilnehmers in Selbstanschlussverbindungssystemen |
| DE662329C (de) * | 1933-01-05 | 1938-07-15 | Edward Ernst Kleinschmidt | Verfahren zum Senden von Telegrammen ueber eine Telegrafenanlage |
-
0
- BE BE435678D patent/BE435678A/xx unknown
- NL NL54464D patent/NL54464C/xx active
-
1938
- 1938-08-13 GB GB23923/38A patent/GB517993A/en not_active Expired
-
1939
- 1939-07-29 FR FR858506D patent/FR858506A/fr not_active Expired
- 1939-08-12 CH CH234895D patent/CH234895A/de unknown
- 1939-08-13 DE DEI3233D patent/DE892463C/de not_active Expired
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| DE662329C (de) * | 1933-01-05 | 1938-07-15 | Edward Ernst Kleinschmidt | Verfahren zum Senden von Telegrammen ueber eine Telegrafenanlage |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB517993A (en) | 1940-02-14 |
| BE435678A (de) | |
| CH234895A (de) | 1944-10-31 |
| NL54464C (de) | |
| FR858506A (fr) | 1940-11-27 |
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