DE574369C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Speicherbetrieb - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Speicherbetrieb

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DE574369C
DE574369C DEJ35670D DEJ0035670D DE574369C DE 574369 C DE574369 C DE 574369C DE J35670 D DEJ35670 D DE J35670D DE J0035670 D DEJ0035670 D DE J0035670D DE 574369 C DE574369 C DE 574369C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/60Semi-automatic systems, i.e. in which the numerical selection of the outgoing line is under the control of an operator
    • H04M3/64Arrangements for signalling the number or class of the calling line to the operator

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf halbautomatisierte Fernsprechanlagen, bei denen die Forderung gestellt wird, daß dem Selbstanschlußteilnehmer der mündliche Verkehr mit den Beamtinnen der Handämter erspart werden soll.
Diesem Zweck dient z. B. der sogenannte optische B-Verkehr. Bei diesem System wird der Beamtin eines in dem Netz liegenden, manuell bedienten Amtes die Nummer des von einem Selbstanschlußteilnehmer gewünschten Teilnehmers dadurch mitgeteilt, daß auf einem an ihrem Platz angebrachten Lampenfeld die Nummer des Angerufenen vor ihren Augen erscheint. Bei derartigen Netzen werden die Verbindungen von SA-Ämtern zu den Handämtern vielfach nicht unmittelbar zu diesen, sondern über ein Durchgangsamt geleitet. Üblich sind folgende
ao beiden Abarten dieses Systems:
1. Die Verbindung wird durch die übersetzten oder · nichtübersetzten Teilnehmerstromstöße gleich bis zu dem Handamt selbsttätig aufgebaut, und die optischen Rufnummern-Anzeigievorrichtungen sind nur in den Handämtern selbst untergebracht, oder aber
2. die gesamte Rufnummer wird einer Beamtin im Durchgangsamt angezeigt, und die Beamtin im Durchgangsamt baut nun die \rerbindung zum Handamt von sich aus auf.
Das erste Verfahren ist naturgemäß äußerst kostspielig, da es eine sehr komplizierte automatische Apparatur erfordert, schon, mit Rücksicht darauf, daß auf jedem einzelnen Handamt die selbsttätigen Rufnummernanzeiger eingebaut werden müssen. Das zweite Verfahren hat den Nachteil, daß der Beamtin im Druchgangsamt die vollständige Nummer des gewünschten Teilnehmers angezeigt werden muß, d. h. also, sowohl die Kennzeichnung des gewünschten Handamtes (bestehend z. B. aus den ersten drei Ziffern) als auch die Nummer des Teilnehmers innerhalb dieses Handamtes (z. B. in Form der letzten vier Ziffern).' Abgesehen davon, daß der Ruf mimmernanzeiger im Durchgangsamt für die Aufnahme einer unnötig großen Anzahl von Ziffern eingerichtet sein muß, bedeutet das geschilderte Verfahren vor allem eine unnötige Zeitverschwendung, denn bevor die Nummer vor der Beamtin im Durchgangsamt erscheinen kann, muß zunächst die gesamte Nummer an den Nummernanzeiger abgegeben worden sein, z. B. von dem Speicher im Selbstanschlußamt. Ferner müssen die Nummern auf dem Lampenfeid vor der Durchgangsbeamtin so lange bleiben, bis sie eine Verbindung zu. dem Handamt hergestellt und der Handamtsbeamtin die Nummer des gewünschten Teilnehmers durchgesagt hat.
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Erst dann darf der Nummernanzeiger für weitere wartende Verbindungen freigegeben werden. Hinzu kommt, daß bei dieser Art der Rufnummernübermittlung eine Reihe von Fehlerquellen zwischengeschaltet sind, bis die Handamtsbeamtin die Nummer des Angerufenen tatsächlich erfährt.
Hier setzt nun die Erfindung ein und schlagt vor, der Beamtin des Durchgangsamtes zunächst nur die Kennzeichnung des gewünschten Handamtes mitzuteilen und den Speicher im Wähleramt zur Aussendung der eigentlichen Teilnehmernummer erst dann zu veranlassen, wenn die Verbindung mit Hilfe der Durchgangsamtsbeamtin bereits zum Handamt aufgebaut, also die Beamtin im Handamt bereit ist, den restlichen Teil der Rufnummer selbst aufzunehmen, der ihr z. B. durch eine Sprechmaschine (Nummernangeber) im anrufenden Wähleramt durchgegeben werden kann. Die Vorteile der Erfindung liegen also einmal in einer besseren Ausnutzung der Apparatur (insbesondere werden die Rufuummernanzeiger im Durchgangsamt bzw. im as Handamt einfacher bzw. fallen überhaupt fort), ferner in einer ganz erheblichen Verkürzung der Verbindungszeit und schließlich in einer beträchtlichen Erhöhung der Betriebssicheriieit.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Abbildungen beschrieben.
Abb. ι zeigt die Anschlußleitung eines anrufenden Teilnehmers in einem Selbstanschlußamt sowie Teile eines Bezirkswählers (Gruppenwählers) und einen Speicher, mit dessen Hilfe die Verbindung weitergeleitet werden kann.
Abb. 2 zeigt schematisch einen Amtswähler (Gruppenwähler), einen Teil eines Tandemamtes (Durchgangs- oder Zwischenamtes), einen Teil ,eines Handamtes und eine Teilnehmerleitung in diesem Handamt.
Abb. 3 stellt einen Teil des Speichers und den Nummernangeber dar.
Abb. 4 zeigt einen Teil eines Klassenschalters und Schaltrelais für die Steuerung der Verbindung zwischen dem Nummernangeber und dem Sprechkreis.
So Abb. 5 zeigt, wie die Abb. 1 bis 4 aneinanderzureihen sind.
Abb. 6 ist ein Übersichtsschaltbild. Zunächst sei der Verbindungsaufbau an Hand des Übersichtsschaltbildes der Abb. 6 kurz erläutert.
Die von dem Teilnehmer eines Selbstanschlußamtes AE ausgehenden Stromstöße werden über den Wähler 100 von dem Speicher Reg im Selbstanschlußamt aufgenommen. Handelt es sich um eine Verbindung, die über das Zwischenamt IB zu dem Handamt ME führt, so werden von dem mit dem Speicher verbundenen Nummernangeber CA zunächst nur diejenigen Teile der Rufnummer des gewünschten Teilnehmers S2 über die Wähler 259 und 501 und die Verbindungsleitung JL zu der Zwischenamtsbeamtin an den Arbeitsplatz TOP weitergegeben, die das gewünschte Handamt ME kennzeichnen. Die Beamtin im Zwischenamt IE führt dann den Stöpsel 514 in die Klinke 515 der zu dem Handamt ME führenden Verbindungsleitung JL1 ein. Erst, wenn die Verbindung auf diese Weise zu dem Handamt durchgeschaltet ist, wird von dem Nummernangeber CA auf ein entsprechendes Signal hin der Rest der Teilnehmerrufnummer übertragen und von der Beamtin im Handamt ME aufgenommen. Entsprechend der ihr übermittelten Angaben schaltet diese Beamtin schließlich die Verbindung mit Hilfe des Stöpsels 530 und der Klinke 531 zum Teilnehmer S2 durch.
Im folgenden seien die Schaltvorgänge an Hand der Abb. 1 bis 4 im !einzelnen erläutert.
Die Einleitung eines Anrufes in der Teilnehmersprechstelle K bewirkt, daß der Vorwähler 100 einen freien Bezirkswähler sucht und die Leitung an diesen anschließt. Darauf wird ein freier Wähler mit dem Bezirkswähler verbunden, und die Tonspule 717 gibt einen Ton ab, der an den Teilnehmer weitergeleitet wird. Relais 1100 wird über die Teilnehmerleitung betätigt und setzt dadurch das Relais 1102 in Tätigkeit. Der Teilnehmer setzt jetzt seine Nummernscheibe in Bewegung, um die Nummer eines erwünschten Teilnehmers einzustellen. Es soll angenommen werden, daß dieser Teilnehmer einem Handamt angeschlossen ist, welches von dem Amt des anrufenden Teilnehmers über ein Tandemamt errichtet werden kann. Bei jeder Unterbrechung des Leitungsstromkreises wird das Relais rioo ausgelöst, indem die Wählerscheibe einen Stromkreis schließt, der von Erde über den rückwärtigen Kontakt des Relais 1100, Vorderkontakt des Relais 1102. (welches in Tätigkeit bleibt, weil es langsam auslösend ist), Wicklung des Relais 1190, Bürste 1108 des Speichersteuerschalters in normaler Stellung und die Wicklung des Magneteniiog des ersten Amtsbezeichnungsspeichers zur Batterie verläuft. Dieser Speicher bewegt sich bei jeder Unterbrechung des Leitungsstromkreises einen Schritt vorwärts, und die Bürste legt sich gegen die Klemme, die der ersten Wahlstufe des Amtsschlüssels entspricht. Relais 1190 wird im Stromkreis des Magneten 1105 betätigt, und da es langsam auslösend ist, bleibt es während der Unterbrechungen seines Stromkreises in Arbeitsstellung. Wenn das Relais 1190 in Tätigkeit tritt, schließt es einen Stromkreis, der von
Erde über den rechten Vorderkontakt des Relais 1102, den Kontakt des Relais 1190 und die Wicklung des Magneten 1103 des Speichersteuerschalters zur Batterie verlauf t. Zwischen den Wahlstufen fällt Relais 1190 ab, so daß der Magnet 1113 den Speichersteuerschalter in Verbindung mit dem nächsten Speicher bringen kann. Die Bürste 1173 des zweiten Amtsbezeichnungsspeichers, die Bürste 1175 des dritten Bezeichnungsspeichers, die Bürste 1168 des Tausenderspeichers, die Bürste 1171 des Hunderterspeichers, die-Bürste 1227 des Zehnerspeichers, die Bürste 1230 "des Einerspeichers und die Bürste 1220 des Amts-Speichers werden nach und nach in ähnlicher AVeise in Stellung gebracht. Wenn die Aufspeicherung beendet ist, wird der Übersetzer (nicht dargestellt) von den drei Amtsbezeichnungsspeichern in Stellung gebracht, und der durch das Viereck 400 angedeutete Klassenschalter wird in eine Stellung gebracht, in welcher er anzeigt, daß der Anruf ein Tandemanruf sein wird und daß die Bezeichnung von einem Nummernangeber übermittelt werden wird.
Der Sender nimmt jetzt die Einstellung des .durch die Bürsten 259 und 258 angedeuteten Bezirkswählers und des durch die Bürsten 501 und 502 angedeuteten Amtswählers. Wenn der Amtswähler in Stellung gebracht ist, wird der Zustand der zwischen den Ämtern verlaufenden Fernleitung geprüft. Der Stromkreis für diesen Zweck verläuft von der Batterie durch die linke Wicklung des Relais 503 imTandemamt über den linken rückwärtigen Kontakt des Relais 504, den linken rückwärtigen Kontakt des Relais 505, die obere linke Wicklung der Übertragerspule 506, die Amtswählerbürste 501, die Bezirkswählerbürste 259, die linken Kontakte am Daumen 222, den Leiter 262 und andere zwischenliegende Teile, den Daumen 744 des Sendersteuerungsfolgeschalters (der sich jetzt in Stellung 9 befindet), den Daumen 834 des Senderfolgeschalters (der sich jetzt in Stellung 12 befindet), die obere linke Wicklung der Übertragerspule 402, den Daumen 401 des Klassenfolgeschalters, die Wicklung des polarisierten Relais 823, die Wicklung des Schrittschaltrelais 804, den oberen Kontakt des Senderdaumens 774, die Wicklung des Relais 839, die oberen Kontakte des Daumens 403, die untere linke Wicklung der Übertragerspule 402, die Kontakte des Daumens 824, durch einen Ausgleichswiderstand, über den Kontakt des Daumens 841, den Kontakt des Daumens 749, den rückwärtigen Kontakt des Relais 750, die rechten Kontakte des Daumens 219, die Bürste 258, die Wicklung des Relais 528 am Amtswähler, die Bürste 502, die untere linke Wicklung der Übertragerspule 506, die rechten rückwärtigen Kontakte der Relais 505 und 504 und durch die Wicklung des Relais 503 zur Erde. Relais 839 tritt in Tätigkeit und führt den Senderfolgeschalter in Stellung 14, aus welcher er wieder in Stellung 16 gebracht wird. Der Strom hat nicht die richtige Richtung, um Relais 823 betätigen zu können. Relais 503 tritt ebenfalls nicht in Tätigkeit in diesem Stromkreis, weil Relais 839 einen hohen Widerstand darbietet. Wenn der Senderfolgeschalter Stellung 16 erreicht, erstreckt sich der soeben angegebene Stromkreis über die unteren Kontakte des Daumens 774, den äußeren linken, rückwärtigen Kontakt des Relais 411 und in Parallel über den äußeren, linken, rückwärtigen Kontakt des Relais 416, die rechten Kontakte des Daumens 403, die untere linke Wicklung der Übertragerspule 402 und weiter, wie schon verfolgt, mit der Ausnahme," daß Relais 839 nicht mehr im Stromkreis liegt. Relais 503 tritt jetzt in Tätigkeit, um der Tandembeamtin anzuzeigen, daß sie einen Anruf empfangen wird.
Wenn Relais 503 in Wirksamkeit gesetzt wird, tritt das Relais 507 in Tätigkeit, welches den Schalter 500 in Bewegung setzt, um die Fernleitung zu suchen, und belegt die Fernleitung in dem Bogen 527 dieses Schal- go ters. Wenn der Schalter mit der Fernleitung in Verbindung kommt, wird ein Stromkreis für Relais· 508 geschlossen, welches den Schalter anhält und evtl. andere Schalthandlungen ausführt. Das Relais schließt auch einen Stromkreis von Erde an seinem linken Vorderkontakt, über den hinteren rückwärtigen Kontakt des Relais 509 und die mittlere Wicklung des Relais 505 zur Batterie. Relais 505 tritt in Tätigkeit und bindet sich durch ioo seine äußeren Wicklungen an den Fernleitungsstromkreis, wodurch ein Stromkreis gebildet wird, der von der Batterie, über Widerstand 510, rechte Wicklung und den inneren rechten Anker des Relais 505 zur unteren linken Wicklung der Übertragerspule 506 und darauf durch die δ-Ader der Fernleitung verläuft, worauf der Strom, wie schon verfolgt, über die α-Ader der Fernleitung, die obere linke Wicklung der Übertragerspule.506, den linken Anker und die linke Wicklung des Relais 505 sowie über den Widerstand 511 zur Erde fließt. Relais 508 wird nach kurzer Zeit durch Mittel ausgelöst, die nicht dargestellt sind, so daß die weitere Tätigkeit des Relais 505 von dem Sender abhängig ist. Relais 505 unterbricht den Stromkreis des Relais 503, welches abfällt. Der Schalter 500 wird jedoch durch Mittel festgehalten, die nicht dargestellt sind. Der Strom im Sperrstromkreis des Relais 505 fließt in einer Richtung entgegengesetzt demjenigen Strom, der früher
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durch die Wicklungen des Relais 503 floß, weshalb Relais 823 in diesem Stromkreis in Tätigkeit tritt und einen Stromkreis schließt, der von der Erde am vorderen Kontakt des Relais über einen Kontakt des Daumens 404 und die rechte Wicklung des Relais 505 zur Batterie verläuft, um die Nummernangabe einzuleiten.
Um die Wicklung des Relais 405 kann jedoch ein Nebenschlußstromkreis geschlossen werden, der von der Batterie durch die linke nichtinduktive Wicklung des Relais über den rechten rückwärtigen Kontakt desselben und über den Vorderkontakt des Relais 406 zum Arbeitsstromkreis des Relais 405 verläuft. Relais 406 wird in einem Stromkreis betätigt, der sich von der Batterie über den Daumen 800 des Senderfolgeschalters, den Klassendaumen 407 und die Wicklung des Relais 406 ertreckt und durch die von dem Nummernangeber getragenen Kommutatoren 301 und 302 zur Erde geht. Die leitenden und isolierenden Segmente des Kommutators 301 sind derart angeordnet, daß das Relais 406 betätigt wird, wenn die sprechenden Teile der Angebertrommeln in Wirksamkeit sind, und ausgelöst wird, wenn tonlose Zwischenräume passieren. Wird deshalb der Stromkreis des Relais 405 geschlossen zu einem Zeitpunkt, welcher der Mitte eines Wortes entspricht, so kann das Relais nicht in Tätigkeit treten. Hierdurch wird verhindert, daß die Signale verstümmelt werden. Wenn das Relais 406 während einer stillen (tonlosen) Periode ausgelöst wird, so tritt das Relais 405 in Tätigkeit und schließt den Primärstromkreis der Übertragerspule 402. Dieser Stromkreis verläuft von dem gemeinsamen Leiter 303, durch die rechten Wicklungen der Übertragerspule, den linken Vorderkontakt des Relais 405, den rechten rückwärtigen Kontakt des Relais 413, den rechten rückwärtigen Kontakt des Relais 411, die unteren rechten und die oberen linken Kontakte des Daumens 421 (der dem Angeber-Folgeschalter 420 gehört), die Bürste 1171 des ersten Amtsbezeichnungsspeichers in eingestellter Stellung und durch den angeschlossenen Verstärker und Transformator zurück zum gemeinsamen Leiter 303.
Der Nummernangeber kann beispielsweise die in der Zeichnung dargestellte Form haben. Dieser Mechanismus besteht aus einer Reihe vom Trommeln mit undurchsichtigen und teilweise durchsichtigen Abschnitten. Die teilweise durchsichtigen Abschnitte sind photographisehe Aufzeichnungen der Schallwirkungen, die den Wahlstufen ο bis 1 und den Amtsbezeichnungen R, M, J, W entsprechen, bo das Licht von einer Lichtquelle, beispielsweise der Lampe 304, kann durch zweckmäßige Mittel durch die Sprechaufzeichnung gegen eine photoelektrische Zelle 305 gerichtet werden, die mit der einen Seite eines Transformators 306 verbunden ist. Die Ausgangsströme des Transformators werden verstärkt und über den oben angegebenen Stromkreis der Übertragerspule 402 aufgedrückt, worauf sie induktiv über den oben angegebenen inneren Amtsstromkreis der Beamtenstelle im Tandemamt zugeleitet werden.
Wenn das Relais 405, wie oben beschrieben, betätigt wird, schließt es ebenfalls einen Stromkreis, der von der Batterie, durch die Wicklung des Relais 410, den inneren linken rückwärtigen Kontakt des Relais 411, den linken rückwärtigen Kontakt des Relais 413, den rechten Vorderkontakt des Relais 405, den Vorderkontakt des Relais! 406 verläuft und über den Arbeitsstromkreis des Relais
405 zur Erde geht. In diesem Stromkreis tritt das Relais 410 in Tätigkeit und schließt einen Sperrstromkreis für sich selbst, der durch die Wicklung des Relaisi 411 über den Vorderkontakt des Relais 410, die oberen Kontakte des Daumens 426 und den rechten Kontakt des Daumens 427 zur Erde geht. Das Relais 411 kann jetzt nicht in Tätigkeit treten, da die- Erdverbindung des Relais 410 in Nebenschluß zu ihm liegt. Beim Abschluß go der Angabe der ersten Wahlstufe fällt Relais
406 ab. Das Relais 405 wird aber nicht ausgelöst, da der Nebenschlußkreis um seine Wicklung jetzt offen ist. Der Nebenschluß des Relais 411 wird aber aufgehoben, und die- gs ses Relais tritt im Sperrstromkreis des Relais 410 in Tätigkeit. Relais 411 verlängert den Angabestromkreis von der Primärwicklung der Spule 402 über den rechten rückwärtigen Kontakt des Relais 413, den inneren Ioo' Vorderkontakt des Relais 411, die unteren rechten und die oberen linken Kontakte des Daumens 422, zur Bürste 1173, des zweiten Amtsbezeichnungsspeichers. Wenn Relais 406 am Anfang der nächsten Sprechperiode wieder in Tätigkeit tritt, wird für das Relais 412 ein Stromkreis geschlossen, der von der Batterie durch die Wicklung dieses Relais, den linken * Vorderkontakt des Relais 411 und den linken rückwärtigen Kontakt des Relais 411 verläuft und, wie oben angegeben, zur Erde geht. Relais 412 wird durch die Wicklung des Relais festgehalten. Relais 413 tritt aber nicht in Tätigkeit, bevor das Ende der Sprechperiode eintritt und1 Relais 406 wieder ausgelöst wird. Wenn Relais 413 in Tätigkeit ist, erstreckt sich der Angeberstromkreis über den rechten Vorderkontakt des Relais 413, den rechten rückwärtigen Kontakt des Relais 415, den unteren rechten und den oberen linken Kontakt des Daumens 423 zur Bürste 1175 des dritten Amtsbezeichnungsspeichers. Wäh-
rend der dritten Sprechperiode schließt das Relais 406 einen Stromkreis, der von der Batterie über die Wicklung des Relais 414, den linken rückwärtigen Kontakt des Relais 415, den linken Vorderkontakt des Relais 413 zum rechten Vorderkontakt des Relais 405 verläuft und, wie oben angegeben, zur Erde geht. Relais 414 tritt in Tätigkeit und wird durch, die Wicklung des Relais 415 festgehalten. Das Relais 415 tritt aber nicht in Tätigkeit, bevor das Relais 406 am Ende der dritten Sprechperiode ausgelöst wird. Bei der nächsten Tätigkeit des Relais 406 wird der Angeberstromkreis gegen Daumen 424 gerichtet. Wenn Schalter 420 sich in Stellung 1' befindet, wird aber kein Stromkreis über diesen Daumen geschlossen. Durch das Relais 406 wird das Relais 416 in Tätigkeit gesetzt und festgehalten.
Da Relais 411 gleichzeitig mit Relais 416 in Tätigkeit ist, öffnet das zuletztgenannte Relais den Stromkreis des Relais 823, und dieses Relais sowie das Relais 505 werden ausgelöst. Relais 416 schließt ebenfalls einen Stromkreis, der von Erde über den oberen Kontakt des Daumens 427, den äußeren rechten Kontakt des Relais· 416, den oberen linken Kontakt des Daumens 428 und die Wicklung des Folgeschaltermagneten 420 zur Batterie geht. Der Nummernangeberschalter 420 nimmt jetzt Stellung 3 ein. Wenn der Schalter 420 Stellung 1 verläßt, fallen die Relais 410 bis 417 ab. Wenn Relais 505 abfällt, fallen die Relais 411 und 416 ebenfalls ab, und der Stromkreis des Relais erstreckt sich wiederum bis zum Relais 503. Dieses Re-' lais tritt aber in diesem Zeitpunkt nicht in Tätigkeit.
Der Telephonsatz der Tandembeamtin wurde mit der rechten Wicklung der Übertragerspule 506 (über die Bürsten 512 und 513V verbunden, .sobald der Schalter 500 zur Ruhe kam, weshalb die Beamtin imstande ist, die Anrufangabe zu 'empfangen, sobald diese ihr zugestellt wird. Wenn sie die drei Wahltöne hört, die das Amt angeben, zu welchem der Anruf durchgeführt werden soll, so wählt sie eine freie ausgehende Fernleitung, die zu diesem Amt führt und setzt den Stöpsel 514 der ankommenden Fernleitung in die Klinke 515 der ausgehenden Fernleitung. Hierdurch wird ein Stromkreis geschlossen, der von der Batterie, durch die linkei Wicklung des Relais 516, die linken rückwärtigen Kontakte der Relais 517 und 518, die obere linke Wicklung der Übertragerspule 519, die Spitze der Klinke 515 und Stöpsel 514, obere rechte Wicklung der Übertragerspule 506, den rechten rückwärtigen Kontakt des Relais 520, die Wicklung des Relais 521, die untere rechte Wicklung der Übertragerspule 506, die ö-Ader des Stöpsels 514 und der Klinke 515, die untere linke Wicklung der Übertragerspule 519, die rechten rückwärtigen Kontakte der Relais 518 und 5-17 und die rechte Wicklung des Relais 516 zur Erde geht. In diesem Stromkreis tritt Relais 516 in Tätigkeit, um der Beamtin im Handamt anzuzeigen, daß ein' Anruf ankommt. Der Strom fließt jedoch nicht in der richtigen Richtung, um das polarisierte Relais 521 zu betätigen. Für diesen Zweck werden nach der Abbildung eine Lampe sowie handbetätigte Horch- und Läutetasten verwendet, doch kann auch eine selbsttätig arbeitende Einrichtung verwendet. werden, beispielsweise eine derartige, die im ;-Tandemamt benutzt wird. Auch können in beiden Ämtern handbediente Einrichtungen verwendet werden. Angenommen, daß der Apparat so eingerichtet ist, wie in der Zeichnung dargestellt, so bewirkt die Tätigkeit des : Relais 516, daß die Lampe 523 aufleuchtet. Wenn die Beamtin das Aufleuchten1 der Lampe bemerkt, schließt sie ihre Hörtaste 524, wodurch sie ihr Telephon mit der Fernleitung verbindet und einen Stromkreis schließt, der von Erde über den Hilfskontakt 525 und die Wicklung des Relais 526 zur Batterie verläuft. Relais 526 tritt in Tätigkeit und schließt einen Stromkreis von der Batterie, über seinen Vorderkontakt, die mittlere Wicklung des Relais 518 und Erde. In diesem Stromkreis tritt das Relais 518 in Tätigkeit und bindet sich mit seiner äußeren Wicklung an den Stromkreis des Relais 521. Das Relais 518 kehrt den Strom durch die Wicklung des Relais 521 um, und dieses Relais tritt jetzt in Tätigkeit, wodurch es einen Stromkreis schließt, der von Erde am Vorderkontakt des Relais, über den linken rückwärtigen Kontakt des Relais 520, den rückwärtigen Kontakt des Relais 508, den rechten rückwärtigen Kontakt des Relais 509 und die mittlere Wicklung des Relais 505 zuf Batterie verläuft. Relais 505 schließt sich wieder durch seine äußeren Wicklungen an den Stromkreis des Relais 823 und setzt dieses Relais in Tätigkeit. Relais 505 schließt ferner einen Stromkreis, der von der Batterie über die Wicklung des Relais 520 und den oberen rechten Vorderkontakt des no Relais 505.- verläuft und am Vorderkontakt des Relais 521 zur Erde geht. Relais 520 ist langsam wirkend. Hierdurch wird gesichert, daß der Stromkreis des Relais 521 am äußeren linken Vorderkontakt des Relais 505 geschlossen wird, bevor er am rechten Kontakt des · Relais 520 geöffnet wird. Relais 520 schließt einen Stromkreis von der Batterie über die Wicklung des Relais 522, den rückwärtigen Kontakt des Relais 509, den Vorderkontakt des Relais 520 und den Vorderkontakt des Relais 521 zur Erde. Relais 522 wird
durch die Wicklung des Relais 509 und seinen eigenen Vorderkontakt an Erde gelegt, doch kann das Relais 509 nicht in Tätigkeit treten, da die wirksame Erdverbindung des Relais 522 in Nebenschluß zu demselben liegt. Durch das Relais 522 werden Nebenschlußverbindungen um die Widerstände 510 und 511 gelegt, wodurch der Strom durch das Relais 528 verstärkt wird, so daß das polarisierte Grenzstromrelais 528 in Tätigkeit treten kann. Die Tätigkeit des Relais 528 wird sowohl durch die Zunahme des Stromes wie durch die Umkehrung der Stromrichtung bewirkt. Wenn der Grundstromkreis in einer später zu beschreibenden Weise geöffnet wird, fällt das Relais 528 ab und bildet einen Sprechstromkreis.
Durch die Tätigkeit des Relais 823 wird das Relais 405 am Anfang einer Sprechperiode des Nummernangebers in Tätigkeit gesetzt. Der Angeberstromkreis erstreckt sich jetzt über den rechten rückwärtigen Kontakt des Relais 413, den rechten rückwärtigen Kontakt des Relais 411 und die rechten Kontakte des Daumens 421 zur Bürste 1168 des ■Tausenderspeichiers. Durch die erste Operation und Auslösung des Relais 406 wurden die Relais 410 und 411 in Tätigkeit gesetzt und festgehalten. Der Sperrstromkreis für diese Relais verläuft über die oberen linken und unteren rechten Kontakte des Daumens 426 und den rückwärtigen Kontakt des Relais 414 und geht über den rechten Kontakt des Daumens 427 zur Erde. Während der nächsten Sprechperiode erstreckt sich der Angeberstromkreis über die rechten Kontakte des Daumens 422 zur Bürste 1170 des Hunderterspeichers., und die Relais 412, 413 treten in Tätigkeit und werden gesperrt. Wenn Schalter 420' sich in Stellung 3 befindet, verläuft der Sperrstromkreis des Relais 410 und 411 über den unteren rechten Kontakt des Daumens 426 und den linken rückwärtigen Kontakt des Relais 414, so daß die Relais 410 und 411 durch die Tätigkeit des Relais 414 ausgelöst werden. Während der nächsten Periode treten die Relais 416 und 417 in Tätigkeit, da aber Relais 411 jetzt ausgelöst ist, bleibt der Stromkreis des Relais 823 geschlossen. Der Angeberstromkreis erstreckt sich während dieser Periode über die rechten Vorderkontakte der Relais 413 und 415, den rechten rückwärtigen Kontakt des Relais 417 und die Kontakte des Daumens 424 zur Bürste 1230 des Einerspeichers. Während der nächsten Periode wird der Arbeitsstromkreis für die Zifferrelais (counting relays) erweitert und erstreckt sich jetzt über den Vorderkontakt des Relais 405, den linken Vorderkontakt der Relais 413, 415, 417 und den inneren linken rückwärtigen Kontakt des Relais 411, die Wicklung des Relais 410 und endet in der Batterie. Relais 410 wird deshalb wieder betätigt und schließt sich an einen Stromkreis an, der über die Wicklung des Relais 411, den rechten Kontakt des Relais 410, den linken Kontakt des Daumens
426, den äußeren rechten Kontakt des Relais 416 und den rechten Kontakt des Daumens 427 zur Erde geht. Der Angeberstromkreis kann jetzt über dem folgenden Weg verfolgt werden: Von dem linken vorderen Kontakt des Relais 405, über die rechten Vorderkontakte der Relais 413, 415, 417 und die Kontakte des Daumens 425 zur Bürste des Amts-Speichers. Wenn Relais 411 am Ende der fünften Periode in Tätigkeit tritt, wird der Stromkreis des Relais 823 geöffnet, und die Relais 823, 528 und 505 fallen ab. Relais 411 schließt ferner einen Stromkreis, der über Erde, über den linken Kontakt des Daumens
427, den linken vorderen Kontakt des Relais 416, den äußeren rechten Vorderkontakt des Relais 411 und die Wicklung des Relais 750 zur Batterie verläuft. Durch die Wirkung des Relais 750 wird der Stromkreis des Relais 823 geöffnet, und der Sender wird vorwärts bewegt, um zu wählen. Gleichzeitig wird die Verbindung mit dem fernen Amt hergestellt, und der Sender wird ausgelöst. Durch die Rückbewegung des Senders wird ein Stromkreis (nicht dargestellt) geschlossen, um den sich vorwärts bewegenden Folgeschalter 420 in seine nächste Arbeitsstellung zu bringen. In den Zeichnungen sind nur die Stellungen 1 und 3 dargestellt. Es ist jedoch einleuchtend, daß die übrigen Stellungen des Folgeschalters in ähnlicher Weise verwendet werden können, um Nummernangaben zu steuern. Wenn kein Tandemamt vorhanden wäre, würde der Klassenfolgeschalter den Folgeschalter 420 unmittelbar in Stellung 3 bringen, so daß nur die Zahlenbezeichnung übermittelt werden könnte. Die letzteren Stromkreise sind der Einfachheit halber in der Zeichnung nicht eingezeichnet.
Wie oben erwähnt, bewirkt die Unterbrechung des Grundstromkreises, daß das Relais 505 ausgelöst wird, wodurch die ankommende Fernleitung mit dem Relais 503 verbunden, der Stromkreis des Relais geöffnet und der Nebenschluß von' der Wicklung des Relais 509 entfernt wird. Relais 509 tritt jetzt in Tätigkeit. Durch das Abfallen des Relais 505 wird ebenfalls der Stromkreis des Relais 520 geöffnet, und dieses Relais fällt ab. Weil das Relais langsam auslösend ist, erfolgt aber die Auslösung nicht momentan. Wenn Relais 505 ausgelöst ist, wird der Stromkreis des Relais 521 geöffnet und verbleibt offen, bis das Relais 520 seinen rückwärtigen Kontakt schließt. .Durch die oft-
nung des Stromkreises des Relais 521 wird ebenfalls das Relais 518 im Handamt ausgelöst, und der Stromkreis des Relais 521 verläuft jetzt über die Wicklungen des Relais 516. Wenn der Stromkreis des Relais 521 am Kontakt des Relais S2° geschlossen wird, kann das Relais 521 nicht wieder in Tätigkeit treten, da der Strom in der verkehrten Richtung fließt. Wenn die Beamtin amörtliehen Handamt die angerufene Leitungsnummer empfängt, prüft sie die Leitungsklinke in der gewöhnlichen Weise; unter der Annahme, daß die Leitung frei ist, setzt sie den Stöpsel 530 in die Klinke 531 der angerufenen Leitung ein. Der Sender führt selbsttätig den Bezirkswähler in Sprechstellung, ohne abzuwarten, daß der angerufene Teilnehmer ein Signal erhält. Sollte deshalb die Beamtin am Handamt die vom Sender angegebene Nummer nicht verstanden haben, so kann sie ihre Hörtaste in geschlossenem Zustande lassen, um von dem anrufenden Teilnehmer sich die erwünschte Nummer geben zu lassen. Darauf wird dem erwünschten Teilnehmer in der gewöhnlichen Weise die erforderliche Angabe übermittelt.
Wenn der angerufene Teilnehmer antwortet, wird ein Stromkreis geschlossen, der von der Batterie, durch die untere rechte Wicklung der Übertragerspule 519, die Wicklung des Überwachungsrelais 533, den Kontakt der Läutetaste 534, den Ring des Stöpsels 530 und der Klinke 531, die Teilnehmerleitung 532, die· Spitze der Klinke 531 und des Stöpsels 530, den Kontakt der Läutetaste 534 und die obere rechte Wicklung der Übertragerspule 519 zur Erde geht. Relais 533 tritt in Tätigkeit und schließt einen Stromkreis von Erde, über den Vorderkontakt des Relais 533 und die Wicklung des Relais 517 zur Batterie. Relais 517 kehrt wieder die Richtung des auf das Relais 521 wirkenden Stromes um, so daß dieses Relais wieder in Tätigkeit tritt. Relais 521 sehließt an seinem Kontakt einen Stromkreis, der von. der Batterie, durch die Wicklung des Relais 504, über den Vorderkontakt des Relais 509, den rückwärtigen Kontakt des Relais 508, den linken rückwärtigen Kontakt des Relais 520 und den vorderen Kontakt des Relais 521 zur Erde geht. Relais 504 wechselt für Überwachungszwecke die Verbindung des Relais 503 mit der ankommenden Fernleitung.
Wenn der angerufene Teilnehmer seinen Hörer anhängt, wird das Relais 523 ausgelöst, wodurch wieder das Relais 5J7 ausgelöst und die Verbindung des Relais 516 mit dem Stromkreis des Relais 521 wieder hergestellt wird. Hierdurch wird die Richtung des Stromes in der Wicklung des Relais 521 umgekehrt, so daß dieses Relais abfällt. Relais löst wiederum Relais -504 aus und kehrt wieder die Richtung des auf der ankommenden Fernleitung- übermittelten Stromes um, um die Auslösung vorzubereiten, die stattfinden soll, wenn der anrufende Teilnehmer seinen Hörer anhängt. Wenn der anrufende Teilnehmer seinen Hörer anhängt, wird das Relais 503 ausgelöst, und dieses Relais bewirkt jetzt, daß die Tandembeamtin ein Trennsignal (nicht dargestellt) erhält. Die " · Tandembeamtin zieht dann den Stöpsel 514 aus der Klinke. 515 heraus, wodurch das Relais 516 ausgelöst wird, und die Lampe 523 erlischt. Dieses Signal gibt der Beamtin des Handamtes zu erkennen, daß Stöpsel 530 aus der Klinke 531 entfernt werden soll. Wenn die Verbindung unterbrochen wird, werden die Relais 509 und 522 im Tandemamt durch Mittel ausgelöst, die nicht dargestellt sind.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen, bei welchen von einem mit Speicher- und Sendereinrichtungen ausgerüsteten selbsttätigen oder halbselbsttätigen Amt ausgehende Verbindungen über ein manuelles Zwischenamt zu Handämtern weitergeleitet werden und bei denen die gespeicherte Nummer sowohl die Kennzeichnung des gewünschten Amtes als auch die der gewünschten Teilnehmerleitung enthält, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Herstellung einer derartigen Verbindung nur derjenige Teil der in den Einrichtungen des selbsttätigen Amtes (AB, Abb. 1) gespeicherten Kennzeichnung dem manuellen Zwischenamt (JE,Abb.2) über- 1Oo mittelt wird, der für die Weiterleitung der Verbindung von dem Zwischenamt (JE, Abb. 2) zu dem gewünschten Handamt (z.B.M-E., Abb.2) notwendig ist, während der übrige Teil der Nummer des gewünschten Teilnehmers von dem selbsttätigen Amt (AB, Abb. 1) unmittelbar zu dem Handamt (ME, Abb. 2) übertragen wird, und zwar erst dann, wenn die zu dem Handamt führende Verbindungslei- no tung (71-1, Abb. 2) belegt und durchgeschaltet ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß dem Selbstanschlußamt von dem Zwischenamt zunächst zum Zeichen der Aufnahmebereitschaft des Zwischenamtes selbst ein Signal übermittelt wird, das den Speicher im Selbstanschlußamt zur Aussendung des ersten Teiles der Ruf- lZ0 nummer veranlaßt, und dann zum Zeichen der Aufnahmebereitschaft des gewünsch-
ten Handamtes ein weiteres Signal, das den Speicher zur Aussendung des zweiten Teiles der Rufnummer veranlaßt.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Signale in Form von Stromumkehr auf den Sprechadern gegeben werden.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile der Rufnummer der Beamtin im Zwischenamt bzw. der im gewünschten Handamt durch eine selbsttätige Rufnummernansagevorrichtung (Nummernangeber) im Selbstanschlußamt übermittelt werden. ■
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch ι und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Nummernangeber mehrere zur Angabe der einzelnen Elemente der Rufnummer dienende Abschnitte (300«, 30ο6, 3ooc usw., Abb. 3) enthält, die von den die gewählten Ziffern aufspeichernden Einrichtungen (no8, 1171, 1173 usw., Abb. 3) derart ausgewählt werden können, daß die Elemente in der erforderlichen Reihenfolge zur Wirkung kommen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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