AT148932B - Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit während der Verbindung zu betätigenden Teilnehmerzählern in der Vermittlungsstelle. - Google Patents

Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit während der Verbindung zu betätigenden Teilnehmerzählern in der Vermittlungsstelle.

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AT148932B
AT148932B AT148932DA AT148932B AT 148932 B AT148932 B AT 148932B AT 148932D A AT148932D A AT 148932DA AT 148932 B AT148932 B AT 148932B
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Description


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  Selialtungsanordnung für   Fernspreehaniagen   mit während der Verbindung zu betätigenden Teil- nehmerzählern in der Vermittlungsstelle. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Fernsprechanlagen, bei welchen in der Vermittlungsstelle angeordnete Teilnehmerzähler während einer Verbindung betätigt werden und im besonderen auf solche Anlagen, bei welchen in verhältnismässig kurzen Zeitabständen, die auch je nach der Verkehrsrichtung und damit je nach der Wertigkeit der Verbindung verschieden gross sein können, die Zähler durch eine   Zählerfortschalteinrichtung,   beispielsweise einen Stromstosssender, beeinflusst werden.

   Wenn in solchen Anlagen   Teilnehmerstellen   mit Gebührenanzeigern ausgerüstet werden sollen, ergeben sich Schwierigkeiten, da es nicht angängig ist, diesen Gebührenanzeiger gleichzeitig mit den Zählern zu betätigen, denn die sehr häufige Anlegung eines die Gebührenanzeiger an den Teilnehmerstellen betätigenden Potentials während des   Gespräehes   bedeutet eine Belästigung der sprechenden Teilnehmer. 



   Die Erfindung bezweckt nun, auch in solchen Fällen Gebührenanzeiger an den Teilnehmerstellen in betriebssicherer, Belästigung der sprechenden Teilnehmer weitgehendst ausschliessender Weise zu ermöglichen und erreicht dies dadurch, dass Schalteinrichtungen vorgesehen sind, welche nach Eintritt der Gebührenpflichtigkeit einer Verbindung die Beeinflussung der Gebührenanzeiger an den Teilnehmerstellen zu einem andern Zeitpunkt und/oder durch Stromstoss ermöglichen, deren Zahl geringer ist als die Zahl der den Teilnehmerzähler in der Vermittlungsstelle betätigenden Stomstösse. 



   Erfindungsgemäss kann der Gebührenanzeiger einer angeschalteten Teilnehmerstelle nach Beendigung der Verbindung fortgeschaltet werden, u. zw. dann durch die gleiche oder einer geringere Zahl von Stromstössen als der während der Verbindung zu betätigende Zähler in der Vermittlungsstelle. 



  Die Betätigung durch eine geringere Zahl von   Stromstössen   gestattet eine schnellere Freigabe der Verbindungseinrichtungen in der Vermittlungsstelle, die während der Zählstromstösse eingestellt gehalten werden müssen. Sie kann praktisch aber nur dann Anwendung finden, wenn es nicht darauf ankommt, dass der an den Gebührenanzeigern angezeigte Wert völlig genau mit dem Wert, der an der Vermittlungsstelle angezeigt ist, übereinstimmt, denn da für je 10,20 oder mehr Sehaltschritte des Zählers der Vermittlungsstelle der Gebührenanzeiger nur um einen Schritt verstellt wird, wird je nachdem, wann das Kriterium für die Fortschaltung des Gebührenanzeigers gegeben wird, bei Beginn oder bei Beendigung 
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   Wenn die   Fortsehaltung   des Gebührenanzeigers durch eine Zahl von   Stromstössen   erfolgt, die geringer ist als die Zahl der den Zähler in der Vermittlungsstelle beeinflussenden Stromstösse, so kann der Gebührenanzeiger auch während der Verbindung fortgeschaltet werden. Die vorübergehende Anlegung des Potentials an die Sprechleitung ist dann für die sprechenden Teilnehmer bemerkbar und dient dem mit dem Gebührenanzeiger ausgerüsteten Teilnehmer als   Kontrollzeichen   für die Fortschaltung des Gebührenanzeigers und der Höhe der in Frage kommenden Gebühr. 



   Erfindungsgemäss kann ein-und dieselbe   Zählerfortschalteinrichtung   sowohl die Teilnehmerzähler in der Vermittlungsstelle als auch die Gebührenanzeiger betätigen. Es können selbstverständlich 

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 eine zweite für die Gebührenanzeiger. 



   In den Zeichnungen sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Alle nicht unbedingt zum Verständnis der Erfindung erforderlichen Sehaltungseinzelheiten sind der Übersichtlichkeit fortgelassen worden. 



   Es ist angenommen worden, dass das Melden des gerufenen Teilnehmers der Zeitpunkt für den Eintritt der   Gebührenpflichtigkeit   einer Verbindung ist. Selbstverständlich kann zu jedem andern Zeitpunkt die   Gebührenpflichtigkeit   der Verbindung eintreten, beispielsweise bereits bei Wirksamwerden des Anrufanreizes, bei Belegung einer Verbindungseinrichtung über die Vonvahlstufe oder Vorwahlstufen oder bei Aussendung der ersten   Nummernstromstossreihe   durch den anrufenden Teilnehmer. 



   Wenn bei der.   Ausführungsform   nach der Fig. 1 der Vorwähler des anrufenden Teilnehmers   Tn   sich auf eine freie nachgeordnete Verbindungseinrichtung eingestellt hat, besteht nach Anspreehen des T-Relais folgender, die gewählte Verbindungseinrichtung sperrender Haltestromkreis   :-,   Kopfkontakt 1 des Vorwählers, 2 t, Wicklung 11 von T, 3,4, Relais C,   , +.   Bei 6 t und 7 t sind die 
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 magneten Dzf der Zählerfortschalteinrichtung. Der Kontakt   15 v 1 im   Stromkreis des Auslösemagneten Da der Zählerfortschalteinrichtung wird geöffnet. 



   Durch die von der anrufenden Teilnehmerstelle auszusendenden, die Verkehrsrichtung und damit die Wertigkeit der Verbindung kennzeichnenden Stromstösse wird der Mitläufer ML eingestellt, der beim ersten Schaltschritt den Kontakt   16 km 1 schliesst   und den Kontakt   17 km 1   öffnet. Es sei angenommen, dass die Verbindung in die zweite Verkehrszone führt, demnach die Schaltarms   22 und 23   von ML auf die Kontakte 24 und 25 eingestellt werden. Beim Melden des gerufenen Teilnehmers wird auf eine nicht näher dargestellte Weise durch Anlegen von-an die untere Sprechader das Relais Zr erregt, welches die Kontakte 18 zr, 19 zr und 20   zr     schliesst.   



   Die Zählerfortschalteinrichtung Zf besteht, wie bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel angenommen ist, aus einem Drehwähler mit einer grösseren Zahl von Kontakten. Für jede Verkehrsrichtung und damit für jede in der Anlage vorhandenen Wertigkeit sind zwei Schaltarme zf 1 und   si 11,     zt 2   und zf 12 usw. vorgesehen. Über die Schaltarme   zt 1 und zt 2   und die von ihnen   bestrichenen     Kontaktbände   erfolgt die Betätigung der Teilnehmerzähler in der Vermittlungsstelle, während die 
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 ist ferner, dass für je 10 auf den Teilnehmerzähler auszusendende Stromstoss ein Stromstoss auf den Gebührenanzeiger zu geben ist, derart, dass bei Aussendung des 1., 11., 21. usw.

     Zählstromstosses   ein Gebührenanzeigerstromstoss den Gebührenanzeiger betätigt, und dass ferner die Gebührenanzeiger während der Sprechverbindung beeinflusst werden. 



   Bei Eintritt der   Gebührenpflichtigkeit,   wie angenommen also beim Melden des gewünschten Teilnehmers, wird bei   20 zr der   Stromkreis des Magneten   Dzf geschlossen: #, 20 zr, 14 v 1, 16 km 1,     Dlz,   Unterbrecher 21, +. Sämtliche Schaltarme der   Zählerfortsehalteinrichtung (Zählstromstosssender)   werden in durch den Unterbrecher 21 bestimmten Zeitabständen fortgeschaltet.

   Gelangen die Schalt- 
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   anzeigers Gz wird das Relais Z durch Anschaltung von + an die Sperr-und Halteader über einen niedrigohmigen Widerstand (VR) erregt : +, 28 vr, VR, 27, zf 12, 25, 23, 19 zr, 13 v 1, 4, 3, parallel zu TH   liegendes Relais Z, 2   t, 1, -.   Das Relais Z schliesst seine Kontakte 29 z,   30 z und 31 z. Über   29   z   und 30 z wird Wechselstrom simultan an beide Sprechadern angelegt und dadurch der Gebührenanzeiger   Gzi   an der Teilnehmerstelle betätigt. Über den Kontakt 31 z wird ein Kontrollzähler KZ erregt. 
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 Relais   VR   den Erregerstromkreis des Relais Z am Kontakt 28 M'unterbricht und bei t   ?'v einen   den Abfall von Z verursachenden Widerstand 69 anlegt.   VR   bleibt über 69 erregt.

   



   Anstatt die Spreehadern bei Erregung des Relais Z zu unterbrechen, kann selbstverständlich die Anordnung auch derart getroffen werden, dass der Wechselstrom   lediglieh   simultan an beide   Spreeh-   adern angelegt wird. 



   Durch die Anschaltung des Wechselstromes an die Sprechadern, sei es nun mit oder ohne deren Unterbrechung, erfolgt zwar eine gewisse Belästigung der sprechenden Teilnehmer. Da diese jedoch immer nur in grösseren Zeitabständen erfolgt, angenommen ist für je 10 Stromstösse auf den Teilnehmerzähler   GZ   nur einmal, so kann diese Belästigung in Kauf genommen werden, zumal der mit dem Ge- 

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 bührenanzeiger ausgerüstete Teilnehmer hieran erkennen kann, wie oft sein   Gebührenanzeiger betätigt   wird. Er hat es also in der Hand, durch Verkürzung der Gespräehszeit die Kosten der Verbindung herabzusetzen. 



   Da die Verbindung in die zweite Verkehrszone aufgebaut wird, ist + an jedem zweiten Kontakt in der vom   Sehaltarm     z ! 2 bestrichenen   Kontaktbank des Zählstromstosssenders angeschlossen und an jedem 20. Kontakt in der Kontaktbank des Schaltarmes   si 12.   
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  Der Zählstromstosssender   If wired   in die Ruhelage   zurückgeführt.   



   In irgendeiner bekannten Weise erfolgt auch die Auslösung des Mitläufers ML und des Vorwählers VW. 



   In den weiteren Ausführungsbeispielen (Fig. 2-4) haben die Schaltelemente, die denen der Fig. 1 entsprechen, die in dieser benutzten Bezugszeichen. 



   Bei dem Ausführungsbeispiel nach der Fig. 2 erfolgt die Beeinflussung des Gebiihrenanzeigers am Schluss der Verbindung. Zu diesem Zweck ist der Zählstromstosssender derart ausgebildet, dass er durch einen Antriebsmagneten (Dzf 1) in der einen Richtung schrittweise bewegt wird und durch einen zweiten Antriebsmagneten   (Dz !   2) schrittweise in die Ruhelage zurückgeführt wird. Es ist ferner ein Relais V 2 vorgesehen, welches den Verbindungsweg mit der anrufenden Stelle so lange aufrechterhält, wie sich die Zählerfortschalteinrichtung Z/in Arbeitslage befindet.

   Das Relais V 2 wird über einen beim ersten Schaltschritt des Zählstromstosssenders sich   schliessenden   Kontakt 34   kzf eingeschaltet,   Es hält das Relais   C,   welches die endgültige Auslösung des Verbindungsweges beherrscht und auch das Trennrelais T der Teilnehmerleitung über den Kontakt 35 v 2 und ferner das Relais   Zr auf   eine nicht näher dargestellte Weise unabhängig von den nachgeordneten Verbindungseinrichtungen erregt.

   Da während der Fortschaltung des Zählstromstosssenders im Laufe der Verbindung keine Stromstossgabe zum Gebührenanzeiger erfolgen soll, ist die Verbindung zwischen der   Sperr-und   Halteader 4 und dem   Sehaltarm     23   des Mitläufers am Kontakt 36 v 1 während des   Gespräches   unterbrochen. Nach Schluss des Gespräches und Abfallen der Relais A, B und V 1 werden die Kontakte 36 v 1 und 37 v 1 geschlossen und der Kontakt 12 v 1 unterbrochen. Über den   Kontakt 37 v 1   wird der den Zählstrom- 
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   Unterbrecher & S,   +.

   Der Unterbrecher   38   gibt Stromstösse in schnellerer Aufeinanderfolge als der   Unterbrecher M,   der den Zählstromstosssender in genau festgelegten, dem Tarif entsprechenden Zeiteinheiten fortschaltet. Die Schaltarme des Zählstromstosssenders verbleiben bei der   Rückbewegung   nur so lange auf einem Kontakt als nötig ist, um eine einwandfreie Betätigung des Gebührenanzeigers durch das den Betätigungsstrom anlegende Relais zu gewährleisten ist. 



   Jedesmal, wenn der durch den Mitläufer ML angeschaltete der Betätigung des Gebührenanzeigers dienende Schaltarm auf einen geerdeten Kontakt kommt, wird über 23, 19 zr, 36 v 1, + an die Ader 4 angelegt und dadurch das Relais Z an der Teilnehmerleitung erregt, welches in der bei Fig. 1 beschriebenen Weise die Zählstromstösse auf den Gebührenanzeiger überträgt. 



   Bei diesem Ausführungsbeispiel kann das in der Fig. 1 dargestellte Relais VR wegfallen. An seine Stelle würde dann ein niedrigohmiger Widerstand treten. 



   Soll der Gebührenanzeiger durch die gleiche Zahl Zählstromstösse betätigt werden wie der Zähler in der Vermittlungsstelle, so werden die Schaltarme zf 11, zf 12 usw. (Fig. 1) nicht benötigt. Beim Rücklauf des Zählstromstosssenders wird dann das Relais Z über die bei der   Vorwärtsbewegung   die Beeinflussung des Teilnehmerzählers in der Vermittlungsstelle herbeiführenden Kontakte, z. B. die von zf 2 bestrichenen Kontakte, erregt. Durch das Relais V 1 ist bei einer solchen Ausführungsform 
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 wie punktiert, an die Ader 4 angelegt. Der Abzweig von 4 über die Kontakte   36 '- 1, 19 zur   usw. fällt dann ebenfalls fort. 



   Bei der Anordnung nach Fig. 3 ist ein besonderes, die Anschaltung einer Teilnehmerstelle mit Gebührenanzeiger kennzeichnendes Relais GAr vorgesehen. Dieses wird nach Schliessen des Kontaktes 40 c erregt. Es   schliesst   seine Kontakte 41 gar, 42 gar und 43 gar. Durch die Vorsehung des Relais   GAA'wird erreicht,   dass sowohl die Aufrechterhaltung des Verbindungsweges zum anrufenden Teilnehmer durch das Relais V 2 und die Durehsehaltung des die Betätigung des Relais Z an der Teilnehmerleitung ermöglichenden Abzweiges von der Ader 4 nur dann erfolgt, wenn eine Teilnehmerstelle mit Gebührenanzeiger sieh an die Teilnehmer mit und ohne Gebührenanzeiger gemeinsame Verbindungseinrichtung angeschaltet hat. 



   Auch bei dem   Ausführungsbeispiel   nach Fig. 1 kann ein Relais   Sir   vorgesehen werden. Von seiner Erregung würde dann die Durchschaltung des Abzweiges von der Ader 4 zum Arm 21 des Mitläufers am Kontakt   44 ga1'abhängen.   



   Bei der   Ausführungsform nach   Fig. 4 sind zwei Zählstromstosssender Zf I und Zf II vorgesehen. einer für die Betätigung der Teilnehmerzähler und der zweite für die Betätigung der Gebührenanzeiger. 

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  Die Beeinflussung der Teilnehmerzähler erfolgt in der bereits beschriebenen Weise. Bei dem ersten Zählstromstoss wird das der Verkehrsrichtung, also der Wertigkeit der Verbindung entsprechende 
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   verläuft,   erregt. Da wieder angenommen sei, dass die Verbindung in die zweite Verkehrsrichtung verläuft, demnach der Schaltarm 22 von ML auf dem Kontakt 24 steht, wird beim ersten Zählstromstoss das Relais G 2 über seine Wicklung 1 erregt. Es schaltet sich über den Kopfkontakt 50 kzf I, seinen Kontakt 51 g 2 und seine Wicklung   11   in einen Haltestromkreis ein. 



   Angenommen seien 5 verschiedene Verkehrszonen. Für Verbindungen in die Zone 1 soll für jede Zeiteinheit ein Gebührenanzeiger durch einen, bei Verbindungen in die Zone 2 durch zwei usw. 



  Stromstösse betätigt werden. Demnach wird durch das Relais   Gl   (erste Zone) der   1.,   6., 11. usw. 



  Kontakt in der Kontaktbank des Schaltarmes   il 111   des Zählstromstosssenders   Zf II gekennzeiehnet   ; durch Kontakte des Relais G 2 der 2., 7. usw. Kontakt in der gleichen Kontaktbank. 



   Um nun zu erreichen, dass bei Verbindungen in die Zone 2 für jede Zeiteinheit zwei Stronstösse ausgesendet werden, erregt das Relais G2, wenn es eingeschaltet wurde, über den Kontakt   52 g 2   auch das Relais G 1. Es werden demnach bei Verbindungen in die Zone 2 die Kontakte 53 g 2 und 54 g 1 geschlossen, so dass bei Laufen des Zählstromstosssenders Zf II Stromstösse bei Überfahren   des 1., 2.,   6., 7., 11., 12. usw. Kontaktes zur Erregung des Relais Z an der Teilnehmerstelle ausgesendet werden. 



   Wurde eine Verbindung in die Zone 3 aufgebaut, so würde ein nicht dargestelltes, diese Verkehrsrichtung kennzeichnendes Relais G 3 über den Kontakt 55 g 3 das Relais   G 2   und dieses über den   Kontakt 52 g 2   das   Relais gui   erregen. Es würde dann auch der Kontakt 56 g 3 geschlossen sein, demnach Stromstösse beim Überfahren der Kontakte 1, 2,   3,   6,7, 8 usw. der Kontaktbank durch den Schaltarm   j777 gegeben   werden. 



   In dem Abzweig von der Ader 4 und in dem Stromkreis des Relais V 2 können wieder Kontakte   42   gar bzw. 41 gar eingeschaltet sein oder nicht. Nach Beendigung einer Verbindung in einer Anlage mit der   Zählerfortschalteinriehtung   nach Fig. 4 werden durch den Abfall des Relais   V 1   die Kon- 
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 läuft an   : #, 37 v 1, 20 zr, Kopfkontakt 57 kzf I, Dzf II, 59 w,   38, +. Bei jedesmaligem Auftreffen des Schaltarmes   ssf II 1   auf einen Kontakt, an dem durch einen der Kontakte 54   g 1, 53 g 2 usw. + ange-   legt ist, wird das Relais Z erregt und sendet einen Stromstoss zum Gebührenanzeiger aus.

   Erreicht die Zählerfortschalteinrichtung Zf II dieselbe Stellung, die die Zählerfortschalteinrichtung Zf I inne hat, so wird über die miteinander verbundenen besonderen, durch die Sehaltarme   zj 1 ; 3   und   zf II   2 bestrichenen Kontaktbänke das Relais   IV   erregt, dessen Stromkreis am Kopfkontakt   58 kzj 1I beim   ersten Schritt des Zählstromstosssenders Zf II vorbereitet ist. Es unterbricht die weitere Aussendung von Stromstössen zum Relais Z durch Öffnen des Stromkreises für den Antriebsmagneten   Dz 11   am Kontakt 59   10   und des Abzweiges von der Ader 4 am Kontakt 60 w.

   Bei 61 w wird das Relais   V 2   ausgeschaltet, welches abfällt und die Auslösung des Verbindungsweges mit der anrufenden Stelle veranlasst. Über   62 w   werden über Kopfkontakt 63 kzf I der Auslösemagnet Da 1 des Zählstrom- 
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 schaltet. Beide Zählerfortschalteinrichtungen werden in die Ruhelage zurüekgeführt. Erreichen sie diese, so haben auch sämtliche   Kopfkontakte ihre Ruhelage weder   eingenommen. Die erregten Verkehrs-   richtungskennzeiehnungsrelais     GI, G 2   usw. sind abgefallen, ausserdem auch die Auslösemagnete. 



   Wenn bei der Ausführungsform nach Fig. 4 auch die Ansehaltung eines Teilnehmers mit Gebührenanzeiger kennzeichnende Relais GAr vorgesehen sind, so kann, wie punktiert angegeben ist, die Einschaltung des Antriebsmagneten Dzf II auch von der Erregung dieses Relais abhängig sein. 



  Die Zählerfortschalteinrichtung Zf II würde dann bei Anschaltung eines Teilnehmers ohne Gebührenanzeiger überhaupt nicht anlaufen. Die Auslösung des bei solchen Verbindungen nur betätigten Zählstromstosssenders Zf I würde dann unabhängig von dem Relais W sofort bei Abfall des Relais   V 7   erfolgen. 



   Der Zählstromstosssender Zf II kann nun für jede Verbindung die gleiche oder eine geringere Zahl von Stromstössen aussenden, wie der Zählstromstosssender   Zf I.   Im letzten Fall kann natürlich für den Zählstromstosssender Zf II ein Schaltwerk mit einer geringeren Zahl von Schaltstellungen benutzt werden als für den Zählstromstosssender   Zu 1.   



   Durch entsprechende Verdrahtung der beiden von den Sehaltarmen   s/7 3   und zf II 2 bestrichenen Kontaktbänke und entsprechende Ansehaltung des Potentials an die von zf II 1 bestrichene Kontaktbank kann die   Fortsehaltung   des   Gebührenanzeigers auch   immer dem jeweils gültigen Tarif angepasst werden. Auch bei der   Ausführungsform   nach der Fig. 1 kann durch Änderung der Potentialanschaltungen an die von den   Schaltarmen   des Zählstromstosssenders Zf bestrichenen Kontaktbänke der Zählstromstosssender jedem in Frage kommenden Tarif angepasst werden.

   An Stelle von kürzeren oder längeren Zeitabschnitten einen Zählstromstoss zum Teilnehmerzähler   GZ   auszusenden, wie es die Fig. 1 zeigt, bei der bei Verbindungen in die   Verkehrszone 7 nach   jedem 3. Schaltschritt ein Stromstoss ausgesendet wird und bei Verbindungen in die Verkehrszone 2 nach jedem 2. Schaltschritt des in bestimmten Zeitabständen fortgeschalteten Stromstosssenders, kann die Anordnung beispielsweise auch derart getroffen werden, dass bei Beginn jeder Zeiteinheit, die bei allen Verbindungen ohne Rücksicht auf die Verkehrs- 

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 zone immer ein und dieselbe Länge hat, entsprechend der Verkehrszone eine unterschiedliche Zahl von Zählstromstössen hintereinander ausgesendet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaltungsanordnung für Fernspreehanlagen mit während der Verbindung zu betätigenden
Teilnehmerzählern in der Vermittlungsstelle, dadurch gekennzeichnet, dass Schalteinrichtungen   (all1,   z112, Dzf 2 usw.) vorgesehen sind, welche nach Eintritt der   Gebührenpflichtigkeit   einer Verbindung die Beeinflussung von an Teilnehmerstellen angeordneten Gebührenanzeigern zu einem andern Zeit- punkt (nach Gesprächsschluss) und/oder durch Stromstösse ermöglichen, deren Zahl geringer ist als die Zahl der den Teilnehmerzähler in der Vermittlungsstelle betätigenden   Stromstösse.  

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe Zählerfort- schalteinrichtung (Zj) Zähler (GZ) in der Vermittlungsstelle während der Verbindung und Gebühren- anzeiger (GA) an den Teilnehmerstellen nach Beendigung der Verbindung beeinflusst.
    3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zählerfortschalt- einrichtung (Z/), welche Zähler in der Vermittlungsstelle beeinflusst, Gebührenanzeiger an den Teil- nehmerstellen durch Stromstösse steuert, deren Zahl geringer ist als die Zahl der Stromstösse, die für die gleiche Verbindung zu dem Zähler in der Vermittlungsstelle ausgesendet werden.
    4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähler in der Ver- mittlungsstelle durch die Fortschaltung der Zählerfortschalteinrichtung in einer Bewegungsrichtung und die Gebührenanzeige an den Teilnehmerstellen während der Rückbewegung der Zählerfortschalt- einrichtung in die Ruhelage beeinflusst werden.
    5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Zählerfortsehalt- einrichtung (ZII) die Zähler in der Vermittlungsstelle und eine zweite Zählerfortschalteinrichtung (ZIII) die Gebührenanzeiger steuert.
    6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahl der von der zweiten Zählerfortschalteinrichtung (Zill) auszusendenden Stromstösse von der ersten Zählerfort- schalteinrichtung (Zil) bestimmt wird.
    7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Zählerfort- schalteinrichtung (ZIII) Zählstromstösse zum Gebuhrenanzeiger aussendet, deren Zahl gleich ist der durch die erste Zählerfortschalteinrichtung (Z/I) zum Zähler in der Vermittlungsstelle ausgesandten Stromstösse.
    8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Zählerfortschalteinrichtung (ZI II) Zählstromstösse zum Gebührenanzeiger aussendet, deren Zahl geringer ist als die durch die erste Zählerfortschalteinrichtung (Zf I) zum Zähler in der Vermittlungsstelle ausgesandten Zählstromstösse.
    9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Zählerfort- schalteinrichtung Stromstösse zum Gebührenanzeiger nach Beendigung der Verbindung aussendet.
    10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass unter dem Einfluss der Zählerfortsehalteinriehtung stehende Schaltmittel fV den Verbindungsweg zwischen der anrufenden Teilnehmerstelle (T und der die Stromstösse zum Gebührenanzeiger aussendende Zählerfortschalteinrichtung während der Stromstossgabe aufrechterhalten.
    11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die die Verkehrsrichtung kennzeichnenden Relais (G 1, G 2) die Zahl der für jede Zeiteinheit durch die zweite Zählerfortschalteinrichtung zum Gebührenanzeiger auszusendenden Stromstösse bestimmen.
    12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Verkehrsrichtungsrelais (G 1, G 2) beim Wirksamwerden der ersten die Stromstösse zum Zähler aussendenden Zählerfortschalteinrichtung eingeschaltet werden.
    13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass jedes erregte Verkehrsrichtungsrelais (G 2) das die Verkehrsrichtung nächstniedrigerer Wertigkeit kennzeichnende Relais (gui) einschaltet. EMI5.1 die Anschaltung einer Teilnehmerstelle mit Gebührenanzeiger kennzeichnende Schaltmittel (GAr) die eine Stromstossgabe zum Gebührenanzeiger ermöglichenden Schaltmittel (V 2, 23 usw. ) einschalten.
    15. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 oder 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass das die Anschaltung einer Teilnehmerstelle mit Gebührenanzeiger kennzeichnende Relais (GAr) die zweite Zählerfortschalteinrichtung einschaltet.
    16. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromstösse für die Teilnehmerzähler und die Gebührenanzeiger über verschiedene Hilfsadern auf der Anschlussleitung der Teilnehmer zugeordnete Zähleinrichtungen (Teilnehmerzähler CZ bzw. Zählrelais Z) gegeben werden.
    17. Schaltungsanordnung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet dass die Stromstösse für den Teilnehmerzähler über eine besondere Hilfsader, für den Gebührenanzeiger über die Prüf-und Halteader gegeben werden. <Desc/Clms Page number 6>
    18. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Vermittlungstelle ein Kontrollzähler (KZ) vorgesehen ist, welcher durch die eine Betätigung der Gebuhrenanzeiger herbeiführenden Stromstösse beeinflusst wird.
    19. Schaltungsanordnung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontrollzähler durch das die Stromstossgabe über die Teilnehmerleitung herbeiführende der Anschlussleitung des Teilnehmers in der Vermittlungsstelle zugeordnete Relais (Z) betätigt wird. EMI6.1
AT148932D 1936-01-27 1936-02-05 Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit während der Verbindung zu betätigenden Teilnehmerzählern in der Vermittlungsstelle. AT148932B (de)

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