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Schaltungsanordnung zur Feststellung von anrufenden Teilnehmerstellen
in Fernmeld'e-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb Die vorliegende
Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Feststellung von anrufenden Teilnehmerstellen
in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb.
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Es sind bereits Anordnungen bekannt, bei denen zwecks Aufzeichnung
der Nummer der anrufenden Stelle eine einer Teilnehmergruppe gemeinsam zugeordnete
Prüfeinrichtung angelassen wird, die innerhalb der Gruppe auf die anrufende Teilnehmerleitung
eingestellt wird und durch die dann eingenommene Stellung in einer ebenfalls gemeinsamen
Stromstoßsendeeinrichtung bestimmte Stellungen kennzeichnet. Entsprechend der Einstellung
der Prüfeinrichtung werden dann der Nummer der anrufenden Stelle entsprechende Stromstoßreihen
zu einer Registriereinrichtung übersandt, wo durch Typenräder o. dgl. eine sichtbare
Aufzeichnung der Anrufnummer vorgenommen wird.
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Die Prüfeinrichtung gemäß dieser bekannten Anordnung und die Vorgänge
zur Kennzeichnung der Nummer der anrufenden Stelle sind aber verhältnismäßig kompliziert
und erfordern einen großen Aufwand. von Schaltmitteln.
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Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, in dieser Hinsicht die Anordnung
zur Feststellung und Registrierung der Anrufnummern zu verbessern und zu vereinfachen,
was dadurch erreicht wird, daß in einer einer Gruppe von Teilnehmeranschlußstellen
gemeinsam zugeordneten Stromstoßsendeeinrichturig,
die zwecks Aufzeichnung
einer Anrufnummer Stromstoßreihen zu einer Registriereinrichtung übersendet, durch
den Zähler der jeweils anrufenden Stelle ihrer Anrufnummer- entsprechende Stellungen
gekennzeichnet werden.
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In den Fig. i und ä sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes
dargestellt. Bei der Anordnung nach Fig. i erfolgt die Übertragung der Strömstoßreihen
zur Aufzeichnung der Nummer des anrufenden Teilnehmers durch die Registriereinrichtung
nach Beendigung der Verbindung; während diese Vorgänge gemäß Fig. a während des
Bestehens der Verbindung durchgeführt werden.
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Hebt bei der Anordnung gemäß Fig. i der Teilnehmer Tn zwecks Einleitung
einer höherwertigen Verbindung seinen Hörer ab, so wird das Anrufrelais R erregt:
Erde, Wicklung des Relais R, Kontakt 52 t, Teilnehmerschleife, Kontakt
5 1 t, Widerstand Wie, Batterie, Erde. Durch Schließen eines
Kontaktes des Relais R wird in bekannter Weise der Vorwähler angelassen, der schrittweise
fortgeschaltet wird und einen freien ersten Gruppenwähler aufsucht. Ist ein solcher
gefunden, so kommt folgender Prüfstromkreis zustande: Erde, Batterie, Schaltarm
d des Vorwählers VLV in Arbeitsstellung, Kontakt 5 5 r, Wicklungen Il und I des
Relais T, Gleichrichter GRg,. der für diese Stromrichtung durchlässig ist;
Schaltarm c des Vorwählers und weiter zum nicht dargestellten Belegungsrelais C
des Gruppenwählers und Erdpotential. Das Relais T spricht an, öffnet an den Kontakten
5i t und Sät den Anrufkreis und schaltet durch Schließen der Kontakte 5o t und 53
t die Sprechadern durch, so daß fdlgerader Stromkreis zustande kommt: Erde, Widerstand
Wi7, -Schaltarm b des Vorwählers, Kontakt 53 t, Teilnehmerschleife, Kontakt 5o t,
Schaltarm a des Vorwählers, Wicklung des Relais A, Batterie, Erde. Durch Schließen
des Kontaktes 5,4t wird die hochohmige Wicklung II des Relais T ausgeschaltet und
dadurch der aufgefundene Gruppenwähler als belegt gekennzeichnet. Der parallel zur
Wicklung I des Relais T liegende Zähler Z des rufenden Teilnehmers kann im Prüf-
und Sperrstromkreis nicht ansprechen.
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Durch Betätigen der Nummernscheibe sendet nun der rufende Teilnehmer
in bekannter Weise zum Aufbau des Verbindungsweges Nummernstromstöße aus. Der nicht
dargestellte Hubmagnet des Gruppenwählers führt die Einstellung des Gruppenwählers
auf eine bestimmte Dekade, an die höherwertige Verbindungsleitungen angeschlossen
sind,- herbei, worauf der Gruppenwähler in der eingestellten Dekade auf einen freien
Übertrager ZZZ eindreht. Ist ein solcher gefunden, so spricht im Gruppenwähler das
sticht dargestellte Prüfrelais P an, das seine I"takte 8&p und 89p schließt
und damit die `. sp,e@eladern durchschaltet. Durch Aussen -.x Bindie dung zu demrgewünschten
Teilnehmer hergestellt. Die Übertragung der Stromstöße zu den nachfolgenden Verbindungseinrichtungen
erfolgt über den Stromstoßkontakt 85a und den Arbeitskontakt 8.4 c des nicht dargestellten
Belegungsrelais C des Gruppenwählers.
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Die Durchführung der Zählung erfolgt am Schluß der Verbindung, wenn
der rufende Teilnehmer durch Aufhängen seines Hörers das Zeichen zur Beendigung
der Verbindung gegeben hat. Durch Abfall des Relais A im Gruppenwähler wird das
Belegüngsrelais C im Gruppenwähler in bekannter Weise zum :Abfall gebracht. Am Kontakt
82 c wird das Zählstromstoßempfangsrelais ZR an die untere Sprechader angeschaltet.
Im Übertrages ZZZ wird für jeden auszusendenden Zählstromstoß der Kontakt
93 za eines unter dem Einfluß der Zählerfortschalteinrichtungen stehenden
Relais Z A geschlossen, so daß folgender Stromkreis für das Zählrelais ZR zustande
kommt: Erde, Batterie, Widerstand -Wii., Kontakte 93 za, 94. hl, Schaltarm
b des ersten Gruppenwählers, Kontakte 89p, 86e. 82 c, Wicklung des
Relais ZR, Erde. Durch Schließen des Kontaktes 56zr bei jeder Erregung des Relais
ZR wird eine Strornverstärkung auf der c-Ader hervorgerufen, durch die der parallel
zur Wicklung I des Relais T liegende Zähler der rufenden Stelle fortgeschaltet wird.
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Eine Auslösung der Verbindungseinrichtungen während und nach der Zählung
wird dadurch verhindert, daß ein Fangstromkreis geschlossen wird, der während der
Zählung folgenden Verlauf nimmt: Erde, Kontakt 9ö h, im Übertrager ZZZ, obere Sprechader,
Schaltarm a. des ersten Gruppenwählers, Kontakte 88 p, 83 c, Wicklung des
Relais E, Wicklung III des Relais P, Batterie, Erde. In diesem Stromkreis wird das
bei seinem Abfall die Auslösung einleitende Relais P weiter erregt gehalten, während
das Relais E nicht ansprechen kann. Erst wenn die Übertragung der Zählstromstöße
beendigt ist, wird durch ein nicht dargestelltes Relais Hl im Übertrager ZZZ Erdpotential
von der oberen Sprechader ab- und dafür über Kontakte 9 1 lt, und 921z eine
Zusatzspannung an die obere Sprechader angeschaltet, wodurch nunmehr das Relais
E ansprechen kann. Relais P bleibt in diesem Stromkreis weiter erregt. Durch Schließen
des Kontaktes 58 e wird in einer einer Gruppe von Teilnehmern gemeinsam
zugeordneten
Einrichtung folgender Anlaßstromkreis geschlossen: Erde, Kontakte 58e,
62 dw, Wicklung des Relais Ara, Batterie, Erde. Durch Schließen des Kontaktes
66an wird der Magnet DW eines Schaltwerkes der gemeinsamen Einrichtung in folgendem
Stromkreis erregt: Erde, Kontakte 65 pw, 66 an, Magnet D.W, Batterie, Erde.
Der Magnet besitzt einen Kontakt 62 dw, der während des Ansprechens des Magneten
geöffnet wird. Dadurch fällt das Relais An ab, das den Kontakt 66 an öffnet.
Der Magnet DW wird somit stromlos und schließt seinen Kontakt 62 dw und damit
wiederum den Stromkreis für das Relais Ara. Der Magnet DW wird durch Schließen
des Kontaktes 66an wieder eingeschaltet, so daß seine Schaltarme auf den nächsten
Kontakt gebracht werden. Dieses Spiel zwischen dem Magneten Dl-V und dem Relais
Ara setzt sich so lange fort, bis der Schaltaren dw. auf den Kontakt gelangt, der
mit dem Kontakt 59e im ersten Gruppenwähler verbunden ist. Es kommt sodann folgender
Stromkreis zustande: Erde, Kontakt 59e, Schaltarm dw2, Schaltarm d.-4 in Ruhestellung,
Wicklung des Relais PW, Batterie, Erde. In diesem Stromkreis spricht <las Relais
PW .an, das sich mit seinem Kontakt 64. pw in einen Haltekreis legt und durch öffnen
seines Kontaktes 65 pw die weitere Fortschaltung des Schaltwerkes DW @ unterbindet.
Durch Schließen des Kontaktes 63 pw wird an die Sperrader über den Gleichrichter
GR6 eine Wechselstromquelle WOl von 75 Volt Spannung zugleich mit der Amtsbatterie
von 6o Volt angeschaltet. Die durch den Gleichrichter GRO gehende Halbwelle des
Wechselstromes wird von dem Relais T durch den Gleichrichter GR3 abgesperrt. Sie
betätigt jedoch für die Dauer der Wechselstromanlegung den parallel zur Wicklung
I des Relais T liegenden Zähler der rufenden Stelle. Während der Wechselstromanlegung
sind also die Kontakte 7o z und 71 z des Zählers Z gesdhlossen, wodurch bestimmte
Kontakte der von dem Schaltarm dz, bestrichenen Kontaktbank eines Zahlengebers gekennzeichnet
werden.
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Durch Schließen des Kontaktes 68 pw wird zu der Registriereinrichtung
der erste Stromstoß übersandt. Nach Ansprechen des Relais PTV und Schließen des
Kontaktes 8opw ist folgender Stromkreis für den Magneten DZ des Zahlengebers geschlossen:
Erde, Kontakte 8o Pu', 79 4, Magnet DZ, Batterie, Erde. Der Magnet DZ schaltet
seine Schaltarme auf den ersten Kontakt. Der Magnet DZ betätigt ferner den Kontakt
81 dz und schaltet damit das etwas verzögert ansprechende Relais J2folgendermaßen
ein: Erde, Kontakte 8o pw, 8r dz,
Wicklung I des Relais J2 (parallel dazu
der Verzögerungswiderstand Wilö), Widerstand Will, -
Batterie, Erde. Das Relais
J2 spricht in diesem Stromkreis an und öffnet am Kontakt 79 i2 den oben aufgeführten
Stromkreis für den Magneten DZ. Der Magnet DZ wird dadurch stromlos
und öffnet seinen Kontakt 81 dz, so daß das Relais J2 ausgeschaltet wird. Es schließt
wiederum seinen Kontakt 79i2 und stellt dadurch den Erregerkreis für den MagnetenDZ
wieder her. Die Schaltarme des Magneten DZ werden somit auf den nächsten Kontakt
gebracht. Diese Vorgänge setzen ich nun so lange fort, bis die Schaltarme des Magneten
DZ des Zahlengebers einen vollständigen Umlauf vollführt haben.
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Die Schaltarme dz, und dz, dienen zur Steuerung der Aussendung. der
Stromstöße, die entsprechend der Nummer des anrufenden Teilnehmers zu der dem Übertrager
ZZZ zugeordneten Registriereinrichtung RE ausgesandt werden sollen. Als Stromstoßrelais
zur Übertragung dieser Stromstoßreihen dient das Relais 12, das jedesmal beim Schließen
seines Kontaktes 67i2 folgenden Stromstoßkreis zur Registriereinrichtung herstellt:
Erde, Kontakte 69 pz, 67i2, 68 pw, Schaltarm dze3, Kontakte 87 e, 89p, Schaltarm
b des ersten Gruppenwählers, Kontakt 95 hl und weiter zur Registriereinrichtung,-wo
Typenräder in bestimmter Weise verstellt werden.
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Es sei angenommen, daß der rufende Teilnehmer die Anschlußnuminer
32 057 hat. Gelangt im Laufe der Stromstoßaussendung der Schaltarm dz, auf
den Kontakt 3 der Zehntausender-Kontaktgruppe ZT, d. h. sind drei Stromstöße durch
Kontakt 67i2 zur Registriereinrichtung übersandt, so wird nach Ansprechen des Relais
J2 folgender Stromkreis für das Relais PZ geschlossen: Erde, Kontakt 3 der Zehntausender-Gruppe
ZT, Schaltarm dzl, Kontakt 6o i2, Wicklung I des Relais PZ, Batterie, Erde. Das
Relais PZ legt sich in einen Haltekreis: Erde, Kontakt 6'1 p-, Wicklung I des Relais
PZ, Batterie, Erde.. Infolgedessen wird und bleibt vorläufig der Kontakt 69 pz geöffnet,
so daß durch die nun folgenden Schließungen des Kontaktes 67 i2 kein. Stromstoße
zu der Registriereinrichtung RE ausgesandt werden. Der Schaltarm.dzl wird somit
über die nachfolg°nden Kontakte.geschaltet, -ohne däß diese Schaltschritte registriert
werden. Gelangt der Schaltarm dz, auf den Kontakt unmittelbar vor der Tausender-,Kontaktgruppe
T, so bekommt der Schaltarm dz, Verbindung mit der Wicklung II des Relais PZ, :
so daß nach Ansprechen des Relais L folgender Stromkreis entsteht: Erde. Kontakte
61 p:I, 6o i.2, Schaltarm dz, Wicklung II des Relais PZ, Batterie, Erde..-
Die Wicklung 1I hat zur Wicklung 1 umgekehrten Wicklungssinn, was aus der Zeichnung-zu
ersehen
ist, da an dem höheren Lötstift 3 der Wicklung I Plus und
an dem tieferen, z, Minus anliegt, während bei der Wicklung II Plus an dem tieferen,
¢, und Minus an dem höheren Lötstift 5 anliegt. Das Relais PZ wird daher zum Abfall
gebracht und dadurch der Haltekreis am .Kontakt 6 z p z unterbrochen. Der
Kontakt 69 pz wird somit wieder geschlossen, und die Stronistoßgabe zu der Registriereinrichtung
setzt bei dem nächsten Abfall des Relais T2 und Schließen des Kontaktes 67i2 wieder
ein.
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Entsprechend der zweiten Ziffer :z der Anrufnummer werden nun zwei
Stromstöße zur Registriereinrichtüng RE ausgesandt. Gelangt der Schaltarm, nach
dieser Aussendung auf den zweiten Kontakt der Tausender= Kontaktgrüppe T, so wird
nach Ansprechen des Relais 1, für die Wicklung I des Relais PZ wieder ein
Stromkreis geschlossen: Erde, Kontakt :2 der Tausender-Gruppe T, Schaltarm dzl,
Kontakt 6o i2, Wicklung I des Relais PZ, Batterie, Erde. Der Stromstoßkreis zur
Registriereinrichtung wird am Kontakt 69 pz unterbrochen und bleibt auch bei den
folgenden Fortschältungen der Schaltarme des Schaltwerkes DZ .unterbrochen, da das
Relais PZ durch Kontakt 61 pz für sieh einen Haltekreis schließt. Trifft der Schaltarm
dz, auf den Kontakt unmittelbar vor der Hunderter-Kontaktgruppe H, so kommt der
Schaltarm dz, wieder in Berührung mit der Gegenwicklung II des Relais PZ, so daß
dieses Relais abfällt und durch Schließen des Kontaktes 69 pz die Aussendung von
Stromstößen zur Registriereinrichtung wieder ermöglicht.
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Die dritte Ziffer der Teilnehmerstelle Tn sei o. Es werden somit zehn
Stromstöße zur Registriereinrichtung übermittelt, Kommt der Schaltarm dz, nach Aussendung
dieser Stromstoßreihe auf den Kontakt io der Hunderter-Kontaktgruppe H, so- wird
wiederum für die Wicklung I des Relais PZ ein Stromkreis geschlossen und seine Erregung
durch den Haltekontakt 61 pz weiter aufrechterhalten. Der Stromstoßkreis zur Registriereinrichtung
wird am Kontakt 69 pz wieder unterbrochen. Gelangt der Schaltarm dz, im Verlauf
seiner weiteren Bewegung auf den Kontakt unmittelbar vor der Zehner-Kontaktgruppe
Z; so wird das Relais PZ durch die Gegenwicklung II wiederum zum Abfall gebracht
und die Aussendung von Stromstößen zu der Registriereinrichtung durch Schließen
des Kontaktes 69p-- wieder vorbereitet.
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Im weiteren Verlauf der Fortbewegung des Schaltwerkes DZ werden nun
über den Schaltarm dzl keine Schaltvorgänge zur Übertragung von Stromstößen entsprechend
der Anrufnummer erzeugt. Er gleitet ohne 'Wirkung über die nachfolgenden Kontakte.
Die Aussendung der weiteren Stromstoßreihen wird nun durch einen zweiten Schaltarm
dz, der bis dahin über seine Kontakt-Bank lief, ohne irgendeinen Schaltvorgang hervorzurufen,
überwacht. Die nächste, vorletzte Ziffer der Anschlußnummer sei 5. Erreicht der
Schaltarm dz, im Verlauf seiner Bewegung und nach Übermittlung von fünf Stromstößen
zur Registriereinrichtung RE --
den Kontakt 5 der Zehner-Kontaktgruppe Z,
so wird nach Ansprechen des Relais I2 das Relais PZ in folgendem Stromkreis erregt:
Erde, Batterie. (6o Volt), Wechselstromquelle W01 (75 Volt), Gleichrichter GRD,
Kontakt 63 pw, Schaltarm dwl, Widerstand Wie, Schaltarm c des Vorwählers, Gleichrichter
GRl, Kontakt 70 z, Kontakt 5 der Zehner-Kontaktgruppe Z; Schaltarm dz2, Kontakt
73 %2; Wick-Jung III des Relais PZ, Batterie (6o Volt), Erde. Durch öffnen des Kontaktes
69pz wird wiederum der Stromstoßkreis zu der Registriereinrichtung aufgetrennt:
Das Relais PZ legt sich durch Schließen des Kontaktes 61 pz in den schon mehrfach
erwähnten Haltestromkreis über Wicklung I. Dieser Haltestromkreis kann zustande
kommen, da beide Wicklungen in gleichem Sinne erregt werden. An dem tieferen Lötstift
i der Wicklung III liegt nämlich Minus (i35 Volt Maximalspannung) und an dem höheren,
=2; Plus (6o Volt). Gelangt der. Schaltarm dz2 im Verlaufe seiner weiteren Bewegung
auf den Kontakt unmittelbar vor der Einer-Kontaktgruppe E, so entsteht nach Ansprechen
des Relais T2 folgender Stromkreis: Erde, Kontakt 72 pz, Schaltarm
dz., Kontakt 73i2, Wicklung III des Relais Pf, Batterie, Erde Im Verhältnis zu der
erregten Wicklung I des Relais PZ besitzt in diesem Stromkreis die Wicklung III
entgegengesetzten Wicklungssinn, da nämlich nun an dem tieferen Lötstift i der Wicklung
III Plus und an dem höheren, 2, Minus liegt. Das Relais PZ kommt somit zum Abfall
und bereitet an seinem Kontakt 69pz den Stromstoßkreis zur Registriereinrichtung
RE wieder vor.
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Die letzte Ziffer der Teilnehmernummer sei 7: Gelangt der Schaltann
dz2, nachdem sieben Stromstöße zur Registrierung der letzten Ziffer der Anrufnummer
übertragen sind, auf den Kontakt 7 der Einer-Kontaktgruppe E; so wird nach Ansprechen
des Relais 12 folgender Stromkreis für die Wicklung III des Relais PZ geschlossen:
Erde, Batterie, Wechselstromquelle W01, Gleichrichter GRa, Kontakt 63 pw, Schaltarm
dwl, Widerstand Wie, Schaltarm c des Vorwählers, Gleichrichter GR4, Kontakt
71 z, Kontakt 7 der Einer-Kontaktgruppe E, Schaltarm
d22,
Kontakt 73 i2, Wicklung III des Relais P7_, Batterie, Erde. Das Relais PZ spricht
an und öffnet von neuem am Kontakt 69p-- den Stromstoßkreis für die Registriereinrichtung
RE. Es legt sich wiederum über seine Wicklung I in einen Haltekreis. Das
Schaltwerk DZ schaltet nun seine Schaltarme weiter, bis dieselben in die Ruhelage
gelangen. Eine Wiedereinschaltung des Schaltwerkes DZ ist nun nicht mehr möglich,
da das Relais 12 nach seiner letzten Erregung am Kontakt 81 dz in folgendem
Stromkreis dauernd eingeschaltet wird: Erde, Schaltarm dzs in Nullstellung, Kontakte
77 i2, 78 pW, Wicklung II des Relais 12, Batterie, Erde. Der Kontakt 79i2
bleibt also dauernd geöffnet und somit der Magnet DZ des Zahlengebers unbeeinflußt.
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Sind nun sämtliche Ziffern der Teilnehmernummer von der Registriereinrichtung
aufgenommen, so wird in dem Übertrager ZZZ für kurze Zeit ein nicht dargestelltes
Relais H2 erregt, das durch Öffnen seines Kontaktes 92h2 den Fangstromkreis, in
dem die Relais E und P (Wicklung III) erregt gehalten wurden, öffnet. Die genannten
Relais fallen daher ab und leiten die Auslösung der Einrichtungen ein. Durch den
Abfall der Kontakte des Relais P wird die Auslösung des Vorwählers und des Gruppenwählers
in bekannter Weise eingeleitet. Durch Öffnen des Kontaktes 59e wird der Stromkreis
für das Relais PW unterbrochen. Durch Öffnen des Kontaktes 78 pw wird der
oben aufgeführte Stromkreis für das Relais-I2 geöffnet und somit dieses Relais zum
Abfall gebracht. Es entsteht sodann folgender Stromkreis für die Wicklung III des
Relais FZ: Erde, Schaltarm dz, in Nullstellung, Kontakte 76i2, 75pzu, 74, pz, Wicklung
III des Relais PZ, Batterie, Erde. Die Wicklung III liegt in diesem Stromkreis derart,
daß der höhere Lötstift 2 an Minus, der tiefere, 1, an Plus liegt. Die Wicklung
III des Relais PZ wird also in anderer Richtung vom Strom durchflossen wie die Wicklung
I, so daß das Relais PZ zum Abfall gebracht wird.
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Sämtliche Einrichtungen befinden sich sodann in der Ruhelage.
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Wie aus der Zeichnung ohne weiteres ersichtlich, werden die Stromstoßreihen
zur Registriereinrichtung über die untere Sprechader übertragen, und zwar gelangen
sie hinter dem Übertrager im Gruppenwähler auf die untere Sprechader. Die Stromstöße
werden also über einen Leitungsteil der Sprechleitung gegeben, den der Teilnehmer
nicht beeinflussen kann. Die Stromstoßgabe zur Registriereinrichtung kann also durch
irgendwelche Versuche (Aufziehen der Nummernscheibe, Erdanlegung usw.) seitens des
Teilnehmers nicht gestört werden. Die Teilnehmernummer ist nach vorstehendem Bei.-spiel
fünfziffrig angenommen. Es ist natürlich ohne weiteres möglich, auch Nummern mit
mehr Stellen festzustellen und zu übertragen, indem ein Zahlengeber größerer Kapazität
verwendet wird. In vorliegendem Beispiel ist angenommen, daß die gemeinsamen Einrichtungen
zur Nummernübertragung einer Gruppe von ioo Teilnehmern zugeordnet sind. Die Gruppe,
der die Einrichtungen gemeinsam zugeordnet sind, kann natürlich auch größer oder
kleiner sein. Besitzen zehn Teilnehmer diese Einrichtungen gemeinsam, so ist dem
Zähler nur ein Kontakt zuzuordnen, bei iooo Teilnehmern müssen jedoch drei Kontakte
von ihm betätigt werden.
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Auch nach der Anordnung gemäß Fig.2 wird die Nummer des rufenden Teilnehmers
durch den ihm individuell zugeordneten Zähler in einem Zahlengeber gekennzeichnet.
Nur ist die Anordnung hier so getroffen, daß die Übermittlung und Registrierung
der Stromstoßreihen entsprechend der Nummer des rufenden Teilnehmers bereits während
des Bestehens der Verbindung vorgenommen wird.
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Da die Anordnung nach Fig.2 im großen und ganzen der Anordnung ,nach
Fig. i entspricht, sind in der Fig.2 im wesentlichen nur die Teile gezeigt, die
von der Fig. i abweichen.
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Die Belegung des Gruppenwählers erfolgt über Schaltarm c des Vorwählers
VW, Widerstand Wia, Kontakte io2a, 1.03c" Widerstand Wil3, Kopfkontakt 1o8 hh (nur
geschlossen in der Ruhestellung des Gruppenwählers), Erde. Nach Herstellung der
Schleife und Ansprechen des Relais A wird durch Aufhebung des Kurzschlusses am Kontakt
io2a das Belegungsrelais C des Gruppenwählers eingeschaltet, das sich über nicht
dargestellte Einrichtungen, Widerstand Wila, Kontakt i o.I c in einen Haltekreis
legt. Nach Einstellung des Gruppenwählers und Ansprechen des nicht dargestellten
Prüfrelais wird durch Kontakt ioop über Widerstand Wi, Erdpotential an die Sperrader
angelegt, wodurch nach Schlußzeichengabe die Auslösung des Vorwählers bis zur Beendigung
der Zählung verhindert wird.
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Zu irgendeinem Zeitpunkt der bestehenden Verbindung, beispielsweise
dann, wenn der gerufene Teilnehmer sich meldet, wird in dem dem ersten Gruppenwähler
nachgeordneten Übertrager ZZZ ein nicht dargestelltes Relais Hl erregt. Dieses Relais
schließt seinen Kontakt 113121 und legt damit eine Wechselstromquelle an die untere
Sprechader, wodurch das Relais El in folgendem Stromkreis
erregt
wird: Erde, Wechselstromquelle WC>>, Gleichrichter GR, Kontakte r i i 1a2, 113/11,
Schaltarm b des Gruppenwählers, Kontakt 1o9 p, Drosselspule Dr2, Übertragenvicklung.
Wicklung I des . Relais El, Gleichrichter Gr7, Kontakt 107 e1, Erde: In diesem Stromkreis
spricht das Relais El an, das für sich sofort folgenden Haltekreis herstellt: Erde,
Batterie, Widerstand Wii, Kontakt 116 ei, Wicklung II des Relais El, Kontakt 117
e1,. Erde. Durch Öffnen des Kontaktes 107 ei wird die Wicklung I des Relais E vom
Erdpotential abgeschaltet, so daß nach Möglichkeit Störungen auf der Sprechleitung
vermieden werden. Durch Kontakt i i 8h1 wird auch das Relais H2 eingeschaltet, das
in folgendem Stromkreis verzögert anspricht: Erde, Kontakt i i 8 hl, Wicklung des
Relais.H2, parallel dazu Verzögerungswiderstand W117, Widerstand Nils, Batterie;
Erde. Durch Schließen des Kontaktes 114h2 wird das Stromstoßrelais 1"
das
am Kontakt 119 i3 Stromstöße zu der Registriereinrichtung RE überträgt, an die-
untere Sprechader angeschaltet.
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In genau derselben Weise wie bei der Anordnung nach Fig. i wird durch
Schließen des Kontaktes 124e1 das Anlaßrelais An eingeschaltet, das am Kontakt 126
an den Magneten DLV einschaltet. Die Schaltarme dieses Magneten werden auf den ersten
Kontakt . gebracht. Der Magnet DIh besitzt einen Kontakt 1 2ö dw, durch den der
Stromkreis für das Relais An unterbrochen wird. Im Wechselspiel zwischen
dein Relais An und dem Magneten DW wird das Schaltwerk DW mit seinen Schaltarmen
auf den Kontakt gebracht, an den der hier dargestellte Gruppen-Wähler angeschlossen
ist. Es kommt sodann folgender Stromkreis zustande: Erde; Kontakt i 17 ei,
Wicklung II des Relais El, Schaltarm dws, Schaltarm d13 in der Ruhestellung, Wicklung
des Relais PW, Batterie, Erde. In diesem Stromkreis spricht das Relais PW an, das
sich durch Schließen seines Kontaktes 127 pw unabhängig vom Schaltarm dl-, hält
und am Kontakt 125 pze, das Schaltwerk DU' mit seinen Schaltarmen stillsetzt. Durch
Schließen des Kontakts 1o5 pw wird die Wechselstromquelle W03 über Gleichrichter
GR, Kontakt 1o5 pw und Schaltarm dwl an die Sperrader angeschaltet, so daß in derselben
Weise wie- in Fig. i der Zähler des rufenden Teilnehmers erregt wird. In derselben
Weise wie bei der Anordnung nach Fig.i werden nun durch den hier nicht dargestellten
Zahlengeber DZ die Stromstoßreihen entsprechend der Anrufnummer des rufenden Teilnehmers
erzeugt und durch Relais J2 in folgendem Stromkreis auf das Stromstoßrelais .T,_
Übertragen: Erde, Kontakte r 23 pz, 122i., : 12 i p7e" Schaltarm dzü2, Kontakte
zogp, Schaltarm b des Grüppen Wählers, 11314, 114h, Wicklung des Re lais J3, Batterie,
Erde. Relais J3 leitet an Kontakt i 19 i3 diese Stromstöße weiter zu Gei I.egistriereinrichtung
RE.
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Um Störungen bei der Übertragung diesei Stromstoßreihen nach Möglichkeit
zu vermeiden, sind in die Sprechadern Drosselspuler Drl und Dr. eingeschaltet.
Gelangt am Ende der Übertragung der Stromstoßreihen der Zahlengeber DZ in die vorletzte
Stellung, st wird über Schaltarm dz, Erdpotential ange schaltet. Dadurch wird die
Wicklung II de: Relais E kurzgeschlossen und dieses Relais zum Abfall gebracht.
Das Relais PW, das sich noch über den Schaltarm d13 und Erde halten kann, fällt
ab, wenn der Schaltarm d13 seine Ausgangsstellung erreicht. In der vorher beschriebenen
Weise werden durch den Abfall der Relais El und PW der Zahlengeber und die gemeinsamen
Einrichtungen zur Registrierung der Nummer des Anrufenden freigegeben, so daß sie
nun zur anderweitigen Benutzung zur Verfügung stehen: Auch das Relais H1 fällt in
irgendeiner Weise nach beendigter Registrierung ab und öffnet am Kontakt 118h1 den
Stromkreis für Relais H.. Die Zählung erfolgt nach der Registrierung, z. B. am Schluß
der Verbindung, wenn nach Schlüßzeichengabe des rufenden Teilnehmers das Relais
A im Gruppenwähler abfällt und dieses am Kontakt 102 a das Relais C durch Kurzschluß
abwirft. In fiblicher Weise werden dann die Zählstromstöße von dein Übertrager ZZZ
durch stoßweises Betätigen des Kontakts i i o Na über die untere Sprechader
und Kontakt 115 c zu dem Zählübertragungsrelais ZR übersandt, und zwar in folgendem
Stromkreis: Erde, Batterie, Widerstand b3612, Ion-
takte i i o za, 112 h1,
Schaltarm b des Gruppenwählers, Kontakte io9,p, i 15 c, Wicklung des Relais ZR,
Erde. Durch entsprechendes Schließen und öffnen des Kontakts ioi zr werden Stromverstärkungen
auf der Sperrader hervorgerufen, die in b°kannter Weise eine Fortschaltung ;des
Zählers bewerkstelligen.
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Wenn der Teilnehmer ein nur sehr kurzes Gespräch führt, dessen Dauer
nicht ausreicht, um die Stromstoßreihen gemäß der Anrufnummer zu übertragen, so
wird nach Schlußzeichengabe und Abfall des Relais A eine Pluslösung durch das Relais
El vermieden, indem durch Kontakt 103 ei der gewöhnlich durch den Kontakt
1o2 alherbeigeführte Kürzschluß des Relais C verhindert wird: Erst nach Übertragung
der Strornstoßreihen und Abfall des Relais El in der oben beschriebenen Weise erfolgt
am Kontakt 103 e, die Kurzschließung des Relais C und damit in bekannter Weise die
Auslösung der Verbindungseinrichtungen.
Ist für eine solche Verbindung
die Anrechnung einer Gebühr erforderlich, so wird für das Prüfrelais P des Gruppenwählers
ein nicht dargestellter Fangstromkreis gebildet, so daß trotz Abfalles des Relais
C durch Kontakt ioop der Vorwähler nicht vor Beendigung der Zählung freigegeben
wird.