DE685534C - Schaltungsanordnung zur Feststellung von anrufenden Teilnehmerstellen in Fernmelde-,insbesondere Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Feststellung von anrufenden Teilnehmerstellen in Fernmelde-,insbesondere Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb

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DE685534C
DE685534C DES127161D DES0127161D DE685534C DE 685534 C DE685534 C DE 685534C DE S127161 D DES127161 D DE S127161D DE S0127161 D DES0127161 D DE S0127161D DE 685534 C DE685534 C DE 685534C
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Germany
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relay
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DES127161D
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Max Langer
Fritz Wolf
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M15/00Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
    • H04M15/08Metering calls to called party, i.e. B-party charged for the communication
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M15/00Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
    • H04M15/10Metering calls from calling party, i.e. A-party charged for the communication

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Description

  • Schaltungsanordnung zur Feststellung von anrufenden Teilnehmerstellen in Fernmeld'e-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Feststellung von anrufenden Teilnehmerstellen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb.
  • Es sind bereits Anordnungen bekannt, bei denen zwecks Aufzeichnung der Nummer der anrufenden Stelle eine einer Teilnehmergruppe gemeinsam zugeordnete Prüfeinrichtung angelassen wird, die innerhalb der Gruppe auf die anrufende Teilnehmerleitung eingestellt wird und durch die dann eingenommene Stellung in einer ebenfalls gemeinsamen Stromstoßsendeeinrichtung bestimmte Stellungen kennzeichnet. Entsprechend der Einstellung der Prüfeinrichtung werden dann der Nummer der anrufenden Stelle entsprechende Stromstoßreihen zu einer Registriereinrichtung übersandt, wo durch Typenräder o. dgl. eine sichtbare Aufzeichnung der Anrufnummer vorgenommen wird.
  • Die Prüfeinrichtung gemäß dieser bekannten Anordnung und die Vorgänge zur Kennzeichnung der Nummer der anrufenden Stelle sind aber verhältnismäßig kompliziert und erfordern einen großen Aufwand. von Schaltmitteln.
  • Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, in dieser Hinsicht die Anordnung zur Feststellung und Registrierung der Anrufnummern zu verbessern und zu vereinfachen, was dadurch erreicht wird, daß in einer einer Gruppe von Teilnehmeranschlußstellen gemeinsam zugeordneten Stromstoßsendeeinrichturig, die zwecks Aufzeichnung einer Anrufnummer Stromstoßreihen zu einer Registriereinrichtung übersendet, durch den Zähler der jeweils anrufenden Stelle ihrer Anrufnummer- entsprechende Stellungen gekennzeichnet werden.
  • In den Fig. i und ä sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Bei der Anordnung nach Fig. i erfolgt die Übertragung der Strömstoßreihen zur Aufzeichnung der Nummer des anrufenden Teilnehmers durch die Registriereinrichtung nach Beendigung der Verbindung; während diese Vorgänge gemäß Fig. a während des Bestehens der Verbindung durchgeführt werden.
  • Hebt bei der Anordnung gemäß Fig. i der Teilnehmer Tn zwecks Einleitung einer höherwertigen Verbindung seinen Hörer ab, so wird das Anrufrelais R erregt: Erde, Wicklung des Relais R, Kontakt 52 t, Teilnehmerschleife, Kontakt 5 1 t, Widerstand Wie, Batterie, Erde. Durch Schließen eines Kontaktes des Relais R wird in bekannter Weise der Vorwähler angelassen, der schrittweise fortgeschaltet wird und einen freien ersten Gruppenwähler aufsucht. Ist ein solcher gefunden, so kommt folgender Prüfstromkreis zustande: Erde, Batterie, Schaltarm d des Vorwählers VLV in Arbeitsstellung, Kontakt 5 5 r, Wicklungen Il und I des Relais T, Gleichrichter GRg,. der für diese Stromrichtung durchlässig ist; Schaltarm c des Vorwählers und weiter zum nicht dargestellten Belegungsrelais C des Gruppenwählers und Erdpotential. Das Relais T spricht an, öffnet an den Kontakten 5i t und Sät den Anrufkreis und schaltet durch Schließen der Kontakte 5o t und 53 t die Sprechadern durch, so daß fdlgerader Stromkreis zustande kommt: Erde, Widerstand Wi7, -Schaltarm b des Vorwählers, Kontakt 53 t, Teilnehmerschleife, Kontakt 5o t, Schaltarm a des Vorwählers, Wicklung des Relais A, Batterie, Erde. Durch Schließen des Kontaktes 5,4t wird die hochohmige Wicklung II des Relais T ausgeschaltet und dadurch der aufgefundene Gruppenwähler als belegt gekennzeichnet. Der parallel zur Wicklung I des Relais T liegende Zähler Z des rufenden Teilnehmers kann im Prüf- und Sperrstromkreis nicht ansprechen.
  • Durch Betätigen der Nummernscheibe sendet nun der rufende Teilnehmer in bekannter Weise zum Aufbau des Verbindungsweges Nummernstromstöße aus. Der nicht dargestellte Hubmagnet des Gruppenwählers führt die Einstellung des Gruppenwählers auf eine bestimmte Dekade, an die höherwertige Verbindungsleitungen angeschlossen sind,- herbei, worauf der Gruppenwähler in der eingestellten Dekade auf einen freien Übertrager ZZZ eindreht. Ist ein solcher gefunden, so spricht im Gruppenwähler das sticht dargestellte Prüfrelais P an, das seine I"takte 8&p und 89p schließt und damit die `. sp,e@eladern durchschaltet. Durch Aussen -.x Bindie dung zu demrgewünschten Teilnehmer hergestellt. Die Übertragung der Stromstöße zu den nachfolgenden Verbindungseinrichtungen erfolgt über den Stromstoßkontakt 85a und den Arbeitskontakt 8.4 c des nicht dargestellten Belegungsrelais C des Gruppenwählers.
  • Die Durchführung der Zählung erfolgt am Schluß der Verbindung, wenn der rufende Teilnehmer durch Aufhängen seines Hörers das Zeichen zur Beendigung der Verbindung gegeben hat. Durch Abfall des Relais A im Gruppenwähler wird das Belegüngsrelais C im Gruppenwähler in bekannter Weise zum :Abfall gebracht. Am Kontakt 82 c wird das Zählstromstoßempfangsrelais ZR an die untere Sprechader angeschaltet. Im Übertrages ZZZ wird für jeden auszusendenden Zählstromstoß der Kontakt 93 za eines unter dem Einfluß der Zählerfortschalteinrichtungen stehenden Relais Z A geschlossen, so daß folgender Stromkreis für das Zählrelais ZR zustande kommt: Erde, Batterie, Widerstand -Wii., Kontakte 93 za, 94. hl, Schaltarm b des ersten Gruppenwählers, Kontakte 89p, 86e. 82 c, Wicklung des Relais ZR, Erde. Durch Schließen des Kontaktes 56zr bei jeder Erregung des Relais ZR wird eine Strornverstärkung auf der c-Ader hervorgerufen, durch die der parallel zur Wicklung I des Relais T liegende Zähler der rufenden Stelle fortgeschaltet wird.
  • Eine Auslösung der Verbindungseinrichtungen während und nach der Zählung wird dadurch verhindert, daß ein Fangstromkreis geschlossen wird, der während der Zählung folgenden Verlauf nimmt: Erde, Kontakt 9ö h, im Übertrager ZZZ, obere Sprechader, Schaltarm a. des ersten Gruppenwählers, Kontakte 88 p, 83 c, Wicklung des Relais E, Wicklung III des Relais P, Batterie, Erde. In diesem Stromkreis wird das bei seinem Abfall die Auslösung einleitende Relais P weiter erregt gehalten, während das Relais E nicht ansprechen kann. Erst wenn die Übertragung der Zählstromstöße beendigt ist, wird durch ein nicht dargestelltes Relais Hl im Übertrager ZZZ Erdpotential von der oberen Sprechader ab- und dafür über Kontakte 9 1 lt, und 921z eine Zusatzspannung an die obere Sprechader angeschaltet, wodurch nunmehr das Relais E ansprechen kann. Relais P bleibt in diesem Stromkreis weiter erregt. Durch Schließen des Kontaktes 58 e wird in einer einer Gruppe von Teilnehmern gemeinsam zugeordneten Einrichtung folgender Anlaßstromkreis geschlossen: Erde, Kontakte 58e, 62 dw, Wicklung des Relais Ara, Batterie, Erde. Durch Schließen des Kontaktes 66an wird der Magnet DW eines Schaltwerkes der gemeinsamen Einrichtung in folgendem Stromkreis erregt: Erde, Kontakte 65 pw, 66 an, Magnet D.W, Batterie, Erde. Der Magnet besitzt einen Kontakt 62 dw, der während des Ansprechens des Magneten geöffnet wird. Dadurch fällt das Relais An ab, das den Kontakt 66 an öffnet. Der Magnet DW wird somit stromlos und schließt seinen Kontakt 62 dw und damit wiederum den Stromkreis für das Relais Ara. Der Magnet DW wird durch Schließen des Kontaktes 66an wieder eingeschaltet, so daß seine Schaltarme auf den nächsten Kontakt gebracht werden. Dieses Spiel zwischen dem Magneten Dl-V und dem Relais Ara setzt sich so lange fort, bis der Schaltaren dw. auf den Kontakt gelangt, der mit dem Kontakt 59e im ersten Gruppenwähler verbunden ist. Es kommt sodann folgender Stromkreis zustande: Erde, Kontakt 59e, Schaltarm dw2, Schaltarm d.-4 in Ruhestellung, Wicklung des Relais PW, Batterie, Erde. In diesem Stromkreis spricht <las Relais PW .an, das sich mit seinem Kontakt 64. pw in einen Haltekreis legt und durch öffnen seines Kontaktes 65 pw die weitere Fortschaltung des Schaltwerkes DW @ unterbindet. Durch Schließen des Kontaktes 63 pw wird an die Sperrader über den Gleichrichter GR6 eine Wechselstromquelle WOl von 75 Volt Spannung zugleich mit der Amtsbatterie von 6o Volt angeschaltet. Die durch den Gleichrichter GRO gehende Halbwelle des Wechselstromes wird von dem Relais T durch den Gleichrichter GR3 abgesperrt. Sie betätigt jedoch für die Dauer der Wechselstromanlegung den parallel zur Wicklung I des Relais T liegenden Zähler der rufenden Stelle. Während der Wechselstromanlegung sind also die Kontakte 7o z und 71 z des Zählers Z gesdhlossen, wodurch bestimmte Kontakte der von dem Schaltarm dz, bestrichenen Kontaktbank eines Zahlengebers gekennzeichnet werden.
  • Durch Schließen des Kontaktes 68 pw wird zu der Registriereinrichtung der erste Stromstoß übersandt. Nach Ansprechen des Relais PTV und Schließen des Kontaktes 8opw ist folgender Stromkreis für den Magneten DZ des Zahlengebers geschlossen: Erde, Kontakte 8o Pu', 79 4, Magnet DZ, Batterie, Erde. Der Magnet DZ schaltet seine Schaltarme auf den ersten Kontakt. Der Magnet DZ betätigt ferner den Kontakt 81 dz und schaltet damit das etwas verzögert ansprechende Relais J2folgendermaßen ein: Erde, Kontakte 8o pw, 8r dz, Wicklung I des Relais J2 (parallel dazu der Verzögerungswiderstand Wilö), Widerstand Will, - Batterie, Erde. Das Relais J2 spricht in diesem Stromkreis an und öffnet am Kontakt 79 i2 den oben aufgeführten Stromkreis für den Magneten DZ. Der Magnet DZ wird dadurch stromlos und öffnet seinen Kontakt 81 dz, so daß das Relais J2 ausgeschaltet wird. Es schließt wiederum seinen Kontakt 79i2 und stellt dadurch den Erregerkreis für den MagnetenDZ wieder her. Die Schaltarme des Magneten DZ werden somit auf den nächsten Kontakt gebracht. Diese Vorgänge setzen ich nun so lange fort, bis die Schaltarme des Magneten DZ des Zahlengebers einen vollständigen Umlauf vollführt haben.
  • Die Schaltarme dz, und dz, dienen zur Steuerung der Aussendung. der Stromstöße, die entsprechend der Nummer des anrufenden Teilnehmers zu der dem Übertrager ZZZ zugeordneten Registriereinrichtung RE ausgesandt werden sollen. Als Stromstoßrelais zur Übertragung dieser Stromstoßreihen dient das Relais 12, das jedesmal beim Schließen seines Kontaktes 67i2 folgenden Stromstoßkreis zur Registriereinrichtung herstellt: Erde, Kontakte 69 pz, 67i2, 68 pw, Schaltarm dze3, Kontakte 87 e, 89p, Schaltarm b des ersten Gruppenwählers, Kontakt 95 hl und weiter zur Registriereinrichtung,-wo Typenräder in bestimmter Weise verstellt werden.
  • Es sei angenommen, daß der rufende Teilnehmer die Anschlußnuminer 32 057 hat. Gelangt im Laufe der Stromstoßaussendung der Schaltarm dz, auf den Kontakt 3 der Zehntausender-Kontaktgruppe ZT, d. h. sind drei Stromstöße durch Kontakt 67i2 zur Registriereinrichtung übersandt, so wird nach Ansprechen des Relais J2 folgender Stromkreis für das Relais PZ geschlossen: Erde, Kontakt 3 der Zehntausender-Gruppe ZT, Schaltarm dzl, Kontakt 6o i2, Wicklung I des Relais PZ, Batterie, Erde. Das Relais PZ legt sich in einen Haltekreis: Erde, Kontakt 6'1 p-, Wicklung I des Relais PZ, Batterie, Erde.. Infolgedessen wird und bleibt vorläufig der Kontakt 69 pz geöffnet, so daß durch die nun folgenden Schließungen des Kontaktes 67 i2 kein. Stromstoße zu der Registriereinrichtung RE ausgesandt werden. Der Schaltarm.dzl wird somit über die nachfolg°nden Kontakte.geschaltet, -ohne däß diese Schaltschritte registriert werden. Gelangt der Schaltarm dz, auf den Kontakt unmittelbar vor der Tausender-,Kontaktgruppe T, so bekommt der Schaltarm dz, Verbindung mit der Wicklung II des Relais PZ, : so daß nach Ansprechen des Relais L folgender Stromkreis entsteht: Erde. Kontakte 61 p:I, 6o i.2, Schaltarm dz, Wicklung II des Relais PZ, Batterie, Erde..- Die Wicklung 1I hat zur Wicklung 1 umgekehrten Wicklungssinn, was aus der Zeichnung-zu ersehen ist, da an dem höheren Lötstift 3 der Wicklung I Plus und an dem tieferen, z, Minus anliegt, während bei der Wicklung II Plus an dem tieferen, ¢, und Minus an dem höheren Lötstift 5 anliegt. Das Relais PZ wird daher zum Abfall gebracht und dadurch der Haltekreis am .Kontakt 6 z p z unterbrochen. Der Kontakt 69 pz wird somit wieder geschlossen, und die Stronistoßgabe zu der Registriereinrichtung setzt bei dem nächsten Abfall des Relais T2 und Schließen des Kontaktes 67i2 wieder ein.
  • Entsprechend der zweiten Ziffer :z der Anrufnummer werden nun zwei Stromstöße zur Registriereinrichtüng RE ausgesandt. Gelangt der Schaltarm, nach dieser Aussendung auf den zweiten Kontakt der Tausender= Kontaktgrüppe T, so wird nach Ansprechen des Relais 1, für die Wicklung I des Relais PZ wieder ein Stromkreis geschlossen: Erde, Kontakt :2 der Tausender-Gruppe T, Schaltarm dzl, Kontakt 6o i2, Wicklung I des Relais PZ, Batterie, Erde. Der Stromstoßkreis zur Registriereinrichtung wird am Kontakt 69 pz unterbrochen und bleibt auch bei den folgenden Fortschältungen der Schaltarme des Schaltwerkes DZ .unterbrochen, da das Relais PZ durch Kontakt 61 pz für sieh einen Haltekreis schließt. Trifft der Schaltarm dz, auf den Kontakt unmittelbar vor der Hunderter-Kontaktgruppe H, so kommt der Schaltarm dz, wieder in Berührung mit der Gegenwicklung II des Relais PZ, so daß dieses Relais abfällt und durch Schließen des Kontaktes 69 pz die Aussendung von Stromstößen zur Registriereinrichtung wieder ermöglicht.
  • Die dritte Ziffer der Teilnehmerstelle Tn sei o. Es werden somit zehn Stromstöße zur Registriereinrichtung übermittelt, Kommt der Schaltarm dz, nach Aussendung dieser Stromstoßreihe auf den Kontakt io der Hunderter-Kontaktgruppe H, so- wird wiederum für die Wicklung I des Relais PZ ein Stromkreis geschlossen und seine Erregung durch den Haltekontakt 61 pz weiter aufrechterhalten. Der Stromstoßkreis zur Registriereinrichtung wird am Kontakt 69 pz wieder unterbrochen. Gelangt der Schaltarm dz, im Verlauf seiner weiteren Bewegung auf den Kontakt unmittelbar vor der Zehner-Kontaktgruppe Z; so wird das Relais PZ durch die Gegenwicklung II wiederum zum Abfall gebracht und die Aussendung von Stromstößen zu der Registriereinrichtung durch Schließen des Kontaktes 69p-- wieder vorbereitet.
  • Im weiteren Verlauf der Fortbewegung des Schaltwerkes DZ werden nun über den Schaltarm dzl keine Schaltvorgänge zur Übertragung von Stromstößen entsprechend der Anrufnummer erzeugt. Er gleitet ohne 'Wirkung über die nachfolgenden Kontakte. Die Aussendung der weiteren Stromstoßreihen wird nun durch einen zweiten Schaltarm dz, der bis dahin über seine Kontakt-Bank lief, ohne irgendeinen Schaltvorgang hervorzurufen, überwacht. Die nächste, vorletzte Ziffer der Anschlußnummer sei 5. Erreicht der Schaltarm dz, im Verlauf seiner Bewegung und nach Übermittlung von fünf Stromstößen zur Registriereinrichtung RE -- den Kontakt 5 der Zehner-Kontaktgruppe Z, so wird nach Ansprechen des Relais I2 das Relais PZ in folgendem Stromkreis erregt: Erde, Batterie. (6o Volt), Wechselstromquelle W01 (75 Volt), Gleichrichter GRD, Kontakt 63 pw, Schaltarm dwl, Widerstand Wie, Schaltarm c des Vorwählers, Gleichrichter GRl, Kontakt 70 z, Kontakt 5 der Zehner-Kontaktgruppe Z; Schaltarm dz2, Kontakt 73 %2; Wick-Jung III des Relais PZ, Batterie (6o Volt), Erde. Durch öffnen des Kontaktes 69pz wird wiederum der Stromstoßkreis zu der Registriereinrichtung aufgetrennt: Das Relais PZ legt sich durch Schließen des Kontaktes 61 pz in den schon mehrfach erwähnten Haltestromkreis über Wicklung I. Dieser Haltestromkreis kann zustande kommen, da beide Wicklungen in gleichem Sinne erregt werden. An dem tieferen Lötstift i der Wicklung III liegt nämlich Minus (i35 Volt Maximalspannung) und an dem höheren, =2; Plus (6o Volt). Gelangt der. Schaltarm dz2 im Verlaufe seiner weiteren Bewegung auf den Kontakt unmittelbar vor der Einer-Kontaktgruppe E, so entsteht nach Ansprechen des Relais T2 folgender Stromkreis: Erde, Kontakt 72 pz, Schaltarm dz., Kontakt 73i2, Wicklung III des Relais Pf, Batterie, Erde Im Verhältnis zu der erregten Wicklung I des Relais PZ besitzt in diesem Stromkreis die Wicklung III entgegengesetzten Wicklungssinn, da nämlich nun an dem tieferen Lötstift i der Wicklung III Plus und an dem höheren, 2, Minus liegt. Das Relais PZ kommt somit zum Abfall und bereitet an seinem Kontakt 69pz den Stromstoßkreis zur Registriereinrichtung RE wieder vor.
  • Die letzte Ziffer der Teilnehmernummer sei 7: Gelangt der Schaltann dz2, nachdem sieben Stromstöße zur Registrierung der letzten Ziffer der Anrufnummer übertragen sind, auf den Kontakt 7 der Einer-Kontaktgruppe E; so wird nach Ansprechen des Relais 12 folgender Stromkreis für die Wicklung III des Relais PZ geschlossen: Erde, Batterie, Wechselstromquelle W01, Gleichrichter GRa, Kontakt 63 pw, Schaltarm dwl, Widerstand Wie, Schaltarm c des Vorwählers, Gleichrichter GR4, Kontakt 71 z, Kontakt 7 der Einer-Kontaktgruppe E, Schaltarm d22, Kontakt 73 i2, Wicklung III des Relais P7_, Batterie, Erde. Das Relais PZ spricht an und öffnet von neuem am Kontakt 69p-- den Stromstoßkreis für die Registriereinrichtung RE. Es legt sich wiederum über seine Wicklung I in einen Haltekreis. Das Schaltwerk DZ schaltet nun seine Schaltarme weiter, bis dieselben in die Ruhelage gelangen. Eine Wiedereinschaltung des Schaltwerkes DZ ist nun nicht mehr möglich, da das Relais 12 nach seiner letzten Erregung am Kontakt 81 dz in folgendem Stromkreis dauernd eingeschaltet wird: Erde, Schaltarm dzs in Nullstellung, Kontakte 77 i2, 78 pW, Wicklung II des Relais 12, Batterie, Erde. Der Kontakt 79i2 bleibt also dauernd geöffnet und somit der Magnet DZ des Zahlengebers unbeeinflußt.
  • Sind nun sämtliche Ziffern der Teilnehmernummer von der Registriereinrichtung aufgenommen, so wird in dem Übertrager ZZZ für kurze Zeit ein nicht dargestelltes Relais H2 erregt, das durch Öffnen seines Kontaktes 92h2 den Fangstromkreis, in dem die Relais E und P (Wicklung III) erregt gehalten wurden, öffnet. Die genannten Relais fallen daher ab und leiten die Auslösung der Einrichtungen ein. Durch den Abfall der Kontakte des Relais P wird die Auslösung des Vorwählers und des Gruppenwählers in bekannter Weise eingeleitet. Durch Öffnen des Kontaktes 59e wird der Stromkreis für das Relais PW unterbrochen. Durch Öffnen des Kontaktes 78 pw wird der oben aufgeführte Stromkreis für das Relais-I2 geöffnet und somit dieses Relais zum Abfall gebracht. Es entsteht sodann folgender Stromkreis für die Wicklung III des Relais FZ: Erde, Schaltarm dz, in Nullstellung, Kontakte 76i2, 75pzu, 74, pz, Wicklung III des Relais PZ, Batterie, Erde. Die Wicklung III liegt in diesem Stromkreis derart, daß der höhere Lötstift 2 an Minus, der tiefere, 1, an Plus liegt. Die Wicklung III des Relais PZ wird also in anderer Richtung vom Strom durchflossen wie die Wicklung I, so daß das Relais PZ zum Abfall gebracht wird.
  • Sämtliche Einrichtungen befinden sich sodann in der Ruhelage.
  • Wie aus der Zeichnung ohne weiteres ersichtlich, werden die Stromstoßreihen zur Registriereinrichtung über die untere Sprechader übertragen, und zwar gelangen sie hinter dem Übertrager im Gruppenwähler auf die untere Sprechader. Die Stromstöße werden also über einen Leitungsteil der Sprechleitung gegeben, den der Teilnehmer nicht beeinflussen kann. Die Stromstoßgabe zur Registriereinrichtung kann also durch irgendwelche Versuche (Aufziehen der Nummernscheibe, Erdanlegung usw.) seitens des Teilnehmers nicht gestört werden. Die Teilnehmernummer ist nach vorstehendem Bei.-spiel fünfziffrig angenommen. Es ist natürlich ohne weiteres möglich, auch Nummern mit mehr Stellen festzustellen und zu übertragen, indem ein Zahlengeber größerer Kapazität verwendet wird. In vorliegendem Beispiel ist angenommen, daß die gemeinsamen Einrichtungen zur Nummernübertragung einer Gruppe von ioo Teilnehmern zugeordnet sind. Die Gruppe, der die Einrichtungen gemeinsam zugeordnet sind, kann natürlich auch größer oder kleiner sein. Besitzen zehn Teilnehmer diese Einrichtungen gemeinsam, so ist dem Zähler nur ein Kontakt zuzuordnen, bei iooo Teilnehmern müssen jedoch drei Kontakte von ihm betätigt werden.
  • Auch nach der Anordnung gemäß Fig.2 wird die Nummer des rufenden Teilnehmers durch den ihm individuell zugeordneten Zähler in einem Zahlengeber gekennzeichnet. Nur ist die Anordnung hier so getroffen, daß die Übermittlung und Registrierung der Stromstoßreihen entsprechend der Nummer des rufenden Teilnehmers bereits während des Bestehens der Verbindung vorgenommen wird.
  • Da die Anordnung nach Fig.2 im großen und ganzen der Anordnung ,nach Fig. i entspricht, sind in der Fig.2 im wesentlichen nur die Teile gezeigt, die von der Fig. i abweichen.
  • Die Belegung des Gruppenwählers erfolgt über Schaltarm c des Vorwählers VW, Widerstand Wia, Kontakte io2a, 1.03c" Widerstand Wil3, Kopfkontakt 1o8 hh (nur geschlossen in der Ruhestellung des Gruppenwählers), Erde. Nach Herstellung der Schleife und Ansprechen des Relais A wird durch Aufhebung des Kurzschlusses am Kontakt io2a das Belegungsrelais C des Gruppenwählers eingeschaltet, das sich über nicht dargestellte Einrichtungen, Widerstand Wila, Kontakt i o.I c in einen Haltekreis legt. Nach Einstellung des Gruppenwählers und Ansprechen des nicht dargestellten Prüfrelais wird durch Kontakt ioop über Widerstand Wi, Erdpotential an die Sperrader angelegt, wodurch nach Schlußzeichengabe die Auslösung des Vorwählers bis zur Beendigung der Zählung verhindert wird.
  • Zu irgendeinem Zeitpunkt der bestehenden Verbindung, beispielsweise dann, wenn der gerufene Teilnehmer sich meldet, wird in dem dem ersten Gruppenwähler nachgeordneten Übertrager ZZZ ein nicht dargestelltes Relais Hl erregt. Dieses Relais schließt seinen Kontakt 113121 und legt damit eine Wechselstromquelle an die untere Sprechader, wodurch das Relais El in folgendem Stromkreis erregt wird: Erde, Wechselstromquelle WC>>, Gleichrichter GR, Kontakte r i i 1a2, 113/11, Schaltarm b des Gruppenwählers, Kontakt 1o9 p, Drosselspule Dr2, Übertragenvicklung. Wicklung I des . Relais El, Gleichrichter Gr7, Kontakt 107 e1, Erde: In diesem Stromkreis spricht das Relais El an, das für sich sofort folgenden Haltekreis herstellt: Erde, Batterie, Widerstand Wii, Kontakt 116 ei, Wicklung II des Relais El, Kontakt 117 e1,. Erde. Durch Öffnen des Kontaktes 107 ei wird die Wicklung I des Relais E vom Erdpotential abgeschaltet, so daß nach Möglichkeit Störungen auf der Sprechleitung vermieden werden. Durch Kontakt i i 8h1 wird auch das Relais H2 eingeschaltet, das in folgendem Stromkreis verzögert anspricht: Erde, Kontakt i i 8 hl, Wicklung des Relais.H2, parallel dazu Verzögerungswiderstand W117, Widerstand Nils, Batterie; Erde. Durch Schließen des Kontaktes 114h2 wird das Stromstoßrelais 1" das am Kontakt 119 i3 Stromstöße zu der Registriereinrichtung RE überträgt, an die- untere Sprechader angeschaltet.
  • In genau derselben Weise wie bei der Anordnung nach Fig. i wird durch Schließen des Kontaktes 124e1 das Anlaßrelais An eingeschaltet, das am Kontakt 126 an den Magneten DLV einschaltet. Die Schaltarme dieses Magneten werden auf den ersten Kontakt . gebracht. Der Magnet DIh besitzt einen Kontakt 1 2ö dw, durch den der Stromkreis für das Relais An unterbrochen wird. Im Wechselspiel zwischen dein Relais An und dem Magneten DW wird das Schaltwerk DW mit seinen Schaltarmen auf den Kontakt gebracht, an den der hier dargestellte Gruppen-Wähler angeschlossen ist. Es kommt sodann folgender Stromkreis zustande: Erde; Kontakt i 17 ei, Wicklung II des Relais El, Schaltarm dws, Schaltarm d13 in der Ruhestellung, Wicklung des Relais PW, Batterie, Erde. In diesem Stromkreis spricht das Relais PW an, das sich durch Schließen seines Kontaktes 127 pw unabhängig vom Schaltarm dl-, hält und am Kontakt 125 pze, das Schaltwerk DU' mit seinen Schaltarmen stillsetzt. Durch Schließen des Kontakts 1o5 pw wird die Wechselstromquelle W03 über Gleichrichter GR, Kontakt 1o5 pw und Schaltarm dwl an die Sperrader angeschaltet, so daß in derselben Weise wie- in Fig. i der Zähler des rufenden Teilnehmers erregt wird. In derselben Weise wie bei der Anordnung nach Fig.i werden nun durch den hier nicht dargestellten Zahlengeber DZ die Stromstoßreihen entsprechend der Anrufnummer des rufenden Teilnehmers erzeugt und durch Relais J2 in folgendem Stromkreis auf das Stromstoßrelais .T,_ Übertragen: Erde, Kontakte r 23 pz, 122i., : 12 i p7e" Schaltarm dzü2, Kontakte zogp, Schaltarm b des Grüppen Wählers, 11314, 114h, Wicklung des Re lais J3, Batterie, Erde. Relais J3 leitet an Kontakt i 19 i3 diese Stromstöße weiter zu Gei I.egistriereinrichtung RE.
  • Um Störungen bei der Übertragung diesei Stromstoßreihen nach Möglichkeit zu vermeiden, sind in die Sprechadern Drosselspuler Drl und Dr. eingeschaltet. Gelangt am Ende der Übertragung der Stromstoßreihen der Zahlengeber DZ in die vorletzte Stellung, st wird über Schaltarm dz, Erdpotential ange schaltet. Dadurch wird die Wicklung II de: Relais E kurzgeschlossen und dieses Relais zum Abfall gebracht. Das Relais PW, das sich noch über den Schaltarm d13 und Erde halten kann, fällt ab, wenn der Schaltarm d13 seine Ausgangsstellung erreicht. In der vorher beschriebenen Weise werden durch den Abfall der Relais El und PW der Zahlengeber und die gemeinsamen Einrichtungen zur Registrierung der Nummer des Anrufenden freigegeben, so daß sie nun zur anderweitigen Benutzung zur Verfügung stehen: Auch das Relais H1 fällt in irgendeiner Weise nach beendigter Registrierung ab und öffnet am Kontakt 118h1 den Stromkreis für Relais H.. Die Zählung erfolgt nach der Registrierung, z. B. am Schluß der Verbindung, wenn nach Schlüßzeichengabe des rufenden Teilnehmers das Relais A im Gruppenwähler abfällt und dieses am Kontakt 102 a das Relais C durch Kurzschluß abwirft. In fiblicher Weise werden dann die Zählstromstöße von dein Übertrager ZZZ durch stoßweises Betätigen des Kontakts i i o Na über die untere Sprechader und Kontakt 115 c zu dem Zählübertragungsrelais ZR übersandt, und zwar in folgendem Stromkreis: Erde, Batterie, Widerstand b3612, Ion- takte i i o za, 112 h1, Schaltarm b des Gruppenwählers, Kontakte io9,p, i 15 c, Wicklung des Relais ZR, Erde. Durch entsprechendes Schließen und öffnen des Kontakts ioi zr werden Stromverstärkungen auf der Sperrader hervorgerufen, die in b°kannter Weise eine Fortschaltung ;des Zählers bewerkstelligen.
  • Wenn der Teilnehmer ein nur sehr kurzes Gespräch führt, dessen Dauer nicht ausreicht, um die Stromstoßreihen gemäß der Anrufnummer zu übertragen, so wird nach Schlußzeichengabe und Abfall des Relais A eine Pluslösung durch das Relais El vermieden, indem durch Kontakt 103 ei der gewöhnlich durch den Kontakt 1o2 alherbeigeführte Kürzschluß des Relais C verhindert wird: Erst nach Übertragung der Strornstoßreihen und Abfall des Relais El in der oben beschriebenen Weise erfolgt am Kontakt 103 e, die Kurzschließung des Relais C und damit in bekannter Weise die Auslösung der Verbindungseinrichtungen. Ist für eine solche Verbindung die Anrechnung einer Gebühr erforderlich, so wird für das Prüfrelais P des Gruppenwählers ein nicht dargestellter Fangstromkreis gebildet, so daß trotz Abfalles des Relais C durch Kontakt ioop der Vorwähler nicht vor Beendigung der Zählung freigegeben wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung zurFeststellung von anrufenden Teilnehmerstellen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit @\"älilerbetrieb, dadurch gekennzeichnet, daß in einer einer Gruppe von Teilnehnieranschlußstellen gemeinsam zugeordneten Stromstoßsendeeinrichtung (Zahlengeber DZ), die zwecks Aufzeichnung einer Anrufnummer Stromstoßreihen zu einer Registriereinrichtung (RE) übersendet, durch den Zähler (Z) der jeweils anrufenden Stelle ihrer Anrufnummer entsprechende Stellungen gekennzeichnet werden. a. Schaltungsanordnungnach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der in bekannter Weise an die Sperrader angeschlossene Zähler durch bei Eintritt des Zeitpunktes für die Registrierung der Anrufnummer wirksam werdende Schaltmittel (I'Ll') ohne Störung der auf der Sperrader noch durchzuführenden Schaltvorgänge beeinflußt wird. . 3. Schaltungsanordnung nachAnspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zähler durch Anlegen von Wechselstrom an die Sperrader beeinflußt wird. .4. Schaltungsanordnung nachAnspruch3, dadurch gekennzeichnet, daß der Wechselstromquelle (WO,) ein Gleichrichter (GR,) vorgeschaltet ist, der nur für die das Ansprechen des Zählers bewirkende Halbwelle durchlässig ist. 5. Schaltungsanordnung nachAnspruch3, dadurch gekennzeichnet, daß der angelegte Wechselstrom in der Sperrader in anderer Richtung verläuft wie der zur Sperrung und Aufrechterhaltung der Verbindung fließende Strom. <,. Schaltungsanordnung nachAnspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Halte-Wicklung des Trennrelais durch einen Gleichrichter (GR,) von der seiner Magnetisierung entgegenwirkenden Stromrichtung abgeriegelt wird. 7. Schaltungsanordnungnach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Eintritt des Zeitpunktes für die Registrierung der Anrufnummer der Zahlengeber (DZ) zu einem vollständigen Umlauf angelassen wird und dabei die den einzelnen Ziffern der Anrufnummer entsprechenden Stromstoßreihen zur Registriereinrichtung (RE) übersendet. B. Schaltungsanordnungnach Anspruch7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktbank des Zahlengebers in so viele Kontaktgruppen aufgeteilt ist, wie Ziffern die Anrufnummern enthalten und in jeder Kontaktgruppe den einzelnen Ziffern entsprechende Stellungen gekennzeichnet werden. g. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Ziffern, die die Teilnehmergruppe bezeichnen, in den einzelnen Kontaktgruppen stets gleichbleibend gekennzeichnet sind, während die Ziffern, die innerhalb der Teilnehmergruppe den anrufenden Teilnehmer bezeichnen, in den betreffenden Kontaktgruppen durch Kontakte (70z, 71z) des Zählers der anrufenden Stelle gekennzeichnet werden. io. Schaltungsanordnung nach Anspruch g, dadurch gekennzeichnet, daß die veränderlichen Ziffern in den betreffenden Kontaktgruppen durch Anlegen einer Wechselstromquelle (WO,) über die Kontakte (7o z, 71z) des Zählers der rufenden Stelle gekennzeichnet werden. ii. Schaltungsanordnung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß durch Anlegen der Wechselstromquelle, durch die der Zähler zwecks Kennzeichnung der rufenden Stelle beeinflußt wird, auch die veränderlichen Ziffern in den be- treffenden Kontaktgruppen gekennzeichnet werden. 12. Schaltungsanordnung nach Allspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß der Wechselstrom in einem Abzweig der Sperrader parallel zu dem Zähler an die Kontakte herangeführt wird. 13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromstöße von einem Relais (I2) erzeugt werden, das gleichzeitig auch die schrittweise Fortschaltung des Zahlengebers veranlaßt. 14.. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Stromstoßaussendung nur dann ermöglicht wird, wenn ein unter dem Einfluß der Schaltvorgänge zur Kennzeichnung der einzelnen Ziffern stehendes Schaltmittel (Relais P'Z) einen bestimmten Schaltzustand aufweist. 15. Schaltungsanordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daßdas Relais (PZ) ummittelbar vor jeder Kontaktgruppe zum Abfall gebracht wird und die Stromstoßgabe ermöglicht (am Kontakt 69 pz), während es durch die zur Kennzeichnung der einzelnen Ziffern angelegten Potentiale anspricht und die Stromstoßgabe unterbindet. 16. Schaltungsanordnung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet; daß der Abfall des Relais durch Gegenmagnetisierung (Anschalten einer Gegenwicklung) herbeigeführt wird. 17. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussendung der Stromstöße entsprechend den gleichbleibenden Ziffern und der entsprechend den veränderlichen Ziffern von besonderen Schaltarmen (dzl, _dz2) des Zahlengebers überwacht werden. 18. Schaltungsanordnung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem der beiden Schaltarme des Zahlengebers eine Wicklung des die Aussendung der Stromstöße ermöglichenden Relais angeschlossen ist, die zueinander entgegengesetzten Wicklungssinn besitzen.. i9. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nach Beendigung der Zählung (Ansprechen des Relais Hl) ein den Verbindungseinrichtungen (IGW) zugeordnetes Schaltmittel (Relais E) beeinflußt wird, das dem Zahlengeber .ein, Kennzeichen zur Einlei-_ tune der Vorgänge zur Registrierung übermittelt. 2o. Schaltungsanordnung nach Anspruch i; dadurch gekennzeichnet, daß nach Beendigung der Registrierung ein der Registriereinrichtung zugeordnetes Schaltmittel (H2) wirksam wird, das die Freigabe des Zahlengebers und die Auslösung der Verbindungseinrichtungen einleitet. 21. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Kennzeichen zur Einleitung der Vorgänge zur Registrierung nach Aufbau der Verbindung (beispielsweise nach :Melden der gerufenen Stelle) gegeben wird und somit die Registrierung bereits während des Bestehens der Verbindung durchgeführt wird. 22. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2z, dadurch gekennzeichnet, däß zwecks Vermeidung von Störungen bei der Stromstoßgabe in den Sprechadern Drosselspulen vorgesehen sind. 23. Schaltungsanordnung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet; daß durch ein Relais (El), das die Dauer der Registrierung der Anrufnummer kennzeichnet, der die Zählung einleitende Schaltvorgang (Abfall des Relais C) bis zur Beendigung der Registrierung der Anrufnummer verzögert wird. 24.. Schaltungsanordnung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, däß das die Dauer der Registrierung kennzeichnende Relais (El) durch den die Vollendung der Verbindung kennzeichnenden Schaltvorgang (Ansprechen des Relais I-II) nur kurzzeitig über die Sprechleitung beeinflußt und für die Dauer der Registrierung in einen Ortsstromkreis gelegt wird. 25. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2q., dadurch gekennzeichnet, daß das Relais (El) nach Aussendung aller Stramstoßreihen durch den Zahlengeber selbst ausgeschaltet wird.
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DE976544C (de) * 1952-07-27 1963-11-07 Standard Elek K Lorenz Ag Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen

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