AT60314B - Impulssender für Selbstanschluß-Fernsprechanlagen. - Google Patents

Impulssender für Selbstanschluß-Fernsprechanlagen.

Info

Publication number
AT60314B
AT60314B AT60314DA AT60314B AT 60314 B AT60314 B AT 60314B AT 60314D A AT60314D A AT 60314DA AT 60314 B AT60314 B AT 60314B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
lever
self
telephone systems
pulse transmitter
bolt
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Michel Baum
Original Assignee
Michel Baum
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Michel Baum filed Critical Michel Baum
Application granted granted Critical
Publication of AT60314B publication Critical patent/AT60314B/de

Links

Landscapes

  • Transmission Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  ImpulssenderfürSelbstanschluss-Fernsprechanlagen. 



   Diese Erfindung betrifft einen Impulssender für Selbstanschluss-Fernsprechanlagen mit möglichst einfacher Bedienung und rascher Wirkung. Zu diesem Zwecke erfolgt die Einstellung der gewünschten Nummer getrennt von der   Impulssendung,   und zwar kann die Einstellung beliebige Zeit vor der   Impulssendung   erfolgen oder zur Kontrolle oder späteren Wiederverwendung beliebige Zeit nachher bestehen bleiben. Die Impulssendung erfolgt erst durch Abhängen des Hörers und kann auf diese Weise beliebig oft wiederholt werden. 



   Der Apparat ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar in einer Ausführung, welche für   höchstens fünfstellige   Teilnehmernummern berechnet ist. Fig. 1 zeigt eine Ansicht des Apparates mit abgenommener Deckplatte von vorne, Fig. 2 eine Ansicht von der Seite und Fig. 3 die Anordnung und Stellung der unter den Zahlentrommeln befindlichen Stufenscheiben entsprechend der sichtbar eingestellten Rufnummer 14618. In dem Gehäuse a sind die Ziffernrollen b in dessen oberem Teil angeordnet und durch die aus dem Gehäuse herausragenden Knöpfe c um senkrechte Achsen drehbar. Durch diese Knöpfe können die Ziffernrollen b derart gedreht werden, dass die gewünschte Zahl durch die Schauöffnungen d sichtbar wird. Hiemit ist der Einstellvorgang durch den Anrufenden beendet. 



   Die durch die Einstellung bewirkten Veränderungen im Mechanismus sind folgende : Unter jeder Ziffernrolle b befindet sich, mit ihr fest verbunden, eine Scheibe e von der in Fig. 3 dargestellten   Spira1form   mit dreieckigen Kerben am Umfange, dreh deren Verstellen ein Sperrstift f in einen 
 EMI1.1 
 werden die   Stifte f unabhängig   von der mehr oder weniger seitlichen Lage der Schubstange   ! e y   in die die Achsen der Kurvenscheiben verbindende Mittellinie gebracht. Durch eine Feder i wird jede Schubstange und damit der zugehörige Stiftfin der Richtung gegen die Achse der zugehörigen Stufenscheibe e gezogen und damit letztere zugleich in der jeweils gegebenen Lage festgehalten.

   Mit jeder Schubstange   9   ist ein senkrechter Hebel k verbunden, der einen Riegel l in wagerechter Ebene mehr oder weniger   vor-oder zurückschiebt.   Diese Vorgänge erfolgen gleichzeitig mit dem Drehen der Zahlenrollen b behufs Einstellung der   gewünschten   Zahl. Mit dem Verschieben der Riegel l ist der Einstellvorgang auch in seinem mechanischen Teile beendet. 
 EMI1.2 
 das Drehen der ersten Ziffernrolle von links auf die Zahl 1 der zugehörige Stift f in die dem Scheibenmittel am nächsten befindliche Kerbe, welche der Zahl 1 entspricht, eingeschnappt ist (Fig. 3). Die zugehörige Schubstange g kann daher durch ihre   Feder ? in die äusserste Lage   nach rechts gezogen werden und gleichermassen auch der Hebel k und der Riegel l, dieser ragt daher ganz nach rechts. 



   Die nächste Ziffernrolle ist auf die Zahl 4 eingestellt ; der Stift /'ist daher mit der vierten Kerbe im Eingriff, also nach links in einem vier Stufen entsprechenden grösseren Abstand von der Achse der Stufenscheibe zurückgeschoben, daher sind auch die zugehörige Schubstange g, Hebel   k   und Riegel l in gleichem Verhältnis nach links   zurückverschoben.   Bei der dritten Ziffernrolle, die Zahl 6 zeigend. ist dies noch mehr der Fall, während die vierte Rolle, die Zahl 1 zeigend, wieder ihrem zugehörigen Riegel l die   äusserste   Stellung rechts gestattet ; die   fünfte Ziffernrolle,   8 zeigend, bewirkt wieder eine starke   Zurückschiebung   nach links.

   Die Riegel l geben daher durch ihre 
 EMI1.3 
 in die entsprechende Anzahl Stromstösse und die Absendung in der richtigen Reihenfolge und Zeit ist nun Aufgabe des stromsendenden Teiles des Apparates, der nunmehr erläutert werden soll. 



   Die Erzeugung einer bestimmten Anzahl   Stromstösse   erfolgt dadurch, dass die Hebel   111   sich um ihre gemeinschaftliche Achse   1/drehen   und durch ihren unteren Arm ein Zahnsegment o um ein bestimmtes Mass   bewegen,., z) durch   die Klinkenzähne desselben den   Kontakthebel p   in eine wippende Bewegung versetzen, was bei q eine Kontaktgebung bewirkt. Um diese Stromstösse in richtiger Reihenfolge und Anzahl zu erhalten, ist folgende Anordnung getroffen :
Auf einer Achse r sind so viele Scheiben s angeordnet, als der höchsten Stellenzahl des Systems entspricht, d. h. also in dem gewählten   Ausführungsbeispiel   fünf. Jede der Scheiben besitzt an ihrem   Umfange eine treppenförmig   gestaltete Ausnehmung.

   Die Ausnehmungen der verschiedenen Scheiben sind jeweils um ihre Länge gegeneinander versetzt, so dass beim Drehen der Scheiben nach der Ausnehmung der Scheibe 1 diejenige der Scheibe 2 zur Wirkung kommt usw. Diesem Scheibensystem wird nun nach Aufheben des Hörers eine einmalige Umdrehung innerhalb einer bestimmten Zeit erteilt. Es tritt nun folgendes ein : Wenn eine der Scheiben s mit ihrer Ausnehmung unter den zugehörigen Hebel M kommt, senkt sich dieser unter dem Zug der zu- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
   Vorgang wiederholt sich in gleicher Weise auch beim dritten, vierten und fünften Hebel, worauf eich die erste Scheibe wieder in Arbeitsstellung (siehe Fig. 1) befindet ; in diesem Augenblick   muss dann der Antrieb der Scheibe s ausgeschaltet werden.

   Damit nun die Hebel   m   nicht stets über alle Stufen der Ausnehmung streifen und stets die gleiche Zahl Stromstösse bewirken, sind sie mit einem treppenförmig gestuften Kamm u versehen, der über den zugehörigen Riegel l des   Einstellwerkes   ragt. Die Anzahl der Stufen, um die sich nun der Hebel   m   senken kann, ist begrenzt durch den Vorschub der Riegel l. Ist ein Riegel ganz nach rechts vorgeschoben, so reicht er bis zu der Stufe l des Hebelkammes (siehe Fig. 1). Der Hebel m wird daher bereits abgefangen, wenn er sich um eine Stufe gesenkt und erst einen Stromstoss bewirkt hat, die übrigen Stufen du Ausnehmung bleiben ohne Einwirkung, da der Hebel durch den Riegel l gegen weiteres Senken   gestützt   ist. Ist ein Riegel nicht so weit vorgeschoben, z.

   B. dem eingestellten Zahn 4 
 EMI2.2 
 Der dritte Riegel, auf 6 gestellt, lässt den dritten Hebel sich um sechs Stufen senken usw. 



   Es ist nach dem Gesagten erklärlich, dass auf diese Weise die nötigen Stromstösse in richtiger Reihenfolge und Anzahl erzeugt werden können,   und in   einer von der Einstellung un-   abhängigen   Zeit. Die Absendung der   Stromstösse beginnt,   sobald die Scheiben s in Drehung gesetzt werden und endet mit dem Aufhören du Drehung. 



   Um zu vermeiden, dass das Zahnsegment o, wenn es z. B. um vier Zähne gehoben wurde und vier Stromstoss bewirkte, beim Zurückgehen in seine Ruhelage durch die Feder v ebenfalls wieder die Stromstösse hervorruft, ist folgende Anordnung getroffen : Am oberen Ende des Kontakthebels p ist ein Schnapper w angebracht, der durch einen Lappen des Hebels p derart gestützt ist, dass er beim Aufwärtsgang des Zahnsegmentes o unbeweglich ist, beim Abwärtsgang desselben aber nach unten umkippt (siehe Fig. 1, gestrichelte Stellung), so dass das Zahnsegment o daran   voruberssleiten   kann, ohne eine wippende Bewegung des Hebels p zu bewirken.

   Der Kontakthebel p tragt zwei Kontaktspitzen   x und , welche in Verbindung mit   den Federn qu bzw. y die für   die Einstellung   der Wähler erforderlichen Schliessungen und Unterbrechungen eines Stromkreises bewirken. Durch Abnehmen des Hörers kann dieser Stromkreis eingeschaltet und zugleich der Antrieb der Scheibengruppe s zur Wirkung gebracht werden. 
 EMI2.3 


AT60314D 1911-03-14 1911-03-14 Impulssender für Selbstanschluß-Fernsprechanlagen. AT60314B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT60314T 1911-03-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT60314B true AT60314B (de) 1913-07-25

Family

ID=3582163

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT60314D AT60314B (de) 1911-03-14 1911-03-14 Impulssender für Selbstanschluß-Fernsprechanlagen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT60314B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE663777C (de) Zusatzeinrichtung fuer Selbstanschlussfernsprechapparate
AT60314B (de) Impulssender für Selbstanschluß-Fernsprechanlagen.
DE249076C (de)
DE675307C (de) Waehlwerk fuer Typenradfernschreiber
DE2533409C2 (de) Verstelleinrichtung für die Datumsanzeige einer Uhr
DE746332C (de) Druckvorrichtung mit Typenraedern
DE937776C (de) Einstellvorrichtung fuer ein Waehlergetriebe eines Drucktelegraphen
DE1574944C (de) Einstellwerk fur datenverarbeitende Maschinen
DE326024C (de) Stromstossender fuer Fernsprechanlagen mit selbsttaetigem oder halbselbsttaetigem Betrieb
AT100512B (de) Additionsapparat für durch Lochkarten betätigte statistische Maschinen.
DE854677C (de) Einrichtung an Muenzfernsprechern zur Verhuetung ihrer ordnungswidrigen Bedienung
DE568243C (de) Muenzfernsprecher mit einer von der Nummernscheibe angetriebenen Einrichtung zur Gebuehrenabstufung
DE611711C (de) Durch Lochkarten gesteuerte Tabelliermaschine mit Saldierwerken
AT155707B (de) Übertragungseinrichtung für Telegraphenempfangs-, Registriergeräte u. dgl.
DE2512824C3 (de) Fadenwechselvorrichtung für Strickmaschinen
DE732240C (de) Rueckmeldeeinrichtung fuer Telegraphenanlagen
DE719896C (de) Anordnung zur Einstellung von Anzeigewerken in Fernmeldeanlagen mit Waehlerbetrieb, insbesondere fuer Fernsprechanlagen
AT135224B (de) Auswählmechanismus für Telegraphen-Empfänger.
DE701648C (de) Vorrichtung zur UEberwachung der Zusammenarbeit einer Registrierkasse und einer mit ihr verbundenen Kartenlochmaschine
DE590291C (de) Lochmaschine
DE194453C (de)
AT156556B (de) Mechanismus zur Begrenzung der Anrufmöglichkeiten einer Selbstanschluß-Fernsprechstelle.
AT14658B (de) Addiermaschine mit Druckwerk.
DE763230C (de) Waechtermeldeanlage mit in einer gemeinsamen UEbertragungsleitung liegenden Meldestellen
AT41949B (de) Rechenmaschine.