DE828343C - Verfahren zur Herstellung von Gewuerzkonzentraten - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von GewuerzkonzentratenInfo
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Classifications
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Description
- Verfahren zur Herstellung von Gewürzkonzentraten Gegenstand der'Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Gewürzkonzentraten, die eine gute Ausgiebigkeit besitzen, sich leicht handhaben lassen und keinen störenden Beigeschmack haben.
- Nach der Erfindung werden rohe oder getrocknete Gewürzkräuter bzw. die Körner, Knollen, Schoten oder Stengel und Absiebsel von Gewürzpflanzen bis zu einer Korngröße von 2 bis 3 mm aufgeteilt und in diesem Zustand mit 50 bis 55° warmem Wasser übergossen, und zwar in einer Menge, die von den Gewürzkräutern u. dgl. gerade aufgenommen wird; höhere Temperaturen sind bei den Stoffen anzuwenden, die nicht zum Schmierigwerden neigen. Ein größerer Wasserzusatz ist nicht notwendig und zu vermeiden. Die Masse bleibt in diesem Zustand während 5 bis 6 Stunden. Die Behandlungszeit muß verlängert werden, wenn die Temperatur des Gutes fällt oder von einer niedrigeren Temperatur ausgegangen wird. Es ist vorteilhaft, daß überschüssiges Wasser bei der Einweichung durch Abtropfenlassen entfernt wird.
- Zur Erzielung eines größeren Anteiles an Konzentrat und einer Abkürzung der Einweichzeit versetzt man zweckmäßig das Einweichwasser mit alkalisch reagierenden Mitteln, wie Soda, Natriumbicarbonat o. dgl., bis eine PH-Zahl von Werten um 8 liegend erreicht ist. Durch diese Maßnahme wird das Freilegen von Konzentratstoffen begünstigt.
- Nach der geschilderten Vorbehandlungszeit wird das Behandlungsgut einem Preßvorgang unterworfen. Es eignet sich hierzu jede Art von Pressen, die einen ausreichenden Druck erzeugen können, so daß ein wäßriges Konzentrat anfällt. Der so gewonnene Preßsaft wird als Einweichflüssigkeit für das übrige Gewürzgut benutzt. Es wird in dieser Weise weiter gehandhabt, bis schließlich Konzentrate mit einem Trockensubstanzgehalt von do bis 50% erhalten werden. Die ausgelaugten Preßkuchen können als Viehfutter oder für technische Zwecke Verwendung finden.
- Für den Fall, daß die Konzentrate in der vorliegenden Form nicht zum baldigen Verbrauch gelangen, kann man durch Zusatz von ungefähr io bis 20% Kochsalz die Konzentrate in eine Paste überführen, die sich dann durch eine lange Lagerfähigkeit auszeichnen. Man kann dafür auch andere wasserreduzierende Stoffe, z. B. Zucker, wählen. i. Ausführungsbeispiel 5o Gewichtsteile getrocknete Petersilie werden durch Zermahlen bis zu einer Korngröße von 2 mm aufgeteilt und mit 7o Gewichtsteilen Wasser mit einer Temperatur von 55° Celsius versetzt. Bei dieser Temperatur wird das Behandlungsgut während 6 Stunden belassen und dann in einer Presse mit einem Preßdruck von 3oo Atm. - abgepreßt. Diese Handhabung wird fünfmal wiederholt, bis der Preßsaft annähernd 50% Trockensubstanzgelialt besitzt. 2. Ausführungsbeispiel 5o Gewichtsteile getrockneter Dill werden mit 6o Gewichtsteilen Wasser versetzt und durch Zugabe von Natriumb carbonat auf eine ph-Zahl von 8 gebracht. Das Reaktionsgut wird bei 5o° Celsius während 5 Stunden gehalten. Alsdann wird mit einem Druck Von 25o Atm. abgepreßt und mit dem jeweils gewonnenen Preßsaft der Vorgang viermal wiederholt. Der somit gewonnene Preßdicksaft wird mit 20% Kochsalz zu einer Paste verrührt und ist in dieser Form lange Zeit gebrauchsfertig und haltbar.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Gewürzkonzentraten, dadurch gekennzeichnet, daß frische oder getrocknete Gewürzkräuter bzw. die Körner, Knollen, Schoten oder Stengel und Absiebsel von Gewürzpflanzen mit 5o bis 55° warmem Wasser behandelt, abgepreßt und durch Wiederholung dieses Vorganges auf einen Trockensubstanzgehalt von .fo bis 5o% im Preßsaft gebracht werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Einweichwasser vor dem Zusatz auf eine pn-Zalil um 8 liegend gebracht wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßdicksaft mit io bis 2o% Kochsalz oder entsprechend anderen wasserreduzierenden Stoffen, z. B. Zucker, versetzt wird.
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1950
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