DE767141C - Als Fahruntergestell dienender Rahmen fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Als Fahruntergestell dienender Rahmen fuer Kraftfahrzeuge

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DE767141C
DE767141C DEH148870D DEH0148870D DE767141C DE 767141 C DE767141 C DE 767141C DE H148870 D DEH148870 D DE H148870D DE H0148870 D DEH0148870 D DE H0148870D DE 767141 C DE767141 C DE 767141C
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longitudinal
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D21/00Understructures, i.e. chassis frame on which a vehicle body may be mounted
    • B62D21/02Understructures, i.e. chassis frame on which a vehicle body may be mounted comprising longitudinally or transversely arranged frame members

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

  • Als Fahruntergestell dienender Rahmen für Kraftfahrzeuge Bei Fahrgestellrahmen für Kraftfahrzeuge ist es bekannt, die etwa in Wagenbreite angeordneten Längsträger schräg nach vorn und hinten in der senkrechten Längsmittel, ebene des Fahrzeuges zusammenlaufen zu lassen. Dabei hat man auch schon den Fahrzeugrahmen bis über die Vorder- und Hinterachse hinaus verlängert.
  • Es ist auch vorgeschlagen worden, die zugleich den Fahrzeugrahmen bildenden Fachwerkgebilde oder aus oval gebogenem Flacheisen hergestellten Rahmen durch Querstreben zu versteifen. Die Erfindung machst sich demgegenüber zur Aufgabe, einen möglichst einfach herstellbaren, verhältnismäßig verwindungssteifen Rahmen zu schaffen. Die Herstellung des Rahmens erfolgt dabei aus dünnen Profilblechschienen, der durch die Querversteifungen; besonders an den Achsen innerhalb der Dreiecksträgerteile, besonders günstig abgesteift ist, so daß eine günstige Achs- und Federbefestigung geschaffen wird. Die Erfindung besteht darin, daß an einem aus zwei dünnen Profilblechschienen niedrigen Querschnitts hergestellten, durch vorn und hinten dreieckförmig zusammenlaufende Längsträger gebildeten Rahmen an den im stumpfen Winkel abgebogenen Dreiecksträgerteilen an der Knickstelle Querträger vorgesehen sind und daß diese Dreiecksträgerteile nochmals in der -Nähe der _Achsen durch Querstreben abgesteift sind.
  • Durch die Anwendung der in sich verwindungssteifen Dreiecksrahmen aus dünnen, niedrigen Querschnitt besitzenden Profilblechschienen bei einem ebenfalls schon eine gewisse Biegungsfestigkeit besitzenden die zolle t@'agenlzastenbreite aufweisenden ".1,Iittelrahme-n wird ferner erreicht. daß der Rahmen zwischen den Vorder- und Hinterrädern bis oder über die Radebene seitlich hinausragt, während für die Räder selbst durch die Dreiecksrahmen genügend freier Raum geschaffen wird: Dabei ist dadurch, daß die dünnen Seitenträger, insbesondere des Mittelrahmens, mit dem Wagenkasten verbunden sind. und dadurch den Wagenkasten an den Längskanten absteifen, ein außerordentlich starrer. verivindungSsteif°r Rahmen geschaffen.
  • Die Erfindung läßt sich in verschiedener Weise ausführen. Sie ist in der Zeichnung beispielsweise in zwei Ausführungsformen veranschaulicht. und zwar zeigt Abb. r eine Seitenansicht eines Kraftfahrzeuges.
  • Abb. -2 einen Grundriß mit dem neuen Rahmen.
  • Abb. 3 einen Querschnitt durch den Rahmen.
  • Abb. q. eine andere Ausführungsform eines Fahrzeugrahmens.
  • Aus zwei dünnen Protilblechschienen, beispielsweise U-förmigen niedrigen Querschnitts, sind die Längsschienen a eines Mittelrahmens gebildet, die vorn und hinten dreieckförmig mit ihren Dreiecksträge c. d zusammenlaufen. An der Knickstelle. also im stumpfen Winkel der abgebogenen Dreiecksträgerteile, sind Querträger h vorgesehen. Ferner sind diese Dreiecksträgerteile c. d nochmals in der -Nähe der Achsen durch Querstreben f abgesteift.
  • Dieser so ausgebildete Fahrzeugrahmen ist in seinem mittleren. beispielsweise quadratischen oder rechteckigen Teil bis über die Räder E- seitlich hinausgeführt, besitzt also etwa Wagenbreite. Durch die spitz zulaufenden Streben c. die an ihren Enden cl verbunden sind. wird dann ein verhältnismäßig verwindungSfreier Rahmen aus U-Profilblechschienen gebildet. der sehr leicht ist. Die Verwindungs- und Biegungsfestigkeit wird einmal durch die Verbindung an den Enden c, cl und andererseits durch die Querversteifung h gesichert. Dadurch. dalr die Rahmenstreben c spitz zulaufen. beispielsweise dreieckförmig angeordnet sind. wird ermöglicht. daß man einen sehr breiten Lahmen. der bis über die Räder hinausragt, anwenden kann. und daß die Räder trotzdem noch g°nügend Platz zum Ausschlagen besitzen.
  • Die Seitenkanten a des viereckigen Rahinens können auch leicht gebo-er: ausgeführt sein und :ich der Wagenkastenform anpassen. Die an den dreiecl;förrnigen Rahmenteilen c angebrachten Querstreben f dienen auch der Befestigung von Achsen. 1lotorgetriebegehäuse od. dgl. Der Rahmen ist möglichst ebenfächig ausgeführt. Er kann aber natürlich auch leicht gebogen. wie Abb. i darstellt. hergestellt sein.
  • Bei der in -b1>.4 dargestellten Ausführungsform ist gezeigt. daß der Rahmen aus mehreren Einzelstücken bestehe=t kann, während beispielsweise bei der Ausführung nach Abb.2 der gesamte Fahrzeugrahmen aus zwei entsprechend gebogenen Längsschienen a. c. d besteht. die an den Enden zusammengeschweißt sind. Abb.4 zeigt. daß an dein vorderen dreieckförmig zulaufenden Trägerteil c der Längsträger, dessen Spitze hinter der Vorderachse endet, sich an die Dreieckschenkellt anschließende, in größerer Breite voneinander angeordnete. parallel zur Fahrzeuglängsrichtting liegende Gabelstreben g angeordnet sein können. Diese sind durch die über der Vorderachse liegende Querstrebe i versteift, wobei die Gabelstreben - gegebenenfalls unmittelbar durch die Längsträger gebildet sind und die zwei als Spitze ausgebildeten Schenkel h in Verlängerung der gegen die Rahmenmittelachse laufenden Längsträg erteile zur Bildung eines spitzen Dreieckrahmens zwischengesetzt sind.

Claims (2)

  1. PATRNTTANSPRVCHR: z. Als Fahruntergestell dienender Rahinen für Kraftfahrzeuge. bei dem etwa in Wagenbreite angeordnete Längsträger schräg nach vorn und hinten in der senkrechten Längsmittelebene des Fahrzeuges zusammenlaufen und der Fahrzeugrahmen bis über die Vorder- und Hinterachse hinausragt. dadurch gekennzeichnet. daß an einem aus zwei dünnen Profilblechschienen niedrigen Querschnitts hergestellten, durch vorn und hinten dreieckförmig zusammenlaufende Längsträger gebildeten Rahmen an den im stumpfen Winkel abgebogenen Dreiecksträgerteilen (c. d.) an der Knickstelle Querträger (b) vorgesehen sind und daß diese Dreiecksträgerteile (c, d) nochmals in der ähe der Achsen durch Querstreben (f:) abgesteift sind.
  2. 2. Rahmen nach Anspruch r. dadurch gekennzeichnet, daß ein drm i-«rderen dreieckförmig zulaufenden Trägerteil (c) der Längsträger, dessen Spitze hinter der Vorderachse endet, sich an die Dreiecksschenkel (h) anschließende, in größerer Breite voneinander angeordnete, parallel zur Fahrzeuglängsrichtung liegende Gabelstreben (g) angeordnet sind, die durch die über der Vorderachse liegende Querstrebe (i) versteift sind, wobei die Gabelstreben (g) gegebenenfalls unmittelbar durch die Längsträger gebildet sind und die zwei als Spitze ausgebildeten Schenkel (h) in Verlängerung der gegen die Rahmenmittelachse laufenden Längsträgerteile (g) zur Bildung eines spitzen Dreieckrahmens zwischengesetzt sind. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Nr. r27 537, 344113, 346341, 36927:2, 390168, 621 640, USA.-Patentschriften Nr. 858 796, 1 186 013; französische Patentschriften, Nr. 574881, . 732115, 725973, 662142.
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