DE588121C - Antriebsvorrichtung fuer Stossdaempfer an Kraftfahrzeugen - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer Stossdaempfer an Kraftfahrzeugen

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DE588121C
DE588121C DEM121416D DEM0121416D DE588121C DE 588121 C DE588121 C DE 588121C DE M121416 D DEM121416 D DE M121416D DE M0121416 D DEM0121416 D DE M0121416D DE 588121 C DE588121 C DE 588121C
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shock absorber
shock absorbers
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motor vehicles
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G15/00Resilient suspensions characterised by arrangement, location or type of combined spring and vibration damper, e.g. telescopic type
    • B60G15/02Resilient suspensions characterised by arrangement, location or type of combined spring and vibration damper, e.g. telescopic type having mechanical spring

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung für Stoßdämpfer an Kraftfahrzeugen mit voneinander unabhängig am Fahrgestell angebrachten Rädern. Bei Fahrzeugen mit in der Querrichtung angeordneten Federn, Lenkern o. dgl. ist vielfach eine geeignete Anbringungsmöglichkeit für Stoßdämpfer nur in der Nähe der Fahrzeugmitte vorhanden, insbesondere gilt dies , bei Verwendung eines einzigen Stoßdämpfers, dessen bewegliche Teile an beiden Rädern eines Radpaares wirken sollen.
Bei Verwendung von Reibungsstoßdämpfern üblicher Bauart müssen die freien Enden der beweglichen Arme infolge ihrer verhältnismäßig geringen Länge an den Federn oder Lenkern in der Nähe des Rahmens angreifen. An diesen Stellen ist im Verhältnis zur senkrechten Bewegung der Räder entsprechend der verschiedenen Länge der Hebelarme ein wesentlich kleinerer senkrechter Ausschlag vorhanden. Dieser Ausschlag verringert sich noch mehr, wenn, wie es häufig der Fall ist, ausschließlich Blattfedern zur Befestigung der Räder dienen, und zwar infolge der elastischen Durchbiegung der Federblätter zwischen dem Rad und dem Angriffspunkt des Stoßdämpfers. Ferner ist dieser Teil der Feder überhaupt dem Einfluß des Stoßdämpfers entzogen. Die "Wirksamkeit der Stoßdämpfer und vorzugsweise ihre Einstellbarkeit werden hierdurch ungünstig beeinflußt. Zur Vermeidung dieses Nachteiles bei Fahrgestellen der in Frage stehenden Art ist ge-.
maß der Erfindung die Anordnung so getroffen, daß ein mit den Achsstummeln oder -schenkein starr verbundenes Zwischenstück an den beweglichen Stoßdämpferteilen angreift. Hierdurch wird an. der Verbindungsstelle des Stoßdämpfers ein annähernd gleich großer senkrechter Ausschlag wie unmittelbar an dem Rad selbst erzielt.
Es ist bei quer gefederten achsenlosen Fahrgestellen bereits bekannt, die an dem mittleren Rahmen angebrachten Stoßdämpfer unmittelbar an den Achsschenkeln angreifen zu lassen; doch sind hierfür lange Hebelarme erforderlich, welche die Größe des Ausschlages an den Reibflächen vermindern, so daß auch hier die genannten Beeinträchtigungen auftreten. Bei Fahrgestellen mit starren Achsen dagegen bieten die Achsen selbst überall eine bequeme Anbringungsmöglichkeit für die Stoßdämpferteile, so daß hierbei keine besondere Anordnung im Sinne der Erfindung erforderlich ist.
Die Zeichnung zeigt zwei beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung, und zwar ist Fig. ι die Stirnansicht eines Fahrgestells mit Querfederung und Vorderradantrieb, während Fig. 2 die gleiche Ansicht einer abgeänderten Ausführungsform darstellt.
Die Befestigungsvorrichtung eignet sich gleich gut zur Anbringung an angetriebenen oder leergelaufenen Radsätzen. In der Zeich- 6S nung ist α der mittlere Rahmenteil des Fahrgestells mit dem Gehäuse b für das Differential, von welchem aus sich nach beiden. Seiten die Antriebswellen· c zu den Rädern erstrecken. An der, oberen und unteren Seite des Rahmens α befinden sich zwei parallele Blattfedern d, die an ihren äußeren Enden
mit den Haltern e der Achsschenkel bzw. -stummel verbunden sind. In der Rahmenmitte ist unterhalb des Gehäuses b ein Reibungsstoßdämpfer / üblicher Bauart befestigt, dessen bewegliche Arme sich beiderseits zu den Rädern hin erstrecken. Es können natürlich auch gegebenenfalls zwei getrennte Stoßdämpfer an den Seiten des Gehäuses b vorgesehen sein, auch können hierfür beliebige andere
ίο Bauarten, z. B. Flüssigkeitsstoßdämpfer, in Frage kommen.
Gemäß der Erfindung ist nun mit dem Haltern ein Zwischenstückg starr verbunden. Dieses Zwischenstück kann entweder, wie in
«5 Fig. ι dargestellt, mit dem Halter aus einem Stück bestehen oder, wie aus Fig. 2 ersichtlich, selbständig an dem Angriffspunkt der Federenden befestigt sein, wobei es gleichzeitig durch die Federbolzen gehalten wird,
so so daß ebenfalls eine starre Verbindung mit dem Halter e besteht.
Das Zwischenstück g ist so ausgebildet, daß ein nach innen -gerichteter, · vorzugsweise waagerecht verlaufender Schenkel sich ergibt,
S5 an welchem das freie Ende des einen Stoßdämpferarmes unmittelbar oder unter Zwischenschaltung eines Lenkers · angreifen kann. Durch die starre Verbindung des Schenkels mit dem Halter e wird bewirkt, daß dieser annähernd die gleiche senkrechte Bewegung wie der Halter ausführt, so daß ein wesentlich größerer Ausschlag an der Angriffsstelle der Arme des Stoßdämpfers/ vorhanden ist, wodurch ein einwandfreies Arbeiten erzielt wird.
Von dem einen Ende des Zwischenstückes g erstreckt sich eine Diagonalstrebe h nach aufwärts, welche zur Versteifung dient. Diese Strebe ist etwas gebogen, um einen größeren Spielraum für das Kugelgelenk des Achsschenkels zu lassen. Die Strebe h kann natürlich auch beliebig anders ausgebildet sein oder gegebenenfalls in Fortfall gelangen.
Die in Fig. 2 dargestellte Ausführungsform zeigt ein .selbständiges Zwischenstück zum.
♦5 nachträglichen Anbau. Es hat im wesentlichen gabelförmige Gestalt und ist an den freien Enden der Schenkel durch die Befestigungsbolze'n der Federnd mit dem Haltern starr verbünden. Die Wirkungsweise ist die gleiche wie bei der ersten Ausführungsform. Die Ausbildung des Zwischenstückes kann im übrigen noch in anderer Weise vorgenommen werden, z. B. kann es L-förmig gestaltet sein, wenn die Diagonalstrebe A in Fortfall kommt; auch kann es, beispielsweise bei leer laufenden Radsätzen, durch ein dreieckiges Blech gebildet werden.
An dem unteren Schenkel des Zwischenstückes g können mehrere Befestigungsmöglichkeiten in Gestalt von Bohrungen, Schlitzen o. dgl. vorgesehen sein, um eine Veränderung des Angriffspunktes des Stoßdämpfers je nach den gegebenen Verhältnissen vorzunehmen. Auch kann beispielsweise das Verbindungsgelenk des Stoßdämpfers mittels einer Ku- lisse in einer Führung des Zwischenstückes gleiten, wobei die Kulisse z. B. durch einen Bowdenzug vom Innern des Fahrzeuges verstellt werden kann.
Obwohl sich die Befestigungsvorrichtung gemäß der Erfindung aus den eingangs angeführten Gründen besonders gut für solche Fahrgestelle eignet, bei denen quer verlaufende Blattfedern zum Halten der Räder dienen, kann sie aber auch mit Vorteil bei Ersatz einzelner oder sämtlicher Federn durch gelenkig angebrachte Streben in Parallelogramm-Anordnung verwendet werden.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Antriebsvorrichtung für Stoßdämpfer an Kraftfahrzeugen mit voneinander unabhängig am Fahrgestell angebrachten Rädern, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit den Achsstummeln oder -schenkein starr verbundenes Zwischenstück an den beweglichen Stoßdämpferteilen angreift.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Achshalter (e) mit einem nach innen gerichteten, vorzugsweise waagerecht verlaufenden Schenkel (g) versehen ist, an welchem das freie Ende des beweglichen Stoßdämpferteils angreift.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück aus einem L-förmigen Teil besteht, dessen senkrechter Schenkel mit dem Achshalter (e) an den Befestigungsstellen der Tragfedern (d) verbunden ist und dessen anderer waagerechter Schenkel (g) nach innen ragt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück eine gerade oder gebogene Diagonalstrebe (A) besitzt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück (g) als drei- oder vieleckiges Blech ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück nebeneinanderliegende Befestigungsstellen zur wahlweisen Anbringung des Stoßdämpfers besitzt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEM121416D 1932-10-19 1932-10-19 Antriebsvorrichtung fuer Stossdaempfer an Kraftfahrzeugen Expired DE588121C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1182533B (de) * 1951-07-10 1964-11-26 Daimler Benz Ag Aufhaengung von Schwinghalbachsen
DE977390C (de) * 1953-11-14 1966-04-07 Daimler Benz Ag Achsaufhaengung von Pendelhalbachsen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1182533B (de) * 1951-07-10 1964-11-26 Daimler Benz Ag Aufhaengung von Schwinghalbachsen
DE977390C (de) * 1953-11-14 1966-04-07 Daimler Benz Ag Achsaufhaengung von Pendelhalbachsen

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